Schweiz

Der EWR-Abstimmungskampf wurde vor allem von den Gegnern hoch emotional geführt. Bild: KEYSTONE

Blochers EWR-Erfolg stürzte die Schweiz in die Euro-Schizophrenie

Die Abstimmung über den Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) trieb vor 25 Jahren einen tiefen Riss durch die Schweiz. An den Folgen des Neins laboriert das Land bis heute.

02.12.17, 15:40 03.12.17, 12:17

Für die einen war es die Rettung der Schweiz. Die anderen sprachen von einem «schwarzen Sonntag». Am 6. Dezember 1992 lehnte das Stimmvolk den Beitritt der Schweiz zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) ab. Das Volksmehr fiel mit 50,3 Prozent Nein knapp, das Ständemehr dafür umso deutlicher aus. Mit Ausnahme der beiden Basel sagten die gesamte Deutschschweiz und das Tessin Nein. Die Westschweizer Kantone stimmten mit teilweise hohen Ja-Mehrheiten zu.

Dem Votum war ein intensiver Abstimmungskampf vorausgegangen. Die Auseinandersetzung um die SVP-Durchsetzungsinitiative vor zwei Jahren war ein laues Lüftlein im Vergleich mit der Emotionalität und Gehässigkeit der EWR-Schlacht. Sie riss nicht nur einen tiefen Graben zwischen den Landesteilen auf, sondern entzweite auch Familien und Freunde.

Betretene Gesichter bei den Bundesräten Jean-Pascal Delamuraz, René Felber und Arnold Koller am Abend des 6. Dezember 1992. Bild: KEYSTONE

Für die Gegner stand die Existenz der freien und unabhängigen Schweiz auf dem Spiel. «Meine Kollegen und ich erhalten beleidigende Briefe; wir erhalten Todesdrohungen. Das ist doch nicht normal», stellte Bundespräsident und Aussenminister René Felber (SP) entsetzt fest. Der EWR trieb die Leute in Scharen an die Urnen. Die Stimmbeteiligung war mit 78,7 Prozent so hoch wie nie seit Einführung des Frauenstimmrechts 1971.

Wie konnte es soweit kommen?

Den Ursprung bildeten die Bestrebungen der damaligen Europäischen Gemeinschaft (EG), die Integration zu vertiefen. Im Zentrum stand ein gemeinsamer Binnenmarkt ohne Zollschranken, mit freiem Personen- und Warenverkehr. Er sollte auf den 1. Januar 1993 in Kraft treten. Die Schweiz als Nichtmitglied war beunruhigt, sie befürchtete Nachteile für ihre Exportwirtschaft.

Die EG bot der Schweiz und anderen Staaten die Erweiterung des Binnenmarkts zu einem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) an. Darin durften sie alle Vorteile geniessen, ohne jedoch mitbestimmen zu dürften. Für die Schweiz war dies schwer zu schlucken, dennoch unterzeichnete Volkswirtschaftsminister Jean-Pascal Delamuraz (FDP) den EWR-Vertrag. Das Parlament stimmte zu.

Damit war die Schlacht eröffnet. Die Gegner schossen sich auf den Souveränitätsverlust der Schweiz ein und bezeichneten den EWR als Vorstufe zum EG-Beitritt. Die Befürworter warnten vor den wirtschaftlichen Nachteilen, schwächten sich durch Fehler und Versäumnisse aber selbst. So verhielten sich die wichtigsten Akteure:

Christoph Blocher

Christoph Blocher zog alle Register, hier in der grossen EWR-Debatte im Schweizer Fernsehen. Bild: KEYSTONE

Der Zürcher SVP-Nationalrat war 1985 zur national bekannten Figur geworden. Er kämpfte damals erfolglos gegen das neue Eherecht, das unter anderem den Vorrang des Mannes gegenüber der Frau beseitigte. Dies brachte Blocher den Ruf eines Reaktionärs ein. Als er zwei Jahre später erstmals für den Ständerat kandidierte, unterlag er der populären LdU-Nationalrätin Monika Weber.

Die EWR-Abstimmung gab ihm die Chance, seine Karriere neu zu lancieren. Und Blocher nutzte sie. Der Zeitgeist kam ihm dieses Mal entgegen. Der 6. Dezember 1992 wäre wohl nicht möglich gewesen ohne den 31. Dezember 1991. An diesem Tag löste sich die Sowjetunion auf. Der Kalte Krieg war endgültig zu Ende, die nationalkonservative Schweiz hatte ihr Feindbild verloren.

Als «Ersatz» boten sich EWR und EG an. Brüssel wurde das neue Moskau. Nur so lässt sich erklären, warum der EWR-Beitritt zur Schicksalsfrage für die Schweiz hochstilisiert werden konnte. Christoph Blocher wurde zum unbestrittenen Aushängeschild der Gegner, obwohl die Grünen die Nein-Parole beschlossen hatten und es auch in der SP abweichende Stimmen gab.

Das Publikum strömte in Scharen zu seinen Auftritten, in denen der charismatische SVP-Vordenker alle Register zog. Die Säle wurden immer grösser, die Termine zahlreicher. Teilweise waren es mehrere pro Tag. Das hatte seinen Preis: Blocher überdrehte seinen Motor und erlitt ein Burnout, das ihn für mehrere Wochen ausser Gefecht setzte. Aber er war der Sieger.

Damit begann auch der Aufstieg der SVP. Bei den Parlamentswahlen 1991 war sie auf knapp zwölf Prozent gekommen. Heute hat sich ihr Stimmenanteil fast verdreifacht. Der ehemalige «Juniorpartner» im Bundesrat wurde zur mit Abstand stärksten Partei der Schweiz. Die Europapolitik ist noch immer ein Kerngeschäft der SVP und ihres Strategiechefs Blocher.

Bundesrat und Parlament

Der Bundesrat erläutert vor den Medien die Gründe für das Beitrittsgesuch. Bild: KEYSTONE

Die Stärke Blochers basierte auch auf der Schwäche seiner Gegner. So beschlossen Bundesrat und Parlament, den EWR-Beitritt dem obligatorischen Referendum zu unterstellen. Damit kam das Ständemehr ins Spiel, was Blochers Strategie in die Hände spielte. Er hatte es von Anfang an darauf abgesehen, den EWR über die konservativen Deutschschweizer Kantone zu bodigen.

Ganz im Sinne Blochers war auch der knappe Entscheid des Bundesrats vom 18. Mai 1992, in Brüssel ein Gesuch für EG-Beitrittsverhandlungen einzureichen. Die Landesregierung fühlte sich unter Zugzwang, weil mehrere EFTA-Länder ein entsprechendes Gesuch gestellt hatten. Für Blocher aber war es die Bestätigung, dass der Bundesrat eigentlich den EG-Beitritt anstrebte.

Dem Bundesrat nützte es auch nicht, dass es in seinen Reihen einen Abweichler gab. Otto Stich (SP) war ein EWR-Gegner und hielt sich aus dem Abstimmungskampf heraus. Das war vor allem in der Deutschschweiz ein Nachteil, denn kein Bundesrat erfreute sich dort einer höheren Glaubwürdigkeit als der knorrige Finanzminister aus dem Schwarzbubenland.

Adolf Ogi und Arnold Koller wurden in der Live-Sendung aus dem Bundesbrief-Archiv rüde attackiert. Bild: KEYSTONE

Zum Tiefpunkt wurde die Fernsehdebatte mit den Bundesräten Arnold Koller (CVP) und Adolf Ogi (SVP) im Bundesbrief-Archiv in Schwyz, einer Hochburg der Nationalkonservativen. Sie stand von Anfang an unter einem schlechten Stern. Die EWR-Gegner machten mit Treicheln mobil und sorgten während der Sendung für Tumulte. Die Befürworter aber konnten davon nicht profitieren.

Wirtschaft

Für den EWR wurden in erster Linie wirtschaftliche Gründe ins Feld geführt. Doch auch die Wirtschaft war in dieser Frage gespalten. Die exportorientierten Branchen sahen im europäischen Markt eine Chance, während die Binnenwirtschaft ihn als Bedrohung betrachtete. Sie fürchtete sich vor der mächtigen und billigen Konkurrenz.

Der Schweizerische Gewerbeverband sagte nur knapp und ohne Begeisterung Ja. Als junger Journalist im Aargau erlebte ich diesen Gegensatz hautnah mit. An der Delegiertenversammlung der kantonalen CVP machte sich der Inhaber einer Maschinenfabrik aus dem Fricktal für den EWR stark, doch er hatte gegen die vehemente Ablehnung der Gewerbler einen schweren Stand.

Die Wirtschaft war ein Abbild der Bevölkerung. Die EWR-Befürworter agierten zögerlich, die Gegner dafür umso engagierter. Christoph Blocher wirkte als erfolgreicher Export-Unternehmer wie ein Garant dafür, dass die Schweiz den EWR nicht brauchte. Der Winterthurer Autoimporteur Hugo Erb, der mit seinen Söhnen später eine der grössten Pleiten der Schweizer Wirtschaftsgeschichte zu verantworten hatte, finanzierte eine Inseratekampagne mit Volksschauspieler Walter Roderer.

Erst in buchstäblich letzter Minute versuchten die Vertreter grosser Unternehmen, das absehbare Nein noch abzuwenden. Es war zu wenig und zu spät. Die fehlende Geschlossenheit der Wirtschaft war ein wesentlicher Grund, warum das Stimmvolk den EWR-Beitritt ablehnte.

Wenige Tage vor der Abstimmung warben Wirtschaftsvertreter in Bern für ein Ja zum EWR. Bild: KEYSTONE

Am Ende war es ein Entscheid zwischen Kopf und Bauch. Die Emotionen siegten über die rationalen Argumente. Schon damals spielte die Angst vor der Zuwanderung eine wichtige Rolle. Die Folgen der denkwürdigen Abstimmung beschäftigen die Schweiz auch 25 Jahre danach. Das gilt weniger für den Röstigraben, weil sich die Europhorie in der Westschweiz stark abgekühlt hat.

Ungelöst ist hingegen das Verhältnis der Schweiz zur EU. Als exportorientiertes Land ist sie auf gute Beziehungen zum wichtigsten Handelspartner angewiesen. Die Nachteile des Abseitsstehens bekam sie in der – selbstverschuldeten – Krise der 1990er Jahre zu spüren. Während die Schweizer Wirtschaft stagnierte, erlebten viele EU-Länder dank dem Binnenmarkt einen Wachstumsschub.

Einen Ausweg aus diesem Dilemma fand die Schweiz durch die bilateralen Verträge. Doch dieser Weg ist alles andere als abgesichert. Der Verzicht auf die EWR-Mitgliedschaft stürzte die Schweiz in eine Art europapolitische Schizophrenie. Sie will keinesfalls beitreten, aber auch nicht auf die wirtschaftlichen Vorteile des europäischen Marktes verzichten.

Das Verhältnis zwischen der EU und der Schweiz bleibt schwierig. Bild: KEYSTONE

Die EU-Gegner setzen darauf, dass die Schweiz ihre Abhängigkeit von Europa vermindert und sich neue Märkte erschliesst. Angesichts des Backlashs gegen die Globalisierung und zunehmend protektionistischer Tendenzen in den USA und China könnte die EU jedoch wieder an wirtschaftlicher Bedeutung gewinnen. Eine totale Abkopplung ist ohnehin illusorisch.

Letztlich müsste sich die Schweiz klar entscheiden, was sie will: Den konsequenten Alleingang um den Preis eines möglichen Wohlstandsverlust. Oder den Beitritt nicht zum EWR, sondern zur EU. Eine Debatte darüber aber will niemand riskieren. Deshalb werden wir wohl auch in den nächsten 25 Jahren versuchen, uns im Verhältnis zu Europa irgendwie durchzuwursteln.

EU – Schweiz: Das Eis schmilzt

Die grosse watson-Serie Schweiz – Europa

Kapitel 4: Die Freunde verstehen uns nicht mehr und die Swissair groundet  

Kapitel 5: Die Deutschen kommen – um zu bleiben 

Kapitel 6: Der Nationalismus im Sääli des «Weisser Wind»

Kapitel 1: Ja zur MEI und Toni Brunner weiss nicht, was tun

Kapitel 2: Der Siegeszug Blochers und der Eklat um den Älplermusiker

Kapitel 3: Blochers Rache an der FDP und die «Expedition Robinson»

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    Alle Leser-Kommentare
  • LYX 03.12.2017 20:59
    Highlight Cs blunschi...
    0 4 Melden
  • JackMac 03.12.2017 10:45
    Highlight Wenn ich mir das Wirtschaftswachstum der letzen 20 Jahre zwischen Österreich und der Schweiz zu Gemüte führe, waren wir einfach Idioten den EWR abzulehnen, der uns nur Vorteile gebracht hätte.
    Blocher ist ein Rosinenpicker, heute Milliardenschwer ist und lacht sich ins Fäustchen! Aber immer schön dem populistischen Rattenfänger hintennach rennen.
    26 22 Melden
    • R. Peter 03.12.2017 14:40
      Highlight „Blocher ist ein Rosinenpicker, heute Milliardenschwer ist und lacht sich ins Fäustchen!“

      Eine offenkundig populistische Aussage...
      16 17 Melden
  • Schneider Alex 03.12.2017 06:19
    Highlight Wegfall der Bilateralen: Lassen Sie sich nicht wieder von Experten täuschen!

    Im Falle der Auswirkungen der Personenfreizügigkeit auf die Zuwanderung haben sich die Politiker und die Medien von den Experten täuschen lassen. Schon damals war eigentlich klar absehbar und plausibel, dass die Netto-Zuwanderung in die reiche Schweiz grösser sein würde als die prognostizierten 8-10'000 Menschen pro Jahr. Und wieder werden heute Experten bemüht, um die Auswirkungen bei einer Kündigung der Bilateralen schwarz zu malen. Glauben Sie nicht jedem Expertenbericht. Viele sind Gefälligkeitsgutachten!
    29 19 Melden
    • CASSIO 03.12.2017 21:27
      Highlight Schneider Alex. "Wegfall der Bilateralen", was heisst das genau? Hiesse dies ebenfalls, dass jedes einzelne Dossier der Eingewanderten nochmals überprüft würde und man allenfalls Arbeitnehmende wieder vor die Grenze setzen würde? Ich kenne da so einige Firmen, die waren sehr aktiv beim Import.
      3 4 Melden
  • Steffou 02.12.2017 20:26
    Highlight Ein guter Artikel. Peter Blunschi bringt es auf den Punkt:
    "Letztlich müsste sich die Schweiz klar entscheiden, was sie will: Den konsequenten Alleingang um den Preis eines möglichen Wohlstandsverlust."

    Während des Durchwursteln gibt's immerhin Anschauungsunterricht von den Briten über die "Vorzüge" der Isolation.

    Eine Ironie der Geschichte, dass die SVP nun auch den bilateralen Weg bekämpft,
    33 56 Melden
  • Spooky 02.12.2017 20:00
    Highlight Ihr könnt mich alle! Linke wie Rechte! Ich bin in der Schweiz am Überleben. Ich lebe mit dem Existenzminimum. Ihr könnt mich alle, rinks und lechts.
    39 27 Melden
    • rodolofo 03.12.2017 08:36
      Highlight Wenn Du überlebst, dann geht's ja noch einigermassen.
      Also hab bitte noch ein wenig Geduld!
      Wir werden der Rechtsbürgerlichen Gegenseite vorschlagen, monatlich nur 50 Franken mehr AHV zu zahlen bei der nächsten AHV-Reform-Vorlage!
      Und wenn Pfister dazu eine "Vater Unser!" spricht, dann klappt es möglicherweise auch mit den JuSos, und sie überhören, dass er Mutti wieder mal gar nicht erwähnt hat, obwohl sie in Deutschland Koalitionsverhandlungen führt...
      7 18 Melden
  • destin 02.12.2017 19:53
    Highlight Sehr treffende Analyse. Herzlichen Dank.
    22 45 Melden
  • Redly 02.12.2017 19:53
    Highlight „Letztlich müsste sich die Schweiz klar entscheiden, was sie will: Den konsequenten Alleingang um den Preis eines möglichen Wohlstandsverlust.“
    Realitätsweigerung!
    Für 25 Jahre hat die Wirtschaft sich nun besser als in der EU.
    Zudem: Freiheit ist ein Wert, den einigen auch mehr Wert ist, als etwas Wohlstand. Tja, so gehen die Werte auseinander.
    51 26 Melden
    • Eksjugo 02.12.2017 23:52
      Highlight Was für Freiheit? Haben denn Holländer, Deutsche oder Österreicher keine "Freiheit"?
      22 24 Melden
    • JackMac 03.12.2017 10:47
      Highlight Unserer Wirtschaft geht es seit 25 Jahren besser als der unserer direkten Nachbarn? Lach mich grad weg!
      17 20 Melden
    • Redly 03.12.2017 11:22
      Highlight @Eksjugo
      Direkte Demokratie: schon mal gehört?
      Souveränität (nein, EU-Mitglieder können nicht mehr soviel selbst entscheiden): keine Ahnung was das ist? 🙄
      CHF mit eigener Nationalbank: OK mässiges Beispiel

      ...aber es gibt Menschen, die würden direkte Demokratie für ein paar % Bruttoinlandsprodukt hergeben. Nicht alle haben die gleichen Werte...
      19 13 Melden
    • Redly 03.12.2017 13:38
      Highlight @Jackmac: warst du schon mal in F (Banlieus oder auch Provinzen), D (zB im Osten), I (zB im Süden)?
      Wenn du den Unterschied nicht erkennst, helfen Studien über Einkommen, Vermögen, Arbeitslosigkeit...
      PS: und die Schere zw. reich und arm geht in vielen Ländern auf - in CH nicht.
      Keine Ahnung oder Realitätsverweigerung?
      15 11 Melden
    • Hoppla! 03.12.2017 21:34
      Highlight Man kann sich auch alles malen wie es gefällt.

      In der Mitte Europas sind wie auf Gedeih und Verderben von der EU abhängig. Unsere Wirtschaft läuft primär durch gutgebildete Migranten aus dem EU-Raum gut. Wir übernehmen EU-Gesetz. Wir haben Bilaterale die eine klare Rechtsgrundlage geben, Zusammenarbeit schafft. Wir hatten während Jahren de facto den Euro.

      Man könnte behaupten: Wir sind eh EU-Mitglied, nur ohne Stimmrecht.

      Oder man nimmt Nationalismus uns Hass hervor und bleibt im Mittelalter beim Tell-Märchen stehen. Aber alleine sind wir ein Niemand in der Welt.
      10 8 Melden
  • destin 02.12.2017 19:50
    Highlight Finde ich super, dass offenbar immer mehr Rechtsnationale am Wochenende watson lesen. Mit der Zeit wird das sowohl inhaltlich als auch formal bildend wirken.
    33 50 Melden
    • LYX 03.12.2017 00:44
      Highlight ... Sagt ein linksextremer...
      26 12 Melden
  • derEchteElch 02.12.2017 19:12
    Highlight "Im Zentrum stand ein gemeinsamer Binnenmarkt ohne Zollschranken, mit freiem Personen- und Warenverkehr."

    und heute? Heute wird alles mögliche zusammen geknüpft und verlinkt und Bedingung an Bedingung gesetzt. In Brüssel sitzen Berufspolitiker die immer mehr Macht an sich greifen. Der Bundesrat sagte damals deutlich, dass der EWR-Beitritt ein Zwischenschritt für den EU-Beitritt sei.

    Das EWR-Nein ist das Beste, was der Schweiz seit dem Ja zum Frauenstimmrecht passiert ist. Nur EU-Fanatiker Blunschi will das nicht wahrhaben.
    72 35 Melden
    • CASSIO 03.12.2017 21:29
      Highlight Der echte Elch, noch nicht geboren 1991, richtig? Welches war das zentrale Argument der EWR Gegner damals?
      5 9 Melden
    • derEchteElch 03.12.2017 21:56
      Highlight Doch, 1991 bin ich schon einiges herumgereist und habe vieles gesehen.
      5 1 Melden
  • Herbert Anneler 02.12.2017 17:52
    Highlight Spaltpilz Blocher: Er hat unserem Land durch das Abseitsstehen beim EWR und seinen Kampf gegen die durch ihn zu verantwortenden Bilateralen nicht bloss immensen wirtschaftlichen Schaden zugefügt, sondern auch die politische Kultur gebodigt, den Respekt vor den demokratischen Institutionen und den gesellschaftlich-kulturellen Zusammenhalt des Landes (Romands sind für ihn bekanntlich nur halbe Schweizer). Cui bono? Blocher ist getrieben von einem Machtwahn, der sich nur wiederum durch den Erwerb von Macht rechtfertig - ein Besessener seiner Macht ohne Ethik, ohne Inhalt ausser - Macht: Leerlauf!
    75 249 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 02.12.2017 18:05
      Highlight Welcher wirtschaftliche Schaden?
      66 30 Melden
    • Spooky 02.12.2017 18:09
      Highlight Herbert, nimm ein Snickers!
      116 25 Melden
    • ostpol76 02.12.2017 18:13
      Highlight @Herbert

      Ich wusste gar nicht dass Sie in einer Diktatur leben!
      63 23 Melden
    • CASSIO 03.12.2017 21:31
      Highlight Wendelspiess, vergleiche Wirtschaftsleistung der Schweiz mit umliegenden Ländern vor den Bilateralen! Oder bleib in Deiner zuckersüssen rosaroten Bubble.
      7 4 Melden
  • Spooky 02.12.2017 17:38
    Highlight Nicht vergessen:

    "....obwohl die Grünen die Nein-Parole beschlossen hatten..."

    32 7 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 02.12.2017 17:06
    Highlight "Am Ende war es ein Entscheid zwischen Kopf und Bauch. Die Emotionen siegten über die rationalen Argumente."
    An was macht der Autor seine Behauptung auf? Weshalb war das Nein irrational und von Emotionen gesteuert? Damit wird auch impliziert, dass die Befürworterseite kühl und ohne Emotionene argumentierte, mit dem hinweis auf die hitzige Debatte wiederlegt der Artikel dies ja selber?
    Ja in den 90 gab es eine Rezession, die hat aber ihren Urpsrung nicht monokausal im EWR-Nein und langfristig sind wir bis jetzt ausserhalb der EU nicht schlecht gefahren.
    58 17 Melden
  • HansDampf_CH 02.12.2017 16:58
    Highlight Die EU ist ein undomekratisches Gebilde! Von Unternehmen für Unternehmen
    51 23 Melden
    • äti 02.12.2017 18:29
      Highlight ... aber, das würde der SVP (Blocher) doch 100% zusagen?!
      30 49 Melden
    • R. Peter 02.12.2017 19:16
      Highlight Äti, Feindbild am pflegen, was?
      32 15 Melden
    • HansDampf_CH 02.12.2017 20:32
      Highlight Es geht nicht um die svp oder blocker. I h bin kein Freund der Svp aber ich Stimme nicht gegen die svp sondern was ich für richtig oder falsch halte. Die EU halte ich für falsch.
      42 13 Melden
    • Cityslicker 03.12.2017 00:23
      Highlight @HansDampf: „Blocker“ beschreibt die Person sehr gut, wenn auch vermutlich ungewollt! ;-)
      15 10 Melden
    • HansDampf_CH 04.12.2017 07:13
      Highlight Ein Freudscher - AI in der Autokorrektur :)
      4 1 Melden
  • R. Peter 02.12.2017 16:50
    Highlight „Letztlich müsste sich die Schweiz klar entscheiden, was sie will: Den konsequenten Alleingang um den Preis eines möglichen Wohlstandsverlust. Oder den Beitritt nicht zum EWR, sondern zur EU.“

    A) ist die Entscheidung nicht soschwarz weiss (es gibt mehr als ganz alleine und vollkommene Symbiose) und B) heisst Ein Nein zur EU/ Bilateralen 1 nicht zwangsläufig Wohlstandsverlust (Wie auch EU-Beitritt icht gleich Wohlstandserhalt oder-Steigerung bedeutet)...
    61 25 Melden
    • Soulrider 02.12.2017 17:12
      Highlight Ein Beitritt zur EU würde wohl klar ein Wohlstandsverlust sein. Die Schweiz müsste da vor allem eines: Bezahlen.
      62 28 Melden
    • Reto32 02.12.2017 17:20
      Highlight A) Natürlich sind unzählige Kooperationsmodelle theoretisch denkbar, für die EU ist die Wahl aber sehr wohl Schwarz-Weiss. Die EFTA versuchte schon in die 1950er Jahre in diese Richtung während Jahrzehnte massiv Druck zu machen - vergeblich (und damals waren die Machtverhältnisse viel ausgeglichener). Für Europäische Staaten ist das EWR-Modell die einzige Kooperationsstruktur, die die EU je akzeptieren wird. (Eigentlich hatte man sich in Brüssel die Bilaterale als nur temporäre Abkommen vorgestellt, mit einem Beitritt der Schweiz am EWR als langfristiges Ziel...)
      14 17 Melden
  • ostpol76 02.12.2017 16:49
    Highlight "Der 6. Dezember 1992 wäre wohl nicht möglich gewesen ohne den 31. Dezember 1991. An diesem Tag löste sich die Sowjetunion auf. Der Kalte Krieg war endgültig zu Ende, die nationalkonservative Schweiz hatte ihr Feindbild verloren.

    Als «Ersatz» boten sich EWR und EG an. Brüssel wurde das neue Moskau...."

    Eine richtige Blunschi These ohne Hand und Fuss ;-)
    159 65 Melden
    • The Destiny 02.12.2017 17:33
      Highlight Es deutet alles darauf hin dass sie ein Wurm ist.
      8 20 Melden
    • CASSIO 02.12.2017 17:40
      Highlight ostpol, die these ist vielleicht nicht wissenschaftlich begründet, aber feindbilder waren seitens der aussenpole immer von nöten. der kommunismus war tot, ein neues feindbild musste aufgebaut werden. die eg bot sich dankbar an.
      20 36 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 02.12.2017 17:43
      Highlight Stimmt, könnte vom Koppverlag kommen :)
      9 13 Melden
    • Peter 02.12.2017 18:15
      Highlight Nationalisten brauchen Feindbilder, von denen sie sich abgrenzen können und die ihnen ein Gefühl der Überlegenheit verschaffen. Und wer bot sich nach dem „Verlust“ der Sowjetunion dafür an? Eben ....
      32 73 Melden
    • CASSIO 02.12.2017 18:17
      Highlight Peter, nicht nur Nationalisten. Rechtsaussen wie Linksaussen brauchen Feinbilder.
      48 2 Melden
    • äti 02.12.2017 18:26
      Highlight ... stimmt aber
      3 25 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 02.12.2017 18:44
      Highlight Im Feindbilder erschaffen seid ihr Journalisten ja vorne mit dabei ;)
      55 8 Melden
    • derEchteElch 02.12.2017 19:16
      Highlight Natürlich.. EU-Fanatiker Blunschi muss seine Gedanken irgendwie verkaufen. Argumente und stichhaltige Beweise braucht man nicht, nur wirre Theorien und Ideen reichen. Ist so üblich im linken Lager...
      45 19 Melden
    • Peter 03.12.2017 12:11
      Highlight @CASSIO Stimmt natürlich, alle Extremisten brauchen Feindbilder, um ihr Weltbild rechtfertigen zu können.

      @derEchteElch Ich habe den Kalten Krieg und die EWR-Abstimmung miterlebt und damit die Entwicklung der Feindbilder. Können Sie das auch von sich behaupten?
      12 11 Melden
    • derEchteElch 03.12.2017 20:36
      Highlight @Blunschi;
      ehrlich, keine. Vielleicht sind Sie ja mittlerweile auch einfach nur zu alt um die Dinge klar zu sehen und Ihre Gedanken sind mit Feindbilder gefüllt.. 😉
      10 8 Melden
    • derEchteElch 03.12.2017 21:54
      Highlight @CASSIO; ich habe die Bond 50-Kollektion als Blueray. Ich kenne die Bond Filme besser als du es dir vorstellen kannst 😉
      1 1 Melden
  • R. Peter 02.12.2017 16:44
    Highlight „Am Ende war es ein Entscheid zwischen Kopf und Bauch.“ - Stimmt.

    „Die Emotionen siegten über die rationalen Argumente.“ - Falsch, genau umgekehrt.
    125 68 Melden
    • nickmiller 02.12.2017 17:26
      Highlight Ok seit wann zeichnen sich denn Rechtskonservative durch rationale Argumente aus? Das wäre mir neu.
      38 55 Melden
    • R. Peter 02.12.2017 18:04
      Highlight Nickmiller, seit wann zeichnen sich Linke durch rationale Argumente aus? Das wäre mir neu.

      Wie du siehst ein sehr rationales Argument 🙈👏👏👏
      44 19 Melden
    • äti 02.12.2017 18:32
      Highlight .. und Schäfchen-Plakate sind ganz klar nur rationale Argumente?
      28 43 Melden
    • R. Peter 02.12.2017 19:13
      Highlight Äti, Plakate glänzen allgemein selten mit rationalen Argumenten, auch links, in der Werbung oder überall sonst...
      32 11 Melden
  • R. Peter 02.12.2017 16:42
    Highlight „Für Blocher aber war es die Bestätigung, dass der Bundesrat eigentlich den EG-Beitritt anstrebte.“

    Wie schon gesagt, der BR kommunizierte unabhängig vom Gesuch seine Absicht in die EG zu wollen. „Eigentlich“ hat da nichts verloren...
    53 18 Melden
  • Reto32 02.12.2017 16:41
    Highlight Es besteht aber immer noch einen dritten Weg, nämlich: einen Alleingang, gekoppelt mit kompensierende Massnahmen zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit und des Wohlstandes der Schweiz. Z.b. in der Form von Steuergeschenke für Unternehmen, erleichterte Zuwanderung für Spezialisten aus nicht-EWR-Staaten, oder beträchtliche Budgeterhöhungen für Wissenschaft und Bildung.

    Aber solange ineffiziente Ausgaben, (wie z.b. die massiven Subventionen für die unrentable Landwirtschaft) nicht beendet werden, und das Volk nicht bereit ist, den Gürtel enger zu schnallen, liegt diese Option nicht auf dem Tisch.
    19 42 Melden
    • rodolofo 02.12.2017 17:17
      Highlight Die Bedenken über die Zukunft unserer Landwirtschaft brachten insbesondere viele Grüne WählerInnen wie mich dazu, auf Distanz zur EU und zum EWR zu gehen, da die EU eine völlig verfehlte Agrarpolitik verfolgt, mit der Überschüsse subventioniert werden, von denen im Grunde nur der Gross-Handel profitiert, da der die Lebensmittel zu Dauertiefpreisen einkaufen und mit anständigen Margen belegt weiterverkaufen kann, während selbst riesige Grossbauern-Betriebe nicht mehr rentieren und sterben!
      In der Schweiz wurden und werden diese Fehler zwar auch noch gemacht, aber kleiner dimensioniert.
      23 4 Melden
    • Eskimo 02.12.2017 17:38
      Highlight Ohne die subventionierte Landwirtschaft könntest du heute wohl kein qualitativ hochwertiges und artgerechtes CH Fleisch und Gemüse essen sondern nur noch irgendwelche billig Füllstoffe aus der EU und USA.
      37 9 Melden
    • Reto32 02.12.2017 18:27
      Highlight @Eskimo: Fleisch ist Fleisch, vielleicht wäre ein Preissenkung ein hilfreicher Beitrag zur Minderung der astronomischen Lebenskosten in der Schweiz.
      Zudem haben es einige Ländern, z.b. die Niederlande oder Neuseeland geschafft, mit Subventionskürzungen ihre Landwirtschaft zur Rentabilität zu zwingen, und geniessen heute sehr produktiven und autonomen Agrarsektoren.

      Aber wenn wir die Bilateralen wirklich kündigen wird das Geld für einen solchen Luxus so oder so fehlen, sei es durch unvermeidliche Budgetreformen oder eine wirtschaftliche Stagnation.
      9 24 Melden
  • R. Peter 02.12.2017 16:40
    Highlight „Die Stärke Blochers basierte auch auf der Schwäche seiner Gegner.“

    Als Schwäche der Gegner führt ihr auf, dass sie der Bundesrat offen und ehrlich kommunizierte und dem Volk die Entscheidung liess??? Das zeigt wessen Kind ihr seid und warum ihr überall Lügen und Intriegen vermutet. Blickt mal in den Spiegel...
    118 58 Melden
    • Peter 02.12.2017 18:17
      Highlight Mit Gegner meine ich nicht nur den Bundesrat, sondern die EWR-Befürworter generell. Insbesondere die Wirtschaft. Geht aus dem Text hervor.
      17 42 Melden
    • äti 02.12.2017 18:43
      Highlight Gratulation an Herr R. Peter: er hat soeben ein neues (weiteres) Feindbild gefunden. Ich wünsche ihm bei dessen Pflege viel Spass. Allerdings sollten darob die bisherigen Feindbilder nicht vernachlässigt werden. :)
      15 30 Melden
    • R. Peter 02.12.2017 19:01
      Highlight Äti, dein Feindbild ist dann wohl Blocher...
      24 7 Melden
    • R. Peter 03.12.2017 00:30
      Highlight Peter, ok. Als Beispiele für die Schwäche der Gegner führst du halt di oben erwähnten Taten des Bundesrats an. Die Wirtschaft kritisierst du später in anderem Zusammenhang.
      6 4 Melden
  • R. Peter 02.12.2017 16:35
    Highlight „Die Gegner schossen sich auf den Souveränitätsverlust der Schweiz ein und bezeichneten den EWR als Vorstufe zum EG-Beitritt.“. Äh, nein?
    Der Bundesrat bezeichnete den EWR als „Trainingslager für die EG“ und einen EWR Beitritt ohne weitere Integration in die EG als sinnlos.

    Ehrlich, was genau tut ihr hier?
    54 13 Melden
  • R. Peter 02.12.2017 16:25
    Highlight „Als «Ersatz» boten sich EWR und EG an. Brüssel wurde das neue Moskau. Nur so lässt sich erklären, warum der EWR-Beitritt zur Schicksalsfrage für die Schweiz hochstilisiert werden konnte.“

    Ehrlich?! Das soll die einzig mögliche Erklärung sein? Kommt mal raus aus eurer Bubble, das tut ja schon physisch weh beim lesen...🤯🙈
    62 28 Melden
    • Peter 02.12.2017 18:19
      Highlight Und mir tut es weh, wenn man Passagen dermassen aus dem Zusammenhang reisst und auf einen simplifizierten Nenner bringt.
      20 50 Melden
    • R. Schmid 02.12.2017 19:58
      Highlight Für mich einer der schwärzesten Tage der Schweiz die wir erleben mussten. Bin immer noch für den EU Beitritt!
      12 38 Melden
    • Plumpudding 02.12.2017 20:31
      Highlight @peter

      „Als «Ersatz» boten sich EWR und EG an. Brüssel wurde das neue Moskau. Nur so lässt sich erklären, warum der EWR-Beitritt zur Schicksalsfrage für die Schweiz hochstilisiert werden konnte.“

      Diese Satz habe ich auch so gelesen.
      Und zwar genau so.
      Von welchem weiteren "Zusammenhang" sprechen Sie?

      EWR und EG wurde mangels Feinbilder zum neuen Moskau ? (...)

      Meinten sie dies nun nicht so, wie sie es geschrieben haben?

      Danke für Ihre Erläterung.
      17 2 Melden
    • R. Peter 02.12.2017 22:42
      Highlight Ich will dir nicht weh tun, Peter. Nur welchen Zusammenhang meinst du? Für mich bedeutet „nur so lässt sich erklären“ soviel wie „ausschliesslich damit“ - und das schliesst andere Erklärungen doch absolut aus, nicht?
      13 3 Melden
    • R. Peter 03.12.2017 20:29
      Highlight Peter, Warum verweigerst du dich der Diskussion, wenn du schon so steile Thesen verbreitest und dann noch auf die Tränendrüse drückst, wenn nicht jeder mitsingt?
      3 3 Melden
  • rodolofo 02.12.2017 16:19
    Highlight In Diskussionen über die EU, den EWR und das Schweizer Abseits stehen wird unterschlagen, dass es auch ein links-grünes Nein zu diesen Mega-Projekten des Big Business und von Militärisch-Industriellen Komplexen gibt!
    Eine sehr heterogene Gesellschaftsgruppe, lehnt solche Projekte nicht aus den selben Gründen ab, wie die reaktionären Egoisten, Chauvinisten und Nationalisten, kommen aber (zur Zeit!) auf ähnliche Reaktionen.
    Das könnte sich aber ändern!
    Je mehr der Einfluss Rechtsnationaler Kreise in der EU zunimmt, desto mehr werden sich SVP-Leute einen achten Thinkingstep überlegen...
    19 31 Melden
    • R. Peter 02.12.2017 16:57
      Highlight Einen Blitz gibts für die „die reaktionären Egoisten, Chauvinisten und Nationalisten“.
      21 14 Melden
    • The Destiny 02.12.2017 17:36
      Highlight JA, unsere Prinzipien sind Nobel auch wenn wir das gleiche wie die anderen wollen.

      haha
      13 5 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 02.12.2017 16:18
    Highlight Den konsequenten Alleingang um den Preis eines möglichen Wohlstandsverlust. Oder den Beitritt nicht zum EWR, sondern zur EU. Eine Debatte darüber aber will niemand riskieren.
    Weil das auch nicht die einzigen Möglichkeiten sind und sein dürfen. Die EU wird sich in den nächsten Jahren auch zu einem militärischen Bündnis entwickeln und dabei müssen wir sicherlich nicht mitmachen.
    27 10 Melden
  • TheGoon 02.12.2017 16:18
    Highlight Es kann einem schwer fallen den xenophoben Lärm zu filtern. Ich halte persönlich nichts von der EU oder der SVP.
    33 9 Melden
  • ARoq 02.12.2017 16:17
    Highlight Wäre schön, wenn wenigstens Journalisten wüssten, dass der Begriff Schizophren(ie) in diesem Kontext falsch ist.
    53 7 Melden
    • R. Peter 02.12.2017 16:58
      Highlight Leider lernen sie es wohl nie😒
      22 10 Melden
  • Chääschueche 02.12.2017 16:15
    Highlight Undman kann nur hiffen das die Schweuz NIEMALS beitreten wird.

    36 22 Melden
  • Eine_win_ig 02.12.2017 16:14
    Highlight Lieber so wie bisher als beitretten.
    Wer an der UZH oder ETHZ studiert, dem empfehle ich die Vorlesung "Europäische Integration". Je tiefer man in dieses Gebilde hineinsieht, desto wirrer wird es.
    Das grösste Problem ist, dass es keine gemeinsame "Europäische Öffentlichkeit" gibt. 24 Sprachen, X Kulturen und Wertverständnisse die aufeinanderprallen...
    41 18 Melden
  • Gonzolino_2017 02.12.2017 16:04
    Highlight Falsch! Nicht Blocher, sondern eine demokratische Mehrheit hat sich gegen den EWR Beitritt ausgesprochen! Und es ist auch kein schöner Zug, dieser durchaus mündigen Mehrheit zu Unterstellen, sie seie nicht fähig gewesen, rational Abzustimmen, sondern hätte lediglich aus dem Bauch heraus diese Entscheidung gefällt.
    65 25 Melden
    • ostpol76 02.12.2017 17:42
      Highlight @Gonzolino_2017

      Jeder der nicht im Sinne des SP Parteibuches abstimmt ist, stimmt aus dem Bauch heraus ab.
      Ist Ihnen des noch nie aufgefallen :-)
      40 11 Melden
    • CASSIO 02.12.2017 17:44
      Highlight Gonzolino, weshalb investiert dann Alt BR Blocher immer und immer wieder Millionen in Abstimmungskampagnen?
      20 20 Melden
    • R. Peter 02.12.2017 18:22
      Highlight CASSIO, alle Investieren in Abstimmungskampagnen...
      18 12 Melden
  • N. Y. P. 02.12.2017 15:54
    Highlight Letztlich müsste sich die Schweiz klar entscheiden, was sie will: Den konsequenten Alleingang um den Preis eines möglichen Wohlstandsverlust. Oder den Beitritt nicht zum EWR, sondern zur EU. (text)

    Ich wähle den Wohlstandsverlust.
    44 22 Melden
    • Soulrider 02.12.2017 17:15
      Highlight Wieso sind eigentlich alle der Meinung dass ein Beitritt zur EU kein Wohlstandsverlust zur Folge hätte?
      29 13 Melden
    • ostpol76 02.12.2017 17:18
      Highlight Der Wohlstandsverlust wird von den linken seit Jahren heraufbeschworen...

      Ich warte immer noch ;-)
      26 13 Melden
    • N. Y. P. 02.12.2017 18:08
      Highlight Ein Vorteil der Schweiz ist, dass sie eine eigene Währungspolitik machen kann.

      Die südlichen EU-Länder müssen mit einem starken Euro zurecht kommen. Deutschland dagegen profitiert, weil der Euro nicht so stark ist, wie er sein sollte. Auf Deutschland bezogen.
      17 3 Melden

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