Schweiz

Armut – 1,1 Millionen Menschen in der Schweiz sind gefährdet. Wer besonders betroffen ist

530'000 Menschen in der Schweiz sind arm. Digitalisierung und Industrie 4.0 könnten weitere Opfer fordern – einzelne Gruppen sind besonders gefährdet.

06.12.16, 04:31 06.12.16, 15:49

FRANÇOIS SCHMID-BECHTEL / Aargauer Zeitung

Armut in der Schweiz? Dem reichsten Land der Welt? Papperlapapp. Schliesslich leben wir in einem funktionierenden Sozialstaat. AHV, IV, Pensionskasse, Arbeitslosenversicherung, Ergänzungsleistungen, Sozialhilfe – alles da. Doppelt und dreifach abgesichert. Und Jobs gibt es ja auch genügend. Nur etwas mehr als 3 Prozent der Bevölkerung sind arbeitslos.

Einverstanden, vereinzelt ein paar Obdachlose am Bahnhof. Vielleicht noch der eine oder andere Bettler. Und die Asylsuchenden schwimmen auch nicht im Geld. Aber Armut im grösseren Stil? In Afrika, aber doch nicht bei uns.

Wenn der Lohn nicht mehr zum Leben reicht: Working Poor ist auch in der Schweiz ein Problem. Bild: KEYSTONE

Unsichtbare Armut

Doch, sehr wohl auch bei uns. Auch wenn wir an die Engmaschigkeit unserer Sozialwerke glauben: Die Armut kriecht durch jede noch so kleine Ritze. In meinen Wohnblock, in das Schulzimmer meiner Kinder, in den Salon meines Coiffeurs, in mein Lieblingsrestaurant, auf die Baustelle nebenan, in den Betrieb meines Nachbarn.

Die Armut ist überall, wenn auch nicht sichtbar. Sie muss überall sein. Denn 530'000 Menschen in der Schweiz sind arm, 1,1 Millionen armutsgefährdet. Und jährlich werden 40'000 Menschen ausgesteuert. Ihre Lage ist prekär. Nicht selten rutschen diese Menschen später unter die Armutsgrenze.

Eine Einzelperson gilt als arm, wenn sie monatlich 2'219 Franken und weniger verdient. Als armutsgefährdet gilt eine Einzelperson, die ein Einkommen zwischen 2'458 und 2'219 Franken hat.

Experten warnen vor sozialen Spannungen

«Armut in der Schweiz als marginales Problem zu bagatellisieren, ist nicht nur komplett falsch, sondern könnte verheerende Auswirkungen auf unsere soziale Stabilität haben», sagt Bettina Fredrich, Leiterin Fachstelle Sozialpolitik bei der Caritas.

Noch haben wir keine Verhältnisse wie im Osten Deutschlands. Dort suchen und finden die Abgehängten, die Globalisierungsverlierer, die Arbeitslosen, die potenziellen Opfer der Industrie 4.0 und der Digitalisierung Zuflucht bei Pegida und AfD. Dabei schützt Krawall nicht vor Armut. Darum geht's aber auch gar nicht. Sondern darum, ihre Ängste vor Veränderungen immer lauter in die Nacht hinaus zu schreien.

In den USA haben diese Menschen Donald Trump zum Präsidenten gemacht. «Alle politischen Strömungen, die ein vermeintliches Versprechen zum Schutz der Bürger abgeben, stellen das konservativ Bewahrende in den Vordergrund», sagt Carlo Knöpfel, Professor für Sozialpolitik und Soziale Arbeit an der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Kinder als Armutsfalle

Bis zu Beginn der 90er-Jahre galt in unserem Land: Wer arbeitet, hat genug Geld, um sein Leben zu bestreiten. Und heute? Die Erwerbsarmut (Working Poor) macht sich auch bei uns breit. In der Gastronomie, auf dem Bau, im Reinigungssektor, in der Pflege und im Detailhandel – um nur einige Beispiele zu nennen.

Für Carlo Knöpfel sind zwei massgebliche Faktoren ausschlaggebend dafür, dass Arbeit allein nicht mehr vor Armut schützt. «Erstens der Arbeitsmarkt: Wenn man nicht besonders gut qualifiziert ist, nicht die Qualitäten mitbringt, die gefragt sind, hat man ein Einkommen, das nicht reicht, um eine Familie zu ernähren.

«Wenn wir mehr Optimismus verbreiten wollen, müssen wir die soziale Sicherheit stabilisieren und nicht infrage stellen»: Carlo Knöpfel, Professor für Sozialpolitik und Soziale Arbeit an der Fachhochschule Nordwestschweiz Bild: Roland Schmid

Zweitens die soziale Lebenssituation: Wir haben eine Familienpolitik, die immer noch stark geprägt ist, dass Familie Privatsache ist. Das hat zur Folge: Kinder zu haben ist in der Schweiz ein erhebliches Armutsrisiko.»

«Die Schweiz sorgt sich zu wenig für die Familie.»

Bettina Fredrich, Leiterin Fachstelle Sozialpolitik bei der Caritas.

Kinder und Familie als Armutsfalle? Bettina Fredrich sagt: «Die Schweiz sorgt sich zu wenig für die Familie. Allein die Kinderzulage von etwa 200 Franken ist viel zu niedrig. Und für die Kita bezahlen wir bis zu dreimal mehr als in den Nachbarländern.»

Knöpfel verweist ausserdem auf die Scheidungsrate. Über 40 Prozent der Ehen werden geschieden. Weil das Gesetz vorschreibt, dass der Mann durch die Zahlung der Alimente nicht unter die Armutsgrenze fallen soll, rutscht häufig die Frau mit den Kindern in die Armut. Die Folge: Jede vierte alleinerziehende Frau in der Schweiz ist armutsgefährdet. 

Ein Teufelskreis. Weil den 234'000 Kindern aus sozial benachteiligten Haushalten zu selten die Flucht aus dem Milieu ihrer Eltern gelingt. Chancengleichheit gleich zu Beginn lautet das Ziel unserer bürgerlichen Armutspolitik. Diese wird indes ad absurdum geführt. Denn einen guten Teil der Bildung eignet sich ein Kind zu Hause an.

Schule kann es nicht richten

Aber sind in sozial benachteiligten Familien Eltern da, die das Kind fördern und fordern? Bieten die meist beengten Wohnverhältnisse überhaupt Rückzugmöglichkeiten? Und existieren in der Umgebung Aussenspielräume? Die Schule vermag die Ungleichheit längst nicht mehr auszugleichen, sondern akzentuiert diese sogar.

«Eine Studie des Dachverbandes der Lehrer zeigt auf, dass bis 2018 gegen eine Milliarde eingespart wird», sagt Fredrich. «Wie will da die Schule die ungleichen Startchancen wettmachen?» Es bräuchte vermehrt Frühförderung und Tagesstrukturen. «Aber das allein reicht nicht», sagt Knöpfel.

Denn nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit spielt die Wechselwirkung zwischen dem Netzwerk der Eltern und der Berufsbildung der Kinder meist eine entscheidende Rolle. Armutsbetroffene Eltern gehören häufig stigmatisierten Gruppen an, sind schlechter in die Gesellschaft integriert, haben einen Mangel an Wissen und an Vitamin B. Wieder ein Wettbewerbsnachteil für die Kinder aus ärmeren Schichten.

Jede zehnte Person in der Schweiz kann sich nicht einmal eine Woche Urlaub im Jahr leisten.

Grundbedürfnisse gedeckt – mehr nicht

Deshalb rät Knöpfel: «Man muss ganzheitlich Unterstützung leisten. Also nicht nur den Kindern möglichst gute Starthilfen bieten, sondern auch die Eltern mit ins Boot nehmen und ihnen Wissen und soziale Kontakte vermitteln.»

Die Sozialhilfe ist in der Schweiz so angelegt, dass man sich knapp über Wasser halten kann. Aber wehe, ein Loch im Zahn. Das Schuldenmonster ist ein gefrässiges Tier. Die Befreiung aus dessen Klauen meist eine unendliche Geschichte.

«Es kann nicht sein, dass man Steuern für Unternehmen und gut verdienende Personen senkt und nun auf dem Buckel der Ärmsten Sparübungen durchführt»

Bettina Fredrich, Leiterin Fachstelle Sozialpolitik bei der Caritas

Doch von materiellen Entbehrungen sind längst nicht nur Sozialhilfebezüger betroffen. 21,6 Prozent der Schweizer Bevölkerung, so das Bundesamt für Statistik, waren bei einer Erhebung vor zwei Jahren nicht in der Lage, innerhalb eines Monats eine unerwartete Ausgabe von 2500 Franken zu tätigen.

Kritik an der Steuerpolitik

Wie gesagt: Die Schweizer sind mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Vermögen von 570'000 Franken mit Abstand das reichste Volk der Welt (auf Platz zwei folgt Australien mit 381'000 Fr.). Was läuft da schief, wenn sich jeder zehnte in unserem Land nicht mal eine Woche Urlaub im Jahr leisten kann?

«Es kann nicht sein, dass man Steuern für Unternehmen und gut verdienende Personen senkt und nun auf dem Buckel der Ärmsten Sparübungen durchführt», sagt Fredrich. Und weil fast alle Kantone die Steuern gesenkt haben, bleibt für viele der erhoffte Effekt, gute Steuerzahler anzulocken, aus. Dafür fehlt Geld in den Kantons-Kassen.

Als Kompensation wird bei Prämienverbilligungen, bei der Sozialhilfe oder bei der Bildung der Rotstift angesetzt. Bestes Beispiel für die Auswirkungen einer diskussionswürdigen Steuerpolitik ist der Kanton Luzern.

Um Geld zu sparen, hat der Kantonsrat diesen Herbst dem Lehrpersonal eine Woche Zwangsferien ohne Lohnausgleich diktiert. «Der Fall Luzern, aber auch die Revision der Arbeitslosenversicherung, die eingeschränkten Leistungen der IV und das Streichen der Prämienverbilligung – das alles ist Gift für unsere Gesellschaft», sagt Knöpfel.

«Unser Sozialstaat basiert auf dem Begriff Flexicurity: Das bedeutet, ein flexibler Arbeitsmarkt und soziale Sicherheit sollten im Lot sein. Dieses Verhältnis ist immer unausgeglichener. Denn der Arbeitsmarkt wird durch die Digitalisierung und Industrie 4.0 zunehmend flexibler. Gleichzeitig wird intensiv darüber diskutiert, dass wir uns den Sozialstaat nicht mehr leisten können, aber vermehrt Menschen die Leistungen des Sozialstaats benötigen.»

Um Ruhe im Land zu haben, braucht es aber die Bereitschaft, den Sozialstaat entsprechend zu alimentieren. Dass sich die Schweiz diesen Sozialstaat aus ökonomischer Sicht leisten kann, steht wohl ausser Frage. «Aber wollen wir ihn uns auch politisch leisten?», fragt Knöpfel. «Unsere Gesellschaft lechzt nach mehr Optimismus. Aber wenn wir mehr Optimismus verbreiten wollen, müssen wir die soziale Sicherheit stabilisieren und nicht infrage stellen.» 

Düsterer Blick nach Amerika

Es war ja nicht so, dass Donald Trump im Wahlkampf jedem Abgehängten und Globalisierungsverlierer, jedem aus der unteren Mittelschicht persönlich die Hand reichte. Er musste sich gar nicht gross um ihre Stimmen kümmern. Sie flogen ihm zu. Auch, weil Hillary Clinton in ihrer Borniertheit von den «Erbärmlichen» redete, eine grosse Bevölkerungsschicht emotional nicht mal kitzelte.

Wenn Amerika der Spiegel unserer Zukunft ist, kann man zum Schluss kommen, dass sich die untere Mittelschicht als politische Marktlücke offenbart. In Deutschland hat diese Schicht der rechtspopulistischen AfD zu einem kometenhaften Aufstieg verholfen. Also doch ein Grundeinkommen? Welche Partei in der Schweiz erkennt das Potenzial jener, die bereits abgehängt sind oder befürchten, abgehängt zu werden?

«Mit dem Kampf gegen Armut lässt sich schlecht Mehrheiten gewinnen.» Warum? «Armut ist komplex, betrifft Bildung, Wirtschaft, Wohnraum, Familien und Steuerpolitik. Ausserdem hat Armut keine Lobby.

Ein Beispiel dazu: Als Bern ein Sparpaket schnüren musste, wollte man erst bei Menschen mit Behinderung sparen. Doch diese sind gut organisiert und gingen auf die Strasse. Dann wollte man bei der Bildung sparen, und die Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal ging auf die Strasse. Dann hat man halt bei der Prämienverbilligung gespart – und keiner ging auf die Strasse.»

Bedingungsloses Grundeinkommen

Worauf müssen wir uns in Zukunft einstellen? Welche Rezepte hat die Politik, die Wirtschaft, um soziale Unruhen gar nicht erst entstehen zu lassen? Laut Knöpfel ist die Gruppe der Ü50 am stärksten gefährdet, Opfer des technologischen Wandels im Arbeitsmarkt zu werden.

«Nicht die Top-Shots. Auch nicht jene, die einfache Arbeiten erledigen. Das Abstellgleis droht jenen, die repetitive Arbeiten ausführen. Deshalb braucht es massive Umschulungsprogramme.

Ich bin zwar nach wie vor der Meinung, dass wir unsere Arbeitswelt so organisieren, damit möglichst alle durch Erwerbsarbeit ihre Existenz sichern können. Aber die konkreten Auswirkungen von Industrie 4.0 sind kaum abschätzbar.»

Und darauf vorbereitet sind wir erst recht nicht. Von Wirtschaftsführern ist in Interviews – en passant zwar – vermehrt vom Comeback des bedingungslosen Grundeinkommens die Rede. Noch im Juni hat das Schweizer Stimmvolk die Initiative mit 77 Prozent abgelehnt.

Aber die Befürchtung, dass Industrie 4.0 eine erhebliche Zahl von Arbeitsplätzen kostet, geht in den Teppichetagen um. Knöpfel sagt: «Die CEOs machen das bedingungslose Grundeinkommen wieder zum Thema, um das Risiko von sozialen Unruhen zu minimieren.»

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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226Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • stamm 07.12.2016 23:43
    Highlight Gedankenschubs an alle: Kinder kosten mindestens 16 Jahre! Und wenn die Partnerschaft auseinander geht, leidet der Mann mindestens soviel, wie die Frau! Mindestens! Aber das nur so am Rande erwähnt.....
    6 0 Melden
  • Schneider Alex 07.12.2016 06:26
    Highlight Es kann aber nicht sein, dass im Niedriglohnbereich der Staat mit der Sozialhilfe einspringen muss, damit das Einkommen zur Existenzsicherung für die Working Poor reicht. Das ist doch pure Subventionierung der Arbeitgeber und Aktionäre in den Niedriglohn-Branchen!
    28 2 Melden
    • Digital Swiss 07.12.2016 21:48
      Highlight Naja so wie Bauern, Export Gewerbe, Grossbanken etc. Allen wirft der Staat Kohle nach, ausser mir... und weiteren 8Mio.
      3 2 Melden
  • Schneider Alex 07.12.2016 06:26
    Highlight Die in der freien Marktwirtschaft tätigen Unternehmen müssen Arbeitsplätze mit existenzsichernden Löhnen anbieten. Dazu müssen regional differenzierte Mindestlöhne festgesetzt werden.
    Wenn die freie Marktwirtschaft nicht fähig ist, genug existenzsichernde Arbeitsplätze zu kreieren, muss der Staat (Bund, Kantone oder Gemeinden) solche schaffen. Sinnvolle Arbeiten im öffentlichen Interesse gibt es genug in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Sicherheit, Umwelt- und Naturschutz, die einen existenzsichernden Lohn verdienen. Der Staat muss dafür einen sekundären Arbeitsmarkt aufbauen.
    15 4 Melden
  • Digital Swiss 06.12.2016 23:29
    Highlight Dumping-Löhne werden von Arbeitgebern gezahlt und nicht wie hier einige suggerieren von PFZ Arbeitnehmern gefordert!
    12 3 Melden
    • Maragia 07.12.2016 17:02
      Highlight Klar werden diese von den PFZ Arbeitnehmenr gefordert, weil diese können mit den Löhnen gut leben und bekommen so einen Job auf sicher. Der Schweizer muss da nachziehen, weil er sonst zu teuer ist!
      1 4 Melden
    • Digital Swiss 07.12.2016 21:45
      Highlight 😂 also eine Verschwörung? "Die" würden bestimmt auch gratis arbeiten um dich zu ärgern. 😵

      PS: "Die" sollten ein Buch rausbringen wie man in der CH mit weniger Lohn gut leben kann.
      1 0 Melden
  • Kookaburra 06.12.2016 23:22
    Highlight Natürlich wäre die Armut ohne die Immigration der letzten 30 Jahre viel geringer und wahrscheinlich immer rückläufiger. Es ist naiv dies konstant zu leugnen.
    Aber was ist für die Armen schlimmer? Wenn die Reichen immer reicher werden, was sie nicht direkt betrift, oder wenn die Armen um die Krumen immer härter kämpfen müssen? Weil genau das passiert durch Zuwanderung. Der Exisztenzkampf ganz unten wird absichtlich immer brutaler gemacht. Da kann man noch so sagen: Das System ist unfair. Denn wer uns zu diesem System noch extra doppelt ausliefert, das sind die Zuwanderungsbefürworter...
    8 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.12.2016 12:02
      Highlight Die Unternehmensgewinne steigen. Wo ist das Problem?
      3 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.12.2016 12:06
      Highlight "Der Exisztenzkampf ganz unten wird absichtlich immer brutaler gemacht." Genau. Statt Armut werden durch Kürzungen und Auflagen die Armen bekämpft. Das nennt sich im Fachjargon der Rechten "Anreize setzen".
      9 4 Melden
    • Digital Swiss 07.12.2016 21:52
      Highlight ✌️️
      9 3 Melden
  • Kookaburra 06.12.2016 22:59
    Highlight Ist euch aufgefallen, dass dieser Artikel bei den "Meistkommentierten" nicht gelistet ist? Obwohl er über dreimal mehr Kommentare wie die Nr. 1 dort hat?
    8 4 Melden
  • mrmikech 06.12.2016 20:50
    Highlight Digitalisierung und Industrie 4.0 sind nicht die Ursache von Armut. Die Ursache ist das ein zu grosses Teil vom Gewinn zu ein zu kleines Teil der Bevölkerung fliesst.
    10 5 Melden
    • Digital Swiss 07.12.2016 21:55
      Highlight Das kommt aber nun dazu. Betrifft aber vorallem Banker und Versicherungsleute. Die wirds sehr bald aus dem Arbeitsmarkt spühlen.
      0 1 Melden
  • pamayer 06.12.2016 20:40
    Highlight Immer, wenn ich von Carlo Knöpfel lese, bin ich dankbar, wie einfach und deutlich er Zusammenhänge auf den Punkt bringt. Herzlichen Dank für Ihre unermüdliche und wichtige Arbeit!
    17 3 Melden
  • Der Zahnarzt 06.12.2016 20:25
    Highlight Was sagen eigentlich die Ökonomen dazu? Die Ökonomie ist doch die Wissenschaft, die sich mit der effizienten Verteilung knapper Güter beschäftigt.

    Wenn Person A sich fragt, ob sie sich als nächstes eine Gucci oder Prada Tasche kaufen soll, während Person B den Abfall nach Nahrungsresten durchsuchen muss, dann ist das doch eine vollständig ineffiziente Verteilung der Güter!

    Gibt es Ökonomen, die diese Ineffizienz erkennen und sowohl den Mut und die Intelligenz haben, ein System zu entwerfen, das solche Ineffizienzen verhindert.

    11 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.12.2016 12:11
      Highlight Viele Ökonomen sind eben Ideologen und keine Wissenschaftler. Nebenbei noch eine Buchempfehlung: «Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung» von Ulrike Herrmann.
      3 0 Melden
  • pachnota 06.12.2016 19:24
    Highlight Die Schweiz feiert ihre Luxus Armut.
    Ein Hohn für Menschen, die aus wirklich armen Ländern kommen.
    8 17 Melden
    • zialo 06.12.2016 22:52
      Highlight Leben sie doch mal einen Monat mit 1100 Franken. Nicht vergessen Krankenkassenprämie, 100 CHF für Steuern und die Bilag Prämie abzuziehen. Falls sie morgen damit anfangen, sind sie ja vielleicht in zwei Wochen schon blank unabhängig davon wo sie Geschenke und Weihnachtsessen einkaufen. Schöne Bescherung!
      18 5 Melden
    • pachnota 06.12.2016 23:32
      Highlight Zialo,, eine Freundin von mir lebt seit Jahren von 1500.- Sie lebt bescheiden aber es geht. Und dies mit einem Kind... Zum soz will Sie nicht
      Mit 1500 bezahlt sie überigens noch 30.- Krankenkasse und keine Steuern.
      6 9 Melden
    • zialo 07.12.2016 00:58
      Highlight Und deren Situation ist für sie keine Armut?

      Für mich ist das ein typischer Fall einer alleinerziehenden Person mit etwa 2600 CHF Einkommen. Hier scheint einfach die Miete speziell tief zu sein und weder Bahnfahren noch Ferien als Kostenpunkte vorzuliegen. Kann mir nicht vorstellen, dass es reicht für Musikunterricht oder Sportclub beim Kind. Und dann darf auch kein Notfall passieren, kein Handy kapput gehen oder Velo gestohlen werden. Genau solche und weitere auch hier wohl vorhandene Einschränkungen definieren dann Armut als Konzept.
      9 3 Melden
    • pachnota 07.12.2016 01:15
      Highlight Armut als Konzept..?
      Eben ganau, das meine ich.
      Diese Frau beklagt sich nicht u sieht sich selbst auch nicht als arm...und um dass geht's ja. Denn Leuten einreden wie arm sie doch sind.
      Diese Frau hatt viel Zeit mit ihrem Kind und auch für sich selbst und dies ist auch etwas wert.
      7 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.12.2016 12:15
      Highlight "Ein Hohn für Menschen, die aus wirklich armen Ländern kommen." Ja, und wenn sie dann wirklich "kommen", dann wird das "Stimmvieh" (Nietzsche) gegen die Migranten aufgehetzt und die Grenzen werden dicht gemacht.
      7 2 Melden
    • pachnota 07.12.2016 12:34
      Highlight @peter,,, ihr "stimmvieh", wie sie es hier so herablassend formulieren, scheint mir aber vernünftiger zu sein als sie.
      Leute einfach nur ins Land lassen ist keine od. Bestenfalls eine selbsüchtige Leistung. Sich die Frage zu erlauben, was danach, mit diesen Menschen geschieht, braucht schon etwas mehr Verantwortung.
      Aber das ist ihnen ja Wurst.
      3 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.12.2016 14:58
      Highlight Nein, das ist mir nicht Wurst. Den Linken übrigens auch nicht. Die setzen sich für Integration ein. Aber offenbar gewissen anderen politischen Kreisen. Und wieso sollte das eine "selbstsüchtige" Leistung sein? Ich könnte genauso gut Ihnen vorwerfen, dass es Ihnen Wurst sei, wenn Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken. Das wäre eine Unterstellung, wie Sie mir unterstellen, die Integration von Flüchtlingen sei mir Wurst.
      3 2 Melden
    • zialo 07.12.2016 15:01
      Highlight Das Steueramt und die SVA würden das Wort Armut verwenden und es ohne Schande meinen. Man kann arm sein und glücklich und gesund!

      Überlegen sie sich doch mal konkret wie schwer es diese Person allenfalls hätte auf mehr Einkommen zu kommen?? Da fallen Unterstützungen weg. Dazu kommen ev. Kinderbetreuuungskosten (24% im Budget einer Schweizer Familie).
      Wenn diese Person aber einen Millionär als Bruder hätte und der alle ausserordentliche Rechnungen bezahlt, Ja dann wäre sie nicht arm.
      0 0 Melden
    • stamm 07.12.2016 23:49
      Highlight Genau, Menschen würden weniger ertrinken, wenn man ihnen Grenzen setzen würde, dass es in Europa gar nicht so schön ist. Aber genau das Gegenteil tun ja unsere Linken. Sollen dort versuchen zu helfen, wo der ganze Stunk anfängt, und nicht da, wo er aufhört!
      3 4 Melden
  • Lowend 06.12.2016 14:25
    Highlight Extrem, wie hier schon wieder probiert wird, alle Schuld den Linken und Ausländern zu geben und die eigentliche Schuldige für die Verarmung , die SVP, die mit ihrer rigiden Spar- und Steuersenkungspolitik diesen Schlamassel angerichtet hat, aus der Schusslinie zu nehmen!
    Interessant finde ich auch den zeitlichen Verlauf dieser Diskussion, denn während in den älteren Kommentaren noch sehr viel Mitgefühl mitschwingt, werden sie nun immer gehässiger und abwertender gegenüber den Armen. Die SVP-Schreibwerkstatt musste wohl zuerst an der Strategie feilen, die von ihrer Verantwortung ablenkt!
    54 18 Melden
    • Richu 06.12.2016 18:01
      Highlight @Lowend: Wenn es einem an der politischen Intelligenz fehlt schreibt man solche Hasskommentare auf tiefem Niveau!
      12 12 Melden
    • Der Zahnarzt 06.12.2016 20:07
      Highlight @Richu: Sie täuschen sich. Tatsächlich gibt es Studenten, Rentner etc. die im Auftrag von PR-Agenturen, liberalen Think Tanks wie Avenir Suisse etc. gezielt in Online Medien die Diskussion in die gewünschte Bahnen zu lenken versuchen. - Gehören Sie auch dazu?
      9 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.12.2016 14:59
      Highlight @Richu: Wo genau ist der Hass im Kommentar von Lowend zu finden?
      2 1 Melden
  • R&B 06.12.2016 13:28
    Highlight Es wird sich kaum was ändern, den ein Wähler der Bürgerlichen liest solche Artikel nicht.
    42 12 Melden
    • Jolanda 06.12.2016 15:19
      Highlight Genau diese undifferenzierte Arroganz macht Euch Linken leider unwählbar für so viele wie mich, die auch nicht bürgerlich wählen. Ein Dilemma für uns, dieser Kindergarten der Zicken gegenüber anders Denkenden.
      22 38 Melden
    • R&B 06.12.2016 16:30
      Highlight @Jolanda: und was genau ist der Bezug zu meinem Kommentar? Oder wollten Sie einfach bei irgendeinem Kommentar Ihren Frust loswerden?
      23 9 Melden
  • Thinktank 06.12.2016 12:58
    Highlight Den einzigen technologischen Wandel, den ich entdecken kann ist, dass ab dem mittleren Management nur noch Deutsche arbeiten. In der Sozialhilfe landen auch primär Ausländer. Solche Artikel hier, die einen populistischen Keil zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer treiben wollen, glauben auch nur die extremsten Linkslinge.
    16 52 Melden
    • Digital Swiss 06.12.2016 21:40
      Highlight Wirst du hierfür bezahlt?
      7 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.12.2016 12:21
      Highlight "Die extremsten Linkslinge" sind wohl alle die links von der SVP.
      5 1 Melden
  • Jolanda 06.12.2016 12:46
    Highlight SVP in den Post und es hagelt Herzen, löst das das Problem. Nein. In meiner Umgebung wachsen die Familien der Flüchtlinge überproportional gegenüber der arbeitenden Mehrheit im Niedriglohnsegment, also keine Staatsangestellten. Am Geld wird's wohl nicht liegen, denn die besitzen ja nichts. Eventuell an der nicht gelernten Verantwortung gegenüber fremden Geldgebern, oder falsch verstandener Familienpolitik hier. Oder an den Wirtschaftslobbyisten, von diesen profitieren ja auch genug Linke + Grüne meine ich.
    12 27 Melden
  • Tomb_the_Womb 06.12.2016 12:09
    Highlight Diese Armut ist also eine logische Konsequenz der politischen, sowie sicherheitstechnischen Öffnung der Schweiz. Politisch gewollt von FDP, da Billigarbeiter. Gewollt von SP, da ideologisch vorgegeben. Die Zeche zahlt wie immer der Bürger, in diesem Fall sprichwörtlich.
    30 53 Melden
    • Lowend 06.12.2016 13:37
      Highlight Genau und die SVP hat zum Glück nicht national die IV-Rentner frontal angegriffen und auf kantonaler Ebene die Prämienverbilligungen gestrichen, die Sozialhilfe gekürzt und zum Steuern sparen Gebühren erhöht?
      Widerlich, wie sich bei dem Thema die Schweizerische Verbotspartei und ihre Anhänger wieder aus der Verantwortung stehlen, obwohl ihre Sparpolitik zu Gunsten der Wohlhabenden massgeblich an der Verarmung vieler Schweizer schuld ist!
      68 10 Melden
    • Maragia 06.12.2016 14:45
      Highlight Ja klar, dass wir massig Billiglohnarbeiter aus dem Ausland haben, hat ja damit nichts zu tun :P Das ist eben Linke Politik! Hauptsache der Elite geht es gut!
      9 30 Melden
    • Firefly 06.12.2016 14:57
      Highlight Die SP wollte nie Billigarbeiter, das wollten nur FDP und SVP. Die SP will den Mindestlohn, der viele der genannten Probleme lösen würde. Aber die Bürgerlichen wollen nicht. Die SVP kümmert sich nur um Staatsubventionen für ihre Klientel, sprich Bauern, und die FDP will internationale Unternehmen ins Land locken mit verbilltigten Steuern, die dann in der Staatskasse fehlen und die Firmen stellen nur günstige Grenzgänger an oder schaffen sehr wenig Arbeitsplätze da sie Ableger hier nur der Steueroptimierung dienen.
      38 7 Melden
    • Lowend 06.12.2016 15:01
      Highlight Die Reaktionären wollen offensichtlich nur das gesellschaftliche Klima vergiften und die Menschen aufhetzen, damit die Wutbürger ihnen und ihren supersimplen Lösungen auf den Leim gehen. Eine extrem durchsichtige Taktik.
      28 5 Melden
    • Jolanda 06.12.2016 15:11
      Highlight Hätten die Naivlinge auf dem Amt und linken Politik sich von vielen schlauen Einwanderern nicht so über den Tisch ziehen lassen, wäre dieses IV Thema gar nicht nötig gewesen. Klappte ja vor den massenhaften Einwanderungen auch. Nicht oder zu spät einsehen + reagieren zieht leider immer Konsequenzen für Unschuldige mit sich. Also bitte nicht immer bei anderen den bösen Peter suchen. So lernt man auch nichts aus Fehlern, in dem Sinn auf ein neues Problem das erst mit nicht vorhersehen können+ wollen entstanden ist. Auf Augenhöhe mit den Problemen + Verursachern macht eben erst sehend.
      8 24 Melden
    • Menel 06.12.2016 15:20
      Highlight Informieren sie sich mal darüber, wer denn so alles in der EMS Chemie arbeitet. Sagen sie mir dann, wie hoch der Anteil der Schweizer ist.
      Danach reden wir nochmal über die SVP und für welche Schweizer die Volks-Partei einsteht und sich stark macht.
      31 7 Melden
    • Lowend 06.12.2016 16:00
      Highlight Jolanda, jetzt müssen sie sich entscheiden, ob massenhaft schlaue Einwanderer kommen, oder ob es ungebildete Hilfskräfte sind, die angeblich in die Sozialwerke einwandern?
      Aber offensichtlich dient ihnen ihr populistisches Schwarzer-Peter-Gefasel ja nur dazu, hier das politische Klima mit Ausgrenzung und niedrigstem Futterneid zu vergiften.
      21 5 Melden
  • Der Zahnarzt 06.12.2016 11:59
    Highlight Wo sind eigentlich unser Liberalen Freunde (Hayek, van Mises, Toerpe etc.) Sie müssten doch hier jubilieren, hat doch ihr Vorbild und Vordenker FA Hayek gesagt, dass Ungleichheit gut ist, spornt sie doch die Ärmsten an, sich noch mehr Mühe zu geben und überhaupt ist Armut relativ und reine Definitionssache also eigentlich gar kein Problem und überhaupt, wer Armut und Ungleichheit und Ungerechtigkeit beseitigen will ist ein böser Feind der Freiheit und blablabla.
    40 4 Melden
  • Tomb_the_Womb 06.12.2016 11:58
    Highlight Part 3: in die Sozialsysteme ein und belastet diese wiederum. Alles in allem also das gleiche Spiel, ein Spiel, dass die Perversion der SP/ Grünen Ideologie zeigt. Es wird dem Arbeiter vorgegaukelt, man wolle ihn vor dem "Grosskapital" schützen, betreibt jedoch im gleichen Moment eine verheerende Politik der unbegrenzten Zuwanderung, was diesen angesprochenen Druck auf die Niedrigqualifizierten stetig erhöht.
    14 25 Melden
    • Jauncito 06.12.2016 12:57
      Highlight Da sind wir beim Kern der Problemursachen betreffend IV/ ALV/ AHV / Krankenkassenprämien / Familienpolitik etc.
      3 6 Melden
    • R&B 06.12.2016 13:17
      Highlight Jetzt sind wieder die Ausländer schuld?
      Sie haben den Artikel gelesen? Es geht darum, dass die Staatsausgaben gekürzt werden müssen, weil man den Unternehmen und Reichen die Steuern gesenkt hat, weil diese abwandern könnten. Wohin? Nirgendwo, denn die Schweiz hat die beste Lebensqualität und Top-Infrastruktur für Unternehmen!
      Die Verschuldung des Staates war früher bei 124 Mia. Jetzt bei 100 Mia. Eigentlich sind wir unterschuldet, aber die Bürgerlichen haben wohl nie ein Wirtschaftsstudium besucht.
      Wahrscheinlich müssen es wieder die Linken richten, dass unser Staat aus der Schieflage gerät.
      30 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 15:07
      Highlight Da gibt es keine Perversion bei der SP und den Grünen: soziales Engagement gilt grundsätzlich den Menschen und nicht «nur» den Schweizern. Die Zuwanderung ist eine Folge der Bilateralen (auf die die Mehrheit der SchweizerInnen nicht verzichten will, wegen der Exportwirtschaft) oder der Menschenrechte im Falle von Flüchtlingen. Es bringt nichts, die Ohnmächtigen gegen die Abgehängten auszuspielen oder die Armen gegen die Bedrohten usw. Und Sie wissen so gut wie ich, würde man die Zuwanderung drosseln, würde den Armen in der Schweiz nicht ein einziger Franken mehr zustehen.
      18 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 15:10
      Highlight Bei der SVP gehört das Stigmatisieren von Randständigen zum Programm: In den 90er Jahren waren es die «Scheininvaliden», heute sind es die «Wirtschaftsflüchtlinge» und die «kriminellen Ausländer». Das ist die SVP ihren Wählern schuldig.
      18 2 Melden
  • Tomb_the_Womb 06.12.2016 11:56
    Highlight Part 2: Es gab bereits Beginn der 90er Jahre Menschen, die nicht einen hoch- oder durchschnittlichen Qualifikationsbackground hatten. Diese wurden jedoch wie in einem Team von den anderen Gesellschaftsmitgliedern "mitgezogen". (AHV etc) Nun, da wir seit Beginn / Mitte der 90er Jahre mit einer jährlichen enormen Zuwanderung konfrontiert sind, geht dies System nicht auf. Diese Menschen, denen in früheren Zeiten auch eine Chance gegeben wurde, fallen heute aus dem System, da durch die PFZ problemlos ein günstigerer Arbeiter aus dem EU Raum geholt wird. Dieser wandert natürlich gleichermassen...
    21 18 Melden
    • Pisti 06.12.2016 12:31
      Highlight Ich gebe Ihnen absolut Recht, wir müssen endlich die Einwanderung in unsere Sozialsysteme stoppen. Leute die noch nie etwas in System bezahlt haben, kriegen hier Geld was absolut ungerecht gegenüber Schweizern und auch Ausländern ist, die hier jahrelang hart gearbeitet haben und nun dumm aus der Wäsche schauen. Aber die SP, CVP und FDP betreiben lieber Politik für die EU anstatt für unser Land und unsere Bürger.
      18 18 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 13:04
      Highlight Und wer stellt die «günstigen» Arbeitskräfte ein? Die Löhne stagnieren, die Arbeitslosigkeit auch, trotz steigenden Unternehmensgewinnen! Was läuft also schief?
      17 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 15:01
      Highlight Die PFZ ist integraler Bestandteil der Bilateralen und sozusagen (im Falle der Schweiz) der Preis für den Zugang zum Europäischen Binnenmarkt. Die Bilateralen sind übrigens mehrmals an der Urne vom Volk bestätigt worden.
      8 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 15:15
      Highlight @Pisti: «Aber die SP, CVP und FDP betreiben lieber Politik für die EU anstatt für unser Land und unsere Bürger.» Dann betreiben auch die Bürger lieber Politik für die EU anstatt für sich selbst: Die Bilateralen wurden mehrfach an der Urne bestätigt. Und mit der Annahme der MEI hat der Souverän nicht automatisch Nein zu den Bilateralen gesagt.
      9 2 Melden
  • Tomb_the_Womb 06.12.2016 11:53
    Highlight Part 1: Schön, dass nun endlich auch wahrgenommen wird, dass es bereits Armut gibt in der ach so reichen Schweiz. Vieleicht setzt man da mal den Fokus an, statt Milliarden an Unsummen diktatorischen Regimes als "Entwicklungshilfe" zu überweisen. Ist vielleicht weniger aufregend und publicity wirkungsvoll als einem Drittweltland Geld zu "spenden", hilft aber direkt der lokal ansässigen Bevölkerung. Tja, und jetzt kommen wir einmal auf die wahren Gründe der steigenden Armut in der Schweiz zu sprechen.
    13 21 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 13:01
      Highlight Statt Milliarden an Steuergeldern den Reichen zu schenken, sollten Sie vielleicht schreiben.
      25 3 Melden
  • Radesch 06.12.2016 11:41
    Highlight Es gab diverse Initiativen der Sozialdemokraten welche dagegensteuern würden. BGE, oder Mindestlohn zum Beispiel. Dem Volk scheinen die Armen wohl nicht so wichtig zu sein. Sehr schade wie ich finde. Kein Mensch sollte Arm sein in einem Land mit einem BIP pro Kopf von 84'800$ (2013).
    41 8 Melden
    • Matthias Studer 06.12.2016 12:19
      Highlight Die SP hat das BGE nicht unterstützt.
      17 2 Melden
    • Radesch 06.12.2016 13:04
      Highlight Nicht jeder Sozialdemokrat muss SPler sein ;)
      11 3 Melden
    • Radesch 06.12.2016 13:07
      Highlight Aber Ja sie haben Recht, das hatte ich nicht im mehr richtig im Kopf.
      8 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 13:09
      Highlight @Matthias Studer: Das Volk hat das BGE auch nicht unterstützt.
      12 2 Melden
    • Matthias Studer 06.12.2016 13:51
      Highlight @Ralph Schwarz. Ja, auch wenn ich nicht das Volk bin, aber ein Teil davon. Ich habe es unterstützt.
      Am Ende kommen wir nicht daran vorbei. Jetzt hatte man Zeit gehabt, später wird es zu spät sein und nicht durchdacht.
      18 2 Melden
  • P@inless 06.12.2016 11:23
    Highlight Aufgefangen werden wir vielleicht, doch in was für einer Zeit? Seit nun 9 Jahren kämpfe ich um mein Recht bei der IV. Im 07 hatte ich ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Trümmerbrüche in den Armen und Hände. Das linke Handgelenk wurde entfernt und versteifft. Als Bäcker Konditor finde ich nie mehr etwas. Umschulung? Rente? Ich habe in der Zwischenzeit alles verloren...weil die IV ohne zu klären, mal Anfangs alles ableht, auch wenn eine 20 Jährige SMS schrieb während der Fahrt. Unschuldige fallen auch in die Armut. Nun steht die Weihnachten vor der Tür... Alles ist noch schwieriger.
    45 3 Melden
    • Jauncito 06.12.2016 13:01
      Highlight Ich wünsche ihnen trotz ihres schweren Schicksalsschlages von Herzen Alles Gute. Vergleichbare Geschichten sind leider zu oft zu hören. Kommentar der Sozialamtsmitarbeiterin an die Mutter meiner Freundin, als diese nachdem ihr Mann sie verlassen hatte und mit 2 Kindern sitzengelassen wurde aufs Amt gehen musste "Ja das ist leider so".
      Die Frage war, ob sie den falschen Namen hätte, um unmittelbar Hilfe zu erhalten.
      24 0 Melden
    • R&B 06.12.2016 13:19
      Highlight Das tut mir sehr leid und ich hoffe, dass Ihnen bald Recht geschieht.
      @watson: vielleicht ein Artikel, der die schlechte Arbeit der IV aufzeigt und P@inless zum Recht verhilft?
      23 0 Melden
  • Pokus 06.12.2016 10:49
    Highlight Diese sozialen Spannungen, die durch die Scheere entsteht, fördern die Bürgerlichen und Rechtsnationalen.
    Denn es ist ihre Change "wieder gross zu werden".

    Und was macht die SP? Diskutiert über den EU Beitritt 😂😂😂
    Na immerhin lassen sie dich von den Rechten nichts diktieren haha
    28 9 Melden
  • Lappituedaugeuf 06.12.2016 10:34
    Highlight Viele Menschen schämen sich für ihre Armut, weshalb sie mit allen Mitteln versuchen, ihre Situation zu vertuschen, indem sie die äusserlichen Merkmalen von Armut beseitigen (bspw.: Kleidung, Frisur, Smartphone etc.). Die meisten verbinden mit Armut ein Bild, dass man nur von armen Ländern kennt. Erst wenn obdachlose Kinder auf den Strassen übernachten und wir uns von ungewaschenen, sehr dreckigen und abgemagerten Menschen in unserer Gesellschaft ekeln und fürchten, werden wir die Armut registieren. Keine Statistik wird uns die Augen öffnene und die Politik zum Handeln zwingen. Sehr schade!
    61 0 Melden
    • Spooky 06.12.2016 10:57
      Highlight Das Dumme ist, dass unsere Armen nicht arm bleiben wollen. Die europäischen Armen sind nicht zu vergleichen mit den Armen im Osten, die sich damit abfinden, arm zu bleiben. Die Französische Revolution wird ein Kindergarten sein im Vergleich zu dem, was in nächster Zeit auf uns zukommt.
      19 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 11:47
      Highlight Das Problem wird thematisiert, sonst gäbe es den Beitrag nicht. Und die Linken sprechen seit je über Armut. Aber der Wähler will davon nichts wissen. Solange die Armen in der Minderheit sind ... solange werden Lösungen zur Bekämpfung von Armut auch nicht mehrheitsfähig sein. Die Wähler und Wählerinnen wären übrigens die Einzigen, die die Politik zum Handeln zwingen könnten, keine Statistik wird das bewerkstelligen.
      40 4 Melden
    • Spooky 06.12.2016 12:04
      Highlight @Peter der Grosse

      Gratuliere. Endlich jemand, der glasklar und klinisch und logisch denken kann (ganz ohne Ironie).
      22 1 Melden
  • welefant 06.12.2016 09:40
    Highlight ja, dieses thema soll und muss nicht nur aufgegriffen werden, sondern man sollte handeln.
    Die letzten tage ist auf srf eine ganz spannende doku über eine schweizerin gekommen, welche sich in griechenland enorm für flüchtlinge einsetzte. Wirklich schön dies anzusehen. ich hab mir gedacht, dies würd ich auch gerne machen. Dann kam lange nichts, weil: keine arbeit für mich - kein geld...
    21 6 Melden
    • Oberlehrer 06.12.2016 10:05
      Highlight Diese SRF-Doku über die Schweizerin, die Flüchtlingen in Griechenland hilft, war in der Tat schön anzusehen...
      6 15 Melden
    • ostpol76 06.12.2016 11:59
      Highlight @Oberlehrer
      Hilft aber den Armen in der Schweiz überhaupt nichts.
      Wissen Sie was diese denken werden: "zuerst hilft man den Flüchtlingen und dann vielleicht irgendwann uns". Und kann man es Ihnen verübeln: NEIN.
      16 7 Melden
    • SuicidalSheep 06.12.2016 13:18
      Highlight Ostpol, das stimmt nicht ganz. Die schweizer Politik wie auch schweizer Multikonzerne wie Nestle haben ihre Mitschuld an der Armut in Drittweltländern - ebenso an der Armut in der Schweiz selbst.

      Natürlich würde ich es begrüssen, wenn die Politik auch den Armen in der Schweiz besser helfen würde. Man darf das Gesamtbild aber nicht aus den Augen verlieren.
      7 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 13:34
      Highlight Doch, man kann es ihnen verübeln. Die Situation der Flüchtlinge in Griechenland ist in keinster Weise vergleichbar mit den Armen hier in der Schweiz. Vielleicht zur Erinnerung: Armutsquoten haben nichts mit Armut zu tun, sie sind lediglich Masse für Ungleichheit. In der Schweiz gibt es grosse Ungleichheit. Jene, welche am wenigsten haben, haben aber immer noch so viel mehr als jene, die in Griechenland in alten feuchten Zelten übernachten müssen.
      3 6 Melden
    • welefant 06.12.2016 19:32
      Highlight Jetzt mal wieder die schuld nestle in die schuhe schieben.
      Ich würd mal sagen einige akademiker verdienen auch massiv zu viel... warum bitteschön vierdient ein anwalt so scheisse viel cash? Und ja, der bund könnte auch kürzen...
      1 1 Melden
  • Thomas Rohrer 06.12.2016 09:28
    Highlight Die Stärke einer Gesellschaft zeigt sich darin, wie sie mit Minderheiten umgeht.
    57 12 Melden
    • bcZcity 06.12.2016 09:45
      Highlight Nur kann man es nicht allen Minderheiten recht machen. Das Leben ist nun mal nicht fair!

      Macht Kinder, konsumiert, haltet die Wirtschaft und das Sozialsystem am leben. DAS sind die Regeln nach denen wir tanzen müssen. Brave Arbeitssklaven welche noch mehr Arbeitssklaven züchten. Wer dann eben nicht Schritt halten kann, der fällt nach unten und ist damit kein produktives Mitglied der Gesellschaft mehr.

      So funktioniert unser System, so funktioniert jedes System. Wer dies durchbrechen möchte, der sorgt am besten dafür dass keine neue Seele mehr in diesen Mixer geworfen wird.
      22 17 Melden
    • Thomas Rohrer 06.12.2016 11:06
      Highlight Ich glaube daran dass wirs besser machen können. Das Leben ist nicht unfair, die Menschen sind unfair! Der Verteilungsschlüssel in unserm System ist unfair!
      26 5 Melden
    • bcZcity 06.12.2016 11:59
      Highlight Glauben kann man viel, das wird man bis zum Tod dürfen. Und doch, das Leben ist auch unfair, der Mensch passt sich nur an. Änderungen brauchen viel Zeit, sehr viel wenn man radikal etwas ändern möchte....zu viel für mehrere Generationen.
      4 8 Melden
  • Blackfoxx 06.12.2016 09:24
    Highlight Die Kluft zwischen arm und reich wird immer breiter, bis es bald keinen Mittelstand mehr gibt. Andere leben in Armut und wieder andere Lassen sich zur Pensionierung Ferientage in Wert von 83'811Fr. auszahlen
    39 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 11:51
      Highlight Nicht nur die Kluft wird breiter (durch die Erosion des Mittelstands), sondern der Abstand auch grösser: Die Reichen werden immer reicher! Aber dagegen hat unsere bürgerliche Regierung inkl. Parlament noch nie angekämpft, im Gegenteil, die schenken denen ja dauernd noch Steuern.
      24 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 09:11
    Highlight solange superreiche regieren, wird sich nichts ändern, weil die grosse mehrheit nicht zusammen stehen kann, stattdesen spaltet man sie nach links und rechts. geld hat uns schon lange versklavt.
    51 6 Melden
  • Hierundjetzt 06.12.2016 09:01
    Highlight Gemäss SP werden wir jetzt das ganz grosse Rat drehen: zuerst mal den Kapitalismus überwinden (weil wichtig) das Eigentum demokratisieren (sonst sind die Studis aus der Juso-Teppichetage hässig) und daaaaaaaann vielleicht eventuel mal luege, schauen wir zu den Armen.

    Zum Artikel: was der Herr im Artikel gekonnt ausblendet: bei vielen happerts sehr mit der Eigenverantwortung. Einfach in den Tag leben und sich mit 40 wundern das alles den Bach runtergeht (Ausgenommen dabei klar die Ausgesteuerten)

    Eine Lehre mit 20 reicht in der CH einfach nicht mehr. Nein. Einfach nein.
    32 72 Melden
    • Matthias Studer 06.12.2016 09:16
      Highlight Stimmt, eine Lehre genügt nicht.
      Die Frage muss man aber auch stellen. Wer bezahlt die Weiterbildung? Denn einfach so billig sind die nicht. Je nach Einkommen nicht bezahlbar.
      Dann stellt sich eine weitere Frage. Wo sollen all die gut gebildeten Menschen arbeiten? Als VerkäuferIn in der Bäckerei? Im Schuhladen?
      Sie gehen primär davon aus, dass sehr gut gebildete wichtig sind für die Gesellschaft. Aber dort wo ich am Bahnhof meinen Kaffee und Gipfeli kaufe muss auch jemand stehen. Und diese Person ist genau so wichtig wie der Manager, der den Kaffee kauft.
      92 6 Melden
    • LoB 06.12.2016 10:01
      Highlight Es kann nicht sein, dass ein Mensch mit einer Ausbildung (und da gehört eine Lehre dazu) und einigen Jahren Berufserfahrung nicht von seinem Beruf leben kann. Jeder einzelne Mensch ist wichtig in dieser Gesellschaft. Ob er nun Topverdiener ist oder in der Bäckerei Gipfeli und Kaffee verkauft. Wenn man deiner Meinung nach nur noch mit diversen Weiterbildungen genug verdient, wer verkauft ihnen dann ihren Kaffee? Diesen Job will dann niemand mehr machen.
      42 3 Melden
    • Pisti 06.12.2016 12:38
      Highlight Und wieso kann der Bäcker, Gebäudereiniger, Chauffeur usw... nicht mehr von seinem Lohn leben. Wegen der massiven Zuwanderung von Minderqualifizierten. Dass erhöht den Druck auf die Löhne in genau diesen Branchen. Dazu jagt es die Immobilien Preise in die höhe. Die einizige Partei doe hier Gegensteuer bietet ist die SVP.
      7 29 Melden
    • Digital Swiss 06.12.2016 12:45
      Highlight Sooooooory stimmt nicht. Das duale Bildungssystem mag zwar nicht perfekt sein aber es schafft eine sehr gute Basis für einen beruflichen Werdegang. Hier kann jeder mit einer abgeschlossenen Lehre arbeiten und zumindest ausgeglichen bescheiden davon leben.
      13 1 Melden
    • SuicidalSheep 06.12.2016 13:21
      Highlight Hierundjetzt, zu deinem Statement bezüglich der SP stimme ich zwar ein, dass die genannten Punkte nicht für die Partei sprechen, aber von der SP kommt auch hin und wieder eine Initiative, die den Arbeitnehmern zu gute käme. Dies kann man von der Bürgerlichen nicht behaupten.
      13 2 Melden
    • R&B 06.12.2016 13:24
      Highlight @Pisti: SVP 😂😂😂 Die SVP schanzt den Reichen, Banken und grossen Unternehmen ständig Steuergeschenke zu... Ja ja die SVP setzt sich für die kleinen Leute ein 😂😂😂
      26 1 Melden
    • karl_e 06.12.2016 13:45
      Highlight Pisti, mit dem letzten Satz versaust du deinen guten Beitrag. Die $VP ist doch genau die Partei derjenigen, welche in ihren KMU- und Gross-Betrieben Ausländer zu Dumpingglöhnen beschäftigen. Wenn de meist stramm Bürgerlichen ihre Landsleute bevorzügen, hätten wir keinerlei Probleme mit der EU und mit der Masseneinwanderung.
      16 1 Melden
    • Hierundjetzt 06.12.2016 14:26
      Highlight Nicht ganz. Der Bund fördert mit 300Mio (!) die Berufsprüfungen wie FA, HFP und HF um ein Gleichgewicht zur Teritär A Bildungsschiene herzustellen. Meist kriegt man nun eine 20'000.- Ausbildung sehr sehr viel günstiger.

      Zudem: man ändert sich doch im Leben! Wenn ich mit 20 ein toller Gärtner bin so ist es due Ausnahme das ich mit 40 den gleichen Job noch toll finde.

      Wenn ich mich weiterbilde, so habe ich ein stark vermindertes Armutsrisiko. Auch und gerade nach der Babypause.

      Soziale Sicherheit ist enorm wichtig für Menschen denen es nicht so gut geht. Ganz klar! Eigenveranwortung ebenso
      5 2 Melden
    • Matthias Studer 06.12.2016 15:00
      Highlight Sie vergessen den Lohnausfall.
      4 1 Melden
    • Firefly 06.12.2016 15:18
      Highlight @Pisti wie wärs mit einem Mindestlohn?

      Das Problem ist nicht die Zuwanderung, diese ist nur ein Symptom, weil es anderen Menschen noch viel schlechter geht und weil wir in einer Globalisierten Welt leben. Das ursächliche Problem ist der globalisierte zur Religion stilisierte Wettbewerb wider Willen.
      4 2 Melden
    • Pisti 06.12.2016 15:41
      Highlight Karl_e nur die SVP ist gegen die massive Zuwanderung, alle anderen Parteien nicht. Dass Problem vom sinkenden Wohlstand kommt nun mal von der Zuwanderung. Auch wenn die anderen Parteien gerne was anderes behaupten. Die 8000 Nettozuwanderung war ja auch schliht eine Lüge.
      2 10 Melden
    • Pisti 06.12.2016 15:50
      Highlight Die SVP setzt sich für Reiche ein das stimmt, aber auch für Bauern da sind die meisten alles andere als Reich dazu würde die MEI massiv die kleinen Leute hier entlasten. Aber ihr Linken werdet es wohl nie kapieren. Eigentlich auch nicht erstaunlich profitiert Ihr doch genauso vom Leid von anderen, Asylindustrie, Caritas usw... alle handeln natürlich ganz uneigenützig. 😉
      1 13 Melden
    • Pisti 06.12.2016 15:58
      Highlight Firefly wie hoch soll dann der Mindestlohn sein? Laut Gewerkschaften wäre 4000.- Fair.... damit ernährt Heute niemand mehr eine Familie.
      Die einzige Idee von den Linken mit der ich mich anfreunden kann, ist sozialer Wohnungsbau. Dort sollten aber auch nur Leute eine Wohnung erhalten die tatsächlich arbeiten.
      0 6 Melden
    • SuicidalSheep 06.12.2016 16:23
      Highlight Pisti, die Zuwanderung ist bestimmt nicht die Ursache für die Armut in der Schweiz. Im Gegenteil! Gerade die Zuwanderer wie die Italiener haben mitgeholfen die Schweiz zu dem zu machen, was sie heute ist.

      Du schreibst hier in typischer Manier von der Lügenpresse, wie es sonst nur bei den extremen Pegida, AfD, SVP oder FPÖ Anhängern zu lesen ist.
      11 1 Melden
    • R&B 06.12.2016 16:29
      Highlight @Pisti: Lassen Sie sich weiterhin von der $VP belügen. Die $VP - Politiker profitieren von der PFZ, weil sie in eigenen Unternehmen, Arbeiter aus dem Ausland beschäftigen. Die $VP hätte sich nie träumen lassen, dass die MEI angenommen wird, denn das will sie aus obigen Gründen gar nicht.
      Für Bauern ja: eine kleine Ausnahme.
      Warum erhalten die Arbeitnehmer immer weniger Lohn? Weil die Geschäftsleitung weniger zahlen will und sich selber mehr Boni gewährt. Das hat nix mit Zuwanderung zu tun.
      9 1 Melden
    • Pisti 06.12.2016 17:27
      Highlight @SuicidalSheep hab ich was von Lügenpresse geschrieben? Ich habe geschrieben dass der Bundesrat gelogen hat, das ist wohl Fakt.
      Und natürlich brauchen wir Zuwanderung, aber gezielte. 4/5 werden ja anscheinend nicht gebraucht und erhöhen die Konkurrenz für wenig gebildeten Schweizer wie Inländer. Kontingente wären die Lösung, hat früher wunderbar geklappt.
      @R&B die Löhne sinken nicht sie stagnieren. Die Abgaben an den Staat steigen aber und die Immobilien Preise explodieren, wegen der Zuwanderung.
      4 4 Melden
    • Hierundjetzt 06.12.2016 17:38
      Highlight Matthias: dafür gibts ja die Ferien zudem finden die Ausbildungen am Wochenende statt.

      10'000ende machen dies so Jahr für Jahr

      Das sind für mich nur ganz billige Ausreden weil man nicht will
      1 7 Melden
    • R&B 06.12.2016 18:27
      Highlight @Pisti: Sie haben von sinkendem Wohlstand geschrieben. Ja die Löhne stagnieren, weil die Arbeitgeber nicht mehr zahlen wollen. Wie erreichen die das? Sie holen billige Arbeitskräfte aus dem Ausland. Die Wurzel des Übels ist der immer gieriger werdende Arbeitgeber. Welche Abgaben an den Staat steigen?
      5 1 Melden
    • Matthias Studer 06.12.2016 20:09
      Highlight @Hierundjetzt, toll, ich selber habe bis jetzt keine seriöse Weiterbildung am Wochenende gesehen. Moment, doch die Handelsschule. Dqmit ist bald Schluss. Die meisten Weiterbildungen nehmen ein Arbesitag plus ein halber am Wochenende in Anspruch.
      Und warum unbedingt weiterbilden? Wieso kann man als Maurer nicht glücklich sein? Willst du Häuser bauen? Arbeite als Maurer. Vielleicht habe ich aber auch nicht den Intellekt mich immer weiter zu bilden.
      4 2 Melden
    • Matthias Studer 06.12.2016 20:13
      Highlight @Hierundjetzt, sie wollen alle abstrafen die a) glücklich sind mit dem was sie machen b) unter Umständen nicht können.
      Aber genau das ist falsch. Denn wie oben schon gesagt, es braucht alle. Von der Reinigungskraft, zum Chauffeur, über den Arzt zur Krankenschwester. Was wäre der Arzt ohne Krankenschwester? Der Anwalt ohne AssistentIn?
      6 2 Melden
    • Hierundjetzt 06.12.2016 22:41
      Highlight Halt werte Kommentatorern, um das geht es eben gerade nicht. Das Thema ist Armut in der Schweiz und wie man ihr entfliehen könnte.

      Mein Ansatz stützt sich darauf ab, dass ich mit Weiterbildung ein grösseres Betätigungs und Jobfeld habe und daher eher weniger gefährdet bin in die Armut zu stürzen.

      Wenn Ihr eine Familie habt, geht zuerst mal ums Kind nicht um das relative voll glücklich sein wollen.

      Und die Familie ist immer noch eine Armutsfalle!

      Besser? ☺️
      4 1 Melden
  • Theor 06.12.2016 08:54
    Highlight Bis vor knapp einem halben Jahr habe ich 2'100 Franken pro Monat verdient. Das war ziemlich hart und oftmals hatte ich kaum noch was übrig um Grundbedürfnisse zu erfüllen. Ich hatte aber einen Vorteil: Ich wusste, dass es nur temporär ist. Ein Jahr durchhalten und dann gehts wieder bergauf. Die Erfahrung am eigenen Leib hat mich auch viel sozialer für meine Mitmenschen werden lassen. Ich habe grössten Respekt für diese Menschen, die in solchen Verhältnissen leben, ohne Aussicht auf baldige Besserung. Ich würde mir wünschen, dass man solche Menschen besser unterstützt.
    76 3 Melden
    • Theor 06.12.2016 09:14
      Highlight Und ich wäre auch gerne bereit dafür mehr von meinem Lohn zu berappen. Aber leider ist es wirklich so, wie es in diesem Artikel hier steht. In Bern diskutiert man darüber, ob man mit meinem Steuergeld die Bauern-Subventionen oder die Unternehmenssteuer senken soll. Von links bis rechts denken alle nur an die Lobbyisten...
      44 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 11:56
      Highlight Also, vor allem die Rechten denken nur an die Lobby. Die Linken setzen sich sehr wohl für Bedürftige ein. Aber bei den Linken sehen halt die meisten Wähler «rot», und fressen lieber dem Laferi aus Herrliberg aus der Hand.
      24 4 Melden
    • Theor 06.12.2016 13:05
      Highlight Fest steht, dass im Parlament 10 mal mehr über Unternehmenssteuern- und Bauernreformen geredet wird, als über Familienpolitik und Sozialhilfe. Und soviel ich als Laie verstehe, können auch "Linke" etwas im Parlament einreichen und auf die Agenda setzen. Aber eben, dort redet man lieber über Lobbyisten-Kram, anstatt über echte Volksanliegen.

      Von demher, kann ich die Linke da einfach nicht von der Pflicht nehmen. Gefühlt macht sie ausser ab und zu gewisse Alibi-Übungen gar nichts.
      9 3 Melden
  • banda69 06.12.2016 08:45
    Highlight ...und was tut eigentlich die SVP für die Armen in der Schweiz? Gelder kürzen, treten, diffamieren? Und die Steuern für die Reichen (sprich sich selber) senken?
    92 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 09:04
      Highlight Den Armen angst machen. Das Misstrauen schüren.
      Überall wird Missbrauch geschrien bei der IV/Sozialhilfe etc.
      Viele Betroffene haben das Gefühl die anderen Bezüger würden bevorzugt oder "bschisse" irgendwie damit sie mehr bekommen.
      71 8 Melden
    • Shin Kami 06.12.2016 10:02
      Highlight Die SVP ist keine Volkspartei, sondern eine Wirtschaftspartei. Nur bei den ganz grossen Themen müssen sie gegen die Wirtschaft gehen, weil sonst die Basis etwas merkt. Immer den Sozialstaat kritisieren aber die Bauern zusubventionieren. Und den Reichen das Leben erleichtern, während die Armen die Dummen sind. Ja das hilft dem Volk sicher...
      28 5 Melden
    • Maragia 06.12.2016 13:36
      Highlight @Shin Kami: Die Linken sind ja besser, schauen dass es den Studenten gut geht, der neuen rechten Elite :D
      1 10 Melden
  • amore 06.12.2016 08:44
    Highlight Es ist höchst unsolidarisch und skandalös wie die rechte Mehrheit mit diesen Menschen umgeht. Siehe Bsp. im Bericht: Als Bern ein Sparpaket schnüren musste, wollte man erst bei Menschen mit Behinderung sparen. Doch diese sind gut organisiert und gingen auf die Strasse. Dann wollte man bei der Bildung sparen, und die Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal gingen auf die Strasse. Dann hat man halt bei der Prämienverbilligung gespart – und keiner ging auf die Strasse.»
    61 11 Melden
  • Karl33 06.12.2016 08:41
    Highlight Erschreckend, dass die linke Politik so feindlich daherkommt, dass diese Menschen lieber rechts wählen.
    47 20 Melden
    • Thomas Rohrer 06.12.2016 09:30
      Highlight Die Rechte zeigt noch auf eine andere Minderheit (z.B. Flüchtlinge) die ihnen etwas wegnehmen wollen. So werden wir gegeneinander ausgespielt.
      44 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 11:59
      Highlight Also die Linke kommt überhaupt nicht feindlich daher! Was soll denn das? Die Linke wird permanent diffamiert. Die Linke bietet halt auch nicht so «einfache» Lösungen an wie die «Denkfabrik» aus Herrliberg.
      16 2 Melden
  • Züzi31 06.12.2016 08:41
    Highlight Ich weiss es passt nicht ganz. Aber bei uns im Geschäft auch wieder dieses Jahr:
    Chef +1% mehr Lohn; damit könnte man eine zusätzliche Person anstellen.
    Beim Rest des Teams +1% mehr Lohn; reicht für ein Euromillionslos.
    44 7 Melden
    • Wehrli 06.12.2016 08:55
      Highlight Bei uns macht das 1% des Chefs 2600 aus, wolltest du wen anstellen?
      19 7 Melden
    • Thomas Rohrer 06.12.2016 09:32
      Highlight 1 : 12 wäre eine gute Idee gewesen.
      37 9 Melden
    • Züzi31 06.12.2016 09:37
      Highlight War einerseits natürlich überspitzt formuliert, andererseits macht das bei unserem Chef aber definitiv einiges mehr aus, als 2600.
      11 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 12:02
      Highlight @Thomas Rohrer: Das «Volk» findet sowas nicht gut. Vielleicht, weil die Meisten noch auf die grosse Tellerwäscherkarriere hoffen, und ihr Lohn könnte dereinst dadurch gekürzt werden!
      9 2 Melden
  • HansDampf_CH 06.12.2016 08:40
    Highlight Holen wir das nötige Geld dort wo es ist!
    Anstatt superreiche immer weniger zu belasten.
    56 6 Melden
    • Thomas Rohrer 06.12.2016 09:33
      Highlight Dann sag nein zum Unternehmenssteuer-Beschiss
      35 3 Melden
  • Theor 06.12.2016 08:40
    Highlight "Auch wenn wir an die Engmaschigkeit unserer Sozialwerke glauben..."

    ? Tun wir gar nicht. Ich habe noch nicht einen Gleichaltrigen kennengelernt, der glaubt, noch was von der AHV zu bekommen. Die Kolabiert längst, bevor die Millenias ins Bezugsfähige Alter kommen.
    47 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 12:02
      Highlight Vorher kollabiert noch das BVG.
      3 1 Melden
  • Wehrli 06.12.2016 08:39
    Highlight Per definition ist jeder Studierende und promovierende arm oder armutsgefährdet. Im Jura, ist mit 2100.- lebbar, in Züri bist du mit 3000.- klinisch tot. Nicht einfach immer diese Zahlenmastrubation, immer dieses "belehrend kritisierende". Viel Bildung den Kindern, flexibler Arbeitsmarkt, tiefe Hürden für selbsständige, jobsharing erleichterung, und Freude am Leben. Mich gurkt dieses "Heilsarmee Bimmelbammel 99% aller Schweizer sind arm und am arsch" echt an.
    30 48 Melden
    • Digital Swiss 06.12.2016 09:30
      Highlight Augen verschliessen hilft...
      30 9 Melden
  • Madison Pierce 06.12.2016 08:28
    Highlight Im Vergleich zu früher sind die Männer leider weniger bereit, für ihre Familie zu sorgen. Früher stand man zu seinen Kindern, heute verschwindet man, wenn die Beziehung nicht gut läuft. Es muss also schon eine zweite Wohnung bezahlt werden und bei der Umgehung der Alimentenzahlung sind viele Männer leider auch kreativ. Hauptsache die Ex und das Kind erhalten möglichst wenig.
    17 75 Melden
    • Shin Kami 06.12.2016 10:04
      Highlight Und wenn der Mann für die Familie sorgt heulen gleich wieder alle wegen Gleichberechtigung herum...
      3 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 12:05
      Highlight @Shin Kami: Stimmt nicht, das ist ein bösartige Unterstellung. Das Gegenteil ist der Fall. Gleichberechtigung heisst, dass beide Elternteile voll und solidarisch erziehungsberechtigt sind, das wünschen sich auch die meisten Frauen. Nur wenn die Eltern zerstritten ist, oder ein Elternteil den Kindern nicht zuträglich ist, erhält ein Elternteil die alleinige Verantwortung.
      3 0 Melden
    • Christian Jerg 06.12.2016 13:24
      Highlight Nett, wie immer auf den Vätern rumgehackt wird. Wenn eine Frau einen Mann mitsamt dem Kind verlässt und dieser sein Kind auch sehen will, ist dieser schnell mal auf Jahre ruiniert. Dem Vater bleibt ein Recht: das zu zahlen. Mit Glück, kann man dann sein Kind auch mal sehen (auf eigene Rechnung). Sicher gibt es schwarze Schafe bei den Vätern! Leider aber auch sehr, sehr viele bei Müttern! Hört auf, immer nur auf die Väter einzuhacken, ich selbst kenne genug Gegenbeispiele. Die Welt ist eben nicht schwarzweiss.
      7 0 Melden
  • Paul espo 06.12.2016 08:19
    Highlight Bemerkung zu eurem Artikel über die Armut in der Schweiz:

    Ein riesengroßer Stab von Sozialarbeiter und Sozialämter ist tagtäglich darum bemüht sich selber zu beschäftigen die ein und Ausgänge mit Vorschriften / Kontoauszügen und Quittungen zu kontrollieren mit zum Teil skurilsten Vorgaben und Gesetzten , dass ja kein Sozial / Zusatz oder IV Empfänger einen Rappen zuviel bekommt.
    Das nennt man hier förderalistische Demokratie.
    Da Spielen Budgetfragen oder Kostenrechnung überhaupt keine Rolle...
    Für Fragen dazu stehe ich gerne zur Verfügung 079314110
    37 19 Melden
    • Walter Sahli 06.12.2016 10:39
      Highlight Tja, wenn die Angst so gross ist, dass der Nachbar einen Rappen zuviel kassieren könnte und somit ein Sozialschmarotzer ist, dann braucht's halt Kontrollsysteme...
      15 3 Melden
  • Kronrod 06.12.2016 08:19
    Highlight Aha, da werden Scheidungen korrekt als einer der wichtigsten Gründe für Armut identiziert, aber kritisiert wird auf Watson dann natürlich doch lieber die rechte Steuerpolitik als die linke Familienpolitik.
    28 58 Melden
    • Posersalami 06.12.2016 08:52
      Highlight Was soll die "linke" Familienpolitik mit Scheidungen zu tun haben? Hauptsache die Linken sind Schuld! Aber immerhin mal nicht die Ausländer, ich verbuche das mal unter Fortschritt.

      Was soll eigentlich linke Familienpolitik sein?
      49 9 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 06.12.2016 09:02
      Highlight Was ist denn der Kausalzusammenhang zwischen "linker Familienpolitik" und Scheidungen?
      41 5 Melden
    • Digital Swiss 06.12.2016 09:33
      Highlight Es wurden doch einige Faktoren besprochen aber bei dir gehts nur links rein rechts raus?
      19 2 Melden
    • Kronrod 06.12.2016 09:36
      Highlight Die Vorstösse zur Erleichterung von Scheidungen und zum Aufbrechen traditioneller Familienstrukturen kamen stets von links. Die Linken fördern ein Familienmodell der Beliebigkeit, in dem alles möglich ist. Und für die Folgekosten aufkommen soll natürlich der Staat.
      11 33 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 06.12.2016 09:48
      Highlight Weil in einer verfahrenen oder gar missbräuchlichen Ehe feststecken der korrekte Weg ist? Ich verstehe deinen Gedankengang nicht ganz.
      Können Scheidungen zudem nicht eher ein gesellschaftliches und zeitliches "Problem" sein? Ich finde du machst es dir ein bisschen sehr einfach, hier einen Kausalzusammenhang zwischen "linker Familienpolitik" und Scheidungsrate zu machen. Ohne Fakten die das in irgend einer Weise stützen notabene. Oder gibt es eine entsprechende Studie?
      20 2 Melden
    • Posersalami 06.12.2016 11:22
      Highlight Für gewisse einfälltige Zeitgenossen ist eben alles was falsch läuft Schuld der Linken. Es hat natürlich keinesfalls etwas mit der Wirtschaft zu tun und natürlich auch nichts mit den sich in den letzten 20 Jahren völlig veränderten Bedingungen (Selbstverwirklichung etc.) allgemein. Immerhin sind hier mal nicht die bösen Ausländer Schuld, das ist doch schon ein Fortschritt!
      12 0 Melden
    • Kronrod 06.12.2016 11:28
      Highlight @LaPaillade: wenn Du glaubst, die meisten Ehen werden aus guten Gründen geschieden, dann lies mal hier nach:

      http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2008-07/artikel-2008-07-schweizer-scheid.html

      Ofte geht es um Luxusgründe wie "Selbstverwirklichung". Man kann es sich ja leisten, weil im Notfall der Staat bezahlt.
      2 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 12:19
      Highlight «Die Vorstösse zur Erleichterung von Scheidungen und zum Aufbrechen traditioneller Familienstrukturen kamen stets von links.» Dann sollte also gem. Kronrods Meinung unglücklich Verheirateten die (traditionelle) Durchhalteparole durchgegeben werden?!
      6 0 Melden
    • Matthias Studer 06.12.2016 12:35
      Highlight @Kronrod, das hat nichts mit linker Familienpolitik zu tun. Zum Glück sind die Frauen heute besser ausgebildet als früher. Sie können jetzt gehen. Früher war es ein aussitzen.
      Man könnte auch sagen, die rechte Politik ist schuld. Schuld an den hohen Kosten in der Schweiz. Wäreb diese tiefer, würden viel weniger nach einer Scheidung in Armut leben.
      7 0 Melden
    • Posersalami 06.12.2016 12:45
      Highlight Und oft geht es nicht um "Luxusgründe" wie Selbstverwirklichung. Übrigens, das Versprechen der Selbstverwirklichung ist ein Neoliberales Projekt und keines der Linken.
      Hat die höhere Scheidungsrate im Vergleich zu früher vielleicht auch etwas damit zu tun, das Frauen heute wirtschaftlich unabhängiger sind? Übrigens diskreditieren sie ihre "Theorie" mit ihrer Quelle gleich selbst. Von Selbstverwirklichung lese ich im Artikel des SVP Parteiblatts nichts. Wie kommen sie also auf das dünne Brett, so etwas zu behaupten?
      6 0 Melden
    • stookie 06.12.2016 13:06
      Highlight @Kronrod:
      "Die Linken fördern ein Familienmodell der Beliebigkeit, in dem alles möglich ist."
      Ach und die SVP fördert die Familien mit ihren Vorstössen zu Kindergeld, Mutter-Vaterschaftsurlaub und Tageseinrichtungen.
      Ah moment, tun sie ja gar nicht...
      6 1 Melden
    • Posersalami 06.12.2016 13:15
      Highlight @stookie: Das ist ja, soweit ich Kronrod verstehe, ja eben seine "Kritik" an der Linken. Die erdreisten sich doch mit ihren Vorstössen tatsächlich, die Familie zu fördern! Das muss man sich mal vorstellen!!1!!11!! Aktive Familienpolitik! Schon ein ziemlicher Skandal.
      6 0 Melden
    • Posersalami 06.12.2016 13:17
      Highlight Wobei man Kronrod zugute halten muss, dass es in Ländern ohne erkennbare Familienpolitik, wie zB. in der USA, mehr Kinder pro Frau gibt als in Europa. Die reine Anzahl Geburten hängt also wohl an anderen Faktoren als ein einer sozialen Familienpolitik. Wobei ich jetzt nicht werten will, wo es den Familien im Schnitt besser geht.
      7 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 14:56
      Highlight @Kronrod: "Die Linken fördern ein Familienmodell der Beliebigkeit, in dem alles möglich ist." Die SVP fördert ein Familienmodell, in dem die Frau am Herd steht.
      3 0 Melden
  • Kulinarischer Sondermüll 06.12.2016 08:16
    Highlight Unsere Linke wäre dich für sowas hier?
    Aber solange sie nur den Kapitalismus überwinden wollen und den EU Beitritt anstreben, hat die Rechte hohen Zulauf..
    22 29 Melden
    • Shin Kami 06.12.2016 10:05
      Highlight Nicht jeder linke will in die EU und kapitalismus ist ein Grundkonzept dass man anpassen kann ohne es zu "überwinden"
      15 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 12:21
      Highlight Die Liste ist unvollständig: Die Linken setzen sich auch noch für Arme und Behinderte und Randständige ein. Und für die Umwelt. Und für die Bildung. Und für den öffentlichen Verkehr. (OK, das ist alles dummes Zeug, der Herr in Herrliberg braucht das alles nicht.)
      8 0 Melden
  • Peeta 06.12.2016 08:10
    Highlight Eine grosse Chance zur Wahrung oder Verbesserung des sozialen Gleichgewichts/Friedens haben wir im Sommer 2015 verpasst; die Einführung einer nationalen Erbschaftssteuer!! Schade, schade.
    41 15 Melden
    • Digital Swiss 06.12.2016 09:36
      Highlight Naja viele von uns hier erwarten noch ein grösseres Erbe von den Eltern/Grosseltern.
      12 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 12:24
      Highlight Die Mehrheit möchte keine Erbschaftssteuer ab einem Freibetrag von 2 Mio. Franken. Wohl weil die Mehrheit solche Erbschaften erwartet?!
      4 0 Melden
  • dechloisu 06.12.2016 07:51
    Highlight Bekam leichte Gänsehaut beim lesen, ganz einfach weil es den Nagel auf den Kopf trifft.
    Es wird mich vielleicht (so hoffe ich) nie treffen, aber jeder der einen minimum an sozialen Gedanken hat weiss dass man was machen muss.
    33 5 Melden
  • hamurabi 06.12.2016 07:44
    Highlight Und um wieviel % konnten die Reichen und Superreichen ihr Vermögen steiern die letzten Jahre?

    Der Satz mit der Lobby bringts auf den Punkt, die Armen haben keine Lobby. Schade wurde das Grundeinkommen abgelehnt.
    60 4 Melden
  • Fischra 06.12.2016 07:43
    Highlight Nur noch mehr Svp wählen. Die Armutschere wird grösser. Obwohl die poulisten etwas anderes sagen. Es sind einfach die Reichen welche zu sich selbst schauen. 😉
    40 10 Melden
    • Thinktank 06.12.2016 08:38
      Highlight Ich frage mich grad , ob Dein Kommentar intellektuell oder pupulistisch ist.
      19 10 Melden
    • Shin Kami 06.12.2016 10:06
      Highlight Beides
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 12:25
      Highlight @Thinktank: Weder noch, sondern realistisch.
      3 0 Melden
  • thierry_haas 06.12.2016 07:27
    Highlight Ok, françois schmid-bechtel ist sehr links anzusiedeln... In einem Artikel sowohl Amerika, die Unternehmenssteuer, die "Bürgerlicher armutspolitik", usw zu platzieren zeugt von grosser persönlicher Überzeugung...aber nicht gerade von Qualitätsjournalismus! Schade, dass sich in der aktuellen Situation und zu einem so wichtigen und dramatischen Thema die meisten Medien immer noch so unausgewogen ausdrücken, das schürt nur noch mehr Wut und bring schlussendlich niemanden und nichts weiter.
    11 33 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 12:26
      Highlight Dann stecken wir doch lieber gleich den Kopf in den Sand, gell, das bringt uns alle weiter ... Und können und den wichtigeren Themen zuwenden, z. B. den Steuersenkungen.
      3 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 07:27
    Highlight "Was läuft da schief, wenn sich jeder zehnte in unserem Land nicht mal eine Woche Urlaub im Jahr leisten kann?"

    Antwort:
    Zu viele wählen rechte und bürgerliche Parteien. Weil sie denen glauben, sie würden sich für's Volk einsetzen. Dass die sich dann regelmässig nur für sich selbst einsetzen, kommt aber irgendwie nicht an.

    Womöglich haben sich also viele Arme selbst arm gewählt.
    40 20 Melden
    • Thinktank 06.12.2016 08:40
      Highlight Lies mal, was die SKOS alles bezahlt und frag Dich, wozu überhaupt noch arbeitest.
      13 32 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 08:45
      Highlight "Womöglich haben sich also viele Arme selbst arm gewählt."

      Ja.
      Und nun? Man kann die Leute nicht irgendwie abstrafen nur weil sie Abstimmungen falsch verstanden haben. Bzw. bewusst falsch informiert wurden/werden.
      14 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 09:04
      Highlight @ Purple Banana

      Das tu ich sicher nicht. Habe gerade für drei Familien ein paar Kindergeschenke für's Fest gespendet und noch ein paar Coop-Gutscheine für Essen draufgelegt. Und stell dir vor, eine davon hat svp gewählt. War mir in dem Fall völlig egal. Die Kids sollten ein schöneres Fest haben. Dabei bin ich weder religiös, noch reich und Politik ist da auch kein Thema.

      Mit meinem Kommentar oben wollte ich nur - mal wieder - darauf aufmerksam machen, dass es zu oft gerade die am schlimmsten Betroffenen sind, die sozusagen ihre Henker wählen. Desinformation ist hier sicher ein grosser Punkt.
      32 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 09:11
      Highlight Rhabarber, sorry, ich wollte dir nichts unterstellen! Weiss wies gemeint war. Hab mich blöd ausgedrückt. Wir meinen das Gleiche.
      Die Meinung, dass viele von Armut betroffene selber schuld sind ist ja sehr weit verbreitet. Deswegen vermutlich auch das mangelnde Mitgefühl in der Gesellschaft.
      12 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 12:31
      Highlight @Thinktank: «Lies mal, was die SKOS alles bezahlt und frag Dich, wozu überhaupt noch arbeitest. » Eben deshalb, weil ich mit Arbeit viel, viel besser lebe! (Den Sozialhilfeempfängern noch diesen Rest an Integration und Unterstützung zu missgönnen, zeugt von Gier und Neid.)
      7 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 07:24
    Highlight Danke für den Artikel. Es ist wichtig auf das Thema aufmerksam zu machen, da viele einfach nicht glauben (wollen), dass es Armut auch hier gibt.
    Ein guter Anfang ist das Bewusstsein.
    Und vielleicht mal aufhören für Dinge abzustimmen die für wenige, reiche sind anstatt für viele.
    25 4 Melden
  • SVARTGARD 06.12.2016 07:11
    Highlight Und das in einem sooo reichen Land.
    50 7 Melden
  • dracului 06.12.2016 07:10
    Highlight Das ist wohl einer der besten Berichte, den ich seit langem gelesen habe! Dieser Artikel trifft den Nagel auf den Kopf. Interessanterweise gibt es aktuell niemanden, egal ob links, rechts oder in der Mitte, der die gesellschaftliche Entwicklung halbwegs versteht oder sogar etwas dagegen unternehmen würde. Mir ist bewusst, dass viele im Moment die Dringlichkeit unterschätzen, aber die Schweiz ist wie ein träger Öltanker und man müsste heute das Steuer ergreifen und den Kurs in Richtung Zukunft - für alle - setzen oder der soziale Frieden ist bald Schweizer Geschichte.
    132 8 Melden
    • Firefly 06.12.2016 15:55
      Highlight "Schweiz ist wie ein träger Öltanker"... Und die Polit-Demagogen spielen mit dem Zündhölzli.
      2 0 Melden
  • Ryco 06.12.2016 06:51
    Highlight Arme AHV-rentner.... 🤔
    10 51 Melden
  • Spooky 06.12.2016 06:47
    Highlight Ich finde es super, Watson, dass ihr die Armut zum Thema macht. Danke. Ich habe nicht den ganzen Artikel gelesen. Warum nicht? Weil mir das Ganze allzu nahe an die Knochen geht. Nicht unbedingt wegen mir selber, aber wegen den vielen verarmten Schweizern, die ich kenne. Vielen Dank, Watson. Ihr seid auf dem richtigen Weg.
    85 9 Melden
    • Wehrli 06.12.2016 08:45
      Highlight Wichtig ist, dass möglichst viel in Bildung, weiterbildung, und offene Strukturen investiert wird. Den einzigen Rohstoff den wir haben ist Hirn & Herz in der Schweiz. Links und Rechts nagen an diesem Knochen, und die Mitte schaut den Grossmäulern der Juso,Sp,SVP und SD zu, wie sie die Bevölkerung mit demagogischen Rezepten verführen.
      26 3 Melden
    • Spooky 06.12.2016 09:00
      Highlight Es ist halt so, dass die linken Sozialarbeiter an jedem einzelnen Armutsbetroffenen tagtäglich auf ihren Sozialämtern ihre Brötchen verdienen. Darum sind sie gar nicht daran interessiert, dass sich diese Armutsbetroffenen aus der Armutsfalle befreien.
      13 21 Melden
    • karl_e 06.12.2016 11:03
      Highlight Wirklich sehr spooky, lieber Spooky: Die linken Sozialarbeiter sind schuld an der Armut! So was Grenzdebiles habe ich schon lange nicht mehr gelesen oder gehört.
      14 4 Melden
    • Spooky 06.12.2016 11:36
      Highlight Sie sind natürlich nicht schuld an der Armut. Aber sie profitieren davon. Und zwar massiv.
      4 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 12:33
      Highlight @Wehrli: Zu behaupten, die Linke setze sich nicht für Bildung ein, ist völlig aus der Luft gegriffen und absurd.
      7 0 Melden
    • Wehrli 06.12.2016 16:27
      Highlight Die Linken setzen sich sehr für Bildung ein, bloss blechen dürfen es die Anderen, und ein Danke kriegt man dafür auch nicht. Sind ja Kapitalisten
      1 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.12.2016 11:50
      Highlight @Wehrli: Na klar, wer soll denn sonst die Bildung bezahlen, wenn nicht die "Anderen"? Diejenigen, die die Ausbildung machen? Die Kinder/Jugendlichen? deren Eltern? Dann ist es kein Politikum mehr, dann braucht es auch die Unterstützung der SP gar nicht, denn dann bezahlt jeder/jede seine Ausbildung selbst. Wenn das Ihr Wunsch ist, dann wird aber Ihr erster Kommentar völlig sinnlos.
      0 0 Melden
  • gnp286 06.12.2016 06:22
    Highlight Ich habe etwas Mühe mit der Definition von Armut. Es kommt grob drauf an: Als Single in einer 1-Zimmerwohnung ohne Auto kann ich mit 2219.- ganz gut auskommen. Als alleinerziehender Elternteil wird das Geld aber hinten und vorne nicht reichen.
    60 54 Melden
    • Hoppla! 06.12.2016 06:49
      Highlight Zum Beispiel fallen sehr viele Studenten unter diese Grenze. Ob diese arm oder von Armut bedroht sind, das weiss ich nicht.

      Aber gut rückt dies ins Blickfeld und diskutiert man darüber.

      Btw: "Bis zu Beginn der 90er-Jahre galt in unserem Land: Wer arbeitet, hat genug Geld, um sein Leben zu bestreiten." Gibt es hierzu Quellen? Oder war früher einfach alles besser?
      45 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 06:51
      Highlight Ganz gut auskommen? Ich habe etwas Mühe mit Ihrer Aussage. Sie kommen damit vielleicht irgendwie über die Runden, aber bitte sagen Sie nicht, man lebt damit "gut" in der Schweiz. Jede unerwartete Ausgabe ist ein Kampf und oft wird dann dort gespart wo es "möglich" ist: Zahnarzt, Arzt, Qualität im Essen. Also dort wo die Gesundheit dann leidet. Nennen Sie das immer noch "gut"? Bei allem Respekt: wir sollten nicht über das sprechen und urteilen, wovon wir keine Ahnung haben. Oder leben Sie mit etwa 2219.-?
      81 7 Melden
    • Conflux 06.12.2016 06:56
      Highlight Ganz gut? Also wenn man sich nichts leisten kann ausser das Existenzminimum um knapp zu existieren, dabei aber alle zähne verliert, weil man sich keinen arztbesuch leisten kann.... Das ist der schweiz nicht würdig und weit unter 1. Weltland Verhältnisse...
      69 5 Melden
    • Ichiban 06.12.2016 07:10
      Highlight Mmhh als Einzelperson gut Durchkommen mit rund chf 2300. Ok rechnen wir mal. Eine Einzimmerwohnung kostet vielleicht 800, Krankenkassen-Prämien 300, essen 400, nebenkosten 100, kommunikation 50, transportkosten (auch ohne auto notwendig) billag und div. 100, steuern 200. dann bleiben noch rund 350 für alles andere. Jetzt noch etwas unvorhergesehenes, geschweige denn altervorsorge
      60 4 Melden
    • Winston Smith 06.12.2016 07:16
      Highlight Menschen wie sie sind der Grund, weshalb das Problem ständig marginalisiert wird.
      69 9 Melden
    • Hoppla! 06.12.2016 07:29
      Highlight @ Ichiban

      Ich möchte nicht über alle Posten und ihre Grössenordnung diskutieren (400.- für Essen? KK 300.- mit Prämienverbiligung? 200.- Steuern?), aber ein Kumpel kam während seinem Studium über Jahre mit Beträgen von CHF 2000.- zu recht. Und es reichte auch für Urlaub. Aber man muss sehr sparsam leben, das ist klar.

      Aus meiner Sicht ist der springende Punkt die Frage was "arm" ist und was nicht. Da unterscheiden sich die Meinungen doch erheblich.
      11 16 Melden
    • Evan 06.12.2016 07:35
      Highlight Mit 2219 Franken ganz gut auskommen... Na klar.
      17 5 Melden
    • Posersalami 06.12.2016 07:40
      Highlight Kommt auch immer drauf, wo sie leben. In Zug oder Zürich dürften sie mit dem Geld auf Dauer nicht auskommen und auch im Appenzell dürfte es eng werden, wenn sie mal eine Rechnung von 2-3000 bekommen.
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    • Nausicaä 06.12.2016 07:40
      Highlight gnp286: Ist das eine Hypothese oder sprechen Sie aus eigener Erfahrung? Kennen Sie Leute, die mit so wenig Geld auskommen müssen? Ich schon. Meistens fangen die Leute an, bei Arztbesuchen und sozialen Kontakten zu sparen. Das ist eine massive Einschränkung hinsichtlich Lebensqualität.
      26 2 Melden
    • lilie 06.12.2016 08:24
      Highlight Aber man muss auch bedenken, dass es sehr drauf ankommt, wo man lebt. In der Stadt Zürich kommt man vielleicht kaum mit 2'300.- (= Maximalrente) durch, aber wenn man irgendwo auf dem Lande in der Innerschweiz lebt, könnte es bei einem sehr bescheidenen Lebensstil reichen.

      Es wird aber jede Menge Leute geben, welche mehr Geld zur Verfügung haben und trotzdem nicht durchkommen.

      Armut an einem fixen Frankenbetrag festzumachen, scheint mir zu kurz gegriffen.
      20 4 Melden
    • Paul espo 06.12.2016 08:29
      Highlight Klaro gnp286...
      zuviel zum Sterben aber zu wenig zum Leben...
      Sicher hast Du es noch nie selber persönlich probiert, dass Du so was schreibst..

      15 3 Melden
    • Ichiban 06.12.2016 08:46
      Highlight @Hoppla, ok - mit Prämienverbilligung ist dies vielleicht etwas hoch gegriffen (ausser dass immer mehr bei dieser Verbilligung gespart wird). Aber Fr. 400 für essen (= ca Fr. 13.00 pro Tag) ist jetzt nicht sehr viel oder? Und es sollte wohl schon noch unterschieden werden wie das familiäre Netz einer solchen Person ist und ob der Zustand über Jahre andauert. Bei einem Student kann sich nach dem Studium die finanzielle Situation ja dann erheblich verbessern.
      17 3 Melden
    • Oberlehrer 06.12.2016 09:13
      Highlight Ich habe im Studium über Jahre mit CHF 2'000 gelebt. Mein Budget war:

      WG-Zimmer: CHF 500 (inkl. NK, Internet, Billag)
      Krankenkasse: CHF 35 (Prämienverbilligung!)
      Steuern: CHF 0
      Essen: CHF 200 (Vegi)
      Verkehr: CHF 0 (Velo)
      Kommunikation: CHF 35
      Ausgang: CHF 200
      Sonstiges (Kleider, Mensa, Zahnarzt / DH, Studiengebühren, Bücher, Kaffeeautomat, Kosmetikartikel): CHF 500

      Mit dem Rest gönnte ich mir Ausflüge, Geschenke und jährlich 2 Wochen Ferien in Griechenland (wo ich mich reich fühlte, da der durchschnittliche Monatslohn dort ca. CHF 1'600 beträgt).
      11 3 Melden
    • Nausicaä 06.12.2016 13:35
      Highlight Es ist ja wohl etwas völlig anderes als StudentIn über die Zeit von ein paar Jahren mit einem kleinen Budget leben zu müssen. Das ist eine Investition und dem ist man sich auch bewusst (habe auch studiert). Lässt sich doch nicht vergleichen mit Leuten, die mit um die 2000.- Jahre lang ohne auch nur im Geringsten vergleichbare Perspektive haushalten müssen...Also bitte!
      9 0 Melden
    • Hoppla! 06.12.2016 13:52
      Highlight Da frage ich mich dann: Kann man (ganz persönlich oder ot externer Hilfe) etwas gegen die Perspektivlosigkeit tun?

      Und wie schon erwähnt: Was bedeutet arm?
      0 1 Melden
    • lilie 06.12.2016 14:18
      Highlight @Saja: Ich glaube, es ging nur darum, geht es ÜBERHAUPT mit gut 2000.- zu überleben. Die Antwort ist wohl: Ja, es geht, aber man kann sich damit keine Perspektiven erarbeiten.

      @Hoppla: Ich finde das eine wichtige Frage. (Kostenlose/günstige) Weiterbildungsmöglichkeiten sind vermutlich ein Weg, um sich selber aus Armut herausarbeiten und Perspektiven erarbeiten zu können. Umgang mit Geld und Ämtern verbessern fände ich ebenfalls sehr wichtig. Ausserdem würde ich es begrüssen, wenn Menschen mit engem Budget sich austauschen könnten.

      Wie man Armut definieren sollte - da bin ich überfragt.
      3 0 Melden
    • Nausicaä 06.12.2016 14:28
      Highlight Die Frage was arm bedeutet lässt sich nicht so einfach beantworten. Da macht man ein riesen Fass auf.

      Aber ich kann ein paar Sparten anreissen: Absolute Armut zu verstehen als Überlebenskampf und absoluter Mangel an elemantaren Mitteln wird es in der CH, denke ich mal, nicht allzu oft geben.

      Relative Armut: Die Möglichkeiten der Mittel in Relation zum Durchschnitts-Vermögen der Bevölkerung, so zeigt dieser Artikel, gibt es sehr wohl.

      Auch die relative Armut sollte niemanden kalt lassen, der sich auch nur ein bisschen um soziale Gerechtigkeit schert.
      5 0 Melden
    • Nausicaä 06.12.2016 14:35
      Highlight Auch die erste Frage macht ein grosses Fass auf. Das sind alles politische Fragen, die da dranhängen. Der Einzelne in einer prekären Situation kann sich nur daraus befreien, wenn er Übermenschliches leistet. Das ist von den meisten Menschen einfach nicht zu erwarten (siehe die seltenen vom Tellerwäscher zum Millionär-Storys usw.).

      Was man gesellschaftlich tun kann:

      -Chancengleichheit stärken indem man feudales Bildungssystem aufbricht und Kinder aus bildungsfernen Familien besser unterstützt.

      -Bessere Unterstützung von Alleinerziehenden, die unglaublich schnell in der Armutsfalle landen.
      2 0 Melden
    • Oberlehrer 06.12.2016 14:38
      Highlight Es gibt in der Schweiz kaum Berufe, in denen man weniger als CHF 3'000 verdient. Der Mindestlohn für ungelernte Verkäuferinnen beträgt CHF 3'850, für ungelernte Bauarbeiter CHF 4'500 pro Monat. Eine Einzelperson, die von der Sozialhilfe leben muss, erhält in in der Stadt Bern steuerfrei ca. CHF 2'800: CHF 960 ausbezahlt - den Rest via Finanzierung der Miete, Krankenkassenprämien, Arzt- und Zahnarztkosten, bewilligte Ausgaben für Neuanschaffungen.

      Das ist für CH-Verhältnisse ungemütlich, für europäische Verhältnisse jedoch sehr passabel.
      2 0 Melden
    • Nausicaä 06.12.2016 14:40
      Highlight Lilie :) Sorry jetzt muss ich wiedermal Tüpflischeissen. Er hat nicht von gut 2000.- gesprochen, sondern von mit "2219.- ganz gut auskommen" das "ganz gut" ist der Punkt, an dem ich mich sehr störte, das man mit 2000.- auskommt ist mir klar :)

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    • Posersalami 06.12.2016 14:42
      Highlight @Hoppla!: Wenn sie mal in der Armutsspirale drinhängen? Ich denke, das ist ganz, ganz hart da wieder rauszukommen. Selbst wenn Sie wieder einen "normal" bezahlten Job finden zahlen sie erstmal die bezogene Sozialhilfe zurück. Wenn Sie keine Sozialhilfe bezogen haben und einfach in einem beschissenen Job hängen.. wie und woher soll ein Job kommen, wo sie signifikant mehr verdienen?

      Bezüglich der Definition von Armut find ich das eigentlich ganz gut: https://www.vimentis.ch/d/lexikon/144/Armut.html
      3 0 Melden
    • Nausicaä 06.12.2016 14:46
      Highlight Oberlehrer: Ich spreche vor allem von A) Alleinerziehenden, welche die Arbeit an den Kindern unzureichend bezahlt bekommen und nur einer Teilzeitarbeit nachgehen können und dann auch von B) RentnerInnen (wobei dann vor allem die in der Armutsfalle bleiben oder wieder reinfallen, die aufgrund von A) zuwenig ansparen konnten.
      2 0 Melden
    • Posersalami 06.12.2016 14:58
      Highlight @Oberlehrer: Auch mit 4500.- lebt es sich in und um Ballungsräume mehr schlecht als recht, wenn von dem Lohn mehr als eine Person leben soll. Das sind ja knapp 4000.- netto..
      6 0 Melden
    • Oberlehrer 06.12.2016 15:07
      Highlight Kommen A) und B) nicht via Alimente, Witwenrente, Kinderzulagen, AHV-Mindestrente, Ergänzungsleistungen und/oder Sozialhilfe auf einen ähnlichen Mindestbetrag wie eine Einzelperson, die Sozialhilfe bezieht (für Alleinerziehende mit einen Faktor zwischen 1 und 2 multipliziert)? Das fände ich ungerecht.

      Würde mich interessieren, falls das jemand weiss!
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    • Hoppla! 06.12.2016 15:09
      Highlight @ Posersalami: 50% vom Durchschnittseinkommen wäre knapp 30tchf/jahr. Das kann in der Schweiz als arm gelten, ein 100% Job bringt aber immer mehr Geld ein. 4tchf/Monat netto finde ich aber nicht wirklich arm.

      @ lilie: Genau da würde ich ansetzen. Weiterbildungsmöglichkeiten zu einem angemessen Preis/gratis. Das bedingt aber auch eine gewisse Eigeninitiative. In die Armutsfalle zu tappen; kann passieren. Nur muss man die Möglichkeit haben raus zu kommen, aber auch zu wollen.
      0 0 Melden
    • Posersalami 06.12.2016 15:16
      Highlight @Hoppla!: Dann ernähren Sie doch mal eine Familie mit 4000/Monat in / um Basel / Luzern / Zürich / Genf. In Gais oder Filisur mag das kein Problem sein, aber wie schon gesagt, ist es relativ ob jemand arm ist da die Kosten (Miete etc.) in der Schweiz starken Schwankungen unterworfen sind. Mit dem angesprochenen Betrag kann man alleine ganz gut leben, auch in der Stadt Zürich. Aber eben nur alleine und wie wir nach Lektüre des Artikels gelernt haben, sind Alleinverdiener ja nicht umbedingt im grossen Stil von Armut betroffen und daher nicht wirklich relevant in der Diskussion.
      4 0 Melden
    • Hoppla! 06.12.2016 16:06
      Highlight @ Postersalami

      Ich bin völlig bei dir wenn es darum geht, dass man alleinerziehende Personen unterstützen muss bzw. primär die Möglichkeit schaffen muss sich finanziell zu verbessern. Sei es durch Weiterbildung oder bezahlbaren Kinderkrippen.

      Aber 4kchf/Monat netto als arm zu bezeichnen finde ich harten Tobak. Oder genau da fängt das Problem der Definition von "arm" an.
      1 1 Melden
    • Posersalami 06.12.2016 16:17
      Highlight Hier gibts Beispiele fürs familiäre Budget: http://www.beobachter.ch/familie/kinder/artikel/budgetplanung_eine-familie-zu-finanzieren-ist-kein-kinderspiel/
      Schauen sie sich mal das Beispiel für 4500.- an und dann sagen sie mir, wo sie da noch sparen wollen oder können und was mit so einer Familie passiert, wenn mal unerwartet eine Rechnung für ein 2-3k ins Haus flattert (zB Zahnarzt). Und sie wollen jetzt ernsthaft sagen, dass so eine Familie auch mit 4k gut über die Runden kommt? Ein Auto ist da ja auch noch nicht eingepreist, keinen Tag Urlaub und nur 120.-/Monat für den ÖV..
      3 0 Melden
    • Posersalami 06.12.2016 16:20
      Highlight Natürlich wird die Familie mit 4k/Monat nicht verhungern und hat auch mehr als 2$ pro Person und Tag. Aber das kann und soll nicht unser Anspruch sein. Einen lesenswerten Artikel zum Thema gibts übrigens hier: http://www.nachdenkseiten.de/?p=36067
      3 0 Melden
    • Oberlehrer 06.12.2016 17:00
      Highlight @ Posersalami: Eine vierköpfige Familie erhält umgerechnet knapp CHF 5'000, wenn kein Elternteil erwerbstätig ist. Da darauf keine Steuern bezahlt werden müssen, halte ich dies für recht passabel. Das Problem sind doch eher Working Poor und Alleinerziehende (Kosten für Kinderbetreuung und Schwelleneffekte bestrafen Erwerbstätigkeit finaniell).
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    • lilie 06.12.2016 17:20
      Highlight Ich bin immer noch nicht einverstanden damit, Armut an einem fixen Frankenbetrag festzumachen.

      Wie wärs mit folgender Definition: "Armut besteht dann, wenn Geldsorgen täglich oder fast täglich ein Thema sind und objektive Einschränkungen in wichtigen Lebensbereichen auf Grund eines Mangels an Geld bestehen".

      Ich gebe zu, dass es da einigen Interpretationsspielraum gibt, aber ich wollte zwei Aspekte drin haben, die bei einem fixen Betrag nicht automatisch bestehen:
      1. Es muss ein Leidensdruck vorhanden sein
      2. Es muss nachweislich Einschränkungen geben
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    • Nausicaä 06.12.2016 18:16
      Highlight Lilie: Ich verstehe, was du meinst, aber das birgt auch Probleme: Erstens lassen sich so keinerlei sinnvolle politische Forderungen formulieren und zweitens haben 'Geldsorgen' oft stark subjektive Qualität.

      Hier mein Vorschlag: Armut besteht dann, wenn man sich nicht leisten kann, was man nachweislich für physische und psychische Gesundheit braucht: Essen, Kleidung, Körperpflege, die notwendigsten ärztlichen Untersuchungen, und ganz wichtig: Geld für Mobilität + Spesen um soziale Kontakte und soziale Beteiligung zu gewährleisten. MMN geht das unter 3000.- für eine erwachsene Person nicht.
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    • lilie 06.12.2016 18:39
      Highlight @Saja: Ja, ich wollte noch eine subjektive Komponente dabei haben aus dem Gedanken heraus, dass man niemanden dazu zwingen kann, das Gleiche wichtig finden zu müssen wie der Rest der Gesellschaft. Aber selbstverständlich begrenzt um eine objektive Komponente!

      Mit deiner Liste bin ich aber sehr einverstanden! Ich hätte nur gerne noch ein Budget für Kommunikation (Telefon, Internet etc.), was notwenig ist, um in Kontakt zu bleiben, und Weiterbildung/Literatur etc., um sich beruflich und intellektuell weiterentwickeln zu können. Beides braucht man, um den Anschluss nicht zu verpassen.
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    • Nausicaä 06.12.2016 23:00
      Highlight Lilie, Ja, ich verstehe und halte den Gedanken für sehr umsichtig.

      Auch bei deiner Erweiterung der Liste kann ich nur zustimmen, das sind auch wichtige Punkte, die du nennst.
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    • lilie 07.12.2016 07:40
      Highlight Danke, @Posersalami!

      Natürlich muss eine Familie mit Kindern entsprechend mehr Geld zur Verfügung haben.

      Dass Kinder in Armut aufwachsen müssen, finde ich haarsträubend. So leiden sie bereits im Kindesalter an Mangel, können viele wichtige Erfahrungen nicht machen und haben den Anschluss schon verpasst, bevor sie eine Lehre anfangen!

      Das darf nicht sein, denn so züchtet man nur die nächste Generation von Sozialhilfeempfängern heran.

      Es müsste im Interesse aller sein, dass Kinder (und ihre Eltern) genug Geld zur Verfügung haben, um alles Wichtige abdecken zu können.
      2 0 Melden
  • Z&Z 06.12.2016 06:10
    Highlight Tja, und ob die Unternehmenssteuerreform III dem Ganzen hilft, kann ich auch nicht so richtig sagen. Steuern für juristische Personen werden gesenkt, die Mehrwertsteuer wird erhöht (dabei wird uns verkauft, dass sie nur leicht erhöht wird, denn die temporäre Erhöhung für die IV-Finanzierung vor ein paar Jahren wird dafür nicht rückgängig gemacht, also muss sie nur "leicht" erhöht werden). Im Endeffekt haben wieder die Falschen erhöhte Kosten. Irgend etwas muss passieren, die Frage ist nur was.
    97 7 Melden
    • Bongalicius 06.12.2016 06:49
      Highlight So lange die betroffenen den Rechtspopulisten ihre Stimme schenken und das linke Spektrum nicht einsieht das Politik der Bevölkerung und nicht dem Parteibuch dienen soll, wird sich da nichts ändern.
      57 8 Melden
    • Anam.Cara 06.12.2016 07:34
      Highlight Die ganzen Zusammenhänge in der Wirtschaft sind kompliziert und manchmal etwas undurchsichtig. Niemand scheint sagen zu können, ob die Steuerreform eine nachhaltige Wirkung auf die Gesundheit der Wirtschaft hat. Oder ob sie den Firmenbesitzern zusätzlich zu den abgeschöpften Gewinnen noch einen Bonus schenkt. Ich vermute das zweitere.
      Unternehmen in der CH sind m.E. überreglementiert. Die unzählige Vorschriften machen das Geschäften sehr teuer. Vielleicht sollte man eher da ansetzen. Damkt auch arme dje Chance haben, aus einer guten Idee eine Einzelfirma zu gründen.
      6 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.12.2016 12:37
      Highlight @Bongalicius: Die Linken setzen sich ja dauernd für die ärmere Bevölkerung ein. Aber alle ihre Ansätze, sofern sie nicht schon im bürgerlichen Parlement untergehen, werden spätestens an der Urne gebodigt.
      2 1 Melden

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