Schweiz
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Sprayereien an einer Haeuserwand in der Effingerstrasse, am Mittwoch, 15. Oktober 2014 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Oft sind es Sujets, die sich wiederholen. Die Zahl «031» ist in ganz Bern zu sehen. Bild: KEYSTONE

Diese sieben Graffiti-Crews und Künstler färben unsere Städte ein

Die Auftragsgraffiti des Künstlerduos «One Truth» in Zürich wurden beschmiert. Der «Blick» spricht von einem «Sprayer-Krieg». Wer sind eigentlich die Gruppen, aus der diese ominöse Szene besteht? An diesen sieben Sprayer-Namen kommst du in den Schweizer Städten nicht vorbei.



Gross ist der Aufschrei: Jemand hat die Auftragsgraffiti von «One Truth» in Zürich übersprüht. Der «Blick» berichtet von einem «Sprayer-Krieg», der «Tages-Anzeiger» von einer «internen Abrechnung». Wer tummelt sich in dieser Szene? Um etwas Licht ins Dunkle zu bringen, hier sieben Graffiti-Künstler und Crews, die in den Schweizer Städten omnipräsent sind.

Mit roter Farbe beschmiert: Die «One Truth»-Graffiti am Bucheggplatz

Basel:

«Royse», «Roise» oder «Kidroise»: Vor allem in Basel verbreitet sind die Kunstwerke dieses Sprayers. Der Zusatz «MPC» verweist auf die legendäre New Yorker Sprayer-Crew «Morris Park Crew». 

«Smash137»: Mit bürgerlichem Namen heisst dieser Basler Adrian Falkner. Er und «Kidroise» werden auf Sprayer-Foren oft im Zusammenhang mit «StyleKings» genannt. Ob sich dabei um eine Basler Graffiti-Crew handelt, ist unklar. «‹SMASH137› ist der erfolgreichste Graffiti-Künstler der Schweiz», schreibt die «Schweizer Illustrierte». Doch die Zeiten, in denen Falkner illegal gesprayt hat, sind vorbei. Heute stellt er in Galerien aus.

Zürich:

«KCBR»: Diese vier Buchstaben sind in Zürich überall zu sehen. Ob es nun Kickboxer, Kupfer-Chrom-Blau-Rot oder ganz was anderes heisst, wissen wohl nur die Sprayer selbst. «20 Minuten» betitelt sie sogar als «bekannteste und berüchtigtste Graffiti-Crew». Fest steht, ihre Graffitis prägen das Stadtbild, ob auf Wänden oder Zügen.

Sehenswert: Selbstgedrehtes Video von «KCBR»

abspielen

YouTube/Hans Müller

«Puber»: Er muss in Wien nur ein Velo klauen und ist wieder in den Schweizer Zeitungen, so gross ist das Interesse an ihm. Mehrfach verurteilt, ist er praktisch jedem Zürcher bekannt und seine Tags und Graffitis sind überall zu sehen. Unterdessen eben auch in Wien.

Puber in Zürich:

Ein Graffiti des Schweizer Sprayers ''Puber'' fotografiert bei der ein Autobahn-Ausfahrt in Wallisellen am Freitag, 21. Maerz 2014. Der Graffitisprayer

Bild: KEYSTONE

Puber in Wien:

«True Love»: Ob Langstrasse, Kalkbreite oder Hardbrücke, «True Love» gehört ebenfalls zu den oft gesehen Schriftzügen in Zürich. Auf ronorp.net beschreibt Ruzbeh Tadj, Mitbegründer von «Der Kultur Blog», die Graffitis wie folgt: «Es ist so unschuldig naiv und doch so gekonnt inszeniert, dass hinter dem Sprayer ein handwerklich begabter Kopf stecken muss.»

Bern:

«031»: Die Sprayer-Crew wird mit der Berner Reitschule in Verbindung gebracht. Dieser Zusammenhang wird von dieser allerdings bestritten. Die Crew gibt es seit mehr als zehn Jahren und die drei Zahlen, die Telefonvorwahl von Bern, sind in der ganzen Hauptstadt zu sehen. 

Ein Graffiti der gewaltbereiten Jugendgang

Wie gewalttätig ist die Sprayer-Crew? Die Meinungen gehen auseinander. Bild: KEYSTONE

Genf:

«216 KREW»: Auch ennet dem Röstigraben sind Sprayer-Crews zu finden. Die Genfer «216 Krew» befasst sich aber nicht nur mit Graffiti, sondern auch mit den anderen drei Elementen des Hip Hops: DJing, Rap und Tanz.

Welche Graffitis/Tags sind dir in den Schweizer Städten aufgefallen? Schreib's ins Kommentarfeld!

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77 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
giandalf the grey
16.04.2016 11:19registriert August 2015
Ich habe kein Plan wer das ist, aber im Kreis 9 und Kreis 3 teilweise vlt auch Kreis 4 hat es jede Menge Graffiti-Rüebli. Die find ich eigentlich noch witzig... besser als ein Tag
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Vilkas
16.04.2016 11:35registriert April 2016
Diese Flasche von Puber muss wohl n Pokemon sein, kann gerade mal seinen eigenen Namen schreiben.
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This Way
16.04.2016 10:54registriert February 2014
Auch wenn ich nicht aus Basel bin, muss ich neidlos annerkennen, dass die wahren Kings aus eben dieser Stadt kommen. Nirgends in der Schweiz wird dieses Nieveau erreicht.
Wo man den unterschied sieht? Geht mit dem Zug nach Basel, haltet die Augen offen bei der bereits legendären Baselline. Unter anderem auch Bilder, vom legendären Dare. Diese Bilder werden auch nicht gecrosst von irgendwelchen Hanswürsten...
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Offen gesagt

«Liebe Frau Amherd, wir müssen reden ...»

Sollte die Schweizer Stimmbevölkerung die Beschaffung neuer Kampfjets Ende September auch im zweiten Anlauf ablehnen, wäre das gut für die Schweiz. Sie könnte dann die längst überfällige sicherheitspolitische General-Debatte führen.

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Aber wie sagt man so schön? «It's not over, until it's over», und solche Abstimmungsbarometer wirken ja eher mobilisierend auf das Lager, das gerade im Rückstand ist.

Für Sie hoffe ich natürlich, dass Sie Ihr erstes grosses Geschäft als Verteidigungsministerin …

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