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Alain Berset bevorzugt eine schrittweise Öffnung der Stadien ab dem 1. Oktober Bild: keystone

«Bersetisten» gegen «Lüthianer»: Meisterschafts-Start ab 1. Oktober?

Morgen Mittwoch wird der Bundesrat verkünden, wie es mit den Grossveranstaltungen weitergeht. Zwei Trends zeichnen sich ab: Aufhebung der 1000er-Limite per 1. September oder per 1. Oktober.

Publiziert: 11.08.20, 12:44 Aktualisiert: 11.08.20, 14:01

Die Entscheidung ist für die Unternehmen (Klubs) im Profihockey und -fussball von existenzieller Bedeutung: Wird die bis Ende August gültige Begrenzung auf 1000 Personen im Stadion gelockert? Beziehungsweise wann wird sie gelockert?

Inzwischen haben die Klubs sehr gute Sicherheitskonzepte erarbeitet und detailliert publiziert. Das Ziel: Nicht mehr die Anzahl Personen ist entscheidend. Sondern die Stadionauslastung («Prozentregel»). Angestrebt wird eine Auslastung der Arenen von 50 bis 60 Prozent ab 1. September.

Der Bundesrat trifft morgen Mittwoch eine Entscheidung. Erwartet wird von den Fussball- und Hockeybürogenerälen eine klare Order ohne «Wenn & Aber». Am liebsten eine Freigabe nach «Prozentregel» per 1. September.

Aber es geht um Politik. Die Politikerinnen und Politiker sitzen im «Driver Seat». Der Sport ist in dieser Sache auf Gedeih und Verderb der Politik ausgeliefert. Die Politikerinnen und Politiker ticken nicht gleich wie die an klare Entscheidungen und Verantwortlichkeiten gewohnten Macherinnen und Macher der Privatwirtschaft. Der Profisport ist ein Teil der Privatwirtschaft.

Aus dem weitverzweigten Fuchsbau der Bundespolitik melden verlässliche Gewährsleute zwei Trends.

Trend 1. Die «Bersetisten» – also der harte Kern um den zuständigen Bundesrat Alain Berset – möchten einen Kompromiss. Freigabe nach «Prozentregel» erst ab 1. Oktober. Damit den zuständigen Kreisen – Bundesamt für Sport (BASPO), Kantone, Gemeinden, Swiss Olympic, Klubs – etwas mehr Zeit bleibt für die Ausarbeitung der Sicherheitskonzepte. Während die Konzepte in den Stadien sehr gut durchdacht und klar sind, gibt es noch kleine Justierungswünsche beim An- und Abmarsch der Matchbesucherinnen und Matchbesucher. Nur im Stadionbereich («Stadionperimeter») ist der Klub für die Umsetzung des Sicherheitskonzeptes verantwortlich, ausserhalb auf öffentlichem Grund und Boden nicht mehr.

Eine Verschiebung der Freigabe auf den 1. Oktober wird von den «Bersetisten» auch angeregt, weil der Entscheid des Bundesrates ja noch in eine entsprechende bundesrätliche Verordnung umgemünzt werden muss. Die Mühlen der tüchtigen Verwaltung brauchen ihre Zeit, um eine solche Verordnung zu mahlen.

Trend 2. Die «Lüthianer» befürworten eine Aufhebung der 1000er-Regel und eine Freigabe nach «Prozentregel» per 1. September. Die Bezeichnung «Lüthianer» steht für die den Erfordernissen der Privatwirtschaft etwas näherstehenden Politikerinnen und Politiker. SCB-Manager Marc Lüthi ist die gesamtschweizerisch akzeptierte und in Bundesbern gut vernetzte «Lichtgestalt» dieses politischen Lagers. Daher die Bezeichnung «Lüthianer».

SCB-CEO Marc Lüthi will schon ab dem 1. September wieder Fans ins Stadion lassen. Bild: keystone

Im Fussball ist der Meisterschaftsstart für den 11. September geplant, im Eishockey für den 18. September. Mit der Kompromisslösung 1. Oktober könnte das Eishockey leben. Spielplan-Chef Willi Vögtlin sagt: «Bei einer Freigabe am 1. Oktober werden die bis zu diesem Zeitpunkt ausgefallenen sieben Runden einfach am Schluss der Qualifikation nachgeholt und wir haben immer noch genug Zeit für die Nationalmannschaftspausen und für die vollständigen Playoffs.»

Soll der Bundesrat die 1000er-Grenze mit Schutzkonzepten aufheben?
Leider hat was nicht geklappt. Bitte versuche es später nochmals.

Auch für Liga-General Denis Vaucher wäre eine Verschiebung auf den 1. Oktober machbar. «Aber wichtig ist für uns, dass es am Mittwoch einen Entscheid gibt. Für uns wäre es fatal, wenn es morgen keine Entscheidung gibt und wir weiterhin nicht wissen, woran wir sind.»

Das ist wohl die wichtigste und unbestritten berechtigte Forderung: ein bundesrätlicher Entscheid, der Klarheit schafft.

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NLA-Trikotnummern, die nicht mehr vergeben werden

HC Davos: 5 - Marc Gianola. KEYSTONE / FABRICE COFFRINI
HC Davos: 69 – Sandro Rizzi. PHOTOPRESS / JUERGEN STAIGER
HC Davos: 78 – Jan von Arx. KEYSTONE / ARNO BALZARINI
HC Davos: 83 – Reto von Arx. KEYSTONE / ENNIO LEANZA
SC Bern: 0 – René Kiener. KEYSTONE / Marcel Bieri
SC Bern: 6 – Peter Stammbach.
SC Bern: 7 – Martin Rauch. KEYSTONE / MICHELE LIMINA
SC Bern: 12 – Roland Dellsperger. KEYSTONE / STR
SC Bern: 16 – Sven Leuenberger. KEYSTONE / MARTIN SCHWEIZER
SC Bern: 18 – Renzo Holzer.
SC Bern: 22 – Patrick Howald. KEYSTONE / JUERG MUELLER
SC Bern: 26 – Marc Reichert. KEYSTONE / ANTHONY ANEX
SC Bern: 28 – Martin Plüss. KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI
SC Bern: 31 – Renato Tosio. KEYSTONE / EDI ENGELER
SC Bern: 32 – Ivo Rüthemann. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
SC Bern: 39 – Marco Bührer. KEYSTONE / URS FLUEELER
SC Bern: 72 – David Jobin. KEYSTONE / PETER KLAUNZER
ZSC Lions: 15 – Mathias Seger KEYSTONE/TI-PRESS / GABRIELE PUTZU
ZSC Lions: 21 – Reto Sturzenegger. KEYSTONE / STR
ZSC Lions: 23 – Chad Silver. KEYSTONE / ARNO BALZARINI
ZSC Lions: 31 – Ari Sulander. KEYSTONE / URS FLUEELER
EHC Kloten (wegen der Nostalgie noch dabei): 4 – Marco Klöti. KEYSTONE / GABI MUELLER
EHC Kloten: 7 – Peter Schlagenhauf. KEYSTONE / STR
EHC Kloten: 20 – Reto Pavoni. KEYSTONE / JUERGEN STAIGER
EHC Kloten: 21 – Roman Wäger. KEYSTONE / SIGI TISCHLER
EHC Kloten: 22 – Viktor Stancescu. KEYSTONE / PATRICK B. KRAEMER
EHC Kloten: 24 – Felix Hollenstein. KEYSTONE / STR
EHC Kloten: 26 – Mikael Johansson. KEYSTONE / CHRISTOPH RUCKSTUHL
EHC Kloten: 32 – Anders Eldebrink. KEYSTONE / KARL MATHIS
EV Zug: 20 – Philipp Neuenschwander. KEYSTONE / MICHAEL KUPFERSCHMIDT
EV Zug: 21 – Patrick Fischer. KEYSTONE / ARNO BALZARINI
EV Zug: 33 – André Künzi. KEYSTONE / EDI ENGELER
EV Zug: 57 – Fabian Schnyder keystone / ENNIO LEANZA
HC-Fribourg-Gottéron: 4 – Christian Hofstetter.
HC-Fribourg-Gottéron: 10 – Mario Rottaris. KEYSTONE / ARNO BALZARINI
HC-Fribourg-Gottéron: 13 – Benjamin Plüss. KEYSTONE / PATRICK B. KRAEMER
HC-Fribourg-Gottéron: 19 – Philippe Marquis. KEYSTONE / EDI ENGELER
HC-Fribourg-Gottéron: 44 – Shawn Heins. KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI
HC-Fribourg-Gottéron: 85 – Gil Montandon. KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE
HC Fribourg-Gottéron: 90 – Wjatscheslaw Bykow. KEYSTONE / LUKAS LEHMANN
HC Fribourg-Gottéron: 91 – Andrei Chomutov. KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE
HC Lugano: 1 – Alfio Molina. KEYSTONE / STR
HC Lugano: 2 – Sandro Bertaggia. KEYSTONE / KARL MATHIS
HC Lugano: 3 – Julien Vaucliar. KEYSTONE / ADRIEN PERRITAZ
HC Lugano: 4 – Pat Schafhauser. KEYSTONE / GABRIELE PUTZU
HC Lugano: 8 – Steve Hirschi. TI-PRESS / SAMUEL GOLAY
HC Lugano: 33 – Petteri Nummelin. KEYSTONE / KARL MATHIS
HC Lugano: 40 – Flavien Conne. KEYSTONE / LAURENT GILLIERON
HC Lugano: 44 – Andy Näser. PHOTOPRESS / KARL MATHIS
HC Ambri-Piotta: 8 – Nicola Celio. KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS
HC Ambri-Piotta: 15 – Dale McCourt. KEYSTONE
HC Ambri-Piotta: 19 – Peter Jaks. KEYSTONE / MICHELE LIMINA
HC Ambri-Piotta: 46 – Paolo Duca. TI-PRESS / FRANCESCA AGOSTA
EHC Biel: 30 – Olivier Anken. KEYSTONE / STR
EHC Biel: 12 – Mathieu Tschantré. KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER
SCL Tigers: 12 – Todd Elik. KEYSTONE / MARCEL BIERI
SCL Tigers: 17 – Daniel Aegerter. KEYSTONE / EDI ENGELER
SCL Tigers: 26 – Martin Gerber. KEYSTONE / ARNO BALZARINI
SCL Tigers: 44 – Walter Gerber. KEYSTONE / MICHELE LIMINA
Genève-Servette HC: 0 – Daniel Clerc.
Genève-Servette HC: 4 – Eric Conne.
Genève-Servette HC: 6 – Fritz Naef.
Genève-Servette HC: 12 – Philippe Bozon. PHOTOPRESS / FABRICE COFFRINI
Genève-Servette HC: 24 – Jean-François Regali.
Genève-Servette HC: 28 – Igor Fedulov.
Lausanne HC: 10 – Gérard Dubi.
Lausanne HC: 16 – Claude Friederich.
Lausanne HC: 21 – Beat Kindler. KEYSTONE / FABRICE COFFRINI
Lausanne HC: 39 – Cristobal Huet. KEYSTONE / VALENTIN FLAURAUD
SCRJ Lakers: 6 – Cyrill Geyer. KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER

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