Wissen
Tier

Urzeit-Hai: Riesiger Megalodon-Zahn gefunden

Dem Besitzer dieses Zahns möchte man nicht begegnen. Gottseidank ist er ausgestorben

29.10.2015, 10:0329.10.2015, 10:03
15 Zentimeter nichts als Zahn: Das Fossil des prähistorischen Beissers ist so gross wie die Hand eines Erwachsenen. 
15 Zentimeter nichts als Zahn: Das Fossil des prähistorischen Beissers ist so gross wie die Hand eines Erwachsenen.
Bild: Instagram/ncculture

Ein Zahn so gross wie eine Hand: Was ein Strandgänger an einem Strand im US-Bundesstaat North Carolina gefunden hat, ist Stoff für einen Alptraum. Der rund 15 Zentimeter lange Zahn, ein versteinertes Fossil, bewehrte vor Millionen von Jahren den Rachen eines gigantischen Hais: Megalodon (Carcharocles megalodon), ein bis zu 20 Meter langer Raubfisch.

Der Urzeit-Hai besass ein furchterregendes Gebiss, dessen Breite auf über 3 Meter und dessen Höhe auf über 2,5 Meter geschätzt werden. Kein Wunder, heisst der riesige Räuber «Megalodon» (zu deutsch etwa «Grosszahn»). 

Der Megalodon-Zahn (l.) im Vergleich mit dem Zahn eines knapp 5 Meter langen Weissen Hais.
Der Megalodon-Zahn (l.) im Vergleich mit dem Zahn eines knapp 5 Meter langen Weissen Hais.
Bild: Rex Features

Vor ca. 2,6 Millionen Jahren verschwand der Megalodon aus den Weltmeeren. Nur noch seine versteinerten Zähne und einige Wirbel künden von seiner einstigen Grösse.

Gefrässiger Räuber: Künstlerische Darstellung eines Megalodons. 
Gefrässiger Räuber: Künstlerische Darstellung eines Megalodons.
Bild: Wikipedia

Möglicherweise hat der Hurrikan «Joaquin», der vor kurzem die Küste North Carolinas heimsuchte, den küstennahen Meeresgrund aufgewühlt und so uralte Fossilien freigelegt. Mehrere der Megalodon-Zähne sind offenbar in letzter Zeit dort gefunden worden. (dhr)

Gigantischer Raubfisch: Ein Megalodon im Grössenvergleich mit einem Weissen Hai und einem Menschen.  
Gigantischer Raubfisch: Ein Megalodon im Grössenvergleich mit einem Weissen Hai und einem Menschen.
Riesenhaie aus der Urzeit.
YouTube/Marian Krumnow

Dir gefällt diese Story? Dann teile sie bitte auf Facebook. Dankeschön!👍💕🐥

Lasst die Haie leben

1 / 12
Lasst die Haie leben
Lasst die Haie leben! In Australien (hier in Perth) formierte sich 2014 ein Protest gegen einen radikalen Eingriff in das maritime Ökosystem.
quelle: getty images asiapac / paul kane
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
«Ein Sekundenbruchteil reicht»: So entlarvt eine Kriminologin Lügner
Beim Date, in Verhandlungen oder zu Hause: Wer das Gesicht seines Gegenübers lesen kann, ist im Vorteil. Die Kriminologin Denise von Moos erklärt, auf welche Mikroexpressionen Sie achten sollten.
Wenn ich wissen will, ob mein fünfjähriger Sohn mich anflunkert, sage ich zu ihm: «Schau mir in die Augen!». Kann man so wirklich erkennen, ob jemand die Wahrheit sagt?
Denise von Moos: Das ist typenabhängig. Beim Blickkontakt ist es tatsächlich unterschiedlich. Ich würde Ihnen beispielsweise direkt in die Augen schauen, wenn ich Sie anlügen würde. Andere Menschen schauen weg. Was allerdings nicht stimmt und trotzdem immer wieder behauptet wird, ist die Aussage, dass Menschen beim Lügen nach oben rechts schauen würden. Das ist falsch. Dieser Mythos hält sich hartnäckig und taucht immer noch überall auf, etwa auf LinkedIn oder in anderen sozialen Medien.
Zur Story