Wirtschaft
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Zum Schreien: Der geplante bürgerliche Frühjahrsputz. bild: Shutterstock

Hunderte Stellen weg

Die Bürgerlichen wollen der Wirtschaft einen unsinnigen Frühjahrsputz verpassen

Ein paar hundert Stellen werden hier gestrichen, ein paar hundert Jobs dort ins Ausland verlagert: Der harte Franken zeigt Wirkung. Doch die Krise sollte kein Anlass für neoliberale Illusionen von gestern sein. Wir müssen uns auf eine digitale Wirtschaftsordnung von morgen vorbereiten. 

03.03.15, 14:10 04.03.15, 12:35

philipp löpfe

«Lass niemals eine Krise ungenutzt verstreichen», erklärte Rahm Emanuel 2009 als Stabschef von Präsident Barack Obama. Nach diesem Motto handeln derzeit auch die bürgerlichen Kräfte in der Schweiz. Geht es nach «NZZ», SVP und FDP, dann muss die Gelegenheit beim Schopf gepackt werden. «Der Franken-Schock drängt die Linke in die Defensive», jubelt Simon Gemperli in der «NZZ». «Das eröffnet Chancen.» 

«Lass niemals eine Krise ungenutzt verstreichen.»

Rahm Emanuel

Das sieht auch die SVP so. Sie geht neuerdings auf Schmusekurs zu FDP und CVP und hat zu einem bürgerlichen Schulterschluss aufgerufen. Die Zeit dazu scheint reif. Täglich verunsichern neue Meldungen über Jobverlagerungen ins Ausland die Arbeitnehmer. Ideale Voraussetzungen also, um vermeintliche Auswüchse des Sozialstaates und der staatlichen Bürokratie zurückzustutzen, längere Arbeitszeiten einzufordern, die verhasste Energiewende wieder rückgängig zu machen und – wie könnte es auch anders sein – tiefere Steuern für Unternehmen und Superreiche zu verlangen. 

Gewerkschaften stehen mit dem Rücken zur Wand

Ein erster «Revitalisierungs-Gipfel» der bürgerlichen Parteien hat stattgefunden, und Gemperli wittert bereits Morgenluft. Längere Öffnungszeiten für Einkaufszentren, Euro-Löhne, Flexibilisierung der Arbeitszeiterfassung und zusätzlich Arbeitsstunden – alles ist in den Bereich des Möglichen gerückt, denn auf Betriebsebene verhandeln Gewerkschaften und Arbeitnehmer derzeit «mit dem Rücken zur Wand». Also gilt es, Heu zu machen, solange die Sonne scheint. «Die Schwäche der Gewerkschaften dauert nicht ewig», warnt Gemperli.

Der Reformeifer der Rechten ist eine «Back to the future»-Strategie. Die Krise ist eine hervorragende Chance für einen längst fälligen Frühlingsputz des bürgerlichen Hauses. Wenn Gewerkschaften und Umweltschützer wieder zur Räson gebracht worden sind, wird alles im gewohnten Trott weitergehen. Was aber, wenn nicht? 

Die dritte industrielle Revolution ist da

Die Zeichen verdichten sich, dass wir am Vorabend einer grundsätzlichen Umwälzung der Wirtschaftsordnung stehen. Globalisierung und technischer Fortschritt sind im Begriff, unsere Wirtschaftsordnung umzukrempeln. «Dritte industrielle Revolution», «Internet der Dinge», «Sharing Economy» – diese Begriffe dominieren zunehmend die wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Diskussion. Nicht Gewerkschaften und Ökofreaks bedrohen die bestehende Wirtschaftsordnung, sondern Roboter und intelligente Software. Inzwischen weiss auch meine Katze, was unter einer «disruptiven Technologie» zu verstehen ist. 

Ohne Smartphone läuft nichts mehr. bild: shutterstock

Die dritte industrielle Revolution verbreitet sich rasend schnell. «In bloss acht Jahren haben die Smartphones die Welt verändert – und sie haben noch kaum begonnen», stellt der «Economist» in seiner neuesten Ausgabe fest. Selbst wenn man einen guten Teil der Techno-Euphorie als Hype subtrahiert, bleibt unter dem Strich eine Menge. Allein in Europa würden rund die Hälfte aller Arbeitsplätze der dritten industriellen Revolution zum Opfer fallen, prophezeit beispielsweise der ETH-Professor Dirk Helbling. 

In Zukunft Pizza und Playstation?

Sollte es zutreffen – und die Anzeichen dafür mehren sich täglich –, dass wir auf eine neue, digitale Wirtschaftsordnung zusteuern, dann müssen wir uns auch ernsthaft Gedanken darüber machen, wie wir die Gesellschaftsform daran anpassen. Ein Frühlingsputz der bestehenden Ordnung wird nicht reichen. Was machen wir mit all den Menschen, deren Arbeit von Robotern und anderen intelligenten Maschinen verrichtet wird? Kehren wir zu Brot und Spielen, respektive zu Pizza und Playstation zurück? 

Auf diese Fragen brauchen wir sinnvolle Antworten. Bürgerliche Schulterschlüsse und Revitalisierungs-Gipfel liefern altbekanntes Geschwätz und werden uns nicht weiterhelfen. Es geht in dieser Krise um sehr viel – und sie ungenutzt verstreichen zu lassen, wäre in der Tat fahrlässig. 

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 04.03.2015 13:41
    Highlight Einige bemerkungen in den kommentarfeldern isind mal wieder vernueftiger aund aussagekraeftiger, als der aufschrei des genossen Löpfe, vielleicht sollte er sich mehr mit seiner katze unterhalten.
    3 8 Melden
  • Schema 04.03.2015 11:06
    Highlight Es handelt sich im Moment bereits um die 4. industrielle Revolution. Die 3. ist schon einige Jahre her...
    6 0 Melden
    • Philipp Löpfe 04.03.2015 13:58
      Highlight Oder die fünfte. Darüber gehen die Meinungen auseinander.
      1 1 Melden
  • Roman Rey 03.03.2015 19:54
    Highlight Herr Löpfe, ich möchte deine Katze kennenlernen!
    9 1 Melden
  • Jol Bear 03.03.2015 18:32
    Highlight Es Werden hier verschiedene Probleme durcheinander gebracht: Erstens: Die Wechselkursfreigabe bewirkt kurz- ev. mittelfristig, dass Arbeitsplätze verloren gehen. Weniger Stolpersteine, Einschränkungen und Steuererhöhungen für Unternehmen (wie vorgeschlagen) sorgen dafür, dass die Betriebe neben der Frankenaufwertung nicht noch zusätzliche Probleme haben. Zweitens: Die "digitale Industrialisierung" ist schon länger im Gang und wird sich fortsetzen. Davon sind Volkswirtschaften und Betriebe weltweit gleichermassen betroffen. Ob und wie der Staat hier eingreifen soll, ist äusserst fragwürdig. Zum Dritten bietet das tiefe Zinsniveau wohl ein Anreiz, staatliche Investitionen in Infrastruktur rel. günstig zu tätigen. Zu einem Freipass und Wunschkonzert sollte das aber auch nicht ausarten.
    5 7 Melden
  • glüngi 03.03.2015 18:10
    Highlight Super Artikel!
    Weiter so!
    14 6 Melden
  • chrigi94 03.03.2015 16:30
    Highlight Als vor ca. hundert Jahren immer mehr Maschinen zum Einsatz kamen, da waren ebenfalls alle beängstigt. Dies, weil sie glaubten, dass die Maschinen den Menschen die Arbeit wegnehmen und so Arbeitsplätze vernichten. Passiert ist das Gegenteil! Heute gibt es mehr Jobs denn je! Innovationen und neue Technologien schaffen Arbeitsplätze. Deshalb kann man der Digitalisierung gelassen entgegenblicken.
    24 6 Melden
    • Rondi 03.03.2015 17:19
      Highlight Du hast vollkommen Recht. Früher gab es aus heutiger Sicht nutzlose Jobs wie den Bahnschrankenwärter, der die Bahnschranken heruntergelassen hat, als ein Zug kam. Wir haben heute fast Vollbeschäftigung auch ohne diese Jobs, die es heute nicht mehr braucht. In naher Zukunft werden wir uns fragen, für was es z.B. früher Kassiererinnen in den Läden gebraucht hat.
      8 9 Melden
    • Jetson 03.03.2015 17:33
      Highlight Tatsächlich wurden vor 100 Jahren Jobs vernichtet, aber damals geschah dies in einem viel kleineren Ausmaß. Heute reden wir von ganzen Berufen, die ersatzlos verschwinden werden und von Robotern besser und günstiger ausgeführt werden können (Taxifahrer, Buchhalter, Marketingverantwortliche, KV... Ja selbst der Hausbau wird automatisiert und es braucht nur noch einen Bruchteil der Arbeiter dafür). Hierfür braucht es Lösungen, denn wenn das richtig genutzt wird können wir dereinst tatsächlich mal alle weniger arbeiten. Wenn wir aber den Kopf in den Sand stecken und alles verneinen schnappen sich die Firmen den Vorteil und viele von uns werden leer ausgehen.
      13 2 Melden
    • Roman Rey 03.03.2015 20:05
      Highlight Es wird allermindestens eine massive Umverteilung geben. Sagen wirs so: Eltern täten gut daran, ihren Kindern ein Informatikstudium schmackhaft zu machen.
      8 5 Melden
    • Jetson 03.03.2015 21:12
      Highlight Eben nicht, Roman Rey! Gerade in der Informatik wird am meisten rationalisiert werden, aufgrund der Automatisierung. Nur die besten Informatiker werden längerfristig gebraucht. So krass es tönt, aber die heutigen Informatiker sagen langsam aber sicher am eigenen Ast.
      6 5 Melden
    • Jetson 03.03.2015 21:15
      Highlight Und wer das mit dem automatisierten Hausbau nicht glaubt: Google nach "House printer". Alles noch im Anfangsstadium, aber das kommt und für den Elementbau eher kurz als lang.
      3 2 Melden
    • Roman Rey 04.03.2015 09:50
      Highlight @Jetson: Mit Informatik meine ich das weite Feld der Computerwissenschaften. Programmierer, die die Automatisierung aufgleisen und optimieren, wird es während der digitalen Revolution zur genüge brauchen.
      8 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 03.03.2015 16:02
    Highlight saukaibli@
    Wie soll es denn der Staat machen?
    4 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 03.03.2015 15:38
    Highlight Jetzt ist der Staat gefragt, mit einem vollen Konjunkturprogramm: Strassen, Schienen, Tunnels, Brücken, erschwingliche Wohnungen, Bildung und vor allem Forschung - wenn wir das Silicon-Valley von Europa werden wollen, dies ist ein realistisches Ziel, dann muss jetzt nachhaltig investiert werden. Es wird nie wieder eine solche Gelegenheit kommen, wo der Staat billiger Schulden aufnehmen kann.
    Schauen wir seriös die gesamten Bedürnisse für die nächsten 20-25 Jahre an - auch im Hinblick auf die Bevölkerungsentwicklung in der Schweiz - und investieren wir nachhaltig. Dies wäre zum Vorteil der ganzen Schweiz.
    26 2 Melden
    • saukaibli 03.03.2015 15:54
      Highlight Der Staat sollte das machen, aber nicht indem er Kredite aufnimmt und gleichzeitig die Steuern für Internationale Konzerne und Superreiche Säcke senkt. Genau das ist es aber, was die Bürgerlichen und die Rechtskonservativen wollen. Irgendwer muss die Kredite ja dann auch zurückzahlen und wenn es nach den o.G. geht, sind das die Arbeiter, die höhere Steuern zahlen müssen, obwohl sie weniger verdienen trotz mehr Arbeit.
      20 10 Melden
  • Angelo C. 03.03.2015 15:35
    Highlight Schön und gut, Herr Löpfe - ich freu' mich ja auch nicht an den ins Auge gefassten Massnahmen, welche sich offenbar (oder angeblich - wie Sie möchten) durch die sich verschlechternde Wirtschaftslage und den starken Franken aufdrängen. Nur, was würden Sie denn der Wirtschaft aus eigener Sicht für Massnahmen empfehlen, wie man der sich zuspitzenden Situation begegnen sollte, bzw. wie man die Probleme mit einem umsetzbaren Plan B bewältigt?
    8 9 Melden
    • saukaibli 03.03.2015 15:59
      Highlight Der Wirtschaft geht es immer noch mehr als gut, das Meiste ist reine Panikmache. Die grossen Bosse wollen einfach verhindern, dass ihre grossen Löhne und Boni gestutzt werden.Unternehmer, denen etwas an ihrem Betrieb liegt, sind die ersten die auf ihr Geld verzichten.
      Wie im Bericht schon erwähnt, die momentane Situation wird ausgenutzt um Sozialerrungenschaften abzubauen.
      22 4 Melden
    • Philipp Löpfe 03.03.2015 16:02
      Highlight Der Staat sollte jetzt von der ausserordentlichen Lage - er kann gratis Geld aufnehmen - profitieren und damit einen Umbau in Richtung digitale Wirtschaft vornehmen. Der einzelne Unternehmer ist relativ machtlos.
      35 4 Melden
    • Angelo C. 03.03.2015 23:50
      Highlight Auf meine Frage erhalte ich drei Antworten. Saukaibli denkt, dass man das was Trader (zurecht) empfiehlt, schon tun solle, aber halt einfach ohne Kreditaufnahmen des Staates. Das kann natürlich ohne Geld so nicht funktionieren, und wo sollte man es denn sonst hernehmen, als von Krediten, da das Steuersubstrat des Staates, zumal in Zeiten einer wirtschaftlichen Verschlechterung, für die Finanzierung derart grosser Projekte schlicht nicht ausreicht. Eher schon bin ich für eine Lösung wie Löpfe und vor Allem Trader das vorschlagen. Während ich heute in "Talk täglich" von Arbeitgeberpräsident Roland A. Müller prioritär von Kurzarbeit höre, indes dort Daniel Lampart (Gewerkschaft) lediglich den Schritt der NB heftig kritisierte und sich eine weitere Euro-Stütze wünscht, sonst aber eigentlich keine wirklich konstruktiven Vorschläge machte, lediglich die Situation mit Arbeitsplatzverlusten und Lohnkürzungen bei Mehrarbeit geisselte. So betrachtet scheinen mir die hier geäusserten Vorschläge eigentlich nachvollziehbarer...
      6 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.03.2015 11:23
      Highlight Danke Angelo C
      Es gibt offenbar noch einige Leute, die einen konstruktiven Beitrag zu dieser Diskussionsrunde beitragen.
      Vielleicht kommen auch noch Andere zur Einsicht, dass die Probleme nicht gelöst werden können, indem man auf eine Institution (SNB) oder auf Parteien losschiesst.
      4 1 Melden
  • Mischhi 03.03.2015 15:28
    Highlight Brillinater Artikel! Danke, Philipp.
    21 7 Melden
    • Mischhi 04.03.2015 09:52
      Highlight Ich meinte natürlich *brilliant.
      3 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 03.03.2015 14:54
    Highlight natürlich nutut die selbsternannte partei des volkes, SVP, die gunst der stunde um den reichen zuzudienen und gegen die arbeitende bevölkerung, sprich ihre wählerschaft, über den tisch zu ziehen. um dann mit voller kraft die armen und nicht die armut zu bekämpfen.
    32 15 Melden
    • Lumpirr01 03.03.2015 15:06
      Highlight Details zu dieser Parole siehe hier:
      http://www.caritas.ch/de/aktuelles/news/armut-bekaempfen-nicht-die-armen/
      15 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.03.2015 15:25
      Highlight @lumpirr - "Die Sozialhilfe, so heisst es in der Erklärung, zahle die Zeche für viele Entwicklungen der letzten Jahre – für Leistungseinschränkungen in den Sozialversicherungen (ALV und IV), für die Intensivierung des kantonalen Steuerwettbewerbs durch eine absurde Steuersenkungspolitik oder für die zunehmende Prekarisierung des Arbeitsmarktes." Und diese Zeche haben den Armen den rechten Parteien, allen voran der SVP mit ihren Hetzkampagnen, zu verdanken.
      16 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.03.2015 15:50
      Highlight Wollen wir eigentlich hier in der Schweiz nun endgültig in ein Jammertal versinken und ständig der "bösen SVP" die Schuld zuschieben. Was bringt den das - nichts!!
      Vergessen Sie einmal die Parteien, die bringen so oder so nichts, weder SP noch SVP noch FDP und konzentrieren wir uns auf die Stärken unseres Landes - Starker Franken (ja dies ist positiv - ausländische Investoren suchen eine starke Währung, nicht eine schwache / stabile politische Verhältnisse / gesunder Staatshaushalt / ausgebildete Fachkräfte / mehr oder weniger sozialer Frieden / starker Finanzplatz / starker Werkplatz / hohe Innovationskraft etc.
      15 4 Melden
    • The Destiny 03.03.2015 17:41
      Highlight @trader man könnte meinen sie haben eine neue Staatsform in Sicht. :)
      3 5 Melden
    • sowhat 03.03.2015 21:07
      Highlight @trader: der Punkt mit den stabilen politischen Verhältnissen lässt sich wohl nicht wirklich halten, wenn geschlossene Verträge per Volksabstimmung ausgehebelt werden.
      5 5 Melden
    • Lumpirr01 03.03.2015 23:39
      2 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.03.2015 02:17
      Highlight @lumpir - Was wollen sie damit sagen? Dass die SVP und ihre rechtsbürgerlichen Gesinnungsgenossen noch viel Arbeit vor sich haben um die Sozialwerke und das Bildungswesen mit Steuersenkungen für die Reichen zu schleiffen und die Löhne der arbeitenden Bevölkerung zu senken?
      4 5 Melden
    • Lumpirr01 04.03.2015 09:30
      Highlight Ein Blick über den Tellerrand zeigt, dass die grössten Armutsprobleme weit weg von der kleinen Schweiz herrschen. Auch ohne grosses Helfersyndrom sollte jedem klar sein, dass dort unser Haupt - Engagement liegen sollte. Können sich diese Menschen dort nicht entwickeln, stehen sie wie heute schon teilweise als Wirtschaftsflüchtlinge vor unserer Haustüre und belasten unsere Sozialwerke und das Bildungswesen. Da dies für mich genauso wenig wie z. Bsp. FDP / SVP das Ziel sein kann, engagiere ich mich dort vor Ort und bezahle sämtliche Bauvorhaben / Reisekosten zu 100% aus meinem eigenen Sack!
      8 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.03.2015 10:49
      Highlight @lumpirr - Die SVP macht Stimmung gegen die eigene Bevölkerung. Kämpft gegen die Armen und nicht gegen die Armut, untergräbt die Sozialwerke. Und die SVP unternimmt alles um den Reichen die Steuern zu senken. Sehen Sie das nicht? Oder wollen Sie das nicht sehen?

      Auch ich habe lange im Ausland in den Slums mir schrecklicher Armut gearbeitet. Auch auf eigene Kosten. Ich will nicht, dass in unserem schönen Lande die Kluft zwischen arm und reich auch so gross wird. Aber gerade die SVP arbeitet darauf hin. Und dies unter dem Deckmantel "Volkspartei" und "Volksretter"..
      2 6 Melden
    • Lumpirr01 04.03.2015 11:17
      Highlight Lieber Banda69: Ihre Aussagen kann kaum jemand nachvollziehen. Vielleicht wäre es gut, wenn Sie einmal konkrete Beispiele beweisen würden. Fragen sie sich selber einmal: Verweigern denn die Gewerbler / Industriellen von der SVP ihre Arbeitgeberbeiträge von Pensionskasse / AHV / IV / übrige Sozialleistungen an die zuständigen Kassen?? Ist für die Steuersenkungen in den Kantonen die SVP alleine zuständig oder doch die komplette Exekutive / Legislative?? Hängt die Höhe der Sozialhilfe nur von der SVP - Meinung ab oder doch noch von ein paar anderen mehr? Banda, Sie möchten umverteilen, ich nicht!
      6 0 Melden

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