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Russische Trainerlegende

Die Eishockey-Welt trauert um Väterchen Tichonow, den Chef des russischen «Atomblocks»

24.11.14, 07:27 24.11.14, 10:33

«The Big Red Machine» – Zusammenschnitt legendärer Tore der grossen Sowjet-Mannschaften. Video: Youtube/Hockey Tube

Die russische Trainer-Legende Viktor Tichonow stirbt im Alter von 84 Jahren in Moskau. Tichonow gilt als ein Symbol für eine goldene Ära des (sowjetischen) Eishockeys. Tichonows Tod meldete die russische Agentur Tass am Montag unter Berufung auf dessen Heimatverein ZSKA Moskau. Russische Medien hatten zuletzt immer wieder über Klinikaufenthalte des langjährigen Erfolgstrainers berichtet.

Der am 4. Juni 1930 in Moskau geborene Tichonow gilt als Symbol für eine goldene Ära des Eishockeys. Unter seiner Führung wurde die Sbornaja zwischen 1978 und 1992 achtmal Weltmeister und dreimal Olympiasieger – unter anderen mit dem «Atomblock», bestehend aus den Verteidigern Kassatonow und Fetissow und dem KLM-Sturm Krutow, Larionow, Makarow.

Mit dem Zerfall der Sowjetunion endete auch die grosse Ära von Tichonow. Dessen Trainingsstil wurde von Spielern immer wieder als diktatorisch kritisiert. Auch Tichonows Sohn Wassili war Eishockeyspieler und -trainer, Grosskind Wiktor ist mit Russland aktueller Weltmeister. (ram/si/dpa)



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