Schweiz

«Niemand darf eine Person zwingen, ihr Gesicht aufgrund ihres Geschlechts zu verhüllen» –Initiative für ein nationales Burkaverbot ist lanciert

29.09.15, 10:59 29.09.15, 11:24

Burka und die Schweiz: Passt das zusammen?
Bild: KEYSTONE

Das Tragen von Gesichtsschleiern soll in der Öffentlichkeit verboten werden. Das Egerkinger Komitee hat am Dienstag – ein halbes Jahr später als geplant – eine Initiative für ein Verhüllungsverbot in der Schweiz lanciert.

Der Initiativtext entspricht dem Text jenes Volksbegehrens, das 2013 vom Tessiner Stimmvolk gutgeheissen worden war. Wörtlich heisst es: «Niemand darf sein Gesicht [...] an Orten verhüllen [...], die allgemein zugänglich sind (ausgenommen Sakralstätten) [...].» Und weiter: «Niemand darf eine Person zwingen, ihr Gesicht aufgrund ihres Geschlechts zu verhüllen.»

Umfrage

Ja oder Nein zum Burkaverbot – soll die Schweiz ein Verhüllungsverbot einführen?

  • Abstimmen

14,735 Votes zu: Ja oder Nein zum Burkaverbot – soll die Schweiz ein Verhüllungsverbot einführen?

  • 44%Ja. Diese Art der Verhüllung hat hier nichts verloren.
  • 35%Nein. In der Schweiz herrscht Religionsfreiheit. Darunter fällt auch das Tragen einer Burka.
  • 21%Bin verwirrt. Würde das Verhüllungsverbot auch für Bauersfrauen und ihre Kopftücher gelten?

Ausnahmen will das Komitee nur «aus gesundheitlichen, sicherheitsrelevanten, klimatischen sowie aus Gründen des einheimischen Brauchtums» zulassen. Falls Volk und Stände die Initiative annähmen, müsste der neue Verfassungsartikel innert zwei Jahren in Kraft treten.

Das Egerkinger Komitee hat den Initiativtext der Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot» bei der Bundeskanzlei zur formellen Vorprüfung eingereicht, wie Co-Präsident Walter Wobmann (SVP/SO) vor den Medien in Bern gemäss Redetext sagte. «Wir hoffen, sobald wie möglich mit der Unterschriftensammlung beginnen zu können.»

Das gleiche Komitee hatte bereits das Volksbegehren zum Minarettverbot lanciert. Die Lancierung der Verhüllungsverbotsinitiative war bereits für Anfang Jahr angekündigt gewesen. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • GeorgOrwell 1984 27.11.2015 17:28
    Highlight Den Titel finde ich seehr interessant:

    "Niemand darf eine Person zwingen, ihr Gesicht aufgrund ihres Geschlechts zu verhüllen"

    Aber man darf eine Frau aufgrund Ihres Geschlechts, dazu zwingen, sich zu enthüllen?

    Was ist nun mit der alten schönen Demokratie und Nächsten Liebe etc. passiert?

    Ich denke ich kenne die Antwort: "das schlechte Gewissen der Westen, für das Leid die seit Jahren im Nahen Osten ausgeübt wird, hat sich in Angst umgewandelt, die Schuldgefühle machen den Leuten Angst... Und anstatt es besser zu machen, provoziert man weiter, um einen Grund für das Töten zu haben...
    2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 30.09.2015 10:57
    Highlight Der Kommentare sind hier aussergewöhnlich viele.
    Aber es fehlen die Stimmen von bekennenden Muslimen.

    Muslime, was sagt Ihr dazu?

    Wie stehen aus Eurer Sicht Islam, Burka und Islamismus zueinander in Beziehung? Warum bezieht Ihr nicht öffentlich Stellung, nicht einmal hier im anonymen Forum? Seid Ihr für oder gegen den Islamismus, oder ignoriert ihr ihn? Spielt die Burka dabei ein Rolle oder nicht?

    Das Thema betrifft Euch, einfach bloss, weil Eure Eltern Euch zu Mitgliedern des Islam gemacht haben. Wie könnt ihr da schweigen? Habt Ihr Angst, wovor?
    6 9 Melden
    • Asmodeus 30.09.2015 11:26
      Highlight Dein Name ist wirklich Programm.

      Wieso nimmst Du nicht Stellung zu den Verbrechen des KuKluxKlan?
      Wieso äusserst Du dich nicht zu den Untaten der Freikirchler?
      Warum distanzierst Du dich nicht öffentlich von Anders Breivik?
      Immerhin wurdest Du in ein christlich geprägtes Land geboren und musst Dich daher rechtfertigen.
      6 6 Melden
    • Monti_Gh 30.09.2015 11:43
      Highlight was sagst du zu der pius-bruderschaft oder den evanlisten-fundis in amerika?
      hast angst davor oder was?
      4 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.09.2015 11:59
      Highlight @Asmodeus: Weil es hier um die Initiative des Egerkinger Kommitees geht und nicht um Kukuxclan, Breivik und Freikirchen. Über diese Gegenstände können wir gerne diskutieren, aber nicht in dieser Runde.
      5 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.10.2015 12:42
      Highlight @Asmodeus: Blödsinn.
      3 1 Melden
    • Asmodeus 02.10.2015 12:57
      Highlight Jetzt gab es in den USA einen Amoklauf eines Atheisten/Christen. Lieber Idiot. Du bist gefragt dich von der Tat zu distanzieren.

      Genau so, wie Du es sonst von den Muslimen forderst.
      0 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.10.2015 14:04
      Highlight @asmodeus: User "idiot" hat etwas gefragt, was die Gefragten betrift. Das hat nix zu tun mit Amok und so.
      Wegen "distanzieren": Wenn einer Pegida nicht schlecht findet, dann findet er die gut. Also ist er Neonazi-Freund. Ist doch klar! Gilt mit Islamistenkacke genau gleich. (Anmerkung der Redaktion: Anständig bleiben, Merci.)
      4 1 Melden
  • Qui-Gon 30.09.2015 09:16
    Highlight ein halbes Jahr später "als geplant", dafür drei Wochen vor den Wahlen. So ein Zufall aber auch...
    5 0 Melden
  • Max Havelaar 30.09.2015 05:19
    Highlight Traurig, wie immer wieder das Scheinargument hervorgebracht wird, dass wir diese Frauen schützen müssen. Wie nobel. Ich nenne das einfach plump verpackte Fremdenfeindlichkeit. Diese - wenn es hoch kommt - 10 Frauen, die hier in der Schweiz eine Niqab öffentlich tragen, gilt es zu schützen, klar^^. Kopftücher auch verbieten. Aber Schweizer Kopftücher sind dann erlaubt. Ist ja schliesslich Brauchtum! Wenn das nicht pure Islamophobie ist, dann weiss ich ja auch nicht. Aber was erwartet man von der Pleiten-Pech-Und-Pannen-Partei. Ist ja Wahlkampf. Danke, "Ich bin kein Rassist, ABER...!"-Gesocks.
    13 2 Melden
    • Qui-Gon 30.09.2015 09:27
      Highlight Wenn Wobmann und Co. aus einem Nichtproblem eins machen, und die ganze Initiativmaschinerie anschmeissen, um so einen Brunz in die VERFASSUNG zu schreiben, ist die Motivation schon sehr eindeutig.
      Und nein, ich finde die Unterdrückung von Frauen auch nicht in Ordnung. Aber man tut ihnen doch durch das Verbot keinen Gefallen, ihre Macker zu Hause ticken immer noch gleich.
      4 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.09.2015 10:46
      Highlight Ich werde zur Initiative ja sagen, weil es für mich als Stimmbürger zur Zeit die einzige Möglichkeit ist, Stellung zu beziehen gegen den Islamismus, der sich auch in unseren Städten festzusetzen beginnt. Ich bin gegen den Islamismus und ich werde ihn nicht hinnehmen.
      Wenn ich deswegen als islamophober Rassist angeschwärzt werde, dann verschmerze ich das gerne. Es zählt nur, dass kein islamistischer Pöbel sich in städtischen Quartieren breit machen kann und alle nonkonformistischen Einwohner täglich drangsaliert und schikaniert, wie es in vielen Städten Europas beschämender Alltag geworden ist.
      5 9 Melden
    • Max Havelaar 30.09.2015 11:26
      Highlight @Idiot: Wer Muslime als Islamisten bezeichnet, hat natürlich alles verstanden 😂 Vorallem lassen sich alle Probleme mit einem Vermummungsverbot lösen. Hach, wie herrlich dumpfbackig diese SVP Initiativen immer daherkommen. lol.
      3 3 Melden
    • saderthansad 30.09.2015 12:04
      Highlight Danke!!!! Kurz, kompetent und treffend auf den Punkt gebracht.
      2 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.09.2015 12:04
      Highlight @Havelaar: Ich habe nirgends Muslime mit Islamisten gleichgesetzt. Das ist eine Unterstellung. Genau so wie ich einen Kriminellen von einem Kriminalisten unterscheide, genau so scheide ich Islamismus vom Islam. Lesen Sie bitte achtsamer!
      1 3 Melden
    • saderthansad 30.09.2015 12:06
      Highlight ich meine natürlich den "Traurig, wie immer" Kommentar von Max Havelaar... ☺
      2 1 Melden
    • Max Havelaar 30.09.2015 12:28
      Highlight @Idiot: Du willst diese Initiative annehmen, um gegen die "Islamisten" vorzugehen. Du nimmst bewusst in Kauf, dass damit ALLE Muslime bzw. vor allem Muslima benachteiligt werden. Es geht vor allem um das Kopftuch, das viele freiwillig tragen. Heisst für mich: Du willst oder kannst gar nicht unterscheiden und setzt beides gleich. Typisch SVP halt. Übrigens würde mich schon noch interessieren, wo sich denn genau diese "Islamisten" in den Schweizer Städten festsetzen, wie du schreibst. Ich halte diese Aussage für braunes Gedöns, das du gedankenlos nachplapperst.
      1 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.09.2015 15:53
      Highlight @Havelaar: Ich halte ein generelles Vermummungsverbot für die Musliminnen für zumutbar. Genauso wie es für Nudisten zumutbar ist, sich in der Öffentlich bekleidet aufzuhalten. Musliminnen werden durch diese Einschränkung an der Ausübung Ihrer Religion nicht behindert. Selbst in muslimischen Ländern wie Tunesien, Syrien und der Türkei gibt es Verbote für religiöse (d.h. muslimische) Kopfbedeckungen.
      Islamisten in der Schweiz gibt es sehr wohl:
      Siehe Extremismusbericht des Bundesrates, oder dieses kleine Beispiel:
      http://www.blick.ch/news/schweiz/hassprediger-muss-raus-id111652.html

      4 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 22:21
    Highlight "Niemand darf eine Person zwingen, ihr Gesicht aufgrund ihres Geschlechts zu verhüllen" - ja, das finde ich absolut sinvoll.
    Aber wieso ein generelles Verbot einführen, das nachher sowieso nicht richtig umgesetzt werden kann?
    Ich persönlich finde die Burka zwar den grössten Schwachsinn, aber solange mich das nicht beeinträchtigt soll doch jeder tragen dürfen was er will.
    5 4 Melden
    • Kramer 29.09.2015 22:55
      Highlight Genau das ist die Freiheit, die die SVP doch immer predigt. Aber wenn man auf Stimmenfang gehen kann auf Kosten von Minderheiten, dann ist das in Ordnung.
      7 1 Melden
  • Monti_Gh 29.09.2015 22:10
    Highlight dürfen die klageweiber aus dem freiburg. romont auch nicht mehr auf die strasse??
    8 8 Melden
    • Kramer 29.09.2015 22:52
      Highlight Das sind Schweizer Traditionen, die sind ausgenommen...
      1 3 Melden
    • Monti_Gh 30.09.2015 06:59
      Highlight die burka-trägerin könnte sich auf diese Schweizer Tradition beziehen.
      1 2 Melden
  • Monti_Gh 29.09.2015 21:54
    Highlight Burka-Verbot betrifft hauptsächlich Touristinnen aus dem Golf. Als hätte der Tourismussektor in der Schweiz nicht schon genug Probleme.
    9 7 Melden
  • Kramer 29.09.2015 21:22
    Highlight Frei bleiben
    SVP wählen
    Kopftuch verbieten

    Sieht sonst noch jemand den Widerspruch?
    13 12 Melden
    • DerWeise 29.09.2015 21:38
      Highlight Ehm...
      Es gibt Mio Frauen, welche unter Androhung von Strafen das Kopftuch oder gar die Burka tragen MÜSSEN.
      Und viele mussten über Generationen gegen altgediente Traditionen kämpfen um sich die Freiheit zu erhalten, sich so zu kleiden wie Frau(!) will und d.h. in den meisten Fällen WEDER Kopftuch NOCH Burka.

      Schön wie Hippies religiöse Fundis verteidigen, schon mal an die Mehrheit von sekularen Muslimen hier gedacht, die genau so wenig von Verhüllung halten und kaum Probleme mit diesem Verbot haben.

      Übrigens sind religiöse Fundis, welche auf Verhüllung bestehen der SVP näher als du denkst.
      16 8 Melden
    • Matthias Studer 29.09.2015 21:56
      Highlight @DerWeise und mit diesem neuen Verfassungsartikel schützen wir diese Frauen?
      Ich bin für keine Unterdrückung. Bewusst habe ich drei Frauen mit Burka gesehen. Eine an der Bahnhofstraße Zürich, eine in einem Luxushotel Interlaken und eine an einer Touristenattraktionen. Das in 42 Jahren. Ich lebte in der Stadt Biel mit den meisten Muslimen in der Schweiz. Macht man nicht eine Mücke zu einem Elefanten? Oder wenn versuchen wir hier in der Schweiz zu beschützen?
      9 2 Melden
    • DerWeise 29.09.2015 22:45
      Highlight Habe ich nie gesagt, mein Kommentar bezog sich auf den lediglich auf den Oberen.
      Aber wir tun weder dem nichtfundi-Muslimen nen gefallen noch
      einer Gezwungenen wenn wir so tun, als wäre die Komplettverhüllung hier akzeptiert.
      2 0 Melden
    • Kramer 29.09.2015 22:52
      Highlight Und wenn die Frauen das Kopftuch in der Öffentlichkeit nicht mehr tragen dürfen, sperren die Fundis sie einfach zu Hause ein. Das Problem ist nicht gelöst, man sieht es nur nicht mehr.
      Das ist auch keine Lösung.
      6 3 Melden
    • Matthias Studer 29.09.2015 23:22
      Highlight @DerWeise, Gewalt in einer Partnerschaft (dazu gehört nach meinem Wissensstand auch psychische Gewalt) ist strafbar. Dieses Gesetz ist seit 2007 in Kraft. Braucht es noch eins?
      4 0 Melden
  • AL:BM 29.09.2015 21:17
    Highlight Ein solches Verbot ist allein schon überflüssig, weil man es kaum umsetzen kann. Fragt mal die Franzosen, was passiert wenn man in Paris versucht einer Frau eine Busse zu geben und sie auffordert die Burka abzunehmen...
    3 8 Melden
    • atomschlaf 29.09.2015 21:56
      Highlight @AL:BM: Ja, was passiert denn?
      Ich habe mal gelesen, dass es einen reichen Unternehmer geben soll, der jeweils die Busse begleiche, was die Busse natürlich ad absurdum führt. Aber sonst?
      10 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 22:35
      Highlight In Bern schickte man die Antiterroreinheit für eine Hausdurchsuchung los, um einen gesuchten Verdächtigen zu finden, wo dann lauter Unbeteiligte stundenlang gefesselt mit verbundenen Augen ausharren mussten. So etwas geht.
      Ich glaube darum, dass es auch geht, einen Schleier gegen den Willen der Trägerin polizeilich zu entfernen.
      9 0 Melden
  • Matthias Studer 29.09.2015 20:07
    Highlight Also schon wieder ein Verfassungsartikel. Deshalb nein. So etwas gehört nicht in die Verfassung. Dieser Artikel schützt keine Frau, die zu einer Burka gezwungen wird, noch hält es einen Krawallbruder ab, sich im richtigen Moment zu verhüllen. Es ist eine weitere Vorschrift, die absolut nichts bringt.
    18 7 Melden
  • Chili5000 29.09.2015 20:00
    Highlight Ich finde Burkas total daneben. Genau so wie ich alle Religionen im allgemeinem daneben finde, und dennoch, ich finde es falsch jemandem die Ausübung dieser Art von reiligiöser Überzeugung zu verbieten. Einfach aus dem Grund weil ich es anmasend finde jemandem ein Verbot aufzuzwingen nur weil wir (die Geselschaft) es nicht verstehen.
    15 7 Melden
  • DerWeise 29.09.2015 19:33
    Highlight Wenn Burka's ok seien sollen, will ich aber auch kein rumgeheule, wenn Menschen so rumlaufen, wie "Gott" sie geschaffen hat.

    Zudem will ich eine Burkapflicht für hässliche Menschen -...ehm nein Moment ...nicht Menschen... sagen wir NUR hässliche Frauen, um in der Tradition der 3 von Männern für Männern geschaffenen Weltreligionen zu bleiben -
    , weil diese meine religiösen Gefühle beleidigen. Ja, ich bin streng gläubiger Pulchritudo'er.

    Echt jetzt: Wir schreiben das Jahr 2015, haben das menschliche Genom vollständig entschlüsselt, sind mit einer Raumsonde an die Grenzen unseres Sonnensystem gelangt und es gibt immer noch Hippies die jede erdenkliche religiöse (was im Falle der Burka nicht Mal klar ist) Spinnerei aus dem Mittelalter verteidigen wollen.
    18 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 20:47
      Highlight Was bitte ist ein Pulchritudoer . . wenn ich fragen darf
      6 2 Melden
    • DerWeise 29.09.2015 22:48
      Highlight Eine Religion. Eine Prophetenfigur ist im Aufbau, Buch ist in Arbeit und 2 bis 3 Revisionen davon sind für die nächsten tausend Jahre eingeplant...
      3 2 Melden
    • saderthansad 30.09.2015 02:33
      Highlight So wegen Spinnerei aus dem Mittelalter verteidigen. Das passt doch eigentlich zur SVP, die auch gerade daran ist, den Populismus aus den deutschen 30er-Jahren hier wieder zu etablieren, z.B. mit solchen Initiativen wie dieser da, die keine sachbezogene Lösung schafft.
      Wie wird man wohl in 80 Jahren pöbelnde Jugendliche nennen, die sich Albisgüetli, Amstutz und Hellebarde auf die Brust tätowieren? Neo-SVPezis?
      1 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.09.2015 09:45
      Highlight @saderthansad: die Initiative bezieht sich auf eine Sache: eine Textilie, die das Gesicht verhüllt und den erlaubten Umgang damit. Sie bezieht sich indirekt auf eine andere Sache: den islamischen Extremismus. Die Initiative ist sachlich, wenn auch nicht zu Ihrem Wohlgefallen, das sie jedoch unsachlich bekunden.
      0 1 Melden
  • Pond 29.09.2015 19:02
    Highlight Ich bin links und mich stören verhüllte Menschen nicht. Allerdings habe ich starke Zweifel daran, dass Europa der richtige Lebensort für sie ist. Würde ich diese Religion in so einem ausgeprägten Masse leben, würde ich mich hier nicht wohl fühlen. Es ist wirklich ein schwieriges Thema. Grundsätzlich will ich nicht, dass man mir Vorschriften macht, wie ich mich zu kleiden habe. Also möchte ich es auch anderen nicht vorschreiben.
    6 10 Melden
  • Thomas Bollinger (1) 29.09.2015 18:14
    Highlight Privat halte es mit Alice Schwarzer: http://www.amazon.de/Die-große-Verschleierung-Integration-Islamismus-ebook/dp/B0056XJHMI/ref=reader_auth_dp - aber ich werde nie JA zu einer SVP-Initiative sagen. Schlussendlich geht von denen eine grössere Gefahr für unser Land aus.
    8 29 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 18:31
      Highlight Eine gute Idee ist schlecht, weil sie den falschen Absender hat? Eine gute Tat schlecht, weil sie ein schlechter Mensch tat? Ein liebes Wort ist böse, weil eine böse Frau es ausprach? Das Richtige ist falsch, weil es dem Falschen nützen könnte?
      Sie leben in einer trostlosen, eindimensionalen Welt.
      28 2 Melden
    • atomschlaf 29.09.2015 18:56
      Highlight Mein Gott, wie stur und verbohrt kann man denn bloss sein?
      Wenn die SP etwas Gutes bringt (z.B. 6 Wochen Ferien ;) dann stimme ich Ja und wenn die SVP etwas Gutes bringt (z.B. MEI ;) dann stimme ich auch Ja, egal wer der Absender bzw. Initiant ist.
      27 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 19:07
      Highlight Mir passen die Initianten aus der ganz rechts aussen Ecke auch überhaupt nicht. Aber ich werde unterschreiben und ein Ja in die Urne einlegen. Und zwar aus voller Überzeugung (bei der Minarettinitiative habe ich ein Nein eingelegt).
      15 4 Melden
  • Petrarca 29.09.2015 16:46
    Highlight Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Fundi, der behauptet "meine Religion schreibt mir vor, dass sich Frauen verschleiern müssen" und einem ach-so-liberalen-und-modernen Westler, der dem Fundi erklärt, dass "seine Religion eben nicht vorschreibt, dass sich Frauen verschleiern müssen und sich deshalb Frauen bei uns gar nicht verschleiern dürfen"? Ich sehe keinen, beide glauben die Wahrheit gefunden zu haben und beide wollen einer dritten, unbeteiligten Person vorschreiben etwas zu tun/unterlassen bzw. wie sie sich zu kleiden hat.
    13 8 Melden
    • DerWeise 29.09.2015 19:20
      Highlight Wow, selten doofer Kommentar...

      Liberal heisst nicht alles und jeden zu tolerieren. Die Freiheiten des einzelnen hören da auf, wo sie die Freiheiten des anderen tangieren und bei religiöser Indoktrination sowie dem Zwang seinen Körper zu verhüllen, ist dies klar der Fall.

      Immer wieder erstaunlich wie Hippies, die es eigentlich besser wissen müssten, Ausuferungen einer Männer-dominierte, religiös-geprägte Machokultur verteidigen, einfach herrlich.

      ...dass man ein Verbot überhaupt diskutieren muss im Jahre 2015
      13 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 19:57
      Highlight Schliesse mich DemWeisen an.
      Eine tolerante Gesellschaft darf Intoleranz nicht tolerieren, sonst wird sie intolerant.

      Die Burka ist das Wahrzeichen für von Taliban und Co. beherrschter Gebiete. Wie in Afghanistan, wo das geringste Zeichen von Auflehnung oder die kleinste Entfernung von ihrer islamischen Orthodoxie mit der sofortigen Erschiessung quittiert werden. Die Burka ist weltweit Symbol für die totale Intoleranz. Ich toleriere die Burka und ähnliches deshalb nicht.
      10 4 Melden
    • Petrarca 29.09.2015 20:20
      Highlight Unterdrückung beinhaltet übrigens auch, Frauen vorzuschreiben, ob sie etwas freiwillig tun oder nicht. Z.B. wenn toleranzbedachte Menschen glauben, über die Köpfe von hunderttausenden von Frauen hinweg entscheiden zu dürfen, dass sie das, was sie tun, unfreiwillig tun, weil sie offenbar nicht selbständig denken können. Zum kotzen diese Bevormundung...
      4 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 20:57
      Highlight Sorry idiot (nur dein Name nicht Programm) aber die Burka ist NICHT das Wahrzeichen für von Taliban und Co. beherrschter Gebiete. Das ist einfach nicht war. Die Burka ist eine alte Machotradition die den Frauen meistens aufgezwungen wird. Aber nicht allen das ist nunmal so ob bei uns verboten oder nicht.
      3 2 Melden
    • DerWeise 29.09.2015 22:51
      Highlight @Petrarca

      Rede mal mit paar jungen, gut gebildeten Frauen aus dem Iran. Deine Ansichten werden sich schnell ändern....
      2 0 Melden
    • Petrarca 30.09.2015 11:03
      Highlight @DerWeise: Keine Ahnung, was die subjektive Meinung einer Iranerin damit zu tun hat. Aber lass mich raten: Sie findet es scheisse, dass ihr Männer vorschreiben, was sie zu tragen hat? Nur, wenn ich einer Frau vorschreibe, was sie auf keinen Fall tragen darf, dann hat das genau so mit Bevormundung zu tun. Punkt. Das kann man wenden und schönreden wie man will, es bleibt Unterdrückung. Frag doch Deine Iranerkolleginen selbst mal, was sie davon halten, wenn Du Ihnen zu "ihrem Schutz" Kleidervorschriften machst. Sie kennen sich mit solchen "Schutzmassnahmen" nämlich bestens aus...
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.09.2015 12:24
      Highlight @Petrarca: Eine Frau darf nach geltendem Recht keine Hakenkreuze oder rassistische Sprüche tragen. Nach Ihrer Rede nehme ich wohl zu Recht an, dass Sie mich unterstützen würden, bei der Abschaffung dieses die Frau unterdrückenden Gesetzes, nicht wahr?
      Jedes Verbot ist eine Unterdrückung. Es ist genau der Zweck eines Verbots bestimmte Dinge zu Unterdrücken.
      1 0 Melden
    • Petrarca 30.09.2015 14:36
      Highlight Die Sache mit dem Hakenkreuz und den Sprüchen betrifft nicht nur Frauen, sondern uns alle und dienst dazu, eine Minderheit zu schützen. Die Burka ist ein Frauenkleidungsstück, somit betrifft ein Burkaverbot explizit Frauen und soll paradoxerweise die Frau selbst schützen. Wenn ein Vater seine Tochter gegen ihren Willen zwingt, einen Schleier zu tragen, dann ist er ein Fundi. Wenn wir aber Frauen gegen ihren Willen zwingen keinen Schleier zu tragen, sind wir fortschrittlich?? Lasst die Frauen selbst entscheiden, was sie tragen wollen und was nicht! Kann doch nicht so schwer sein.
      0 2 Melden
  • Menel 29.09.2015 15:49
    Highlight «Niemand darf eine Person zwingen, ihre Brustwarzen aufgrund ihres Geschlechts zu verhüllen.»

    ;)

    FREE THE NIPPLE!!!!!
    67 5 Melden
    • Asmodeus 29.09.2015 16:58
      Highlight Amen Schwester
      6 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 20:58
      Highlight Iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiihaaaaaaaa :-D
      2 1 Melden
  • glüngi 29.09.2015 15:29
    Highlight Ich finde die Initiative falsch…
    Es GIBT Leute die eine Burka tragen wollen, FREIWILLIG.
    Solchen Menschen wird ein Teil ihrer Religion / Freiheit geraubt.
    Da kann mir jetzt niemand sagen das dies nicht stimmen würde.
    20 32 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 16:58
      Highlight Doch ich sage das.
      Jeder Frau bleibt durch ein Burkaverbot ungenommen an ihren Gott zu glauben, ihre Heilige Schrift zu lesen und ihr Gotteshaus aufzusuchen, ihre Gebete zu sprechen. Ihr Recht auf eine freie Wahl ihres religiösen Bekenntnisses wird nicht im Geringsten eingeschränkt.
      Unsere weltlichen Gesetzte müssen absoluten Vorrang haben vor religiösen. Sonst hätten wir zuerst eine Justiz, die Ihre Bürger mit verschiedenen Ellen misst und deswegen irgendwann einmal einen Bürgerkrieg. Laizismus ist Bedingung für Demokratie. Darum muss Religionsfreiheit nachrangig sein.
      11 1 Melden
    • Tatwort 29.09.2015 17:30
      Highlight Welche Religion verlangt nach dem Tragen einer Burka? Sind also Muslima, die keine Burka tragen, Deiner Ansicht nach keine Muslima?
      7 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 17:49
      Highlight Die dürfen ihre Burka zuhause tragen, dort wo ich auch nackt durchs Wohnzimmer hüpfen darf! Gesicht verhüllen ist neben sicherheitsrelevanten Bedenken auch asozial. 90% der Kommunikation sind nonverbal. Ich kann ein verhülltes Gegenüber schwer einschätzen.
      17 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 21:04
      Highlight Zum Glück seht Ihr ja so viele Burkas auf der Strasse rumlaufen . . blödes Gesetz das nur dazu da ist uns als Land für Flüchtende und andere Religionen unattraktiv zu machen. Danke SVP
      3 5 Melden
  • Max Havelaar 29.09.2015 15:18
    Highlight Uiuiui, was machen wir dann an Fasnacht? Eine Ausnahmebewilligung beim Regierungsstadthalter einholen? für läppische 105.- pro Person inkl. Eidgenössische Stempelabgabe?^^
    18 13 Melden
    • Silas89 29.09.2015 17:06
      Highlight Das ist einheimisches Brauchtum.
      9 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 17:49
      Highlight Einheimische Bräuche...
      10 1 Melden
    • Max Havelaar 29.09.2015 18:19
      Highlight Na dann! Komm ich in der Burka 😂
      17 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 14:56
    Highlight Burka und Kopftuch verbieten. ok. Aber was viel relevanter ist:

    Bärte und Schnäuze. Mir egal ob es Salafisten-, Hipster- oder Alphöhi-Bärte sind. Bärte sind ein Akt der Verhüllung und hindern mich das Antrzlitz des Gegenüber ganz genau und in allen Details zu sehen.

    Pornobälken sind heutzutage zwar noch seltener als die Burka, ein Verbot muss aber trotzdem hin!
    30 34 Melden
    • Asmodeus 29.09.2015 15:09
      Highlight Schöner Sarkasmus :)
      Lange Haare nicht vergessen. Und Franseln.
      Und Baseballcaps
      12 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 15:57
      Highlight Nun, Bärte sind natürliche, echt biologisch herangewachsene Gesichtshaare. Sie sind integrativer Bestandteil des Gesichts, wie es auch die Nase und die Lippen oder Augenbrauen sind. Es gibt nichts, was sich selber verhüllen kann. Also ist das Argument, Bärte dienten der Verhüllung falsch.
      Nein, im Gegenteil. Bärte bringen wichtige Merkmale zur Identifizierung seines Trägers mit sich: Beschaffenheit des Haars, Fellzeichnung, Haardichteverteilung, Länge (wiewohl variabel), Verlauf des Haaransatzes, Bartstyling, Duft der Bartwichse und allenfalls Bartschmuck.
      9 6 Melden
    • Monti_Gh 29.09.2015 21:56
      Highlight und längere Kopfhaare bei Männer auch verbieten!!
      1 0 Melden
  • Angelo C. 29.09.2015 14:44
    Highlight Eines scheint so gut wie sicher: Das Burkaverbot wird an der Urne angenommen werden! Zumal es keineswegs nur um Burkas, sondern generell um Gesichtsverhüllung im öffentlichen Raum geht. Es ist allgemein bekannt, dass Straftaten unter einer Burka, Sachbeschädigungen & Körperverletzungen durch maskierte Hooligans und Angehörige des schwarzen Blocks etc. begangen werden.

    http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13578810/Mit-Burka-verschleierter-Raeuber-ueberfaellt-Spielhalle.html

    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Der-Tod-lauert-unter-der-Burka/story/20046605
    47 14 Melden
    • Chrigu91 29.09.2015 22:00
      Highlight Und du hast tatsächlich das Gefühl, dass Bankräuber, Hooligans, Linksextreme etc. sich bei einer Annahme dieser Initiative nicht mehr verhüllen werden??
      3 5 Melden
  • Lowend 29.09.2015 14:43
    Highlight Richtig stupid, aber lustig wird der Initiativtext, wenn man das Gesicht durch den Bauchnabel ersetzt, der für einige SVP-Exponenten ja auch ein Stein des Anstosses sein kann. Der Text würde dann ungefähr so lauten:
    «Niemand darf seinen Bauchnabel [...] an Orten verhüllen [...], die allgemein zugänglich sind (ausgenommen Sakralstätten) [...].» Und weiter: «Niemand darf eine Person zwingen, ihren Bauchnabel aufgrund ihres Geschlechts zu verhüllen.» Ausnahmen will das Komitee nur «aus gesundheitlichen, sicherheitsrelevanten, klimatischen sowie aus Gründen des einheimischen Brauchtums» zulassen.
    9 33 Melden
    • Tatwort 29.09.2015 15:10
      Highlight Müsste es dann korrekt im letzten Satz nicht so heissen: "...aus Gründen des einheimischen Bauchtums."
      10 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 15:17
      Highlight Lustig es gibt Bauchnäbel die willst du nicht sehen . . :)
      4 0 Melden
    • Lowend 29.09.2015 16:47
      Highlight Ja TomiLee, die SVP beschäftigt sich halt gerne mit Verboten von Modetrends. Beispiel gefällig:
      http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/die-aargauer-svp-im-burka-bikini-und-miniroeckli-test-8821439
      Noch viel schöner ist dieser Beitrag, wo die SVP Zufikon einen Verhaltensknigge für Schüler propagiert, zu dem sich sogar ein jetziger Bundesrat äussert, aber lies selber:
      http://www.20min.ch/schweiz/news/story/27083901
      Ist doch einfach toll, wie sich die Partei, die immer von Freiheit und Selbstbestimmung faselt gegen jede modische Freiheit und die selbstbestimmte Kleiderwahl stemmt! Echt Entlarvend!
      8 13 Melden
    • Tatwort 29.09.2015 17:31
      Highlight Und im Brauchtum wären es dann Brauchnäbel...
      5 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 14:37
    Highlight Die Initiative trägt dazu bei, die Etablierung muslimischer Parallelgesellschaften aufzuhalten, aus welchen dann den Landesfrieden bedrohende Dschihadisten hervorgehen. Das ist beängstigende Realität in vielen Städten Europas und wird auch uns nicht einfach auslassen. Glauben soll jeder, was er will, aber tun und lassen dürfen nur, was alleine unser Gesetz für alle gleichermassen festlegt, sowie was unsere gesellschaftlichen Normen zulassen.
    Eine unserer gesellschaftlichen Normen ist es, von Angesicht zu Angesicht zu sprechen. Diese Norm wird angegriffen. Ich verteidige sie: Keine Verhüllung!
    45 19 Melden
    • nimmersatt 29.09.2015 16:19
      Highlight normen wandeln sich
      5 11 Melden
    • 's all good, man! 29.09.2015 16:36
      Highlight Schon komisch, dass das jetzt plötzlich so ein Riesenproblem ist, wenn man sich im Gespräch mit einer Burkaträgerin nicht gegenseitig in die Augen schauen kann. Solltest du als Mann aber ohnehin nicht tun. 😏😀

      Nein, im ernst: ich verstehe, dass das etwas irritierend ist und mir wäre es auch nicht sehr angenehm. Aber daraus jetzt so einen Strick zu drehen, ist doch auch nur wieder ein vorgeschobener Grund. Es geht vielmehr um das Fremde, vor dem man so Angst hat und mit dem man nicht umzugehen weiss. Aber das würde ja kaum einer zugeben... Deshalb besser mal gleich verbieten, gell.
      3 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 17:01
      Highlight @nimmersatt: Das Klima wandelt sich auch. Schaust Du da auch einfach zu und tust nichts dagegen?
      1 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 22:53
      Highlight @all good man: Ja, es geht um Angst, aber nicht vor dem Fremden. Die Gefahr ist bekannt mit Vor- und Nachnamen. Nämlich von jenen die wegen islamistischer Umtriebe geheimdienstlich Überwacht werden. Die Dschihadisten werden auch in London, Köln, Paris und vielen anderen Städten ausgebrütet, wahrscheinlich auch in Genf, Basel und Zürich. Burka, Nikab u. ä.. sind Symbole auch des Islamismus. Zu meinen, Dschihadismus, bzw. Islamismus habe nichts mit dem Islam zu tun, ist genau so absurd, wie zu meinen, dass Nationalsozialimus nichts mit Deutschland zu tun hat.
      2 0 Melden
  • lialia 29.09.2015 14:36
    Highlight als ob die mädchen die hier geboren werden und aufwachsen das noch tun würden... wenn doch dann wohl nur ein kleiner teil! so kenne oder beobachte ich dies zumindest! dieses gesetz ist wohl eher unnötig!
    14 14 Melden
  • simiimi 29.09.2015 14:28
    Highlight Es ist schon bedenklich, wie die Mehrheit des Forums die Initiative aus reinem Anti SVP Reflex verteufelt.
    Die Säkularisierung und die Verbannung der Religion aus der Öffentlichkeit ins Private ist eine zentrale Errungenschaft der westlichen Zivilisation, die es zu schützen gilt und per se nichts mit der SVP zu tun. Sieht man übrigens auch daran, dass in der Türkei ein rigides Kopftuchverbot bis 2011 herrschte.
    Die Zweckmässigkeit eines Verbotes sei mal dahingestellt, doch das dadurch gesetzte Zeichen ist richtig
    35 8 Melden
    • Dewar 29.09.2015 15:14
      Highlight Grundsätzlich bin ich für die säkulare Gesellschaft. Darum geht es bei der Initiative aber nicht. Sie sagen, es werde damit ein Zeichen gesetzt. Unsere Verfassung ist aber nicht irgendein Fötzel, auf den man was drauf schreibt, um "ein Zeichen zu setzen". Über einen Artikel auf Gesetzes- oder Verordnungsebene könnte man wenigstens diskutieren, aber etwas vergleichsweise Banales, was nur wenige hundert Menschen betrifft, gehört nicht in die Verfassung. Und wenn es Ihnen um die Säkularisierung geht gäbe es diesbezüglich sehr vieles, was man noch vor dem Burkaverbot anschauen müsste.
      20 3 Melden
    • Asmodeus 29.09.2015 15:14
      Highlight Säkularisierung.... also die Trennung von Religion und Staat hat NICHTS aber rein gar NICHTS damit zu tun die Leute in ihrer Religion einzuschränken.

      Die Säkularisierung ist in der Tat eine zentrale Errungenschaft die es zu schützen gilt. Sie definiert nämlich, dass wir uns nicht durch Aberglauben und religiös geprägte moralische Vorstellungen bestimmen lassen.

      In einer säkularisierten Gesellschaft wird niemand aufgrund seiner sexuellen Ausrichtung, seiner Religion, seines Geschlechts oder seiner Haarfarbe wegen diskriminiert.

      Doch leider sind wir weniger säkularisiert als wir glauben.
      17 0 Melden
    • simiimi 30.09.2015 11:31
      Highlight @Asmodeus: Ich finde Ihr Verständnis der Religionsfreiheit problematisch: Dieses hohe Gut erschöpft sich nicht als "laissez-faire" Pflicht des Staates in religiösen Dingen, sie muss auch aktiv verteidigt werden, wo Religion aus dem Privaten ins Öffentliche drängt.

      Das Burksverbot hat für mich in dieser Hindicht auch keine Priorität, doch die damit angestossene Diskussion ist sehr wichtig und längst überfällig

      2 0 Melden
  • Bruno Wüthrich 29.09.2015 14:14
    Highlight Ich störe mich nur an einem: Die Initiative will die Verhüllung des Gesichts verbieten. Dafür bin ich unbedingt. Weil ich finde, dass es verboten sein sollte, sich an Demostrationen, Sportanlässen etc. die Gesichter zu vermummen. Dass auch die Burka davon betroffen ist, scheint mir für unser Land zwar richtig, es kann aber nicht der Hauptgrund sein. Deshalb stört mich empfindlich, dass es beim Verhüllungsverbot um die Burka gehen soll. Denn damit wäre die Initiative rassistisch und fremdenfeinlich. Ist die Burka einfach nur mit dabei, ist das Volksbegehrenn meines Erachtens notwendig.
    27 10 Melden
    • Schubidubidubid 29.09.2015 15:52
      Highlight Ein Vermummungsverbot gibt's bereits in den meisten Kantonen gemäss meinem Kenntnisstand.
      14 1 Melden
    • kurt3 29.09.2015 18:20
      Highlight Muss jetzt der Initiant Wobmann mit offenem Visier Motorad fahren ?
      2 1 Melden
    • Schubidubidubid 30.09.2015 01:35
      Highlight Ich korrigiere: nur in einigen Kantonen.
      0 0 Melden
  • Dewar 29.09.2015 14:09
    Highlight Ich empfände es auch als unangenehm, das Gesicht meines Gegenübers nicht erkennen zu können. Aber ganz ehrlich, das ist mir noch kein einziges Mal passiert. Die einzigen Frauen mit Burka sah ich vor Jahren im Berner Oberland, sie gehörten einer geführten Touristengruppe aus dem arabischen Raum an. Deswegen finde ich es erstens völlig übertrieben, dafür einen Verfassungsartikel zu verschwenden. Zweitens soll eine Frau, die unbedingt ein solches Kleidungsstück tragen wollen, es auch dürfen. Die Frauen damit "schützen" zu wollen ist bevormundend und gerade aus dem Munde der SVP reinste Heuchelei.
    37 15 Melden
  • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 14:09
    Highlight Naja Kopftuch & Burka sind für mich Zeichen einer gescheiterten Integration.
    35 23 Melden
    • Sir Jonathan Ive 29.09.2015 14:17
      Highlight Integration auf die Kleidung zu beziehen ist nicht gerecht. Jeder soll tragen können was er/sie möchte. Integration bedeuted, dass man sich an die Gesetze eines Landes hält. Da weder in der Bundesverfassung noch im Ausländergesetz eine Kleiderordnung vorhanden ist, ist eine gelungene Integration auch mit Niqab oder Burka möglich.
      Siehe Punkt 1 auf dieser Seite: http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20094308
      15 16 Melden
    • SanchoPanza 29.09.2015 14:25
      Highlight so ein Quatsch! Eine gute Freundin von mir ist wohl mehr Schweizerin als viele der hier Kommentierenden und trägt auch das Kopftuch. Das gebietet ihr Glaube (ihre Aussage, nicht meine) und damit ist das Thema für mich abgehakt. Sie zahlt immer ihre Steuern, hat studiert, engagiert sich gemeinnützig - und ihr Mann ebenso.
      Also immer mal langsam!
      19 15 Melden
    • Tatwort 29.09.2015 14:29
      Highlight Paul Panzer: Kopftuch nicht, Burka und Niqab jedoch sind allenfalls als intellektuelles Scheitern beim Lesen und Verstehen des Qur'an zu sehen:
      Sure 33, Vers 59
      "O Prophet, sag deinen Gattinnen und deinen Töchtern und den Frauen der Gläubigen, sie sollen etwas von ihrem Überwurf über sich herunter ziehen. Das bewirkt eher, dass sie erkannt werden und dass sie nicht belästigt werden. Und
      Gott ist voller Vergebung und barmherzig."
      9 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 14:32
      Highlight Ach Johny, fehlt nur noch die alte Leier das dies freiwillig sei. Wers glaubt wird seelig...
      11 6 Melden
    • Sir Jonathan Ive 29.09.2015 15:00
      Highlight Ach Paul Panzer. Es gibt Kulturen, in denen die Frau gezwungen wird eine Burka oder Niqab zu tragen. Ich sympatisiere keinesfalls mit dieser Vorstellung. Es ist auch möglich, dass es in der Schweiz Frauen gibt, die eine Burka oder Niqab aus zwang tragen. ABER denkst du nicht, dass jemand der aus einer Kultur, wie der von mir erwähnten kommt, deren Mutter schon verschleiert war, und die die Verschleierung als Akt der Religion ansieht sich Freiwillig verschleiert? Solche Leute gibt es bestimmt, wie es sie auch im Christentum gibt.
      9 9 Melden
    • E7#9 29.09.2015 15:09
      Highlight Ist Integration nur sich an die Gesetze zuhalten? Das sehe ich nicht so. Was ist mit Sprache, Eingliederung, ethische Vorstellungen, ev. Brauchtum.

      Es ist sicher dürftig den Integrationsgrad nur an den Kleidern zu messen. Im Falle der Burka mag es vielleicht ein Indiz sein. Es soll aber auch erlaubt sein, gewisse Bräuche nicht anzunehmen und eine Burka zu tragen, sofern freiwillig.

      Wenn es ums Erkennen einer Person geht, dann würde es mir reichen, wenn dass nur bei Ansammlungen gelten würde (Demos etc.) und ansonsten nur eine Erkennungspflicht bei Aufforderung gesetzlich verankert würde.
      5 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 15:10
      Highlight @Tatwort: zu Sure 33, Vers 59: Aha! So ist das. Danke für die Info! Damit kann nur gemeint sein, das bare Gesäss und den offenen Schoss zu verhüllen, vom Bauchnabel abwärts! Einen Überwurf müsste man über den Kopf hochziehen- nicht runterziehen. Und wenn man einer Frau nicht zwischen die Beine guckt, sondern in's Gesicht, dann erkennt man sie tatsächlich eher besser und sie wird dann ziemlich sicher weniger belästigt. Da hatte der Prophet schon recht.
      Falls ich hier intellektuell scheiterte: Allah ist ja voller Vergebung und barmherzig.
      4 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 15:22
      Highlight Paul lies mal den Koran betr. Kopftuch na findest du was . . . nöööö . . . is freiwillig . . die Nonnen tuens ja auch freiwillig . . oder nich
      3 0 Melden
    • Tatwort 29.09.2015 17:36
      Highlight TomiLee: Nein, im Qu'ran wird definitiv dazu aufgefordert, den Schmuck zu bedecken. Einige islamgelehrte Lüstlinge haben das Wort "Schmuck" - wie schon vor Dir "idiot" - als erogene Stellen verstanden. Tatsächlich heisst es aber in anderen Suren, dass es um Schmuck gehe, der verborgen bleiben solle, um einen Raub zu verhindern. Neu wird es bisweilen als *Reize* übersetzt... Da ist dann der Qu'ran so schwammig wie jede religiöse Schrift.
      5 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 14:07
    Highlight Exakt dann, wenn diese Problematik eine relevante Grösse erreicht hat, zB. wenn die Burka von 10% der Frauen getragen wird, bin ich auch bereit FÜR ein Burka Verbot zu stimmen.

    Solange die Burka allerdings lediglich und ausschliesslich in den apokalyptischen Wahnwelten von rechtsgerichteten Foristen in nennenswerter Anzahl vorkommt, sehe ich es einfach nur als weiteren plumpen Versuch Stimmung gegen Menschengruppen zu machen, welche mit der Burka genausowenig anfangen können wie der Rest der Bevölkerung.

    Warum eigentlich diese ständige Spalterei und Angstmacherei?
    26 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 22:12
      Highlight Wo waren Sie während der letzten zwanzig Jahre? Es kann nicht der Planet Erde gewesen sein.
      Nichts mitgekriegt vom islamistischen Terror?
      1995 GIA-Terror mit Bomben in Pariser Métro; 1997 Massaker von Luxor; 1998 Bombenattentate auf die US-Botschaften in Tansania und Kenia; -= 2001 9/11 =-; 2002 Bombenatt. in Bali; 2004 Bombenatt'e in Madrid; 2004 Massaker von Beslan; 2005 Bombenatt'e in London; 2008 Massaker in Mumbai; 2013 Bombenatt. in Boston; 2013 Massaker in Kunming; 2015 Att'e in Paris, insb. auf Charli Hébdo.
      Die Liste ist lang, doch da fehlen viele Attentate, bsd. auch gg. Muslime.
      3 2 Melden
  • dracului 29.09.2015 13:52
    Highlight Die islamischen Wertvorstellungen sind mit der christlich geprägten, demokratischen Kultur in Zentraleuropa nicht verträglich. In Deutschland ist gut sichtbar, wie ein nicht integriertes Nebeneinander aussehen kann.
    Der zunehmende Druck über Gesetze gegen Minarette oder die Burka löst nichts. Es wäre an der Zeit, dass mit den hier lebenden Muslimen eine Lösung diskutiert wird. Nur wenn die Muslime Lösungen mittragen und wir das Zusammenleben aktiv gestalten, enden die Anfeindungen.
    14 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 14:35
      Highlight Dein Nick nimmt wohl Betzung auf Vlad III. Drăculea. Der walachische Fürst spiesste (angeblich) Osmanen bei lebendigem Leibe mit Pfählen auf. Kriegsgräuel und so.

      Was genau meintest Du mit Wertvorstellungen?

      PS: wären alle Msulime in D so renitent wie von dir angedeutet, wären die Horrorszenarien wie sie Bild und Co. malen längst Realität.
      4 5 Melden
  • Yolo 29.09.2015 13:50
    Highlight Bekommt nun jede Minderheit einen eigener Verbotsartikel in der BV?
    11 12 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 29.09.2015 14:11
      Highlight Aber was könnte man den lauten Schwulen verbieten?
      5 3 Melden
    • SanchoPanza 29.09.2015 14:27
      Highlight @andre, Text der Familieninitiative der CVP gelesen? Die wollten Ehe zwischen Mann & Frau in der Verfassung schreiben lassen...
      12 0 Melden
    • Asmodeus 29.09.2015 14:27
      Highlight Man könnte pinke Hemden verbieten. Das trifft auch nur ganz wenige, dürfte aber die erzkonservativen Wutbürger genug stören, damit sie die Initiative annehmen.

      Oder Kurzhaarfrisuren bei Frauen.
      8 2 Melden
    • Yolo 29.09.2015 15:15
      Highlight Oder Zubehör für Linkshänder. Das linke Sau****
      13 0 Melden
  • Wilhelm Dingo 29.09.2015 13:13
    Highlight Das Problem ist aktuell ein theoretisches, es laufen kaum Frauen mit Burka herum. In einem arabischen Land finde ich das ok, dort bin ich Gast. In der Schweiz wünsche ich mir allerdings möglichst wenig Menschen mit welchen ich nur ohne direkten Blickkontakt kommunizieren kann.
    14 13 Melden
    • Asmodeus 29.09.2015 13:53
      Highlight Wenn ich mir in der Schweiz möglichst wenig Zürcher/Rothaarige/Homosexuelle/Velofahrer/Panflötenspieler wünsche, soll ich dann auch ne Initiative lancieren um das zu verbieten?
      22 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 13:58
      Highlight Dein zweiter Satz könnte man so verstehen:
      in einem arabischen Land ist wohl auch Sklaverei ok. Man ist ja Gast und soll die örtlichen Gepflogenheiten respekrieren... Das hast du doch bestimmt nicht gemeint, oder?

      Dein erster Satz teile ich.
      7 8 Melden
    • Wilhelm Dingo 29.09.2015 15:07
      Highlight @Asmodeus: Ja aber nicht verbieten sondern über die Zuwanderung steuern.
      @DOOA: Natürlich tolerieren ich Sklaverei nicht, trotzdem bin ich dort Gast und würde mich auch entsprechend anpassen.
      7 0 Melden
  • NRK 29.09.2015 12:56
    Highlight die burka oder das kopftuch werden hier viel als zwang hingestellt. ich bezweifle nicht, dass so ein zwang bei den einten vorhanden ist. dieser zwang hat dann aber nichts mit der religion, sondern mit dem ehemann zu tun. ursprünglich tragen sie die burka unteranderem um als frau wahrgenommen, und nicht auf den körper reduziert zu werden. was ist daran verwerflich? und gerade die bürgerlichen die seit jahrzenten immer wieder versuchen zu verhindern dass der frau mehr recht zugesprochen wird, gröhlen hier am meisten für ein burkaverbot zum schutze der frau.
    15 8 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 29.09.2015 14:14
      Highlight Moment, Herr Fachmann: Sie sagen die Burka ist, damit man als Frau wahrgenommen wird? Anstatt als was? Als seelenloses Sexobjekt? Wie beschränkt eine Gesellschaft sein soll, damit man Frauen komplett verdecken muss, ist mir nicht nachvollziehbar.
      11 7 Melden
    • NRK 29.09.2015 14:29
      Highlight als ob das bei uns nicht so wäre dass man frauen nur auf ihr körper reduziert. da muss ich ihnen recht geben: beschrännkte gesellschaft!(in diesem fall auch bei uns) vieleicht habe ich mich mit dem wort "körper" falsch ausgedruckt. anhand von kleidung/aussehen kan man den sozialen status sehr gut ablesen. dies sollte eine burka "überdecken" damit die persönlichkeit heraussticht. ich bin zwar kein fachman, wie sie mich liebevoll nennen, ich habe einfach ein bischen über dieses thema gelesen. dies würde ihnen sicher auch nicht schaden.
      3 4 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 29.09.2015 16:31
      Highlight Also ich reduziere Frauen nicht nur auf ihren Körper. Kochen ist mindestens so wichtig, ich hab immer so viel Hunger danach!

      Im Ernst: Was ich lustig finde, ist dass man im Islam einerseits mit Burkas Frauen schützen will, aber andererseits auf primitivste Art Sexsklaven und temporäre Hochzeiten macht.
      6 1 Melden
    • NRK 29.09.2015 19:29
      Highlight ja, der islam ist noch eine junge, lernfähige religion. ich bin mit den einten weltvorstellungen und praktiken des islams sicherlich auch nicht einverstanden. aber ich finde ein kopftuch oder burkaverbot den falschen weg. dies führt meiner meinung nach zu hass und rassismus. und dies haben die mehrheit der muslime nicht verdient.
      0 3 Melden
  • Der Tom 29.09.2015 12:31
    Highlight Ich frage mich immer was Religionsfreiheit bedeutet. Gibt es das überhaupt? Wie kann man als religiöse Person eine andere Religion ohne Vorbehalt akzeptieren? Ist eine strikte Trennung von Religion und Politik überhaupt möglich. So nach dem Motto ihr dürft eure Religion frei leben solange ihr euch an unsere Gesetze haltet. Das betrifft alle Religionen. Beim Islam wird oft davon gesprochen, dass es darauf ankommt wie der Koran verstanden wird. Ja aber wer darf denn bestimmen wie er verstanden werden sollte? Am liebsten die ihn so verstehen wie wir es gerne hätten?
    4 1 Melden
    • Asmodeus 29.09.2015 13:54
      Highlight Wir haben eine Partei die sich CHRISTLICHE Volkspartei nennt. Das zeigt doch bereits, dass hier Staat und Religion bei weitem nicht getrennt sind.
      8 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 14:26
      Highlight @Der Tom
      Die Religionsfreiheit funktioniert ganz gut, wenn sich die eigene Religion nicht als die einzig richtige definiert. Beispiel meine, die von sich aus sagt, wir sind ein Weg. Ob du den gehen willst oder ob es überhaupt Dein Weg ist, liegt bei dir.
      Ich zwinge auch niemanden meine Reli, Philosophie auf, ich diskutiere gerne, sage aber nichts du musst dabei sein. auch hatten Bsp. die alten Ägypter eine ziemlich tolerante Einstellung zu anders gläubigen. Die ging soweit, dass sie fremde Götter mit ihren Gleichstellten und auch in ihr eigenes Pantheon aufnahmen. Es kann funktionieren.
      4 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 14:27
      Highlight das Problem sind eben Religionen oder Strömungen, die sagen sie dienen den einem richtigen Gott/Götter und alle anderen als Falsch betiteln. Dann wird es immer irgendwelche Idioten geben, die das zu Wörtlich nehmen oder für ihre Sache ausnutzen wollen.
      4 0 Melden
  • Alex_Steiner 29.09.2015 12:29
    Highlight Was für ein Blödsinn... die fünf Frauen in der Schweiz die tatsächlich gezwungen werden sich zu verschleiern dürfen dann einfach das Haus nicht mehr verlassen. Toll.
    32 7 Melden
    • Tatwort 29.09.2015 14:31
      Highlight Dann wären wir bei der Freiheitsberaubung, welche durch das StGB abgedeckt wird.
      10 0 Melden
    • Max Muster (1) 29.09.2015 17:08
      Highlight @Tatwort: Wo kein Kläger da kein Richter. Eine Frau zu irgendetwas zu zwingen, ist wohl auch schon in irgendeinem Gesetz geregelt.
      0 1 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 29.09.2015 12:22
    Highlight Prinzipiell ja. Doch Städte wie Genf oder Zürich und Tourismusregionen könnten damit ein Problem kriegen. Deshalb sollten das die Kantone selber entscheiden können und eine Verschärfung diskutieren. Von einem Verfassungseintrag halte ich nichts.
    11 6 Melden
  • Alex_Steiner 29.09.2015 12:20
    Highlight Wer glaubt ihr eigentlich das ihr seid? Wer gibt euch das Recht jemandes Gesicht zu sehen? Wenn jemand Brandwunden im Gesicht hat und diese Verschleiern will ist das nicht dein Problem.

    Ich mach die nächste initiative das Frauen ihre Brüste nicht mehr verdecken dürfen. Bin mir sicher das ich genügend unterschriften zusammen kriege.
    27 11 Melden
    • Asmodeus 29.09.2015 13:56
      Highlight Nicht ganz Alex.

      Mach eine Initiative dass "schöne Brüste" nicht mehr verdeckt werden dürfen.

      Weniger betroffene Personen, also grössere Chancen damit durchzukommen.
      3 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 14:02
      Highlight Dein dritter Satz ist eigentlich ein ganz gutes Argument. Trotzdem richtet sich das Verbot vor allem an diejenigen, welche Macht auf andere Menschen ausüben wollen. Und nicht diejenigen welche Selbstbestimmung ausüben.

      Persönlich bin ich aber gegen ein Verbot, da ich keine Notwendigkeit in der Schweiz sehe.
      2 0 Melden
    • Hierundjetzt 29.09.2015 14:03
      Highlight Gute Idee, gehen Sie doch das nächste mal mit dem Motorradhelm in eine Bank. Doch Sie dürfen das! Sie sind ein freier Mann.
      Tätigen Sie doch voll verschleiert eine Amtshandlung (Betreibungsauskunft, Passbüro). Wehren Sie sich lautstark, wenn man Ihr Gesicht sehen will. Drohen Sie den Kindern des Schalterbeamten. Treten Sie den SBB Kontrolleur, weil er Ihr Gesicht nicht sieht. Es ist alles erlaubt. Und sonst empfehle ich Ihnen mal ein eine Crash-Kurs in Sachen Realität betreffend den kulturellen Gepflogenheiten in Westeuropa.
      16 7 Melden
    • Asmodeus 29.09.2015 14:31
      Highlight Lieber Hierundjetzt. Schön können Sie Drama schieben.

      1. Es ist mein Recht mit Motorradheld in eine Bank zu gehen.
      Es ist das Recht der Bank mich deswegen rauswerfen zu lassen, oder mir den Zugang zu verbieten.

      2. Es steht unter Strafe sich einer Amtshandlung zu widersetzen. Es gab bereits Urteile, dass man sein Gesicht zeigen muss um seine Identität bestätigen zu lassen.

      3. Ausübung von Gewalt steht sowieso unter Strafe.

      2 von 3 Ihrer Beispiele sind also bereits illegal (übrigens auch ausserhalb von Westeuropa) und demzufolge besteht gar kein Zusammenhang mit der Initiative.
      5 1 Melden
    • Hierundjetzt 29.09.2015 15:38
      Highlight Lieber Asmodeus somit wäre Ihr Zitat "Wer gibt euch das Recht jemandes Gesicht zu sehen?" somit obsolet. Bleibt nur die Frage: Wird eine Muslima Ihren Gesichtsschleier im Passbüro vor einem fremden Mann (oh Gott Hilfe) ablegen? Nein. Bei einer Verkehrskontrolle? Nein. Das sind Erfahrungen aus UK, FR, DE. Ich bin dezidiert gegen Sonderbehandlungen von Randgruppen. Mir herzliche egal welche Religion diese nun verfolgen.
      2 4 Melden
    • Alex_Steiner 30.09.2015 10:54
      Highlight @Hierundjetzt: Die frage ist wer es DIR gibt. Nicht der Polizei. Die Polizei hat sehr wohl das Recht dein Gesicht zu sehen. ABER DU NICHT.
      0 1 Melden
  • elivi 29.09.2015 12:20
    Highlight ich vermute mal die brauchten solange um ne formulierung zu finden die nicht heisst 'wähh wir wollen keine muslime waä'. Was heisst hier 'einheimisches brauchtum'? die reden von fasnacht? also an der fasnacht darf man dann mit burka als 'verkleidung' rumlaufen. Und dann noch 'auf grund des geschlechts' ... also das is ja so einfach zu umgehen ... dann zwingt man halt jemand weil einem die haare nicht gefallen. Die wollten einfach ihre begründung nicht auf 'religion' beziehen weil man dann alle religionen einbeziehen muss. Ach ja und wieviel leute tragen in der schweiz sowas? 10? turi?
    17 5 Melden
  • Lowend 29.09.2015 12:17
    Highlight Übrigens, kann mir einer der dauerhetzenden Fremden- und Ausländerhasser mal erklären, welches Problem mit dieser Initiative gelöst werden soll, oder ob diese Initiative nicht doch nur dazu dient, Probleme zu erzeugen, wo eigentlich gar keine sind? Ich glaube ja eher letzteres, so wie ich die Polit-Rüpel des Egerkinger Komitees einschätze!
    24 19 Melden
    • poga 29.09.2015 13:58
      Highlight Ich probiere es mal. Es gibt hier in der Schweiz Leute die sind der Meinung das der Islam durchaus auch ein Problem darstellt. Wobei es weniger der Islam ist als vielmehr gewisse radikale Ansichten. Dann haben wir hier auch gewisse Schwierigkeiten die Frau dem Mann gleichzustellen. Und Nein das sind nicht nur die alten SVP Herren dass beginnt in den Köpfen aller in der Schweiz lebenden Personen. Und es gibt auch Leute die nicht verstehen können warum man der Verkäufferin im Supermarkt gerade noch so in die Augen schauen kann und das wars. Nun lieber Lowend all das könnte man mit einem Burkaverbot mildern und man könnte ein klares Zeichen setzen nämlich dasjenige dass man hier in der Schweiz sich durchwegs an gewisse Dinge anpassen muss. Und die Bevölkerung würde sehen dass Integration nicht nur über teure Programme und die Hoffnung das es etwas bringt funktioniert.
      15 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 14:11
      Highlight Die Initiative trägt dazu bei, die schleichende Etablierung einer muslimischen Parallelgesellschaft aufzuhalten, die dann dschihadistische Terroristen hervorbrächte.
      Genau das ist beängstigende Realität in Köln, Paris, London, Wien und vielen anderen Städten rund um uns herum.
      Darum verlange ich von allen Fremden in unsrerem Land sich anzupassen in Allem: Sprache, Gesetze, Sitte (d.h. Moralvorstellungen, ).

      10 8 Melden
    • Dewar 29.09.2015 14:22
      Highlight Sehe ich auch so.
      Meine persönliche Theorie, wie die SVP-Taktik auf dem Papier aussieht:
      1. Problem erfinden
      2. Einfache (scheinbare) Lösung für das heraufbeschworene Problem bieten
      3. Mit "Problem", "Lösung" und vielen Millionen Franken Wahlkampf betreiben. Fakten verschweigen/neu erfinden (je nach Nutzen).
      4. Volksabstimmung durchführen
      5. Die neuen (echten) Probleme, die durch die Umsetzung der "Lösung" entstehen den Linken (ersetzbar durch Ausländer, Sozialhilfebezüger etc.) in die Schuhe schieben.
      6. Für diese Probleme wieder simple Scheinlösungen bieten...
      Traurig, dass es funktioniert.
      14 6 Melden
    • Lowend 29.09.2015 14:32
      Highlight Ja Alias, dein Taktik-Papier könnte direkt aus Blochers Schreibtischschublade stammen. Hoffentlich klagt er dich nicht gleich wegen Diebstahls an! ;-)
      8 9 Melden
    • Asmodeus 29.09.2015 14:33
      Highlight @Alias du hast Punkt 4.5 vergessen.

      Die Umsetzung der "Lösung" bestmöglichst verzögern/behindern/kritisieren.
      9 2 Melden
  • atomschlaf 29.09.2015 12:04
    Highlight Ein Burkaverbot halte ich für nicht zielführend. Was wir brauchen sind zwingende Integrationsvereinbarungen, die von Neuzuzügern zu akzeptieren und zu unterzeichnen sind.
    Darin müsste festgehalten werden, dass gewisse Grundwerte wie z.B. Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Gleichberechtigung von Mann und Frau, etc. zwingend zu anerkennen sind. Ebenso, dass Religion Privatsache ist und nicht in der Öffentlichkeit zur Schau gestellt werden darf.
    Wenn die Vereinbarung gebrochen wird, gibt's 1x eine Verwarnung, im Wiederholungsfall wird die Aufenthaltsbewilligung widerrufen.
    51 27 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 12:16
      Highlight So gehts auch. Zum "Öffentlich zur Schau Stellen von Religion" gehört dann aber auch die islamistische Gesichtsverhüllung. Und ich schreibe bewusst "islamistisch" und nicht "islamisch".

      Allerdings find ich es zu heftig, jemanden nach nur einer Verwarnung grad rauszuwerfen. Die Richter brauchen da Ermessensspielraum.
      7 6 Melden
    • Walter Sahli 29.09.2015 13:00
      Highlight "Ebenso, dass Religion Privatsache ist und nicht in der Öffentlichkeit zur Schau gestellt werden darf. "
      Hmmmm....also keine goldenen Kreuze mehr um Katholikenhälse?
      13 4 Melden
    • atomschlaf 29.09.2015 13:46
      Highlight @Rhabarber/Walter Sahli: Die Sanktionen könnte man vielleicht auch etwas milder gestalten und die Formulierung noch optimieren.
      Jedenfalls wären solche Vereinbarungen sehr viel sinnvoller als Symbolpolitik mittels Burkaverbot.
      9 1 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 29.09.2015 14:20
      Highlight Ach so, Freiheit ist also, wenn man alle komplett beschränkt? Die gleichen Regeln müssen aber auch für die Einheimischen gelten, weil solange man zwischen sich und den anderen unterscheidet, hat keine Integration stattgefunden.
      4 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 14:24
      Highlight Einverstanden, atomschlaf.
      3 2 Melden
  • xlt 29.09.2015 11:59
    Highlight Über ein Gesetz kann man meinetwegen diskutieren. Ein weiteres Zeichen in der Verfassung brauchen wir aber definitiv nicht. Anstatt die Diskussion im Parlament überhaupt einmal zu führen, wird erneut einfach Wahlkampf betrieben. Immerhin erhalten die rund 100 verhüllten Muslimen einen eigenen Artikel in der Verfassung.
    Wie gut sich ein solches Verbot durchsetzen lässt, sieht man übrigens in Frankreich.
    33 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 12:17
      Highlight Damit hast du Recht. Ein Gesetz würde vollkommen genügen. Warum muss neuerdings gleich alles in der Verfassung landen? Wahlkampf *seufz*
      7 5 Melden
    • Tatwort 29.09.2015 13:29
      Highlight Unabhängig davon, was man vom Burkaverbot hält, halte ich den letzten Satz für - naja, etwas unüberlegt.
      Vergewaltigung ist verboten. Trotzdem gibt es Vergewaltigungen. Das heisst, dass man das Verbot nicht durchsetzen kann. Soll man jetzt also das Verbot nach Deiner Meinung aufheben?
      4 6 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 29.09.2015 14:24
      Highlight @Tatwort: Naja, zwischen Vergewaltung und unerlaubte Verhüllung kommt noch der kleine Unterschied dazu, dass bei einem anderen Menschen gegen seinen Willen ein Geschlechtsteil irgendwo hin gedrückt bekommen hat.
      Wie würdest den du einen illegalen Burkaträger bestrafen? Geldbusse? CHF 50 mit anschliessender Zwangsenthüllung?
      1 0 Melden
    • Tatwort 29.09.2015 14:53
      Highlight mein liener andre: damit es auch Du verstehst, mache ich es abstrakt: Wenn jedes Verbot, welches nicht zu 100% durchgesetzt werden kann, abgeschafft werden soll, dann haben wir bald keine Gesetze mehr.
      Und zu Deiner Frage: Ich würde einen illegalen Burkaträger wohl in den Knast werfen. Eine Burkaträgerin jedoch würde ich die Burka tragen lassen. Wo also ist Dein Problem?
      2 3 Melden
    • xlt 29.09.2015 16:19
      Highlight Auch hier geht es vor allem um die Verhältnismässigkeit und die Idee hinter einem Gesetz respektive der Bestrafung beim Übertreten. Das Gesetz wird "sinnlos" wenn es mehr oder weniger ungestraft übertreten wird. Somit wird das eigentliche "Problem" nicht gelöst, sondern bloss Bussen verteilt.
      0 1 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 29.09.2015 16:37
      Highlight Hochgeschwätzter Tatwort: Sie geben ja selber zu, dass sie das Verbot bei Burkaträgerinnen nicht durchsetzen würden. Also ist es nutzlos.
      Ich habe noch von keinem gefassten Vergewaltiger gehört, der verurteilt wurde, weil es verboten ist und danach hat der Richter gezwinkert und ihn gehen gelassen.
      0 0 Melden
  • zombie woof 29.09.2015 11:55
    Highlight Ich empfinde es auch nicht als angenehm mit jemandem zu sprechen, dessen Gesicht ( Gilt für Mann und Frau) verhüllt ist. Nur, ist es tatsächlich so schlimm bei uns? Begegne ich jeden Tag einer Verschleierten Frau? Oder steckt da wieder mal Wahlkampf der einfachsten Sorte der SVP an? Wir haben wahrlich andere Probleme als solchen Bockmist zu bearbeiten! Der Volchspartei ist jedes Mittel recht um Stimmen zu generieren aber noch bedenklicher sind diejenigen welche ihre Stimme für so was hergeben!
    60 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 12:19
      Highlight Ein Merkmal guter Führungsarbeit ist, agiert, statt reagiert wird.
      5 4 Melden
    • Walter Sahli 29.09.2015 14:21
      Highlight Zaafee, ich brauche keinen Führer!
      5 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 18:03
      Highlight Regierungsarbeit ist Führungsarbeit, lieber Walter, oder wünschen Sie sich Anarchie? Ausserdem, Führen ist nicht gleich DER Führer ist nicht gleich Diktatur ist nicht gleich 3. Reich...
      2 0 Melden
    • DerWeise 29.09.2015 21:09
      Highlight @zombie
      In der deutschschweiz weniger, ausser du triffst gerade auf "über-Muslimin" und Expunk Nora ili.
      Aber in Genf, kann man sich Frauen, die bis auf die Augen verhüllt sind (inkl Handschuhe) schon täglich antreffen. Daneben meist ziemlich übelaussehene und überfressene Machos, wo man sich fragt ob die Burka an Ihm nicht passender wäre....
      2 0 Melden
  • Lowend 29.09.2015 11:44
    Highlight Die strenggläubigen Fremdenfeinde wollen die Frauen, ganz im Sinne der Gleichberechtigung, welche sie seit je her abgelehnt haben, dazu zwingen, ihr Gesicht nicht verhüllen zu dürfen. Wo liegt dann genau der Unterschied zu den strenggläubigen Muslimen, welche die Frauen zwingen, ihr Gesicht verhüllen zu müssen? Beide wollen die Frauen zu etwas zwingen, ohne sie vorher zu fragen und im Grunde vergewaltigen beide mit ihren Ge- oder Verboten die Würde und die Freiheit der Frauen und es ist erschreckend, wie sehr sich beide Extremistengruppen in ihrem Denken doch gleichen!
    59 28 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 12:31
      Highlight Du hast keine Ahnung . . . . richtig ?
      13 8 Melden
    • Commodore 29.09.2015 12:41
      Highlight Nein, der Gesetzestext der Initianten gilt auch für Männer. Netter Versuch das Verbot eines Zeichens einer fremden und frauenunterdrückenden Religion in eine Vergewaltigung besagter Frauen umzudeuten.
      9 5 Melden
    • el_chef 29.09.2015 13:08
      Highlight nur kommt niemandem in den sinn im arabischen raum ein burkaverbot durchzusetzen, die arabischen männer zwingen ihre frauen jedoch in europa eine burka zu tragen....
      unterschied gesehen?
      7 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 13:15
      Highlight Extremist . .
      0 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 13:28
      Highlight Extremisten ja . . wer ist da auch ein Extremist
      0 3 Melden
    • Lowend 29.09.2015 13:48
      Highlight Tja, es scheint einige ganz grob aufzuregen, wenn man ihnen den Spiegel vorhält, denn der TomiLee kann gar nicht mehr aufhören, rum zu pöbeln und sein Bild zu posten und der Commodore läuft wohl auch gerne in der Burka rum, oder seit wann ist die Burka ein Männerkleid? Echt spassig, diese echten, rechten Schweizer von der Gugus-Wahlkampf-Partei!
      10 11 Melden
  • pun 29.09.2015 11:37
    Highlight Klar ist die Burka für hier aufgewachsene etwas seltsames. Aber bis auf 2-3 Konvertitinnen und ein Dutzend Saudische Touristinnen trägt das wohl kaum eine Frau von Heute. Also wieder reiner Populismus - das CH Volch wird aber mal wieder darauf reinfallen...
    Gleichzeitig wird auch schweizweit an Demos o.ä. Vermummung verboten - was zum Beispiel bei einer Demo gegen Neonazis sehr angebracht ist, wenn die Faschos filmen und fotografieren - also ich hab keine Lust auf einen rechten Hausbesuch.
    43 17 Melden
    • xlt 29.09.2015 11:56
      Highlight Ein Vermmumungsverbot an Versammlungen gibt es schon, daran ändert sich erstmal nichts.
      23 0 Melden
    • pun 29.09.2015 12:17
      Highlight Alle Quellen, die ich dazu gerade konsultierte sagen, dass es kein nationales Vermummungsverbot gibt (wurde um Ständerat 2013 abgelehnt), nur kantonale.

      Bei Versammlungen wird es meiner Erfahrung nach häufig in die polizeilichen Vorschriften geschrieben, wenn der Kanton so ein Verbot kennt, durchgesetzt aber auch nur als Schikane.
      2 2 Melden
    • Commodore 29.09.2015 12:42
      Highlight Aha, also darf sich nur Vermummen wer die richtige politische Einstellung oder Herkunft hat, spannend..
      7 2 Melden
    • pun 29.09.2015 13:37
      Highlight Meine Beispiele stammen natürlich aus meiner Erfahrungswelt, sprechen sich aber überhaupt gegen ein Vermummungsverbot aus, egal für wen. Weiss nicht woher Commodore jetzt diese Aussage nimmt?

      Vermummung kann aus persönlichen, gesundheitlichen, politischen, religiösen und sonst was für Gründen angebracht sein.
      3 0 Melden
    • Hierundjetzt 29.09.2015 14:08
      Highlight Jetzt bin ich gespannt, wenn ich an eine Demo gehe, muss ich mich nie verhüllen, ich stehe zu meiner Meinung und bin stolz darauf. OK, ich gehe halt auch nur an bewilligte Demos. Wo Bitte muss man sich aus gesundheitlichen Gründen verhüllen? Wenn dem so wäre, hast Du ein Verbrennung 1. Grades. Kurz und Gut: weniger dem RJZ nachlaufen und Autos demolieren, dann brauchst Du auch keine Angst von Deinem Gegenüber zu haben.
      4 2 Melden
    • AdiB 29.09.2015 18:55
      Highlight die vermumung aus gesundheitlichen gründen, ist wahrscheinlich für die asiatischen turis gedacht. die laufen auch hier gerne mit masken herum.
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 11:34
    Highlight Das Gesicht zu Verstecken betrachte ich als krass unhöflich bis asozial.

    Es gibt im ursprünglichen Islam keine Vorschrift, die das verlangt. Gesichtsschleier sind älter als der Islam. Sie sollen in Wüstenregionen das Gesicht vor Sonne und Sand schützen. Fanatiker machten es erst lange nach Gründung des Islams zum Werkzeug für die Unterdrückung von Frauen.

    Alle andere Kleidung ist ok, inkl. Kopftücher. Tschador und Co. find ich zwar immer noch schräg. Aber solange es freiwillig ist und das Gesicht nicht verhüllt wird, sollen sie damit glücklich werden.

    54 4 Melden
    • Alex_Steiner 29.09.2015 12:24
      Highlight Aha? Und wenn sie freiwilig ihr Gesicht verdecken wollen ist das nicht okay? Weil sie glauben das ist aus irgendwelchen unerklärlichen Gründen unhöflich? Machen sie mit bei meiner initiative das Frauen ihre Brüste nicht mehr verdecken dürfen? Finde ich krass unhöflich wenn Frauen nicht zeigen was sie haben.
      7 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 14:29
      Highlight Brüste haben keine Mimik. Du kannst ihnen nicht ansehen, ob die Sprecherin traurig, wütend oder gleichgültig ist. Du kannst den Brüsten nicht ansehen, ob sie etwas ernst meinen oder sich nur über etwas lustig machen.

      Machst du bei deiner Frau oder Freundin keinen Unterschied zwischen Brüsten und Gesicht? Dann hoff ich, du hast nie Töchter *lach*
      8 0 Melden
    • adma 29.09.2015 15:55
      Highlight Da muss ich dir recht geben, grundsätzlich soll sich jeder und jede so kleinen dürfen wie es ihr passt. Nur möchte ich gerne das Gesicht von meinem gegenüber sehen, verstehen, wiedererkennen...
      2 0 Melden
  • Sir Jonathan Ive 29.09.2015 11:30
    Highlight "Niemand darf eine Person zwingen, ihr Gesicht aufgrund ihres Geschlechts zu verhüllen!" Soweit richtig! Aber auch: "Niemand darf eine Person zwingen, ihr Gesicht aufgrund persönlicher vorlieben nicht zu verhüllen!" Beide zusammen würden funktionieren. Nur eine alleine macht wenig Sinn.
    45 16 Melden
  • frankyfourfingers 29.09.2015 11:28
    Highlight finde es eigentlich eine gute Sache, dann aber eine Klausel zu "einheimischem Brauchtum" zu machen ist in einer globalisierten welt doch ein witz
    44 8 Melden
    • Asmodeus 29.09.2015 11:37
      Highlight Ihnen ist halt aufgefallen, dass sonst die Fasnacht verboten werden müsste.

      Aber gilt Halloween als einheimischer Brauchtum oder wird man bei nem Zombiewalk zukünftig verhaftet?
      38 2 Melden
  • Asmodeus 29.09.2015 11:24
    Highlight Es ist wahrlich erschreckend wieviele Leute hier auf JA klicken.
    60 11 Melden
  • Eisenhorn 29.09.2015 11:24
    Highlight Häuchlerisch bis zum geht nicht mehr. Unser Frauenstimmrecht ist noch nicht so lange her. Frauen verdienen immer noch weniger und das mit dem Mutterschaftsurlaub war auch eine Qual. Aber definitv die Burka MUSS das Problem der Gleichberechtigung in der Schweiz sein!!! Diese 5% Muslime von denen ein KLEINER Prozentsatz eine Burka trägt wird sicher signifikanten Einfluss auf die Gleichberechtigung in der Schweiz haben. Oder man könnte fast meinen das es nur darum geht hier irgend jemandem ans Bein zu Pinkeln.
    55 14 Melden
    • Karl33 29.09.2015 11:40
      Highlight Wahrscheinlich verdienen in der Schweiz Muslime weniger als Frauen. Aber darüber gibts natürlich keine Lohntransparenz und Statistik.
      8 11 Melden
    • Sir Jonathan Ive 29.09.2015 11:57
      Highlight Eisenhorz Kleine Korrektur. In der Schweiz trägt nicht ein kleiner teil der muslime ein Burka, sondern gar niemand. Es gibt im moment in der schweiz keine burkaträger. nur die niqab wird von wenigen frauen getragen.
      24 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 12:06
      Highlight Danke Jony für die gute Aufklärung. (ehrlich gemeint und nicht sarkastisch) das brauchen wir
      8 3 Melden
    • atomschlaf 29.09.2015 12:08
      Highlight Abgesehen von ein paar Hinterwäldlerkantonen gibt es das Frauenstimmrecht mittlerweile seit 40 Jahren.
      Frauen verdienen nicht weniger weil sie so furchtbar böse diskriminiert werden, sondern weil sie oft in Niedriglohnbranchen arbeiten und sich zudem in Lohnverhandlungen und Bewerbungsgesprächen vielfach schlecht und zu billig verkaufen.
      7 6 Melden
    • SeKu 29.09.2015 12:17
      Highlight Ja Eisenhorn, auch die Menschen in ganz kleinen Minderheiten sind wichtig. Egal wie klein diese Minderheit ist. Menschen sind Menschen, egal welcher Religion (oder keiner Religion), egal wie klein diese Minderheit ist.
      2 0 Melden
    • Tatwort 29.09.2015 13:43
      Highlight @Jony: Woher "weisst" Du das? Alleine in dem Kaff, in dem ich wohne, gibt es in meiner Nachbarschaft eine Burka- und drei Niqab-Trägerinnen.
      2 0 Melden
    • Sir Jonathan Ive 29.09.2015 14:00
      Highlight @tatwort Komisch. Ich habe die Information in einer nicht mehr ganz aktuellen Arena aufgeschnappt. (Also etwa vor 4 Monaten). Vieleicht war die Information damals schon falsch oder es hat sich mitlerweilen geändert. Das weiss ich leider auch nicht. Habe jetzt auf die kürze auch nichts per duckduckgo finden können.
      0 0 Melden
    • Sir Jonathan Ive 29.09.2015 14:03
      Highlight @Tatwort Mehr Infos dazu findest du unter punkt 5 der Antwort des Bundesrates unter folgendem Link.
      http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20094308
      0 0 Melden
    • atomschlaf 29.09.2015 14:12
      Highlight @Jony: Die Antwort des Bundesrates ist aber schon fünf Jahre alt.
      3 0 Melden
    • Sir Jonathan Ive 29.09.2015 14:22
      Highlight @atomschlaft gut da habe ich jetzt schon wieder nicht drauf geachtet tut mir leid.
      2 0 Melden
    • Tatwort 29.09.2015 14:25
      Highlight Es wäre, offen gesagt, auch komisch, wenn hier irgendwelche Beamte die "verschleierten" Frauen zählen sowie nach "hier wohnhaft" und "touristisch anwesend" aufteilen würde.

      0 0 Melden
  • Sumsum 29.09.2015 11:20
    Highlight Für die Schweiz gibt es keine statistischen Erhebungen zum Tragen der Burka oder des Niqab. In Frankreich geht man laut Aussage des französischen Innenministers von etwa 1630 vollständig verhüllten Frauen bei 5 bis 6 Millionen Personen islamischer Religionszugehörigkeit aus. Überträgt man diese Schätzung auf die Schweiz, würde dies etwa 95 bis 130 vollständig verhüllten Frauen entsprechen. Die effektive Zahl dürfte jedoch erheblich tiefer liegen....
    Hier zu lesen : http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20094308
    13 3 Melden
    • Asmodeus 29.09.2015 11:39
      Highlight Darum ist diese Initiative perfekt für uns Bünzlischweizer.

      Man kann sich richtig schön aufregen, aber die Opferzahlen sind so gering, dass wir uns nicht schlecht fühlen müssen. Wir kennen ja niemanden der betroffen sein könnte.

      Wir wollen ja auch niemanden kennen der betroffen sein könnte, dafür müsste man über den eigenen Tellerrand hinaus blicken.
      27 8 Melden
    • poga 29.09.2015 11:58
      Highlight Darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Einerseits ist es Unsinn wegen dieser paar Frauen ein Gesetz zu machen. Nur finde ich dass genau so eine Burka auch ein Zeichen fehlender Integration und Abschottung gegen unsere Lebensweise ist. Das dürfen wir nicht hinnehmen. Eine noch viel wichtigere Frage ist, wie wollen wir ein Vermummungsverbot machen wenn gleichermassen die Burka erlaubt sein soll. Ich glaube wer eine offene Schweiz möchte soll auch einfordern das man das Gegenüber sehen kann.
      8 5 Melden
    • Bijouxly 29.09.2015 12:06
      Highlight Also dem kann ich jetzt nicht zustimmen. Ich habe ein Jahr lang in Frankreich (Normandie, nicht Paris) gelebt und wenn es in ganz Frankreich nur knapp 2000 verschleierte Frauen geben soll, dann wohnen die wohl alle in Rouen. Oder ich habe immer nur dieselben gesehen - was aber auch nicht anzunehmen ist. Die Dichte an verschleierten Frauen war sehr hoch, nur Österreich (Wien) hat das noch überboten. In der CH sind wird sehr behütet, hier sieht man höchstens Mal am Bellevue eine verhüllte Frau. Doch die Zahlen Frankreichs stimmen mMn absolut nicht, das höre ich auch von französischen Freunden...
      11 8 Melden
    • Sir Jonathan Ive 29.09.2015 14:12
      Highlight @poga Ich bin in zweierlei Dingen nicht mit Ihnen einverstanden. Es ist kein Unsinn für wenige Leute ein Gesetz zu erlassen. Jede Minderheit muss beachtet werden damit das System funktioniert.
      Allerdings sehe ich die Verschleierung nicht als Zeichen der fehlenden Integration. Integration ist, wenn man sich an die Gesetze hält und wir haben werder in der Bundesverfassung noch im Ausländergesetz eine Kleidungsvorschrift. Ich bin deshalb überzeugt, dass auch eine Verschleierte Frau sich problemlos integrieren kann.
      Siehe auch punkt 1 auf sumsums seite.
      0 2 Melden
  • Asmodeus 29.09.2015 11:19
    Highlight Absoluter Blödsinn und ich hoffe es scheitert. Aber leider fürchte ich, dass sich genug Leute finden die auch diesen Dreck in die Verfassung aufnehmen.


    Dann steht in der Verfassung folgendes:

    "Im Namen Gottes des Allmächtigen!
    ...
    Die Glaubens- und Gewissensfreiheit ist gewährleistet.
    ...
    Der Bau von Minaretten ist verboten."

    Der einzige Punkt dem ich zustimme wäre "Niemand darf eine Person zwingen, ihr Gesicht aufgrund ihres Geschlechts zu verhüllen".

    ABER das steht bereits in der Verfassung Art. 15,4.

    "Niemand darf gezwungen werden, ... eine religiöse Handlung vorzunehmen"
    28 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 11:40
      Highlight Mir gehts hier nicht um Religion. Mal abgesehen davon, dass es im ursprünglichen Islam auch keine Vorschrift gibt, die Frauen zwingt, das Gesicht zu verhüllen.

      Mir geht es vielmehr darum, dass das Gesicht in der Kommunikation wesentlich ist. Mimik lesen zu können ist fundamental im sozialen Miteinander von Menschen. Wer das Gesicht verhüllt, macht sich damit automatisch asozial.
      26 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 12:09
      Highlight Rhabarber . . asozial . . richtig
      1 0 Melden
    • Asmodeus 29.09.2015 12:28
      Highlight Das tut gemäss deiner Logik auch jeder der Online schreibt.


      Wobei.. viele Onlineschreiberlinge verhalten sich in der Tat oft assozial :p
      8 1 Melden
    • Petrarca 29.09.2015 12:31
      Highlight Rhabarber: Es gibt noch einige Gewohnheiten, die Menschen asozial machen. Müssen wir deswegen gleich "Türe-nicht-aufhalten", "nicht-danke-sagen", "in der Öffentlichkeit laut rotzen" etc alles unter Strafe stellen? Ich finde Burkas unnötig. Anderen vorschreiben, was sie zu tragen haben aber genau so. Fremde Leute erziehen müssen ebenso. Mit asozialen Personen brauche ich mich ja nicht zu unterhalten, zwingt mich niemand dazu... Ich kann mich jetzt also über die knapp 100 verschleierten Frauen in der CH aufregen, obwohl die mein Leben nicht im Geringsten beeinflussen, oder einfach diese Leute ignorieren, so wie ich alle anderen Leute ignoriere, die ich doof finde. Letzteres trägt wohl einiges mehr zu meinem allgemeinen Wohlbefinden (und auch zu einem anständigen Miteinander) bei als die erste Variante... Und genau so daneben finde ich übrigens die Lohnunterschiede zwischen Frau und Mann bei gleicher Arbeit. Da gibts aber keine Initiative dazu von der SVP.
      8 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 14:39
      Highlight Das Gesicht eines Gegenübers sehen zu können ist rudimentär in allen direkten sozialen Interaktionen. Das ist nicht vergleichbar mit Türe Aufhalten oder Danke sagen. Wo ich übrigens dem anderen mit ein klein wenig Sozialkompetenz im Gesicht ansehen kann, dass er die Tür nicht offenhalten will oder dass er vielleicht nicht Danke sagt, weil er grad total traurig ist. Oder was auch immer ... ich kann es ihm ansehen.

      Mit der svp hab ich überhaupt nichts zu tun. Ich kann die nicht ausstehen. Trotzdem bleib ich dabei. Ich will keine versteckten Gesichter in der Öffentlichkeit.
      2 0 Melden
    • Petrarca 29.09.2015 15:19
      Highlight Rhabarber: Noch im Spätmittelalter spielte das Gesicht in der Kommunikation und Identifizierung eine Nebenrolle. Genau so wie heute noch in anderen Teilen der Erde. Weil Du das jetzt aber anders siehst als ich, muss Deine Meinung nun in die Verfassung einfliessen und zur Maxime jener 100 Muslimas werden, welche eine andere Meinung haben als Du?
      1 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 11:18
    Highlight Das ist eine schwierige Frage. Zum einen bin ich für die Religionsfreiheit (wäre diese nicht vorhanden hätte ich selbst Probleme). Zum anderen symbolisiert die Burka für mich persönlich schon die Unterdrückung der Frau. Und auch wenn die Frau diese freiwillig anzieht, für mich ist es eine indoktrinierte Unterdrückung. Als das Frauenstimmrecht eingeführt wurde, gab es auch Frauen die es nicht für nötig hielten stimmen zu gehen.
    Bei diesem Thema bin ich echt ein bisschen zwigespalten -.-
    11 4 Melden
    • Lialice 29.09.2015 11:43
      Highlight Es wird jetzt aber auch keine gläubige Muslimin plötzlich zur Feministin, weil man ihr das Burkatragen verbietet...
      9 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 11:44
      Highlight Ich wäre total gegen ein Verbot islamischer Kopfbedeckungen. Weil das die Religionsfreiheit begrenzen würde, die zu den Menschenrechten gehört. Aber - wie schon oft gesagt - es gibt im ursprünglichen Islam keinen Zwang für Frauen zur Gesichtsverhüllung. Das Gesicht zu verstecken seh ich als asozial, weil es jedem Gegenüber verwehrt die Mimik zu lesen. Als würde man mit jemandem reden, der einem immer den Rücken zukehrt.
      Kopfbedeckungen, die das Gesicht nicht verhüllen, sind ja weiterhin erlaubt.
      Ich werde hier definitiv ein Ja in die Urne legen.

      ps: islamische Freundinnen sehen das ebenso
      11 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 11:53
      Highlight Es geht nicht mal zwingend darum zur Feministin zu werden, sondern ja der Unterdrückung der Frau einen Riegel vorzuschieben.
      Auch stimmt es, dass der Islam das nicht zwingend vorschreibt. Gegen die Religiöse Kopfbedeckung habe ich auch persönlich auch nichts. Nutze selbst Kapuzen bei religiösen Zeremonien. Dies ist aber ebenfalls Freiwillig und wird nicht verlangt. Beklemmend ist es wenn es eben gezwungener Massen zur Verschleierung kommt.
      8 4 Melden
    • atomschlaf 29.09.2015 12:11
      Highlight Für die Ausübung des islamischen Glaubens brauchte es weder eine Verhüllung noch ein Minarett. Somit tangiert ein allfälliges Verbot die Religionsfreiheit nicht.
      BTW: Es gibt in der Schweiz Dutzende wenn nicht Hunderte von Moscheen aber nur eine Handvoll Minarette.
      5 1 Melden
    • Petrarca 29.09.2015 12:36
      Highlight Rhabarber: Hör doch bitte auf, zu definieren, was "der Islam" nun ist und was nicht. Wollen wir auch kubanischen und algerischen Christen erklären, wo sie in ihren Bräuchen gegen das "ursprüngliche Christentum" verstossen? Oder wollen wir akzeptieren, dass Muslime ihre eigenen Strömungen und Interpretationen haben, wie es eben auch im Christentum üblich ist? Dieser Paternalismus ist doch nicht auszuhalten...
      6 2 Melden
    • stiberium 29.09.2015 14:24
      Highlight @Petrarca
      Eine etwas gefährliche Aussage. Was gewisse Strömungen gerade aus den alten Schriften herausinterpretieren kann und will ich nicht akzeptieren. Siehe Salafismus.
      2 0 Melden
    • Petrarca 29.09.2015 14:44
      Highlight Stiberium: Du verstehst mich falsch. Ich sage nur, dass es nicht an mir, Dir oder sonst wem liegt, Muslimen zu erklären, wie Ihre Religion auszusehen hat und was dazu gehört und was nicht. Das heisst aber nicht, dass wir keine Gesetze erlassen können, die gewisse Interpretationen von Religionen tangieren. ZB darf Rhabarber für ein Burkaverbot aus persönlichen Gründen sein. Wenn sie aber für ein Verbot ist, weil "Muslime sowieso kein Kopftuch brauchen, um ihren Glauben ausüben zu dürfen", finde ich das a) unglaublich arrogant und b) höchst problematisch.
      0 0 Melden
    • stiberium 29.09.2015 15:32
      Highlight Rhabarber will ja nicht aus religiösen Gründen ein Verbot der Gesichtsverschleierung sondern aus Gründen der Kommunikation zwischen Menschen?! Als Nichtmitglied einer Religion sollte man sich klar zurückhalten, korrekt. Nur sehe ich da bei Rhabarbers Kommentar kein Problem. Weshalb ich das schreibe; Ich mag es nicht wenn Personen resp. User unnötig angegriffen werden.
      0 0 Melden
    • Petrarca 29.09.2015 16:35
      Highlight "Rhabarber 29.09.2015 11:44 Ich wäre total gegen ein Verbot islamischer Kopfbedeckungen. Weil das die Religionsfreiheit begrenzen würde, die zu den Menschenrechten gehört. Aber - wie schon oft gesagt - es gibt im ursprünglichen Islam keinen Zwang für Frauen zur Gesichtsverhüllung. " Sie baut Ihr Argument auf der Prämisse auf, dass im Islam die Verschleierung nicht nötig ist. Damit hält sie sich als "Nichtmitglied einer Religion" nicht zurück & umgeht gleichzeitig ihr eigens hervorgebrachtes Dilemma mit der Religionsfreiheit, die ihr offenbar wichtiger wäre als die Sache mit der Kommunikation.
      1 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 11:16
    Highlight Im Islam darf eine Frau sich aus freiem Willen ganz verhüllen, müssen tut Sie nur ein Kopftuch in der Moschee. Wen Sie muss ist es nur der Mann dahinter der sagt DU musst und Sie zwingt, dann sollte der Mann verschwinden. Und bei gläubigen Muslima ist das Kopftuch so wie das Kopftuch für eine Nonne bei Christen. Das ist so wie es den Heiligen Krieg im Koran nicht gibt nur der Matcho sagt (allahu akbar mit der Waffe in der Hand).
    as-salāmu ʿalaikum ‚Der Frieden auf Euch!‘
    20 17 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 29.09.2015 11:23
      Highlight Schon man was von der Realität gehört? Darin ist der Koran nicht eindeutig und es gibt keine Deutungshoheit. Statistisch gesehen macht der Koran deutlich mehr negative Schlagzeilen als positive und das liegt auch am Koran und wie unklar und widersprüchlich er offenbar ist. Wie die Menschen selbst.
      12 15 Melden
    • Sir Jonathan Ive 29.09.2015 11:32
      Highlight Im Quran steht nur, dass man sich verhüllen muss. Wie ist nirgens geschrieben. Das Kopftuch-tragen ist als tradition nur entstanden da Mohammeds Frauen auch Kopftücher trugen um sich zu verhüllen.
      8 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 11:49
      Highlight Habt Ihr schon einmal im alten Testament gelesen . . da brauche ich nicht weiter zu schreiben . . oder ??
      13 4 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 29.09.2015 13:20
      Highlight Wieso geht ihr eigentlich nicht zum IS und erklärt denen mal den Quran? Oder zu den Moslem die sich verhüllen? Scheinbar wisst er es ja besser.
      3 1 Melden
    • Sir Jonathan Ive 29.09.2015 14:26
      Highlight @andre Es bringt nichts zu den IS-Führern zu gehen und Ihnen das zu erklären. Die wissen das genau und führen den Krieg nicht aus religiösen Gründen sondern wegen der Macht und des Geldes. Die Religion ist nur ihr Werkzeug zur Rekrutierung. Und Moslems die sich verhüllen wissen auch bescheid über diese auslegung, haben sich aber selber für eine Strecktere Lebensweise entschieden, was in keiner Hinsich etwas verwerfliches ist.
      2 0 Melden
  • herpderpschlerp 29.09.2015 11:12
    Highlight dann kann man die hooligans endlich schon vor dem match einbuchten ;) oder fällt das dann unter einheimisches brauchtum?
    49 9 Melden
    • Eisenhorn 29.09.2015 11:19
      Highlight Made my day.
      15 2 Melden
  • Mate 29.09.2015 11:10
    Highlight Aus Gründen einheimischen Brauchtums? Nein, so nicht, wenn ihr so was fordert gilt das für alle, auch für euch! Und nein, ich verurteile es wenn, wenn Frauen dazu gezwungen werden.
    23 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 11:46
      Highlight Ich denke, "einheimisches Brauchtum" meint z.B. Masken an der Fasnacht. Das kann man nicht mit Ganzjahrestotalverhüllung vergleichen *g
      14 8 Melden
    • poga 29.09.2015 12:00
      Highlight Die Skifahrer fallen wohl auch darunter.
      13 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 12:11
      Highlight Oh jaa dann darf ich mich ja nicht mehr verhüllen bei Biiiise . . danke für den Ratschlag zum kommenden Winter. :-)
      1 0 Melden
  • Frohes Locken 29.09.2015 11:10
    Highlight Ich erachte die Initiative insofern als problematisch, dass sie sich ziemlich direkt gegen den Islam richtet, und ausserdem noch schöne Lücken offen lässt, um Einheimische Verhüllungarten weiterbestehen zu lassen.
    Auch wenn die Burka im Bezug auf Frauenrechte problematisch ist, denke ich das ein solches Verbot der falsche Weg ist in dem Bereich etwas zu erzwingen.
    23 17 Melden
    • atomschlaf 29.09.2015 14:23
      Highlight Was ist daran problematisch wenn sich etwas gegen den Islam richtet?
      Der Islam richtet sich auch gegen die Gleichberechtigung von Mann und Frau.
      Der Islam richtet sich auch gegen Homosexuelle.
      Der Islam richtet sich auch gegen die Religionsfreiheit.
      etc.
      6 2 Melden
    • philipp meier 29.09.2015 14:29
      Highlight @atomschlaf: entweder kennst du keine moslems oder du bist dir gar nicht bewusst, wer in deinem bekanntenkreis ein moslem ist.
      du argumentierst so, als ob alle christen die ansichten vom papst oder huonder teilen würden. tun die meisten christen jedoch nicht;)
      4 4 Melden
    • atomschlaf 29.09.2015 23:48
      Highlight @philipp meier: Doch, ich kenne auch Moslems die es mit der Religion nicht so genau nehmen. Die wären aber auch gar nicht von einem Burka-Verbot betroffen.
      Was den Vergleich strenggläubiger oder gar fanatischer Moslems mit christlichen Frömmlern angeht (die ich auch nicht mag), treten Letzere niemals so fordernd, militant oder gar gewalttätig auf wie Erstere.
      Nachfolgend ein Link auf einen zum Thema passenden Focus-Artikel:
      http://www.focus.de/politik/deutschland/debatte-um-integration-hellhaeutige-und-hellhaarige-werden-mit-blicken-getoetet_id_4980122.html?fbc=fb-shares%3FSThisFB
      3 0 Melden
  • Gott 29.09.2015 11:07
    Highlight Wenn sich die SVP so stark für die Gleichbereichtigung der Geschlechter interessiert gäbe es noch andere Initiativen.
    Aber z.B. Lohngleichheit in der Privatwirtschaft wäre das Aufzwingen sozialistischer Ideen.
    Es ist ja schon schlimm genug, solche Initiativen zu sehen. Aber das ganze dann noch unter einem Robin-Hood-Deckmantel zu tun ist nur noch verlogen.
    34 16 Melden
    • SeKu 29.09.2015 12:09
      Highlight Weil Frau A zu wenig verdient, müssen wir zulassen, dass Frau B unter eine Burka gezwungen wird.
      Was für eine Logik, die Sie da verbreiten!
      5 6 Melden
    • atomschlaf 29.09.2015 14:21
      Highlight Löhne sind Verhandlungssache. Wenn die Frauen regelmässig zu wenig fordern ist das weder der Fehler der bösen Männer noch der bösen Wirtschaft oder der bösen SVP.
      6 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 18:10
      Highlight Atomschlaf, da stimme ich Ihnen voll zu! Es darf im Gesetz keine Diskriminierung geben, der Rest ist dem Individuum überlassen.
      2 0 Melden
  • Menel 29.09.2015 11:04
    Highlight Aber man darf Leute dazu zwingen, etwas nicht zu tragen? Was für eine Logik....
    40 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 11:26
      Highlight Mit dem heutigen Recht darf ER Sie dazu zwingen. Dann muss man aber gegen Ihn vorgehen und ein Gesetz einreichen. Ihr ist bei einem Burka verbot nicht geholfen Sie muss einfach wieder in die Heimat geschickt werden so will das Ihr Matcho zuhause.
      as-salāmu ʿalaikum
      9 14 Melden
    • Asmodeus 29.09.2015 11:35
      Highlight Mit dem heutigen Recht darf ER das bereits jetzt schon nicht tun.
      Scheinbar kennt bloss keiner die eigene Verfassung an der wild rumgeschnibbelt wird.

      Macho schreibt man übrigens ohne T
      18 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 11:52
      Highlight Klugschwätzer . . auch mit t (aber kleinem t)
      9 13 Melden
  • Creative Teen 29.09.2015 11:03
    Highlight Jetzt ist es die Aufgabe des Parlaments diese Initiative sehr kritisch zu untersuchen. Da Religionsfreiheit hoffentlich ein Menschenrecht ist, sollte sie für ungültig erklärt werden.
    18 20 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 11:28
      Highlight Sicher sollte sie das nur müssen wir etwas gegen den Matcho unternehmen der Sie dazu zwingt di Burka zu tragen. So ist besser geholfen.
      as-salāmu ʿalaikum
      7 10 Melden
    • atomschlaf 29.09.2015 23:50
      Highlight @Creative Teen: Für die Ausübung der islamischen Religion ist es nicht notwendig, dass Frauen ihr Gesicht verhüllen. Die Religionsfreiheit wäre nicht tangiert.
      3 0 Melden
    • Creative Teen 30.09.2015 22:37
      Highlight @TomiLee: Klar muss man etwas tun gegen diese patriarchalischen Strukturen. Es ist jedoch sicherlich der falsche Weg, vielen gemässtigten Muslima ein Verbot aufzuzwingen...
      0 0 Melden
    • Creative Teen 30.09.2015 22:47
      Highlight @atomschlaf: Ich weiss. Die Verschleierung steht nicht im Koran geschrieben, sondern von irgend einem Iman festgesetzt worden. Das Verschleiern ist zwar nicht "notwendig", wie du es nennst, aber es ist Teil der Religion, genauso wie die unsinnige Schöpfungslehre mit Adam und Eva Teil christlicher Religionen ist. Ich persönlich kann es auch nicht nachvollziehen, weshalb man sich für die Religion verschleiern sollte/will. Aber es ist nunmal eine andere Kultur. Die Schweiz ist ein Land voller verschiedener Kulturen. Lassen wir doch deshalb jeder sein Leben leben wie er oder sie es will und überwinden unsere irrationalen Änsgte.
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