International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Venezuela demonstriert seine Wehrbereitschaft

Die venezolanische Armee hat zur Demonstration ihrer Verteidigungsbereitschaft mit Militärübungen in mehreren Landesteilen begonnen. An strategisch wichtigen Punkten beteiligten sich am Samstag nach offiziellen Angaben 80'000 Soldaten und 20'000 Zivilisten.

Venezuela reagiert damit auf eine Entscheidung Washingtons, das südamerikanische Land als Bedrohung einzustufen. Die Übungen sollen zehn Tage dauern.

Vize-Präsident Jorge Arreaza betonte den Wunsch Venezuelas nach friedlichen Beziehungen zu allen Ländern, vor allem den USA. Er fügte aber hinzu: «Wir sehen uns verpflichtet, die Übungen zu machen, da US-Präsident Barack Obama gesagt hat, Venezuela sei eine Bedrohung für die USA. Das ist eine anachronistische Erklärung.»

30 Millionen Venezolaner bereiteten sich auf den Frieden vor und darauf, das Vaterland zu verteidigen, sagte er weiter. An den Militärübungen nehmen Land-, See- und Luftstreitkräfte teil. (kad/sda/dpa)



Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 15.03.2015 10:25
    Highlight Highlight Selbst wenn Venezuela das 5-fache mit seinem Öl erlösen könnte, so wäre auch der unkontrollierte Abfluss durch Misswirtschaft und Korruption 5 mal so gross, es wäre also nichts gewonnen. Unglaublich, wie man mit willkürlichen Eingriffen und einem selbst gebastelten Sozialismus, ein Land ruinieren kann. Dabei hat Venezuela grössere Erdölreserven als KSA. Aber wie in vielen anderen Ländern, über die der Ölreichtum hereinbrach, vernachlässigte man sträflich die Landwirtschaft und setzte voll auf das Öl. Allerdings kann man Öl nicht essen, sondern nur verkaufen, falls es denn jemand haben will.

Impfgegner gehören zu den grössten Gefahren für die Weltgesundheit – sagt die WHO

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat in dieser Woche eine Liste mit zehn der grössten Gefahren für die weltweite Gesundheit im Jahr 2019 veröffentlicht. Neben Bedrohungen, die vor allem mit Armut und Naturkatastrophen zu tun haben, zählt auch ein Wohlstandsphänomen dazu:

Ein Beispiel: Um die Masern effektiv auszurotten, müssten mindestens 95% der Bevölkerung gegen sie geimpft sein. Tatsächlich geht die Impfrate weltweit seit Jahrzehnten nach oben, die Zahl der Masern-Toten sinkt. Und …

Artikel lesen
Link zum Artikel