Wenn sich der Coiffeur und das Restaurant wie in der DDR anfühlen
Mit den Lockerungen, mit Besuchen beim Coiffeur und offenen Beizen bekommt die Virus-Krise endlich einen ganz besonderen Charme.
Nein, über die Virus-Massnahmen mag ich nicht klagen. Es ist einfach wie einst im Militärdienst. Nicht darüber nachdenken, einfach die Befehle und Anordnungen ohne Murren befolgen und das Denken den Armee-Pferden überlassen. Die haben viel grössere Köpfe. Inzwischen habe ich das Virus gesehen und in den Beschränkungen sogar einen gewissen Charme entdeckt.
Abgesehen von Darstellungen in den Medien wissen wir nicht, wie das Virus aussieht. Es begegnet uns ja im richtigen Leben nie und ist gerade deshalb unheimlich. Leere Strassen und geschlossene Geschäfte machen einem die Gefahr auch noch nicht richtig bewusst. Aber der erste mögliche Besuch bei meinem Coiffeur des Vertrauens hat mir die Augen geöffnet.
Der Barbier sieht aus wie der erste Mensch auf dem Mond
Weil die Stühle in seinem Salon nicht zu nahe beieinanderstehen dürfen, hat er einen Stuhl in den Bastelraum im Nachbarhaus verlegt. Dort durfte ich Platz nehmen. Auf dem Stuhl bin ich mit einem Plastikgewand bedeckt worden wie wir sie etwa in Krimis bei den Spezialisten sehen, die einen Tatort untersuchen. Eine Maske musste ich nur deshalb nicht tragen, weil ich mir den Bart stutzen liess.
Mein Barbier hüllte sich ebenfalls in einen Plastik-Schutzanzug, versteckte sein Gesicht hinter einem Mundschutz, zog Handschuhe an und setzte sich eine Art Taucherbrille auf. Als er die Schere zur Hand nahm, mahnte er mich an den berühmten Tiefseeforscher Jacques Cousteau bei der Untersuchung eines seltenen Meergetiers oder an Neil Armstrong, dem ersten Mann auf dem Mond, beim Inspizieren von Mondgestein. Wenn Haareschneiden und Barttrimmen solch umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen notwendig machen, dann muss die Gefahr wahrlich sehr gross sein und ich unterziehe mich gerne den behördlichen Weisungen und Verbote.
Das war die Mondlandung
Im Zuge ihres legendären Apollo-Programms hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa zwischen Juli 1969 und Dezember 1972 zwölf Menschen auf den Mond und wieder zurück zur Erde gebracht. So fing alles an ... EPA / NASA / HO
25. Mai 1961: Präsident John F. Kennedy kündigt in einer historischen Rede an, dass die USA bis zum Ende des Jahrzehnts als erste Nation einen Menschen auf den Mond und wieder sicher zurückbringen wollen. AP
In der Folgezeit leitet das Apollo-Programm die entscheidende Phase des Wettlaufs zum Mond zwischen den Amerikanern und den in der Raumfahrt lange führenden Sowjets ein. Bild: Astronaut «Virgil» Gus Grissom mit Raumkapsel Liberty Bell 7, 1961. AP/AP
27. Januar 1967: Feuerkatastrophe während eines Bodentests auf Cape Canaveral: Beim Brand in einer Apollo-Kommandokapsel sterben die Astronauten Virgil Grissom, Edward White und Roger Chaffee. Zu Ehren der Toten gibt die NASA dem Test offiziell die Bezeichnung Apollo 1. AP/NASA
Bis Oktober 1968 folgen unbemannte Apollo-Testflüge der Trägerrakete Saturn V, der Mondlandefähre und der erste bemannte Flug des Apollo-Programms im Erdorbit. AP/NASA
21. Dezember 1968: Apollo 8 startet zur ersten bemannten Umkreisung des Mondes. AP/AP / Anonymous
Die gelungene Mission der Astronauten Frank Borman, James Lovell und William Anders wird zur wichtigen Zwischenstation auf dem Weg für die spätere bemannte Landung auf dem Erdtrabanten. Im März 1969 wird im Zuge der bemannten Mission Apollo 9 das Mondlandemodul im Erdorbit getestet. AP/AP
18. Mai 1969: Apollo 10 nimmt Kurs auf den Erdtrabanten, um die Landefähre in der Mondumlaufbahn zu testen. Der Flug von Thomas Stafford, John Young und Eugene Cernan wird zur erfolgreichen Generalprobe für die bevorstehende Mondlandung. AP NY / NASA
16. Juli 1969: Start der historischen Landemission Apollo 11 mit Neil Armstrong, Edwin Aldrin und Michael Collins an Bord. AP
Armstrong und Aldrin landen am 20. Juli mit der Mondfähre «Eagle» auf dem Erdtrabanten. AP NASA / STR
Am frühen Morgen des 21. Juli mitteleuropäischer Zeit betritt Armstrong als erster Mensch den Mond. Die USA haben den Wettlauf zum Mond gewonnen ... AP / Neil Armstrong
... und kehren am 24. Juli 1969 mittels Wasserlandung sicher auf den Heimplaneten zurück. AP / Milt Putnam
14. November 1969: Apollo 12 startet zur erfolgreichen zweiten Mondlandung. AP/NASA / Anonymous
11. April 1970: Start von Apollo 13. Der Flug wird zur Beinahekatastrophe: Nach 56 Stunden explodiert ein Sauerstofftank des Servicemoduls. «Houston, wir haben ein Problem», funkt Astronaut James Lovell zur Missionskontrolle. Durch einen Umstieg von der Kommandokapsel in die Mondfähre können sich die Astronauten retten. Ihre glückliche Rückkehr am 17. April gilt bis heute als Meisterleistung der Missions-Kontrolleure und der von ihnen angeleiteten Astronauten. Wikimedia
31. Januar 1971: Mit Apollo 14 startet die vierte Mondlandemission. Das Unternehmen verläuft ebenso erfolgreich wie Apollo 15 und 16, die am 30. Juli 1971 und am 20. April 1972 zum Erdtrabanten abheben. X00653 / NASA
19. Dezember 1972: Mit der Rückkehr der Crew von Apollo 17 endet nach sechs erfolgreichen Mondlandungen und dem Fehlschlag von Apollo 13 das erste Nasa-Programm zur bemannten Erkundung des Mondes. AP/NASA / Harrison H. "Jack" Schmitt
Eine Menükarte, so karg wie im sozialistischen Osten
Ja, die einschränkenden Massnahmen haben sogar ihren ganz eigenen Charme. Am Montag sind nun, Gott sei es gedankt, die Beizen wieder aufgegangen. Und seither fühle ich mich um 40 Jahre verjüngt und zurückversetzt. In die längst vergangene Zeit des «Kalten Krieges» mit dem freien, guten kapitalistischen Westen und dem bösen kommunistischen Osten. Ich bin damals ein paar Mal in die DDR, die CSSR und die Sowjetunion gereist. Die graue «sozialistische Schäbigkeit» mit tristen Wohnquartieren, weitgehend verkehrsfreien Strassen, halbleeren Beizen und Läden und eingeschränkter Bewegungsfreiheit sind mir in der Erinnerung haften geblieben.
Als ich am Montag zum ersten Mal seit einer gefühlten Ewigkeit wieder das Wirtshaus meines Vertrauens in Huttwil, das Hotel Bahnhof, betreten durfte, war ich fasziniert. Die Tische standen weit auseinander, Gäste waren wenige da, die Stimmung war seltsam bedrückt und die Gaststube wirkte dadurch so vereinsamt, leer und trist, die Tische ohne Ménage und Zeitungen so steril und die Menükarte war so karg wie damals in den staatlichen sozialistischen Gaststätten des Ostens. Einzig die Qualität der dargereichten Speisen, der speditive Service und die Freundlichkeit des Personals machten mir bewusst, dass ich mich noch in meiner vertrauten Heimat und nicht auf einer Zeitreise befand.
Da ich zu den Zeiten meiner Fahrten und Flüge in den Ostblock noch ein bisschen jünger war und es damals dank guten Beziehungen durchaus auch Gelegenheit zu ein bisschen aufregendem Rock und Roll gab, hat mich ob dieser unverhofften DDR-Nostalgie eine melancholische Stimmung erfasst. Und mich nachdenklich gestimmt: Sind wir während der Virus-Krise nicht alle strikten Vorschriften ausgesetzt und befolgen alle Anordnungen mit der gleichen erstaunlichen Bereitwilligkeit wie es damals im Ostblock im Alltag üblich war? Und sind wir in diesen Tagen nicht auch so sehr von staatlichen Zahlungen abhängig wie einst die Menschen im realen Sozialismus?
Berliner Lautsprecherkrieg: Das Dröhn-Duell an der Mauer
Lärmattacke: "Studio am Stacheldraht" nannte sich die mobile Propagandaeinheit, die West-Berlins Senat kurz nach dem Mauerbau am 13. August 1961 zusammenstellte. Die Lautsprecherwagen richteten sich mit ihren Nachrichten und moralischen Aufrufen direkt an Grenzschützer der DDR. Primäres Ziel war es, die Soldaten durch Appelle an ihr Gewissen davon abzubringen, auf Flüchtende zu schießen. Es entwickelte sich ein Dröhn-Duell zwischen Ost und West. ullstein bild / Dieter Otto
Konrad Adenauer, West German Chancellor, gestures with hands while talking to Ernst Lemmer, right, minister for all-German Affairs. At left, during the Chancellors tour of West Berlin August 22, 1961, is the citys Deputy Mayor Fritz Amrehn. Brandenburg gate on border between East and West Berlin, is in background. (AP Photo)
Dec. 12, 1961 - US sign says: East Germany is the Bastion of Peace .: Loudspeaker attack against West - Berlin.: In this night the communist authorities has started a terrible loudspeaker attack against the West Berlin people along the borders of the Soviet sector of Berlin. With special loudspeaker cars the Volkspolizei bellows the whole day and the half night their communist s propaganda against West-Berlin. Photo shows one of the special loudspeaker car of the Volkspolizei at the sector border cross Bosebrucke. PUBLICATIONxINxGERxONLY - ZUMAk09
DEC 12 1961 U.S. Sign Says East Germany IS The Bastion of Peace loudspeaker Attack against WEST Berlin in This Night The Communist Authorities has started a Terrible loudspeaker Attack against The WEST Berlin Celebrities Along The Borders of The Soviet Sector of Berlin With Special loudspeaker Cars The People\u0026#39;s Police Bellows The Whole Day and The Half Night their Communist S Propaganda against WEST Berlin Photo Shows One of The Special loudspeaker Car of The People\u0026#39;s Police AT The Sector Border Cross PUBLICATIONxINxGERxONLY ZUMAk09 imago stock&people / imago stock&people
May 05, 1963 - Studio on barbed wire has new distant-loudspeaker: First time, today (8.5) the new distant-loudspeaker of the studio on board wire (SAS) was to see on the zone-border. The loudspeaker-batterys are on 13 meter high towers whch they can drive out. So the SAS people can send their news over a long distance over the wall and the zone-border. The new distant- loudspeaker is so loud, that the eastzone loudspeaker-car can not disturb the sending. Today the new cars where standing with the former little loudspeaker-cars (in background) one the zone-border in Berlin-Kladow opposite the armour-tanks-barracks of the Soviet-Zone-army. Photo shows the new distant-loudspeakers with dive out towers. PUBLICATIONxINxGERxONLY - ZUMAk09
May 05 1963 Studio ON Barbed Wire has New Distant loudspeaker First Time Today 8 5 The New Distant loudspeaker of The Studio ON Board Wire SAS what to Lake ON The Zone Border The loudspeaker are ON 13 Metres High Towers They CAN Drive out as The SAS Celebrities CAN Send their News Over a Long Distance Over The Wall and The Zone Border The New Distant loudspeaker IS as Loud Thatcher The loudspeaker Car CAN Not disturb The sending Today The New Cars Where thing With The Former Little loudspeaker Cars in Background One The Zone Border in Berlin Kladow opposite The Armour Tanks Barracks of The Soviet Zone Army Photo Shows The New Distant loudspeakers With Dive out Towers PUBLICATIONxINxGERxONLY ZUMAk09 imago stock&people / imago stock&people
Deutschland / DDR, Berlin. Lautsprecher des 'Studio am Stacheldraht' - 1963
- 01.01.1963-31.12.1963
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Germany / GDR, Berlin. West-Berlin radio station "Studio am Stacheldraht" broadcasting news to the soviet union. 1963
- 01.01.1963-31.12.1963
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Deutschland / DDR, Berlin. Plakat des "Studio am Stacheldraht" in der Lindenstrasse - 1966
- 01.01.1966-31.12.1966
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Germany / GDR, Berlin. Poster of the radio station "Studio am Stacheldraht". Lindenstrasse, Kreuzberg, West-Berlin. 1966
- 01.01.1966-31.12.1966
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Demontage des 'Studio am Stacheldraht`
erschienen in: Die Welt 23.04.74
- 15.04.1974
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Deutschland / DDR, West-Berlin: Lautsprecherwagen des Westberliner "Studio am Stacheldraht" (SAS) senden aus Reinickendorf Nachrichten, während Soldaten der DDR - Grenztruppen an der Klemkestrasse in Schoenholz (Pankow) Grenzbefestigungen errrichten
- 28.06.1962
- 28.06.1962
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Germany / GDR, West-Berlin. Sound trucks of the radio station "Studio am Stacheldraht" broadcasting at the wall whilst East-German soldiers work at the border in Schoenholz (Pankow).
- 28.06.1962
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Deutschland / DDR; Berlin: Lautsprecherwagen vom 'Studio am Stacheldraht' (SAS) - Mai 1963
- 01.01.1963-31.12.1963
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Germany / GDR; West-Berlin. Sound trucks of the radio station "Studio am Stacheldraht (SaS). May 1963
- 01.01.1963-31.12.1963
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Deutschland / DDR, Berlin: Lautsprecherwagen der DDR verbreiten Ost-Propaganda an der Kommandantenstrasse in Kreuzberg - 1962
- 28.05.1962
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Germany / GDR, Berlin. East-German sound trucks at Kommandantenstrasse, Kreuzberg. 1962
- 28.05.1962
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Deutschland / DDR, Berlin: Lautsprecherwagen der DDR verbreiten Ost-Propaganda an der Kommandantenstrasse in Kreuzberg - 1962
- 28.05.1962
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Germany / GDR, Berlin. East-German sound trucks at Kommandantenstrasse, Kreuzberg. 1962
- 28.05.1962
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Deutschland / DDR, West-Berlin. Lautsprecherwagen des Senats an der Wilhelmstraße gegenüber dem "Haus der Ministerien" (Ost-Berlin) - Juni 1962
- 01.01.1962-31.12.1962
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Germany / GDR, West-Berlin. Sound trucks of the West-Berlin senate at Wilhelmstrasse. June 1962
- 01.01.1962-31.12.1962
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Deutschland / DDR, Berlin. 'Studio am Stacheldraht' (SAS): An einem Autokran montiertes Transparent in acht verschiedenen Sprachen an der Mauer (Nähe Brandenburger-Tor und Reichstag). Text: "Lassen Sie sich nicht einseitig unterrichten, kommen Sie auch nach Berlin (West). Benutzen Sie den Straßenübergang Friedrichstraße oder die S-Bahn" - April 1967
- 15.04.1967
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Germany / GDR, West-Berlin. Propanda banner of the radio station "Studio am Stacheldraht". April 1957
- 15.04.1967
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Deutschland / DDR, West-Berlin: ein Auto des "Studio am Stacheldraht" steht an der Oberbaumbrücke in Kreuzberg -Nachtaufnahme um 1960
- 01.01.1960-31.12.1960
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Germany / GDR, West-Berlin. Bus of the West-German "Studio am Stacheldraht". This radio station broadcasts messages to the inhabitants of East-German. Kreuzberg, Oberbaumbruecke. 08.02.1966
- 01.01.1960-31.12.1960
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Blick vom britischen in den sowjetischen
Sektor am Potsdamer Platz; im Vordergrund das Gerüst des sog. "Studios am Stacheldraht", von dem aus Meldungen der westlichen Presse in den Ostberliner Sektor gesendet wurden; im Hintergrund Stellwände mit sozialistischer Propaganda
- ohne Jahr
- 01.01.1900-31.12.1900
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Deutschland / DDR, Berlin: ein VW - Bus vom SAS (Studio am Stacheldraht) mit einem Lautsprecher und einem Plakat hat sich an der Mauer am Potsdamer Platz postiert; der Text der Tafel lautet: "Studio am Stacheldraht mit Schlagzeilen vom 07. Okt. 65. Berlin: Zonenstaatssekretär Kohl wird nun doch am 08. Okt. 65 zu einem erneuten Passierscheingespräche mit Senatsrat Korber zusammentreffen. 07.10.1965
- 07.10.1965
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Germany / GDR, Berlin. A bus of the West-Berlin radio station "Studio am Stacheldraht" at the wall at Potsdamer Platz. Via loudspeakers West-German propaganda and information was broadcasted to the inhabitants of East-Berlin.
- 07.10.1965
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Senatslautsprecher gen Osten über die Berliner Mauer am Brandenburger Tor
- 13.08.1961-31.12.1961
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Sound truck of the Senate of Berlin directed towards the East over the Berlin Wall at the Brandenburg Gate
- 13.08.1961-31.12.1961
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Grenze in Berlin Kladow: "Studio am Stacheldraht" - Fernlautsprecher mit einer Reichweite von 6 km werden an der Mauer zur Beschallung der Ostsektoren mit Nachrichten eingesetzt
- 08.05.1963
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Arbeitsplatz auf Rädern: Polizisten inspizieren das Innere eines der mobilen SaS-Studios. Die Redakteure, die ihre Sendung live im Auto einsprachen, waren bei der Arbeit durchaus der Gefahr gewaltsamer Reaktionen ausgesetzt - auch wenn manche der Wagen durch Gitter vor den Fenstern notdürftig geschützt waren. Zu Schüssen auf SaS-Mitarbeiter kam es jedoch nie. ullstein bild / Berlin-Bild
imago/ ZUMA/ Keystone
Hohe Priorität: SaS-Lautsprecherwagen im Einsatz am 7. Juli 1962. Für die Kosten der mobilen Propagandaeinheiten kam der West-Berliner Senat auf - und diese waren nicht unerheblich. Allein für die 1962 beschlossene Aufstockung der Fahrzeugflotte musste ein sechsstelliger DM-Betrag aufgebracht werden. imago stock&people / imago stock&people
Endo Anaconda: «Ich vermisse meine Freunde»
Video: watson / Adrian Müller, Nico Franzoni
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