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ZUR ABSTIMMUNGSVORLAGE UEBER DIE VOLKSINITIATIVE

Das Fernziel der SBB: Mit einem Handy oder einer Chipkarte überall ein- und aussteigen.
Bild: KEYSTONE

So stellt sich SBB-Präsident Gygi die Zukunft des Generalabonnements vor

Pendler sollen für das Generalabonnement stärker zur Kasse gebeten werden. Allerdings wird es noch eine Weile dauern, bis ein neues elektronisches Tarifsystem eingeführt werden kann. Doch Kritik wird schon heute laut.



Die SBB sei daran, das Preissystem umzugestalten, sagte SBB-Präsident Ulrich Gygi in einem Interview mit der «SonntagsZeitung». Die Besitzer von Generalabonnementen (GA), die täglich pendelten, würden von einem sehr tiefen Kilometerpreis profitieren. «Logisch wäre aber, dass, wer mehr und längere Fahrten macht, auch mehr bezahlt. Da müssen wir ansetzen», sagte Gygi.

GA, die zum Pendeln genutzt würden, müssten tendenziell teurer werden. Das Fernziel sei, dass mit einem Handy oder einer Chipkarte überall ein- und ausgestiegen werden könne, ohne vorher ein Ticket zu kaufen. Nach der Fahrt werde dem Passagier automatisch der günstigste Preis verrechnet. So würde der öffentliche Verkehr leichter zugänglich und viel attraktiver gemacht. Zudem würde jeder Passagier gemäss seinem Verbrauch zahlen.

Zuschlag nach einer gewissen Anzahl Fahrten

Das GA werde aber nicht verschwinden. Es müsste laut Gygi umgestaltet werden. «Eine Überlegung ist, dass das GA nur noch bis zu einer gewissen Anzahl Fahrten gilt. Überschreitet man diese Zahl, muss man einen Zuschlag bezahlen», sagte der SBB-Präsident weiter. Natürlich funktioniere das nur, wenn man alle Fahrten elektronisch nachverfolgen könne.

Ulrich Gygi, Verwaltungsratspraesident der SBB, spricht an der Bilanzmedienkonferenz, am Freitag, 18. Maerz 2016, in Bern. Der starke Franken und zusaetzliche Ausgaben beim Unterhalt der Schienen haben das Konzernergebnis der SBB im vergangenen Jahr belastet. Der Gueterverkehr schrieb nach zwei positiven Jahren 2015 wieder rote Zahlen. Der Zustand der Fahrbahn ist nur ausreichend. (KEYSTONE/Peter Schneider)

SBB-Präsident Ulrich Gygi. Bild: KEYSTONE

Gygi wies auch darauf hin, dass das neue System für das ganze Netz des öffentlichen Verkehrs funktionieren müsse mit seinen 250 Transportunternehmen und 20 Verkehrsverbünden. Dafür brauche es eine Tarifharmonisierung und eine gigantische IT-Infrastruktur, die zuerst noch gebaut und erprobt werden müsse. «Daran arbeiten wir zurzeit», sagte Gygi.

Pro Bahn fordert Pragmatismus

Die Interessenvertretung der Bahnkundinnen und -kunden Pro Bahn mahnt jedoch zur Vorsicht. Gerade die GA würden mithelfen, die Strasse massiv zu entlasten. Preiserhöhungen führten zu einem Ausweichen auf das eigene Auto.

In einer Mitteilung vom Sonntag erinnerte Pro Bahn daran, dass es das «Generalabonnement à la carte» schon länger propagiert. So schlägt Pro Bahn ein GA light vor, das im lokalen Bereich während des ganzen Jahres gültig und im einem Bereich von mehr als rund 30 Kilometern an maximal hundert Tagen pro Jahr gültig ist.

Konkret könnte auf dem SwissPass der lokale Bereich geladen werden. Für den Fernverkehr würden Karten ähnlich der Tageskarten abgegeben. «Anstatt teure und zeitraubende Lösungen zu suchen, könnte auch einmal pragmatisch vorgegangen werden», heisst es in der Mitteilung.

Konkurrenz im Fernverkehr

Die SBB beschäftigen jedoch nicht nur die GA-Preise, sondern auch die Konzessionen für den Fernverkehr. Falls die SBB die 2017 vom Bund neu auszuschreibende Konzessionen für die Fernverkehrsstrecken verlieren sollte, hätte sie überflüssiges Rollmaterial und unterbeschäftigte Werkstätten. «Das wäre eine Katastrophe», sagte Gygi im Interview.

Er äusserte die Vermutung, dass die BLS am Fernverkehr Interesse haben könnte. In einem solchen Fall würde die SBB aber nicht tatenlos zusehen und eigene Angebote machen wie etwa für den S-Bahn-Verkehr Bern, der ein attraktives Geschäftsfeld wäre.

Gygi wies zudem darauf hin, dass die SBB ab 2018 die Vorgabe des Bundes erfüllen wird, wonach die Schulden höchstens sechseinhalbmal höher sein dürften als das operative Ergebnis.

Persönliche Bilanz

Auf seine Bilanz angesprochen, sagte der 69-jährige Gygi, der das SBB-Präsidium im Juni an Monika Ribar übergeben wird, Folgendes: «Wir haben ein positives Konzernergebnis, und SBB Cargo haben wir in die schwarzen Zahlen gebracht, nachdem der Güterverkehr vierzig Jahre lang Geld verbrannt hat.»

Problematisch bleibe der Nord-Süd-Verkehr, wo die SBB sehr störanfällig sei. «Ich hoffe, dass das mit dem Gotthard-Basistunnel besser wird», sagte er. Die neue Infrastruktur werde zum grossen Teil vom Bund bezahlt. Die Verbindung in den Süden sei sehr attraktiv. «Darum haben wir eine Chance, den Bahnbetrieb rentabel zu gestalten», sagte Gygi auf eine entsprechende Frage. (dwi/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • femue 16.05.2016 11:08
    Highlight Highlight Gygi ist ja gerade der Richtige, welcher das Maul aufreisst! Zuerst hat er bei der Post alles auf den Kopf gestellt, und nun noch bei den SBB.
    Er und die Politiker welche gratis GA's in den ersten Klasse benutzen, vergessen immer wieder was der ÖV ist. Ein Verkehrsmittel für ALLE von 0-100 Jahre, welche nicht Auto oder was auch immer fahren. Oder haben diese Leute keine Rechte, oder sollen es sich nicht mehr leisten können von A nach B zu kommen?
    Nur noch Preise erhöhen, was anderes können die hoch bezahlten Manager und VR's nicht.
  • c-real1896 16.05.2016 10:22
    Highlight Highlight Es geht doch schon lange nicht mehr nur um kohle, das neue zauberwort heisst kontrolle, erst die chip's im swisspass, wo die sbb(der staat) jede bewegung des bürgers nachvollziehen kann und die daten gespeichert(wozu?wie lange?), dann schafft man sukzessive das bargeld ab(EZB 500€-note) sodass nur noch chips unterwegs sind, fehlt nur noch die gedankenkontrolle, dann haben wir george orwells 1981, das gerede um den preis, dient schon lange nur noch zur ablenkung, wers nicht glaubt...time will tell...
    • Gebietsvertreter 10.04.2017 11:08
      Highlight Highlight *1984
  • MaskedGaijin 16.05.2016 09:35
    Highlight Highlight dann sollen sie aber die streckenabos billiger machen. das ga kostet mich etwa 30.- mehr im monat als ein streckenabo biel-olten. da wäre ich dumm kein ga zu haben.
  • patnuk 16.05.2016 09:28
    Highlight Highlight Die Bahninfrastruktur ist an ihrem Limit angekommen und schwer ausbaubar ohne sehr, sehr hohe Kosten und mit einem Ja mit dem Pro Service ist die SBB so oder so schon eine lebende Leiche. Die Zukunft liegt auf der Strasse, der Ausbau kann privat und öffentlich finanziert werden, intelligente Autos, automatisierter und autonomer Verkehr usw., die Strasse mit der Bahn verbinden, den Güter auf die Bahn und nur noch Langstreckenzüge einsetzten ohne halt um die Dauer der Strecke zu verkürzen, heute verlieren wir 45 Minuten zwischen Lausanne und St. Gallen, mit nur 2 Haltestellen gewinnen wir 35 min
    • Fabio74 16.05.2016 22:06
      Highlight Highlight mal schauen wie schnell diese intelligenten Autos kommen. Zweifle stark am Optimismus einiger hier.
      Ich würde für die Bahn 2 Schnelllinien bauen. Genf-Bodensee und Basel-Tessin die verknüpft sind und hier nur sehr wenige Halt dafür schnell. Und auf dem Bestandnetz IR und Regionalverkehr anbieten.
      Aber nur noch Strasse, in den nächsten 20 Jahren kaum
    • patnuk 17.05.2016 07:54
      Highlight Highlight Wer soll dass den finanzieren? Nach dem 5.Juni wer soll dass den bezahlen? Der Staat?
      Die Strassen kann man noch optimieren, das Auto ist die Zukunft, der persönliche Transport und nicht der ÖV, der ist jetzt schon überlastet und unbrauchbar.
  • Stichelei 16.05.2016 09:05
    Highlight Highlight Nach Gygi's Logik läuft im Moment die ganze Wirtschaft verkehrt herum, denn da gibt es, ausser bald bei der SBB, Mengenrabatte. Nach ihm müsste ich für ein 6erpack Mineralwasser mehr bezahlen als für 6 Einzelflaschen, weil das 6erpack mehr Verpackungs-, Transport- und Lagerkosten verursacht als eine Einzelflasche. Und mit meinem Jahresfitnessabo müsste ich gegebenenfalls das Training im November stoppen, wenn ich zu fleissig war und die Infrastruktur schon zu häufig in Anspruch genommen habe.
    • bastardo 16.05.2016 09:37
      Highlight Highlight mineralwasser wird im sechser pack gelagert und geliefert. bei vielen getränkehändlern sind deshalb fachleute am werk, um den reibungslosen ablauf der 6zu1metamorphose zu garantieren. hier ein paar bewegte bilder aus dem rauen alltag eines 6packbreaker's.
      Play Icon
    • Djego 16.05.2016 10:44
      Highlight Highlight Super vergleich, momol. Das GA wäre ja eher eine Minerwasser Flatrate. Der Getränkehändler würde sich wahrscheinlich auch überlegen, wie er verhindern kann, dass seine Kunden auch ihre Autos mit Minerlwasser waschen.
  • KikiMou 16.05.2016 09:04
    Highlight Highlight Immer spricht man von Energiewende, von Fokussierung auf den ÖV. Was macht man? Unmengen Geld in Strassenbau investieren. Wieso unterstützt der Staat nicht zB die SBB, sodass das Fahren mit ÖV günstiger und für die Menschen attraktiver wird??
    • Fabio74 16.05.2016 17:48
      Highlight Highlight @grey was ist die Alternative in der Agglo? Gerade in dicht überbautem Gebiet brauchts ÖV
    • Fabio74 16.05.2016 22:09
      Highlight Highlight Selbstfahrend mag Zukunft sein, aber sicher nicht heute und jetzt, und ehrlich gesagt glaub ich auch nicht in den nächsten 10-20 Jahren. Da gibts noch zu viele offene Fragen zu lösen. Sicherheit etc
      Ein Kleinbus auf einem Platz mag funktionieren. Ausserdem mögen Busse nie die Masse aufnehmen die eine volle S-Bahn in grossen Städten bringt.
  • Kaffo 16.05.2016 09:02
    Highlight Highlight Herr Gygi ist gerade daran die Ervolgsgeschichte des GA zu vernichten. Eine auf km beschränkte Fahrkarte ist kein GA mehr. Das er ausgerechnet jetzt mit dieser Idee kommt, finde ich sehr ungeschickt.
    • Fabio74 16.05.2016 17:49
      Highlight Highlight @Hoppla: Sinn von Flatrate ist eben genau das. Und das ist auch der Erfolg. An dem muss man nicht rütteln. Ist Transparent jetzt. 1 Preis 1 Jahr fahren.
  • Calvin Whatison 16.05.2016 06:30
    Highlight Highlight Warum einfach, wenn es kompliziert besser geht!!! Der Vorteil beim GA ist ja auch, dass man keine Kosten mehr hat für ein Jahr. Wenn diese Utopie kommen sollte, heisst dies halt zuerst mal rechnen. Die Option wird dann aber vermutlich eine andere sein.
    • Fabio74 16.05.2016 08:13
      Highlight Highlight Die Option dürfte dann Auto heissen. Weil das GA unattraktiv wird
    • Fabio74 16.05.2016 22:14
      Highlight Highlight @Hoppla: Ich habe das GA weil ich die Flatrate nutzen will und mir den kleinen Luxus einsteigen und weg fahren wo ich hin möchte. Wenn dies beschnitten wird, und nur noch gewisse REisen möglich sind, ohne Aufpreis, muss ich anfangen überlegen, ob ich dieses oder jenes machen möchte.
      Somit ist meine Freiheit eingeschränkt, die ich mit der Flatrate haben will.
  • Matthias Studer 16.05.2016 02:40
    Highlight Highlight Die SBB unternimmt alles, um die Kunden zu vertreiben. Leider gibt es keine Konkurrenz um einen Markt voran zu treiben
    • Fabio74 16.05.2016 22:14
      Highlight Highlight @Trader: Was löst die Service Public Initiative? Nichts genau genommen
  • Süffu 16.05.2016 01:03
    Highlight Highlight So macht man sich Freunde..

    Ich fahre jeden Tag am neuen SBB Bürogebäude mit der 700'000Fr Uhr davor durch - die treuen Alltagspendler bestrafen, sollte erst der letzte Ausweg sein.
  • Petitsuisse 16.05.2016 00:19
    Highlight Highlight Und wieder dieser Gygi....erst zerstört er den Service Public bei der Post und nun muss die Bahn dran glauben. Wie lange noch bis die Wirtschaftsoberen bemerken dass diese Art von gewinnorientierter Politik uns alle mit Volldampf an die Wand fährt?
  • Geralt 15.05.2016 23:55
    Highlight Highlight Ja super für die Budget-Planung wenn dann Ende Jahr irgend ein kaum nachvollziehbarer Betrag von der SBB in Rechnung gestellt wird
  • dracului 15.05.2016 23:16
    Highlight Highlight Zu Gygis grossem Verdienst gehört, dass die SBB im pünktlichem Jahrestakt die Preise erhöhte. Der Preis ist mittlerweile sogar zu einem Politikum geworden und die Akzeptanz der SBB-Leistung steht auf dem Spiel. Nicht genug, dass er Jahre lang dieser Entwicklung tatenlos zusah, jetzt macht er klar, dass die Preise noch mehr steigen werden längerfristig. Und das einen Monat vor den Abstimmungen. Ich hoffe, dass der Nachfolger mehr zu bieten hat, als Preiserhöhungen und vor allem etwas mehr Fingerspitzengefühl in der Kommunikation hat.
  • Fabio74 15.05.2016 22:14
    Highlight Highlight Man kann es auch einfach lassen wie es ist, das GA ist eine Flatrate und erfolgreich. Da muss man nicht dran rütteln.
    Die SBB haben sowieso alleine nicht über Preisstruktur zu bestimmen.
    Und Gygi gehört weg.
    • Thomas F. 16.05.2016 00:24
      Highlight Highlight Die Mobilität ist allgemein zu günstig. Es kann nicht sein, dass der Motorisierte Verkehr nicht für Umweltschäden und Unfallfolgekosten aufkommen muss. So ist es auch logisch, dass Vielfahrer mit dem GA mehr bezahlen müssen. Wer den Verkehr verursacht, muss ihn auch bezahlen.
    • alea iacta est 16.05.2016 02:26
      Highlight Highlight @zettie94
      Es müsste einfach das Angebot der Nachfrage angepasst werden. Die Bahn sollte da sein um die Strassen zu entlasten, es bedarf meiner Meinung nach einer Lösung bei der es nicht um Gewinnoptimierung geht. Bis jetzt wurden in der Regel Liegenschaften veräussert um die Vorgaben für Boni zu erreichen, jetzt wo das meisste "Volkseigentum" weg ist versuchen sie zu schröpfen.
    • Fabio74 16.05.2016 08:17
      Highlight Highlight @Zetti: über den GA Preis lässt sich reden. Wird auch jedes Jahr teurer. Aber: Die Flatrate muss bleiben. wenn nur noch eine Anzahl Tage drin sind, wird das ganze unattrakriv und es werden viele aufs Auto umsteigen. Aber so weit denkt der Typ nicht. Hat er bei der Post bewiesen.
      Und: Die SBB sind vorn dabei, Arbeitsplätze zu zentralisieren und nötigen damit die Leute weiter zu pendeln
  • Thomas Jakober 15.05.2016 21:35
    Highlight Highlight Wieso so kompliziert? Wer am meisten Kilometer fährt, bekommt den günstigsten Kilometerpreis. Wenn man zusteigt zählt das Smartphone die gefahrenen Kilometer. Dann bekommt man Rabatt wenn man viele km hat.
    Es ist doch egal ob man 10x10km oder 1x100km gefahren ist. Die SBB hat doch keinen extra Aufwand wenn jemand mehrmals umsteigt. Und ob er zur Arbeit oder zum Vergnügen fährt spielt auch keine Rolle.
    • The Destiny // Team Telegram 16.05.2016 02:08
      Highlight Highlight Stimme dir da eigentlich zu, ich lehne jedoch jegliches personalisiertes tracking ab, da müsste eine alternative lösung her.
  • niklausb 15.05.2016 21:16
    Highlight Highlight Wers glaubt das der günstigste preis verrechnet wird..... Da heissts dann nach jeder fahrt nachrechnen.

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