Schweiz
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Ein Schild weist auf die eingeschraenkte Nutzung von Parks hin im Schuetzenmattpark in Basel, am Sonntag, 5. April 2020. Als Massnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus sind die Parks in Basel nur beschraenkt nutzbar. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Ein Schild weist auf die eingeschränkte Nutzung eines öffentlichen Parks in Basel hin. Bild: KEYSTONE

#StayHome war einmal: So bewegt sich die Schweiz jetzt schon wieder

Die Öffnung von Gastro und Detailhandel lockt die Menschen in der Schweiz wieder aus dem Haus. Die Bewegungsdaten steigen an – im Vergleich zum Ausland sogar ziemlich stark.



Die Schweiz hatte – anders als andere Länder – nie ein komplettes Ausgangsverbot. Spaziergänge, Velotouren und Co. waren immer erlaubt und wurden auch explizit empfohlen. Doch der Abstand zu anderen Personen soll nach wie vor beibehalten werden und Menschenansammlungen über fünf Personen sind noch immer verboten.

Trotzdem zeigen verschiedene Messungen, dass für viele Personen punkto Bewegungsfreiheit fast wieder Alltag eingekehrt ist. Der Empfehlung, nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben (und zu arbeiten), wird immer weniger nachgegangen.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Bewegungsdaten Schweiz

Die aktuellsten Zahlen für die Schweiz stammen vom Bewegungsmonitoring, das im Auftrag des Kantons Zürich erstellt wurde. Es bildet Bewegungsmessungen von Smartphones von Freiwilligen ab – egal ob zu Fuss oder mit Auto, Velo oder öffentlichen Verkehrsmitteln.

In den letzten Tagen hat die Messung Höchstwerte erreicht, wie wir sie seit dem 15. März – also kurz vor dem Lockdown – nicht mehr hatten. Die Tendenz zeigt klar nach oben.

Screenshot Intervista Bewegungsmonitoring

Tagesdistanzen

Bild: watson

Ausserdem fällt auf, dass wieder mehr Autos auf der Strasse unterwegs sind. So stieg beispielsweise der motorisierte Individualverkehr an der Seestrasse in Kilchberg ZH wieder allmählich an seit dem Lockdown Mitte März. Ein noch deutlicherer Anstieg dürfte dann für die aktuelle Woche zu erkennen sein – diese Zahlen sind aber erst in rund fünf Tagen zu erwarten.

Verkehrsaufkommen in Kilchberg ZH

Verkehrszählung Kilchberg ZH

Daten bis zum 7. Mai 2020 verfügbar, die tieferen Zahlen beziehen sich auf's Wochenende grafik: watson, daten: kanton zürich

Ueberbauung an der Seestrasse bei Kilchberg am Donnerstag, 9. August 2012. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Die Seestrasse in Kilchberg ZH (Aufnahme von 2012) keystone

Auch bei den Fussgängern und Velofahrern zeigt sich ein ähnliches Bild. Die folgende Messung stammt aus der Elisabethenanlage in Basel. Nach dem Lockdown war kaum jemand unterwegs, doch bis zum 7. Mai hat der unmotorisierte Verkehr wieder deutlich angezogen.

Elisabethenanlage in Basel

Fussgänger und Velos Elisabethenanlage

Aktuellste Daten vom 7. Mai 2020 Bild: watson

A woman rides her bicycle on a bicycle lane next to the Elisabethenanlage park in front of Basel's main train station in Basel, Switzerland, pictured on April 7, 2009. (KEYSTONE/Gaetan Bally) 

Eine Frau faehrt am 7. April 2009 mit ihrem Fahrrad einen Radweg bei der Elisabethenanlage vor dem Bahnhof Basel SBB in Basel entlang. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Eine Velofahrerin beim Elisabethenareal in Basel, nahe des Bahnhofs. Bild: KEYSTONE

Im internationalen Vergleich

Auch im Ausland werden die Bewegungsströme analysiert. Natürlich können die Zahlen nicht 1:1 mit denen der Schweiz verglichen werden, und zwar aus mehreren Gründen:

  1. Jedes Land hat unterschiedliche Bestimmungen: In Spanien durften die Bewohner ihre eigenen vier Wände beispielsweise über mehrere Wochen nicht verlassen (ausser für Arztbesuche und Einkäufe). In der Schweiz gab es nie eine Ausgangssperre.
  2. Die Lockdowns und allfälligen Ausgangssperren wurden zu unterschiedlichen Zeitpunkten verhängt.
  3. Die Zahlen wurden unterschiedlich erhoben: Manche via Mobilfunknetz, manche über lokale Messstationen, manche stammen aus Apps usw.

Eine interessante Untersuchung gibt's aus Österreich. Hier wurden anonymisierte Mobilfunkdaten aus dem Netz von A1, dem grössten Anbieter Österreichs, ausgewertet und verglichen mit einem Referenztag vor der Coronakrise, in diesem Fall dem 20. Januar 2020.

Insbesondere in der Region Wien im Osten Österreichs bleiben die Personen am Montag, 11. Mai 2020 noch bis zu 40% mehr daheim. In einigen Gemeinden verzeichnete der Telekommunikationsanbieter allerdings sogar mehr Bewegungen als im Januar, auf der Karte leicht orange gefärbt. Darunter befindet sich auch Sölden, die flächenmässig grösste Gemeinde Österreichs an der südlichen Grenze zu Italien.

Wo Österreich mehr zu Hause bleibt

Mobilfunkdaten A1

screenshot: invenium.io

Etwas einfacher zu vergleichen sind die Bewegungsdaten von Apple Maps. Hier werden gesuchte Routen auf der App «Apple Maps» von Tausenden Nutzern in einen Datensatz pro Land zusammengefasst. Wir haben die Fussgängerdaten dazu ausgewertet.

Mitte März bricht die Bewegung bei der Schweiz und ihren Nachbarländern (für Liechtenstein sind keine Daten vorhanden) um mehr als die Hälfte ein. Zeitlich sind die Kurven aus oben genannten Gründen etwas versetzt: Die Italiener blieben zuerst zu Hause, danach folgen Österreich, Frankreich und später auch Deutschland und die Schweiz.

Allerdings sind es auch genau diese beiden Letztgenannten, die sich inzwischen wieder am meisten nach draussen trauen. Die letzten Daten stammen vom Muttertag, 10. Mai 2020 und zeigen zwischenzeitlich wieder etwas nach unten. Doch am Freitag und Samstag letzter Woche erreichte die Schweiz nur rund 15% schwächere Bewegungsströme im Vergleich zum Referenztag am 13. Januar 2020.

Bewegungsdaten International Apple Maps

Bild: watson

Anders ist es in Frankreich, wo die Einwohner sich noch immer an die Empfehlungen halten und zu Hause bleiben. Im Vergleich zum Januar ist die Bewegung um fast 80% eingebrochen.

Italien blieb auch länger auf ähnlichem Niveau, hat aber seit anfangs Mai wieder etwas an Bewegung zugelegt.

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82Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • moedesty 13.05.2020 12:19
    Highlight Highlight lustig wie wenig soziale menschen, die sonst auch nur immer faul auf ihrem sofa sitzen, sich über balkon und garten“parties“ aufregen. Eine hat uns sogsr gefilmt.
  • schnupperi 13.05.2020 10:56
    Highlight Highlight Ich finde es logisch, dass sich die Leute jetzt wieder mehr bewegen. Wann sollen sie denn wieder damit anfangen, wenn nicht jetzt? Die gemeldeten Fälle sind relativ tief. Wir können ja nicht ewig warten bis wir zwei Wochen lang keine positiv Getesteten mehr haben. Aber natürlich sollten dabei die notwendigen und der Situation angepassten Vorsichtsmassnahmen und Regelungen möglichst eingehalten werden, damit wir uns weiter freier bewegen können.
  • iudex 13.05.2020 10:56
    Highlight Highlight #stay at home wurde letzte Woche gelockert, schon vergessen?
  • smartash 13.05.2020 10:55
    Highlight Highlight Wow. Ein ganzer Artikel um uns das Offensichtliche, was wir alle selber beobachten können, zu erklären...
  • Notabik 13.05.2020 10:31
    Highlight Highlight
    Play Icon


    Unbedingt empfehlenswert! Stefan Büsser trifft den Nagel auf den Kopf.
  • dorfne 13.05.2020 10:00
    Highlight Highlight Ich hoffe sehr, dass dank Corona auch künftig mehr Homeoffice und Heimstudium gemacht werden. Für Alleinstehende, Eltern mit bereits schulpflichtigen Kindern und den passenden Berufen sollte das möglich sein. Pendeln macht nicht glücklich,
    verstopft die Strassen und den ÖV. Und wer mit LKW und Lieferwagen unterwegs ist
    kommt schneller ans Ziel.
  • biszumbitterenende 13.05.2020 09:53
    Highlight Highlight Stay at Home war tatsächlich einmal, so wie ich das verstehe, gilt zwar nach wie vor Home Office wenn möglich, ansonsten heisst es aber nur noch "bei Symptomen zu Hause bleiben" (pinkes Merkblatt BAG).

    Würde ja auch nicht passen, wenn man generell sagt bleiben Sie zu Hause, aber Restaurants können wieder öffnen.
  • Eiswalzer 13.05.2020 09:50
    Highlight Highlight Das grosse Stänkern und die Fingerzeige fangen schon wieder an... 🤦🏻‍♂️
    Ich habe diese Woche Ferien, war schon in Cafés, im Restaurant, für 1 Nacht im Hotel bei einem kleinen Ausflug, beim Shoppen. ÜBERALL halten sich praktisch alle an die Regeln, sind freundlich, zuversichtlich. Hotel und Restaurant tiptop. Bravo Leute, wir machen das gut. 👏🏻👏🏻
    • Meiniger 13.05.2020 12:16
      Highlight Highlight Danke! Klar gibt es Ausnahmen aber Positive Sachen dürfen auch mal erwähnt werden.
  • dorfne 13.05.2020 09:50
    Highlight Highlight Sollten die Leute jetzt übermütig werden liegt die Schuld bei etlichen Medien. Keine Corona-Sendung, kaum ein Corona-Zeitungsartikel ohne den Hinweis darauf, dass nur Ü65 und Vorerkrankte krank werden. Da denken viele mir kann nichts passieren, genug der Solidarität mit den Gefährdeten! Die schweren Verläufe bei unter 40zig-Jährigen werden verschwiegen. Es geht ja nicht nur um die Todesfälle, sondern auch um mögliche schwere Erkrankungen mit bleibenden Organschäden. Keine Angst haben, aber sicherheitshalber die Regeln einhalten. Egal wie alt man ist.





    • Eiswalzer 13.05.2020 09:57
      Highlight Highlight Wer verschweigt was!??? So ein Unsinn! Man kann überall nachlesen, dass in Einzelfällen auch jüngere schwerer erkrankt sind. Genauso weiss man, dass nur eine kleine Handvoll unter 50 gestorben sind. Genauso weiss man, dass in den meisten Spitälern kaum schwere Fälle vorkamen, ausser in TI und VD/GE.
    • elco 13.05.2020 10:38
      Highlight Highlight Wo leben SIE denn? die 2 schweren Verläufe der unter 40-zig jährigen (beide mit schweren Vorerkrankungen) wurden doch tagelang durch die Medien gezogen. Darum sind die Corona-Bürger ja so verängstigt!
    • _andreas 13.05.2020 10:57
      Highlight Highlight "Genauso weiss man, dass in den meisten Spitälern kaum schwere Fälle vorkamen"

      Naja ich kenne jemand die auf der Intensivstation in Wetzikon arbeitet. Sie sagt jedenfalls das alle Beatmunsplätze bis ende April immer komplett besetzt waren..
    Weitere Antworten anzeigen
  • TodosSomosSecondos 13.05.2020 09:35
    Highlight Highlight Wenn man sieht, wie sich die Leute im Allgemeinen so verhalten, ist klar, was passieren wird. Ich mach gleich die Brücke zur 2. Welle.
  • Ruffano 13.05.2020 09:34
    Highlight Highlight Stayathome hat hier gar nie richtig stattgefunden.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 13.05.2020 11:22
      Highlight Highlight Wenn die Bewegungen im Vergleich zu Anfang Februar um ca 50% abgenommen haben, dann hat das Stayathome sehr wohl stattgefunden. Der Vergleich mit Mitte März ist ja auch nicht relevant.
  • Spooky 13.05.2020 09:04
    Highlight Highlight Schade! Ich allein im Zug - es war das Paradies!
    • aglio e olio 13.05.2020 09:28
      Highlight Highlight Nein . Ich war auch da. ;)
  • Blubber 13.05.2020 08:41
    Highlight Highlight Die meisten die ich kenne verhalten sich fast wie vor dem Lockdown, einfach ohne die Leute zu berühren und treffen sich in etwas kleineren Gruppen. Ich halte mich weiterhin an die Empfehlungen, weil das für mich einfach besser passt/ sich richtig anfühlt. Ich frage mich aber nun manchmal, ob ich vielleicht übertreibe/ die Situation falsch einschätze und das Risiko eines erneuten Anstiegs der Ansteckungen überschätze.
    • Lebenundlebenlassen 13.05.2020 08:56
      Highlight Highlight Lieber überschätzen als unterschätzen 👍
    • Blubber 13.05.2020 09:20
      Highlight Highlight Danke für die Blitze, war nur eine ernstgemeinte Frage. Ich urteile nicht über Leute, die das anders handhaben. Aber schön, dass ihr das blitzwürdig findet, wenn ich mich an die Massnahmen halte 😘
    • Mutzli 13.05.2020 09:58
      Highlight Highlight @Blubber

      Auch wenn mit der gleichzeitigen Öffnung von fast allem und mehr ÖV widersprüchliche Signale gesendet wurden: Botschaft des Bundes, BAG und Experten ist immer noch 1) social distancing 2) work from home 3) keine ausflugsfahrten

      Ja, zum Glück ist die Situation jetzt besser, aber einfach daran denken: der erste bestätigte Fall war am 25.2, ca. zwei Wochen später war die Verbreitung so immens, dass der Lockdown nötig wurde.

      Sich jetzt nicht mehr an die Regeln zu halten, heisst leichtfertig den Mühsam erkämpften Vorteil preisgeben. Ich hab keinen Bock auf Welle & Lockdown Nr. 2.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Everyday Robot 13.05.2020 08:26
    Highlight Highlight Schön war die Zeit...
  • MeinAluhutBrennt 13.05.2020 08:14
    Highlight Highlight die Kleinkinder bilden ihr Immunsystem durch Kontakt mit Bakterien und Viren. Höchste Zeit für Nichtrisikopatienten das Haus zu verlassen, sonne zu tanken und mit Viren und Bakterien wieder vermehrt in Kontakt zu treten!
    • aglio e olio 13.05.2020 09:30
      Highlight Highlight Genau!!! Raus aus euren sterilen Reinstraumwohnungen.!!!
      ABER DALLI!!!11!!1!
    • dorfne 13.05.2020 09:53
      Highlight Highlight Jeder muss selber entscheiden, ober er*sie ein Risikopatient ist. Graue Haare und Falten allein sind kein Hinweis darauf.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 13.05.2020 11:28
      Highlight Highlight @dorfne...genau so ist es ...denn ein 70 jähriger grauhaariger faltiger Mensch kann ein stabileres Immunsystem haben als eine 40 jährige faltenfreie dunkelhaarige Diabetikerin mit Bluthochdruck.

      Doch viele meinen sie könnten die Risikogruppen vom äusseren her erkennen und verunglimpfen wenn sie nicht brav zu Hause sitzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Padcat 13.05.2020 08:14
    Highlight Highlight Ich habe als einzige öV-Pendlerin in meinem Team den Lockdown im Homeoffice verbracht. Seit letzter Woche bin ich wieder im Büro, meine Kollegen freuts, da sie meine Aufgaben vor Ort übernehmen mussten während ich weg war. So ein zwei Tage die Woche werde ich aber weiterhin von zu Hause aus arbeiten.
    • swisscheese 13.05.2020 08:34
      Highlight Highlight Wenn die Kollegen deine Aufgaben vor Ort übernehmen mussten hattest du kein Homeoffice, sondern Ferien.
    • Faceoff 13.05.2020 09:21
      Highlight Highlight Ämtliplan könnsch? :-)
    • Unicron 13.05.2020 09:21
      Highlight Highlight @swisscheese
      Es gibt auch Bürojobs welche nicht nur vom Stuhl aus ausgeführt werden. Ich arbeite in einem Produktionabetrieb, arbeite im Büro, bin aber eigentlich gelernter Handwerker. Es kommt also immer wieder mal vor dass ich einen Anruf erhalte ala "kannst du bitte mal schnell runter kommen und dir was ansehen?". Diesen Teil des Jobs macht bei mir zur Zeit auch jemand anderes. 90% von meiner Arbeit kann ich aber erledigen, Ferien ist das nicht, man macht jetzt halt zusätzlich noch etwas anderes was von zuhause aus geht.

      Oder stell dir einen Einkäufer vor der Bestände kontrollieren muss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maria R. 13.05.2020 08:12
    Highlight Highlight Ich arbeite auch nicht gerne zu Hause.

    Das dürfte aber, bei meinem Beruf, sonnenklar sein.

    🚒👩🏼‍🚒

    😁
  • Kaylik 13.05.2020 07:34
    Highlight Highlight Bei den Graphen "Elisabethenanlage in Basel" ist der erstgenannte Wert auf der Y-Achse 200, dann 4000, 6000, 8000...falls dies kein Fehler ist würde dies ne ganze Menge aussagen :D

    Nehme aber an, dass es sich um einen kleinen Fehler handelt ;)
    • Lea Senn 13.05.2020 08:32
      Highlight Highlight @Kaylik Da hast du richtig getippt. Ist korrigiert, besten Dank! :)
  • Unicron 13.05.2020 07:13
    Highlight Highlight Es ist total mühsam als jemand der sich versucht an den Abstand zu halten all den Leuten aus dem Weg zu gehen denen es scheiss egal geworden ist. Ob beim Einkaufen oder nur schon draussen.
    Die Nachbarn vergnügen sich auch schon wieder ungehemmt bei irgend welchen Grillparties.

    Scheint schon unglaublich viel verlangt zu sein einfach mal eine Weile lang zu chillen.
    • Ohniznachtisbett 13.05.2020 09:04
      Highlight Highlight Abstand halten, heisst nicht, dass du gefährdet bist wenn du im Migros jemanden "zu nahe" kreuzt, jemand neben dir etwas aus dem Gestell nimmt, oder hinter dir durchläuft. Es geht darum Abstand zu halten, wenn du anstehst an der Kasse oder sonst irgendwo, wo das länger dauert. Beim kreuzen bist du vielleicht 5s (wenn überhaupt) näher als 2m, das macht nichts.
    • B. Scheuert 13.05.2020 09:20
      Highlight Highlight Also Gartenparty hört sich für mich ziemlich gechillt an ;)
    • B. Scheuert 13.05.2020 09:24
      Highlight Highlight Aha, das macht nichts? Und wieso haben sich dann alle über Jogger und Biker aufgeregt, die sich in der Freizeit betätigt haben? Die flitzen ja auch keine 5 Sek. an uns vorbei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • elco 13.05.2020 06:59
    Highlight Highlight Das sind gute News, die Leute gehen wieder raus! Endlich!
    • Alfio 13.05.2020 12:07
      Highlight Highlight Und nenn mir mal was was du so unglaublich vermisst hast oder vorauf du vehement verzichten musstest in den letzten 8 Wochen....konntest du nicht raus an die frische Luft? Oder sind deine Haare über 1m gewachsen? Fehlte dir ein Sack Erde? Was war so schlimm wenn du nicht erkrankt bist?
    • Robin Le Chapeau 13.05.2020 15:54
      Highlight Highlight @Alfio: was hast denn Du für ein aufgestautes Aggressionspulver in Dir? Kann man diese Rückkehr zu einer "Normalität" welche nun in Schritten vor sich geht nicht einfach gut finden, ohne gleich angefeindet zu werden?
  • Weisser Mann 13.05.2020 06:53
    Highlight Highlight Viele CEOten, sehen auch die Auflösung des Lockdowns als Zeichen, dass der Virus besiegt wurde und beordern ihre Arbeiter aus dem Home Office zurück. 🤦‍♂️
    • Howard271 13.05.2020 07:28
      Highlight Highlight Der Schrittweise Abbau des Lockdowns bedeutet, dass wir die Situation im Griff haben. Das Risiko, sich anzustecken ist deutlich gesunken. Wenn man am Arbeitsplatz die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten kann und Risikogruppen zB weiterhin zu Hause bleiben, sehe ich nicht, was gegen das Arbeiten vor Ort spricht. Ich als Angestellter bin jedenfalls froh, vor Ort arbeiten zu können. Es erleichtert die Arbeit deutlich und der direkte Austausch mit Kolleg*innen hilft ebenfalls. An meinem Arbeitsplatz zumindest ist die grosse Mehrheit froh, wieder im Büro arbeiten zu können.
    • Terraner 13.05.2020 07:53
      Highlight Highlight Wenn das Arbeiten Vorort im Büro Vorteile für die Mitarbeiter und die Arbeit bietet, spricht sicher nichts dagegen. Arbeiten welche genau so gut oder sogar besser von zu Hause gemacht werden können, sollten aber weiterhin von zu Hause gemacht werden dürfen. Hat ja dann egal ob mit oder ohne Corona nur Vorteile. Dagegen spricht nur der Kontrollwahn einiger Vorgesetzen. z.B. sind Sitzungen im Büro so wie früher kaum möglich, da die Sitzungszimmer meist zu klein sind. Dazu kommt bei allen noch das Risiko des Arbeitsweges. Wenn wir mehr Verkehr auf den Strassen haben, ist auch nichts gewonnen
    • K1aerer 13.05.2020 08:11
      Highlight Highlight Was willst, dass der Arbeitgeber dir einfach gratis Lohn zahlt? Da gehen die Buden sehr schnell bankrott.
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Anmerkung: Der Balken des aktuellen Tages enthält teilweise erst die Angaben von einigen Kantonen und kann im Verlauf des Tages noch grösser werden. Die Veränderung in Prozent im Titel bezieht sich daher auf die letzten beiden definitiven Fallzahlen.

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