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7 Serien, mit denen Apple den Platzhirsch Netflix herausfordern will

Auch wenn Apple offiziell noch nichts bestätigt hat, gibt es bereits jede Menge Hinweise, welche Serien uns beim kommenden Streaming-Dienst erwarten dürften.

Publiziert: 14.03.19, 20:04

Apple wird am 25. März höchstwahrscheinlich seinen eigenen Streaming-Dienst vorstellen. Damit fordert der Tech-Gigant vor allem den Branchenprimus Netflix heraus. Um die User von seinem Programm zu überzeugen, nimmt Apple sehr viel Geld in die Hand. Eine Milliarde US-Dollar hat Apple bisher investiert, bis 2022 will der Konzern mindestens vier Milliarden investiert haben.

Apple investiert dabei, genau wie andere Streaming-Dienste, vor allem in exklusive Eigenproduktionen. Damit will man die User an die neue Plattform binden. Insgesamt soll Apple über 30 Eigenproduktionen in Entwicklung haben. Wir stellen euch sieben Serien vor, die noch 2019 bei Apple erscheinen dürften.

«Defending Jacob»

Das Cover der Buchvorlage. Bild: Random House

Im Kriminaldrama geht es um Andy Barber, der schon seit über zwanzig Jahren als stellvertretender Staatsanwalt arbeitet. Er führt ein gemütliches Leben in der Vorstadt und wird von seinen Mitmenschen sehr geschätzt. Doch dann ereignet sich ein schreckliches Verbrechen, das Andys Leben völlig aus der Bahn wirft, denn der Hauptverdächtige ist sein 14-jähriger Sohn.

«Defending Jacob» basiert auf dem gleichnamigen Roman von 2012 und wird als achtteilige Mini-Serie umgesetzt. Für die Hauptrolle konnte Apple niemand Geringeres als Chris «Captain America» Evans gewinnen.

«My Glory Was I Had Such Friends»

bild: harper wave

Amy Silverstein muss nach 26 Jahren erfahren, dass ihr transplantiertes Herz fehlerhaft ist und sie sofort ein neues braucht. Glücklicherweise hat Amy neun Freundinnen, die sie auf ihrem schweren Weg zu einem neuen Herzen begleiten. Jede von ihnen hat ihre ganz eigene Beziehung zu Amy und versucht auf ihre jeweils ganz eigene Art, sie zu unterstützen.

«My Glory Was I Had Such Friends» basiert auf dem gleichnamigen Buch, in welchem Amy Silverstein ihre Erlebnisse verarbeitet hat. Für die Serie arbeiten erstmals seit 2006 wieder J. J. Abrams und Jennifer Garner zusammen. Abrams hatte 2001 die überaus erfolgreiche Serie «Alias» erdacht, in welcher Garner die Hauptrolle spielte.

«Pachinko»

Bild: Hachette Book Group

Die Dramaserie begleitet eine koreanische Familie über vier Generationen hinweg. Alles beginnt dabei Anfang 1900, als eine koreanische Fischerstochter sich in einen Fremden verliebt und schwanger wird. Die Ereignisse führen die junge Frau und ihre kommenden Generationen nach Japan und danach in die USA und beleuchten dabei ihre Hoffnungen und Träume.

2017 kürte die «New York Times» den Roman «Pachinko» zu einem der zehn besten Bücher des Jahres. Für Apple soll «Pachinko» wohl zu einer Vorzeigeserie werden, die ein ähnlich grosses Budget wie Netflix' «The Crown» haben soll. Eine einstündige Folge von «The Crown» kostet zwischen 6,5 und 13 Millionen US-Dollar. Speziell wird auch sein, dass die Serie in drei Sprachen erzählt wird: Koreanisch, Japanisch und Englisch.

«Time Bandits»

Bild: Zorro Films

Der Junge Kevin staunt nicht schlecht, als eines Tages sechs Zwerge aus seinem Schrank purzeln. Sie besitzen eine Karte, mit deren Hilfe sie Löcher ausfindig machen können, mit denen man durch die Zeit reisen kann. Zusammen mit den Zwergen reist Kevin nun durch die Geschichte und klaut, was das Zeug hält. Doch dann fällt die Karte dem Bösen in die Hände.

«Time Bandits» ist eigentlich ein Film des Monty-Python-Mitglieds und Regisseurs Terry Gilliam aus dem Jahr 1980. Apple will diesen Film nun in einer Serie adaptieren, die mindestens zwei Staffeln umfassen soll. Terry Gilliam ist selbst als Produzent an Bord, wird sich aber nicht als Regisseur betätigen. Diesen Posten übernimmt Taika Waititi, der zuletzt «Thor: Tag der Entscheidung» gedreht hat.

Trailer des Films:

Video: YouTube/hellmark1977

«Dickinson»

Hailee Steinfeld (links) und Jane Krakowski. Bild: Wikipedia

Die Serie wird das Leben der Dichterin Emily Dickinson beleuchten. Dabei liegt das Augenmerk vor allem auf Dickinsons täglichem Kampf in einer Ära, in welcher Einschränkungen die Gesellschaft, die Geschlechter und die Familie unterdrücken.

Eine Fotografie von Emily Dickinson von 1847. Bild: Wikipedia

«Dickinson» soll keine ernste Dramaserie, sondern vielmehr eine Coming-of-Age-Komödie werden. In der Hauptrolle wurde bereits Hailee Steinfeld bestätigt, die zuletzt im neusten «Transformers»-Film zu sehen war. Daneben spielt auch noch Jane Krakowski mit, die vor allem durch ihre Rollen in «30 Rock» und «Unbreakable Kimmy Schmidt» bekannt sein dürfte.

«Amazing Stories»

Logo der Originalserie von 1985. Bild: Amblin Entertainment

«Amazing Stories» ist ein Remake der gleichnamigen Serie aus den 80er-Jahren, die von Steven Spielberg erdacht wurde. Jede Folge behandelt eine abgeschlossene Geschichte aus den Genres Fantasy, Horror oder Science Fiction. Die Zuschauer sollen dabei in eine Welt aus Humor und Grusel entführt werden.

Obwohl die Serie damals für mehrere Emmys nominiert war und auch einige davon gewann, wurde sie nach nur zwei Staffeln abgesetzt. Geht es nach Apple, soll «Amazing Stories» wohl zu einem grossen Serien-Franchise werden. Dafür greift der Konzern tief in die Tasche: Für die ersten zehn Episoden soll ein Budget von fünf Millionen US-Dollar pro Folge zur Verfügung stehen. Eine Episode wird dabei voraussichtlich nur etwa 30 Minuten lang sein.

Trailer zur Originalserie:

Video: YouTube/VHS Trailer Park

«Home»

Ein Haus aus der Netflix-Konkurrenzserie «The World's Most Extraordinary Homes». Bild: Netflix

«Home» ist eine Doku-Serie, welche Einblicke in die weltweit aussergewöhnlichsten Häuser und deren Erschaffer gewähren soll.

Auch Apple will auf den Zug der «Guck, wie schön dies und das ist»-Serien aufspringen. Netflix hat bereits mehrere Serien dieses Formats in seinem Programm und auch im Free-TV funktionieren Spanner-Serien prima. Zehn einstündige Episoden hat Apple bestellt.

Mehr zu diesem Thema:

Das ist die Geschichte des Farbfernsehens:

Video: srf

Vom Ur-Mac zum iMac 5K:

1977: Mit dem Apple II bringt das Unternehmen einen fertigen PC im Plastikgehäuse und mit einer Farbgrafikkarte auf den Markt, der sich über zwei Millionen Mal verkaufte. AP / ERIC RISBERG
Apple Computer wurde 1976 von Steve Jobs (links), Steve Wozniak (rechts) und Ronald Wayne (nicht im Bild) der Legende nach in der Garage von Jobs Eltern in Kalifornien gegründet. APPLE / ANONYMOUS
Der im Juli 1976 lancierte Apple I wurde ohne Gehäuse verkauft. Getty Images Europe / Peter Macdiarmid
Xerox Alto: Dieser Computer war die Vorlage, von der sich Apples Entwickler bei vielen wichtigen Eigenschaften des Macintosh inspirieren liessen. Vor allem die grafische Benutzeroberfläche war wegweisend.
Xerox-Maus: Dieses Ding war eine der wichtigsten Innovationen der Computergeschichte und die Voraussetzung dafür, dass man die grafische Benutzeroberfläche des Xerox Alto bedienen kann. Sie war das Vorbild für die Apple-Maus. GETTY IMAGES NORTH AMERICA / JUSTIN SULLIVAN
Apple Macintosh: Der legendäre Rechner bricht 1984 mit vielen Traditionen, ist sogar tragbar, hat eine ungewohnt leicht bedienbare Benutzeroberfläche und eine Maus.
Computer-Entwickler Jef Raskin: Er leitete das Macintosh-Projekt, bis Steve Jobs die Führung übernahm und aus dem von Raskin geplanten Billig-Computer einen Highend-Rechner machte. RASKIN FAMILY / AZA RASKIN
Vaterstolz: Gemeinsam mit dem damaligen Apple-Chef John Sculley (r.) stellte Steve Jobs am 24. Januar 1984 den Macintosh vor. Im Bild rechts ist das Vorgängermodell Lisa zu sehen, das ein kommerzieller Flop war. A0001 UPI / A0001 UPI
Computerzimmer, 1986: Macintosh-Rechner im Creative Arts Computer Lab an der San Francisco State University, komplett ausgestattet mit einem zweiten Floppy-Laufwerk und Nadeldrucker. Roger Ressmeyer
Macintosh LC: Der flache Rechner im Pizzabox-Design sollte zu einem vergleichsweise günstigen Preis Farbanwendungen ermöglichen. Daher auch das Kürzel LC, das für Low-cost Color steht. Zur selben Zeit produzierte Sun professionelle Workstations in einem ganz ähnlichen Design.
Macintosh Powerbook: Mit diesem Modell brachte Apple 1991 seinen ersten wirklich tragbaren Mobilrechner auf den Markt. Der Prozessor tickte mit 16 MHz, der Schwarzweiss-Bildschirm mass neun Zoll.
Power Mac G4 Cube: Das Design dieses Computers war so aufsehenerregend, dass ein Exemplar heute im New Yorker Museum of Modern Art ausgestellt wird. Aufgrund der besonderen Konstruktion war kein Lüfter nötig, und der Rechner lief geräuschlos.
20th Anniversary Mac: Zum zwanzigsten Firmenjubiläum brachte Apple 1997 diesen Rechner auf den Markt, der seiner Zeit in vielerlei Weise voraus war und zur Einführung 7500 Dollar kostete. Trotz seiner optischen Vorzüge wurde er ein Flop. Restposten wurden ein Jahr später zu einem Bruchteil des ursprünglichen Preises verkauft.
Wiederkehr: Nach seiner Rückkehr zu Apple liess Steve Jobs den ersten iMac entwickeln. Das vom Prinzip an den Ur-Macintosh angelehnte Gerät gab es 1998 zuerst nur in der Farbe Bondi Blue, die nach einem beliebten Strand in Australien benannt ist. AP / PAUL SAKUMA
Bunt geht immer: Um die Jahrtausendwende brachte Apple Varianten des iMac in diversen Farben heraus. Wichtig war Apple-Designer Jonathan Ive (l.) und Entwicklungschef Jon Rubinstein dabei stets, dass die Geräte transparent blieben. AP / Susan Ragan
Power Mac G3: Die «Verbuntung» der Macs machte auch vor den Profi-Rechnern nicht halt. Getty Images North America / Getty Images
Nach dem Macbook kam das iBook: Mit dem günstigen Mobilcomputer im iMac-Design lockte Apple Privatkunden weg vom Desktop. APPLE COMPUTER INC
iMac anno 2002: Diese Designvariante mit einem beweglichen Bildschirm auf einem massiven Fuss voller Elektronik wurde gerne auch als Tischleuchte bezeichnet. Getty Images / Getty Images
iMac 2013: Die neueren Modelle bestehen zu grossen Teilen aus Notebook-Hardware. Anders wäre es kaum möglich, sie so schlank zu bauen. Apple / Apple
Ein (manipulierter) Blick ins Innere eines iMac: Die Konstruktion des All-in-one-Computers bedingt vollkommen andere Ansätze als herkömmliche PC.
Fans: Bis heute wird der Macintosh von vielen als Ikone der Computerentwicklung angesehen. Hier ist ein Apple-Enthusiast zu sehen, der seinen Macintosh Classic, Baujahr 1990, zum Kauf eines neuen iPads mit in den Apple Store brachte. X00910 / CHRISTIAN CHARISIUS
Im Oktober 2014 enthüllte Apple den iMac mit 5K Retina-Display. Getty Images North America / Justin Sullivan

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