Schweiz
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Im Medienzentrum in Bern neben einem Plakat fuer die Einheitskrankenkasse werben Ruedi Loeffel, Kantonsrat EVP-BE, Yvonne Gilli, Nationalraetin Gruene-SG, Erika Ziltener, Praesidentin Traegerverein oeffentlicher Krankenkasse und Stephane Rossini, Nationalrat SP-VS, von links, fuer ein Ja zur Initiative fuer eine Oeffentliche Krankenkasse, am Dienstag, 19. August 2014, in Bern. Das Schweizer Stimmvolk hat am 28. September 2014 ueber diese Vorlage zu bestimmen. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Bild: KEYSTONE

Warum die Prämien steigen? Weil die Krankenkassen selber krank sind

Erstmals seit langem unterschreiten wieder 14 Grundversicherer die gesetzlich vorgeschriebenen Reserven. Darunter sind auch fünf grosse Anbieter.

roman seiler / az



So schnell kann es gehen: Im vergangenen Jahr waren nur gerade drei kleinere Grundversicherer krank. Jetzt sind es bereits 14. Dazu gehören die Groupe-Mutuel-Kassen Avenir, Easy Sana, Mutuel und Philos sowie die Berner KPT. Das sind Anbieter mit mehr als 200'000 Grundversicherten.

Solvenz bestimmt Prämienhöhe

Diese fünf mittelgrossen sowie neun kleinere Kassen unterschreiten gemäss den gestern von dem für die Aufsicht über die Krankenkassen zuständigen Bundesamt für Gesundheit (BAG) veröffentlichten Solvenztest für 2016 die gesetzlich vorgeschriebene Minimalquote von 100 Prozent. Dies bedeutet: Ihre Reserven sind ungenügend dotiert. Diese sind dazu da, um beispielsweise im Fall einer Pandemie den Anstieg der Ausgaben für Behandlungen von Ärzten und Spitälern oder Medikamente auffangen zu können. Zum anderen federn sie Verluste ab, die wegen zu tief kalkulierter Prämien anfallen können. Wächst deswegen eine Kasse stark, schwächt dies meist die Reserven.

Wer eine zu tiefe Solvenzquote ausweist, muss in der Regel die Prämien stärker erhöhen, um die Finanzpolster wieder zu äufnen. Dazu sagt BAG-Sprecherin Michaela Kozelka: «Je nach Stand der Solvenzquote wie auch der Risikoexposition des Versicherers hat das BAG mit den einzelnen Versicherern einen Plan für den Aufbau der Reserven festgelegt.»

Erschreckend ist der Fall der Kassen der Groupe Mutuel. Mit 100 Prozent war die Solvenzquote der Easy Sana im vergangenen Jahr gerade noch knapp genügend. Die Avenir, die Mutuel und die Philos wiesen gar mehr als 110 Prozent aus. Jetzt sind sie allesamt deutlich unter die Minimalquote gerutscht (siehe Tabelle oben). Denn im vergangenen Jahr erwirtschafteten die Walliser einen kumulierten Verlust von 127.1 Millionen Franken. Passiert sei dies, weil die Ausgaben für Behandlungen von Versicherten höher ausgefallen seien als kalkuliert worden sei, räumt Sprecher Christian Feldhausen ein. Die Prämienanpassungen im kommenden Jahr beruhten zum «Grossteil auf dem nicht beherrschten, generellen Anstieg der Gesundheitskosten».

Auch die mit 79 Prozent zu tiefe Solvenzquote der KPT sei eine Folge «der negativen Ergebnisse der Vorjahre aufgrund der überdurchschnittlich gestiegenen Gesundheitskosten», sagt Sprecherin Barbara Weber. Zudem müsse die KPT aufgrund der neuen Berechnungsmethode, eben des Solvenztests, zusätzliche Reserven aufbauen.

Und wie sieht's in deinem Kanton aus?

CSS-Streit mit BAG noch offen

Erwischt hat es auch die beiden Billigkassen der Luzerner CSS-Gruppe, die Arcosana und die Sanagate. Die für 2016 ausgewiesenen Solvenzquoten sind möglicherweise gar noch tiefer. Denn sie enthalten vom BAG im Frühjahr 2015 nicht bewilligte Zuschüsse der Holding in der Höhe von 12.8 Millionen für die Arcosana und 8.5 Millionen Franken in die Sanagate. Gegen diese Verfügung des BAG hat die CSS-Gruppe rekurriert. Dieser Streitfall ist immer noch beim Bundesgericht hängig.

Am schlechtesten schneidet aktuell die im Aargau domizilierte KK Birchmeier ab. Wegen zu tief angesetzter Prämien wuchs sie enorm. Daher musste sie ihre Prämien bereits auf Anfang September massiv anheben. Die Kolping liess sich wegen der Schieflage von der Basler Sympany retten. Die KMU Krankenkasse verschwindet auf Anfang Jahr. Sie wird von ihrer Muttergesellschaft ÖKK übernommen. Leicht verbessert hat sich hingegen der kleine Walliser Krankenversicherer Vallée d’Entremont. Nicht mehr auf der Liste der kranken Kassen figuriert hingegen die in Laufen BL domizilierte EGK. Ihre Solvenzquote beläuft sich neu auf 107 Prozent.

Tiefe Renditen auf Reserven

Allerdings hängt die Solvenz der Krankenversicherer nicht nur von der Entwicklung ihrer Kosten ab. Verluste erlitten sie auch wegen der von der Nationalbank eingeführten Negativzinsen, wie Gesundheitsminister Alain Berset gestern in Bern einräumte. Dazu kommt, dass diese Finanzpolster an den Finanzmärkten angelegt sind. Früher hätten diese Gelder eine Rendite von fünf bis zehn Prozent abgeworfen, sagte Berset: «Heute fällt diese aus.» Daher müssten sie ihre Reserven über die Prämien erhöhen.

(aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dä Zubi 04.10.2016 03:51
    Highlight Highlight https://www.facebook.com/herzlichegratulation/posts/882909765144129
  • Morthen 03.10.2016 21:30
    Highlight Highlight UNGLAUBLICH, es wird immer teurer und teurer... Wie ich meine Krankenkasse dieses Jahr optimiere kann ich euch aber mitteilen. Auf dem EHRLICHEN Krankenkassenvergleich auf www.krankenkassenversicherung.ch kann jeder kostenlos die aktuellsten Prämien vergleichen und wechseln.

    Hier werde alle Prämien transparent wiederlegt und man kann sogar auf Wunsch einen Berater beiziehen, welcher ausnahmsweise nicht einer bestimmtem Krankenkasse gebunden ist und neutral beraten kann.

    Wenn ich meine Krankenkasse belasse, verliere ich pro Jahr für mich und meine Familie über 1'200 CHF!!!
  • Schneider Alex 28.09.2016 07:40
    Highlight Highlight Krankenkassen-Wechsel wird empfohlen: Blödsinnig und teuer

    Mit einer Einheitskasse bei der Grundversicherung hätte dieser kostspielige Blödsinn des ständigen Kassenwechsels zu billigeren Kassen verhindert werden können. Die Kassen-Lobbyisten haben uns das eingebrockt.
  • Rabautax 27.09.2016 15:02
    Highlight Highlight Es ist jedes Jahr das selbe Thema, die Politik kann und wird nichts machen. Solange der Lobbyismuss im Bundeshaus aktiv ist. Und verschiedene Politiker nebenbei noch als Verwaltungsrat in KK arbeiten geht das Spiel weiter. Und jetzt wollen alle wieder Wechseln und die Makler verdienen sich eine Goldene Nase. Man müsste soviel ändern.........
  • Matthias Studer 27.09.2016 12:00
    Highlight Highlight Wieso gibt es nicht ein Bonus System? Geht jemand bei jedem Schnupfen zum Arzt verschwindet der Bonus. Geht jemand erst wegen einem Arztzeugnis behält er diesen. Ist doch heute mit den Krankenakten kein Problem mehr.
  • El Schnee 27.09.2016 11:01
    Highlight Highlight Rund ein Drittel der KK-Leistungen müssen für Medikamente aufgewendet werden.
    Was kann man tun oder eben lassen? Ein Arzt macht es vor:

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    • Vinnie 27.09.2016 11:36
      Highlight Highlight Wie krank ist England bitte mit den Pillen? Mein Vater ist ein Diabetiker, bei dem ein grosster Teil seines Pankreas entfernt werden musste. Trotzdem nimmt er nur 4 Pillen am Tag, alle für Diabetes und Verdauungsenzyme. 400 Pillen für ein 10 Jähriges Kind.. Hallo? Hab meine Eltern gefragt (Ich hatte Kawasaki als Kind) und nicht mal ich habe 400 geschluckt....
  • Denk nach 27.09.2016 10:33
    Highlight Highlight Wieso über Details debattieren, wenn das ganze System faul ist?

    Ich bin grundsätzlich gegen Verstaatlichung, aber ich zweifle stark daran, dass wir mit dem aktuellen System jemals die Kosten senken werden.

    Sowohl die starke Lobby, als auch der Hang zu Lohn und Gewinnmaximierung führt zur logischen Folge, dass das System ausgereizt wird, bis es kollabiert oder niemand mehr bereit ist die Kosten zu tragen.

    Jetzt versucht man die Falschanreize mit Regeln zu korrigieren, was oft einfach zu höherer Administration führt, aber das Problem nicht löst.



  • N. Y. P. D. 27.09.2016 09:16
    Highlight Highlight Im vergangenen Jahr waren nur gerade drei kleinere Grundversicherer krank.
    Ach ja ?
    Wie wäre es mit diesem Satz :
    Das ganze System ist krank. Es ist marode. Es fault von ganz weit innen. Jedes Jahr ein neuer Anstrich von der Politik nützt auch nichts mehr.

    Da die Krankenkassen beschlossen haben, bei den 2500.- Franchissnehmern schon wieder kräftig abzuzocken (2015 + 19%), werde ich wieder ins 300.-er Modell wechseln.
    Wenn ich ein Pflaster brauche, gehe ich ab jetzt in den Notfall. Je schneller dieses widersinnige System kollabiert, desto besser..
  • Lord_Mort 27.09.2016 08:56
    Highlight Highlight Als ich 2003 in meiner KV Lehre war, konnte ich schon damals nicht begreifen, wieso Lehrlinge bei Versicherungen am Ende des Jahren Boni ausbezahlt bekommen. 2000.- CHF waren das damals bei einer Kollegin im 2. Lehrjahr. Vielleicht sollte man da mal ansetzen. Meine Prämien sind eigentlich nicht dafür gedacht, dass die Leute bei den Versicherungen, sich diese als Boni auszahlen.
    • Hausmeister krause 27.09.2016 10:45
      Highlight Highlight Kommen die teuren Aussendienstmitarbeiter hinzu, welche für den Abschluss einer OBLIGATORISCHEN Versicherung noch Prämie einstreichen.
      Eine Franchise von 2000.- müsste im Gesetz verankert werden.
  • lilie 27.09.2016 08:35
    Highlight Highlight Sieht eher nach krankhafter Unterernährung als nach einem gewöhnlichen Schnupfen aus. Und solange es auf angehäuften Ersparnissen kein Geld zu verdienen gibt, sind sämtliche Versicherungen in Schieflage bzw. müssen sich neu organisieren.

    Sehe aber mit Erleichterung, dass meine KK nicht auf der Liste steht. Ich zahle ja auch immer brav meine Prämien. 😜
  • CASSIO 27.09.2016 08:35
    Highlight Highlight Für mich braucht's einen Volksauftrag! Parlamente, Ihr kriegt die Gesundheitskosten JETZT in den Griff. Andernfalls verliert Ihr das passive Wahlrecht.
  • Dä Mö 27.09.2016 08:34
    Highlight Highlight Das Problem der Negativzinsen betrifft auch die PK. Diese müssen sich ebenfalls Alternativen überlegen, um das verwaltete Vermögen zu erhalten/vermehren.
  • Menel 27.09.2016 08:13
    Highlight Highlight "...aber wir vergeuden lieber die Zeit mit Burkadebatten, anstatt mal Dinge anzupacken, die wirklich von Belang sind!"

    Sagen Politiker. NIE!
    • Humbolt 27.09.2016 08:31
      Highlight Highlight Politiker reflektieren schlussendlich auch nur das Volk um welches sie werben.
      Wenn wir nicht so Burkageil, respektive ängstlich wären, würde sich keiner von ihnen dafür interessieren.
      Jedes Land verdient die Politiker, die es gewählt oder ermöglicht hat. Den Spruch verwende ich oft im Zusammenhang mit der US-Präsidentschaftswahl, aber bei uns selbst gilt er genau so!

      In einem Monat ist der Schmerz der KK verdaut und die Burka dominiert wieder, Schade aber wahrscheinlich wahr.
    • reaper54 27.09.2016 08:53
      Highlight Highlight Über eine Einheitskasse wurde im 2014 abgestimmt. Aber sind wir ehrlich wäre ich ein Arzt und könnte immer mehr verlangen würde ich meiner Lobby auch nicht sagen sie soll die Preise drücken... Die Pharmaindustrie hat auch sehr viel Freude an diesem Spiel...
    • Hierundjetzt 27.09.2016 09:10
      Highlight Highlight Grosse Worte☝🏼️ jetzt konkret, was würdest Du am zweitteuersten Gesundheitssystem der Welt ändern?

      Spitäler Zusammenlegen? Geht nicht. Jedes Dorf braucht eines: aus Gründen.

      In der Schweiz nur noch zB ein Herztransplantationszentrum einrichten, das in Zürich (das grösste). Geht nicht, der Griechenland Kanton Bern braucht auch eins obwohl die Fallzahlen unterdurchschnittlich sind (Föderalismus)

      Usw. Usw.
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