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Das ist Knickers der Monster-Ochse – der zu gross zum Schlachten ist

Publiziert: 28.11.18, 10:41 Aktualisiert: 28.11.18, 14:51

Mit diesem Ochsen will sich wohl niemand anlegen

Video: watson

Was für ein Anblick! Rund 1400 Kilo schwer und 1,94 Meter hoch – der siebenjährige Knickers ist wohl das grösste Rindvieh Australiens. Der Ochse – ein Holsteiner Friesian – ist sogar zu gross für den Schlachter. Bei einer Auktion wollte das kastrierte Männchen aufgrund seiner Grösse keiner kaufen, sagte sein Besitzer Geoff Pearson dem australischen Sender ABC.

Dabei könnte man aus Knickers 4000 Burger machen!

«Einige seiner Kumpel» seien schon geschlachtet worden, aber Knickers sei eben ein ganz besonderes Tier.

Auch durch seine Farbe fällt der Ochse auf. Die meisten Tiere auf dem Hof sind Wagyu-Rinder und haben somit ein dunkelbraunes Fell. Knickers dagegen ist gefleckt. Pearson hält auf seiner Farm, rund 136 Kilometer südlich von Perth, rund 20'000 Rinder.

Ein paar Impressionen:

Den Namen Knickers, zu Deutsch Unterhose oder Schlüpfer, hat der Riesenochse übrigens wegen seiner Freundschaft zu einem anderen Bullen mit dem Namen BH erhalten, erzählte Pearson. «Damit hatten wir nun BH und Schlüpfer auf dem Hof.»

Und jetzt haltet euch fest, Knickers hat nicht einmal den Rekord für das grösste Tier gebrochen: Dazu müsste er noch grösser sein. Der grösste lebende Ochse ist laut dem Guinnessbuch der Rekorde der italienische Bulle Bellino. Der wurde zuletzt im Jahr 2010 gemessen – und war stolze 2,027 Meter gross.

(tl/tol)

Ich habe keine Angst vor Kühen. Sicher nicht

Video: watson/Emily Engkent

Diese Tiere sind ein bisschen weniger schön als andere

Der Koboldhai (Mitsukurina owstoni) ist sehr selten. Nicht, dass wir darüber extrem unglücklich wären.
Der Nacktmull (Heterocephalus glaber), ein Nager aus der Familie der Sandgräber, lebt unterirdisch. Wer möchte ihm das verdenken?
Die Chikilidae sind eine Familie von Schleichenlurchen (Blindwühlen), die in Nordostindien leben.
Näher mit uns verwandt als uns lieb sein kann: Das Fingertier oder Aye-Aye (Daubentonia madagascariensis) ist eine Primatenart. Die nachtaktiven Tiere sind Allesfresser und werden bis zu 44 Zentimeter gross.
Er darf in keiner Anti-Schönheits-Liste fehlen: der Sternmull oder Sternnasenmaulwurf (Condylura cristata). (Foto: imgur)
Das ist der Palmendieb (Birgus latro), wenn er noch nicht ausgewachsen ist. Noch hübsch, denkst du? Dann klick mal weiter. (Foto: Wikipedia)
Da sieht das Ganze schon ein bisschen anders aus, oder? (Foto: Creepy Animals)
Boah! Das ist das Maul vom Riesen-Tigerfisch. (Foto: Trentsteele)
Das ist der gestreifte Seewolf. (Foto: Ghastlygruesome)
Das hier, das ist Nasikabatrachus sahyadrensis – eine Art der Froschlurche. (Foto: Wikipedia)
Die Japanische Riesenkrabbe (Macrocheira kaempferi). (Foto: rpgwebgame)
Der Marabu (Leptoptilos crumeniferus) hat auch nicht gerade Glück gehabt bei der Schönheits-Verteilung. (Foto: Creepy Animals)
Diese zwei Hübschen sind Tiefsee-Beilfische (Sternoptychidae). Gott sei Dank, werden diese Kreaturen nur bis zu 14 Zentimeter lang. (Foto: seavenger.info)
Der Blobfisch (Psychrolutes marcidus) scheint stets schlecht gelaunt zu sein. Kein Wunder, wenn man so aussieht.
Als wäre die Nase ein Ohr: Das merkwürdige Organ der Hufeisennasen (Rhinolophidae), einer Familie der Fledermäuse, dient der Lautverstärkung. Die Tiere orientieren sich per Schallortung.
Diese im Fernen Osten beliebte Goldfischart, englisch «Bubble Eye», niederländisch «Hemelkijker» geheissen, verfügt über zwei mit Flüssigkeit gefüllte Säcke direkt bei den Augen. Die Stellung der Augen ist ein Nachteil, der in freier Wildbahn zum baldigen Aussterben der Spezies führen würde.
Der Kalifornische Kondor (Gymnogyps californianus), eine der beiden Arten aus der Familie der Neuweltgeier, weist den für Geier typischen kahlen Kopf auf.
Der Andenkondor (Vultur gryphus), die andere Neuweltgeier-Art, ist nicht wirklich hübscher.
Warum heisst der Nasenaffe (Nasalis larvatus) wohl «Nasenaffe»? Allerdings weisen nur die Männchen diese Gesichtszier auf.
Auch das Warzenschwein (Phacochoerus africanus) ist nicht ganz zufällig zu seinem Namen gekommen.
See-Elefanten (Mirounga) sind die grössten Robben der Welt. Ihre Nasen, zumindest jene der Männchen, sind auch ganz beeindruckend.
Weichschildkröten (Trionychidae) haben, wie ihr Name nahelegt, einen weichen, lederartigen Panzer.
Was soll man von einem Fisch halten, der «Seefledermaus» heisst? Seefledermäuse (Ogcocephalidae) sind bodenbewohnende Fische, die ihre Flossen wie Arme oder Beine benutzen.

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