Schweiz
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Daniel Koch, Leiter Abteilung übertragbare Krankheiten des Bundesamtes für Gesundheit, rechnet mit der Ausweitung von Massnahmen gegen das Coronavirus in der Schweiz.

Daniel Koch ist der Pandemie-Mann des Bundes – welche Massnahmen wird er verkünden? Bild: KEYSTONE

Notstand in der ganzen Schweiz: Was heisst das?

Morgen beschliesst der Bundesrat über neue Massnahmen, um das Coronavirus einzudämmen. Kommt nun die ausserordentliche Lage? watson erklärt, was das bedeuten würde.



Die Coronavirus-Massnahmen des Bundesrates gelten noch offiziell bis am Sonntag. Morgen Freitag wird die Landesregierung an ihrer Sitzung entscheiden, ob sie das Versammlungsverbot verlängert und/oder weitere Massnahmen beschliesst.

An eine Aufhebung des Veranstaltungsverbots glaubt derzeit niemand. Der Kanton Tessin beschloss gestern neue Massnahmen (siehe Punkt 1). Vermutet wird, dass sowas nun auch für die ganze Schweiz folgt.

watson beantwortet die fünf wichtigsten Fragen zum Notstand, Notrecht und der ausserordentlichen Lage:

Was bedeutet der Notstand im Tessin?

Beamte des Grenzwachkorps schliessen den Grenzuebergang San Pietro di Stabio zwischen der Schweiz und Italien mit Gittern und Ketten, am Mittwoch, 11. Maerz 2020. Ab heute Mittwoch wird im Tessin der Grenzverkehr aus Italien auf die groesseren Grenzuebergaenge kanalisiert, um den Grenzverkehr mit Italien und die Ausbreitung des Coronavirus (Covid-19) besser kontrollieren zu koennen. (KEYSTONE/Ti-Press/Davide Agosta)

Im Tessin wurden mehrere Grenzübergänge geschlossen. Bild: KEYSTONE/Ti-Press

Bis mindestens am 29. März bleiben alle Kinos, Theater, Clubs und Skigebiete zu. Gymnasien oder Berufsschulen müssen ebenfalls schliessen. Der Unterricht an den obligatorischen Schulen geht aber weiter.

Hier muss präzisiert werden: Das, was der Kanton Tessin beschlossen hat (hier gehts zum Beschluss), wird offiziell nicht als «Notstand» bezeichnet. Der Beschluss stützt sich auf das Epidemiengesetz des Bundes.

Droht der Notstand auch für die ganze Schweiz?

«Der Rest der Schweiz wird sicher auch das machen, was jetzt im Tessin geschieht», sagt Daniel Koch, Leiter der Abteilung übertragbare Krankheiten beim BAG, gegenüber SRF.

Möglich macht das der Pandemieplan der Schweiz. Je nach Lage erhalten Kantone und Bund das Recht, Massnahmen zu beschliessen. Momentan befindet sich die Schweiz in der besonderen Lage.

Wenn von Notstand die Rede ist, dann verstehen viele die dritte Stufe des Pandemieplans. Diese ausserordentliche Lage gemäss Epidemiengesetz gibt dem Bundesrat die Möglichkeit, «notwendige Massnahmen» zu beschliessen. Es ist sozusagen eine «Carte blanche», ein Freipass, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Grafik Epidemienrecht Bundesrat

Bild: watson

Umstritten ist, ob eine solche Situation wirklich als Notstand bezeichnet werden kann. Der Bundesrat geht davon aus, dass die ausserordentliche Lage sich direkt auf das Notstandsrecht in der Verfassung stützt. Juristische Fachkreise bestreiten dies, weil für sie der «echte Notstand» vor allem für Kriegssituationen gedacht ist.

Der Schwyzer Jurist Luka Markić schreibt dazu auf Twitter:

Was würde Notstand in der Schweiz bedeuten?

Die «besondere Lage» erlaubt dem Bund und den Kantonen, Massnahmen gegenüber einzelnen Personen, der ganzen Bevölkerung oder medizinischem Fachpersonal zu beschliessen.

Wenn der Bund zu Notstandsmassnahmen greift, dann heisst das vor allem, dass sich die Schweiz in einer nicht mehr vorhersehbaren Situation befindet. Das würde auch bedeuten, dass die bisherigen Möglichkeiten von Bund und Kanton nicht mehr ausreichen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Der Bund schreibt dazu: «In diesen Fällen, die die innere Sicherheit des Landes gefährden könnten, muss ein rasches und zielgerichtetes Eingreifen möglich sein.»

Welche Kompetenzen erhält der Bundesrat?

Der Bundesrat erhält bei einer ausserordentlichen Lage die Kompetenz, die nötigen Massnahmen zu ergreifen, um auf die Notlage reagieren zu können. Was nötig ist, wird nicht erklärt.

Möglich sind alle Massnahmen, die in einer «besonderen Lage» nicht erlaubt wären. So darf der Bundesrat heute schon gestützt auf das Epidemiengesetz den internationalen Personenverkehr einschränken und die Grenzen schliessen.

Gab es schon einmal eine ausserordentliche Lage?

Influenza victims crowd into an emergency hospital near Fort Riley, Kansas in this 1918 photo. The 1918 Spanish flu pandemic killed at least 20 million people worldwide and officials say that if the next pandemic resemblers the birdlike 1918 Spanish flu, to 1.9 million Americans could die. (KEYSTONE/AP Photo/National Museum of Health) ======

Die Spanische Grippe im Jahr 1918 wird als «Worst-Case-Pandemie» beschrieben. Bild: AP NATIONAL MUSEUM OF HEALTH AND ME

Die ausserordentliche Lage könnte laut einem Factsheet des Bundesamtes für Gesundheit bei Epidemien beschlossen werden, die ein Ausmass der spanischen Grippe im Jahr 1918 erreichen.

Notrecht gab es zuletzt in den Jahren der Finanzkrise: Damals unterstützte der Bundesrat die UBS mit sechs Milliarden Franken, die SNB übernahm zudem «faule Wertpapiere» von rund 40 Milliarden US-Dollar. Obwohl der Fall umstritten war, zeigt er, zu was für Mitteln der Bundesrat greifen kann.

Zum watson-Usus des Begriffs «Notstand»

watson wird weiterhin primär auf den Begriff «Notstand» in der Berichterstattung zurückgreifen, da auch der Bundesrat davon ausgeht, dass sich die ausserordentliche Lage direkt auf das Notstandstrecht in der Verfassung stützt.

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151Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tattooo 13.03.2020 12:38
    Highlight Highlight Soll auf keinen fall herzlos klingen... Aber an was dürfen alte und kranke menschen eigentlich noch sterben?
    • Limone 13.03.2020 15:00
      Highlight Highlight Die dürfen nicht von uns gehen … das entscheiden die Ärzte wenn alle genug an Ihnen kassiert 💸💸💸💸haben…
  • NathanBiel 13.03.2020 00:40
    Highlight Highlight Wir haben gerade mal 6 Tote. Alles entweder alte Personen oder solche mit schweren Vorerkrankungen oder beidem. Und deshalb wollen alle das ganze Land abschalten? Sind eigentlich alle Plemplem?
    • /bin/env bash -c "install_gentoo.sh" 13.03.2020 11:22
      Highlight Highlight Hast du dir mal angsehen was in der Rest der Welt passiert? Einer von der Fraktion "Nur ne Grippe" hmm?
  • feuseltier 12.03.2020 20:50
    Highlight Highlight Einfach zum davonlaufen. ..

    Frankfurt - Basel spielen ohne Zuschauer. Trotzdem freut es mich, dass ein Hauch Normalität da wäre.... & vorallem würde man in den Zeitungen etwas anderes lesen & mit Kollegen diskutieren, mitfiebern etc...
  • RETO1 12.03.2020 20:47
    Highlight Highlight Die Lage wäre halb so schlimm,hätte man die Grenze zu Italien vor drei Wochen geschlossen - aber die Wirtschaft hat immer Vorrang
    • 044 508 39 39 het sie gseit 13.03.2020 06:52
      Highlight Highlight Etwas willst du ja auch essen. Oder?
    • ands 13.03.2020 10:05
      Highlight Highlight Was verstehst du unter "Grenze schliessen"?
      Was passiert mit Schweizern, die nach Hause reisen wollen? (Sämtliche nachvollziehbaren Fälle der ersten Tage waren Leute mit Wohnsitz in der Schweiz, die sich zuvor in Italien aufgehalten haben)
      Wenn man gar niemanden mehr reinlässt, wäre die Lage im Tessin inzwischen dramatisch. Selbst wenn sich das Virus langsamer ausbreiten würde (was bezweifelt werden darf), wäre das Gesundheitswesen überlastet. Es gäbe vermutlich bereit Tote, weil pflegebedürftige Personen nicht mehr versorgt werden könnten.
  • Lorifes 12.03.2020 16:55
    Highlight Highlight Gibt es die Möglichkeit zu helfen?

    Ich bin jung, stark, motiviert und Freizeit die ich gerne sinnvoll einsetzen möchte.

    Sollte der Notstand ausgerufen werden, sind freiwillige Helfer in den Krankenhäuser eventuell gesucht? Ich finde nur sehr wenig Informationen zu solchen Möglichkeiten.

    @watson - vielleicht könnt ihr da Augen und Ohren offen halten oder aktiv danach fragen?
    • SeineEminenz 12.03.2020 21:29
      Highlight Highlight Die erste Reserve ist der Zivilschutz und dann kommt das Militär für so Hilfsjobs in den Spitälern.

      Noch ist die Lage noch nicht verzweiflet.
    • für d' Füchs 13.03.2020 07:22
      Highlight Highlight Du kannst ja in deinem Wohnhaus oder im nächsten Laden einen Zettel aufhängen, dass du für ältere Menschen einkaufen gehen würdest/den Hund ausführst und sowas :) Da freuen sich bestimmt ein paar darüber, wenn sie das Haus nicht verlassen und sich damit dem Risiko aussetzen müssen.
    • Special K 13.03.2020 09:27
      Highlight Highlight Es gibt in Zürich und Basel Facebook-Gruppen, die von Tsüri respektive Bajour eröffnet wurden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lucas29 12.03.2020 16:17
    Highlight Highlight Lieber jetzt 2 Wochen krank, dafür im Sommer wieder gesund😉
    • DunkelMunkel 12.03.2020 19:45
      Highlight Highlight Du kannst dich mehrmals am Corona Virus infizieren. Nach einer durchgemachten Krankheit bist du nicht immun.
    • Burkis 12.03.2020 20:39
      Highlight Highlight @ Dunkel, Fakten bitte! Eigentlich sollten solche Kommentare gar nicht aufgeschaltet werden.
    • DunkelMunkel 12.03.2020 22:24
      Highlight Highlight @Burkis Nicht aufgeschaltet werden? Nur weil es dir unbekannt ist? Wow! https://www.businessinsider.com/wuhan-coronavirus-risk-of-reinfection-2020-2?r=US&IR=T
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheKen 12.03.2020 15:39
    Highlight Highlight man muss an die Vernunft der Leute appellieren. Junge Menschen sind weniger betroffen, ältere schon. Ich habe junge bei uns im Büro getroffen, die kamen aus Mailand, was die ohne Quarantäne im Büro zu suchen haben, wissen nur sie selber. Andere wollen nicht auf ihre Ferien und den Süden verzichten.
  • THEOne 12.03.2020 15:28
    Highlight Highlight sry, muss den einfach bringen
    Benutzer Bild
    • rodolofo 12.03.2020 16:39
      Highlight Highlight Mir als Künstler setzt der Hygiene-Terror auch enorm zu!
  • Gilberte 12.03.2020 15:12
    Highlight Highlight Zur Idee der Grenzschliessung der Schweiz für den Personenverkehr muss leider angemerkt werden, dass das in Anbetracht der bereits freien Zirkulation des Virus in der Schweiz LEIDER vollkommen unsinnig ist.
    Dass die Armee und der Zivilschutz JETZT handeln müssen, wurde schon erklärt.

    BLEIB GESUND LIEBE SCHWEIZ!
  • Gilberte 12.03.2020 14:48
    Highlight Highlight Die innere Sicherheit und wichtiger die Gesundheit ist gefährdet also HANDELN! Beruhigend ist zu sehen, dass sowohl das Militär als auch der Zivilschutz das Problem zunehmend ernst nehmen. Der Alarm scheint gehört worden zu sein. BLEIBT GESUND, ALLE die hier in der Schweiz leben oder nur vorübergehend hier sind.

    Übrigens haben wir hier viele Zuwanderer, die durchaus KRISENSTARK sind und auch meistens SEHR HILFSBEREIT! JEDER ist eine RESSOURCE!
    • Holzkopf 12.03.2020 14:56
      Highlight Highlight Irgendwie fällt es mir SCHWER, die KERNAUSSAGE dieses Kommentars zu VERSTEHEN!!! DANKE trotzdem! 😉
    • Blitzableiter 12.03.2020 18:00
      Highlight Highlight Haha ich schmeiss mich weg 🤣
  • chartreader 12.03.2020 14:42
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Petar Marjanović 12.03.2020 14:45
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Orias Riese 12.03.2020 13:58
    Highlight Highlight Antwort 3 macht auch nicht gerade schlauer. Sehr, sehr schwammig.
    • Petar Marjanović 12.03.2020 14:45
      Highlight Highlight Ist leider so. Aber mehr kann man wirklich nicht sagen – sonst gehts in Richtung Spekulation.
  • Bolly 12.03.2020 13:52
    Highlight Highlight UBS, das Geld wäre besser woanders investiert worden. Ich weiss ist nur ein Bespiel. Da wird sich zeigen wie gut oder eben schlecht die sind. Bank und Leben. Sind zwei paar Schuhe.
    • beaudulac 12.03.2020 17:14
      Highlight Highlight das geld war finanziell betrachtet sogar sehr gut investiert. die snb hat dadurch einen rieaen berg geld in die bundeskasse gespühlt, da die papiere mit hohen gewinnen zurück verkauft wurden
  • Miau 12.03.2020 13:49
    Highlight Highlight Mir kommt zunehmend die Galle hoch. Wir befinden uns mitten in einem Klimanotstand, und da sind die Regierungen aller Länder mehr als nur zögerlich unterwegs. Beim Klimanotstand kratzen halt nicht wir, sondern zuerst ein paar Afrikaner ab. Aus meiner Sicht zeigt die aktuelle Lage den ganzen Zynismus unserer Gesellschaft. Einen Zynismus, den wir längstens als unsere Realität akzeptiert haben. Unfassbar traurig.
    • Boatsboatsboats 12.03.2020 14:14
      Highlight Highlight du sprichst mir aus der seele. war klar, dass das blitze gibt.
    • IchSageNichts 12.03.2020 14:18
      Highlight Highlight Das sind ja wohl 2 unterschiedliche Zeitachsen. In 2 Jahren spricht kein Schwein mehr von Corona.

      Die Massnahmen gegen Corona sind zeitlich beschränkt und müssen auch nicht der Mehrheit der Bevölkerung passen. Für dies gibt es das Notrecht (siehe UBS).
      Massnahmen gegen den Klimawandel müssen politisch eingebettet sein um auch nachhaltig einen Effekt zu haben. Das braucht Zeit bis neue Technologien den Markt genügend durchdringt haben.
      Abgesehen davon schützen wir mit einer langsamen Verbreitung in Europa auch andere Teile der Welt z.B. Afrika (z.B Impfstoffentwicklung bis Ende 2020)
    • Cirrum 12.03.2020 14:43
      Highlight Highlight Gut beobachtet Miau👍Genau deiner Meinung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Juerg Baumer 12.03.2020 13:41
    Highlight Highlight Grüezi

    Leider ist Egoismus und Dummheit in der Bevölkerung noch stark verbreitet.
    Öffnen Sie bitte Ihre Augen und Ohren.
    Beruhigung ist fehl am Platz.

    Unglaublich was der Bundesrat
    NICHTLEISTET!

    🙏 JÜRG BAUMER
    Benutzer Bild
    • Granini 12.03.2020 17:07
      Highlight Highlight Danke Herr Baumer, dass Sie Wasser ins brennende Öl giessen. Das hilft uns sehr... Gehen Sie bitte mit Ihrem Appell auf Solidarität mit gutem Beispiel voran.
  • Freethinker 12.03.2020 13:39
    Highlight Highlight ...zu was für Mitteln der Bundesrat greifen kann.

    Das "n" könnt ihr euch sparen, dann wäre der Satz grammatikalisch korrekt. 😉
    • Hosenabe 12.03.2020 14:20
      Highlight Highlight "...zu was für Mittel der Budesrat greife ka."
      Naja... Schaut für mich nicht grammatikalisch korrekt aus!
    • db13 12.03.2020 14:22
      Highlight Highlight Welches "n"? Greife? Kan?

      Mittel (Mehrzahl) steht hier im Dativ, also ist Mitteln absolut korrekt!
    • Herr Ole 12.03.2020 14:37
      Highlight Highlight @hosenabe doch, doch, das ist einfach Schwäbisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • nuhresideeli 12.03.2020 13:27
    Highlight Highlight Nur ruhig bleiben.............
  • f44 12.03.2020 13:08
    Highlight Highlight Im "Influenza-Pandemieplan Schweiz" des BAG steht folgendes: "Schulschliessungen können in der Frühphase einer Pandemie sinnvoll sein" Was macht das BAG? Nichts.

    Das BAG weiss mitten in einer Gesundheitskrise nicht, wie viele Krankenbetten unser Land hat und wie viele davon frei/besetzt sind (!).

    Das BAG ist passiv. Es beobachtet, es lernt und es nimmt die Situation ernst.

    Das reicht in der Krise nicht mehr. Die Bürger wollen eine starke Führung, konkrete Massnahmen, abgestimmtes Handeln und mehr Informationen. Und das Gefühl, dass Menschenleben wichtiger als Wirtschaft und Geld sind.
    • d10 12.03.2020 14:39
      Highlight Highlight Ich habe den ganzen Plan auch gelesen und bin entsetzt über die Passivität des BAG. Die Schulen und Unis sollten seit spätestens Anfang dieser Woche geschlossen sein.
    • Älplermagrönli mit Öpfelmues 12.03.2020 17:53
      Highlight Highlight In Irland ist seit Heute jede Uni, jede Schule und jede Kinderbetreungsstaette geschlossen bis auf weiteres. Wir haben etwa 30 Faelle. Ich weiss auch nicht, warum die Schweiz so ewig lange braucht.
    • Coffeetime ☕ 12.03.2020 18:06
      Highlight Highlight Älplermagroni.. ihr seid evtl. etwas weniger mobil, auf der Insel? 🤔
  • Bravo 12.03.2020 12:53
    Highlight Highlight Als Jugendliche(r) machst du dir halt ganz andere Gedanken als später im Erwachsenenalter, wenn du zB selber kranke und alte Eltern hast... Meines Erachtens kann die rasante Ausbreitung des Virus nur unterbunden werden, wenn man praktisch alles vom Staat, der Verantwortung übernimmt, verbietet (siehe Österreich). Ohne diese Massnahmen werden viele Junge ihr Verhalten nicht ändern. Langfristig schadet man so vielleicht der Wirtschaft weniger als mit der aktuellen Laisser-Faire-Taktik, welche va auf Eigenverantwortung beruht. Im Nachbarland von Italien braucht es harte Massnahmen.
    • Blizzard_Sloth 12.03.2020 14:15
      Highlight Highlight Es liegt bei weitem nicht nur an den Jungen ihr Verhalten zu ändern! Die Verantwortung dafür, dass viele junge und alte Menschen nach wie vor jeden Tag mit dem ÖV in die Unis und Büros pendeln müssen, tragen i.d.R. nicht gerade junge Entscheidungsträger.

      Genau so wie ich meine mittlerweilen pensionierten Eltern auch nicht davon abhalten kann quer durch's halbe Land zu reisen.
  • danny34a 12.03.2020 12:47
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Turicum04 12.03.2020 12:43
    Highlight Highlight Einen Notstand gibt es nur, wenn Leben bedroht wird. Eine Bank mit Mrd. retten ist u.a. kein Notstand und deshalb war es damals völlig überflüssig zu handeln.

    Notstand heisst: bedrohte Flüchtlinge einen sicheren Schutz bei uns anzubieten. Oder kranke Flüchtlinge aufzunehmen und gesund pflegen.

    Das ist human und nicht eine Wirtschaft zu retten! Pfui...
    • Bits_and_More 12.03.2020 13:40
      Highlight Highlight Woher nimmst du deine Definition? Nach Duden "Situation, in der ein Staat in Gefahr ist".
      Der Fall UBS hat gezeigt, dass die Volkswirtschaft durch sogenannte "To big to fail" Banken durchaus in Gefahr kommen kann. Und wenn du jetzt meinst, dass dann halt ein paar "Bonzen" Banker arbeitslos werden, weit gefehlt. Die oberen haben ihre Schäffchen im Stall. Gelitten hätte KMUs und der Mittelstand, welcher sein Geld bei der UBS deponiert hat.
    • reactor 12.03.2020 13:42
      Highlight Highlight Danke für diesen Kommentar.
    • inscius 12.03.2020 13:49
      Highlight Highlight 1. Die UBS galt damals und gilt auch heute noch als systemrelevante Bank. Die Insolvenz der UBS hätte direkte Auswirkungen auf die Realwirtschaft gehabt. Im schlimmsten Fall hätte sie zum Staatsbankrott geführt.

      2. Wäre der Staatsbankrott eingetreten, könnte die Schweiz heute keinen einzigen Flüchtling aufnehmen, geschweige denn "gesund-pflegen“.

      3. Durch den Verkauf der "faulen Wertpapiere" und der gehaltenen UBS-Aktien erzielte der Bund einen Gewinn von 8 Mia. Franken. Dieser wurde daraufhin unter den Kantonen und ihren Gemeinden aufgeteilt.

      4. Die CH ging gestärkt aus dieser Krise hervor
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eidgenosse60 12.03.2020 12:40
    Highlight Highlight Hätte man die Südgrenze am Beginn, was viele Bürger forderten, selbstbewusst und entschlossen dichtgemacht, dann wären die volkswirtschaftlichen Schäden um ein vielfaches kleiner ausgefallen als jetzt. So sind wir halt wir Eidgenossen.
    • bokl 12.03.2020 13:18
      Highlight Highlight @Eidgenosse60
      An welchem Tag war der Beginn?
    • nuhresideeli 12.03.2020 13:29
      Highlight Highlight Wer hätte dann in den Tessiner Pflegeeinrichtungen die Pflege übernommen?
    • nöd ganz. klar #161! 12.03.2020 13:32
      Highlight Highlight Eidgenossen... pfff...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sauäschnörrli 12.03.2020 12:28
    Highlight Highlight „Fazit: Personen, welche in der heutigen #COVID19-Situation von #Notrecht und #Notstand schreiben/sprechen, betreiben ein klassisches #Framing und verbreiten damit unnötig Panik und Angst.“

    „watson wird weiterhin primär auf den Begriff «Notstand» in der Berichterstattung zurückgreifen, da auch der Bundesrat davon ausgeht, dass sich die ausserordentliche Lage direkt auf das Notstandstrecht in der Verfassung stützt.“

    Ihr betreibt also weiter Framing?
    • ands 12.03.2020 19:27
      Highlight Highlight Irgendein Jurist auf Twitter hat's geschrieben. Dann ist es sicher wahr. Auch wenn der Bundesrat das Gegenteil schreibt...
  • Militia 12.03.2020 12:26
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • bebby 12.03.2020 13:30
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • d10 12.03.2020 12:24
    Highlight Highlight Gemäss WHO ist es eine weltweite Pandemie. Doch das BAG befolgt die Empfehlungen der WHO nicht, fährt uns mit Vollgas in die Wand und überlässt es nun lieber den Kantonen, Massnahmen zu treffen und den "Notstand" auszurufen. Entschlossene Führung sieht anders aus, siehe z.B. Österreich oder Dänemark
    • JohnDoe 12.03.2020 13:41
      Highlight Highlight Pandemik.... Die Folgen für geschwächte sind schlimm und der Rest hat ein wenig Schnupfen
    • äti 12.03.2020 13:43
      Highlight Highlight Du wärst der erste und lauteste, würde man dir was diktieren. Mach ein paar intelligente Vorschläge und überzeuge 8 Mio Personen davon.
    • d10 12.03.2020 14:36
      Highlight Highlight @JohnDoe du gehörst offenbar zu denen, die es immer noch nicht schnallen...

      @äti kennen wir uns persönlich, oder wie kommst Du auf solche Annahmen? Nein, für den demokratischen Prozess bleibt jetzt keine Zeit mehr. Das BAG befolgt weder die WHO-Empfehlungen noch seinen eigenen Pandemieplan, hast du ihn gelesen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bratansauce 12.03.2020 12:24
    Highlight Highlight Frage: Wäre zum Beispiel auch das Radio und Fernsehen von solchen Massnahmen betroffen und wir hören einfach pausenlos Musik oder gibt es dort auch die Möglichkeit von Homeoffice?
    • peeti 12.03.2020 13:49
      Highlight Highlight glaube kaum, dass im SRF-Studio 50 Personen um ein Mikrofon herumstehen und sich gegenseitig anhusten.
  • Fairness 12.03.2020 12:23
    Highlight Highlight Dauert dann das beschliessen von Massnahmen nur noch vier statt acht Wochen?
  • FrauMirach 12.03.2020 12:21
    Highlight Highlight Tun wir genug? Tun wir das Richtige? Ich glaube nicht. Der Verlauf der Epidemie ist hierzulande fast gleich wie in Italien, mit etwas Verzögerung. Mein Vertrauen in die Behörden schwimdet.
    • FaLa02 12.03.2020 13:20
      Highlight Highlight Tja, wenn man von den Behörden unmögliches ( Ausbreitung verhindern) erwartet wird das mit den Vrtrauen halt schwierig....
      aber sie sind nicht allein, Trump glaubt auch dass das Virus nur via Europa in die USA gelangte......

      Man konnte eine gewisse Zeit, eine rassantere Verbreitung verhindern, mehr geht nicht, es sei denn wir sind bereit, uns wie in China zuhause zu verschanzen, inkl. allen ( wirtschaftlichen / sozialen ) Konsequenzen.......
    • äti 12.03.2020 13:45
      Highlight Highlight Mein Vertrauen in die Menschheit ist längst weg. Nur noch Meckerer gibts.
    • Hiker 12.03.2020 14:30
      Highlight Highlight Das sollte es nicht. Es reicht völlig, wenn Sie und wir alle uns an die Massnahmen halten die der Bund erlassen hat. Da wäre schon viel geholfen. Ich zweifle ob der Hamsterkäufe und der Frauendemo von letzter Woche eher am Verstand der Menschen als an demjenigen der Behörden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Name_nicht_relevant 12.03.2020 12:15
    Highlight Highlight Mal schauen wie Weit Sie uns bevormunden werden, das mag ja allgemein nicht jeder. Wie wird es wohl werden wenn Fremde dies Entscheiden?
    • Älplermagrönli mit Öpfelmues 12.03.2020 18:01
      Highlight Highlight Wenn es dazu beiträgt, dass meine Grosseltern und andere ältere Menschen nicht unnötig sterben, dann darf mich der Staat gerne für eine Zeit lang bevormunden.
    • Name_nicht_relevant 13.03.2020 05:57
      Highlight Highlight @Älplermagrönli ich kann deine Aussage sehr gut verstehen, da bin ich zu 100% deiner Meinung. Aber viele Menschen die hier Leben verstehen das nicht und wollen es auch nicht verstehen. Ich sehe an zu vielen Orten wo es nicht angebracht ist sich derzeit Aufzuhalten und es sind genau diese Risikogruppen. Es gibt viele wie deine Grosseltern die das Problem ernst nehmen jedoch zu viele die es Ignorieren. Dieses Problem muss behoben werden, am ende trifft es genau die die aufpassen durch Menschen die Arbeiten müssen oder es nicht verstehen wollten.
  • Harry Zimm 12.03.2020 12:13
    Highlight Highlight Die Bevölkerung ist verunsichert und wartet auf verständliche Richtlinien und notfalls rigorosere Massnahmen zu ihrem Schutz - aber man streitet sich um juristisch-terminologische Feinheiten. Einfach absurd. http://N
    • äti 12.03.2020 13:48
      Highlight Highlight Sorry, da habe ich was ganz anderes gelesen. Was Sachliches.
    • Nevermind 12.03.2020 14:59
      Highlight Highlight Wenn du den Flyer mit den Verhaltensregeln und die ständigen Aufrufe zum aktell angebrachten Verhalten nicht verstehen willst. Was nützen dann andere Richtlinien?

      Wasch die Hände regelmässig. Berühre dein Gesicht nur mit sauberen Händen. Meide Kontakt zu gefährdeten Personen. Halte allgemein möglichst Abstand. Und bleib beim Anflug von geringsten Symptomen einfach Daheim.

      Das ist nicht schwer. Jeder schafft das. Leider wills nicht jeder verstehen.
  • Ich hol jetzt das Schwein 12.03.2020 12:13
    Highlight Highlight "...was das bedeuteten würde..."? 😂😜
    • Sherlock_Holmes 12.03.2020 19:36
      Highlight Highlight ... eben:

      «Ich hole jetzt das Schwein!»

      😆

      ... Humor ist, wenn man trotzdem lacht!
  • Car_Driver 12.03.2020 12:13
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Milli 12.03.2020 13:11
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • plataoplomo 12.03.2020 13:35
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Shura 12.03.2020 13:49
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • gecko25 12.03.2020 12:12
    Highlight Highlight und auf den Strassen sieht man alle 100 Meter Senioren, die sich keinen Deut darum kümmern und Kinder betreuen. Hauptsache die arbeitende Bevölkerung schrenkt sich ein, damit diese weiterhin ohne Vergnügen Arbeiten können und die verwöhnte Boomerfraktion nicht gefährden.
    • Name_nicht_relevant 12.03.2020 13:24
      Highlight Highlight Genau die sitzen im Zug und motzen jeden an der nur hustet oder niest, weil könnte ja Covid19 sein. Aber hauptsache im Zug sitzen und am besten zur rushouer.
    • Saraina 12.03.2020 13:48
      Highlight Highlight So wie ich deinen Kommentar verstehe, ist die verwöhnte Boomerfraktion dabei, die Kinder der Millenials zu betreuen, damit die unbeschwert arbeiten können?
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 12.03.2020 15:07
      Highlight Highlight du meinst "die verwöhnte Boomerfraktion", welche sich ihren arsch abgeschuftet hat, um der heutigen generation das studium, die 20%-stelle und das "ich-mach-nur-was-ich-will" zu ermöglichen?
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  • ChillyWilly 12.03.2020 12:10
    Highlight Highlight Liebe Watson Redaktion - es ist super wie ihr uns alle auf dem laufenden haltet. Ich habe zu dem ganzen "Notstand" eine konkrete Frage: Wie sieht es mit dem Lohn aus, wenn ich einen Rahmenarbeitsvertrag "Teilzeitarbeitsvertrag auf Abruf" habe? Länger als 10 Jahre dort tätig bin und jetzt alles weg fällt? Die RAV Ämter sehr überfordert und abschätzig und frech sind? Wie geht das weiter? Sozialamt?
    • Shura 12.03.2020 13:51
      Highlight Highlight Frech? kleine Kinder sind frech. Erwachsene wenn schon dann unhöflich oder arrogant von mir aus.
    • Hiker 12.03.2020 14:38
      Highlight Highlight Ich möchte nicht frech sein, aber haben Sie diese Art zu Arbeiten nicht selber gewählt? Dann müssten Ihnen nebst der vielen Freizeit auch die Risiken aufgefallen sein? Oder haben Sie Ihren Arbeitsvertrag nicht gelesen? Dann wäre das ja noch schlimmer. Aber mit Verlaub, was erwarten Sie denn jetzt von uns, der Gesellschaft?
    • Avalon 12.03.2020 19:02
      Highlight Highlight Hiker, hm, bisschen viel Vorverurteilung 🤔 was soll das? Es sind ganz viele Menschen, die jetzt wegen den zum Schutz der Bevölkerung getroffenen Massnahmen Verdienstausfall haben, auch viele Selbständige. Hab gehört, dass kleinere Firmen teilweise Konkurs anmelden müssen. Nicht lustig.
      Und ja, es wäre toll, wenn ,die Gesellschaft, sich solidarisch zeigen würde, auch für die Menschen, nicht nur für Konzerne ... Das wäre eigentlich normal in Notsituationen!
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  • Special K 12.03.2020 12:07
    Highlight Highlight Leute, wenn Ihr Luka Markics Ausführungen schon gelesen habt und hier auch noch erwähnt, dann hört doch auf, in jedem zweiten Satz "Notstand" zu schreiben.
    • tr3 12.03.2020 12:21
      Highlight Highlight Lies den Artikel nochmal.
    • GionBuorno 12.03.2020 12:22
      Highlight Highlight Ist ja im erweiterten Sinn eigentlich schon eine "Naturkatastrophe"... Aber "ausserordentliche Lage" schreibt sich halt langsamer und im Zeitalter von Clickbait dürfte das entscheidend sein. Könnte man zumindest meinen.. ^^
    • Faethor 12.03.2020 12:24
      Highlight Highlight Genau das habe ich auch gedacht. Immer noch die reine Panikschiene die gefahren wird
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  • Trouble 12.03.2020 12:05
    Highlight Highlight Was ich nicht verstehe: Wieso dürfen wir noch (hoch-)elektive Operationen durchführen?
    • tr3 12.03.2020 13:06
      Highlight Highlight Solange das Spital noch Kapazitäten hat, gibt es keinen Grund, den Eingriff abzusagen. Das ändert dann schnell, keine Angst.
    • Mrum 12.03.2020 13:09
      Highlight Highlight Wieso nicht? Wir sind noch weit weg von einer Knappheit an Betten und Operation können auch sehr kurzfristig noch abgesagt werden.
      Zudem sind auch eher das Personal (Internisten, Intensivpflege) und Intensivbetten der Flaschenhals.
      Hochelektive Operationen brauchen Chirurgen, OP-Kapazität und ev. kurz ein einfaches Bett. Dies ist weniger kritisch.
    • Special K 12.03.2020 13:16
      Highlight Highlight Gute Frage. Da offenbar niemand Interesse daran hat, die Epidemie zu verlangsamen, sollte man wenigstens damit anfangen, die Spitalbetten zu leeren. Die werden bald gebraucht.

      Mit jedem Eingriff werden Spitalbetten belegt, die man dann nicht so einfach räumen kann. Ausserdem birgt jeder Eingriff das Risiko von Komplikationen.
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