International

Ein Roboter liefert erste Bilder aus Fukushima-Reaktor – und gibt wegen der hohen Strahlung kurz darauf den Geist auf

14.04.15, 09:45

Tepco, die Betreiberfirma des Atomreaktors Fukushima, veröffentlichte erste Bilder aus dem havarierten Reaktor. Die Bilder stammen von einem Roboter, der unter dem Boden des Reaktorkerns Aufnahmen tätigte. Die Strahlung lag bei rund 10 Sievert pro Stunde – eine tödliche Dosis für einen Menschen. 

Auch der Roboter wurde dadurch in Mitleidenschaft gezogen. Nachdem er zwei Drittel seiner Aufträge erledigt hatte, fiel das Gerät aus. 

Tepco erhofft sich von den Daten, die der Roboter gesammelt hat, Aufschluss über das weitere Vorgehen beim Rückbau des vor drei Jahren havarierten Atomreaktors Fukushima. (wst)

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Bis 8 Stunden vor der Glotze! Donald Trump, der Fern-Seher

Vier Stunden täglich verbringt der US-Präsident vor der Glotze, manchmal auch acht. Daraus leitet Trump seine Politik ab. In einer opulenten Recherche versuchte die «New York Times», sich dem Geheimnis seiner Macht zu nähern.

Fast ein Jahr ist Donald Trump nun Präsident. Wenig ist ihm seither gelungen. Doch hat er das Amt stärker verändert als jeder seiner Vorgänger. Sein Stil bleibt der verbale Affront gegen den politischen Gegner, aber auch gegen die Parteigänger im eigenen Lager. Trotzdem ist der Rückhalt, den er zu Beginn seiner Amtszeit im Repräsentantenhaus und im Senat besass, nicht geschrumpft. Selbst Entscheidungen wie die zur Verlegung der amerikanischen Botschaft nach …

Artikel lesen