Post auf Instagram: Tom Hanks und Rita Wilson positiv auf das Coronavirus getestet
Das Coronavirus hat Hollywood erreicht. Die US-Schauspieler und Ehepartner Tom Hanks und Rita Wilson haben auf Instagram verkündet, dass bei beiden das Coronavirus nachgewiesen wurde. Sie weilen zur Zeit in Australien.
«Wir fühlten uns ein wenig müde, als hätten wir Erkältungen und Gliederschmerzen. Rita verspürte ab und zu auch Schüttelfrost», schreibt Tom Hanks auf Instagram. «Um alles richtig zu machen haben wir uns testen lassen. Das Ergebnis fiel positiv aus.»
Wie es nun weiter geht, weiss der US-Schauspieler nicht. «Wir Hanks' werden getestet, observiert und für so lange isoliert, wie es die öffentliche Sicherheit erfordert», schreibt Tom Hanks weiter. Man werde von Tag zu Tag weiterschauen und gegebenenfalls weiter informieren.
Weitere Personen des öffentlichen Lebens betroffen
Doch die beiden Schauspieler sind nicht die einzigen Berühmtheiten, die eine Infektion mit dem Coronavirus kommunizierten. So wurde zum Beispiel auch Profi-Fussballer Daniele Rugani von Juventus Turin positiv auf das Coronavirus getestet. Real Madrid hat ebenfalls Spieler aus der Mannschaft unter Quarantäne gestellt.
In den USA wurde beim NBA-Spieler Rudy Gobert das Coronavirus nachgewiesen:
Coronavirus: Was du wissen musst
Das neue Coronavirus Sars-CoV-2 geht um die Welt. Was du darüber wissen musst.
AP / Zoltan Balogh
Sars-CoV-2 gehört zur gleichen Erregergruppe wie das Sars- und Mers-Virus. EPA / CENTERS FOR DISEASE CONTROL AND
Das neue Virus ist zwar deutlich ansteckender, die Sterberate ist jedoch deutlich tiefer als bei Sars und Mers. EPA / NIAID- RML/NATIONAL INSTITUTES O
Ende 2019 waren vier Fälle bekannt, am 1. März waren es weltweit rund 90'000. EPA / MARK R. CRISTINO
Das erste Opfer in Europa starb am 21. Februar in Norditalien. EPA / JAN HETFLEISCH
Das grösste Risiko, an Covid-19 – so heisst die durch Sars-CoV-2 ausgelöste Lungenkrankheit – zu sterben, haben Menschen über 80 Jahre. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO liegt die Mortalitätsrate in dieser Altersgruppe bei 14,8 Prozent. EPA / JEROME FAVRE
Patienten mit Herzkrankheiten sind besonders gefährdet, vor den Diabetikern und Personen mit Atemwegserkrankungen und hohem Blutdruck. EPA / TOLGA BOZOGLU
Anzeichen für eine Infektion sind gemäss WHO grippeähnliche Symptome, Atembeschwerden, Atemlosigkeit, Fieber und Husten. AP
Vier von fünf der von der Krankheit betroffenen Patienten leiden an einer gutartigen Ausprägung, wie eine chinesische Studie an 72'000 Personen zeigte. AP / Kerstin Joensson
In schweren Fällen kann das Virus zu Lungenentzündungen, akuten Atembeschwerden, Nierenversagen oder zum Tod führen. EPA / Tamas Soki
Zur Vorbeugung wird empfohlen, Abstand zu seinen Mitmenschen zu halten, sich regelmässig die Hände zu waschen, Mund und Nase zu bedecken, wenn man hustet und niest, respektive in die Ellenbeuge zu husten und zu niesen. EPA / MOURAD BALTI TOUATI
Einen Impfstoff gegen Sars-CoV-2 gibt es noch nicht. Und das dürfte auch noch dauern. Für das Mers-Virus, das 2012 auf der Arabischen Halbinsel entdeckt wurde und das auch zu den Coronaviren gehört, wird ein Impfstoff erst seit 2018 klinisch geprüft. EPA / NICOLA FOSSELLA
Das neue Coronavirus Sars-CoV-2 wird nach WHO-Daten von einem Infizierten im Mittel an zwei bis zweieinhalb weitere Menschen weitergegeben – und damit an mehr als bei einer Grippe (Influenza). Hier ist die Datenlage aber noch unsicher. AP / Piero Cruciatti
Hygienevorschriften für Infizierte von Coronavirus
Video: SRF / SDA SRF
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