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Melania Trump hält Plädoyer für Menschenrechte und Gleichstellung

Publiziert: 29.03.17, 21:11

Seltener Auftritt der First Lady: Melania Trump hat bei einer Veranstaltung in Washington ein Plädoyer für die Menschenrechte und die weltweite Gleichstellung der Frauen gehalten.

Bild: Pablo Martinez Monsivais/AP/KEYSTONE

«Wir müssen weiter für die Gleichberechtigung der Geschlechter und den Respekt für Menschen jeder Herkunft und jeder ethnischen Gruppe arbeiten», sagte die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump am Mittwoch.

Bei der Zeremonie wurden 13 Frauen aus aller Welt für ihren Einsatz gegen Diskriminierung und für die Frauenrechte geehrt. Melania Trump pries die Preisträgerinnen für ihren Mut und sagte, Frauen wie sie würden «einen globalen Kampf gegen Unmenschlichkeit entfachen».

Drei der Preisträgerinnen des «Internationalen Preises für Frauen mit Mut» stammen aus Ländern, gegen deren Staatsbürger Melania Trumps Ehemann ein pauschales Einreiseverbot verhängen will: dem Irak, Jemen und Syrien.

Sevnica, Heimatstadt von Melania Trump

«Willkommen in Sevnica, Heimatstadt von Amwerikas Frist Lady», heisst es am Eingang von Sevnica. X00501 / SRDJAN ZIVULOVIC
Das Plakat musste inzwischen auf Anordnung der Trumps entfernt werden. Kommerzielle Verwendung ohne seine Einwilligung geht nicht. X00501 / SRDJAN ZIVULOVIC
Altstadt von Sevnica, zu Habsburger Zeiten Lichtenwald genannt. AP/AP / Darko Bandic
In diesem Wohnungsblock in Sevnica wuchs Melania Trump auf. AP/AP / Darko Bandic
Melania-Süssigkeiten in einer Pizzeria in Sevnica. X00501 / SRDJAN ZIVULOVIC
«Torta Melanija» vom lokalen Konditor. X00501 / SRDJAN ZIVULOVIC
Mirjana Jelancic ging in den 1970er-Jahren mit Melania in die Primarschule und hat noch Fotos aus jener Zeit. EPA/EPA / Antonio Bat
Melania Knavs (erste Reihe, erste von rechts) in einer undatierten Aufnahme. AP/Diana Kosar
Melania Knavs in ihren ersten Modelaufnahmen, entstanden im März 1987 in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana. X80002 / STRINGER

Dem US-Präsidenten wird von Kritikern vorgeworfen, mit seiner harten Linie in der Einreise- und Einwanderungspolitik gegen Menschen- und Bürgerrechte zu verstossen. Mehrere Frauen werfen ihm zudem vor, in früheren Jahren gegen sie sexuell übergriffig geworden zu sein.

Die First Lady ist seit Trumps Amtsantritt im Januar nur wenig in Erscheinung getreten. Sie wohnt mit dem elfjährigen Sohn Barron auch weiterhin im Trump Tower in New York. Das aus Slowenien stammende Ex-Model ist die dritte Ehefrau des Immobilienmoguls. (sda/afp)

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Die besten Tweets von Trump

Trump mag keine schlechten Umfragewerte, nicht im Fernsehen und auch nicht als Präsident. Was tun, wenn die Umfragewerte schlecht sind? Sagen, dass sie falsch sind.
Trump liebt es, via Twitter auszuteilen. Konzerne, Politiker, Promis, Privatleute: Niemand ist sicher von den Tiraden des (künftigen) US-Präsidenten. Hier eine Auswahl der besten Tweets. Als erstes: Trumps Lieblings-Feind Barack Obama, der natürlich alles falsch macht. 2014 fordert Trump den Präsidenten dazu auf, zurückzutreten und biete ihm als Gegenleistung freien Eintritt zu sämtlichen Trump-Golfplätzen.
Wenn es dann aber kalt wird, glaubt Trump plötzlich doch wieder an die globale Erderwärmung und findet sogar, dass wir sie brauchen.
Zu Obamas Wiederwahl 2012 hat Trump eine sehr interessante Meinung parat. Russische Politiker scheinen die Wiederwahl öffentlich zu feiern und können es nicht abwarten, zu sehen wie flexibel er sein wird, twittert Trump. Hmm und wie sieht es mit Putin und Trump aus?
Trump behauptet, dass die Albumverkäufe von Sängerin Jackie Evancho in den Himmel schossen, als bekannt wurde, dass sie an seiner Amtseinführung auftritt. In Wirklichkeit stieg sie 40 Chartplätze herab.
Trumps Hassgegner sind die Medien, die allesamt «FAKE NEWS» betreiben. Hier äussert er sich zu der Anschuldigung, Prostituierte für's Pinkeln bezahlt zu haben.
Trump behauptet in diesem Tweet, er kenne die Steuergesetze der USA besser als jeder andere. Einige Medien vermuten sogar, dass er sie so gut kennt, dass er die letzten 18 Jahre keine Steuern bezahlt hat. Aber das sind wahrscheinlich «FAKE NEWS».
Auch in rechtlichen Fragen ist Trump eine Experte. Hier wundert er sich, wieso Hillary Clinton als Präsidentin kandidiert, wenn sie doch eigentlich Im Gefängnis sitzen müsste. Die Wahlen erklärt er zusätzlich auch noch für gefaked.
Ob Trump nun Steuern bezahlt hat oder nicht, ist nicht bekannt. Mit Betrugsfällen kennt er sich aber bestens aus. So hat er das Fake-Interview mit Ali G sofort durchschaut und den Raum verlassen.
In einem extremen Anflug von Genialität schafft es Trump, die Journalistin Megyn Kelly (Fox News) einen Bimbo zu nennen, ohne sie wirklich so zu nennen – das wäre nämlich politisch nicht korrekt.
Recherche betreibt Trump dann lieber selber. 2012 hat er zum Beispiel von einer «extrem zuverlässigen Quelle» gehört, dass Obamas Geburtsurkunde gefälscht ist.
An die globale Erderwärmung glaubt Trump nicht und hält sie für eine Erfindung der Medien. Seiner Meinung nach sind Windmühlen das viel grössere Problem, da sie Weisskopfadler, das amerikanische Wappentier, bedrohen.
Schon wieder Windmühlen! Trump ist ein wahrer Don Quijote und erklärt dem schottischen Minister, dass sie für den Zerfall seines Landes verantwortlich sind.
Impfungen führen zu Autismus? Trotz unzähliger Fakten dagegen herrscht immer noch Unstimmigkeiten zu diesem Thema. Trump macht kurzen Prozess und schafft Klarheit.
Noch eine weitere medizinische Erkenntnis von Donald Trump: Sparlampen führen zu Krebs. Meine Damen und Herren, das ist die Meinung des amtierenden US-Präsidenten.
Trumps Feingefühl ist berühmt. Eine Woche nach den Anschlägen an Charlie Hebdo sagt er, dass die Attentäter auch einfach hätten warten können, da das Magazin eh vor dem Untergang steht.
Auch ausserhalb der Politik scheint sich Trump bestens auszukennen. Immer wieder greift er den Comedian Russel Brand an und sogar seine Ex-Frau Katy Perry bekommt zu hören, was für einen Loser sie geheiratet hat.
Trump hat wirklich zu allem eine Meinung. Als sich das Traumpaar Robert Pattinson und Kirsten Stewart (Twilight) trennen, ist Trump ein wahrer Bro und meint, Pattinson werde eine viel bessere finden.
Nach Meryl Streeps flammender Rede gegen Trump an den Golden Globes 2017 holt der Polterer sofort zum Gegenschlag aus. Er findet Streep die überbewertetste Schauspielerin in Hollywood und nennt sie eine «.....». Zur Info: Streep hält den Rekord für die meisten Oscar-Nominationen.
Loser wie Russel Brand behandelt Trump nach eigener Aussage mit viel Liebe und Zuneigung. Schliesslich können sie gar nichts dafür, dass sie so geboren wurden.
Loser und Hater müssen sich übrigens nicht dumm oder unsicher fühlen, sie können ja nichts dafür. Ach, ja, er möchte dann aber noch kurz klarstellen, dass er einen viel höheren IQ hat.
Zum Abschluss: Trump ist die Einsicht in Person. Hier wundert er sich, wieso alle über ihn reden dürfen, er aber nicht über sie.