Schweiz
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Schüler aufgepasst: Die Matura soll schwieriger werden

24.04.16, 16:33


Die Matura soll schwieriger werden. Das fordert Bildungsminister Johann Schneider-Ammann. Er will deshalb höhere Hürden für die Matur einführen. Die Bedingungen für das Bestehen der Reifeprüfung sollen angepasst werden, schreibt sein Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK): «Das WBF ist der Ansicht, dass die Bedingungen zum Bestehen des Maturitätszeugnisses jetzt überprüft werden sollten», heisst es in der Stellungnahme zu Handen der EDK. Und weiter: «Allgemein müssen die Regeln dahingehend abgeändert werden, dass es schwieriger ist, Lücken in den wichtigsten Fächern zu kompensieren».

Im Visier hat der Bund Maturanden mit schlechten Leistungen in Mathematik und Erstsprache (also Deutsch in der Deutschschweiz, Französisch in der Romandie und Italienisch im Tessin.), wie die «NZZ am Sonntag» berichtet. Diese Schüler können schlechte Noten heute leicht mit guten Noten in anderen Fächern wettmachen. Universitäten beklagen sich schon lange über fehlende Kompetenzen in Schlüsselfächern.

Bundespraesident Johann Schneider-Ammann, links, und Christoph Eymann, Praesident Schweizerische Konferenz der Erziehungsdirektoren aeussern sich an einem Point de Presse zur Moeglichkeit zur beruflichen Qualifizierung von Erwachsenen, am Montag, 18. April 2016, in Bern. (KEYSTONE/ Peter Schneider)

Wollen die bestehenden Normen überprüfen: Bundesrat Schneider-Ammann und Christoph Eymann von der EDK. Bild: KEYSTONE

Die EDK hat jüngst bereits beschlossen, die Mindestanforderungen in Sprache und Mathe in den Rahmenlehrplan der Gynmasien aufzunehmen. Den Kantonen wird zudem empfohlen, die Maturaprüfungen zu harmonisieren. Schneider-Ammann will jetzt aber noch einen Schritt weiter gehen. Schlechtere Noten etwa in Mathematik oder Sprache sollen nicht mehr einfach durch gute Leistungen in Musik oder Sport kompensiert werden können. Ähnliche Forderungen haben auch mehrere Kantone sowie die Schweizer Gymnasiallehrer und Mathematiklehrkräfte erhoben.

Der Präsident der Hochschulkonferenz, Michael Hengartner, begrüsst denn auch den Vorstoss aus Bern: «Eine stärkere Gewichtung von Mathematik und Deutsch bei den Maturafächern hat eine Signalwirkung.» Die EDK will das Thema angehen, wie Präsident Christoph Eymann sagt:  «WBF und EDK sind übereingekommen, eine Überprüfung der bestehenden Normen gemeinsam an die Hand zu nehmen.» (meg)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Blaumeise 25.04.2016 14:44
    Highlight Das ist eine als Qualitätsverbesserung verkleidete Sparmassnahme.
    Je höher die Anforderungen, desto weniger sind dabei. Dann braucht es weniger Schulhäuser, weniger Lehrer, dann auch weniger Dozenten und Hilfsdozenten, weniger Hörsäle, Laboratorien etc., trotz steigender Bevölkerung.
    Die letztendlich fehlenden Fachleute, Ingenieure, Ärzte und Forscher holt man sich selbstverstäbdlich von ausländischen Unis. Die arbeiten gerne auch zum halben Preis. Das ist alles viel profitabler für Schneider-Amman und seine Freunde. Das Volk darf ruhig dumm bleiben (besser: dumm und ruhig).
    7 0 Melden
  • Moitié-Moitié 25.04.2016 12:50
    Highlight Ehrlich gesagt bin ich froh, dass wir im Kanton Solothurn als einizgen Kanton zusätzliche Promotionsregeln wie zum Beispiel 'Summe der fünf schlechtesten Fächer muss mindestens 19 ergeben' haben. Tönt sehr fair im Gegensatz zu den anderen Kantonen, in denen man 'nur' (doppelt) kompensieren muss!
    1 1 Melden
  • Der kleine Finger 24.04.2016 23:28
    Highlight Ich möchte mal gerne wissen, wieso wir im Wallis 5 Jahre ans Gymnasium müssen und in anderen Kantonen nur 4?
    5 4 Melden
    • Viktor96 25.04.2016 01:13
      Highlight Also wir im Nidwalden müssen 6 Jahre ins Gymnasium. #ciaoläbä
      6 1 Melden
    • Blaumeise 25.04.2016 14:33
      Highlight Nun ja, Intelligenz hat auch eine genetische Komponente ...
      2 1 Melden
  • wolfderwolf 24.04.2016 20:39
    Highlight Vielleicht auch mal am Niveau der Lehrer etwas feilen. Ich habe da gewisse Bedenken bei einigen von meinen.
    44 6 Melden
  • Nosgar 24.04.2016 20:06
    Highlight Unsinn. Erstens ist das Abitur in Nachbarländern klar einfacher und dennoch können die problemlos hier studieren. Zweitens ist die Fokusierung auf Mathematik falsch, da die wenigsten das je in dieser Art brauchen. Bei Deutsch müsste man dann das System ändern, da Buchbesprechungen nichts aussagen, wie jemand mit Sprache umgehen kann.
    39 28 Melden
    • Shlomo 24.04.2016 20:44
      Highlight Sorry aber in den meisten Fächern benötigt man Mathematik.
      37 9 Melden
    • gjonkastrioti 26.04.2016 19:39
      Highlight Bezüglich Deutsch hast du recht, die Schüler sollten lernen mit der Sprache umzugehen. Allerdings können Leute mit Abitur aus Deutschland zB nicht problemlos hier studieren. Die müssen Augnahmetests machen und einen sehr guten Abi-Schnitt vorweisen. Deshalb fliegen die ja nie an unseren Unis raus, weil sie Elite-Abiturienden waren.
      0 0 Melden
  • gjonkastrioti 24.04.2016 19:56
    Highlight Naja, die Matura-Abschlussprüfung zu erschweren und alles andere gleich zu belassen, ist ziemlich dämlich. Das führt nämlich dazu, dass mehr Maturanden das letzte Schuljahr wiederholen, was der Wirtschaft überhaupt nicht dienlich ist. Allerdings finde ich, dass man die Aufnahmeprüfung erschweren und das Unterrichtsniveau heben soll. Ich finde die Maturaquote sollte 20 Prozent nicht übersteigen. Ansonsten werden Schweizer Unis bald gezwungen sein, Aufnahmeprüfungen einzuführen, um ihr Lehrniveau hoch zubehalten.
    38 5 Melden
  • Hackphresse 24.04.2016 19:21
    Highlight Wenn man mit dem umliegenden Ausland vergleicht ist unsere Matura die schwierigste. Und wenn ich mich umhöre werden Stellen mit umliegenden Ausländern besetzt. Wo soll der Sinn sein an dieser Übung? Dann noch Ärztemangel schreien, während man den Numerus Clausus einführt.
    Löst der eintritt ins Bundeshaus etwa Schizophrenie aus und warum kauft man denen die Lügen immer noch ab?!?!
    43 9 Melden
    • Danyboy 24.04.2016 20:12
      Highlight Absolut einverstanden... Ich bin durchaus dafür, dass man das Niveau probiert hoch zu halten. Aber wenn man gleichzeitig bald jedem Beruf einen Tertiärabschluss zuordnet, muss man sich nicht wundern. Das ist nicht despektierlich gemeint. Gute Qualifikation wird immer wichtiger, aber die Menschen werden nicht plötzlich alle hochbegabte Prgrammierer... Und mit den inflationären Tertiärabschlüssen wertet man letztlich sowohl respektable Berufe als auch Studien ab. Und schafft nur Chaos und Unübersichtlichkeit.
      30 0 Melden
    • Pipapo 24.04.2016 21:37
      Highlight Danyboy, meine Worte!
      10 0 Melden
    • Lexxus0025 25.04.2016 08:55
      Highlight In allen nachbarländern sicher nicht. In österreich läuft die matura/gymnasialzeit gleich ab wie in der schweiz. Unterschiede: erste fremdsprache bereits in der ersten klasse (englisch) kompensieren gibts nicht. Eine ungenügende note heisst wiederholen.
      0 3 Melden
  • SVRN5774 24.04.2016 18:45
    Highlight Als ob die Schüler nicht jetzt schon psychisch kaputt gemacht werden!! Jaja scheiss auf die Gesundheit -.-
    34 12 Melden
    • Pipapo 24.04.2016 21:38
      Highlight So eine Quark... Wenn einer psychisch kaputtgeht, ist er wahrscheinlich am falschen Ort. Kann's geben, aber deswegen alles umkrempeln?
      14 20 Melden
  • BetterTrap 24.04.2016 18:18
    Highlight Schwachsinn. Viel mehr Sinn würde es machen, wenn die Matura überall besser angeglichen würde. Beispiel: Tessin 40% Matura
    Surselva GR 9 % Matura
    Bezweifle stark, dass die dort oben in der Surselva so viel dümmer sind als die Tessiner, oder wieso eine solche Diskrepanz? Viel wahrscheinlicher ist es, dass gewisse Gymnasien da ein bisschen schlampig sind. Da hilft auch keine stärkere Gewichtung von versch. Fächern. Vom Unsinn der Studie wie schon unten von einigen Usern erwähnt gar nicht zu sprechen..
    31 5 Melden
    • tictactoe 24.04.2016 22:04
      Highlight Wahrscheinlich kommt das eher daher, dass in GR viel mehr Leute eine Lehre machen. Andernorts gehen viele mal ans Gymnasium, damit sie dann nach vier Jahren immer noch nicht wissen was sie eigentlich wollen... Kenne einige solche Beispiele.
      10 2 Melden
  • henk 24.04.2016 17:57
    Highlight Da bin ich doch froh, dass ich im Dezember abschliesse! Aber ich verstehe es nicht ganz... Die SchülerInnen die schlecht in Mathematik sind werden sicher nicht ein mathematisches Fach studieren... Finde es eigentlich gut, dass auch musische Fächer gefördert werden!
    43 9 Melden
    • Danyboy 24.04.2016 18:51
      Highlight Aber man kann dann sagen, man hat der Wirtschaft wieder mal zugedient. Irgendwann wird EconomieSuisse o.ä bestimmen, was die Schüler zu lernen haben. Direkte Ressourcenzucht... Obs dann mehr Informatiker oder hochbegabte Techniker gibt, ist zu bezweifeln. Ich möchte ja mal die Statistiken sehen, ob in Indien oder den USA es prozentual an allen Schülern am Ende mehr Informatiker etc gibt... Oder ob die intelligenter sind. Ich wette viel Geld dagegen. Hier gehts um pure Propaganda...
      21 0 Melden
    • smoenybfan 24.04.2016 23:41
      Highlight Auch in einem Wirtschafts-/Psychologie oder ähnlichem Studium muss man rechnen können. Und mit rechnen meine ich Formeln verstehen, umwandeln und ausrechnen können. Da sollte man schon ableiten oder einen Logarithmus anwenden können.
      5 3 Melden
  • nrzh 24.04.2016 17:54
    Highlight Super Idee. Dann haben wir endlich mehr Ingenieure und Ärzte aus dem Ausland. Wir haben viel zu viele von denen...
    31 17 Melden
  • Sapere Aude 24.04.2016 17:53
    Highlight Damit werden die Studierenden später nicht besser, eher schlechter, wenn wir uns alleine auf einige Fächer konzentrieren. Die Maturität sollte nicht alleine auf das Dasein als Rädchen im wirtschaftlichen Umfeld vorbereitet. Mathe und Deutsch sind schon heute überbewertet (Zählen doppelt und müssen doppelt) kompensiert werden. Das Problem neuer Studenten ist nicht die Mathe oder Deutsch, sondern dass sie in vielen Fällen weder selbstständig arbeiten noch denken können.
    44 15 Melden
    • crazyfuffi 24.04.2016 18:24
      Highlight Ich werde diesen Mai meinen Maturaprüfung im Kanton Bern absolvieren und alle Fächer zählen gleich, auch Deutsch und Mathematik.

      In welchem Kanton zählen diese beiden Fächer doppelt?
      29 1 Melden
    • ulia 24.04.2016 18:52
      Highlight Also ich weiss von keinem Kanton, in dem Mathe oder Deutsch auf Sek ll doppelt zählen. Doppelt kompensieren muss man (zumindest im Aargau) jedes Fach...
      11 1 Melden
    • Sapere Aude 24.04.2016 19:07
      Highlight Aargau. dort ist es so sogar ziemlich kompliziert. Mathe Deutsch, Schwerpunktfach und Französisch zählen beispielsweise je 1/9 der Note. Geschichte, Biologie in der Geographie aber nur 1/18. Minuspunkte mussten zusätzlich doppelt kompensiert werden. Eine 3 Beispielsweise in der Mathe, bedeuten 2 Minuspunkte.Die kann ich aber mit einem 6 in der Geschichte nicht kompensiere, sonderr bräcuhte mindestens noch eine zweite 6 In Geo oder Bio, bzw. eine 5 in Deutsch. Sport zählt meines Wissens nicht, Musik schon.
      7 3 Melden
    • Hackphresse 24.04.2016 19:12
      Highlight In Zürich zählen Mathe Franz Englisch doppelt Deutsch und das gewählte Schwerpunktfach (Wirtschaft und Recht / Bio-Chemie / Pädagogik-Psychologie-Philosophie) sogar dreifach.
      3 3 Melden
    • Ju114n 24.04.2016 19:35
      Highlight Aber der deutschen Sprache oder vielmehr der Erstsprachen hier in der Schweiz mächtig zu sein, hilft in den allermeisten Studienrichtungen und im späteren Lebenslauf, deshalb soll Deutsch klar mehr gewichtet werden.

      Und wenn wir schon beim Thema sind, mehr im Militär einsparen und nicht in der Bildung!
      8 4 Melden
    • Sapere Aude 24.04.2016 19:55
      Highlight Jus114n natürlich ist Deutsch elementar für das spätere Studium/Arbeitswelt. Die Deutschkenntnisse werden aber nicht automatisch besser, wenn wir es noch stärker bewerten. Deutsch zählt schon mehr, weil wir dafür die meisten Stunden mit Mathe zusammen absolvieren müssen. AN manchen Orten zählt es sogar doppelt. Mir scheint wichtiger wäre zuerst einmal ein Anforderungsprofil der Universitäten, darauf aufbauen ein Maturitätslehrplan der einheitlich ist in der Schweiz. Das Problem ist nicht die Gewichtung, sonder 26 verschiedene Systeme die oft nicht mal auf die Universitäten ausgerichtet sind.
      4 4 Melden
    • selfrabia 24.04.2016 20:39
      Highlight Ich habe meine Matur (Stadt Zürich) diesen Sommer im Sack und da zählt jedes Fach gleich viel. So ist es mir auch von den anderen Kantonsschulen bekannt. Sport ist übrigens allgemein kein Promotionsfach, da steht nur einfach die Note im Zeugnis.
      8 0 Melden
    • ulia 24.04.2016 21:49
      Highlight Sapere Aude: was du da erzählst, stimmt schon lange nicht mehr. Jedes Fach zählt genau gleich viel... Habe letztes Jahr im Aargau die Matur gemacht, werde ja wohl wissen, wovon ich spreche.
      8 0 Melden
    • Sapere Aude 24.04.2016 22:47
      Highlight Ulia kann nur erzählen wie es bei mir von einigen Jahren war und wusste nicht dass es jetzt geändert hat. Wenn man das Ding im Sack hat, interessiert einem keine Bohne mehr wie der Schein zu bekommen ist. Dein Beitrag mit der Präzisierung hab ich erst gesehen, als meiner bezüglich der Verteilung bereits verfasst war, nicht gleich immer Widerspruch erwarten... Die neue Regelung fände ich eigentlich nicht schlecht, scheint evtl. eine kurze Sache gewesen zu sein.
      2 5 Melden
  • Moelal 24.04.2016 17:51
    Highlight Es ist ja schon so, dass man nur mit guter Mathe ein guter Akademiker wird.....? Zumindest ein guter FDP Banker......die können ja offensichtlich nicht mehr richtig rechnen.....
    34 16 Melden
  • Macke 24.04.2016 17:43
    Highlight Naja, es scheint ein unausgereift. JSA wie auch die EDK berufen sich bei den "Schlüsselfächern" auf eine Untersuchung zur Studierfähigkeit (hrsg. von der EDK), die methodisch schwachsinnig ist. Anstatt Personen zu fragen, weshalb sie an ihrem Studium scheiterten (Wissen, Vereinbarkeit Studium/Arbeit etc.), wurden Personen mit den besten Noten befragt, welche "Kompetenzen" am meisten geholfen hätten. Es wurde also von Anfang an vorausgesetzt, dass das Wissen der alleinige Faktor für ein erfolgreiches Studium ist, was nachweislich nicht stimmt. Es gibt somit keine Basis für die Forderungen.
    33 4 Melden
  • indubioproreto 24.04.2016 17:30
    Highlight Eigentlich zu begrüssen. Habe selber vor 4 Jahren die Matura gemacht, und es ist wirklich relativ einfach, sich irgendwie "durchzumogeln". Ich selber erachte das erforderliche Niveau für einen Maturitätsabschluss aktuell als deutlich zu tief.

    Aber. Ich bezweifle, wie wichtig eine exakt durchgeführte Berechnung von Vektoren für einen Geschichtsstudenten, bzw. eine Bestimmung eines Alexandriners oder Daktylus für einen Ingenieur ist.

    Generell, ein universales Grundwissen schadet nicht, keine Frage. Aber ich würde es befürworten, würde man die Notwendigkeit gewisser Inhalte auch überprüfen.
    45 8 Melden
  • Nordurljos 24.04.2016 17:22
    Highlight Ich habe mit einer 3 in Mathe die Eidgenössische Matura bestanden, unter anderem auch durch eine 3 Fach zählende 6 in bildnerischem Gestalten.
    Bis jetzt war dies aber noch nie ein Problem, denn logischerweise habe ich anschliessend nicht Mathe studiert, sondern bin Grafikerin geworden :)
    85 11 Melden
    • Shlomo 24.04.2016 17:51
      Highlight Aber om Grafiker zu werden muss mann wohl kaum eine Matura haben.
      24 32 Melden
    • Hierundjetzt 24.04.2016 18:59
      Highlight Shlomo: das sind die, die es nicht an die Kunstgewerbeschule schaffen und nachher in einer Druckerei eine Lehre machen
      8 3 Melden
    • Nordurljos 24.04.2016 21:02
      Highlight Ich bin natürlich nicht "nur" Grafikerin sondern
      Dipl. Gestalter HF Kommunikationsdesign, Vertiefungsrichtung Visuelle Gestaltung. Habe nur gedacht, so ausgedrückt wärs ein bisschen verständlicher :)
      11 3 Melden
    • Shlomo 24.04.2016 22:35
      Highlight Sorry Nordurljos aber auch für einen HF brauchts keine Matur. Hierfür reicht die Sek und eine Lehre als Grafiker EFZ
      7 0 Melden
    • Hierundjetzt 25.04.2016 07:29
      Highlight Glückwunsch zum HF Abschluss! Und als was arbeitest Du den jetzt?
      0 0 Melden
    • Nordurljos 25.04.2016 09:22
      Highlight @Shlomo: ja natürlich brauch ich dazu keine Matura, ich hab zwei Wochen "studiert" gemerkt, dass die Dozenten alle total unmotiviert sind, und dann beschlossen den praktischer orientierten Weg zu gehen.
      @Hierundjetzt: Ich arbeite als Grafikerin, das heisst, mache Webseiten, oder Flyer/Plakate/Logos usw.
      0 0 Melden
  • Pinga 24.04.2016 17:19
    Highlight Also in der Schweiz zum Beispiel zählt Sport nicht, das heisst mit Sport kann nicht ausgeglichen werden.
    Eigentlich ist das sicher eine gute Idee, aber es ist daneben, wenn man für ein Sprachstudium in Mathematik ein gutes Level haben muss. Man müsste also zum Beispiel dort Ausnahmeregelungen erstellen.
    48 5 Melden
    • Sheez Gagoo 24.04.2016 17:35
      Highlight Ich bin gottenfroh, dass Sport nicht gezählt hat. Und erst recht, dass es noch kein YouTube gab. Ansonsten hätte ich keine Matur, aber wäre eine YouTube-Berühmtheit mit Videotiteln wie "Swiss Idiot fails in ......"
      37 0 Melden
    • henk 24.04.2016 17:53
      Highlight also bei uns kann man das ergänzungsfach Sport wählen und dann zählt Sport als reguläre Matura-Note 😉
      14 2 Melden
    • efrain 24.04.2016 19:49
      Highlight Wieso? Mathematik und Physik sind vor allem Werkzeuge, um logisches und formales Denken zu schulen. Grundsätzlich schadet das niemandem, so wie eine treffende und korrekte sprachliche Ausdrucksfähigkeit jedem MINT Stundent/Absolvent zuträglich ist.
      9 2 Melden
    • Pinga 25.04.2016 00:53
      Highlight @henk: Ja, das stimmt. War bei uns auch so und habe ich sogar so gewählt (aber nicht wegen den Kompensationspunkten!). Aber ich finde, dass Sport allgemein und EFSport nicht gleichzusetzen sind, da (zumindest bei uns) die EFNote zu circa 75% aus reiner Theorie bestand, dann etwa 15% halb/halb (Choreografien, etc.) und nur etwa 10% war wirklich sportliche Leistung. Geht ja auch mehr um eine Vertiefung der Theorien/Gesundheit des Körpers etc. während der 'Normalsport' die Spieltheorien nur nebenbei behandelt und es hauptsächlich um die Bewegung geht und die Note abhängig ist von den erbrachten sportlichen Leistungen.
      0 0 Melden
    • Pinga 25.04.2016 00:58
      Highlight @efrain: Klar schadet es niemandem. Und ich habe bewusst das Beispiel Mathe - Sprachstudent gewählt und nicht Deutsch - MINT-Student, da dieser ein korrektes Deutsch (oder teilweise eher Englisch) benötigt, um seine Arbeiten im Studium zu schreiben, respektive auch für Publikationen später. Aber wieso der Sprachstudent ein Matheass sein soll (auch mit einem 3er hat er ja eine gewisse Grundbildung, hat aber bei einer Verschärfung der Kompensationsregeln eventuell Mühe die Matura zu erreichen) verstehe ich nicht.
      3 0 Melden
  • Der Zahnarzt 24.04.2016 17:17
    Highlight Dann soll der Herr Bundesrat bitte auch dafür besorgt sein, dass diejenigen, die eine Matura und ein Studium mit höheren Anforderungen bestanden haben, besser bezahlt und im Markt bevorzugt werden. War es nicht der Leitspruch der FDP, dass sich Leistung lohnen sollte?
    32 14 Melden
  • dommen 24.04.2016 16:59
    Highlight Dass man schlechte Leistungen in Mathematik und Naturwissenschaften mit Ramschfächern wie Musik, bildnerisches Gestalten und Sport ausgleichen kann, ist tatsächlich ein schlechter Witz.
    37 71 Melden
    • zettie94 24.04.2016 17:43
      Highlight Mit Sport kann überhaupt nichts kompensiert werden, das zählt nämlich nicht zur Matur. Musik und BG kann zumindest im Kt. BE nur eines von beiden besucht werden.
      Viel lässt sich damit also nicht kompensieren.
      Zudem gibt es durchaus auch Studienrichtungen und Berufe, wo die naturwissenschaftlichen Fähigkeiten nicht so wichtig sind. Um Musik oder Grafikdesign zu studieren braucht man ja auch eine Matur.
      26 1 Melden
    • Shlomo 24.04.2016 17:52
      Highlight Das ist nicht nur ein Witz sondern sehr tragisch.
      19 12 Melden
    • nrzh 24.04.2016 17:52
      Highlight wieso?
      4 4 Melden
    • Chihirovocale 25.04.2016 03:49
      Highlight Ramschfächer?! Wie bitte?
      Musiker und bildende Künstler (also Menschen die möglicherweise in musischen Fächern gut waren und diese u. U. auch unterrichten) sorgen mitunter für den Erhalt und die Pflege unser Kultur. Wissen und Interesse dafür gehören für mich unabdingbar in eine allgemeinbildene Maturität und sollten auch entsprechend gewichtet werden.
      Ausserdem hilft aktives musizieren die Disziplin und Konzentrationsspanne zu steigern, sowie motorischen Fähigkeiten zu verfeinern und seinen Körper kennenzulernen.

      LG eure Gesangslehrerin


      6 2 Melden
  • Wilhelm Dingo 24.04.2016 16:49
    Highlight Gut so, dann aber bitte die ausländischen Low Level Maturanden/Abiturenden nur noch mit Prüfung an die Hochschulen zulassen.
    77 9 Melden

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