Bundesrat verstärkt Personenschutz von Bundesparlamentariern
Der Bundesrat verstärkt den Personenschutz für Mitglieder des Bundesparlaments. Diese können künftig auch zu Hause geschützt werden. Potenzielle Täterinnen und Täter werden von der Polizei nötigenfalls direkt kontaktiert.
Es handelt sich um die so genannte Gefährderansprache, wenn konkrete Hinweise vorliegen, dass eine Straftat verübt werden könnte: Das Bundesamt für Polizei oder die Kantonspolizei kann eine auffällige Person aufsuchen oder vorladen, sie auf ihr Verhalten ansprechen und sie auf die Folgen allfälliger Straftaten hinweisen.
Die Digitalisierung habe die Art von Drohungen verändert, schreibt der Bundesrat in einer Mitteilung vom Mittwoch. Auf den digitalen Kanälen und in den sozialen Medien sei die Hemmschwelle tiefer. Um diesen Entwicklungen zu begegnen, hat der Bundesrat die Verordnung über den Schutz von Personen und Gebäuden in Bundesverantwortung geändert und auf den 1. Januar 2021 hin in Kraft gesetzt.
Mit der Verordnungsänderung werden auch Abgrenzungsfragen geklärt, Zuständigkeiten klarer geregelt und rechtliche Grundlagen für einzelne neue Aufgaben geschaffen. Dazu gehört auch der Schutz von Parlamentarierinnen und Parlamentariern zu Hause. Das ist heute nur bei Privatdomizilen von Bundesrätinnen oder Bundesräten oder exponierten Angestellte des Bundes vorgesehen. Mitglieder des Parlaments geniessen lediglich Personenschutz «in Ausübung ihres Amtes».
Die Schutzmassnahmen sind freiwillig. Verzichtet die betroffene Person auf den vom Bundesamt für Polizei empfohlenen Schutz, haftet der Bund nicht für allfälligen Schaden. (aeg/sda)
Wer ist der wirtschaftsfreundlichste Politiker?
Sie belegt den ersten Platz, wenn es um die Wirtschaftsfreundlichkeit der Nationalräte geht: Margrit Kessler von der GLP St.Gallen. Um die Wirtschaftsfreundlichkeit zu testen, hat Bilanz gemeinsam mit Politnetz.ch 222 Abstimmungen ausgewertet. KEYSTONE / LUKAS LEHMANN
Auch er taucht in diesem Ranking wieder weit vorne auf: Roland Fischer (GLP, BE). TI-PRESS / PABLO GIANINAZZI
Auf dem dritten Platz folgt die FDP-Politikerin und designierte Nationalratspräsidentin Christa Markwalder. KEYSTONE / LUKAS LEHMANN
Platz 4 der wirtschaftsfreundlichsten Politiker: Beat Flach, GLP Aargau. KEYSTONE / LUKAS LEHMANN
Ebenfalls Rang 4 belegt FDP-Frau Gabi Huber aus dem Kanton Uri. KEYSTONE / LUKAS LEHMANN
FDP-Nationalrat Ruedi Noser aus Zürich, ebenfalls Rang 4. KEYSTONE / PETER KLAUNZER
Platz 7 der wirtschaftsfreundlichsten Politiker: Thomas Maier, GLP ZH. KEYSTONE / WALTER BIERI
Rang 8: Thomas Böhni, GLP Thurgau. KEYSTONE / GAETAN BALLY
Rang 9: Der Bündner GLP-Nationalrat Josias Gasser (hier bei der Atomausstiegsdebatte im Nationalrat). KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Ebenfalls noch in den Top Ten der wirtschaftsfreundlichsten Politiker der Schweiz: Thomas Waibel, GLP Zürich. KEYSTONE / GAETAN BALLY
SVP Parteipraesident Toni Brunner beim Haendeschuetteln-Marathon an der Bundesfeier in Ruemlang (ZH) am Samstag, 1. August 2015. (KEYSTONE/Walter Bieri) KEYSTONE / WALTER BIERI
Christoph Mörgeli, Nationalrat Kanton Zürich, spricht mit einem Sympathisanten während dem Wahlkampfauftakt der Zürcher SVP, «SVP bi dae Luet», im Zeughausareal Uster am Dienstag, 25. August 2015, in Uster. (KEYSTONE/Dominic Steinmann) KEYSTONE / DOMINIC STEINMANN
Lukas Reimann, Nationalrat SVP-SG, spricht während einer Medienkonferenz des Initiativkomitees der Gold-Initiative «Rettet unser Schweizer Gold», am Donnerstag, 23. Oktober 2014, in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer) KEYSTONE / PETER KLAUNZER
Walter Wobmann (SVP/SO) äussert sich zu Emissionsbeschränkungen und Verstärkung der Geräuschvorschriften während der Sondersession am Dienstag, 6. Mai 2014 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann) KEYSTONE / LUKAS LEHMANN
Nationalrätin Nadja Pieren (SVP/BE) spricht an der Delegiertenversammlung der Schweizerischen Volkspartei (SVP) am Samstag, 24. Januar 2015, in Locarno TI. (KEYSTONE/Ti-Press/Carlo Reguzzi) TI-PRESS / CARLO REGUZZI
Pirmin Schwander (SVP-SZ) spricht während einer Debatte im Nationalrat, am Dienstag, 5. Mai 2015, während der Sondersession im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer) KEYSTONE / PETER KLAUNZER
«Erich Hess, wovor hast du mehr Angst als vor Ausländern?»
Video: watson / Nico Franzoni, Lya Saxer
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