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Ex-Nanny in den USA muss wegen Mordes für immer hinter Gitter

15.05.18, 01:48 15.05.18, 07:14

Wegen Mordes an zwei ihr anvertrauten Kindern muss eine New Yorker Ex-Nanny für den Rest ihres Lebens ins Gefängnis. Sie hatte 2012 eine Sechsjährige und deren zweijährigen Bruder im Badezimmer der Eltern-Wohnung in Manhattan mit einem Küchenmesser erstochen.

«Leo und Lulu werden niemals das Leben leben, das noch vor ihnen lag, und nun wird ihre skrupellose Mörderin den Rest ihres Lebens im Gefängnis verbringen», sagte Manhattans leitender Staatsanwalt Cyrus Vance am Montag bei der Verkündung des Strafmasses für die 56-Jährige.

Die Tat hatte sich im Oktober 2012 ereignet. Die Leiche des Mädchens wies etwa 30 Stiche auf und Hinweise, dass sie versucht hatte, sich gegen die Attacke ihrer Kinderfrau zu wehren.

Finanzprobleme und Hass auf Eltern

Die Staatsanwaltschaft warf der Täterin vor, die Morde geplant zu haben; sie sei von finanziellen Problemen und Abneigung gegenüber ihren wohlhabenden Arbeitgebern angetrieben worden. Eine Geschworenenjury befand die Frau im April für schuldig, die Kinder ermordet zu haben.

Die Verteidigerin hatte auf Grundlage psychiatrischer Gutachten auf Schuldunfähigkeit plädiert. Ihre Mandantin habe zum Tatzeitpunkt unter einer Psychose und Depressionen gelitten und Stimmen gehört, die ihr befohlen hätten, die Kinder zu töten.

Täterin zeigte Reue

Am Montag zeigte die Täterin bei der Verkündung des Strafmasses erstmals Reue: «Es tut mir sehr Leid, aber ich hoffe, dass niemand das durchmachen muss, was ich durchmachen musste.» Sie bitte Gott und die Eltern der Kinder, Kevin und Marina Krim, um Vergebung.

Der Fall hatte berufstätige Eltern in aller Welt schockiert. Er inspirierte die französische Autorin Leila Slimani zu einem Bestseller, der die Beziehung zwischen einer berufstätigen Mutter und einem Kindermädchen analysiert. Das Buch «Dann schlaf auch du» wurde mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • DerSimu 15.05.2018 08:15
    Highlight «Es tut mir sehr Leid, aber ich hoffe, dass niemand das durchmachen muss, was ich durchmachen musste.»

    Alles was vor dem Wort "Aber" kommt, ist in der Regel gequirlte Sch****e.
    5 1 Melden

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