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Da wäre man gerne Tennisprofi: Die Ballmädchen des Turniers in Madrid. Bild: EPA/EFE

Chüngeli-Hüpfen ist nicht dabei – aber alles, was wirklich wichtig war am Sport-Weekend

Publiziert: 11.05.15, 00:02 Aktualisiert: 11.05.15, 09:07

Eishockey-WM

Die Schweizer Nati ist trotz zweier Niederlagen gegen Schweden (1:2 nach Verlängerung) und Kanada (2:7) so gut wie sicher in den Viertelfinals. Nur Aussenseiter Österreich könnte das Schweizer Weiterkommen mit Siegen gegen Deutschland und Kanada noch verhindern.

Damien Brunner, der gegen Kanada den zweiten Schweizer Treffer schoss, anerkannte im SRF die Überlegenheit des Gegners: «Sie waren uns in allen Belangen überlegen. Das kann passieren.»

Mit diesem Tor durch Tyler Seguin nahm das Unheil seinen Lauf. gif: srf

Vielleicht das Tor der WM schoss der Russe Ilja Kowaltschuk. Beim 7:0-Sieg gegen Weissrussland erzielte er einen Treffer, ohne hinzuschauen. Sein «No-Look-Goal» ist deshalb umso mehr ein Grund, ganz genau hinzuschauen:

Super League

Der FC Basel kann nächsten Sonntag im Heimspiel gegen YB erneut Schweizer Meister werden. Dazu genügt schon ein Unentschieden. Gestern siegten beide Teams: Basel dank einem Tor in der 94. Minute mit 2:1 beim FC Zürich, die Young Boys mit 3:1 gegen den FC St.Gallen.

Marek Suchy schiesst Basels Siegtor – dass er den Ball mit der Hand berührt hat, sehen die Schiedsrichter nicht. gif: srf

Im Abstiegskampf verlor Aarau 0:1 gegen GC, Vaduz tauchte in Sion 0:4. Damit hat Aarau vier Runden vor Schluss weiterhin sechs Punkte Rückstand auf die Liechtensteiner.

Das Thema des Wochenendes war eine Entlassung bei GC. Der Rekordmeister trennte sich überraschend und per sofort von seinem Sportchef Axel Thoma. Der Deutsche war erst seit Oktober im Amt. Man habe «die Notbremse ziehen» müssen, sagte GC-Präsident Stephan Anliker. Bei den Hoppers bleibt es damit so chaotisch wie immer in den letzten Jahren – eine Chronik des Niedergangs.

Bundesliga

Der Abstiegskampf in der Bundesliga bleibt extrem spannend. So sieht die Tabelle aus, zwei Runden sind noch zu spielen:

Am Wochenende gewann Schlusslicht Stuttgart sein «Spiel der letzten Chance», womit es nun weitere Gelegenheiten erhält, die Klasse zu halten. Der VfB hat es in den eigenen Füssen, denn er trifft auf zwei direkte Konkurrenten.

Das Programm der Abstiegskandidaten:
Hertha: Frankfurt (H), Hoffenheim (A)
HSV: Stuttgart (A), Schalke (H)
Freiburg: Bayern (H), Hannover (A)
Hannover: Augsburg (A), Freiburg (H)
Paderborn: Schalke (A), Stuttgart (H)
Stuttgart: HSV (H), Paderborn (A)

An der Tabellenspitze ist einiges klarer geworden. Neben Meister Bayern München hat sich der VfL Wolfsburg als zweites Team für die Champions League qualifiziert. Und dank eines 3:0-Siegs im Direktduell gegen Leverkusen sieht es auch für Lucien Favres Mönchengladbach sehr gut aus: Fünf Punkte beträgt nun der Vorsprung auf Bayer 04.

Schweizer Co-Produktion: Corner Rodriguez, Kopfball Klose – das Wolfsburger 1:0 beim 3:1-Sieg in Paderborn. gif: gfycat

Spanien und Frankreich

Der FC Barcelona ist praktisch durch. Zwei Runden vor Schluss haben die Katalanen vier Punkte Vorsprung auf Real Madrid. Während Barça am Samstag 2:0 gegen San Sebastian siegte, mussten sich die Königlichen mit einem 2:2 gegen Valencia begnügen.

Cristiano Ronaldo verschoss einen Penalty. gif: gfycat

In Frankreich ist Paris St-Germain der dritte Titel in Serie wohl nur noch rechnerisch zu nehmen. Noch zwei Runden sind zu spielen, sechs Punkte und eine um sieben Treffer bessere Tordifferenz beträgt der Vorsprung von Zlatan Ibrahimovic und Co. auf Lyon.

Tennis

Damit hätten wohl die wenigsten gerechnet: Andy Murray schlug im Final des ATP-Masters-1000-Turniers in Madrid den grossen Favoriten Rafael Nadal. Der Schotte konnte den besten Sandplatz-Spieler der Geschichte erstmals überhaupt auf dessen Lieblings-Belag schlagen. Nadal rutscht in der Weltrangliste auf Rang 7 ab.

Murray mit der nicht alltäglichen Siegertrophäe. Bild: Paul White/AP/KEYSTONE

Formel 1

In einem spannungsarmen Rennen hat Nico Rosberg in Barcelona seinen ersten GP-Sieg der Saison eingefahren. Der Mercedes-Pilot feierte vor seinem Teamkollegen Lewis Hamilton einen Start-Ziel-Sieg, Dritter wurde Sebastian Vettel im Ferrari. Für die Sauber gab es keine Punkte: Felipe Nasr und Marcus Ericsson wurden 12. und 14.

Die Szene des Rennens: Romain Grosjean schickt einen Lotus-Mechaniker in die Luft. Er übersteht den Zwischenfall unverletzt. gif: srf

Muttertag

Na, hast du dein Mami auch gebührend gefeiert gestern? Die Spieler von Ajax Amsterdam taten es. Der Klub lud die Mütter aller 27 Kaderspieler zum Heimspiel gegen Cambuur ein – und die Akteure der Startelf hatten beim Einmarsch auf den Rasen statt eines Kindes für einmal das eigene Mami an der Hand.

Apropos Muttertag: Die Schweizer Fussballstars haben diesen Anlass nicht vergessen. Dank guter Verbindungen zur Post haben wir einige Briefe abfangen können. Hier darfst du sie ebenfalls lesen!

Giro d'Italia

Die Jagd auf Pink ist eröffnet. Nach zwei Etappen trägt ein Australier die Maglia Rosa des Leaders: Michael Matthews. Das Auftaktwochenende in Bildern:

Zum Auftakt des 98. Giro d'Italia waren die Veloprofis an der ligurischen Küste beschäftigt. AP/ANSA / Claudio Peri
Gross ist die Begeisterung der Tifosi. Tim De Waele / Tim De Waele/freshfocus
Der verstorbene «Pirat» Marco Pantani beäugt das vorbeirasende Feld. Tim De Waele / Tim De Waele/freshfocus
Keiner zu klein, ein Radsportfan zu sein. Tim De Waele / Tim De Waele/freshfocus
Die 2. Etappe führte die Fahrer von Albenga nach Genua. Tim De Waele / Tim De Waele/freshfocus
Vorbei an der Costa Magica … Tim De Waele / Tim De Waele/freshfocus
… durch beschauliche Gegenden … EPA/ANSA / CLAUDIO PERI
… und entlang von Badestränden ging's für die Fahrer. Tim De Waele / Tim De Waele/freshfocus
Die 2. Etappe gewann im Massensprint der Italiener Elia Viviani. Tim De Waele / Tim De Waele/freshfocus
Der Australier Michael Matthews trägt das Leadertrikot. EPA/ANSA / CLAUDIO PERI
Matthews gewann mit seinem Team Orica-GreenEdge zum Auftakt am Samstag das Mannschaftszeitfahren. Tim De Waele / Tim De Waele/freshfocus
Eines der Sturzopfer: Der Belgier Pieter Serry sieht aus wie nach einer Kneipenschlägerei. Tim De Waele / Tim De Waele/freshfocus
Auch den Kolumbianer Dayer Quintana hat's erwischt. AP/ANSA / Claudio Peri

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