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Die US-Botschaft in Havanna. Bild: EPA/EFE

Kein Ende des Embargos – Trumps UNO-Botschafterin macht Obamas Kuba-Politik rückgängig

01.11.17, 21:09


Die USA haben zum 25. Mal gegen eine Resolution der UNO-Vollversammlung gestimmt, die das Embargo gegen das sozialistisch regierte Kuba verurteilt. In der Abstimmung forderten sämtliche der 193 Mitgliedstaaten mit Ausnahme der USA und Israel am Mittwoch eine Aufhebung des Embargos.

Vergangenes Jahr hatten die USA sich unter der Präsidentschaft von Barack Obama überraschend enthalten. Hintergrund waren der von Obama und dem kubanischen Präsidenten Raúl Castro eingeleitete Neuanfang diplomatischer Beziehungen beider Länder und Aufweichungen der seit 1960 bestehenden Handelsbeschränkungen.

Obamas Nachfolger Donald Trump hatte die Lockerungen teils wieder rückgängig gemacht. Das Embargo kann vollständig nur vom US-Kongress aufgehoben werden.

«Die USA fürchten weder in dieser Kammer noch irgendwo anders, isoliert zu werden», sagte die UNO-Botschafterin der USA, Nikki Haley. «Unsere Prinzipien stehen nicht zur Abstimmung.» Die jährliche Abstimmung im UNO-Plenum bezeichnete sie als «politisches Theater». (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Enzasa 01.11.2017 22:23
    Highlight So, so politisches Theater.
    Große Wertschätzung der UNO gegenüber
    12 0 Melden
  • Radiochopf 01.11.2017 21:46
    Highlight Verstehe ich das richtig, nur weil die USA und Israel gegen sas Embargo sind wird es nicht aufgehoben? Das ist ein Witz oder? Genauso wie Obama ein Zeichen gesetzt haben soll, nur weil sie sich der Stimme enthalten haben.. das einzige richtige Zeichen wäre das Embargo aufzuheben!
    27 1 Melden

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