Leben
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Mein 3-Jähriger liebt sein iPad, na und?

Bild: raquel chicheri

Als verantwortungsbewusster Erziehungsberechtigter wahrgenommen zu werden, schliesst anscheinend aus, sein Kind mit neuer Technologie vertraut zu machen.

23.02.17, 11:56 23.02.17, 12:38

Wieso ist jetzt alles mint?

Liebe User, herzlich willkommen zu unserem neuen watson-Blog mint! Ihr findet hier die Themen:

«Flair&Fair» (Design, Streaming, Reisen, Foodwaste)
«Fit&Food» (Katzen-Yoga, Rezepte, fein! – und gesund)
«Fuck&Feel» (selbsterklärend)

In mint schreiben watson-Autoren und freie Autoren aus aller Welt. Die Geschichten erkennt ihr auf der watson-Startseite an einem «m.» im Bild. So, und nun: Viel Spass. :)

17 Uhr 30 in einer Zürcher Strassenbahn:

Mit dem Rest der Stadt befinde ich mich auf dem Heimweg. Neben mir sitzt ein kleines Kind, guckt fragend zu mir hoch. Ohne zu zögern greife ich in meine Tasche und zücke mein Handy. Der Junge loggt sich ein, findet rasch seine App und beginnt Alligatoren, Gorillas und Häschen zu piksen. Mein lächelnder Blick wandert hoch, bleibt an der älteren Dame uns gegenüber hängen und erstarrt. Eiseskälte und Verachtung schlägt mir entgegen ... Was habe ich falsch gemacht? Hosenladen offen? Popel an der Backe? 

Viel schlimmer: Ich habe mein Kind gegenwartsgetreu behandelt und ihm nicht, was sozial adäquat gewesen wäre, ein Holzspielzeug in die Hand gedrückt. 

Mein Sohn ist grade mal drei Jahre alt und gewisse Dilemmas liegen glücklicherweise noch in einer effektiv ausgeblendeten Zukunft. Doch die Fettnäpfchen lauern hinter jeder Ecke. Falltüren, wo man hinblickt.

Der Zwerg tanzt und singt gerne, ist – eventuell etwas zu – empathisch, hat viel Phantasie, kann laufen, zwei Sprachen sprechen und findet mit dem Löffel seinen Mund. Zumindest meistens. Alles gut? Mitnichten. 

Denn er gehört zu jener Generation, die vermutlich nicht mal mehr wissen wird, was Fernsehwerbung ist. Und zwar, weil er noch nie einen Fernseher gesehen hat. Und über Kassetten und Bleistifte brauchen wir an dieser Stelle gar nicht reden. Was er allerdings hat, ist ein eigenes iPad. Das Teil wurde liebevoll BabyBär getauft. Und er kommt wunderbar damit klar. Er kennt den Code, spielt seine Spiele, weiss wie er auf Netflix an seine Serien rankommt und wie man einen Videoanruf annimmt. 

Aber dass Technologie der Teufel ist, scheint bereits Allgemeinwissen zu sein, wenn man denn nach den Blicken geht, die mir sicher sind, wenn ich meinem Kleinen im Bus mein Handy reiche, damit er sich auf Netflix seine Lieblingsserie angucken kann.

Ich könnte mir genauso gut im Café eine Zigarette anzünden oder im Fahrstuhl einen fahren lassen. Meinem Umfeld scheint klar zu sein: Ich komme in die Hölle.


Mein Handy, mein Tablet sind integraler Bestandteil meines Alltags. Zeitungen, Magazine, Mail, Nachrichten, Telefonieren, Videochat, Texten, Karten, Tickets, Hotelbuchungen, Übersetzungen, Notizen, Arbeitspläne ... es gibt kaum noch Bereiche, in denen ich nicht auf die kleinen Superrechner vertraue. Und während ich es zu jeder Gelegenheit zücke; wie und vor allem warum verdeutliche ich meinem Sohn, dass er das natürlich nicht dürfe? Dass er lieber im Garten spielen sollte, während es hier die dritte Woche in Folge regnet? Dass er in der Strassenbahn lieber aus dem Fenster gucken soll oder die grauen Nasen studieren, die sich mit der Faust im Gesicht durch den Pendlerverkehr drängeln? 

Warum genau soll mein Kind nicht mit aktiver Geste unterschiedliche Tiere benennen? In mehreren Sprachen? Warum sollte er denn bitte nicht mit allen anderen Kindern im Spielabteil des Interregio im Kreis auf dem Boden liegen und seine Lieblingsserie teilen? 


Es mangelt nicht an Ratgebern, die vor der Schädlichkeit der neuen Geräte für die Entwicklung von Kleinkindern warnen. Der Hirnforscher Manfred Spitzer ist ein vehementer Gegner von neuer Technologie in Kinderhänden und von speziell für Kinder designten Apps erst recht. Er mahnt, dass man einem Heranwachsenden erst zwischen dem 15. und 18. Lebensjahr ein Tablet in die Hand geben sollte ... echt jetzt? Er wisse selber, dass das etwas lebensfremd wirke. Etwas?!

Wenn ich sehe, wie mein Sohn manchmal reflexartig über die Seiten seines Kinderbuches wischt, bis ihm einfällt, dass Blättern hier anders funktioniert, dann wird diese Ausblendung der Realität schlicht lachhaft.

Wo man nachliest, wird vor dem Zombie-Effekt gewarnt. Ohne zu bemerken, dass wir auch schon nicht ansprechbar waren, als wir damals mit Winnetou durch die Prairie ritten.  

Ratgeber vs. Realität

Ratgeber:
Kleine Kinder brauchen vielfältige Eindrücke: Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken – jeder Sinn muss angesprochen werden, damit sich Körper und Geist gesund entwickeln können. Mit elektronischem Spielzeug ist das nicht möglich.

Realität:
Ein Dreijähriger interessiert sich nicht für Facebook. Die spezifisch für kleine Kinder programmierten Apps unterstützen die Entwicklung von konzeptuellem Denken, können die Sprachentwicklung und das Vokabular fördern.​

Ratgeber:
Kinder brauchen das gemeinsame Spiel mit anderen Kindern. Die Zeit, die ein Kind am Bildschirm verbringt, spielt es aber allein.

Realität:
Mein Sohn verbringt aktuell vier Tage pro Woche in der Krippe und kennt jedes Kind unter sechs Jahren in der weiteren Nachbarschaft. An sozialen Fähigkeiten scheint's ihm nicht zu mangeln.

Ratgeber:
Apps lassen wenig Freiraum für die Fantasie. Egal, was man macht, jemand anderes hat es sich bereits vorher ausgedacht.

Realität:
Das trifft genauso auf Bilderbücher, Memorys und Brettspiele zu. Mit dem Unterschied, dass das digitale Medium in Verbindung mit einem Touchscreen ihm erlaubt, aktiv einzugreifen und Neues zu schaffen.

Ratgeber:
Kinder bewegen sich schon jetzt viel zu wenig. Wenn Apps schon in so frühem Alter eingeführt werden, nimmt diese ungünstige Entwicklung noch zu.

Realität:
Wieder: Krippe, später Kindergarten, dann Schule. Der Junge ist ständig auf den Beinen, ständig draussen.

Ratgeber:
Elektronische Spiele faszinieren Kinder so sehr, dass die Versuchung für Eltern gross ist, das eigene Kind damit bequem ruhig zu stellen. Der «elektronische Babysitter» ist auf Dauer teuer bezahlt.

Realität:
Die Faszination ist echt. So wie Fernseher damals für uns. Und auch wir sind irgendwann wieder aufgestanden und haben Fussball gespielt. Genauso wie Kinder das Gerät früher oder später wieder zur Seite legen. Weil langweilig.

Mein Kind lacht und erfindet Lieder. Er tanzt und geht ohne Scheu auf Menschen zu. Er fliegt für sein Leben gern, hat sich eben erst eine neue Sprache ausgedacht und angefangen zu bouldern ... und er liebt Shawn, das Schaf. Er weiss, das Peppa gerne in Pfützen hopst und wo Nemo sich versteckt hält. Er kennt die Geräusche, die Tiere machen, kann bei Facetime den Ortsunterschied abstrahieren, malt neue Tiere ohne Buntstifte und spielt auf seinem BabyBär Instrumente, die physisch nicht denkbar wären. 

Sicher, es mag ungewohnt aussehen, ein Kleinkind durch Apps wischen zu sehen. Aber wartet erst mal ab, wie die Technologie aussieht, wenn diese Generation ihre Pubertät erreicht. Die lachen dann über euer iPhone 7s. 

Worin Kinder wirklich ganz miserabel sind: Im Verstecken

Mehr mint gibt's hier:

Lieber zukünftiger fester Freund …

Weshalb lügen Kinder?

Diese Probleme kennen wir alle beim Einkaufen – in 10 Grafiken

Ja, diese Gummihandschuhe kosten 390 US-Dollar – aber hey, sie sind auch von Calvin Klein!

Hätten die Echo-Verantwortlichen doch diesen Film gesehen ...

Danke, es ist vorbei – du kannst jetzt aufhören, deinen Food zu fotografieren

11 Ideen, wie du mit wenig Aufwand den Frühling in deine Wohnung holst

präsentiert von

«Wie mache ich im Büro den ersten Schritt?»

Arme Lehrlinge! 11 Grafiken, die zeigen, was die LAP-Zeit für sie bereithält

«Mein Mitbewohner hat mein Bett mit dem Klo verwechselt» – 17 WG-Geschichten aus der Hölle

Alle reden über Farid Bang und Kollegah – das musst du jetzt über Battle-Rap wissen

Häng dir bloss keines dieser 5 Gemälde ins Zimmer – sie sind verflucht!

7 Fakten zu Sex während der Periode

Diese 7 Dokuserien darfst du auch bei schönem Wetter gucken

«Ich erkenne meine Kinder nicht» – die Frau, die Gesichter vergisst

«Sport kann gesunde Effekte haben, aber das geschieht eher zufällig»

«Symbol der Schande» – Kritik am Echo wird immer schärfer

Hier sind Hotels am teuersten (von den ersten drei Plätzen ist einer nicht in der Schweiz)

Wir haben (schon jetzt) den ekligsten Sommertrend 2018 gefunden: Fisch-Schlappen 

6 perfide Stilmittel, mit denen das Sprach-Genie Kollegah sich gerade wehrt

Beychella, Baby! Du hast das wohl beste Konzert unserer Generation verpasst

Liebe Menschheit: Bitte erfinde endlich diese total praktischen Dinge!

Deine Hemden müssen passen! Darum: Masskonfektion, Gentlemen

Diese 7 absolut pflegeleichten Balkonpflanzen bringst selbst DU nicht kaputt

Wenn Gollum Regie führt, wird's prrrecious. Andy Serkis und Andrew Garfield über «Breathe»

Wenn du im Liebesquiz nicht 7 Punkte holst, darfst du dich nie mehr verknallen!

Bei diesem Spiel kannst du betrügen soviel du willst – und keiner merkt es

Jeder Generation die eigene Revolution – 10 Filme über rebellische Teenager

9 kuriose Geschichten aus der Gamewelt, die jeder Zocker kennen sollte

9 WG-Geschichten aus der Hölle – und was hast du erlebt? 🙈

Wieso du NICHT aufhören solltest, dich mit deinem Partner zu betrinken

Because I got high ... mit dem kiffenden Jules und seinem dummen Ghettoblaster

Wenn wir im wahren Leben so wie auf Tinder und Co. flirten würden

Niemand gibt so viel Geld für Bioprodukte aus wie wir Schweizer – der Boom in 6 Grafiken

Echo-Verleih: Kollegah und Farid Bang zoffen sich mit Campino

Südkorea stoppt Lautsprecherpropaganda 

Wo ich aufs Erwachsenen-Leben wirklich vorbereitet wurde: Am Kiosk

Du möchtest nachhaltige Kleider tragen? Dann musst du diese 11 Schweizer Labels kennen

«Wie soll ich mit seinem Mini-Penis umgehen?»

Über Romy Schneider schreiben, heisst weinen – ihr Leben endete zu traurig

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
92
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
92Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jasjmin 25.02.2017 23:34
    Highlight Warum nicht mal zugeben, dass man sich nicht mit dem Kind auseinandersetzen mag und deshalb das iPad einsetzt?
    Das eigene Konsumverhalten an das Kind weitergeben ist das eine. Ist dieses in einem hohen Masse und entsprechend nicht kindgerecht, muss man doch nicht auch noch pädagogisch legitimieren versuchen was konsumiert wird.
    12 3 Melden
  • Peter (1) 25.02.2017 06:32
    Highlight Alles gut bis jetzt...das kind sitzt ruhig und kann mit finger symbole auf ein billdschirm anklicken. erst wenn dein kind sich in der schule langweilen wird, weil der lehrer sich nicht wie ein ipad steuern lässt, wirst du es bereuen. wahrscheinlicher wirst du aber von der sorte eltern sein, welche sein kind als genie seht (er konnte ja mit drei schon sein Ipad bedienen...) und deshalb eher der lehrer, das schulsystem, die migranten oder was auch immer als verantwortlich für die mangelnde aufmerksamkeit des eigenen digitalisierten kindes. viel glück dir als vater. und mir als lehrer (sic!)
    34 4 Melden
    • G-Man 02.03.2017 15:25
      Highlight Für junge, dynamische Lehrer ist das kein Problem denn die wissen genauso wie die Kinder die Vorteile der digitalen Welt für sich und die Klasse zu nutzen.

      Wer im veralteten Weltbild "Alles böse böse" sitzen bleibt und nur die Nachteile dieser Medien sieht, wird das nie begreifen.
      0 1 Melden
  • Tom Garret 25.02.2017 01:20
    Highlight Naja sehr provokativ und übertrieben geschrieben. Auch meine Kinder sind immer wieder mal am iPad/iPhone (2 und 4), aber an meinem. Und zu 80% bis 90% sitze ich oder meine Frau dabei. Es ist oft auch Zeit die wir zusammen verbingen. Ich kenn noch immer jede Sendung die sie schauen. Später wird das immer weniger, ist klar. Ich will dass die Kinder mit Technik aufwachsen weil schon ich so aufgewachsen bin. Aber ich will sie dabei begleiten, sie kriegen auf keinen fall kein eigenes in dem Alter. Und ich versuche so wenig wie möglich die Kinder damit ruhig zu stellen.
    19 3 Melden
  • Deutschi 24.02.2017 09:22
    Highlight Das große Problem ist keiner der Technologie verweigerer hat sich jemals mit den App/Tablets beschäftigt, sonder selbst den faulen Weg gewählt es zu verteufeln...man kann mit den Kindern gemeinsam Technologien nutzen, klingt unglaublich ist aber so
    12 17 Melden
    • j0nas 24.02.2017 11:30
      Highlight Du findest es faul, auf eine Technologie zu verzichten, die das Leben stark vereinfacht? Eigenartige Logik. Smartphones und Tablets sind so ziemlich selbsterklärend, da gibt es nicht viel zu lernen.

      Hast du dich überhaupt mit dem Thema beschäftigt? Es geht nicht um eine generelle Technologieverweigerung sondern im spezifischen um Smartphones und Tablets. Diese beinträchtigen schon ab geringen Konsum nachweslich die Entwicklung.
      10 15 Melden
    • Phipsli 24.02.2017 15:28
      Highlight Ganz viele Anwendungen sind nichts für Kinder und das ist gerade für Kinder nicht selbsterklärend, sondern meist höchst faszinierend.
      @j0nas hast du für deine Aussagen wie "Diese beinträchtigen schon ab geringen Konsum nachweislich die Entwicklung." auch irgendwelche Fakten oder Erfahrungen?
      8 0 Melden
    • j0nas 25.02.2017 10:42
      Highlight @Phipsli
      Ich habe in meinem Freundeskreis einige Eltern mit Kinder. Deren Kinder schauen sich auf den Tabletts primär Videos oder spielen ab und zu mal ein für Kinder entwickeltes Spiel.

      Schau doch mal z.B. hier:
      https://scholar.google.ch/scholar?q=smartphone+child+development

      Da findest du diverse wissenschaftliche Abhandlungen über den Zusammenhang der Entwicklung und den Gebrauch von Smartphones.
      4 1 Melden
  • j0nas 24.02.2017 09:15
    Highlight Also ich hatte mit 3 noch keinen eigenen Fernseher...
    41 0 Melden
  • Menel 24.02.2017 07:09
    Highlight Bin Mama von 3 Teenie Girls. Sind alle von klein auf mit Elektronik gross geworden, weil die Eltern einfach totale Nerds sind xD
    Sie leben alle noch. Sind sozial sehr aktiv (nein, nicht FB, das finden sie doof). Sehr sportlich. Spielen alle ein Instrument. Und sind an der Welt unglaublich interessiert und neugierig.

    Unterschied zu Kindern, die nie/kaum mit Gadgets und Computern in Kontakt kamen. Sie haben ein Generationen übergreifendes Gesprächsthema. Eine bekommt jetzt ICT Förderung. Sie brauchen keine Hilfe, wenn sie für die Schule was am PC machen müssen. Räumliches-Vorstellungsvermögen++
    16 12 Melden
    • j0nas 24.02.2017 11:38
      Highlight Ich glaube nicht das deine 3 Mädchen eine repräsentative Gruppe sind, um eine allgemeine Aussage treffen zu können ;-)

      Das Argument "man kan den Kindern nicht vorenthlaten was die Eltern machen" hört man immer wieder, ist allerdings völliger Unfug. Kinder trinken auch keinen Alkohol, rauchen keine Zigaretten, schauen keine Pornos...
      17 4 Melden
    • der nubische Prinz 24.02.2017 14:29
      Highlight wie wenn kinder nicht alkohol, pornos & zigaretten ausprobieren würden. in was für einer lila watten welt lebst du?
      7 6 Melden
    • Phipsli 24.02.2017 14:56
      Highlight Danke Menel für deinen Erfahrungsbericht aus erster Hand 😊. Meine drei kleinen Jungs spielen auch mit Apps und dürfen zwischendurch eine Kinderserie auf Netflix schauen. Ich habe keine Bedenken, dass sie zu digitalen Monstern werden.
      9 2 Melden
    • Peter (1) 25.02.2017 06:37
      Highlight 2007 erster smartphone...ich zweifle es dass deine mädchen mit drei sich mit einem ipad im tram beschäftigt haben....

      langweile ist und soll eine pflichtübung für Kinder. ein smartphone bietet immer etwas neues zum anklicken. keine langweile keine fantasie
      11 3 Melden
    • j0nas 25.02.2017 10:20
      Highlight @der nubische Prinz
      Wir sprechen hier von 3-Jährigen. Und es gibt noch einen Unterschied zwischen "ausprobieren" und "dem kind zur verfügung stelle ".
      5 0 Melden
  • Barracuda 24.02.2017 00:08
    Highlight Erschreckend und verstörend! Ich dachte und hoffte zuerst, dass das irgendwie ironisch gemeint ist. Das Kind wird es einem danken, wenn es später mal ein asozialer, verhaltensauffälliger und grobmotorischer Problemfall ist.
    21 19 Melden
    • Menel 24.02.2017 07:12
      Highlight Klar 😂

      Meine Kids sind mit so jeder Konsole und Handheld aufgewachsen, die es seit 1987 auf dem Markt gibt. Sie sind jetzt Teenies und wurden, gegen ihre Prognose, weder asozial, verhaltensauffällig oder grobmotorisch degeneriert.
      21 9 Melden
    • Peter (1) 25.02.2017 06:40
      Highlight ja klar....haben deine kinder alle die consoles immer und überall (tram zug bett esstisch toilette schulhaus 7h morgen einkaufswagen beerdigung von grossmutter...) gespielt?
      7 0 Melden
    • KING FELIX 25.02.2017 08:22
      Highlight Was vieleicht nicht von der mutter beurteilt werden sollte.
      Ausserdem fehlt dem beschriebenen buben der ausgleich. Auch ich finde kinder müssen früh im umgang mit computern unterstützt werden, genauso müssen sie lernen auf einen baum zu klettern, mit einem scharfen messer umzugehen, wie man echte tiere behandelt ect....

      Der artikel klingt ein bisschen nach einer entschuldigung, der autor wil sein handeln, welches er offensichtlich selber kritisch hinterfragt, legitimieren. Selbstbweihräucherunh
      16 0 Melden
  • Olaf44512 23.02.2017 23:49
    Highlight Warum sind alle Züge in Kinderbüchern von Dampflokomotiven gezogen? Warum sind Tiere in Zirkus gemäss Kinderbüchern glücklich? Warum sprechen Tiere? Warum wird so viel Wert darauf gelegt dass Kinder Tiergeräusche lernen? Warum haben wir kein Problem damit wenn die Kinder Piraten als Vorbilder haben? Warum glorifizieren wir den Kindern Königreiche, Ritter, Prinzessinnen?
    Es gibt vieles was an der durchschnittlichen "normalen" Erziehung nicht verstehe.
    27 3 Melden
    • Jasjmin 26.02.2017 21:14
      Highlight Weil nicht alle Bilderbücher gleich sind? Weil es für jedes Thema ein passendes Bilderbuch gibt? Weil viele auch im echten Leben glauben, dass Tiere im Zoo happy sind? Weil Kinder die Welt erleben wollen und da gehören auch Tiergeräusche dazu? Weil Kinder Phantasie besitzen und diese gerne anwenden? Weil auch Erwachsene gerne (Fantasy)Filme schauen?
      Man kann alles verteufeln. Legitimiert dies dann sämtliche Erziehungsmethoden?
      1 2 Melden
  • schebegeil 23.02.2017 22:52
    Highlight ich selbst arbeite in einer kita und habe etwa so viel verständnis für ihr verhalten wie ein veganer für meinen fleischkonsum. bei uns in der kita sind bereits etwa bei der hälfte der kinder verhaltensauffälligkeiten festzustellen. es ist immer leicht bemerkbar wenn kinder zuhause ständig am smartphone etc rumtippen oder fernsehen. ich will die technologie nicht per se verteufeln, aber bitte, übermässiger genuss führt zu entwicklungsverzögerungen. ja toll, ihr kind spricht zwei sprachen und kann in sechs anderen sprachen auf zehn zählen. dafür hat es einen runden rücken und wird bereits mit...
    62 7 Melden
    • schebegeil 24.02.2017 16:30
      Highlight ah da ist mein kommentar:
      ... 20jahren rückenprobleme haben. setzen sie sich doch bitte mit ihrem kind auseinander anstatt es einfach vom gerät unterhalten zu lassen. wofür haben sie denn das kind gezeugt, um es zu ignorieren?
      20 2 Melden
  • Caprice 23.02.2017 21:59
    Highlight Ich finds erschreckend und hoffe / denke, dass der Autor hier etwas überzeichnet.... Gerade das Beispiel mit den Öv: JA, lasst die Kinder aus dem Fenster schauen. Da kann man gerade am lebenden Objekt "benennen" üben. Und wenn nicht: soll sich das Kind doch auch mal langweilen! Es kann doch nicht sein, dass man nicht mit ein bisschen Langeweile umgehen kann...
    105 0 Melden
  • Trouble 23.02.2017 20:28
    Highlight Es ist natürlich auch für Sie (generell für Eltern) einfacher, wenn sich das Kind mit einem Natel oder Tablet beschäftigt. Sonst müssten Sie sich ja noch mit ihm unterhalten über all die Dinge, die es um ihn herum zu entdecken gibt 😏 Ich bin absolut der Meinung, dass man Kindern die heutige Technologie nicht vorenthalten soll, da sie ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft ist. Es kommt aber aufs Mass an.
    Mir persönlich ist einfach die Zeit, die ich mit meinem Kleinen verbringen kann, zu kostbar, um seine Aufkerksamkeit einem Gadget zu überlassen... V.a. Gleich nach der Kita.
    76 0 Melden
    • Trouble 23.02.2017 21:25
      Highlight *Aufmerksamkeit
      3 1 Melden
    • Miicha 23.02.2017 22:02
      Highlight Wieso nicht vorenthalten? Ein Kleinkind braucht Aufmerksamkeit keine Technologie.
      21 4 Melden
  • Lapsusius 23.02.2017 19:33
    Highlight Während meiner Ausbildung zum Kindererzieher wurde dieses Thema stets heiss diskutiert und man fand nie eine gemeinsame Haltung welche für alle stimmte. Ich für meinen Teil habe gewisse Zweifel an den Thesen von Spitzer, auch weil die Gehirnforschung aus meiner Sicht noch nicht soweit ist um solche Prognosen stellen zu können.

    Doch weshalb gibt der Autor seinem Sohn im ÖV das iPhone in die Hand statt sich mit ihm zu beschäftigen? Wieso sollte das Kind am iPhone Dinge lernen zu benennen wenn dafür ein Blick aus dem Fenster genügt?
    74 2 Melden
    • Menel 24.02.2017 07:19
      Highlight Ich glaube, der Unterschied liegt darin, ob man das Kind mit der Technologie alleine lässt oder ob man sich mit dem Kind zusammen mit der Technologie beschäftigt.
      Es ist ein Unterschied, ob ein Kind in seinem Zimmer alleine ein Game zockt oder ob es ein Familien-Event auf dem Sofa ist.
      Da mein Mann und ich völlige Nerds sind, was das angeht, ist zB. Gaming etwas, das wir zusammen machen. Es wird darüber gesprochen; Taktik, Skillung, Ausrüstung...usw. Es ist etwas sozial-interaktives.
      14 5 Melden
  • who cares? 23.02.2017 18:26
    Highlight Was vielen Kinder fehlt ist das Körpergefühl und die Motorik. Ich habe von Kollegen, die im Pädagogikbereich arbeiten schon oft gehört wie ungeschickt sich die Kinder im Sport verhalten und das hat auch sicher etwas mit der Fokussierung auf Gadgets zu tun. Und warum bildet der Autor sich etwas darauf ein, dass sein Kind zwei Sprachen kann? Ist doch irrelevant für den Punkt des Artikels?
    Medienkompetenz kann man auch ab einem späteren Zeitpunkt erlernen, wenn es auch Sinn macht.

    Btw: finde die Bilder etwas befremdlich
    73 3 Melden
    • Caprice 23.02.2017 21:59
      Highlight Ich auch! Aber ich dachte ich verstehe die Kunst nicht ;)
      20 0 Melden
  • Luca Brasi 23.02.2017 18:19
    Highlight Wenn ich mich jedes Mal aufregen würde, wenn eine ältere Dame mich schräg ansieht…
    Vielleicht wars ja auch der Dialekt, die Kleidung, etc., was sie störte. Dafür sind ältere Menschen doch da, um uns mit ihrer Weisheit und Lebenserfahrung zu beglücken. ;)
    15 4 Melden
  • Rodgerio 23.02.2017 17:16
    Highlight Die Erziehung seiner eigener Kinder sollte nicht darauf ausgelegt werden was andere darüber denken.
    (oder ist das auch schon ein Ratschlag von aussen?....)
    Jedem dass seine / oder auch nicht
    14 3 Melden
  • AlteSchachtel 23.02.2017 16:24
    Highlight Ist sicher zeitgemäss. Je nach Dosis habe ich allerdings Bedenken, was die natürliche Entwicklung in Sachen Wahrnehmung und Ausbildung der Sinne der Kleinkinder betrifft.
    Gerade die Wahrnehmung in Zeit und Raum, Tastsinn etc. könnten vernachlässigt werden. Die Vernachlässigung der wichtigen Sinnes- und Körpererfahrungen hat aber schon vor dem Ipad angefangen. (Buggy für 4 Km Strasse in 30 Min., statt 100m Waldweg zu Fuss in 2 Std., Pausen bei jeder Ameise inbegriffen ;-))
    47 0 Melden
  • Toerpe Zwerg 23.02.2017 15:56
    Highlight Man muss ja nicht gleich von einem Extrem ins Andere kippen ...
    58 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 23.02.2017 15:23
    Highlight Alles in einem gesunden Ausmass.
    Kenne Kinder, die "lieben" ihre iPads oder generell Tablets.

    Kinder vom Nachbar sind so. Aber trotzdem sind sie auch sehr viel draussen, lieben ihre Spielzeugautos, ihre "Garagen" und Holzspielsachen. Vor allem aber ihre Bilderbücher. Sie sprechen beide 2 Sprachen (Deutsch und Englisch).

    Finde es daher nicht so schlimm wenn sich die Kleinen mit Smartphones und Tablets zurecht finden. War ja früher nicht anders. Oder hatte hier niemand eine Nintendo oder einen Gameboy?

    Zudem sind ja heute Schulzimmer auch oft sehr modern und "online" eingerichtet.. so what?
    27 7 Melden
    • Miicha 23.02.2017 17:45
      Highlight Meinen Gameboy bekam ich mit 12, das ist wohl nicht mit einem 3-jährigen zu vergleichen, der schon ein eigenes Tablet hat.
      52 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.02.2017 18:35
      Highlight Als ich im Kindergarten war, war ich einer der wenigen der keinen Gameboy hatte.
      3 15 Melden
    • Firefly 23.02.2017 19:58
      Highlight Ich hatte so mit 12 meinen ersten Computer, einen c 64, damals noch mit Tape, Floppy kam erst später. Musste dafür aber das Geld zum größten Teil mit Ferienjobs selber verdienen. Aber das war dann schon die neuste Technologie damals, und all die Games von der Kasette! Man musste jedoch sehr viel Geduld haben, bis so ein Spiel geladen war. Geduld war wichtig, auch bei den Games undbeim prprogrammieren.
      11 1 Melden
  • Horburgotter 23.02.2017 15:09
    Highlight danke! endlich mal ein vater der dazu steht, dass sein sohn ein ipad hat!
    ich kenne diese kritischen blicke im tram wenn mein sohn (3 jahre) durch seine apps navigiert und freude hat. ihm gefällts, genau so wie all seine anderen spielsachen und stofftiere und von fehlender fantasie und bewegungsmangel keine spur!

    wie bei allen neuen technologien wird einfach mal alles neue verteufelt und abgelehnt ohne jegliche wissenschaftliche grundlage. es braucht aber die auseinandersetzung der eltern mit dem neuen medium, das scheint vielen zu anstrengend und zu kompliziert zu sein
    21 53 Melden
    • Rendel 23.02.2017 15:31
      Highlight Klar haben Kinder Freude an Ipads, das bestreitet ja keiner. Sie haben auch Freude an Süssigkeiten, Pommes, Hamburgern usw. . Nich alles woran unsere Kinder Freude haben, ist gut für sie.
      Ich nehme an sie haben grundlegende, wissenschaftliche Erkenntnisse über Hirnentwicklung von Kleinkindern oder ist ihnen das zu kompliziert?
      67 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.02.2017 15:55
      Highlight Rendel: Kinder (und generell Menschen) haben Freude an Dingen die schmecken oder Spass machen. Alles in einem gesunden Rahmen.

      Man kann auch alles verteufeln. Ob das die Lösung ist, keine Ahnung.

      16 10 Melden
    • Rendel 23.02.2017 16:13
      Highlight Es geht mir nicht uns verteufeln, sondern dass sich Eltern Gedanken machen, darüber was wirklich gesund für ihr Kind ist. Und es geht um sinnliche Erfahrungen, in ihrem ganzen Spektrum, damit wir später mit der Welt zurecht kommen. Dies müssen vielfältig sein und alle Sinne ansprechen. Dreidimensionalität ist wichtig. Auf dem Ipad ist alles flach. Egal was Kinder antippen, es fühlt sich immer gleich an. Kinder brauchen vielfältige Erfahrung mit der Motorik, dem Geruch für eine gesunde Hirnentwicklung. Kinder brauchen ganz viel reale Erfahrungen.
      35 5 Melden
    • Horburgotter 23.02.2017 16:16
      Highlight der fehler ist doch der, dass immer davon ausgegangen wird, dass digitale technologien im übermass konsumiert werden. auf dieser prämisse stützen sich leider auch immer wieder wissenschaftiche publikationen ab. eltern, die es mit übermässigem verbieten zum heissbegehrten objekt hochstilisieren, haben deshalb auch mehr mühe ihrem kind einen massvollen umgang mit dem ipad beizubringen. ohne den reiz des verbotenen ist das ipad nur ein spielzeug von vielen, dass auch freiwillig weggelegt wird. das kind sucht selbst nach abwechslung, erst die strikten verbote binden es an ipad
      7 17 Melden
    • Rendel 23.02.2017 16:58
      Highlight Einem 3 jährigen ist es herzlich egal, ob er ans ipad darf, wenn Eltern ihm nicht erst eins in die Hände drücken und es ihm schmackhaft machen.

      Es geht mir auch nicht darum Kindern den Zugang zum Computer usw. gänzlich zu verbieten, ob jedes Kind einen eigenen Computer und ein Smartphone braucht, wag ich zu bezweifeln.


      28 6 Melden
    • rauchzeichen 23.02.2017 18:50
      Highlight kurz: gebt euren kindern ipads, schickt sie in den wald, eigentlich egal was sie tun, solange es abwechslungsreich ist und sämtliche sinne wie auch soziale und medientechnische kompetenzen stärkt. wer seinem kind den zugang zur digitalen welt vorenthält hilft ihm sicher auch nicht in einer immer mehr digitalisierten welt.
      9 8 Melden
    • Phipsli 23.02.2017 19:44
      Highlight @Rendel, "es geht um sinnliche Erfahrungen, in ihrem ganzen Spektrum, damit wir später mit der Welt zurecht kommen" wie sie sagten das ganze Spektrum, dazu gehören auch die digitalen Medien.. Ein Buch ist übrigens auch "nur" zweidimensional, ist es etwa deswegen nicht real?
      4 16 Melden
    • Rendel 23.02.2017 19:56
      Highlight Nein, digitale Medien zählen nicht zu grundlegenden sinnlichen Erfahrungen. Sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken.
      Ein Buch ist dreidimensional, man kann Seiten blättern, die sind verschieden dick, je nach Buch, man fühlt wie weit man voran geschritten ist in der Geschichte, und Bücher riechen. Bücher fühlen sich unterschiedlich an, schwer leicht, glatter Einband oder aus Leder, dick, dünn. Das kann man alles fühlen. Da sind schon viel mehr Erfahrungen drin als bei einem Ebook. Solche sinnlichen Erfahrungen sind wichtiger für unser Hirn als so mancher denkt.
      23 3 Melden
    • Phipsli 23.02.2017 20:44
      Highlight Es gibt immer verschiedene Theorien... Es ist ja nicht so dass Kinder mit einem Tablet nie ein Buch in den Fingern haben. Klar ist ein Buch an sich dreidimensional ist ein Tablet übrigens auch, aber die Bilder und Texte sind beiden Orten zweidimensional.
      5 13 Melden
    • Rendel 23.02.2017 21:37
      Highlight Ein Tablet ist kein Buch, das Buch erscheint auf dem Tablet, ist aber kein Buch, das Buch ist dann virtuell. Ihnen scheint die Differenzierung bereits schwer zu fallen, zwischen einem Buch auf dem Tablet und einem wirklichen Buch.
      14 6 Melden
    • Phipsli 23.02.2017 22:38
      Highlight Also das ist jetzt wirklich Quatsch was sie da schreiben, echt jetzt. Sie vermischen da was, ich habe nie was von einem virtuellen Buch geschrieben. Ein Tablet ist ein Gerät zum anzeigen von digitalen Medien, das Gerät an sich ist dreidimensional.. ist wohl aber schon ein bisschen zu technisch für sie.
      4 10 Melden
    • Rendel 23.02.2017 23:44
      Highlight Ich hab nur den Unterschied von realer Lernerfahrung mit allen Sinnen und dem Tablet aufgezeigt, am Beispiel vom Buch. Ich differenziere. Ich mische eben grad nicht.
      Ein Buch auf dem Tablet ist nur noch vom Inhalt her eines, aber kein Buch mehr. Ist das für sie schon so schwer verständlich? Ein Buch auf dem Tablet, braucht kein technisches Verständnis. Ich lese selber Ebooks, ich kenne den Unterschied.
      8 3 Melden
    • Menel 24.02.2017 07:30
      Highlight Also mal zu Studien. Das Spielen mit Handhelden zB. verbessert die Hand-Augen-Koordination. Wird daher als Training auch von Chirurgen genutzt. Auch das räumliche Denkvermögen wird durch Gaming gesteigert. Das kann ein haptisches Spielzeug nicht. Wogegen natürlich ein iPad die haptische Erfahrung draussen nicht ersetzen kann.

      Darum ganz easy. Es ist eine Vielzahl an Eindrücken, die Kinder beeinflusst. Mit der digitalen Technologie kam einfach noch ein Eindruck mehr dazu. Ausgewogene Abwechslung fördert alle Bereiche.
      5 3 Melden
    • Rendel 24.02.2017 09:03
      Highlight Dem Gameboy könnte ich ein Instrument gegenüber halten, wenn man mit Noten spielt. Da sind dann noch die Ohren dabei und je nach Instrument auch noch die Füsse. Musik spielen ist übrigens eine gute Demenzprävention.

      Ich rate trotzdem davon ab, kleinen Kindern ein Ipad zu geben, bis ihr Gehirn weiter entwickelt ist.
      Grad beim Gaming besteht eine erhebliche Suchtgefahr. Man blicke mal nach Südkorea, da haben viele junge Menschen inzwischen massive Probleme.
      3 2 Melden
    • Menel 24.02.2017 09:29
      Highlight Rendel, wie bei so vielem gibts hier auch kein entweder oder. Ich sehe einfach an meinen Kindern, dass es auch einfach gut sein kann. Meine Kinder spielen schon seit sie klein sind Games (iPad, Konsole, PC). Meine Mittlere spielt Geige seit sie 5 ist und meine Jüngste Schlagzeug. Sie waren als Kinder fast täglich im Wald, im Garten und mit Freunden unterwegs.
      Es kommt, in meinen Augen, mehr auf das "Wie" als auf das "Was" an!
      5 3 Melden
    • Rendel 24.02.2017 14:09
      Highlight Ich halte Deine Familie für eher aussergewöhnlich Menel und nicht wirklich repräsentativ.
      3 6 Melden
    • Thomas J. aus B. 24.02.2017 17:48
      Highlight Menels Beschreibung ihrer Familie entspricht ziemlich genau denjenigen in meiner Familie (nebst meiner) und im Freundeskreis. Da sind alle Kinder ziemlich früh mit Technik in Kontakt gekommen und ich empfinde keines dieser Kinder als beeinträchtigt im sozialen Umgang oder was die dem Alter entsprechende Entwicklung angeht. Ergo nehme ich Menels Familie nicht als aussergewöhnlich wahr (was kein Geringschätzung sein soll, Menel :-)).
      Es ist wie überall eine Frage vom Masshalten.
      2 0 Melden
    • Rendel 24.02.2017 18:45
      Highlight Was heisst ziemlich früh? Jedes Kind bekam mit 3 Jahren ein eigenes Ipad?
      1 3 Melden
    • Thomas J. aus B. 24.02.2017 20:25
      Highlight Ein eigenes hatte und hat meines Wissens nach wie vor keines. Ab und an mal den Familien-iPad, Glotze und später dann auch die Konsolen (einfach jene die vorhanden ist).
      0 0 Melden
    • Rendel 24.02.2017 20:38
      Highlight Danke für die Antwort. Im Artikel ging es darum, dass der 3 Jährige ein eigenes hat. Und es halt Wurst ist, wenn er dann nicht mehr weiss, was ein Bleistift ist.
      4 3 Melden
  • Kronrod 23.02.2017 15:03
    Highlight Die Dosis macht das Gift. Es lohnt sich auch, sich hierzu Psychologe Manfred Spitzer anzuhören, siehe Video.
    28 1 Melden
  • forgOtten 23.02.2017 14:58
    Highlight Ehrlich gesagt macht mich dieser Artikel ein wenig sprachlos. Ich bin Anfang 20 und finde es gibt nichts Schöneres, als einfach in der Bahn zu sitzen und die Menschen, das Geschehen drumherum zu beobachten. Wenn ich solche Sätze wie
    "Wenn ich sehe, wie mein Sohn manchmal reflexartig über die Seiten seines Kinderbuches wischt, bis ihm einfällt, dass Blättern hier anders funktioniert (...)"
    lese, dann bin ich doch etwas besorgt...
    112 11 Melden
    • sapperlot 23.02.2017 17:25
      Highlight @forgOtten, bin etwa gleich alt und finde es auch ein wenig bedenklich. V.a. muss ich lachen, unsere Generation sieht das glaube ich etwas anders. Fast meine ganze KV-Klasse hat während unserer Lehrzeit gesagt, sie werden ihren Kindern solche Dinge verbieten, weil bei uns in der Schule alle ständig am Natel waren und zu richtigen Einzelgängern wurden. Und wir sind ja auch mehr oder weniger damit aufgewachsen, müssten gemäss Artikel also wissen, wie man damit umzugehen hat.
      40 0 Melden
    • rauchzeichen 23.02.2017 18:57
      Highlight ich arbeite oft mit dem ipad. zeichne damit. wenn ich dann nach n paar stunden skizzieren n blatt papier vor mir hab und n bleistift in der hand und damit zeichne, verwende ich zu beginn immer die gesten des ipads, bis ich mit verdutztem blick dastehe und merke, dass das so nicht geht auf papier. der mensch ist ein gewohnheitstier.

      gibst du dem kind nie was digitales zum spielen, schadest du ihm nur, denn seine welt wird digitaler sein, als unsere es heute ist...
      7 11 Melden
  • Iko5566 23.02.2017 14:41
    Highlight Ich finde es auch eher befremdlich. Aber jeder darf sein Kind nun mal so erziehen wie er und sie will... Aber ein eigenes ipad? Ihr verdient wohl ganz gut hier bei Watson😜
    62 6 Melden
    • Schmusel 23.02.2017 16:01
      Highlight Ich habe leider kein eigenes Tablet😔 Und 4 Tage in die Kita kann ich auch nicht😔
      *Ironieoff*
      14 3 Melden
  • Rendel 23.02.2017 14:16
    Highlight Ein kleines Kind muss erst einmal Hirnstrukturen aufbauen. Dazu braucht es viele auch wiederholende Erfahrungen mit der Umwelt. Es ist wichtig, dass alle Sinne dabei zum Zuge kommen. Ohne ein gutes festes Gerüst, kann nicht gedacht werden. Gerade die Motorik kommt beim Ipad zu kurz, schmecken und riechen geht gar nix. Das sind wichtige Sinne um die Welt als ganzes zu begreifen. Der Grundstein muss in der Kindheit gelegt werden. Medienkompetenz kann man sich später immer noch holen.
    Kinder die ohne Ipad Bus fahren, entdecken ganz viel spannendes draussen im Vorbeifahren.
    79 9 Melden
    • JuliSaflor 23.02.2017 14:34
      Highlight Wieviele Kleinkinder schaffen es schon still zu sitzen und einfach nur aus dem Fenster zu schauen?Besonders wenn man mit ihm jeden Tag dieselbe Strecke fährt.Wenn die Kinder dann stattdessen auf die Sitze klettern oder laut werden wird sich auch wieder beschwert oder böse geguckt.Man kann es keinem wirklich recht machen und das sollte man auch nicht.Für Abwechslung sorgen,viel mit den Kindern draußen sein und wenn mal wirklich nichts zu tun ist oder die Kinder krank sind,sehe ich kein Problem darin zu nutzen,was uns die heutige Zeit bietet.Aber früher war halt alles besser ;-)
      15 35 Melden
    • Rendel 23.02.2017 14:56
      Highlight Sie sind der Einzige der von früher spricht.
      35 3 Melden
    • rauchzeichen 23.02.2017 19:01
      Highlight und kinder die mit ipad fahren entdecken ganz viel drinnen aufm screen.
      hat das kind n ipad, hat das kind n ipad. und solange es neben ipad noch freuden in der freie geniesst, sich mit "normalem"spielzeug beschäftigt ist doch alles wunderbar
      5 12 Melden
  • Miicha 23.02.2017 13:50
    Highlight Wieso sollte er mit drei Jahren nicht damit spielen, ich tu es ja auch? Weil er ein Kind ist und es nunmal Dinge gibt die sie nicht dürfen und wir Erwachsene schon. Damit müssen wir und die Kinder umgehen können.
    36 20 Melden
  • The Destiny 23.02.2017 13:32
    Highlight "Meinem Umfeld scheint klar zu sein: Ich komme in die Hölle."

    Ihr Umfeld hat einen guten Instinkt.

    Ich hatte erst kürzlich ein Interview mit einem Psychologen bez. Medien / Smartphone-sucht.

    Was sie da schreiben ist quatscht gelinde gesagt. Es sollte Ihnen zu denken geben dass ihr Sohn Realität und Virtualität nicht intuitiv voneinander halten kann.

    Aber wer bin ich schon (sicher nicht ihr Vater) nur ein Kommentarschreiber.
    Nicht mein Bier, ihr Problem, aber nicht das nie jemand etwas gesagt hätte.
    88 13 Melden
    • PAPY__ 23.02.2017 14:31
      Highlight Naja, von einer Sucht zu schreiben ist schon sehr gewagt. Ich hatte in meiner Kindheit auch einen Fernseher und bin heute nicht süchtig. Wichtig ist, dass das Kind sich nicht nur ausschlisslich mit Tablets etc. unterhält. Solange das Kind (wie im Artikel erwähnt) auch noch andere Interessen hat sehe ich hierbei auch kein Problem.
      9 16 Melden
    • The Destiny 23.02.2017 14:40
      Highlight Mit 600 Zeichen sind die Mittel für Grautöne arg limitiert...
      Von einer Sucht habe ich nicht geredet.
      31 2 Melden
  • Confused Dingo #teamhansi 23.02.2017 12:58
    Highlight Es sind verschiedene Faktoren die hier mitspielen.

    Schön wenn das bei dem obigen Beispiel so gut funktioniert. Ich kenne aber auch Kinder, die so "süchtig" nach diesen Dingern sind, bei denen Bricht die Welt zusammen, wenn man Ihnen sagt, 30 Minuten und man ihnen dann zum Beispiel das Gerät nach diesen 30 Minuten wieder weg nehmen will.
    Zusätzlich haben Sie dann das Gefühl, dass jedes Tablet, iPhone ein Spielzeug ist, mit dem Sie spielen können. Das ist nun mal nicht so.

    Nicht jedes Kind ist so, aber schlussendlich finde ich, dass solch teure Geräte nicht in die Hände von Kindern gehören.
    68 6 Melden
  • djangobits 23.02.2017 12:36
    Highlight Kommt doch immer auf das Mass an und das zu Steuern ist unsere Aufgabe als Eltern. Was ich persönlich nicht gut fände, wäre, wenn man die Kleinen mit dem iPad ruhig stellt, um sich nicht mit Ihnen beschäftigen zu müssen...
    75 1 Melden
  • Dubio 23.02.2017 12:35
    Highlight Wie hiess es bei den alten Griechen? Die Dosis macht das Gift. Damit ist meines Erachtens alles gesagt...
    73 7 Melden
    • Pendler77 23.02.2017 12:50
      Highlight Der Spruch stammt von Paracelsus und der war Schweizer...nur so...
      43 1 Melden
    • Great Maju Garzett 23.02.2017 12:56
      Highlight Das waren nicht die Griechen, sondern ein Schweizer.
      21 1 Melden
    • Töfflifahrer 23.02.2017 13:21
      Highlight Wer hats erfunden?
      11 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.02.2017 13:38
      Highlight Ricola.
      13 1 Melden
    • Bowell 23.02.2017 14:58
      Highlight Ein Schweizer schreibts auf Lateinisch und dann wirds denn Griechen zugeordnet:D. Nice 1!
      28 0 Melden
    • neewa 23.02.2017 19:41
      Highlight Weil die Griechen Latein sprachen..
      4 1 Melden
  • Typu 23.02.2017 12:34
    Highlight Berechtigte frage. Muss jeder für sich entscheiden wieviel oder wie wenig technologie.
    Meiner wird 2 jahre alt. TV find ich scheisse für die kinder. Auch auf dem tablet. Das finde ich in jungen jahren total unnötig.
    Spiele auf dem tablet? Naja, keine ahnung. Mit meinem sohn spiele ich eisenbahn, nehme bilderbücher in die hand, male oder baue klötzchen. Relativ klassisch.
    Hat technologie platz in diesem alter? Vermutlich. Aber ich für mein teil versuche damit noch eine weile zu warten. Klassisches anfassen und bewegen finde ich förderlicher. Schon wegen der motorik wegen.
    114 4 Melden
  • Redback 23.02.2017 12:28
    Highlight Bei; er kann einen Video Anruf entgegen nehmen. Hörte ich auf zu lesen. Ein Kind das mit 3 Jahren ein eigenes iPad hat......
    107 11 Melden
    • Charlie Brown 23.02.2017 12:50
      Highlight ...und (unbeaufsichtigt) Netflix schaut?

      Nenn mich rückständig, aber das finde ich nicht altersgerecht. Und ich bin selbst ein mobile'n'web-junkie.
      104 9 Melden
    • Phipsli 23.02.2017 17:48
      Highlight Bei Netflix gibt es einen KIDS-Bereich wo nur Kinderserien angezeigt werden.
      5 11 Melden
    • Charlie Brown 23.02.2017 18:39
      Highlight @Phipsli: OK. Das ganze Kinderprogramm? Weil dreijährig ist nicht dreizehnjährig...
      17 1 Melden
    • Phipsli 23.02.2017 19:01
      Highlight Kinder muss man immer begleiten speziell bei digitalen Medien, dazu gehört die Auswahl einzuschränken... sprich KIDS-Bereich bei Netflix, Youtube einschränken, Zeitbegrenzungen usw.
      6 2 Melden
    • Charlie Brown 23.02.2017 20:39
      Highlight Sag ich ja. Meine Kritik ist das unbeaufsichtigte.
      6 0 Melden
    • Redback 24.02.2017 20:20
      Highlight Ich wollte meine Kids mein altes iPhone 5 geben als MP3 Player und Fotoapparat. Es endete jedesmal darin das sie Filme in Youtube schauen wollten. Das iPhone habe ich Ihnen wieder entzogen. Die Kids sind zu klein dafür. Zwischendurch mal was lustiges schauen in Begleitung eines Erwachsenen ist absolut legitim. Aber dann reicht es auch schon wieder. Sie sollten lernen sich selber zu beschäftigen. Sie haben schliesslich das ganze Zimmer voll mit Spielsachen.
      5 0 Melden
  • nilu 23.02.2017 12:01
    Highlight Toller Artikel! Unsre Jungs lieben die Petersson&Findus App, spielerisch Rätsel lösen, ganz nett umgesetzt.
    21 45 Melden

18-jähriger Autist bittet das Internet um Sex-Tipps – und erhält die liebsten Antworten

Weil er durch Pornos nichts lernte, fragte ein Junge mit Autismus im Internet nach Sextipps und stösst auf eine einfühlsame Community. 

Flache Witze, Gepöbel am Laufmeter und Diskussionsrunden über den Bauchnabel von Britney Spears. Für solche Dinge steht Reddit.com – selbsternannte Frontpage des Internets und fremdbezeichnetes Troll-Fortbildungszentrum.

Stellt man auf Reddit eine Frage – egal ob persönlicher oder praktischer Natur – mit einem degradierenden Spruch muss immer gerechnet werden. Gerade deshalb überraschen die Antworten, die ein 18-jähriger Junge mit Autismus dort kriegt, enorm. Der Junge outet sich als …

Artikel lesen