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Papst will Mutter Teresa im September heiligsprechen

18.12.15, 10:04 18.12.15, 10:49

Bild: STRINGER/EPA/KEYSTONE

Papst Franziskus will laut einem Medienbericht Mutter Teresa im September heiligsprechen. Franziskus hat ein Dokument ratifiziert, mit dem eine der Ordensschwester zugeschriebene Wunderheilung bestätigt wird.

Damit ist der Weg für eine Heiligsprechung frei, die am 4. September 2016 erfolgen wird, wie die Zeitung der italienischen Bischofskonferenz, «Avvenire», am Donnerstagabend berichtete. Das Datum müsse noch von einem Konsistorium bestätigt werden, berichtete das Blatt.

Die Heiligsprechung von Mutter Teresa soll zum Highlight des «Jubiläumsjahres der Barmherzigkeit» werden, das der Papst am 8. Dezember eröffnet hat und das bis zum 20. November 2016 läuft. Hunderttausende Pilger werden zur Heiligsprechung erwartet.

Die Ordensgründerin ist als «Mutter der Armen» weltweit bekannt. Als Albanerin mit bürgerlichem Namen Agnes Gonxha Bojaxhiu wurde sie in Skopje geboren. Mit 18 Jahren trat sie in den Orden der Loreto-Schwestern in Irland ein, der sie als Lehrerin nach Kalkutta sandte.

1948 siedelte sie in eines der schlimmsten Elendsviertel von Kalkutta über, um dort das Leben der Armen zu teilen. Schon ein Jahr später konnte sie dort mit einheimischen jungen Frauen eine eigene Ordensgemeinschaft gründen - die «Missionarinnen der Nächstenliebe», die heute weltweit tätig sind.

Mutter Teresa verteidigte Zeit ihres Lebens die traditionellen Werte der katholischen Kirche. Scheidung, Empfängnisverhütung und Abtreibung lehnte sie strikt ab.

Für ihr Lebenswerk wurden ihr zahlreiche Ehrungen zuteil, unter anderem der Friedensnobelpreis 1979. 1997 starb Mutter Teresa mit 87 Jahren in Kalkutta. Bereits sechs Jahre später, 2003, sprach Papst Johannes Paul II. sie selig. Zur Zeremonie in Rom waren 300'000 Menschen gekommen. (sda/apa/afp)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • ferox77 20.12.2015 20:52
    Highlight Der Vatikan hat also ein "Wunder" bestätigt. Nun kann heilig gesprochen werden.
    Man fragt sich, wie lange die kath. Kirche auf Hokuspokus anstelle seriöser Grundlagen setzt. Warum kann man nicht auf andere Weise solchen Menschen ein würdiges Andenken sichern, die nach ihrem Befinden Ausserordentliches für den Glauben oder die Menschheit geleistet haben? Warum muss jemand "heilig" gesprochen, zumal, wenn als Voraussetzung dafür ein "Wunder" nachzuweisen ist?
    Im 21. Jahrhundet gehörten Wortrelikte wie "Heiligsprechung", "Wunder" oder "Exorzismus" endlich in die Mottenkiste des Katholizismus.
    0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 14:02
    Highlight momemt mal...
    1 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 13:53
    Highlight
    2 1 Melden
  • demokrit 18.12.2015 12:15
    Highlight Was der Papst wissenschaftlich nicht versteht, das ist ein "Wunder". Da wird die Latte ganz schön tief angesetzt.
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  • goschi 18.12.2015 11:14
    Highlight Eine kritischere Betrachtung ihrer taten wäre durchaus angebracht, sie hat zB. Sterbende bewusst leiden lassen, weil Leidensminderung (durch medizinische Hilfe) angeblich nicht zum Seelenheil führen kann.
    Der zustand in ihren Hospizen muss grausam gewesen sein und dabei hat ihre Schwesternschaft riesige Summen von Spendengeldern einfach ungenutzt liegen gelassen, Gelder wären verfügbar gewesen um die Situation zu verbessern, wurden aber nicht genutzt.
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    • opwulf 18.12.2015 16:59
      Highlight Und trotz all dem wurde sie in Indien so geliebt und verehrt und dies vorallem von den ärmsten Bevölkerungsschichten? Who shall I believe now - die die sie kannten oder dir der irgendwo einen Bericht über sie gelesen hat? Ich kann mich natürlich auch irren - aber sollten wir nicht auf alle Seiten hin kritisch sein?
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    • goschi 18.12.2015 18:39
      Highlight Kim Jong Il ist bei seinem Volk aber doch auch beliebt...


      Selbst in Indien war ihre beliebtheit durchaus immer wieder Gegenstand kritischer Rezeption und keineswegs derart absolut, wie du es darstellst.
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