Aktuelle Themen:

Gutes Anlageergebnis verhindert Verlust bei der AHV

Publiziert: 27.03.17, 14:28 Aktualisiert: 27.03.17, 14:41

Das Umlageergebnis bei der AHV ist 2016 erneut negativ ausgefallen. Die Sozialversicherung hat 766 Millionen Franken mehr ausgegeben, als sie an Beiträgen eingenommen hat. Mit einem guten Anlageergebnis konnte jedoch ein Verlust vermieden werden.

Das negative Umlageergebnis bei der AHV liegt im Trend der letzten Jahre, wie der Ausgleichsfonds AHV/EO (compenswiss) am Montag mitteilte. Seit 2014 fallen die Erträge jeweils tiefer aus als der Aufwand.

Nach einem Vermögensverlust von 237 Millionen Franken im 2015 erzielte die AHV jedoch im vergangenen Jahr wieder ein positives Anlageergebnis von 1,08 Milliarden Franken. Hinzu kommen die vom Bund bezahlten Zinsen auf die Schulden der IV von 122 Millionen Franken.

Dank dieser Einnahmen verzeichnete die AHV 2016 ein Betriebsergebnis von 439 Millionen Franken. Das ist deutlich besser als im Vorjahr, als ein Verlust von 559 Millionen Franken hingenommen werden musste.

Zu rund drei Vierteln stammen die AHV-Beiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Ein Viertel steuert die öffentlich Hand bei. Darin enthalten sind die Beiträge von Bund und Kantonen, das Mehrwertssteuerprozent und die Spielbankenabgabe.

Insgesamt kamen so bei der Sozialversicherung 41,76 Milliarden Franken zusammen. Die Ausgaben – fast ausschliesslich für die Renten – beliefen sich jedoch auf 42,53 Milliarden Franken.

IV-Schuld nimmt weiter ab

Der Ausgleichsfonds hat am Montag auch die Ergebnisse von Invalidenversicherung (IV) und Erwerbsersatzordnung (EO) publiziert. Die IV weist ein positives Umlageergebnis von 692 Millionen Franken aus, auch das Anlageergebnis war mit 131 Millionen Franken positiv.

Das Betriebsergebnis von 823 Millionen Franken machte es möglich, die IV-Schuld gegenüber der AHV weiter zu tilgen. Die Forderung der AHV verringerte sich auf 11,41 Milliarden Franken. Seit 2011 konnte die IV-Schuld um 3,54 Milliarden Franken reduziert werden.

Wesentlich verschlechtert hat sich das Umlageresultat der EO – von einem Plus von 115 Millionen im Jahr 2015 auf ein Minus von 87 Millionen Franken. Trotz 35 Millionen Franken Anlagegewinn resultierte beim Betriebsergebnis ein Minus von 52 Millionen Franken.

Die Ausgleichsfonds wiesen Ende Dezember 2015 ein Vermögen von insgesamt 34,82 Milliarden Franken aus. Davon entfielen 29,68 Milliarden Franken auf die AHV, 4,27 Milliarden auf die IV und 866 Millionen Franken auf die EO. (sda)

In diesen 15 Ländern leben die glücklichsten Menschen der Welt – und ja, die Schweiz ist auch dabei.

Norwegen ist einer Studie internationaler Experten zufolge das glücklichste Land der Welt. Die norwegische Ministerpräsidentin Erna Stolberg kommentierte den Spitzenplatz ihres Landes mit einem Scherz: «Viele Jahre lag Norwegen in dem Ranking hinter Dänemark. Ich habe das bei vielen Tischreden in den nordischen Ländern erwähnt – jetzt muss ich mir etwas Neues einfallen lassen», schrieb sie auf Facebook.
Dicht gefolgt von Dänemark, das in den vergangenen Jahren immer auf dem ersten Rang lag.
Auf Platz 3 liegt Island.
Und knapp am Podest vorbei geschrammt ist die Schweiz. Die Autoren des Weltglücksberichts wiesen jedoch darauf hin, die Unterschiede zwischen den glücklichsten vier Ländern seien so gering, dass sie statistisch nicht signifikant seien.
Platz 5 besetzt Finnland. Für den Bericht haben internationale Forscher 155 Länder untersucht.
Direkt dahinter: die Niederlande. Die Rangliste berücksichtigt das Bruttoinlandprodukt pro Kopf, die durchschnittliche Lebenserwartung, die gefühlte Unterstützung aus dem eigenen sozialen Umfeld oder Vertrauen in Regierung und Unternehmen mit Blick auf Korruption.
Platz 7 belegt Kanada. Die Studie verbindet unter anderem Länderdaten mit Befragungen über die Selbstwahrnehmung ihrer Bewohner.
Neuseeland liegt auf dem 8. Platz.
Gefolgt vom Nachbarland Australien. Bei der Studie geht es auch um die von den Befragten empfundene Freiheit, grundlegende Entscheidungen für das eigene Leben treffen zu können sowie die Grosszügigkeit der Befragten bei Spenden.
Schweden liegt auf dem 10. Platz.
Rang 11 der glücklichsten Länder geht an Israel.
Das erste mittelamerikanische Land auf Platz 12: Costa Rica.
Österreich liegt auf dem 13. Platz.
Die USA rutschten erneut nach hinten und setzten damit ihren Abwärtstrend fort. Als Ursache für die wachsende Unzufriedenheit in den USA nennt der Bericht mangelnde soziale Absicherung und Korruption – Bereiche, in denen die Top-Staaten gut abschneiden.
Irland besetzt den 15. Platz.

Die Schweiz ... mal anders

Schweizer Gerichte, die die Welt nicht versteht

Mond-Nazis waren gestern – hier kommen die SPLATTER-SCHWEIZER!

Dieses Land ist SOWAS VON merkwürdig! Was Ausländern in der Schweiz am Leben unter Eidgenossen auffällt

11 «Swiss»-Produkte, die unschweizerischer gar nicht sein könnten 

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben