Am 1. Januar 1902 wurden die SBB gegründet. An diesem Tag fuhr auch der erste SBB-Zug, der eigenhändig von der SBB-Generaldirektion geführt wurde. Bis dahin wurde der Betrieb zwar im Auftrag der Bundes, aber noch in der Organisation der Privatbahnen geführt. Sukzessive wurden von 1901 bis 1909 die fünf grössten Privatbahnen verstaatlicht und in die SBB überführt. Die Männer tragen schicke Doppelreiher und posieren vor dem allerersten SBB-Zug. Er ist gerade im Bahnhof Bern eingetroffen. FOTO SERVICE SBB / STR
Die eigentliche Geburtsstunde der SBB war aber der 20. Februar 1898. Das Stimmvolk nimmt die Initiative an, die verschiedenen privaten Schweizer Bahnunternehmen zu verstaatlichen. FOTO SERVICE SBB / STR
Ein weiteres Plakat für den Abstimmungskampf: Wilhelm Tell und das Volk machen sich zum Sturm auf die Burg der damals als raffgierig und ineffizient geltenden Privatbahnen bereit. Im Dialog darunter heisst es: Wilhelm Tell: «Uebergebt die Burg! Ihr nennt es ja ein schlechtes Geschäft.» – Droz: «Nein! Nein! Dieses rentiert 4,75 bis 7 Prozent.» - Willhelm Tell: «Auf Eidgenossen, zum Sturm!!» FOTO SERVICE SBB / STR
Ein paar Jahre später: SBB-Personal vor dem Bahnhofsgebäude Mendrisio, 1910. FOTO SERVICE SBB / STR
Eine Schnellzugskompositon mit einer A3/5 Lok der Gotthardbahn-Gesellschaft unterwegs zwischen Schwyz und Brunnen um 1902. FOTO SERVICE SBB / STR
Und hier haben wir einen Reisezug mit Lok Be 4/6 im Bahnhof von Airolo, 1920. SBB / STR
Dampflok und Wagenkomposition für den Simplonverkehr vor einem Stellwerk, 1920. SBB / STR
Ein Pendelzug aus dem Jahr 1924. SBB / STR
So sahen Reisende in einem Reisezugwagen der 3. Klasse der SBB im Jahr 1940 aus. SBB / STR
Und so eine Dame der 1. Klasse um 1943. SBB / STR
Schreibarbeiten müssen auch sein: Ein SBB-Zugführer, 1940. SBB / STR
Stellwerk im Bahnhof Etzwilen, 1949. SBB / STR
1950: Bahndienstarbeiter beim Gleiseinbau. SBB / STR
Am 13. Juli 1953 kommt es zum einem Aufstand: Bauern werfen Holzkisten auf die Bahnschienen am Bahnhof Saxon (Wallis) und wehren sich damit gegen die eidgenössische Landwirtschaftspolitik: Denn trotz der inländischen Rekordernte bewilligte der Bundesrat den Import riesiger Mengen italienischer Aprikosen. Die erzürnten Walliser Bauern blockieren daraufhin in Saxon die Bahnlinie Mailand-Paris mit SBB-Güterwagen und zündeten diese an. KEYSTONE / STR
12. März 1967: Eine mit Dampf betriebene Schneeschleuder der SBB macht die Gotthardlinie frei. KEYSTONE / FELIX AEBERLI
Und was haben wir hier: Es ist der Rohbau der Geleise- und Perronanlage des unterirdischen SBB-Bahnhofs Zürich Flughafen im Jahr 1976. Die Bauarbeiten haben im Jahr 1971 begonnen und dauerten neun Jahre. KEYSTONE / STR
Der Direktor des Verkehrshauses Luzern, Alfred Waldis, rechts, und der Generalsekretär der SBB, Josef Britt, links, am 31. Mai 1972 an der Eröffnung der «Halle des Schienenverkehrs». Und als Generalsekretär galt es natürlich, eine Zigarre im Zug zu rauchen. KEYSTONE / STR
Aufbruch in die Sommerferien am Bahnhof Basel, 26. Juni 1975. KEYSTONE / STR
Aufräumearbeiten am 18. Juli 1982 bei der Unfallstelle in der Nähe von Othmarsingen, AG: Ein Güterzug rammte einen Schnellzug, der von Dortmund über Basel nach Rimini unterwegs war. Sieben Wagen des Personenzugs wurden aus den Schienen geworfen, zwei davon vollständig aufgeschlitzt. Bei der Kollision kamen sechs Menschen ums Leben und etwa 100 wurden verletzt. KEYSTONE / STR
So sah es 1983 am Bahnhof Stadelhofen in Zürich aus. KEYSTONE / STR
19. August 1986: Die Arbeiter genehmigen sich ein Gläschen Wein nach dem erfolgreichen Durchstich des Zürichbergtunnels der Zürcher S-Bahn. KEYSTONE / STR
Heute wie damals – bis auf die Rucksackmodelle: Eine Schulklasse nimmt auf ihrer Schulreise einen Wagen in Beschlag,1987. KEYSTONE / STR
Bahnhof Brünig-Hasliberg, 1988. KEYSTONE / STR
17. Mai 1990: Grosser Andrang im neugestalteten Bahnhof Stadelhofen bei der Eröffnung der S-Bahn und des Zürcher Verkehrsverbunds. KEYSTONE / STR