Schweiz

Der Staat unterstützt immer weniger Bürger bei der Finanzierung der Krankenkassen-Prämien.

Prämien explodieren – doch die Kantone gewähren immer weniger Menschen Verbilligungen

Bern spart nächstes Jahr 26 Millionen bei den Prämienverbilligungen, Schwyz entscheidet heute über sein Kürzungsziel. Obwohl die Prämien ungebremst steigen, können schweizweit immer weniger Leute auf staatliche Vergünstigungen zählen. Die Politik ist alarmiert.

06.09.17, 06:46 06.09.17, 15:42

Nächstes Jahr dürften die Krankenkassen-Prämien in der Schweiz erneut um rund fünf Prozent steigen. Das macht laut Berechnungen des Vergleichsdienstes Comparis allein in der Grundversicherung 270 Franken mehr pro Person und Jahr. Doch nicht nur deshalb reissen die Gesundheitskosten vielen Versicherten ein immer grösseres Loch ins Portemonnaie: Während die Prämien ungebremst steigen, sparen viele Kantone gleichzeitig bei den individuellen Prämienverbilligungen.

So debattiert der Schwyzer Kantonsrat heute über eine Kürzung der Verbilligungen. Bereits jetzt ist klar, dass sämtliche 32’000 Bezüger Abstriche hinnehmen müssen. Die Frage ist nur noch, in welcher Höhe. Der Berner Regierungsrat gab im August bekannt, dass er nächstes Jahr 26 Millionen Franken weniger für Prämienverbilligungen ausgeben will als ursprünglich budgetiert. Betroffen sind 120’000 Personen – oder vier der fünf Einkommensklassen.

Damit setzt sich eine Entwicklung fort, die bereits seit Jahren im Gang ist: Profitierten um die Jahrtausendwende schweizweit 32,2 Prozent der Bürger von staatlich verbilligten Prämien, waren es im Jahr 2014 noch 26,9 Prozent (aktuellere Zahlen sind nicht verfügbar). Die Bezügerquoten sanken in diesem Zeitraum in fast allen Kantonen – teilweise drastisch. So erhielten im Thurgau im Jahr 2000 noch über 47 Prozent der Versicherten Prämienverbilligungen, heute sind es noch gut 27 Prozent.

Die kantonalen Unterschiede sind beträchtlich – doch fast überall ging der Anteil der Bezugsberechtigten seit der Jahrtausendwende stark zurück. grafik: lea Senn, watson

Warum sind Prämienverbilligungen so weit verbreitet?

In der Schweiz hängen die Krankenkassen-Prämien im Gegensatz zu anderen Ländern nicht vom Einkommen der Versicherten ab. Die Prämienverbilligungen sollen als soziales Korrektiv dafür sorgen, dass trotzdem alle Haushalte die obligatorische Grundversicherung bezahlen können. Anspruch darauf haben laut Gesetz Versicherte, die in «bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen» leben. Allerdings variiert es von Kanton zu Kanton stark, wer davon profitiert. Denn während der Bund einen fixen Beitrag an die Prämienverbilligungen zahlt (7,5 Prozent der Gesamtkosten der obligatorischen Krankenversicherung), sind die Kantone frei zu entscheiden, wie viel Geld sie selber dazu beisteuern und wer bezugsberechtigt ist.

Auch die finanzielle Belastung jener, die Prämienverbilligungen erhalten, nahm in den letzten Jahren zu: Die betroffenen Haushalte wendeten im Jahr 2014 durchschnittlich zwölf Prozent ihres Einkommens für die Krankenkasse auf – 2010 waren es noch zehn Prozent, wie ein Monitoring des Bundes zeigt. Ursprünglich war das Ziel des Bundesrats, dass kein Haushalt mehr als acht Prozent seines Einkommens für die obligatorische Krankenkasse ausgeben muss. 

«Gerade für Familien und Leute mit tiefen Einkommen hat die Prämienlast das Mass des Erträglichen längst überschritten.»

Barbara Gysi, SP-Nationalrätin

SP-Gesundheitspolitikerin Barbara Gysi ist alarmiert: «Gerade für Familien und Leute mit tiefen Einkommen hat die Prämienlast das Mass des Erträglichen längst überschritten.» Angesichts des ungebremsten Prämienwachstums sei es verantwortungslos, wenn die Kantone zusätzlich noch an der Sparschraube drehten.

Die Sozialdemokraten brüten momentan über dem Text für eine Volksinitiative, die die Prämienbelastung pro Haushalt auf zehn Prozent des verfügbaren Einkommens beschränken will. Geplant ist, die Kriterien für den Bezug von Prämienverbilligungen zwischen den Kantonen zu vereinheitlichen. «Es darf doch nicht vom Wohnort abhängen, wie stark eine Familie unter den Prämien leidet!», so Gysi. Weiter soll der Bund nach dem Willen der SP mehr an die Verbilligungen beisteuern. «Es führt kein Weg daran vorbei, mehr Geld in die Hand zu nehmen.»

«Es ist leider so, dass die Prämienverbilligungen zunehmend zum Spielball der Finanzpolitik werden.»

Michael Jordi, Zentralsekretär GDK

Auch bei der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren ist man nicht glücklich über die Entwicklung. «Es ist leider so, dass die Prämienverbilligungen zunehmend zum Spielball der Finanzpolitik werden», bedauert Zentralsekretär Michael Jordi. Von einer «einschränkenden Harmonisierung» der Regeln wollten die Kantone aber nichts wissen. «In der Tat sind die Ausgangslagen in den Kantonen sehr unterschiedlich – es muss möglich bleiben, die Sozialpolitik nach den eigenen Bedürfnissen auszurichten.»

Weiter sei zwischen einer Kürzung und einer Optimierung der Prämienverbilligungen zu unterscheiden: «Wenn ein Kanton etwa dafür sorgt, dass ein Studienabgänger nicht noch Jahre weiter Prämienverbilligungen bezieht, obwohl er längst Vollzeit arbeitet, ist das zu begrüssen.»

«Das Gesundheitswesen ist ein Moloch, der endlos Geld verschlingt – da kann man noch so viel hineinpumpen.»

Heinz Brand, SVP-Nationalrat

Für SVP-Nationalrat Heinz Brand, Präsident des Krankenkassenverbands Santésuisse, sind die Vorschläge der Sozialdemokraten reine Symptombekämpfung. «Das Gesundheitswesen ist ein Moloch, der endlos Geld verschlingt – da kann man noch so viel hineinpumpen.» Wichtiger sei es, dafür zu sorgen, dass die Prämien nicht noch weiter ansteigen. «Sonst wird der Gap zwischen dem Kostenwachstum einerseits und den Abstrichen bei den Verbilligungen andererseits für viele Familien tatsächlich unerträglich gross.»

Brand räumt ein, dass es schwierig sei, eine griffige Lösung zur Dämpfung des Kostenwachstums zu finden. Ein guter Ansatz wäre aus seiner Sicht jedoch etwa eine Beschränkung der Ärztezulassungen.

Im Interview: So sieht ein Krankenkassen-Experte die Prämienzukunft

Was kostet eigentlich eine Operation?

43s

Was kostet eigentlich eine Operation?

Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Centurio 07.09.2017 15:05
    Highlight Das Schweizer Gesndheitssystem ist ein Selbstbedienungsladen für die Leistungserbringer. Hier muss man den Hebel ansetzen - die Vorschläge der SP sind völlig falsch. Prämienverbilligungen gehören ausnahmslos gestrichen - Agrarsubventionen und Nationaler Finanzausgleich übrigens ebenso. Es erstaunt mich irgendwie nicht, dass die vier Kantone mit dem höchsten Anteil an IPV-Bezügern allesamt SVP-Stammlande sind...
    7 24 Melden
  • Centurio 07.09.2017 13:59
    Highlight Na ja, die Gesundheitskosten steigen ja, weil es der Stimmbürger so wollte. Man hat gegen Parallelimporte bei Medikamenten gestimmt, man hat Managed Care abgelehnt, im Kanton Zürich hat man für die Medikamenten-Abgabe durch Ärzte gestimmt. Alles Kostentreiber. Und höhere Kosten führen zu höheren Prämien. Die nächste Abstimmung kommt bestimmt...mal schauen, ob der Stimmbürger etwas gelernt hat.
    10 20 Melden
  • dnsd 06.09.2017 23:43
    Highlight Die gleichen die hier jammern sind dafür, dass es den Flüchtlingen welche noch nie etwas zu unserer Gesellschaft beigetragen haben an nichts fehlt.
    19 19 Melden
    • ujay 07.09.2017 13:34
      Highlight Manche entbloeden sich nicht, zu jedem Thema das Migrationsthema ins Feld zu fuehren. Zeigt wenigstens, welchen geistes Kind deine politische Ideologie ist. Das ist nicht nur sackschwach, sondern entbehrt jedem Argument. Hast du ueberhaupt gecheckt, um was es im Artikel geht?
      14 3 Melden
    • dnsd 10.09.2017 15:37
      Highlight @ujay: Da offensichtlich weniger Geld für Prämienverbilligungen zur Verfügung steht und daher Kürzungen vorgenommen werden, stellt sich automatisch die Frage wo mehr Geld ausgegeben wird.
      0 2 Melden
  • Hugo Wottaupott 06.09.2017 14:20
    Highlight Mal Zwangsmedikationen durch !!RICHTER!! oder ähnliche Gestalten abschaffen.
    5 20 Melden
  • piedone lo sbirro 06.09.2017 13:13
    Highlight wer daran glaubt, dass die schamlosesten formen der verfilzung in der schweizer politik allmählich an akzeptanz verlieren, der müsste die wahl von cassis als katastrophalen rückschritt empfinden.

    cassis ist nicht nur mitglied der kommission für soziale sicherheit und gesundheit, er ist deren präsident.

    gleichzeitig lässt er sich seine tätigkeit für den krankenkassen-lobbyismus-verband „curafutura“ mit
    180 000 CHF pro jahr entlohnen!

    selbst gemessen an den standards des schweizer „miliz“-parlamentarismus ist das ein einsamer gipfel der unverschämtheit.
    68 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.09.2017 20:05
      Highlight @fuss: "180 000 CHF pro jahr" - das kosten ein Carlo locker auch und arbeitet nicht im Parlament.

      Eure restliche Klientel saniert sich ebenfalls goldig im CH Sozialstaat.

      Frag mal einen Zahnarzt deines Vertrauens ;-)
      9 44 Melden
    • Centurio 07.09.2017 14:03
      Highlight Die Krankenkassen haben überhaupt kein Interesse sn steigenden Prämien. Im Gegenteil: Die KK lancieren laufend Vorschläge, wie die Kostenexplosion gedämpft werden kann. Anscheinend hast Du keine grosse Ahnung vom Gesundheitswesen.
      3 18 Melden
    • piedone lo sbirro 07.09.2017 15:31
      Highlight @Centurio

      dass die SVP bzw. die krankenkassen in bezahlschreiber investieren ist mir nicht neu, die tiefen anforderungen die sie dabei stellen hingegen schon.
      8 2 Melden
  • HAL9000 06.09.2017 13:12
    Highlight Deprimierender Artikel...
    38 1 Melden
  • piedone lo sbirro 06.09.2017 13:11
    Highlight SVP/FDP unterstützen cassis weil es zu den althergebrachten und immer noch breit praktizierten gebräuchen der ch-politik gehört, dass sonderinteressen sich ganz legal und nach belieben parlamentarier kaufen können.
    man nennt das „milizsystem“ – kurioserweise auch dann, wenn die „miliztätigkeit“ unserer volksvertreter ausschliesslich darin besteht, hochbezahlte politische lobbying-arbeit zu leisten.

    hat nicht der ehemalige FDP-gesundheitspolitiker gutzwiller einen unübersehbaren strauss von verwaltungsrats- und beratungsmandaten in der pharma-, versicherungs- und spitalbranche eingesammelt?
    39 8 Melden
  • piedone lo sbirro 06.09.2017 13:05
    Highlight die explodierenden krankenkassenkosten sind der vetternwirtschaft unserer bürgerlichen politikern geschuldet.

    lesen sie, wie sich die SVP-krankenkassenvertreter frehner, stahl, brand, eberle, kuprecht, und giezendanner auf unsere kosten eine goldige nase verdienen:

    https://www.infosperber.ch/index.cfm?go=Artikel/Gesundheit/Helsana-Kassen-CEO-Weder-wirtschaftlich-noch-zweckmassig

    https://lobbywatch.ch/de/artikel/groupe-mutuel-filz-zahlt-sich

    https://www.woz.ch/1608/krankenkassenfilz/wer-unsere-praemien-explodieren-laesst

    welcome to SVP, der partei des mittelstandes!
    44 10 Melden
  • Candy Queen 06.09.2017 11:45
    Highlight Bis zu welcher Einkommenshöhe wird Prämienverbilligung gewährt?
    Uns hat die Behörde damals, als wir gerade mit 80K/Jahr und 1 Kind starteten, geradezu vehement aufgefordert, die uns zustehenden Verbilligung einzufordern. Braucht jemand in dieser Situation tatsächlich Unterstützung? Vielleicht auch da mal genauer hinschauen...
    20 5 Melden
    • Vosi 06.09.2017 13:26
      Highlight Kantonal unterschiedlich
      Bei uns im Aargau bekommst du PV wenn du als Single nicht mehr als 29950 steuerbares Einkommen hast und wenig Vermögen, da angerechnet. Auf den 29950 zahlst du noch steuern...Ein Sozialfall kostet ohne Steuerausfälle etwa 30000 im Jahr...
      Rechne...
      11 0 Melden
  • Troxi 06.09.2017 11:36
    Highlight Ich denke eine der einfachsten Mittel zur Senkung der Kosten, ist ein jährlicher Check, welcher in den Prämien enthalten ist. Denn dann könnte man sämtliche langzeit Kosten senken. Zusätzlich eine Einheitskasse einführen.
    13 10 Melden
    • who cares? 06.09.2017 20:48
      Highlight Ich glaub nicht, dass das zielführend ist. Auf was soll getestet werden? Diabetes? HIV? Psychische Krankheiten? Vitaminmangel? Krebs (welcher und wo)? Parkinson? So quer durchs Band könnte man tagelang testen.
      4 1 Melden
    • Centurio 07.09.2017 14:05
      Highlight Einheitskasse heisst Abschaffung des Wettbewerbs unter den KK, was zu steigenden Kosten führt. Aber immer wieder erfrischend, wenn Menschen ohne rudimentärste Kenntnisse der Ökonomie denken, eine Einheitskasse würde zu tieferen Kosten führen....
      3 12 Melden
  • Chrigi-B 06.09.2017 10:29
    Highlight Und einer der höchsten KK Lobbisten wird als nächster BR gehandelt -.-
    64 9 Melden
    • Alnothur 06.09.2017 11:46
      Highlight Ich wusste gar nicht, dass die Krankenkassen für die hohen Gesundheitskosten verantwortlich sind...
      9 34 Melden
    • The Origin Gra 06.09.2017 15:49
      Highlight @Alnothur: Zum Teil schon.
      Agenten oder Vergleichsportale wie Comparis bekommen eine Prämie von bis zu 500 Franken von den Kassen pro Klient der Wechselt.

      Zudem gibt es sehr viele Kassen mit vielen Administrativen Personal und ganz vielen Manager.
      Würde man eine Staatliche Einheitskasse schaffen würde zumindest dieser Wasserkopf wegfallen.

      Dann Generikapflicht, eine Packung Maxalt Lingual Kosten rund 85 Franken, das Generika rund 55 Franken und das sind "Günstige" Medis.
      Da liesse sich sparen doch das wollen weder die Pharmaindustrie noch die Hausärzte da die ebenfalls Prämien erhalten.
      15 4 Melden
    • Centurio 07.09.2017 14:06
      Highlight Du kannst uns sicher erklären, inwiefern die KK für höhere Gesundheitskosten verantwortlich sind....
      5 2 Melden
  • Wölfli beim Lamm 06.09.2017 10:10
    Highlight Beispiel: Die Bewilligungsverfahren für Medikamentenpreise bei Swissmedic. Beispiel: der Hersteller will 1000 Fr. für ein Medikament. Swissmedic sagt nicht, der Preis ist im Vergleich zu Forschungsaufwand, Herstellung und Vertrieb zu hoch. Swissmedic geht hin und schaut für welchen Preis dieses oder ein ähnliches Medikament in andern Ländern bereits auf dem Markt ist. Und wenn der Durchschnittspreis ca. 1000 Fr. ist, wird es bewilligt. d.h. der Hersteller kann verlangen so viel er will, er muss einfach überall ähnlich viel verlangen. Ueberteuert ist kein Kriterium.
    44 6 Melden
    • meine senf 06.09.2017 18:44
      Highlight Das ist ja fast so, wie bei der "Quartierüblichkeit" von Mietzinsen.
      5 0 Melden
  • Wölfli beim Lamm 06.09.2017 09:44
    Highlight Ein Ansatz: die Ärzte sollten klarer kommunizieren mit ihren Patienten, damit sie weniger häufig zum Arzt gehen. Beispiel Arthrosebeschwerden. Schreibe aus eigener Erfahrung. Da macht es oft wenig Sinn immer zum Arzt zu gehen, weils nicht besser wird. Wie lebt man mit diesen Beschwerden? Was kann man sich gutes tun? Schmerztherapie und Physio statt Operationen, weil eine OP keine Garantie ist für künftige Schmerzfreiheit usw.. usf. Chronisch Erkrankte (z.B. Diabetes) könnten von spezialisiertem Pflegepersonal betreut werden. Pkt. 2: Abgabe v. Kompetenzen durch die Ärzte.
    25 6 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.09.2017 15:26
      Highlight Hm, schön und gut. Aber meinst Du wirklich, das würde die Probleme lösen?
      5 3 Melden
  • Elpolloloco 06.09.2017 09:39
    Highlight Heute würde ich einen early Picdump begrüssen 🙄
    4 13 Melden
  • HugoHabicht 06.09.2017 09:11
    Highlight Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht...
    35 4 Melden
  • Davo 06.09.2017 08:54
    Highlight «Es darf doch nicht vom Wohnort abhängen, wie stark eine Familie unter den Prämien leidet!»

    Aber die Steuerlast dann schon?
    Die kantonal z.T. riesigen Unterschiede ist ein grosses Problem des Föderalismus.
    127 9 Melden
    • dnsd 06.09.2017 23:48
      Highlight Bullshit! Föderalismus mach das ganze System effizient! Willst du etwa Zentralismus à la France oder wie in Italien? 27 Ideen sind besser als eine.
      5 6 Melden
    • Centurio 07.09.2017 14:10
      Highlight @dnsd. Blödsinn. Unser Föderalismus hat zu einer völlig verfehlten Spitalpolitik geführt. Jedes Heidiland-Kantönchen das vom Finanzausgleich lebt meint, es müsse eine grosses Kantonsspital haben. Zahlen müssen es ja dann die andern, nämlich die Kantone TH, BS, GE,VD und ZG, welche die anderen 20 Griechenländchen via NFA durchfüttern.

      Föderalismus in der Schweiz heisst: 20 Kantone leben auf Kosten von 6 Kantonen.
      3 3 Melden
    • Centurio 07.09.2017 15:01
      Highlight Korrigendum: Ich meinte den Kanton "ZH", nicht "TH".
      1 1 Melden
  • Schweizer Bünzli 06.09.2017 08:49
    Highlight Wie man sich bettet, so liegt man.
    18 30 Melden
  • @ursus 06.09.2017 08:47
    Highlight Die Politik ist alarmiert. Und jetzt, was passiert? Nichts! SP will die Prämien durch Umverteilung finanzieren - damit wird der Kostenanstieg nicht gelöst, sondern noch forciert.
    Erst wenn alle die KK Prämie zu 100% selbst finanzieren müssen, ist der Leidensdruck hoch genug, dass endlich Massnahmen zur Senkung der Gesundheitskosten ergriffen werden.
    68 31 Melden
    • Wölfli beim Lamm 06.09.2017 09:33
      Highlight Das wäre dann noch neoliberaler als die amerikanische Tea-Party erlaubt! Der Konsum von med. Leistungen sollte a) eingedämmt und b) kanalisiert werden. Man könnte im Kleinen anfangen. Arztzeugnis erst nach einer Woche. Der KV-Stift ruft augs Festnetz an und kontrolliert den Krankenstand. Schummler kriegen eine schr. Verwarnung und einen Eintrag ins Personaldossier. Und im Wiederholungfall.....
      12 17 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.09.2017 09:47
      Highlight Der Leidensdruck wird damit gross, bei den untersten Einkommen. Die habe aber gar keine Lobby. Also wird nicht geschehen. Nichts.
      39 3 Melden
    • EvilBetty 06.09.2017 10:55
      Highlight Wölfli: Krank sein heisst nicht, dass man dauernd zu Hause ist/sein muss. Oft wird einem zu frischer Luft geraten. Ich habe 3 Kinder und einen Hund, da muss ich zwangsläufig mal aus dem Haus selbst wenn ich krank bin. Arbeitgeber resp. deren Versicherungen verlangen schon lange vor einer Woche ein Arztzeugnis... etc.
      21 2 Melden
    • reaper54 06.09.2017 11:21
      Highlight @Wölfli beim Lamm Festnetz so etwas gibts noch?
      Abgesehen davon finde ich deine Grundidee keinen schlechten Vorschlag.
      14 3 Melden
    • Wölfli beim Lamm 06.09.2017 11:36
      Highlight @evil.@reaper. stimme ihnen zu. Dennoch glaube ich, dass es Kontrollmöglichkeiten durch den Arbeigeber gäbe. Man kann Leuten erklären warum diese Kontrollen gemacht werden, sodass sie auch akzeptiert werden. Richtig kommunizieren!
      7 2 Melden
    • EvilBetty 06.09.2017 13:08
      Highlight Ja logo, aber grosses Einsparungzpotential gäbe es schon, wenn die KK im Ausland gekaufte Medis und andere medizinische Hilfsmittel bezahlen dürften. Es muss nicht zwingend der Versicherungsnehmer «gegängelt» werden, das gesamte System muss überholt werden.
      14 0 Melden
    • The Origin Gra 06.09.2017 15:53
      Highlight @Schweizer Bünzli: Der Leidensdruck ist mittlerweile schon bei Leuten mit relativ guten Einkommen angekommen und er wird auch dort immer Grösser den die Prämien steigen wesentlich schneller als die Löhne.
      Familien spüren das schon heute ordentlich.

      Das kann und wird in einer Katastrophe enden.
      10 0 Melden
    • blaubar 06.09.2017 16:06
      Highlight @evil: genau. weisst du, wie viele Beine ich mir brechen dürfte, um meine eingezahlten Prämien aufzubrauchen??? Das würde für mein ganzes Dorf reichen.
      5 2 Melden
    • dath bane 06.09.2017 22:30
      Highlight Weil sich das bürgerliche Parlament ja mega um den Leidensdruck schert, der einem Geringverdiener so entsteht...
      5 0 Melden
  • blaubar 06.09.2017 08:34
    Highlight Man sollte einen landesweiten Streik organisieren: Die erste Quartalsrechnung der KK wird von allen einfach nicht bezahlt. Punkt! (Selbstverständlich geht aber auch nur zum Arzt, wer wirklich muss. Nicht zum Zehennägel schneiden). Dann müssen endlich Mal Nägel mit Köpfen gemacht werden!
    53 19 Melden
    • Alnothur 06.09.2017 11:49
      Highlight Gratuliere, dann brichst du dir das Bein, und darfst die Behandlungskosten aus dem eigenen Sack bezahlen - dann hilft dir die KK nicht mehr ;)
      7 7 Melden
    • Wölfli beim Lamm 06.09.2017 13:31
      Highlight immer nur Klagen bringt tatsächlich nichts. Es gibt viele gute Ideen zur Kostendämpfung - nichts von dem wird umgesetzt. Stattdessen macht man nach, was schon anderswo gescheitert ist. Praxisgebühr, Fallpauschalen, Erhöhung der Franchisen. Die Aerzte werden aus lauter Hilflosigkeit mit Tarmed und Bürokratiemonstern drangsaliert. Wo ist die Studio die aufzeigt wo der Wurm ist?
      8 2 Melden
    • Centurio 07.09.2017 14:12
      Highlight Du weisst aber schon, dass die KK nur Verrechnungsstellen sind? Wie wärs denn damit: Wir gehen alle einfach ein Quartal nicht mehr zum Arzt oder ins Spital!
      2 2 Melden
  • blaubar 06.09.2017 08:31
    Highlight Lernt wieder sterben!
    55 19 Melden
  • blaubar 06.09.2017 08:30
    Highlight Gerade ist ein Vereinskollege gestorben. An metastasierendem Krebs, der auf einen Blasenkrebs zurückging. In den letzten drei Lebens-Jahren des schwer kranken Mannes (68) wurde u.a. ein neues Hüftgelenk und eine künstliche Blase montiert.
    Frage: Bringts das? Wer hatte einen qualitativen Nutzen von diesen Eingriffen?
    70 17 Melden
    • Elpolloloco 06.09.2017 09:11
      Highlight guter Punkt, Kosten am Lebensende... Schade, dass es eine überemotionalisierte Debatte ist, da es um die Einschränkung des Leistungskataloges geht...

      Vor allem sind auch zwei Parteien involviert: die Angehörigen, die u.U. noch alles Mögliche versuchen wollen und teils halt auch Ärzte, die auf eigene Rechnung arbeiten und nichts dagegen haben, noch eine Behandlung mehr durchzuführen...
      29 5 Melden
    • Wölfli beim Lamm 06.09.2017 09:46
      Highlight Die Spitäler müssen Geld verdienen, nicht nur die Privatspitäler.
      15 6 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.09.2017 09:50
      Highlight Am besten wäre es, wenn wir solchen (allen?) Kranken gar nicht mehr helfen würden. Dann könnten wir endlich diese dummen Kassen abschaffen und damit die Prämien. Wen kümmert es? Wer es sich leisten kann, kann ja immer noch zum Arzt.
      15 30 Melden
    • Army Neilstrong 06.09.2017 10:11
      Highlight Was ist denn das für ein Kommentar
      Wenn du mal Krebs haben solltest, sagtst du auch nicht deinem Arzt "ach lassen wirs, ich sterbe sowieso irgendwann" - oder?
      26 14 Melden
    • Tartaruga 06.09.2017 10:17
      Highlight Na er, in seinen letzten Jahren. Oder würdest du in der wenigen Zeit die dir verbleibt einfach so zuhause in deinem Urin krepieren wollen?
      Also ich für meinen Teil nicht.
      20 7 Melden
    • blaubar 06.09.2017 12:53
      Highlight Die Frage war ernst gemeint.
      8 2 Melden
    • The Origin Gra 06.09.2017 15:58
      Highlight @Blaubar: Und was hätte man tun sollen? Krebs ist nicht per se ein Todesurteil.

      Ich kannte ein paar Menschen die als Geheilt galten und dann kam der Krebs zurück und zwar richtig.
      Eine Tante lebt bald Zwanzig Jahre mit der Diagnose Leukämie, die Ärzte gaben ihr damals noch 3 Monate!

      Und Krebspatienten sind sowieso Teure Patienten.
      Wenn sie nicht mehr geheilt werden können muss auf den Palliativen Stationen alles getan werden damit der Patient nicht zu sehr Schmerzen hat, sofern das noch Möglich ist.
      Hier könnte man das auch "sein lassen" aber, wäre aber Barbarei pur
      5 0 Melden
    • blaubar 06.09.2017 16:10
      Highlight Man muss wieder lernen, dass wir sterblich und nur ein Teil des Ganzen sind. Was wir hier veranstalten ist höchst ungesund und unnatürlich. Mein Hund hatte auch einen Tumor. Er war schon älter und starb natürlich und ohne Tierarztstress friedlich im Garten. Wäre das ein Mensch gewesen... gut Nacht.
      4 5 Melden
    • Tartaruga 06.09.2017 18:41
      Highlight @blaubar:
      Na dann brauchts ja auch keine Ärzte mehr. Wer krank ist muss halt schmerzen haben oder sterben. Problem gelöst
      2 1 Melden
    • blaubar 06.09.2017 23:57
      Highlight @tartaruga: der ahund war schon beim Tierarzt. Sie hatte auchneine zeitlang Cortison, was auch ein wenig half. Allerdings hatten wir uns gegen grössere Dinge wie eine Operation entschieden. Für mein Gefühl ein natürliches Lebensende, palliativ unterstützt mit etwas Schmerzmittel. Am Ende wollte sie gar nichts mehr von uns und kam auch nicht mehr rein. Die Hündin wusste sehr gut, wie man stirbt. Wir wohl nicht mehr so ganz.
      2 1 Melden
    • Schweizer Bünzli 07.09.2017 12:22
      Highlight Und wer bitte sehr, soll entscheiden, ob eine Therapie (noch) sinnvoll ist oder (schon) nicht (mehr)?

      «Man muss wieder lernen, dass wir sterblich und nur ein Teil des Ganzen sind.»

      Soll der Patient freiwillig lernen, dass er sterblich ist (und auf weitere/andere Behandlungen verzichten), oder zwingen wir ihm diese Lektion auf?
      2 1 Melden
    • blaubar 07.09.2017 13:20
      Highlight @Schweizer Bünzli: Zuerst das eine, notfalls das andere. Pardon. Wir sind Natur!
      3 2 Melden
  • Hexentanz 06.09.2017 08:26
    Highlight Wie halt auch jede Krankenkasse noch Werbung und Sponsoring betreibt. Wir konnten dem ein Ende setzen mit einer Einheitskasse - Abgelehnt.

    Wir könnten einen "Arzt-50er" Einführen wie in DE, wo jede Konsultation in Bar mit einem 20er gestartet wird.

    Will nicht wissen wie viele in die Notaufnahme gehen ohne dass sie es brauchen.

    Weiter kann es doch nicht sein, dass Novartis und Roche Milliarden an Gewinn, Boni und Dividenden ausschüttet, während hier die "armen" ausgepresst werden.

    Wohne in Basel und kenne die Prunkbauten obengenannter.

    Schade wird nicht mehr unternommen (mich inklusive).
    92 9 Melden
    • Elpolloloco 06.09.2017 09:06
      Highlight glaube das mit den 20 Euros ist wieder vom Tisch, da es nix gebracht hat.
      16 5 Melden
    • Hansdamp_f 06.09.2017 09:22
      Highlight Keine Werbung mehr bei Versicherern wäre ein Tropfen auf den heissen Stein. Du Suva - oft als Vorzeigebeispiel genannt - macht erstens auch Werbung und hat zweitens noch viel die höheren Verwaltungskosten.

      Bei den Medikosten haben Sie recht. Hier wäre das Bundesamt für Gesundheit gefordert. Die machen schliesslich die Medipreisregulierung, die in der Schweiz extrem Pharmafreundlich ist. Die Medipreise machen in der Schweiz immerhin fast einen Viertel der Grundversicherungskosten aus (inkl. Medis, die in den Spitälern abgegeben werden).
      26 4 Melden
    • Dr. Zoidberg 06.09.2017 09:59
      Highlight @elpolloloco

      es waren 10 euro und die wurden auch nicht bei jedem arztbesuch fällig, sondern pro arzt einmal im quartal (also du gehst 20 mal zum hausarzt, einmal zum spezialisten = 2 x 10 euro).
      das wurde wieder abgeschafft, weil man gemerkt hat, dass die leute dann erst recht zum arzt gegangen sind, statt 10 mal halt 20 mal - man hat ja schliesslich dafür bezahlt. http://lt.
      24 1 Melden
    • G. Schlecht 06.09.2017 10:13
      Highlight @Hexentanz So einfach ist es nicht. Die Werbekosten werden aus den Gewinnen der Zusatzversicherungen getragen (wenn man den Kassen glauben darf). Wer in einen Notfall geht, zahlt den höheren Notfalltarif und da ausser Kinder jeder eine Franchise hat, bezahlt er diese Leistung, zumindest Anfangs entsprechend. Betr. Novartis und co. ist das halt geschicktes Lobbying im Bundeshaus. Da muss sich auch der Wähler an der Nase nehmen.
      22 0 Melden
    • Hexentanz 06.09.2017 13:51
      Highlight @G. Schlecht .. Danke für die Aufklärung bezüglich Werbekosten.

      Was den Notfall angeht, bin ich mir sicher, dass viele die ihre Krankenkasse selbst bezahlen sich dessen bewusst sind und sowieso so wenig wie möglich zum Arzt - erst recht Notaufnahme - gehen wie möglich.

      Ich rede hier eher von Leuten welche die Kosten sowieso nicht selbst bezahlen und somit auch kein Gespür für die Kosten haben.

      Ist ja auch schwer zum Hausarzt im Dorf zu gehen, wenn man z.B die Sprache nicht beherrscht.

      Soll jetzt nicht "Schubladisierend" sein, aber der 0815 Bünzli geht nicht in die Notaufnahme ohne Grund.
      7 2 Melden
  • Thinktank 06.09.2017 08:25
    Highlight Wer sich's nicht leisten kann, soll auch keine Kinder zeugen. Solange man die Kostensteigerungen im Selbstbedienungsladen Gesundheitssystem nicht auf die Leute umlegt, wird auch keine Verbesserung eintreten. Erst wenn es die SP Wähler beginnt zu Schmerzen, werden sie Massnahmen akzeptieren. Leider schüttet die Linke jedes Problem mit Umverteilung und Geld zu, statt sich um die Ursachen zu kümmern.
    41 92 Melden
    • Hansdamp_f 06.09.2017 09:18
      Highlight Hier kann man schon blitzen, aber was Thinktank schreibt, stimmt:
      - Die Linke lehnt mehr Eigenverantwortung ab (gegen höhere Franchisen, für tiefere Rabatte bei Managed Care-Modellen)
      - Die Linke ist gegen die Vertragsfreiheit (die Versicherer müssen die Leistungen aller Ärzte vergüten, auch wenn die Ärzte viel teurer oder qualitativ schlecht sind)
      - Die Linke ist für die Einheitskasse (noch weniger Wettbewerb, vermutlich würden die Verwaltungskosten sogar steigen)


      Stattdessen werden einkommensabhängige Prämien und höhere Prämienverbilligungen gefordert. Anstatt die Ursachen zu bekämpfen.
      21 38 Melden
    • Wölfli beim Lamm 06.09.2017 09:49
      Highlight Zwangssterilisationen sind Gott sei Dank verboten.
      27 7 Melden
    • meine senf 06.09.2017 10:04
      Highlight Ja, und wenn man ein Kind ist, das die Eltern sich nicht haben leisten können, dann muss man das Kind dafür bestrafen.

      Schliesslich ist ja das Kind daran schuld. Es hätte doch in der Gebärmutter wissen müssen, dass es nicht finanzierbar ist.
      33 13 Melden
    • meine senf 06.09.2017 10:55
      Highlight @Hansdamp_f:

      Jetzt haben wir auch keinen Wettbewerb. Oder allenfalls einen extrem teuren Pseudo-Wettbewerb.

      Sämtliche Leistungen der Krankenkasse sind politisch vorgegeben. Da kann es deswegen schon per Definition keinen Wettbewerb-Druck geben.

      Allenfalls bei Verwaltungskosten und Details wie angebotene Hotlines kann es einen gewissen Druck auf die Kosten durch den Wettbewerb geben. Aber das wird durch Marketing-Kosten für den Pseudo-Wettbewerb und für die unzähligen Parlamentarier-Verwaltungsräte wohl wieder aufgehoben.
      11 9 Melden
    • meine senf 06.09.2017 11:00
      Highlight Man stelle sich mal vor, es gäbe 20 pseudo-private Arbeitslosenkassen. Die Leistungen derselben wäre exakt staatlich vorgeschrieben. Unterschiede gäbe es nur bei den Namen, beim Design des Anmeldeformulars. Kostenunterschiede gäbe es nur, weil man versucht, schlechte Risikokunden zu vergraulen.

      Tönt absurd. Aber das ist die jetzige Situation bei den kranken Kassen.
      29 6 Melden
    • karl_e 06.09.2017 11:56
      Highlight @hansdamp_f: Das mit den höheren Franchisen könnte ein klassischer Rohrkrepierer sein. Wenn man die nicht bezahlen kann (Es soll solche Menschen geben, v.a. Familien), wartet man mit dem Arztbesuch zu bis es nicht mehr anders geht. Das dürfte dann in manchen Fällen zu spät sein, womit deine Einsparungen und einiges mehr wieder futsch sind. Es sei denn, der Bedürftige warte, bis es definitiv zu spät ist. Das würde die Kassen und die Libertären vom Schlage des Thinktanks freuen.
      20 2 Melden
    • Platon 06.09.2017 14:33
      Highlight @Thinktank @Hansdamp_f
      1. Die Linke ist ja auch so erfolgreich im Durchbringen ihrer Anliegen in unserem bürgerlichen Parlament🙄
      2. So viel ich weiss wählen untere Einkommen paradoxerweise eher SVP
      3. Wie wollt ihr die AHV finanzieren, wenn man keine Kinder mehr kriegt? Zuwanderung wollt ihr ja auch nicht!
      4. Das mit den Verwaltungskösten ist so das üblich plumpe unterstellen eines Staatsversagens bei allem was der Staat tut. Wie viel Geld geben die Krankenkassen jetzt für Werbung aus? Die CH hat mit ihrem halbprivatem System eines der teuersten Systeme, nur die USA ist teurer.
      12 4 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.09.2017 15:23
      Highlight @Senf

      «Jetzt haben wir auch keinen Wettbewerb.»

      Absolut richtig. Und wo es keinen Wettbewerb gibt, sind auch die Vorteile der Marktwirtschaft bescheiden. Wir können die Kassen somit gleich verstaatlichen und eine Einheitskasse einrichten.
      7 5 Melden
    • Hansdamp_f 06.09.2017 15:50
      Highlight Und was soll das bringen, Bünzli, monetär und sonst? Ausser nicht.
      3 3 Melden
  • bokl 06.09.2017 08:25
    Highlight Ich bin mit Herrn Brand einer Meinung, dass der Hebel primär bei den Kosten anzusetzen ist. Die Reduktion der Prämienverbilligungen, dämpft aber die Kosten des Gesundheitswesen in keiner Weise, sondern bestraft einfach die Einkommensschwachen.

    Eine Beschränkung der KK-Belastung auf z.B. 10%/12% des Einkommens dämpft die Kosten auch nicht, aber verteilt die Last auf alle Steuerzahler. Das ist aus meiner Sicht fairer und sollte auch den Druck auf alle erhöhen, mehrheitsfähige Kompromisse zu Kostensenkung zu finden.

    42 9 Melden
    • Hexentanz 06.09.2017 13:55
      Highlight Beim lesen deines Kommentars ist mir noch was eingefallen, wahrscheinlich bei den Prozenten:

      Mein Gedanke war:
      "Was, wenn man die Krankenkassenprämien Prozentual zum Einkommen setzt?"

      Aber leider hab ich selbst die Antwort:
      Da die Prämien ja wieder pro Kanton sind, bezahlen dann die Reichen in ZG usw. ja dann wohl wieder nichts, weil das Kantonal sicher verhindert wird.

      Hab meine Frage selbst beantwortet, aber den Gedanken fand ich passend^^
      7 0 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.09.2017 15:20
      Highlight @Hexentanz

      Nein, Du hast die Frage noch nicht beantwortet.

      Die Frage ist zumindest interessant, wenn nicht gar brisant: "Was, wenn man die Krankenkassenprämien Prozentual zum Einkommen setzt?"

      Ich denke, die Frage birgt einiges an Konflikt- resp. Diskussionspotential.
      6 1 Melden
    • The Origin Gra 06.09.2017 16:05
      Highlight Also wenn man sagt das 2% des Lohnes abgezogen werden und das absolute Maximum unter 10% liegt dann bin ich dafür
      4 1 Melden
  • blaubar 06.09.2017 08:25
    Highlight Macht nur weiter so, ihr werdet dann sehe, was passiert. Früher oder später kollabiert das System.
    39 6 Melden
  • dan2016 06.09.2017 08:21
    Highlight es mag sein, dass das Gesundheitswesen optimierungsbedarf hat. Hier geht es letztendlich aber um den Steuerwettbewerb (bei welchem wirklich einige glauben, dass es bei diesem Wettbewerb um Staatliche Effizienz gehe). Nein, erfolgreich sein im Steuerwettbewerb heisst selbstverständlich Nettoempfänger in andere Kantone abschieben oder verhindern, dass diese zuziehen. Und dazu gehören halt viele Alte, die meisten Auszubildenden, Familien. Und wenn wir hier den nächsten Artikel über den Finanzausgleich bekommen, wünschen wir, dass der Steuerwettbewerb zusätzlich angeheizt wird.
    29 3 Melden
  • Wilhelm Dingo 06.09.2017 08:12
    Highlight 1. Entschlackung des Leistungskatalogs (z.B. Massnahmen die nicht wissenschaftlich belegt sind fliegen raus)
    2. Einschränkung der Übernutzung des Systems (z.B. generell höhere Selbstbehalte, hohe Selbstbeteiligung bei Notfalldiensten)
    3. Den Privatspitälern genauer auf dei Finger schauen (z.B. deren optimierungen wenn sie auf der Spitalliste stehen)
    4. Enschlackung der Medikamentenliste (z.B. Medikamente deren Wirkung nicht ausreichend belegt ist , fliegen raus)
    5. Enschlackung der Spitaladministration (weniger Personal für Projekte und Qualitätszirkel etc.)
    43 31 Melden
    • blaubar 06.09.2017 08:26
      Highlight auf Deutsch: Die KK soll wieder eine VERSICHERUNG werden, die einen schützt, sollten unleistbar hohe Kosten entstehen.
      37 3 Melden
    • karl_e 06.09.2017 12:02
      Highlight Höhere Selbstbehalte sind kontraproduktiv. Was ist denn, wenn einer mit einer ernsten Erkrankung nicht zum Onkel Doktor geht, weil er das Gefühl hat, die Sache sei nicht ernst? Das könnte erst recht teuer werden.
      Sagt es doch offen, ihr selbsllosen Neoliberalen: Am liebsten wärs euch, wenn die Armen auf Arztbesuche verzichten und so das Gesundheitswesen effektiv entlasten. Die Bestatter wird es freuen.
      17 6 Melden
    • Wilhelm Dingo 06.09.2017 12:32
      Highlight @karl_e: nein, falsch interpretiert, blaubar hat es gut formuliert: die Krankenkasse soll eine Versicherung sein welche mich vor Risiken schützt die ich nicht tragen kann. Gilt eigentlich für alle Versicherungen...
      6 1 Melden
    • karl_e 06.09.2017 13:31
      Highlight "unleistbare Kosten" ist etwas schwammig. Für die einen sind das bereits 300 Franken, für die Happy Few 300'000 oder mehr. Die Tragbarkeit ist also individuell höchst verschieden.
      7 1 Melden
    • blaubar 06.09.2017 15:57
      Highlight die Menschen sind verschieden. Manche sind gescheit und können Professor werden und verdienen viel. Andere sind behindert und müssen Zundhölzer einpacken. Diese Ungleichheiten kann und soll man auch bei Gesunden und Kranken nicht ganz eliminieren, sonst landen wir im Kommunismus, wo es übrigens auch nicht funktioniert.
      War denn die Welt 1995 (vor dem Obligatorium) dermassen böse und schlecht?
      Ich kann mir diese Prämien einfach nicht mehr leisten, sorry! Ich könnte mir übrigend gut vorstellen, mit 80 auf ein neues Hüftgelenk zu verzichten. Ausserdem ist Sterben auch nicht das schlimmste.
      3 8 Melden
    • The Origin Gra 06.09.2017 16:12
      Highlight Schliesse mich Karl an, Tragbarkeit ist dermassen Situationsbedingt das man eine Erhöhung des Hohen Selbstbehalts auf über 10% bis 700.- nicht machen kann ohne es Einkommens- und Gewinnabhängig zu machen.

      Hohe Selbstbeteiligung bei Notfalldiensten? Wenn ich also beide Beine und Arme Breche soll ich also mit rund 10'000 Haften auch wenn ich nichts dafür kann? Wenn ich auf den Notfall oder Hausarzt (ist dank TARMED egal) gehe wegen einem Kratzer dann ja.

      Ich muss alle 3 Monate zum Arzt, gehe ich nicht werde ich in 20 Jahren Teuer => Gefahr auf Arthrose.
      4 1 Melden
    • karl_e 06.09.2017 16:47
      Highlight @blaubar: Der Kommunismus wurde noch nirgends praktiziert. Ganz gewiss nicht im sog. kommunistischen Ostblock. Die Sowjetunion war immer irgendwie zaristisch.
      Ob du mit 80 auf ein neues Hüftgelenk verzichten würdest, bleibe dahingestellt, besonders wenn es dich von Schmerzen befreien könnte. Ob diese Schmerzen andernfalls ein hinreichender Grund für Exit wären?
      7 0 Melden
    • blaubar 06.09.2017 23:59
      Highlight karl-e. Du findest es also richtig, dass wir bald Roboter sind und unsterblich?
      0 2 Melden
  • Vespa Timo 06.09.2017 08:11
    Highlight Für das Leasingauto reicht die Kohle allerdings...komische Prioritätensetzung!
    38 76 Melden
    • Pond 06.09.2017 08:20
      Highlight Stimmt schon. Viele gönnen sich ein Auto, ein TV-Abo für 100.-, ein Natelabo, immer das aktuellste Natel, gehen in den Ausgang etc und motzen dann über die KK-Prämien, die sie sich nicht leisten können. Es gibt allerdings auch viele Familien, die die KK Prämien kaum bezahlen können. Das ist schon heftig. Ich kann mir die Prämien leisten und trotzdem schmerzen die 380.- jeden Monat. Es ist halt krass viel Geld, dass du einfach mal so ausgibst, ohne direkt eine Gegenleistung zu erhalten.
      61 12 Melden
    • Vespa Timo 06.09.2017 08:37
      Highlight Keine Gegenleistung? Du erhältst eine der besten Gesundheitsversorgung der Welt! Rundum sorglos für läppische 380 Stutz... Annahme 5000 Chf Nettoeinkommen dann sind es magere 7.6%! In Deutschland 14.6%! Da bleibt genug für den unersättlichen Konsum der Schweizer... Sicherlich gibt es auch wirklich arme Familien... Diese werden auch weiterhin Verbilligungen bekommen.
      10 36 Melden
    • Elpolloloco 06.09.2017 08:43
      Highlight naja die Gegenleistung ist, dass wenn Du mal ernsthaft krank wirst, Du dich nicht finanziell ruinieren oder sterben musst.
      26 3 Melden
    • Pond 06.09.2017 09:42
      Highlight ich schrieb, keine DIREKTE Gegenleistung. Mir ist die Gegenleistung durchaus bewusst. Nur verstehe ich es, dass es psychologischs schwierig ist, für etwas Geld auszugeben, für dass du nicht direkt in dem Moment einen Gegenleistung erhälst. Es gibt Leute, die zahlen ihre Prämien und beziehen jahrelang keine Leistung, da ihre Arztbesuche in den Selbstbehalt fallen. Dass diese Leute frustriert sind, verstehe ich absolut.
      20 1 Melden
    • Dr. Zoidberg 06.09.2017 10:06
      Highlight @vespa

      es sind faktisch 7.3%, die andere hälfte zahlt dein arbeitgeber.

      aber rechnen wir mal: du hast 2 kinder und die gattin bleibt zuhause, weil ihr einkommen nicht mal die kosten für die krippe decken würde. dann zahlst du mal eben nicht mehr 380 sfr, sondern ~900 srf. das sind dann schon 18% vom angenommenen netto. ich weiss nicht, wie hoch die prämienverbilligung tatsächlich ist, aber das haut dann schon ordentlich in die monatsrechnung. http://ich in die monatsrechnung.
      17 0 Melden
    • Wölfli beim Lamm 06.09.2017 10:27
      Highlight @strange. Schlimmer noch. Wir zahlen Jahr für Jahr höhere Prämien und Franchisen und im Gegenzug wird die ärztliche Leistung wegen des Bevölkerungswachtums immer schlechter. Die Aerzte sind überlastet, haben lange Wartefristen und dann zu wenig Zeit für jeden einzelnen Patienten. Es gibt zu wenig Hausärzte und die nehmen keine neuen Patienten mehr auf, weil sie hoffnungslos überlastet sind.
      15 0 Melden
    • Pond 06.09.2017 11:49
      Highlight @Wölfli wo erlebst du das so? Als chronisch kranke, die relativ häufig zum Arzt muss, mache ich ganz andere Erfahrungen. Ich muss nie lange auf einen Termin warten, auch wenn es sich um Spezialisten handelt. Mein Hausarzt hat immer Zeit und nimmt sich auch noch Zeit für die Behandlung und das Zwischenmenschliche. Ich bin sehr dankbar für die Versorgung in der Schweiz. Ohne diese wäre ich nicht fähig 100% zu arbeiten und hätte nicht so eine hohe Lebensqualität.
      5 2 Melden
    • Vespa Timo 06.09.2017 12:40
      Highlight @strange
      So ist es aber mit allen Lohnabzügen oder Steuern. Merkt man selten etwas von.

      Mag sein dass es für manche Familie ein grosser Posten ist. Aber dann muss eben woanders gespart werden. Unterm Strich geht es uns allen sehr gut!
      0 5 Melden
    • blaubar 06.09.2017 16:03
      Highlight @vespa Timo: das ist eine unwahre und dumme Aussage. Offenbar sind wir alle unglaublich krank, wenn das Gesundheitssystems so dermassen teuer geworden ist. ich persönlich zahle und zahle seit Jahrzehnten und habe nie einen müden Rappen gesehen! Ich finde das so nicht richtig, bei aller Nächstenliebe!!!
      4 3 Melden
    • The Origin Gra 06.09.2017 16:14
      Highlight @Wölfli beim Lamm: Schlimmer finde ich das Spitaler Patienten immer früher vor die Tür setzen müssen
      5 0 Melden
    • Pond 06.09.2017 16:19
      Highlight @Blaubar wenn Du aber, was wir alle nicht hoffen, an einer schweren Krankheit wie z.B. Krebs erkrankst, dann wird dir die Behandlung bezahlt. Diese Behandlung wird innerhalb 2 Monaten mehr kosten, als du Dein Lebtag in die Krankenkasse einbezahlt hast.
      6 1 Melden
    • Dr. Zoidberg 06.09.2017 16:38
      Highlight @blaubar

      das prinzip "daseinsfürsorge" nicht so wirklich verstanden?

      krakas sind keine sparkasse, die dein kapital verzinst. und die haben auch nichts mit nächstenliebe zu tun. die sind dafür da, deine rechnungen zu bezahlen, wenn du das mal nötig hast. das wird auch bei dir pumperlgesunden menschen irgendwann der fall sein. und wenn es dich dermassen juckt, dass du nie geld von der kraka zurückbekommst, dann geh halt zum arzt und lass das jucken behandeln.

      ich habe in der ch auch nur in die kraka einbezahlt. ich weiss aber auch, wie schnell man im spital landet. und was das dann kostet.
      5 0 Melden
    • Vespa Timo 06.09.2017 17:32
      Highlight In jeder Gesellschaft gibt es Gewinner und Verlierer... So spielt das Leben. Seid froh überhaupt so ein Gesundheitssystem zu haben!
      1 0 Melden
  • fax 06.09.2017 08:10
    Highlight Ich könnte mich im Ausland versichern, vielleicht?
    Z.b. Zahnärzte in Frankreich haben ganz tiefe Tarife vorgeschrieben. Die Folgen sind nicht eben vorteilhaft, nebst dem Preis..
    Gibts keine Deutsche Billigkasse?
    15 18 Melden
    • lilas 06.09.2017 08:41
      Highlight Wenn Du hier lebst dann musst Du auch hier versichert sein. (siehe Krankenversicherungspflicht) Seit dem Freizügigkeitsabkommen müssen sich auch Grenzgänger in der Schweiz versichern.
      29 0 Melden
  • Pond 06.09.2017 08:07
    Highlight So ein leides Thema. Die Prämien sind definitiv zu hoch. Mein Einkommen ist nicht schlecht und trotzdem belastet mich die Krankenkasse recht stark. Für ärmere Familien und Leute mit schwächeren Einkommen muss das noch viel schlimmer sein. Andererseits sehe ich auch, dass man wegen wirklich jedem Seich zum Arzt rennt. Teilweise weil man muss, wegen dem Arztzeugnis, teilweise weil man hinter jedem Pickel Krebs vermutet. Zudem erwartet jeder die beste Behandlung und Krankheiten werden nicht mehr akzeptiert. Logisch steigen da die Prämien rasant an. Nur hab ich hier auch keine Lösung.
    75 2 Melden
  • Trasher2 06.09.2017 08:05
    Highlight Liebe Politiker, herzlichen Dank für dieses verlogene Gesundheitssystem.
    Es ist ja ein Witz wenn Herr Brand darüber beklagt, dass das Gesundheitswesen ein Moloch sei. Ihr liebe Politiker habt diesen Moloch zu verantworten!
    Ihr macht doch einander Geschenke und schaut, dass ja niemandem den Profit wegfällt.
    Ihr schafft Bedinungen, dass Spitäler und Ärzte noch weniger leisten und noch mehr verdienen können. Ihr wollt nicht, dass Pharmafirmen die gleichen Preise für Medis, wie im Ausland verlangen und ihr schiebt keinen Riegel gegen Vermittlungs Provisionen und hohe Werbebudgets bei den KK!
    96 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.09.2017 08:11
      Highlight Du hast echt keine Ahnung.
      Das entscheidende Problem ist die Mengenausweitung.
      Alles andere ist Kleinkram.
      13 39 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.09.2017 08:11
      Highlight Und wer hat die Politiker zu verantworten? Wir Wähler ...
      53 7 Melden
    • Posersalami 06.09.2017 08:33
      Highlight @rich enough: Ich hätte gerne Zahlen dazu. Ich habe noch nirgends eine vollständige Aufstellung der Kosten gefunden. Sie müssen ja Zugang dazu haben. Bitte teilen!

      @Schweizer Bünzli: Wer alle 4 Jahre eine bürgerliche Regierung wählt bekommt auch bürgerliche Politik (ich wähle andere Parteien).
      29 9 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.09.2017 09:53
      Highlight @Salami

      «Wer alle 4 Jahre eine bürgerliche Regierung wählt bekommt auch bürgerliche Politik.»

      Sag ich ja.
      18 5 Melden
    • Zarzis 06.09.2017 13:01
      Highlight Schaut euch mal an wie viel eine Spezifische Behandlung in einem Kt. Spital kostet und wie viel in einer Privat Klinik.
      Beispiel mein Vater seine Prostata Behandlung:
      A.) In die Privat Klinik, nächste Woche Behandlung, selbstbehalt Fr. 2000.-
      Er, nee, kann warten also ins Kt. Spital.
      Behandlung 3wochen später und gesamt Kosten 2 500!! Selbstbehalt 250.-!
      Kumpel der Halb-Privat Versichert war ging mit dem Selben ins Privat Spital und Bezahlte die 2 000 Selbstbehalt, die Behandlung Kostete Total 12 000!!
      Das ist der Kostentreiber, diese Privatspitäler mit den Halb- und Privat Patienten!
      8 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.09.2017 13:11
      Highlight @Zarzis: es ist genau umgekehrt: In den Spitälern findet eine Quersubventionierung der Grundversicherten durch die Privatpatienten statt.
      3 8 Melden
  • Posersalami 06.09.2017 08:04
    Highlight Ist alles egal. Sobald die Luftwaffe ihre neuen Kampfjets und die neue Flugabwehr für 9 mia hat kann sie die hohen Preise vom Himmel holen!

    Im ernst, es ist mehr als genügend Geld im Land vorhanden, um den Einkommensschwachen mit der KK zu helfen. Der Staat muss nur zugreifen. An eine effektive Kostenbremse im Gesundheitswesen glaube ich nicht. Darüber wird diskutiert seit ich denken kann, getan hat sich nichts. Die Gesundheitsindustrie hat einfach zu viele Vertreter im Bundeshaus.
    69 21 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.09.2017 08:13
      Highlight Nicht nur die Gesundheitsindustrie (eigentlich Krankheitsindustrie).
      Auch die Bevölkerung geht auf die Barrikaden, wenn z.B. im Kuhkaff Hinterpfupfigen das Spital geschlossen werden soll.
      34 9 Melden
  • scientist 06.09.2017 07:49
    Highlight Einheitskasse und einkommensabhängige Prämien. Nur so können Familien entlastet werden.
    89 27 Melden
    • Elpolloloco 06.09.2017 07:59
      Highlight dann aber lieber gleich ein staatliches Gesundheitssystem wie der NHS - der Ansatz der einkommensabhängigen Prämien löst nicht das Kosten- sondern nur das Verteilungsproblem.
      39 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.09.2017 08:03
      Highlight Einheitskasse ändert gar nichts an den Kosten und einkommensabhängige Prämien sind eine Nebelkerze.
      Das Problem ist nur von der Kosten- bzw Mengenseite her lösbar.
      35 21 Melden
    • Wilhelm Dingo 06.09.2017 08:04
      Highlight 1. Die Einheitskasse verbilligt die Prämein allenfalls um wenige Prozehnt, auf jeden Fall entstünde eine riesige Organisation.
      2. Die Einkommensabhängige Prämei wäre de facto eine Steuer. Leistung wird damit ein weiteres Stück unantraktiver.
      23 18 Melden
    • scientist 06.09.2017 08:07
      Highlight Heute hocken die gleichen Gesichter im Vorstand von Krankenkassen, Pharmafirmen und Spitälern es herrscht kein Willen da zu sparen
      34 4 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.09.2017 08:13
      Highlight @rich enough

      «Einheitskasse ändert gar nichts an den Kosten.»

      Oh doch, an den Verwaltungskosten ganz sicher.
      44 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.09.2017 08:15
      Highlight Aber die Verwaltungskosten sind nicht Ursache der jährlichen Kostensteigerung.
      15 13 Melden
    • Elpolloloco 06.09.2017 08:17
      Highlight aktuell sind ca. 5% oder weniger der Prämien der Grundversicherung Verwaltungskosten. Wenn ich mir vorstelle, dass das neu von einer staatlichen Stelle aus gemacht werden soll, bin ich mir sicher, dass es teurer wird. Alle, die schon mal bei der Verwaltung gearbeitet haben werden das bestätigen.
      24 14 Melden
    • reaper54 06.09.2017 08:25
      Highlight @scientist noch Quereinkäufe von Medikamenten zulassen damit sich die Preise der Medikamente hier anpassen.
      12 4 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.09.2017 08:25
      Highlight @Dingo

      «Die Einheitskasse verbilligt die Prämein allenfalls um wenige Prozehnt, auf jeden Fall entstünde eine riesige Organisation.»

      Eine riesige Organisation? Grösser als alle ca. 100 Kassen* zusammen? Glaubst Du ja wohl selber nicht.

      In der Wirtschaft wird immer fusioniert, um die Kräfte zu bündeln und den Verwaltungsaufwand zu reduzieren. Wieso sollte dies im Fall der Einheitskasse nicht funktionieren?

      * Gemäss Aufstellung auf http://www.vergleichen.ch/krankenversicherung/kassenverzeichnis/index.htm
      19 10 Melden
    • atomschlaf 06.09.2017 08:27
      Highlight @Bünzli: Sorry, aber das ist populistischer Unsinn.
      2013 betrug der Anteil der KK-Verwaltungskosten am Prämienvolumen 5 Prozent.
      Erstens ist es keineswegs sicher, dass eine Monopolkasse effizienter wäre, haben doch teilweise kleine Kassen sehr tiefe Verwaltungskosten.
      Zweitens würde dies das Prämienwachstum nicht aufhalten. Auch wenn man sehr optimistische 3% Verwaltungskosten annimmt, würde die Einsparung nach spätestens 1 Jahr durch die Kostensteigerung wieder neutralisiert.

      https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/verwaltungskosten-das-sind-die-effizientesten-krankenkassen-128385984#
      21 7 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.09.2017 08:31
      Highlight @rich enough

      Einverstanden, die VK sind nicht der grösste Posten.

      @Elpolloloco

      Aber bei der Einheitskasse würden die VK sinken, vgl. mal die VK bei BVG und AHV.
      14 6 Melden
    • blaubar 06.09.2017 08:38
      Highlight Verwaltungskosten sind weniger als 5%. Ein Umbau auf eine EK würde die Ersparnis sofort wieder verschlingen. Leider liegt das Problem bei den Leistungen. Es ist, wie wenn jeder Hilfsarbeiter per Gesetz einen Ferrari fahren würde.
      16 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.09.2017 08:58
      Highlight @Bünzli: AHV und BVG kann man bezüglich Verwaltungskosten nicht vergleichen, da völlig verschieden Systeme.
      12 3 Melden
    • Elpolloloco 06.09.2017 09:01
      Highlight @Atomschlaf: spannende Aufstellung, danke

      @Bünzli: bei BVG hinkt der Vergleich, BVG ist ein B2B Geschäft, KK ein B2C mit Zahlungsausfällen, Betreibungen, etc. drum bin ich überzeugt, dass die VK nicht markant tiefer wären, eher im Gegenteil. Zudem kannst Du heute wechseln, wenn Du nicht zufrieden bist, bei der Einheitskasse bist Du den Beamten ausgeliefert (Kostengutsprachen etc. müssten die ja auch machen).
      8 1 Melden
    • Wilhelm Dingo 06.09.2017 12:29
      Highlight @Schweizer Bünzli: angenommen eine Einheitslasse schafft es 20% effizienter, hätte eine Einheitskasse immer noch tausende Mitarbeiter; das entspricht einem Konzern.
      2 1 Melden
    • Zarzis 06.09.2017 12:48
      Highlight Also Sorry, wer glaubt an die 5% Verwaltungskosten der KK?
      Den es scheint mir sehr bei den Haaren beigezigen. Bei der KK, die täglich Arzt Rechnungen und was alles Begleichen muss soll es 5% sein. Aber bei den PK reichen scheinbar 30% des Einbezahlten Geldes nicht?
      Einfach die einfache Frage, wer Lügt bei diesen Kosten?
      Und wenn ich lese, das KK die Rechnungen von Spitälern nicht Kontrolliert, sondern einfach bezahlt! Ist das sicher eine Kostenfalle!
      Und die Kosten Unterscheid Privat Spital - KT Spital sollte man auch mal anschauen. Die kann den faktor 10 Ausmachen!
      5 3 Melden
    • Wilhelm Dingo 06.09.2017 13:54
      Highlight @Zarzis: zuerst genau lesen dann kommentieren. Verwaltungskosten CSS: unter 5% (https://www.css.ch/de/home/ueber_uns/medien_publikationen/medien/medienmitteilungen/2017/bilanz_2016_css_bleibt_marktfuehrerin.html). Bei den Pesionskassen sind die Verwaltungskosten bei einigen hunter t Franken pro Jahr / Kopf (http://www.pensionskassenvergleich.ch/pkvergleich/pk-vergleich-2016/verwaltungskosten/index.php)
      4 1 Melden
    • atomschlaf 06.09.2017 21:58
      Highlight Sorry, Zarzis, aber Du hast echt keine Ahnung.
      Bei den Spitälern gelten für Grundversicherte (und nur um die geht es hier) Fallpauschalen.
      Da bekommt jedes Spital für die gleiche Behandlung gleich viel Geld. Nix mit Faktor 10!

      https://www.swissdrg.org/de/akutsomatik/swissdrg-system-60/fallpauschalenkatalog
      3 0 Melden
  • N. Y. P. 06.09.2017 07:49
    Highlight Es kotzt mich echt an. Entschuldigung, aber ich kann es nicht anders formulieren. Jedes Jahr das gleiche Gewäsch. Ja, wegen dem und dem ist nun das und das und deshalb können wir nicht das und jenes..
    Bla, bla, bla..

    Da stehen sie also wieder, die Gesundheitspolitiker mit ihren Kravatten und ihrem Einheitssprech, wie jedes Jahr, vor die Kamera. Es tut uns leid, aber..

    Und dieses Jahr werden also die Maximalfranchisler so richtig drangenommen. Locker mal 10 - 15% wieder raufschlagen.

    Das Gesundheitssystem in der Schweiz ist gescheitert.
    63 5 Melden
    • Pond 06.09.2017 08:14
      Highlight Stimmt, aber hast Du eine Lösung? Kannst Du ein Land aufzeigen, dass es besser im Griff hat? Wenn Du in der Schweiz krank wirst, kannst Du meistens schon am gleichen Tag zum Arzt. Ich bin chronisch krank und musste noch nie länger, als eine Woche auf einen Spezialistentermin warten. Durch ein Forum, in welchen ich mich mit anderen Patienten mit meiner Krankheit austausche, weiss ich, dass man z.B. in Deutschland oder England teilwiese monatelang auf so einen Termin warten muss. Die Qualität lässt dann, wenn man grundversichert ist, auch sehr zu wünschen übrig.
      27 6 Melden
    • N. Y. P. 06.09.2017 08:47
      Highlight @strange
      Es liegt nicht an mir, eine Lösung zu haben. Wer in die Politik steigt, hat unter anderem im Pflichtenheft die Aufgabe, das Gesundheitssystem auf eine gesunde Basis zu stellen.
      Was mich auf die Palme treibt, ist der Umstand, dass nicht mal am Horizont erkennbar ist, wie man die jährlichen 5% Prämienerhöhung reduzieren kann.
      Es freut mich, dass Du so gut betreut bist. Aber, meine Güte, es wird langsam unbezahlbar für Familien..
      25 3 Melden
  • stabiler 06.09.2017 07:46
    Highlight Ich befürchte, das Problem der ständig steigenden Prämien wird sich erst lösen lassen, wenn der Leidensdruck noch höher wird. Im Moment befinden wir uns immer noch im Stadium ideologischer Grabenkämpfe und Partikularinteressen.

    "Am Lohn lässt sich nichts machen!" (Ärzte)

    "Am Preis der Medikamente lässt sich nichts machen!" (Pharma)

    "Mindestfranchise erhöhen/Praxisbeitrag einführen - nicht mit uns" (links)

    "Einheitskasse - niemals!" (rechts)

    "Spitalleistungen konzentrieren - njet" (Kantone)

    "Freie Arztwahl einschränken - nein!" (Stimmvolk)

    Und das Karussell dreht und dreht...
    84 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.09.2017 08:06
      Highlight Ohne Leistungseinschränkungen werden keine Kostensenkungen möglich sein. Alles andere sind Placebos.
      18 10 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.09.2017 08:16
      Highlight Das Nein zur Einheitskasse kommt ja nicht nur von Rechts. Auch das Volk hat sich dagegen ausgesprochen. Weil es marktgläubig ist, resp. bei der letzten Abstimmung noch war. Das wird sich bald ändern. Man könnte es zumindest parallel versuchen.
      24 6 Melden
    • Elpolloloco 06.09.2017 08:19
      Highlight jein. Eine Einschränkung des Leistungskataloges weg von Vollkasko hin zu Risikoversicherung wäre sicher wünschenswert, es gibt aber durchaus auch andere Möglichkeiten, z.B. Löhne der Spezialärzte massiv (!) senken und Spitäler schliessen oder zu ambulanten Gesundheitszentren umbauen.

      Jedem Täli sein Spitäli muss endlich aufhören, die Wege in der Schweiz sind eh schon kurz.
      20 3 Melden
    • Töfflifahrer 06.09.2017 08:22
      Highlight So lange die Lobby der Bevölkerung im Parlament nicht mit der Lobby der Pharma-, Wirtschaft- und Ärztevertreter konkurrieren kann, wird sich auch nichts ändern. Obwohl dies ja eigentlich der Witz der Jahrhunderts ist, denn im Parlament sollten ja die Volksvertreter sitzen.
      28 2 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.09.2017 08:26
      Highlight @rich enough

      Leistungseinschränkungen für fast alle, die Reichen sind nicht davon betroffen, die können sich die zusätzlichen Leistungen selbst finanzieren oder über Zusatzversicherungen abdecken. Cool.
      8 3 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.09.2017 08:29
      Highlight @Töfflifahrer

      «So lange die Lobby der Bevölkerung im Parlament nicht mit der Lobby der Pharma-, Wirtschaft- und Ärztevertreter konkurrieren kann, wird sich auch nichts ändern. Obwohl dies ja eigentlich der Witz der Jahrhunderts ist, denn im Parlament sollten ja die Volksvertreter sitzen. »

      Die Volksvertreter (äh Lobbyvertreter), die wir selbst gewählt haben ... Jammern nützt nichts, bei den nächsten Wahlen eben Volks- statt Lobbyvertreter wählen, das ist die Lösung.
      13 2 Melden
    • blaubar 06.09.2017 08:42
      Highlight Goethe: Die Geister, die ich rief, werd' ich nun nicht los.
      10 0 Melden
    • Töfflifahrer 06.09.2017 09:01
      Highlight @Schweizer Bünzli: Ich tue das, aber leider bin ich da aktuell (noch) ziemlich alleine auf weiter Flur. Die meisten glauben wirklich den Mist der von den (Profi) Politikern und den Parteien gelabbert wird.
      13 0 Melden
    • The Origin Gra 06.09.2017 16:29
      Highlight @stabiler: Nur Assistenzärzte haben i.d.R. einen Lohn.
      Ärzte ab Stufe Oberarzt haben ein Honorar und das richtet sich anhand seiner Behandelnden Patienten und der Anzahl gepflegten Patienten seiner Station / Abteilung.

      So ist es zumindest in Spitälern, Private verdienen noch weit mehr.
      4 0 Melden
  • Hansdamp_f 06.09.2017 07:34
    Highlight Ist immer super, wenn Medien Comparis zitieren. Die haben ein grosses Interesse daran, dass Medien genau solche Texte schreiben ("Prämienexplosion"), denn Comparis ist ein Vermittler und verdient Geld mit den Wechseln.

    Woher soll Comparis bitte sehr wissen, wie stark die Prämien steigen? Santésuisse sagt 4-5 Prozent, der andere Verband, Curafutura, 2-3 Prozent. Comparis hat KEINE eigenen Daten.

    Das ist einfach nur Sensationsjournalismus. Ja, die Höhe der Prämien schmerzt, aber ein jährlicher Anstieg von 4 Prozent ist eben ein kontinuierlicher Anstieg und keine Explosion.
    18 17 Melden
    • Zap Brannigan 06.09.2017 11:09
      Highlight Der Kostenanstieg ist exponentiell. 20 Jahre lang plus 4 Prozent ist mehr als eine Verdoppelung (Faktor 2.2), nicht "nur" 80 Prozent mehr.
      10 1 Melden
  • Caruso_8 06.09.2017 07:27
    Highlight Wär nid sinvoll wenn die Ärzte au biz weniger verdienen würden?
    36 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.09.2017 07:56
      Highlight Haha, neeeeeein - lieber das Problem verlagern, statt Ursachen bekämpfen:

      A) mir bekannter Arzt zahlt innert 2 Jahren sein Alterssitz ab - einfach etwa mehr Medis abgegeben ^^
      B) Wieso sind die Fachkräfte privat versichert? Welche Prämie bezahlt dies?
      15 20 Melden
    • Elpolloloco 06.09.2017 08:02
      Highlight ich moderierte vor zwei Wochen einen Workshop zu einem Gesundheitsthema mit Vertretern von Spitälern, Ärzten, Spitex, etc.

      Der Ärztevertreter meinte allen Ernstes, dass es eine Frechheit sei, dass die armen Ärzte so ein teures Studium machen müssten.

      Ein zugewanderter Chirurg (Deutscher) meinte mal, dass er anfangs in der Schweiz ein schlechtes Gewissen hatte, diese Beträge in Rechnung zu stellen, die seien ja jenseits.
      32 4 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.09.2017 08:17
      Highlight «Wär nid sinvoll wenn die Ärzte au biz weniger verdienen würden?» Wie denn? Freiwillig? Oder per Gesetz? Das wäre dann Sozialismus ...
      14 8 Melden
    • Wölfli beim Lamm 06.09.2017 10:20
      Highlight @Elpollo. Es bringt nichts, wenn man die Aerzte dauernd über die Tarife schikaniert. Darunter leiden dann vor allem die Patienten. Ich bin der Überzeugung dass a)die Übernutzung des Angebotes durch die Patienten eine Ursache für die Kostenexplosion ist; und dass b)Spitäler Gewinn machen müssen und die Fallpauschale eingeführt wurde, treibt die Kosten seit Jahren in die Höhe. Die Spitäler müssen schauen, dass sie so viele "Fälle" wie möglich haben um in die Gewinnzone zu kommen. Da wird aus der Not heraus getrickst und geschummelt in der Hoffnung niemand merkt es.
      7 2 Melden
    • Pond 06.09.2017 11:52
      Highlight Das mit der Fallpauschale ist so eine Sache. Letztes Jahr musste ich für einen kleinen Eingriff ins Spital. Eigentlich hätte ich am Abend wieder nach Hause gekonnt, da ich die Narkose gut vertragen habe. Der behandelnde Arzt hat mich einbehalten, da sie sonst laut ihm " zu wenig Geld für den Eingriff vergütet bekommen". Als er mir das sagte, war ich total baff. Ich getraute mich nicht zu widersprechen, aber eigentlich hätte ich gehen sollen. War ja auch für mich blöd, da man selbst pro Spitaltag einen Betrag zahlen muss und da ich nicht im Kanton blieb, so wie so noch mals mehr.
      7 0 Melden
    • The Origin Gra 06.09.2017 16:34
      Highlight @Strange: Die Pauschale ist ein Zweischneidiges Schwert und ist unter anderem Abhängig von der Liegedauer die jedes Jahr etwas kürzer wird.
      Ist der Baserate auf 5 Tage gelegt zahlst Du als Spital drauf wenn dein Patient 6 Tage auf dem Spital liegt, könnte er aber nach 3 Tagen gehen verlieren die Spitäler 2 Tage und behalten ihn solange. Allerdings möchte auch niemand ein Bonussystem einführen so das der Patient mehr Geld bringt wenn er 3 statt 5 Tage liegt => Falscher Anreiz würde dann geschrien.
      5 0 Melden
    • Pond 06.09.2017 16:41
      Highlight @the Origin Gra Dann würden die Spitäler den Patienten zu früh entlassen, um den Bonus zu kassieren. Gerade in Spitälern denken die Ärzte wirtschaftlich.
      5 0 Melden
    • ujay 07.09.2017 13:40
      Highlight Ren.....wieder mal Maerchenstunde?
      2 0 Melden
  • Töfflifahrer 06.09.2017 07:25
    Highlight ... Es ist leider so, dass wohl in den meisten Kantonen die Prämienverbilligung nur als ein Topf gesehen wird, der zum Ausgleich des Budgets herhalten kann. Dieser Topf hat so leider rein gar nichts mehr mit der effektiven Notwendigkeit der Bevölkerung für zahlbare Krankenkassenprämien zu tun.
    Wenn die Kantone ihre Aufgaben nicht mehr wahrnehmen, müssen die sich nicht wundern, wenn der Bund immer mehr Kompetenzen an sich reisst. Ob dies gut ist, bezweifle ich aber die Kantone sind selbst Schuld.
    28 2 Melden
  • Töfflifahrer 06.09.2017 07:19
    Highlight Vor 2 Jahren sass ich im Zug im Abteil gegenüber dem mit 4 Kantonalpolitikern, darunter dem RR Finanzen. Nach einigem Small Talk, kamen Diskussionen zu politischen Fragen auf. Solche Kuhhändel habe ich sonst noch nie erlebt. Wenn du mir, dann kann ich, ... Bei einem Thema (Ausstellung eines lokalen Künstlers - zur Förderung des Tourismus??) stellte einer doch noch die Frage wie das denn finanziert werden soll. Der Finänzeler erläuterte, dass die Prämienverbilligungen ja eh noch nicht feststünden und dass dies daraus locker finanziert werden könne. Es gäbe auch noch Möglichkeiten da und dort.
    38 4 Melden
  • Ökonometriker 06.09.2017 07:18
    Highlight Die demographische Entwicklung hinterlässt bei den Krankenkassen und der Altersvorsorge wohl ihre deutlichsten Spuren.
    Weder ein Leistungsabbau noch mehr Prämienverbilligungen können dieses Problem effektiv lösen - es dürfte in den nöchsten 20 Jahren eher noch schlimmer werden.
    Die geburtenstarken Jahrgänge haben einfach zu wenig gespart, man hat zu hohe Zinserträge angenommen und sich verspekuliert. Jetzt bezahlen die Jungen via AHV und KK.
    38 5 Melden
    • fax 06.09.2017 08:01
      Highlight Aber was sind Lösungen?
      11 0 Melden
    • Ökonometriker 06.09.2017 10:18
      Highlight @fax am Ende ist es eine Verteilungsfrage (so lange man nicht einfach den Armen die Gesundheitsversorgung streichen will).

      Da sich das Volksvermögen auf die alte Generation konzentriert würde ich es für sinnvoll erachten, diese für die von ihnen verursachten Kosten zur Verantwortung zu ziehen (d.h. keine Subventionierung der KK-Prämien der Alten durch die Jungen mehr) und dafür die EL für die Ärmeren der alten Generation auszubauen. Aber das ist eine subjektive Sichtweise.
      5 3 Melden
  • Jarl Ragnar 06.09.2017 07:02
    Highlight https://www.xn--prmienklau-r5a.ch/
    In Luzern sparen wir überall bei Bildung, Sicherheit, Gesundheitswesen.
    Dank tiefer Unternehmunssteuern, obwohl diese nicht kommen da fehlende Büroräumlichkeiten kein Anreiz sind. Beispiel Mobility die ja abwandert
    36 4 Melden
  • TheMan 06.09.2017 07:00
    Highlight Die Grossen Städte werden von Links Regiert. Jetzt sehen wir mal wie Egal das Volk der Linken sind.
    21 61 Melden
    • Jarl Ragnar 06.09.2017 07:53
      Highlight In Luzern bürgerlich
      32 4 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.09.2017 08:20
      Highlight Links ist für die Einheitskasse. Wenn die Kosten gesteuert werden sollen, dann geht keine Weg an der Einheitskasse vorbei. Prämienverbilligungen sind bloss eine Form der Subvention eines falschen Systems.
      20 9 Melden
    • TheMan 06.09.2017 08:41
      Highlight Falsch die Einheitskasse würden die Kösten nur zum Explodieren bringen. Den dan gäbe es keinen Offenen Markt und keine KK würde versuchen die andere zu Unterbieten. Ebenfalls würde es Viele Arbeitslose geben. Was auch nicht der Sinn der Sache wäre.
      7 19 Melden
    • Zarzis 06.09.2017 15:55
      Highlight @TheMan
      Natürlich!!
      Darum sind ja in der "Kommunistischen" USA die Kosten am höchsten. Da werden Astronomische Preise Verlangt! Da der Markt ja so spielt?
      Soll ich wenn ich einen Unfall habe, erst noch Offerten einholen, wo ich am Günstigsten Behandelt werde?
      Und was mich auch Stört, mein Schwager in den USA hat immer ein Notizblatt bei sich, in welchem Spital er sich im Notfall behandeln lassen kenn. Da die KK da nicht alle Bezahlen.
      Meine Schwester mit CH KK kann überall Behandelt werden!!
      Echt ganz ganz tolles System!
      5 1 Melden
    • ujay 07.09.2017 13:47
      Highlight @Man....wieder mal bildhaft am Problem vorbeigeplaudert. Bei einer einheitlichen KK gehts weniger um Verwaltungskosteneinsparung, sondern um die Marktmacht, die eine solche haette. Nicht mehr die Gesundheitsindustrie koennte die Preise diktieren, sondern die KK. Siehe auch SUVA....aber einige begreifen das nie oder gehoeren der KK Lobby an.
      2 0 Melden
  • Sensenmaa 06.09.2017 07:00
    Highlight Uhh In Thema wittere ich ein riesiges Konfflikt Potential... Wenn das mal gut geht...
    16 1 Melden

Ganz ohne Plastiksäckli: In Zürich öffnet der erste Zero-Waste-Laden der Deutschschweiz

In Zürich eröffnet der erste Laden ganz ohne Abfall. Wer was kaufen will, muss seinen eigenen Behälter mitnehmen, auch für Nudeln, Reis oder Alkohol. «Zero Waste» heisst die Philosophie und steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft. 

Rüebli, Kartoffeln, Nudeln oder Seife, im Foifi, dem ersten Zero-Waste-Lasten in Zürich, findet man eigentlich alles – ausser eben Plastiksäckli. Der neue Laden steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft und setzt sich zum Ziel, keinen Abfall zu produzieren. Der Durchschnittsschweizer produziert im Jahr 344 Kilogramm Abfall – viel zu viel, finden die Betreiber des «Foifi». Der Name ist ein Vermerk auf die fünf Axiome von Zero Waste, aber auch eine Liebeserklärung an den Zürcher …

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