Schweiz

Spionagevorwurf gegen Basler Polizist hat sich nicht erhärtet

18.07.17, 11:26 18.07.17, 14:51

Der Spionagevorwurf gegen einen Sicherheitsassistenten der Kantonspolizei Basel-Stadt hat sich nicht erhärtet. Dies gab die Basler Staatsanwaltschaft bekannt. Sie hat das Strafverfahren gegen den Anhänger des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan abgeschlossen.

Die umfangreiche Untersuchung habe keinerlei Hinweise ergeben, dass der Beschuldigte dem Amtsgeheimnis unterstehende Daten an Dritte weitergegeben habe oder dass er einer nachrichtendienstlichen Tätigkeit nachgegangen sei, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit.

Dennoch wurde gegen den Sicherheitsassistenten ein Strafbefehl erlassen, dies wegen mehrfachen Amtsmissbrauchs. Der Mann hatte ohne dienstliche Veranlassung rund 160 Personen abgefragt. Wegen Verdachts des Amtsmissbrauchs und der Amtsgeheimnisverletzung war er vorübergehend festgenommen worden. (wst/sda)

Die Schweiz und Erdogan

Türkische Spione in der Schweiz: Bundesanwaltschaft ermittelt

Türkische Spione an der Uni Zürich? Was tun, wenn man ungefragt fotografiert wird

Burkhalter trifft türkischen Aussenminister in Bern und pocht auf Meinungsfreiheit

Jetzt doch noch: Türkischer Aussenminister kommt für Auftritt in die Schweiz 

Nach Grauen Wölfen nun HDP-Politikerin im Baselbiet – der Türken-Streit weitet sich aus

FDP-Ständerat reicht Anzeige wegen Türkei-Spionage ein

Erdogan-Angriff prallt ab: «Genf wird sich von gar keinem Land beeinflussen lassen. Das Foto bleibt»

Diese sieben Graffiti-Crews und Künstler färben unsere Städte ein

«Erdogan, wenn du so viel Angst vor Spott hast, benimm dich nicht so, dass jeder sehen will, wie du auf die Eier kriegst.»

Jetzt wütet Erdogan auch in der Schweiz: Türkei will Erdogan-kritisches Foto aus Genfer Ausstellung entfernen lassen

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pasch 18.07.2017 13:42
    Highlight Und den Weiterverkauf von sichergestellten Fahrrädern nicht vergessen!
    6 0 Melden

Ausgebimmelt – Wie ein Quartierstreit das Land verändern könnte

Schlafprobleme und Heimatgefühle: Das Bundesgericht entscheidet morgen Mittwoch, wie oft Kirchenglocken nachts bimmeln dürfen. Ihr letztes Viertelstündlein könnte geschlagen haben.

Alfred Naef (70), Pensionär aus Wädenswil ZH, hat den Hass seiner Gemeinde auf sich gezogen. Er ist der Mann, der die Kirchen nachts zum Verstummen bringen will. In der Bäckerei neben der Kirche lästert man über ihn.

Typisch Zuzüger, schnödet eine Frau. Drastisch formuliert es ein anonymer Briefschreiber, der sich als «alter Wädenswiler Bürger» vorstellt. «An den ins Dorf zugezogenen Schänder einer uralten kirchlichen Tradition», beginnt er: «Herr Naef, ich muss es vor Weihnachten noch loswerden.

Artikel lesen