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Steven Zuber und Ruben Vargas waren beim 2:1-Sieg gegen Griechenland die besten Schweizer. Bild: keystone

Drei Ungenügende und Zuber überragt alle – die Nati-Noten zum 2:1-Sieg gegen Griechenland

Die Nati besteht die Generalprobe für das WM-Qualifikationsspiel gegen Italien. Trotzdem gibt es drei Ungenügende. Das sind die Noten zum 2:1-Testspielsieg gegen Griechenland.

Publiziert: 02.09.21, 07:27 Aktualisiert: 02.09.21, 07:27
christian brägger / ch media

Die Nati-Noten zum Testspiel gegen Griechenland

Gregor Kobel (Torhüter): Note 4 – Kobels erster Auftritt im A-Nationalteam. Kann sich einmal auszeichnen. Agiert beim Gegentor (34.) nicht optimal, als er das Tor verlässt. Hat Glück bei einem Pfostenschuss (62.) des Europameisters aus dem Jahr 2004. keystone / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Eray Cömert (Innenverteidiger): Note 3 – Nicht sein Abend. Immer wieder Unsicherheiten. Kapitaler Fehler vor einer Grosschance der Griechen in der ersten Halbzeit. Scheidet vor der Pause mit Verdacht auf Hirnerschütterung aus. keystone / GEORGIOS KEFALAS
Cédric Zesiger (Innenverteidiger): Note 4 – Ist nicht so schlecht. Der zweite Debütant auf Schweizer Seite sieht beim 1:1 ebenfalls nicht gut aus, weil er zu schnell herausrückt. Zu wenig wachsam vor dem Pfostenschuss der Gäste. keystone / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Fabian Schär (Innenverteidiger): Note 4 – Soll die Verteidigung im Zentrum zusammenhalten. Das gelingt bedingt. Versucht dann und wann seine weiten Zuspiele an den Schweizer zu bringen. Kreiert damit eine Zuber-Chance. keystone / GEORGIOS KEFALAS
Ricardo Rodriguez (linker Aussenläufer): Note 4,5 – Weil Xhaka coronapositiv fehlt, ist sein Kumpel Rodriguez Captain. Agiert gewohnt ballsicher. keystone / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Silvan Widmer (rechter Aussenläufer): Note 4,5 – Assist zum 1:0 und auch sonst zu Beginn gefällig auf der rechten Seite. Vergibt in der 21. Minute eine gute Möglichkeit zum 2:0. Beim Gegentor etwas weit weg vom Gegenspieler, danach nicht mehr im Rhythmus. keystone / GEORGIOS KEFALAS
Remo Freuler (zentrales Mittelfeld): Note 4,5 – Mit Licht und Schatten. Kann sich nicht wirklich von Xhaka emanzipieren. Mit seinem Befreiungsschlag am Ursprung der zweiten Schweizer Führung. keystone / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Djibril Sow (zentrales Mittelfeld): Note 3,5 – Besser als auch schon, aber der Reisser im Mittelfeld ist Sow auch bei seinem 19. Länderspiel nicht. Bietet sich zu selten an. keystone / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Denis Zakaria (zentrales Mittelfeld): Note 4 – Der Massstab ist bei ihm ein anderer geworden. Eine durchzogene Leistung, aber eine, auf der er im Prinzip aufbauen kann nach der schwachen EM. Das sagt eigentlich alles. keystone / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Steven Zuber (Stürmer): Note 5,5 – Der neue Arbeitgeber AEK Athen wird an diesem Zuber Freude haben. Der Assistkönig der EM ist auch ohne Spielpraxis in Topform. Erzielt in der 7. Minute nach einem Doppelpass und schöner Ballannahme das 1:0. Die Hereingabe auf Vargas zum 2:1 ist eine Augenweide, besser gehts nicht. keystone / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Haris Seferovic (Stürmer): Note 3,5 – Kein einziger Abschluss aufs Griechen-Tor, das sagt viel über die Schweizer Sturmhoffnung. Nicht der Seferovic, den wir von der EM her kennen. Macht in der zweiten Halbzeit den Captain. keystone / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Jordan Lotomba (zentrales Mittelfeld): Note 4,5 – Eingewechselt, rettet Lotomba vor dem Schlusspfiff den Sieg mit einem Absatztrick vor einem heranstürmenden Griechen. keystone / GEORGIOS KEFALAS
Ulisses Garcia (linker Verteidiger): Note 4 – Kommt ebenfalls nach der Pause zu seinem Debüt – es gibt nun also den YB-Block. Solide. keystone / GEORGIOS KEFALAS
Ruben Vargas (offensives Mittelfeld): Note 5 – Kommt für die zweite Halbzeit und erzielt mit der ersten Ballberührung die neuerliche Führung. Danach hat er kaum Aktionen. keystone / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Michel Aebischer (zentrales Mittelfeld): Note 4 – Ersetzt nach der Pause Sow, bleibt aber grundsätzlich mit wenig Einfluss auf das Spiel. Beileibe nicht so präsent wie im Klub bei den Young Boys. keystone / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Christian Fassnacht (Stürmer): Note 4 – Für Zuber in der 65. Minute eingewechselt. In dieser Phase läuft im Schweizer Angriff längst nichts mehr. keystone / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Andi Zeqiri (Stürmer): Note 4 – Löst Seferovic 20 Minuten vor Schluss ab – vierter ­Debütant an diesem Abend in Basel. Der Weg in den Sturmhimmel ist noch weit, trotzdem fast Torschütze. keystone / JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Mehr zur Nati:

Alle Europameister im Fussball

EM 2020 in Europa: ITALIEN – England 1:1 n.V., 3:2 n.P. keystone / Catherine Ivill / POOL
EM 2016 in Frankreich: PORTUGAL – Frankreich 1:0 n.V. EPA/EPA / GEORGI LICOVSKI
EM 2012 in Polen und der Ukraine: SPANIEN – Italien 4:0 AP / MATTHIAS SCHRADER
EM 2008 in der Schweiz und Österreich: SPANIEN – Deutschland 1:0 AP / BERNAT ARMANGUE
EM 2004 in Portugal: GRIECHENLAND – Portugal 1:0 AP / FRANK AUGSTEIN
EM 2000 in Belgien und Holland: FRANKREICH – Italien 2:1 n. V. EPA / ANJA NIEDRINGHAUS
EM 1996 in England: DEUTSCHLAND – Tschechien 2:1 n. V. AP / DIETHER ENDLICHER
EM 1992 in Schweden: DÄNEMARK – Deutschland 2:0 EPA / BERND WEISSBROD
EM 1988 in Deutschland: HOLLAND – Sowjetunion 2:0 EPA / STR
EM 1984 in Frankreich: FRANKREICH – Spanien 2:0 EPA DPA / PETER ROBINSON
EM 1980 in Italien: WESTDEUTSCHLAND – Belgien 2:1 EPA / STR
EM 1976 in Jugoslawien: TSCHECHOSLOWAKEI – Westdeutschland 7:5 n. P. AP
EM 1972 in Belgien: WESTDEUTSCHLAND – Sowjetunion 3:0 EPA DPA / WERNER BAUM
EM 1968 in Italien: ITALIEN – Jugoslawien 2:0 KEYSTONE / STR
EM 1964 in Spanien: SPANIEN – Sowjetunion 2:1
EM 1960 in Frankreich: SOWJETUNION – Jugoslawien 2:1 n. V. KEYSTONE / STR

FCB-Stürmer Dimitri Oberlin sprintet um sein Leben

Video: Angelina Graf

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