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Beto O'Rourke will bei US-Wahl 2020 für die Demokraten antreten

Publiziert: 14.03.19, 07:25

Der US-Demokrat Beto O'Rourke will Berichten zufolge für seine Partei bei der Präsidentschaftswahl 2020 antreten. Sein Heimatsender KTSM twitterte am Mittwoch (Ortszeit): «Es ist offiziell. Beto O'Rourke geht ins Rennen für die Präsidentschaft.»

Berichten zufolge soll der Texaner dem Sender seine Pläne per SMS bestätigt haben. Der ehemalige Kongress-Abgeordnete für die texanische Grenzstadt El Paso deutete seine Absicht darüber hinaus in einem Porträt des Magazins «Vanity Fair» an. Der 46-Jährige schliesst sich damit einer wachsenden Zahl von Kandidaten für seine Partei an. Eine offizielle Ankündigung O'Rourkes wird noch an diesem Donnerstag erwartet.

Beto O'Rourke schmeisst seinen Hut in den Ring. Bild: AP/Pool San Antonio Express-News

Zwar beginnen die Vorwahlen, bei denen die Demokraten ihren Kandidaten für die eigentliche Präsidentschaftswahl im November 2020 festlegen, erst in knapp einem Jahr. Aber der Wahlkampf läuft längst.

14 demokratische Präsidentschaftsbewerber gibt es bereits. Dazu gehören die Senatoren Elizabeth Warren, Kamala Harris, Cory Booker, Kirsten Gillibrand und Amy Klobuchar sowie der frühere Arbeitsminister Julian Castro.

Diese Demokraten kandidieren gegen Trump

Bernie Sanders, Senator aus Vermont, Jahrgang 1941. Sanders ist zwar ein unabhängiger Senator, aber Mitglied der demokratischen Fraktion. EPA/EPA / TANNEN MAURY
Joe Biden, ehemaliger Vize-Präsident, Jahrgang 1942. AP/AP / Manuel Balce Ceneta
Elizabeth Warren, Senatorin aus Massachusetts, Jahrgang 1949. AP/AP / Bill Sikes
Michael Bloomberg, Unternehmer und ehemaliger Bürgermeister von New York, Jahrgang 1942. AP / John Locher
Die Kongressabgeordnete Tulsi Gabbard aus Hawaii bleibt im Rennen, obwohl sie chancenlos ist. AP / Kristopher Radder

Auch der unabhängige Senator Bernie Sanders, der bereits 2016 bei den demokratischen Vorwahlen angetreten war und damals Hillary Clinton unterlag, will einen neuen Versuch starten. Der frühere US-Vizepräsident Joe Biden hatte seine Anhänger dagegen am Dienstag weiter bis zu einem Entscheid vertröstet, ob auch er gegen US-Präsident Donald Trump antreten wolle. (sda/dpa/reu)

Trump in Trouble:

Video: watson

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