Schweiz
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«Niemand darf eine Person zwingen, ihr Gesicht aufgrund ihres Geschlechts zu verhüllen» –Initiative für ein nationales Burkaverbot ist lanciert

29.09.15, 10:59 29.09.15, 11:24


Burka und die Schweiz: Passt das zusammen?
Bild: KEYSTONE

Das Tragen von Gesichtsschleiern soll in der Öffentlichkeit verboten werden. Das Egerkinger Komitee hat am Dienstag – ein halbes Jahr später als geplant – eine Initiative für ein Verhüllungsverbot in der Schweiz lanciert.

Der Initiativtext entspricht dem Text jenes Volksbegehrens, das 2013 vom Tessiner Stimmvolk gutgeheissen worden war. Wörtlich heisst es: «Niemand darf sein Gesicht [...] an Orten verhüllen [...], die allgemein zugänglich sind (ausgenommen Sakralstätten) [...].» Und weiter: «Niemand darf eine Person zwingen, ihr Gesicht aufgrund ihres Geschlechts zu verhüllen.»

Umfrage

Ja oder Nein zum Burkaverbot – soll die Schweiz ein Verhüllungsverbot einführen?

  • Abstimmen

18,114 Votes zu: Ja oder Nein zum Burkaverbot – soll die Schweiz ein Verhüllungsverbot einführen?

  • 41%Ja. Diese Art der Verhüllung hat hier nichts verloren.
  • 35%Nein. In der Schweiz herrscht Religionsfreiheit. Darunter fällt auch das Tragen einer Burka.
  • 23%Bin verwirrt. Würde das Verhüllungsverbot auch für Bauersfrauen und ihre Kopftücher gelten?

Ausnahmen will das Komitee nur «aus gesundheitlichen, sicherheitsrelevanten, klimatischen sowie aus Gründen des einheimischen Brauchtums» zulassen. Falls Volk und Stände die Initiative annähmen, müsste der neue Verfassungsartikel innert zwei Jahren in Kraft treten.

Das Egerkinger Komitee hat den Initiativtext der Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot» bei der Bundeskanzlei zur formellen Vorprüfung eingereicht, wie Co-Präsident Walter Wobmann (SVP/SO) vor den Medien in Bern gemäss Redetext sagte. «Wir hoffen, sobald wie möglich mit der Unterschriftensammlung beginnen zu können.»

Das gleiche Komitee hatte bereits das Volksbegehren zum Minarettverbot lanciert. Die Lancierung der Verhüllungsverbotsinitiative war bereits für Anfang Jahr angekündigt gewesen. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • GeorgOrwell 1984 27.11.2015 17:28
    Highlight Den Titel finde ich seehr interessant:

    "Niemand darf eine Person zwingen, ihr Gesicht aufgrund ihres Geschlechts zu verhüllen"

    Aber man darf eine Frau aufgrund Ihres Geschlechts, dazu zwingen, sich zu enthüllen?

    Was ist nun mit der alten schönen Demokratie und Nächsten Liebe etc. passiert?

    Ich denke ich kenne die Antwort: "das schlechte Gewissen der Westen, für das Leid die seit Jahren im Nahen Osten ausgeübt wird, hat sich in Angst umgewandelt, die Schuldgefühle machen den Leuten Angst... Und anstatt es besser zu machen, provoziert man weiter, um einen Grund für das Töten zu haben...
    2 0 Melden
  • Qui-Gon 30.09.2015 09:16
    Highlight ein halbes Jahr später "als geplant", dafür drei Wochen vor den Wahlen. So ein Zufall aber auch...
    5 0 Melden
  • Monti_Gh 29.09.2015 22:10
    Highlight dürfen die klageweiber aus dem freiburg. romont auch nicht mehr auf die strasse??
    8 8 Melden
    • Kramer 29.09.2015 22:52
      Highlight Das sind Schweizer Traditionen, die sind ausgenommen...
      1 3 Melden
    • Monti_Gh 30.09.2015 06:59
      Highlight die burka-trägerin könnte sich auf diese Schweizer Tradition beziehen.
      1 2 Melden
  • Monti_Gh 29.09.2015 21:54
    Highlight Burka-Verbot betrifft hauptsächlich Touristinnen aus dem Golf. Als hätte der Tourismussektor in der Schweiz nicht schon genug Probleme.
    9 7 Melden
  • Kramer 29.09.2015 21:22
    Highlight Frei bleiben
    SVP wählen
    Kopftuch verbieten

    Sieht sonst noch jemand den Widerspruch?
    13 12 Melden
    • DerWeise 29.09.2015 21:38
      Highlight Ehm...
      Es gibt Mio Frauen, welche unter Androhung von Strafen das Kopftuch oder gar die Burka tragen MÜSSEN.
      Und viele mussten über Generationen gegen altgediente Traditionen kämpfen um sich die Freiheit zu erhalten, sich so zu kleiden wie Frau(!) will und d.h. in den meisten Fällen WEDER Kopftuch NOCH Burka.

      Schön wie Hippies religiöse Fundis verteidigen, schon mal an die Mehrheit von sekularen Muslimen hier gedacht, die genau so wenig von Verhüllung halten und kaum Probleme mit diesem Verbot haben.

      Übrigens sind religiöse Fundis, welche auf Verhüllung bestehen der SVP näher als du denkst.
      16 8 Melden
    • Matthias Studer 29.09.2015 21:56
      Highlight @DerWeise und mit diesem neuen Verfassungsartikel schützen wir diese Frauen?
      Ich bin für keine Unterdrückung. Bewusst habe ich drei Frauen mit Burka gesehen. Eine an der Bahnhofstraße Zürich, eine in einem Luxushotel Interlaken und eine an einer Touristenattraktionen. Das in 42 Jahren. Ich lebte in der Stadt Biel mit den meisten Muslimen in der Schweiz. Macht man nicht eine Mücke zu einem Elefanten? Oder wenn versuchen wir hier in der Schweiz zu beschützen?
      9 2 Melden
    • DerWeise 29.09.2015 22:45
      Highlight Habe ich nie gesagt, mein Kommentar bezog sich auf den lediglich auf den Oberen.
      Aber wir tun weder dem nichtfundi-Muslimen nen gefallen noch
      einer Gezwungenen wenn wir so tun, als wäre die Komplettverhüllung hier akzeptiert.
      2 0 Melden
    • Kramer 29.09.2015 22:52
      Highlight Und wenn die Frauen das Kopftuch in der Öffentlichkeit nicht mehr tragen dürfen, sperren die Fundis sie einfach zu Hause ein. Das Problem ist nicht gelöst, man sieht es nur nicht mehr.
      Das ist auch keine Lösung.
      6 3 Melden
    • Matthias Studer 29.09.2015 23:22
      Highlight @DerWeise, Gewalt in einer Partnerschaft (dazu gehört nach meinem Wissensstand auch psychische Gewalt) ist strafbar. Dieses Gesetz ist seit 2007 in Kraft. Braucht es noch eins?
      4 0 Melden
  • Matthias Studer 29.09.2015 20:07
    Highlight Also schon wieder ein Verfassungsartikel. Deshalb nein. So etwas gehört nicht in die Verfassung. Dieser Artikel schützt keine Frau, die zu einer Burka gezwungen wird, noch hält es einen Krawallbruder ab, sich im richtigen Moment zu verhüllen. Es ist eine weitere Vorschrift, die absolut nichts bringt.
    18 7 Melden
  • Chili5000 29.09.2015 20:00
    Highlight Ich finde Burkas total daneben. Genau so wie ich alle Religionen im allgemeinem daneben finde, und dennoch, ich finde es falsch jemandem die Ausübung dieser Art von reiligiöser Überzeugung zu verbieten. Einfach aus dem Grund weil ich es anmasend finde jemandem ein Verbot aufzuzwingen nur weil wir (die Geselschaft) es nicht verstehen.
    15 7 Melden
  • DerWeise 29.09.2015 19:33
    Highlight Wenn Burka's ok seien sollen, will ich aber auch kein rumgeheule, wenn Menschen so rumlaufen, wie "Gott" sie geschaffen hat.

    Zudem will ich eine Burkapflicht für hässliche Menschen -...ehm nein Moment ...nicht Menschen... sagen wir NUR hässliche Frauen, um in der Tradition der 3 von Männern für Männern geschaffenen Weltreligionen zu bleiben -
    , weil diese meine religiösen Gefühle beleidigen. Ja, ich bin streng gläubiger Pulchritudo'er.

    Echt jetzt: Wir schreiben das Jahr 2015, haben das menschliche Genom vollständig entschlüsselt, sind mit einer Raumsonde an die Grenzen unseres Sonnensystem gelangt und es gibt immer noch Hippies die jede erdenkliche religiöse (was im Falle der Burka nicht Mal klar ist) Spinnerei aus dem Mittelalter verteidigen wollen.
    18 3 Melden
    • DerWeise 29.09.2015 22:48
      Highlight Eine Religion. Eine Prophetenfigur ist im Aufbau, Buch ist in Arbeit und 2 bis 3 Revisionen davon sind für die nächsten tausend Jahre eingeplant...
      3 2 Melden
    • saderthansad 30.09.2015 02:33
      Highlight So wegen Spinnerei aus dem Mittelalter verteidigen. Das passt doch eigentlich zur SVP, die auch gerade daran ist, den Populismus aus den deutschen 30er-Jahren hier wieder zu etablieren, z.B. mit solchen Initiativen wie dieser da, die keine sachbezogene Lösung schafft.
      Wie wird man wohl in 80 Jahren pöbelnde Jugendliche nennen, die sich Albisgüetli, Amstutz und Hellebarde auf die Brust tätowieren? Neo-SVPezis?
      1 2 Melden
  • Ms. Pond 29.09.2015 19:02
    Highlight Ich bin links und mich stören verhüllte Menschen nicht. Allerdings habe ich starke Zweifel daran, dass Europa der richtige Lebensort für sie ist. Würde ich diese Religion in so einem ausgeprägten Masse leben, würde ich mich hier nicht wohl fühlen. Es ist wirklich ein schwieriges Thema. Grundsätzlich will ich nicht, dass man mir Vorschriften macht, wie ich mich zu kleiden habe. Also möchte ich es auch anderen nicht vorschreiben.
    6 10 Melden
  • Thomas Bollinger (1) 29.09.2015 18:14
    Highlight Privat halte es mit Alice Schwarzer: http://www.amazon.de/Die-große-Verschleierung-Integration-Islamismus-ebook/dp/B0056XJHMI/ref=reader_auth_dp - aber ich werde nie JA zu einer SVP-Initiative sagen. Schlussendlich geht von denen eine grössere Gefahr für unser Land aus.
    8 29 Melden
    • atomschlaf 29.09.2015 18:56
      Highlight Mein Gott, wie stur und verbohrt kann man denn bloss sein?
      Wenn die SP etwas Gutes bringt (z.B. 6 Wochen Ferien ;) dann stimme ich Ja und wenn die SVP etwas Gutes bringt (z.B. MEI ;) dann stimme ich auch Ja, egal wer der Absender bzw. Initiant ist.
      27 7 Melden
  • Petrarca 29.09.2015 16:46
    Highlight Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Fundi, der behauptet "meine Religion schreibt mir vor, dass sich Frauen verschleiern müssen" und einem ach-so-liberalen-und-modernen Westler, der dem Fundi erklärt, dass "seine Religion eben nicht vorschreibt, dass sich Frauen verschleiern müssen und sich deshalb Frauen bei uns gar nicht verschleiern dürfen"? Ich sehe keinen, beide glauben die Wahrheit gefunden zu haben und beide wollen einer dritten, unbeteiligten Person vorschreiben etwas zu tun/unterlassen bzw. wie sie sich zu kleiden hat.
    13 8 Melden
    • DerWeise 29.09.2015 19:20
      Highlight Wow, selten doofer Kommentar...

      Liberal heisst nicht alles und jeden zu tolerieren. Die Freiheiten des einzelnen hören da auf, wo sie die Freiheiten des anderen tangieren und bei religiöser Indoktrination sowie dem Zwang seinen Körper zu verhüllen, ist dies klar der Fall.

      Immer wieder erstaunlich wie Hippies, die es eigentlich besser wissen müssten, Ausuferungen einer Männer-dominierte, religiös-geprägte Machokultur verteidigen, einfach herrlich.

      ...dass man ein Verbot überhaupt diskutieren muss im Jahre 2015
      13 6 Melden
    • Petrarca 29.09.2015 20:20
      Highlight Unterdrückung beinhaltet übrigens auch, Frauen vorzuschreiben, ob sie etwas freiwillig tun oder nicht. Z.B. wenn toleranzbedachte Menschen glauben, über die Köpfe von hunderttausenden von Frauen hinweg entscheiden zu dürfen, dass sie das, was sie tun, unfreiwillig tun, weil sie offenbar nicht selbständig denken können. Zum kotzen diese Bevormundung...
      4 4 Melden
    • DerWeise 29.09.2015 22:51
      Highlight @Petrarca

      Rede mal mit paar jungen, gut gebildeten Frauen aus dem Iran. Deine Ansichten werden sich schnell ändern....
      2 0 Melden
    • Petrarca 30.09.2015 11:03
      Highlight @DerWeise: Keine Ahnung, was die subjektive Meinung einer Iranerin damit zu tun hat. Aber lass mich raten: Sie findet es scheisse, dass ihr Männer vorschreiben, was sie zu tragen hat? Nur, wenn ich einer Frau vorschreibe, was sie auf keinen Fall tragen darf, dann hat das genau so mit Bevormundung zu tun. Punkt. Das kann man wenden und schönreden wie man will, es bleibt Unterdrückung. Frag doch Deine Iranerkolleginen selbst mal, was sie davon halten, wenn Du Ihnen zu "ihrem Schutz" Kleidervorschriften machst. Sie kennen sich mit solchen "Schutzmassnahmen" nämlich bestens aus...
      0 0 Melden
    • Petrarca 30.09.2015 14:36
      Highlight Die Sache mit dem Hakenkreuz und den Sprüchen betrifft nicht nur Frauen, sondern uns alle und dienst dazu, eine Minderheit zu schützen. Die Burka ist ein Frauenkleidungsstück, somit betrifft ein Burkaverbot explizit Frauen und soll paradoxerweise die Frau selbst schützen. Wenn ein Vater seine Tochter gegen ihren Willen zwingt, einen Schleier zu tragen, dann ist er ein Fundi. Wenn wir aber Frauen gegen ihren Willen zwingen keinen Schleier zu tragen, sind wir fortschrittlich?? Lasst die Frauen selbst entscheiden, was sie tragen wollen und was nicht! Kann doch nicht so schwer sein.
      0 2 Melden
  • Menel 29.09.2015 15:49
    Highlight «Niemand darf eine Person zwingen, ihre Brustwarzen aufgrund ihres Geschlechts zu verhüllen.»

    ;)

    FREE THE NIPPLE!!!!!
    67 5 Melden
    • Asmodeus 29.09.2015 16:58
      Highlight Amen Schwester
      6 2 Melden
  • glüngi 29.09.2015 15:29
    Highlight Ich finde die Initiative falsch…
    Es GIBT Leute die eine Burka tragen wollen, FREIWILLIG.
    Solchen Menschen wird ein Teil ihrer Religion / Freiheit geraubt.
    Da kann mir jetzt niemand sagen das dies nicht stimmen würde.
    20 32 Melden
    • Tatwort 29.09.2015 17:30
      Highlight Welche Religion verlangt nach dem Tragen einer Burka? Sind also Muslima, die keine Burka tragen, Deiner Ansicht nach keine Muslima?
      7 2 Melden
  • Angelo C. 29.09.2015 14:44
    Highlight Eines scheint so gut wie sicher: Das Burkaverbot wird an der Urne angenommen werden! Zumal es keineswegs nur um Burkas, sondern generell um Gesichtsverhüllung im öffentlichen Raum geht. Es ist allgemein bekannt, dass Straftaten unter einer Burka, Sachbeschädigungen & Körperverletzungen durch maskierte Hooligans und Angehörige des schwarzen Blocks etc. begangen werden.

    http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13578810/Mit-Burka-verschleierter-Raeuber-ueberfaellt-Spielhalle.html

    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Der-Tod-lauert-unter-der-Burka/story/20046605
    47 14 Melden
    • Chrigu91 29.09.2015 22:00
      Highlight Und du hast tatsächlich das Gefühl, dass Bankräuber, Hooligans, Linksextreme etc. sich bei einer Annahme dieser Initiative nicht mehr verhüllen werden??
      3 5 Melden
  • Lowend 29.09.2015 14:43
    Highlight Richtig stupid, aber lustig wird der Initiativtext, wenn man das Gesicht durch den Bauchnabel ersetzt, der für einige SVP-Exponenten ja auch ein Stein des Anstosses sein kann. Der Text würde dann ungefähr so lauten:
    «Niemand darf seinen Bauchnabel [...] an Orten verhüllen [...], die allgemein zugänglich sind (ausgenommen Sakralstätten) [...].» Und weiter: «Niemand darf eine Person zwingen, ihren Bauchnabel aufgrund ihres Geschlechts zu verhüllen.» Ausnahmen will das Komitee nur «aus gesundheitlichen, sicherheitsrelevanten, klimatischen sowie aus Gründen des einheimischen Brauchtums» zulassen.
    9 33 Melden
    • Tatwort 29.09.2015 15:10
      Highlight Müsste es dann korrekt im letzten Satz nicht so heissen: "...aus Gründen des einheimischen Bauchtums."
      10 2 Melden
    • Lowend 29.09.2015 16:47
      Highlight Ja TomiLee, die SVP beschäftigt sich halt gerne mit Verboten von Modetrends. Beispiel gefällig:
      http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/die-aargauer-svp-im-burka-bikini-und-miniroeckli-test-8821439
      Noch viel schöner ist dieser Beitrag, wo die SVP Zufikon einen Verhaltensknigge für Schüler propagiert, zu dem sich sogar ein jetziger Bundesrat äussert, aber lies selber:
      http://www.20min.ch/schweiz/news/story/27083901
      Ist doch einfach toll, wie sich die Partei, die immer von Freiheit und Selbstbestimmung faselt gegen jede modische Freiheit und die selbstbestimmte Kleiderwahl stemmt! Echt Entlarvend!
      8 13 Melden
    • Tatwort 29.09.2015 17:31
      Highlight Und im Brauchtum wären es dann Brauchnäbel...
      5 1 Melden
  • lialia 29.09.2015 14:36
    Highlight als ob die mädchen die hier geboren werden und aufwachsen das noch tun würden... wenn doch dann wohl nur ein kleiner teil! so kenne oder beobachte ich dies zumindest! dieses gesetz ist wohl eher unnötig!
    14 14 Melden
  • simiimi 29.09.2015 14:28
    Highlight Es ist schon bedenklich, wie die Mehrheit des Forums die Initiative aus reinem Anti SVP Reflex verteufelt.
    Die Säkularisierung und die Verbannung der Religion aus der Öffentlichkeit ins Private ist eine zentrale Errungenschaft der westlichen Zivilisation, die es zu schützen gilt und per se nichts mit der SVP zu tun. Sieht man übrigens auch daran, dass in der Türkei ein rigides Kopftuchverbot bis 2011 herrschte.
    Die Zweckmässigkeit eines Verbotes sei mal dahingestellt, doch das dadurch gesetzte Zeichen ist richtig
    35 8 Melden
    • Dewar 29.09.2015 15:14
      Highlight Grundsätzlich bin ich für die säkulare Gesellschaft. Darum geht es bei der Initiative aber nicht. Sie sagen, es werde damit ein Zeichen gesetzt. Unsere Verfassung ist aber nicht irgendein Fötzel, auf den man was drauf schreibt, um "ein Zeichen zu setzen". Über einen Artikel auf Gesetzes- oder Verordnungsebene könnte man wenigstens diskutieren, aber etwas vergleichsweise Banales, was nur wenige hundert Menschen betrifft, gehört nicht in die Verfassung. Und wenn es Ihnen um die Säkularisierung geht gäbe es diesbezüglich sehr vieles, was man noch vor dem Burkaverbot anschauen müsste.
      20 3 Melden
    • Asmodeus 29.09.2015 15:14
      Highlight Säkularisierung.... also die Trennung von Religion und Staat hat NICHTS aber rein gar NICHTS damit zu tun die Leute in ihrer Religion einzuschränken.

      Die Säkularisierung ist in der Tat eine zentrale Errungenschaft die es zu schützen gilt. Sie definiert nämlich, dass wir uns nicht durch Aberglauben und religiös geprägte moralische Vorstellungen bestimmen lassen.

      In einer säkularisierten Gesellschaft wird niemand aufgrund seiner sexuellen Ausrichtung, seiner Religion, seines Geschlechts oder seiner Haarfarbe wegen diskriminiert.

      Doch leider sind wir weniger säkularisiert als wir glauben.
      17 0 Melden
    • simiimi 30.09.2015 11:31
      Highlight @Asmodeus: Ich finde Ihr Verständnis der Religionsfreiheit problematisch: Dieses hohe Gut erschöpft sich nicht als "laissez-faire" Pflicht des Staates in religiösen Dingen, sie muss auch aktiv verteidigt werden, wo Religion aus dem Privaten ins Öffentliche drängt.

      Das Burksverbot hat für mich in dieser Hindicht auch keine Priorität, doch die damit angestossene Diskussion ist sehr wichtig und längst überfällig

      2 0 Melden
  • Bruno Wüthrich 29.09.2015 14:14
    Highlight Ich störe mich nur an einem: Die Initiative will die Verhüllung des Gesichts verbieten. Dafür bin ich unbedingt. Weil ich finde, dass es verboten sein sollte, sich an Demostrationen, Sportanlässen etc. die Gesichter zu vermummen. Dass auch die Burka davon betroffen ist, scheint mir für unser Land zwar richtig, es kann aber nicht der Hauptgrund sein. Deshalb stört mich empfindlich, dass es beim Verhüllungsverbot um die Burka gehen soll. Denn damit wäre die Initiative rassistisch und fremdenfeinlich. Ist die Burka einfach nur mit dabei, ist das Volksbegehrenn meines Erachtens notwendig.
    27 10 Melden
    • Schubidubidubid 29.09.2015 15:52
      Highlight Ein Vermummungsverbot gibt's bereits in den meisten Kantonen gemäss meinem Kenntnisstand.
      14 1 Melden
    • kurt3 29.09.2015 18:20
      Highlight Muss jetzt der Initiant Wobmann mit offenem Visier Motorad fahren ?
      2 1 Melden
    • Schubidubidubid 30.09.2015 01:35
      Highlight Ich korrigiere: nur in einigen Kantonen.
      0 0 Melden
  • Dewar 29.09.2015 14:09
    Highlight Ich empfände es auch als unangenehm, das Gesicht meines Gegenübers nicht erkennen zu können. Aber ganz ehrlich, das ist mir noch kein einziges Mal passiert. Die einzigen Frauen mit Burka sah ich vor Jahren im Berner Oberland, sie gehörten einer geführten Touristengruppe aus dem arabischen Raum an. Deswegen finde ich es erstens völlig übertrieben, dafür einen Verfassungsartikel zu verschwenden. Zweitens soll eine Frau, die unbedingt ein solches Kleidungsstück tragen wollen, es auch dürfen. Die Frauen damit "schützen" zu wollen ist bevormundend und gerade aus dem Munde der SVP reinste Heuchelei.
    37 15 Melden
  • dracului 29.09.2015 13:52
    Highlight Die islamischen Wertvorstellungen sind mit der christlich geprägten, demokratischen Kultur in Zentraleuropa nicht verträglich. In Deutschland ist gut sichtbar, wie ein nicht integriertes Nebeneinander aussehen kann.
    Der zunehmende Druck über Gesetze gegen Minarette oder die Burka löst nichts. Es wäre an der Zeit, dass mit den hier lebenden Muslimen eine Lösung diskutiert wird. Nur wenn die Muslime Lösungen mittragen und wir das Zusammenleben aktiv gestalten, enden die Anfeindungen.
    14 7 Melden
  • Yolo 29.09.2015 13:50
    Highlight Bekommt nun jede Minderheit einen eigener Verbotsartikel in der BV?
    11 12 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 29.09.2015 14:11
      Highlight Aber was könnte man den lauten Schwulen verbieten?
      5 3 Melden
    • SanchoPanza 29.09.2015 14:27
      Highlight @andre, Text der Familieninitiative der CVP gelesen? Die wollten Ehe zwischen Mann & Frau in der Verfassung schreiben lassen...
      12 0 Melden
    • Asmodeus 29.09.2015 14:27
      Highlight Man könnte pinke Hemden verbieten. Das trifft auch nur ganz wenige, dürfte aber die erzkonservativen Wutbürger genug stören, damit sie die Initiative annehmen.

      Oder Kurzhaarfrisuren bei Frauen.
      8 2 Melden
    • Yolo 29.09.2015 15:15
      Highlight Oder Zubehör für Linkshänder. Das linke Sau****
      13 0 Melden
  • Wilhelm Dingo 29.09.2015 13:13
    Highlight Das Problem ist aktuell ein theoretisches, es laufen kaum Frauen mit Burka herum. In einem arabischen Land finde ich das ok, dort bin ich Gast. In der Schweiz wünsche ich mir allerdings möglichst wenig Menschen mit welchen ich nur ohne direkten Blickkontakt kommunizieren kann.
    14 13 Melden
    • Asmodeus 29.09.2015 13:53
      Highlight Wenn ich mir in der Schweiz möglichst wenig Zürcher/Rothaarige/Homosexuelle/Velofahrer/Panflötenspieler wünsche, soll ich dann auch ne Initiative lancieren um das zu verbieten?
      22 13 Melden
    • Wilhelm Dingo 29.09.2015 15:07
      Highlight @Asmodeus: Ja aber nicht verbieten sondern über die Zuwanderung steuern.
      @DOOA: Natürlich tolerieren ich Sklaverei nicht, trotzdem bin ich dort Gast und würde mich auch entsprechend anpassen.
      7 0 Melden
  • Der Tom 29.09.2015 12:31
    Highlight Ich frage mich immer was Religionsfreiheit bedeutet. Gibt es das überhaupt? Wie kann man als religiöse Person eine andere Religion ohne Vorbehalt akzeptieren? Ist eine strikte Trennung von Religion und Politik überhaupt möglich. So nach dem Motto ihr dürft eure Religion frei leben solange ihr euch an unsere Gesetze haltet. Das betrifft alle Religionen. Beim Islam wird oft davon gesprochen, dass es darauf ankommt wie der Koran verstanden wird. Ja aber wer darf denn bestimmen wie er verstanden werden sollte? Am liebsten die ihn so verstehen wie wir es gerne hätten?
    4 1 Melden
    • Asmodeus 29.09.2015 13:54
      Highlight Wir haben eine Partei die sich CHRISTLICHE Volkspartei nennt. Das zeigt doch bereits, dass hier Staat und Religion bei weitem nicht getrennt sind.
      8 3 Melden
  • Alex_Steiner 29.09.2015 12:29
    Highlight Was für ein Blödsinn... die fünf Frauen in der Schweiz die tatsächlich gezwungen werden sich zu verschleiern dürfen dann einfach das Haus nicht mehr verlassen. Toll.
    32 7 Melden
    • Tatwort 29.09.2015 14:31
      Highlight Dann wären wir bei der Freiheitsberaubung, welche durch das StGB abgedeckt wird.
      10 0 Melden
    • Max Muster (1) 29.09.2015 17:08
      Highlight @Tatwort: Wo kein Kläger da kein Richter. Eine Frau zu irgendetwas zu zwingen, ist wohl auch schon in irgendeinem Gesetz geregelt.
      0 1 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 29.09.2015 12:22
    Highlight Prinzipiell ja. Doch Städte wie Genf oder Zürich und Tourismusregionen könnten damit ein Problem kriegen. Deshalb sollten das die Kantone selber entscheiden können und eine Verschärfung diskutieren. Von einem Verfassungseintrag halte ich nichts.
    11 6 Melden
  • Alex_Steiner 29.09.2015 12:20
    Highlight Wer glaubt ihr eigentlich das ihr seid? Wer gibt euch das Recht jemandes Gesicht zu sehen? Wenn jemand Brandwunden im Gesicht hat und diese Verschleiern will ist das nicht dein Problem.

    Ich mach die nächste initiative das Frauen ihre Brüste nicht mehr verdecken dürfen. Bin mir sicher das ich genügend unterschriften zusammen kriege.
    27 11 Melden
    • Asmodeus 29.09.2015 13:56
      Highlight Nicht ganz Alex.

      Mach eine Initiative dass "schöne Brüste" nicht mehr verdeckt werden dürfen.

      Weniger betroffene Personen, also grössere Chancen damit durchzukommen.
      3 2 Melden
    • Hierundjetzt 29.09.2015 14:03
      Highlight Gute Idee, gehen Sie doch das nächste mal mit dem Motorradhelm in eine Bank. Doch Sie dürfen das! Sie sind ein freier Mann.
      Tätigen Sie doch voll verschleiert eine Amtshandlung (Betreibungsauskunft, Passbüro). Wehren Sie sich lautstark, wenn man Ihr Gesicht sehen will. Drohen Sie den Kindern des Schalterbeamten. Treten Sie den SBB Kontrolleur, weil er Ihr Gesicht nicht sieht. Es ist alles erlaubt. Und sonst empfehle ich Ihnen mal ein eine Crash-Kurs in Sachen Realität betreffend den kulturellen Gepflogenheiten in Westeuropa.
      16 7 Melden
    • Asmodeus 29.09.2015 14:31
      Highlight Lieber Hierundjetzt. Schön können Sie Drama schieben.

      1. Es ist mein Recht mit Motorradheld in eine Bank zu gehen.
      Es ist das Recht der Bank mich deswegen rauswerfen zu lassen, oder mir den Zugang zu verbieten.

      2. Es steht unter Strafe sich einer Amtshandlung zu widersetzen. Es gab bereits Urteile, dass man sein Gesicht zeigen muss um seine Identität bestätigen zu lassen.

      3. Ausübung von Gewalt steht sowieso unter Strafe.

      2 von 3 Ihrer Beispiele sind also bereits illegal (übrigens auch ausserhalb von Westeuropa) und demzufolge besteht gar kein Zusammenhang mit der Initiative.
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    • Hierundjetzt 29.09.2015 15:38
      Highlight Lieber Asmodeus somit wäre Ihr Zitat "Wer gibt euch das Recht jemandes Gesicht zu sehen?" somit obsolet. Bleibt nur die Frage: Wird eine Muslima Ihren Gesichtsschleier im Passbüro vor einem fremden Mann (oh Gott Hilfe) ablegen? Nein. Bei einer Verkehrskontrolle? Nein. Das sind Erfahrungen aus UK, FR, DE. Ich bin dezidiert gegen Sonderbehandlungen von Randgruppen. Mir herzliche egal welche Religion diese nun verfolgen.
      2 4 Melden
    • Alex_Steiner 30.09.2015 10:54
      Highlight @Hierundjetzt: Die frage ist wer es DIR gibt. Nicht der Polizei. Die Polizei hat sehr wohl das Recht dein Gesicht zu sehen. ABER DU NICHT.
      0 1 Melden
  • elivi 29.09.2015 12:20
    Highlight ich vermute mal die brauchten solange um ne formulierung zu finden die nicht heisst 'wähh wir wollen keine muslime waä'. Was heisst hier 'einheimisches brauchtum'? die reden von fasnacht? also an der fasnacht darf man dann mit burka als 'verkleidung' rumlaufen. Und dann noch 'auf grund des geschlechts' ... also das is ja so einfach zu umgehen ... dann zwingt man halt jemand weil einem die haare nicht gefallen. Die wollten einfach ihre begründung nicht auf 'religion' beziehen weil man dann alle religionen einbeziehen muss. Ach ja und wieviel leute tragen in der schweiz sowas? 10? turi?
    17 5 Melden
  • Lowend 29.09.2015 12:17
    Highlight Übrigens, kann mir einer der dauerhetzenden Fremden- und Ausländerhasser mal erklären, welches Problem mit dieser Initiative gelöst werden soll, oder ob diese Initiative nicht doch nur dazu dient, Probleme zu erzeugen, wo eigentlich gar keine sind? Ich glaube ja eher letzteres, so wie ich die Polit-Rüpel des Egerkinger Komitees einschätze!
    24 19 Melden
    • poga 29.09.2015 13:58
      Highlight Ich probiere es mal. Es gibt hier in der Schweiz Leute die sind der Meinung das der Islam durchaus auch ein Problem darstellt. Wobei es weniger der Islam ist als vielmehr gewisse radikale Ansichten. Dann haben wir hier auch gewisse Schwierigkeiten die Frau dem Mann gleichzustellen. Und Nein das sind nicht nur die alten SVP Herren dass beginnt in den Köpfen aller in der Schweiz lebenden Personen. Und es gibt auch Leute die nicht verstehen können warum man der Verkäufferin im Supermarkt gerade noch so in die Augen schauen kann und das wars. Nun lieber Lowend all das könnte man mit einem Burkaverbot mildern und man könnte ein klares Zeichen setzen nämlich dasjenige dass man hier in der Schweiz sich durchwegs an gewisse Dinge anpassen muss. Und die Bevölkerung würde sehen dass Integration nicht nur über teure Programme und die Hoffnung das es etwas bringt funktioniert.
      15 7 Melden
    • Dewar 29.09.2015 14:22
      Highlight Sehe ich auch so.
      Meine persönliche Theorie, wie die SVP-Taktik auf dem Papier aussieht:
      1. Problem erfinden
      2. Einfache (scheinbare) Lösung für das heraufbeschworene Problem bieten
      3. Mit "Problem", "Lösung" und vielen Millionen Franken Wahlkampf betreiben. Fakten verschweigen/neu erfinden (je nach Nutzen).
      4. Volksabstimmung durchführen
      5. Die neuen (echten) Probleme, die durch die Umsetzung der "Lösung" entstehen den Linken (ersetzbar durch Ausländer, Sozialhilfebezüger etc.) in die Schuhe schieben.
      6. Für diese Probleme wieder simple Scheinlösungen bieten...
      Traurig, dass es funktioniert.
      14 6 Melden
    • Lowend 29.09.2015 14:32
      Highlight Ja Alias, dein Taktik-Papier könnte direkt aus Blochers Schreibtischschublade stammen. Hoffentlich klagt er dich nicht gleich wegen Diebstahls an! ;-)
      8 9 Melden
    • Asmodeus 29.09.2015 14:33
      Highlight @Alias du hast Punkt 4.5 vergessen.

      Die Umsetzung der "Lösung" bestmöglichst verzögern/behindern/kritisieren.
      9 2 Melden
  • atomschlaf 29.09.2015 12:04
    Highlight Ein Burkaverbot halte ich für nicht zielführend. Was wir brauchen sind zwingende Integrationsvereinbarungen, die von Neuzuzügern zu akzeptieren und zu unterzeichnen sind.
    Darin müsste festgehalten werden, dass gewisse Grundwerte wie z.B. Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Gleichberechtigung von Mann und Frau, etc. zwingend zu anerkennen sind. Ebenso, dass Religion Privatsache ist und nicht in der Öffentlichkeit zur Schau gestellt werden darf.
    Wenn die Vereinbarung gebrochen wird, gibt's 1x eine Verwarnung, im Wiederholungsfall wird die Aufenthaltsbewilligung widerrufen.
    51 27 Melden
    • Walter Sahli 29.09.2015 13:00
      Highlight "Ebenso, dass Religion Privatsache ist und nicht in der Öffentlichkeit zur Schau gestellt werden darf. "
      Hmmmm....also keine goldenen Kreuze mehr um Katholikenhälse?
      13 4 Melden
    • atomschlaf 29.09.2015 13:46
      Highlight @Rhabarber/Walter Sahli: Die Sanktionen könnte man vielleicht auch etwas milder gestalten und die Formulierung noch optimieren.
      Jedenfalls wären solche Vereinbarungen sehr viel sinnvoller als Symbolpolitik mittels Burkaverbot.
      9 1 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 29.09.2015 14:20
      Highlight Ach so, Freiheit ist also, wenn man alle komplett beschränkt? Die gleichen Regeln müssen aber auch für die Einheimischen gelten, weil solange man zwischen sich und den anderen unterscheidet, hat keine Integration stattgefunden.
      4 2 Melden
  • xlt 29.09.2015 11:59
    Highlight Über ein Gesetz kann man meinetwegen diskutieren. Ein weiteres Zeichen in der Verfassung brauchen wir aber definitiv nicht. Anstatt die Diskussion im Parlament überhaupt einmal zu führen, wird erneut einfach Wahlkampf betrieben. Immerhin erhalten die rund 100 verhüllten Muslimen einen eigenen Artikel in der Verfassung.
    Wie gut sich ein solches Verbot durchsetzen lässt, sieht man übrigens in Frankreich.
    33 8 Melden
    • Tatwort 29.09.2015 13:29
      Highlight Unabhängig davon, was man vom Burkaverbot hält, halte ich den letzten Satz für - naja, etwas unüberlegt.
      Vergewaltigung ist verboten. Trotzdem gibt es Vergewaltigungen. Das heisst, dass man das Verbot nicht durchsetzen kann. Soll man jetzt also das Verbot nach Deiner Meinung aufheben?
      4 6 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 29.09.2015 14:24
      Highlight @Tatwort: Naja, zwischen Vergewaltung und unerlaubte Verhüllung kommt noch der kleine Unterschied dazu, dass bei einem anderen Menschen gegen seinen Willen ein Geschlechtsteil irgendwo hin gedrückt bekommen hat.
      Wie würdest den du einen illegalen Burkaträger bestrafen? Geldbusse? CHF 50 mit anschliessender Zwangsenthüllung?
      1 0 Melden
    • Tatwort 29.09.2015 14:53
      Highlight mein liener andre: damit es auch Du verstehst, mache ich es abstrakt: Wenn jedes Verbot, welches nicht zu 100% durchgesetzt werden kann, abgeschafft werden soll, dann haben wir bald keine Gesetze mehr.
      Und zu Deiner Frage: Ich würde einen illegalen Burkaträger wohl in den Knast werfen. Eine Burkaträgerin jedoch würde ich die Burka tragen lassen. Wo also ist Dein Problem?
      2 3 Melden
    • xlt 29.09.2015 16:19
      Highlight Auch hier geht es vor allem um die Verhältnismässigkeit und die Idee hinter einem Gesetz respektive der Bestrafung beim Übertreten. Das Gesetz wird "sinnlos" wenn es mehr oder weniger ungestraft übertreten wird. Somit wird das eigentliche "Problem" nicht gelöst, sondern bloss Bussen verteilt.
      0 1 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 29.09.2015 16:37
      Highlight Hochgeschwätzter Tatwort: Sie geben ja selber zu, dass sie das Verbot bei Burkaträgerinnen nicht durchsetzen würden. Also ist es nutzlos.
      Ich habe noch von keinem gefassten Vergewaltiger gehört, der verurteilt wurde, weil es verboten ist und danach hat der Richter gezwinkert und ihn gehen gelassen.
      0 0 Melden
  • zombie woof 29.09.2015 11:55
    Highlight Ich empfinde es auch nicht als angenehm mit jemandem zu sprechen, dessen Gesicht ( Gilt für Mann und Frau) verhüllt ist. Nur, ist es tatsächlich so schlimm bei uns? Begegne ich jeden Tag einer Verschleierten Frau? Oder steckt da wieder mal Wahlkampf der einfachsten Sorte der SVP an? Wir haben wahrlich andere Probleme als solchen Bockmist zu bearbeiten! Der Volchspartei ist jedes Mittel recht um Stimmen zu generieren aber noch bedenklicher sind diejenigen welche ihre Stimme für so was hergeben!
    60 19 Melden
    • Walter Sahli 29.09.2015 14:21
      Highlight Zaafee, ich brauche keinen Führer!
      5 4 Melden
    • DerWeise 29.09.2015 21:09
      Highlight @zombie
      In der deutschschweiz weniger, ausser du triffst gerade auf "über-Muslimin" und Expunk Nora ili.
      Aber in Genf, kann man sich Frauen, die bis auf die Augen verhüllt sind (inkl Handschuhe) schon täglich antreffen. Daneben meist ziemlich übelaussehene und überfressene Machos, wo man sich fragt ob die Burka an Ihm nicht passender wäre....
      2 0 Melden
  • Lowend 29.09.2015 11:44
    Highlight Die strenggläubigen Fremdenfeinde wollen die Frauen, ganz im Sinne der Gleichberechtigung, welche sie seit je her abgelehnt haben, dazu zwingen, ihr Gesicht nicht verhüllen zu dürfen. Wo liegt dann genau der Unterschied zu den strenggläubigen Muslimen, welche die Frauen zwingen, ihr Gesicht verhüllen zu müssen? Beide wollen die Frauen zu etwas zwingen, ohne sie vorher zu fragen und im Grunde vergewaltigen beide mit ihren Ge- oder Verboten die Würde und die Freiheit der Frauen und es ist erschreckend, wie sehr sich beide Extremistengruppen in ihrem Denken doch gleichen!
    59 28 Melden
    • Commodore 29.09.2015 12:41
      Highlight Nein, der Gesetzestext der Initianten gilt auch für Männer. Netter Versuch das Verbot eines Zeichens einer fremden und frauenunterdrückenden Religion in eine Vergewaltigung besagter Frauen umzudeuten.
      9 5 Melden
    • el_chef 29.09.2015 13:08
      Highlight nur kommt niemandem in den sinn im arabischen raum ein burkaverbot durchzusetzen, die arabischen männer zwingen ihre frauen jedoch in europa eine burka zu tragen....
      unterschied gesehen?
      7 2 Melden
    • Lowend 29.09.2015 13:48
      Highlight Tja, es scheint einige ganz grob aufzuregen, wenn man ihnen den Spiegel vorhält, denn der TomiLee kann gar nicht mehr aufhören, rum zu pöbeln und sein Bild zu posten und der Commodore läuft wohl auch gerne in der Burka rum, oder seit wann ist die Burka ein Männerkleid? Echt spassig, diese echten, rechten Schweizer von der Gugus-Wahlkampf-Partei!
      10 11 Melden
  • pun 29.09.2015 11:37
    Highlight Klar ist die Burka für hier aufgewachsene etwas seltsames. Aber bis auf 2-3 Konvertitinnen und ein Dutzend Saudische Touristinnen trägt das wohl kaum eine Frau von Heute. Also wieder reiner Populismus - das CH Volch wird aber mal wieder darauf reinfallen...
    Gleichzeitig wird auch schweizweit an Demos o.ä. Vermummung verboten - was zum Beispiel bei einer Demo gegen Neonazis sehr angebracht ist, wenn die Faschos filmen und fotografieren - also ich hab keine Lust auf einen rechten Hausbesuch.
    43 17 Melden
    • xlt 29.09.2015 11:56
      Highlight Ein Vermmumungsverbot an Versammlungen gibt es schon, daran ändert sich erstmal nichts.
      23 0 Melden
    • pun 29.09.2015 12:17
      Highlight Alle Quellen, die ich dazu gerade konsultierte sagen, dass es kein nationales Vermummungsverbot gibt (wurde um Ständerat 2013 abgelehnt), nur kantonale.

      Bei Versammlungen wird es meiner Erfahrung nach häufig in die polizeilichen Vorschriften geschrieben, wenn der Kanton so ein Verbot kennt, durchgesetzt aber auch nur als Schikane.
      2 2 Melden
    • Commodore 29.09.2015 12:42
      Highlight Aha, also darf sich nur Vermummen wer die richtige politische Einstellung oder Herkunft hat, spannend..
      7 2 Melden
    • pun 29.09.2015 13:37
      Highlight Meine Beispiele stammen natürlich aus meiner Erfahrungswelt, sprechen sich aber überhaupt gegen ein Vermummungsverbot aus, egal für wen. Weiss nicht woher Commodore jetzt diese Aussage nimmt?

      Vermummung kann aus persönlichen, gesundheitlichen, politischen, religiösen und sonst was für Gründen angebracht sein.
      3 0 Melden
    • Hierundjetzt 29.09.2015 14:08
      Highlight Jetzt bin ich gespannt, wenn ich an eine Demo gehe, muss ich mich nie verhüllen, ich stehe zu meiner Meinung und bin stolz darauf. OK, ich gehe halt auch nur an bewilligte Demos. Wo Bitte muss man sich aus gesundheitlichen Gründen verhüllen? Wenn dem so wäre, hast Du ein Verbrennung 1. Grades. Kurz und Gut: weniger dem RJZ nachlaufen und Autos demolieren, dann brauchst Du auch keine Angst von Deinem Gegenüber zu haben.
      4 2 Melden
    • AdiB 29.09.2015 18:55
      Highlight die vermumung aus gesundheitlichen gründen, ist wahrscheinlich für die asiatischen turis gedacht. die laufen auch hier gerne mit masken herum.
      0 0 Melden
  • Sir Jonathan Ive 29.09.2015 11:30
    Highlight "Niemand darf eine Person zwingen, ihr Gesicht aufgrund ihres Geschlechts zu verhüllen!" Soweit richtig! Aber auch: "Niemand darf eine Person zwingen, ihr Gesicht aufgrund persönlicher vorlieben nicht zu verhüllen!" Beide zusammen würden funktionieren. Nur eine alleine macht wenig Sinn.
    45 16 Melden
  • frankyfourfingers 29.09.2015 11:28
    Highlight finde es eigentlich eine gute Sache, dann aber eine Klausel zu "einheimischem Brauchtum" zu machen ist in einer globalisierten welt doch ein witz
    44 8 Melden
    • Asmodeus 29.09.2015 11:37
      Highlight Ihnen ist halt aufgefallen, dass sonst die Fasnacht verboten werden müsste.

      Aber gilt Halloween als einheimischer Brauchtum oder wird man bei nem Zombiewalk zukünftig verhaftet?
      38 2 Melden
  • Asmodeus 29.09.2015 11:24
    Highlight Es ist wahrlich erschreckend wieviele Leute hier auf JA klicken.
    60 11 Melden
  • Eisenhorn 29.09.2015 11:24
    Highlight Häuchlerisch bis zum geht nicht mehr. Unser Frauenstimmrecht ist noch nicht so lange her. Frauen verdienen immer noch weniger und das mit dem Mutterschaftsurlaub war auch eine Qual. Aber definitv die Burka MUSS das Problem der Gleichberechtigung in der Schweiz sein!!! Diese 5% Muslime von denen ein KLEINER Prozentsatz eine Burka trägt wird sicher signifikanten Einfluss auf die Gleichberechtigung in der Schweiz haben. Oder man könnte fast meinen das es nur darum geht hier irgend jemandem ans Bein zu Pinkeln.
    55 14 Melden
    • Karl33 29.09.2015 11:40
      Highlight Wahrscheinlich verdienen in der Schweiz Muslime weniger als Frauen. Aber darüber gibts natürlich keine Lohntransparenz und Statistik.
      8 11 Melden
    • Sir Jonathan Ive 29.09.2015 11:57
      Highlight Eisenhorz Kleine Korrektur. In der Schweiz trägt nicht ein kleiner teil der muslime ein Burka, sondern gar niemand. Es gibt im moment in der schweiz keine burkaträger. nur die niqab wird von wenigen frauen getragen.
      24 6 Melden
    • atomschlaf 29.09.2015 12:08
      Highlight Abgesehen von ein paar Hinterwäldlerkantonen gibt es das Frauenstimmrecht mittlerweile seit 40 Jahren.
      Frauen verdienen nicht weniger weil sie so furchtbar böse diskriminiert werden, sondern weil sie oft in Niedriglohnbranchen arbeiten und sich zudem in Lohnverhandlungen und Bewerbungsgesprächen vielfach schlecht und zu billig verkaufen.
      7 6 Melden
    • SeKu 29.09.2015 12:17
      Highlight Ja Eisenhorn, auch die Menschen in ganz kleinen Minderheiten sind wichtig. Egal wie klein diese Minderheit ist. Menschen sind Menschen, egal welcher Religion (oder keiner Religion), egal wie klein diese Minderheit ist.
      2 0 Melden
    • Tatwort 29.09.2015 13:43
      Highlight @Jony: Woher "weisst" Du das? Alleine in dem Kaff, in dem ich wohne, gibt es in meiner Nachbarschaft eine Burka- und drei Niqab-Trägerinnen.
      2 0 Melden
    • Sir Jonathan Ive 29.09.2015 14:00
      Highlight @tatwort Komisch. Ich habe die Information in einer nicht mehr ganz aktuellen Arena aufgeschnappt. (Also etwa vor 4 Monaten). Vieleicht war die Information damals schon falsch oder es hat sich mitlerweilen geändert. Das weiss ich leider auch nicht. Habe jetzt auf die kürze auch nichts per duckduckgo finden können.
      0 0 Melden
    • Sir Jonathan Ive 29.09.2015 14:03
      Highlight @Tatwort Mehr Infos dazu findest du unter punkt 5 der Antwort des Bundesrates unter folgendem Link.
      http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20094308
      0 0 Melden
    • atomschlaf 29.09.2015 14:12
      Highlight @Jony: Die Antwort des Bundesrates ist aber schon fünf Jahre alt.
      3 0 Melden
    • Sir Jonathan Ive 29.09.2015 14:22
      Highlight @atomschlaft gut da habe ich jetzt schon wieder nicht drauf geachtet tut mir leid.
      2 0 Melden
    • Tatwort 29.09.2015 14:25
      Highlight Es wäre, offen gesagt, auch komisch, wenn hier irgendwelche Beamte die "verschleierten" Frauen zählen sowie nach "hier wohnhaft" und "touristisch anwesend" aufteilen würde.

      0 0 Melden
  • Sumsum 29.09.2015 11:20
    Highlight Für die Schweiz gibt es keine statistischen Erhebungen zum Tragen der Burka oder des Niqab. In Frankreich geht man laut Aussage des französischen Innenministers von etwa 1630 vollständig verhüllten Frauen bei 5 bis 6 Millionen Personen islamischer Religionszugehörigkeit aus. Überträgt man diese Schätzung auf die Schweiz, würde dies etwa 95 bis 130 vollständig verhüllten Frauen entsprechen. Die effektive Zahl dürfte jedoch erheblich tiefer liegen....
    Hier zu lesen : http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20094308
    13 3 Melden
    • Asmodeus 29.09.2015 11:39
      Highlight Darum ist diese Initiative perfekt für uns Bünzlischweizer.

      Man kann sich richtig schön aufregen, aber die Opferzahlen sind so gering, dass wir uns nicht schlecht fühlen müssen. Wir kennen ja niemanden der betroffen sein könnte.

      Wir wollen ja auch niemanden kennen der betroffen sein könnte, dafür müsste man über den eigenen Tellerrand hinaus blicken.
      27 8 Melden
    • poga 29.09.2015 11:58
      Highlight Darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Einerseits ist es Unsinn wegen dieser paar Frauen ein Gesetz zu machen. Nur finde ich dass genau so eine Burka auch ein Zeichen fehlender Integration und Abschottung gegen unsere Lebensweise ist. Das dürfen wir nicht hinnehmen. Eine noch viel wichtigere Frage ist, wie wollen wir ein Vermummungsverbot machen wenn gleichermassen die Burka erlaubt sein soll. Ich glaube wer eine offene Schweiz möchte soll auch einfordern das man das Gegenüber sehen kann.
      8 5 Melden
    • Bijouxly 29.09.2015 12:06
      Highlight Also dem kann ich jetzt nicht zustimmen. Ich habe ein Jahr lang in Frankreich (Normandie, nicht Paris) gelebt und wenn es in ganz Frankreich nur knapp 2000 verschleierte Frauen geben soll, dann wohnen die wohl alle in Rouen. Oder ich habe immer nur dieselben gesehen - was aber auch nicht anzunehmen ist. Die Dichte an verschleierten Frauen war sehr hoch, nur Österreich (Wien) hat das noch überboten. In der CH sind wird sehr behütet, hier sieht man höchstens Mal am Bellevue eine verhüllte Frau. Doch die Zahlen Frankreichs stimmen mMn absolut nicht, das höre ich auch von französischen Freunden...
      11 8 Melden
    • Sir Jonathan Ive 29.09.2015 14:12
      Highlight @poga Ich bin in zweierlei Dingen nicht mit Ihnen einverstanden. Es ist kein Unsinn für wenige Leute ein Gesetz zu erlassen. Jede Minderheit muss beachtet werden damit das System funktioniert.
      Allerdings sehe ich die Verschleierung nicht als Zeichen der fehlenden Integration. Integration ist, wenn man sich an die Gesetze hält und wir haben werder in der Bundesverfassung noch im Ausländergesetz eine Kleidungsvorschrift. Ich bin deshalb überzeugt, dass auch eine Verschleierte Frau sich problemlos integrieren kann.
      Siehe auch punkt 1 auf sumsums seite.
      0 2 Melden
  • Asmodeus 29.09.2015 11:19
    Highlight Absoluter Blödsinn und ich hoffe es scheitert. Aber leider fürchte ich, dass sich genug Leute finden die auch diesen Dreck in die Verfassung aufnehmen.


    Dann steht in der Verfassung folgendes:

    "Im Namen Gottes des Allmächtigen!
    ...
    Die Glaubens- und Gewissensfreiheit ist gewährleistet.
    ...
    Der Bau von Minaretten ist verboten."

    Der einzige Punkt dem ich zustimme wäre "Niemand darf eine Person zwingen, ihr Gesicht aufgrund ihres Geschlechts zu verhüllen".

    ABER das steht bereits in der Verfassung Art. 15,4.

    "Niemand darf gezwungen werden, ... eine religiöse Handlung vorzunehmen"
    28 10 Melden
    • Asmodeus 29.09.2015 12:28
      Highlight Das tut gemäss deiner Logik auch jeder der Online schreibt.


      Wobei.. viele Onlineschreiberlinge verhalten sich in der Tat oft assozial :p
      8 1 Melden
    • Petrarca 29.09.2015 12:31
      Highlight Rhabarber: Es gibt noch einige Gewohnheiten, die Menschen asozial machen. Müssen wir deswegen gleich "Türe-nicht-aufhalten", "nicht-danke-sagen", "in der Öffentlichkeit laut rotzen" etc alles unter Strafe stellen? Ich finde Burkas unnötig. Anderen vorschreiben, was sie zu tragen haben aber genau so. Fremde Leute erziehen müssen ebenso. Mit asozialen Personen brauche ich mich ja nicht zu unterhalten, zwingt mich niemand dazu... Ich kann mich jetzt also über die knapp 100 verschleierten Frauen in der CH aufregen, obwohl die mein Leben nicht im Geringsten beeinflussen, oder einfach diese Leute ignorieren, so wie ich alle anderen Leute ignoriere, die ich doof finde. Letzteres trägt wohl einiges mehr zu meinem allgemeinen Wohlbefinden (und auch zu einem anständigen Miteinander) bei als die erste Variante... Und genau so daneben finde ich übrigens die Lohnunterschiede zwischen Frau und Mann bei gleicher Arbeit. Da gibts aber keine Initiative dazu von der SVP.
      8 2 Melden
    • Petrarca 29.09.2015 15:19
      Highlight Rhabarber: Noch im Spätmittelalter spielte das Gesicht in der Kommunikation und Identifizierung eine Nebenrolle. Genau so wie heute noch in anderen Teilen der Erde. Weil Du das jetzt aber anders siehst als ich, muss Deine Meinung nun in die Verfassung einfliessen und zur Maxime jener 100 Muslimas werden, welche eine andere Meinung haben als Du?
      1 1 Melden
  • herpderpschlerp 29.09.2015 11:12
    Highlight dann kann man die hooligans endlich schon vor dem match einbuchten ;) oder fällt das dann unter einheimisches brauchtum?
    49 9 Melden
    • Eisenhorn 29.09.2015 11:19
      Highlight Made my day.
      15 2 Melden
  • Mate 29.09.2015 11:10
    Highlight Aus Gründen einheimischen Brauchtums? Nein, so nicht, wenn ihr so was fordert gilt das für alle, auch für euch! Und nein, ich verurteile es wenn, wenn Frauen dazu gezwungen werden.
    23 14 Melden
    • poga 29.09.2015 12:00
      Highlight Die Skifahrer fallen wohl auch darunter.
      13 4 Melden
  • Frohes Locken 29.09.2015 11:10
    Highlight Ich erachte die Initiative insofern als problematisch, dass sie sich ziemlich direkt gegen den Islam richtet, und ausserdem noch schöne Lücken offen lässt, um Einheimische Verhüllungarten weiterbestehen zu lassen.
    Auch wenn die Burka im Bezug auf Frauenrechte problematisch ist, denke ich das ein solches Verbot der falsche Weg ist in dem Bereich etwas zu erzwingen.
    23 17 Melden
    • atomschlaf 29.09.2015 14:23
      Highlight Was ist daran problematisch wenn sich etwas gegen den Islam richtet?
      Der Islam richtet sich auch gegen die Gleichberechtigung von Mann und Frau.
      Der Islam richtet sich auch gegen Homosexuelle.
      Der Islam richtet sich auch gegen die Religionsfreiheit.
      etc.
      6 2 Melden
    • philipp meier 29.09.2015 14:29
      Highlight @atomschlaf: entweder kennst du keine moslems oder du bist dir gar nicht bewusst, wer in deinem bekanntenkreis ein moslem ist.
      du argumentierst so, als ob alle christen die ansichten vom papst oder huonder teilen würden. tun die meisten christen jedoch nicht;)
      4 4 Melden
    • atomschlaf 29.09.2015 23:48
      Highlight @philipp meier: Doch, ich kenne auch Moslems die es mit der Religion nicht so genau nehmen. Die wären aber auch gar nicht von einem Burka-Verbot betroffen.
      Was den Vergleich strenggläubiger oder gar fanatischer Moslems mit christlichen Frömmlern angeht (die ich auch nicht mag), treten Letzere niemals so fordernd, militant oder gar gewalttätig auf wie Erstere.
      Nachfolgend ein Link auf einen zum Thema passenden Focus-Artikel:
      http://www.focus.de/politik/deutschland/debatte-um-integration-hellhaeutige-und-hellhaarige-werden-mit-blicken-getoetet_id_4980122.html?fbc=fb-shares%3FSThisFB
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  • Gott 29.09.2015 11:07
    Highlight Wenn sich die SVP so stark für die Gleichbereichtigung der Geschlechter interessiert gäbe es noch andere Initiativen.
    Aber z.B. Lohngleichheit in der Privatwirtschaft wäre das Aufzwingen sozialistischer Ideen.
    Es ist ja schon schlimm genug, solche Initiativen zu sehen. Aber das ganze dann noch unter einem Robin-Hood-Deckmantel zu tun ist nur noch verlogen.
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    • SeKu 29.09.2015 12:09
      Highlight Weil Frau A zu wenig verdient, müssen wir zulassen, dass Frau B unter eine Burka gezwungen wird.
      Was für eine Logik, die Sie da verbreiten!
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    • atomschlaf 29.09.2015 14:21
      Highlight Löhne sind Verhandlungssache. Wenn die Frauen regelmässig zu wenig fordern ist das weder der Fehler der bösen Männer noch der bösen Wirtschaft oder der bösen SVP.
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  • Menel 29.09.2015 11:04
    Highlight Aber man darf Leute dazu zwingen, etwas nicht zu tragen? Was für eine Logik....
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    • Asmodeus 29.09.2015 11:35
      Highlight Mit dem heutigen Recht darf ER das bereits jetzt schon nicht tun.
      Scheinbar kennt bloss keiner die eigene Verfassung an der wild rumgeschnibbelt wird.

      Macho schreibt man übrigens ohne T
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  • Creative Teen 29.09.2015 11:03
    Highlight Jetzt ist es die Aufgabe des Parlaments diese Initiative sehr kritisch zu untersuchen. Da Religionsfreiheit hoffentlich ein Menschenrecht ist, sollte sie für ungültig erklärt werden.
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    • atomschlaf 29.09.2015 23:50
      Highlight @Creative Teen: Für die Ausübung der islamischen Religion ist es nicht notwendig, dass Frauen ihr Gesicht verhüllen. Die Religionsfreiheit wäre nicht tangiert.
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    • Creative Teen 30.09.2015 22:37
      Highlight @TomiLee: Klar muss man etwas tun gegen diese patriarchalischen Strukturen. Es ist jedoch sicherlich der falsche Weg, vielen gemässtigten Muslima ein Verbot aufzuzwingen...
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    • Creative Teen 30.09.2015 22:47
      Highlight @atomschlaf: Ich weiss. Die Verschleierung steht nicht im Koran geschrieben, sondern von irgend einem Iman festgesetzt worden. Das Verschleiern ist zwar nicht "notwendig", wie du es nennst, aber es ist Teil der Religion, genauso wie die unsinnige Schöpfungslehre mit Adam und Eva Teil christlicher Religionen ist. Ich persönlich kann es auch nicht nachvollziehen, weshalb man sich für die Religion verschleiern sollte/will. Aber es ist nunmal eine andere Kultur. Die Schweiz ist ein Land voller verschiedener Kulturen. Lassen wir doch deshalb jeder sein Leben leben wie er oder sie es will und überwinden unsere irrationalen Änsgte.
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