Schweiz
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Gemeindeamman von Giffers bleibt dabei

«Ich finde den Ausdruck ‹Asylanten-Tsunami› treffend» 

Das Freiburger Dorf Giffers soll das erste grosse Bundes-Asylzentrum der Schweiz erhalten. CVP-Gemeindeammann Othmar Neuhaus über den immensen Image-Schaden und geplatzte Fusionsträume. 

Herr Neuhaus, Ihr Dorf ist in Aufruhr. Was ist so schlimm an einem Bundesasylzentrum in Giffers? 
Othmar Neuhaus: 
Das kann ich noch nicht abschätzen. Wir wissen noch nicht einmal, was genau in dem Asylzentrum vorgesehen ist, ein Verfahrens- oder ein Ausschaffungszentrum. Mich stört vor allem die Informationspolitik der kantonalen Behörde und des Bundes. Wir wurden regelrecht übertöpelt. Der Gemeinderat wurde am 9. Februar informiert, kurz bevor die Presse über das neue Bundes-Asylzentrum informiert wurde. Das geht so nicht. In den Dokumenten des Bundes steht klar, dass die Standortgemeinden in solche Prozesse frühzeitig miteinbezogen werden müssen. Der grosse Unmut in der Bevölkerung ist eine Folge davon.

«Jetzt ist der Name unseres Dorfes vor allem mit einem verknüpft: Mit einem grossen Bundes-Asylzentrum. Das ist imageschädigend!» 

Othmar Neuhaus

Noch mal die Frage: Was wäre denn so schlimm, wenn ein Asylzentrum ins Dorf käme? 
Gegenfrage: Kennen Sie Giffers? 

Ich habe vorher noch nie im Leben davon gehört. 
Sehen Sie! Und jetzt ist der Name unseres Dorfes vor allem mit einem verknüpft: Mit einem grossen Bundesasylzentrum. Das ist imageschädigend! 

Sie befürchten, dass weniger Leute nach Giffers ziehen könnten? 
Ja sicher. Stellen sie sich die Auswirkungen für unser Dorf vor: Wir haben 1500 Einwohner mit einem bis anhin kleinen Ausländeranteil. 300 Asylanten entsprechen 20 Prozent der Einwohner von Giffers.

Sie haben an der Informationsveranstaltung gestern von einem «Asylanten-Tsunami» gesprochen.  
Ja, dieser Ausdruck verfolgt mich jetzt. 

«Nach meinen bisherigen Informationen fliessen die Gelder vom Bund zum Kanton und für unsere Gemeinde bleibt wohl nichts mehr übrig.»

Finden Sie ihn gelungen? 
Ich finde den Ausdruck «Asylanten-Tsunami» treffend. Es wäre schon eine sehr grosse Welle von Asylanten, die unser Dorf überrollen würde. 

Stimmt es, dass es auch Warnfeuer gab in der Nacht?
Ja, auf den umliegenden Hügeln hat das Komitee, dass sich gegen das Asylzentrum wehrt, mehrere Feuer auf den Hügeln entzündet. 

Gibt es nicht auch Positives am Asylzentrum? Ihr Dorf würde Direktzahlungen vom Bund erhalten. 
Das ist noch überhaupt nicht klar. Nach meinen bisherigen Informationen fliessen die Gelder vom Bund zum Kanton und für unsere Gemeinde bleibt wohl nichts mehr übrig. Ausserdem konnten wir dem Bund seit dem Kauf der Liegenschaft keine Liegenschaftssteuer mehr verrechnen.

Immerhin würden neue Arbeitsplätze geschaffen und die Asylbewerber würden im Dorf konsumieren. 
Das Gebäude ist heute ein Institut, dass Integrations- und Förderprogramme für Jugendliche durchführt. Es werden also nur Arbeitsplätze verlagert.

«Mit dem Asylzentrum hat der Bund unseren Verhandlungspartnern, den Gemeinden Tentlingen und St.Silvester, den Trumpf in die Hand gespielt.» 

Was fordern Sie von den Behörden? 
Zunächst einmal klarere Informationen. Der Bund ist uns viele Fragen schuldig geblieben. Wir wissen nicht, ob nun ein Durchgangs- oder ein Ausschaffungszentrum geplant ist. Und wir wollen wissen, ob auch Giffers finanziell entschädigt wird. Ausserdem müssen auch die umliegenden Gemeinden in den Prozess miteinbezogen werden.  Der Dorfkern der benachbarten Gemeinde Rechthalten liegt sogar näher am Institut als derjenige von Giffers.

Giffers befindet sich momentan in Fusionsverhandlungen. Werden diese durch das Asylzentrum beeinflusst? 
Ja natürlich. Mit dem Asylzentrum hat der Bund den Fusionsgegnern einen Trumpf in die Hand gespielt. 

Ihr Dorf hat am 9. Juni 2013 die Asylgesetzrevision mit 81,33 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Effektivere Bundesasylzentren waren darin vorgesehen. 
Ja, aber dies ist kein Freipass, um über die Köpfe der Gemeindebehörde und der Bevölkerung hinweg den Standort eines Bundes-Asylzentrums zu definieren. 

Werden Sie sich bis zum Ende gegen das Asylzentrum wehren? 
Das kann ich noch nicht sagen. Zunächst werden wir den Handlungsspielraum ausloten. 



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    Alle Leser-Kommentare
  • RFC 27.02.2015 11:42
    Highlight Highlight "Sehen Sie! Und jetzt ist der Name unseres Dorfes vor allem mit einem verknüpft: Mit einem grossen Bundesasylzentrum. Das ist imageschädigend! "

    Sehr geehrter Herr Neuhaus.

    nach den Berichten über Ihr Dorf verknüpfe ich mit Giffers eher ein Bild vom "hässlichen Schweizer" als mit einem Asylzentrum.
  • malu 64 27.02.2015 08:11
    Highlight Highlight Ich vergleiche nicht, sondern stelle fest! Bei uns werden Asylanten wie Müll behandelt!
  • malu 64 26.02.2015 18:32
    Highlight Highlight Atommüll will auch niemand!
    • Lumpirr01 26.02.2015 20:20
      Highlight Highlight @Atommüll mit syrischen Kriegsflüchtligen vergleichen?? Wieso geht dieser Flüchtlingsstrom immer nur nach Europa und nicht ein wenig Richtung Indien, China, USA oder Brasilien? So wird die schweizerische Tradition der Gewährung von Asyl über kurz oder lang überstrapaziert werden, da wir keine Lösung haben, einen grossen Teil der Weltbevölkerung Asyl zu gewähren!
    • saukaibli 27.02.2015 08:25
      Highlight Highlight Lumpir, schau dir mal die Flüchtlingsströme an die in Länder wie den Libanon, Pakistan, Iran oder Jordanien. Da könnte man doch schon fast ein Unwort wie Flüchtlings-Zunami (ich möchte nicht die Opfer von Zunamis beleidigen) sprechen. Wenn du einem Libanesen erzählst, dass wir in der reichen Schweiz gegen Asylzentren für lächerliche 300 Asylbewerber demonstrieren, der lacht dich nur aus. Du lässt dich durch die SVP-Hetze beeinflussen, die uns weismachen will, wir würden ja so wahnsinnig viele Flüchtlinge aufnehmen und hätten deswegen ein riesiges Problem, alles nur Hetze, sonst nichts.
    • TJ Müller 27.02.2015 11:01
      Highlight Highlight @Lumpirr01:
      Woher hast du denn diese Info, dass alle nur nach Europa flüchten? Habe in diversen Publikationen, wie zB mehrmals in le monde diplomatique das Gegenteil gelesen, dass eigentlich ein grosser Teil nach Richtung Asien flüchtet. Liegt es eventuell daran, dass wir in Europa vor allem die Flüchtlinge bei uns sehen, aber nicht wie viele nach China oder sonst wohin migrieren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kastigator 26.02.2015 18:25
    Highlight Highlight Das Mitspracherecht der Gemeinden bei Bundeszentren wurde bei der Asylgesetzrevision abgeschafft. In der Diskussion wurde auf diesen Punkt immer wieder hingewiesen, aber man drang nicht durch - wenn die Hardliner jetzt jammern, kann man nur sagen: Selber schuld. Ihr wolltet das Ding.
  • Nicosinho 26.02.2015 18:24
    Highlight Highlight Ich finde es gut, dass die Schweiz neue Asylzentren einrichtet! Aber wieso immer in so kleinen Gemeinden!? Man könnte doch Asylzentren für 1'000 Leute oder noch mehr in Zürich oder anderen grossen Städten aufbauen??
  • Lowend 26.02.2015 18:02
    Highlight Highlight Für alle, die nicht wissen, was sie bei der Asylgesetzrevision zugestimmt haben, hier ein Auszug:

    Art. 26a Nutzung von Anlagen und Bauten des Bundes zur Unterbringung Asylsuchender
    1 Anlagen und Bauten des Bundes können ohne kantonale oder kommunale Bewilligungen zur Unterbringung von Asylsuchenden für maximal drei Jahre genutzt werden, wenn die Zweckänderung keine erheblichen baulichen Massnahmen erfordert und keine wesentliche Änderung in Bezug auf die Belegung der Anlage oder Baute erfolgt.

    Sprich der Bund tut genau dass, was die Bürgerlichen, vom Volk abgesegnet, im NR beschlossen haben!
  • The Writer Formerly Known as Peter 26.02.2015 17:15
    Highlight Highlight Da zeigt sich der Rassismus der SVP. Damit lässt sich von den Menschen die sich dahinter verbergen, ablenken. Es stellt sich doch gar nicht die Frage, wie viele Menschen die Schweiz aufnehmen sollte. Es ist Fakt, die Menschen sind hier und die Fälle müssen abgeklärt werden. Da müsste einmal in der Schweiz die Solidarität der Gemeinden und Regionen spielen. Ich finde das ganze Theater einfach nur erbärmlich!! Und wenn man nicht weiter weiss, spricht man von "schlechter Kommunikation"! Etwas was ich nicht mehr hören kann!
    • Lumpirr01 26.02.2015 18:28
      Highlight Highlight Rassismus der SVP? Kanton Freiburg, Nationalräte; 3 SP, 2 CVP, je 1 FDP + 1 SVP. Wahlen Giffers 2011: 3 FDP, 3 CSP, 1 CVP. Fazit: Die SVP ist in Giffers unbedeutend oder inexistent!!
    • The Writer Formerly Known as Peter 26.02.2015 20:00
      Highlight Highlight Was hat der Kanton mit einer einzelnen Gemeinde zu tun? Wenn schon müsstest hier die Exekutive der Gemeinde aufzeigen. Auch ging es mir um den Ausdruck "Asyslanten-Tsunami"! Das finde ich klar rassistisch! Ein Tsunami ist tödlich und anonym. Alles was Asylanten nicht sind. Mit Schrecken habe ich festgestellt, dass der Urheber des Ausspruch von der CVP ist. Leider bedienen sich heute auch andere der Rhetorik einer SVP. Diese machte solches salonfähig. Und nochmals, es geht um eine Diskussion über Asylanten und ob zu viele oder nicht. Aber irgendwie muss man das Problem menschlich lösen.
    • Lumpirr01 26.02.2015 20:34
      Highlight Highlight @Peter Gasser: Ich bin nicht SVP Parteimitglied und wähle grundsätzlich nach meinem eigenem Ermessen. Ich finde es einfach nicht richtig, wenn hier in diesem Forum für alles Übel in dieser Schweiz die SVP verantwortlich gemacht wird. Das greift einfach zu kurz. Diese Partei hat wie andere Parteien auch ein breites Spektrum an Wählern, welche weitgehend selbstständig nach eigenem Gutünken entscheiden und nicht wie oft behauptet wie Parteisoldaten gemäss Blocher, Mörgeli, Brunner & Co. abstimmen! Sie wählen aus Tradition SVP, welche aus der Bauern, Bürger - & Gewerbepartei hervorgegangen ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MaxM 26.02.2015 17:14
    Highlight Highlight Es läuft ja wie immer: Jaja! Selbstverständlich braucht es diese Bundeszentren! Aber nicht bei uns!
    Würde man immer so handeln, wäre kaum je irgendeine Lösung möglich.
    • Jetson 26.02.2015 17:35
      Highlight Highlight Hast du den Artikel gelesen, Drago? Das Problem hier ist, dass die Gemeinde vor vollendete Tatsachen gestellt wurde und 300 Flüchtlinge in ein kleines Dorf kommen sollen. Das würde in einer Gemeinde mit 9000 Bewohnern massiv weniger auffallen.
    • Gantii 26.02.2015 18:03
      Highlight Highlight @jatson, aber mit 83% ja stimmen? gehts noch?! sorry wie daneben sind denn diese Dorfbewohner? wer ja stimmt akzeptiert automatisch ein solches Zentrum bei sich!
      und nein, ich hätte kein problem mit solch einem Zentrum in meinem Dorf!
    • Kastigator 26.02.2015 18:27
      Highlight Highlight Jetson, über 81% der Einwohner haben zur Asylgesetzrevision Ja gesagt - und damit eingewilligt, dass das Mitspracherecht der Gemeinden bei Bundeszentren abgeschafft wird. Hätte man sich vorher überlegen sollen, kann man da nur sagen.
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  • Lumpirr01 26.02.2015 17:10
    Highlight Highlight Auch mit einer grundsätzlich positiven Einstellung zu echten Asylbewerben wie Flüchtlinge aus Syrien muss man doch sehen, dass die kleine Schweiz nicht in der Lage ist, der halben Weltbevölkerung Asyl zu gewähren. Leere Hotels in Winterskiorten mit Asylbewerben zu füllen, ist zwar eine gute Idee, aber die Unterkunftskosten kommen in diesem Fall nicht von den zahlungskräftigen Touristen, welche letztes Jahr noch hier waren.............
    • pun 26.02.2015 17:32
      Highlight Highlight Ich lese so: "Blablabla, das Boot ist voll. blablabla."
      Hast du in letzter Zeit mal was aus dem Libanon gelesen? 1 mio "echte" Kriegsflüchtlinge bei einer Bevölkerung von 4 mio. Die Schweiz hat irgendwann mal zugesagt, 50(!) anerkannte Flüchtlinge aus Syrien aufzunehmen. Deshalb werden die Menschen auf den gefährlichen Seeweg gezwungen.
      Das heutige System ist zivilisatorisch eine Katastrophe.
    • Lumpirr01 26.02.2015 18:31
      Highlight Highlight @pun: Meine Schwiegerneltern haben jahrelang ohne Entgelt 3 srilankische Asylbewerber aufgenommen und mit ihnen Küche & Badzimmer geteilt. Ich hoffe, Sie machen das Gleiche?
    • The Writer Formerly Known as Peter 26.02.2015 20:04
      Highlight Highlight @Lumpirr01: Dein Ausspruch ist unzutreffend! Es geht in dieser Diskussion nicht darum, der halben Welt, einem Prozent oder Promille Asyl zu gewähren. Das ist eine andere Diskussion. Es geht darum, die Sachlage bei Menschen abzuklären die in diesem Land nach Asyl nachsuchen. Das soll rasch geschehen. Aber bis zum Bescheid, müssen diese Menschen irgendwo untergebracht sein. Leider gibt es zu wenige wie deine Schwiegereltern, sonst könnte man Sie einfach bei Herr und Frau Schweizer provisorisch unterbringen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tom99 25.02.2015 23:24
    Highlight Highlight ich denke das neue konzept wird kosten sparen und viel schnellere verfahren sicherstellen aber warum zum teufel muessen diese zenter in mitten von doerfern oder gar staedten sein? wir haben wunderschoene alte kasernen, wo man tausenden von schweizern einen laengeren aufenthalt zugemutet hatte. die sind abgelegen, in den schoenen bergen und mit allem notwendigen ausgestattet.... oder muessen asylanten mehr luxus haben als schweizer wehrpflichtige?
    • AdiB 26.02.2015 17:51
      Highlight Highlight asylanten abschotten? und wens aufgenommen werden fragt man sich wieso er sich nicht integriert hat. intergration funktioniert am besten durch direkten kontakt mit einheimischen. und was ist mit den kosten die entstehen für den transport der verpflägung?
  • zombie1969 25.02.2015 21:51
    Highlight Highlight Es ist ganz einfach! Der Staat will mehr Flüchtlinge zwecks Prestige, kann sich diese aber nicht mehr leisten, da er die Steuern schon ins Nirwana geschossen hat. Man bemerkt inzwischen an jeder Ecke, dass die Geldeintreiber des Staates wieder auf den Strassen sind. Erhöhtes Aufkommen von Blitzern und Kontrollen und dazu öffentliche Jagd auf Steuerhinterzieher usw. Doch auch das wird alles nichts nützen, um die jährlichen Milliardenkosten im Asylunwesen langfristig decken zu können.
    • pun 26.02.2015 17:39
      Highlight Highlight Soo, einmal alles was das gutbürgerliche Herz so bedrückt in einen Topf geben und einmal umrühren. So liest sich dieser unverdauliche Blödsinn. Klar, alles was dir nicht passt, muss wohl an diesen AsylbewerberInnen liegen...
      Manche Steuern wurden tatsächlich ins Nirvana geschossen: Im Lügenpaket Unternehmenssteuerreform II. Und mit der USTR III kommt neues Ungemach auf uns zu. Aber natürlich, das Problem sind obdachlose Kriegsflüchtlinge. Ignoranz ist wohl heute eine beliebte Tugend unter den Angst- und Hasserfüllten dieses Landes.
    • AdiB 26.02.2015 17:54
      Highlight Highlight ich glaube mehr das volk ist selber schuld dür die aufstockung der blitzer und die voelen geldeintreiber. wen sie mal auf blick.ch oder 20 minuten die kommentare zu verkehrsdilikten lesen, schreit das volk für härtere gesetze.
    • Gantii 26.02.2015 18:09
      Highlight Highlight Ich hoffe Sie müssen einmal aus einem Kriesengebiet flüchten, mit solchen Schleppern und dann nur auf elende Rassisten stossen die Sie sofort kriminalisieren und abschieben.
      Aber hey - Sie als Profi-Politkenner können sich ja zur Wahl stellen für Bern und zeigen wie viel besser Sie doch alles können!
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