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11 Tipps damit du beim Zügeln nicht ins Schwitzen kommst

Publiziert: 28.03.17, 16:38 Aktualisiert: 29.03.17, 08:32
beni manz / moneyland.ch

Die Schweiz ist ein Umzugsland. Die Umzugsquote beträgt je nach Kanton bis zu 15 Prozent pro Jahr. Vor und nach dem Umzug lauern aber einige Kostenfallen. Im Folgenden findest du 11 praktische Spar- und Finanztipps rund um deine «Züglete».

Alte Gegenstände verkaufen

Ein Artikel von

Beim Ausmisten bleiben meistens auch Gegenstände übrig, die du nicht in deine neue Bleibe mitnehmen möchtest. Du kannst diese auf Plattformen wie Anibis und Tutti gratis zum Verkauf ausschreiben.

Wenn du dafür zu faul bist, kannst du deine überflüssigen Siebensachen natürlich auch einfach verschenken. Die Alternative «einfach auf die Strasse stellen» kann allerdings gebüsst werden. Trotzdem erfreut sich diese Variante in Städten wie Zürich einer anhaltenden Beliebtheit.

Mieterschäden abklären

Wohnen hinterlässt Spuren. Als Mieter kannst du aber nicht für alle Schäden haftbar gemacht werden. Gewöhnliche Abnutzungserscheinungen wie eine veränderte Wandfarbe muss dein Vermieter begleichen.

Bei übermässiger Abnutzung oder Zerstörung von Wohnungsbestandteilen musst du als Mieter aber für den Restwert aufkommen. Eine Lebensdauertabelle des Mieterverbands gibt darüber Auskunft. Alternativ könnte je nach Fall deine Haftpflichtversicherung einspringen, zum Beispiel bei einer beschädigten Badewanne.

Hier ist der Fall wohl klar:

Umgekehrt ist es natürlich wichtig, dass du bei oder kurz nach der Übernahme deiner neuen Wohnung mögliche Schäden in einem Protokoll festhältst und dem Vermieter eine Kopie übergibst. Damit du dann beim zukünftigen Auszug nicht für einen Schaden deiner Vormieter geradestehen musst.

Richtige Umzugsfirma wählen

Es gibt grosse Preis- und Leistungsunterschiede zwischen den einzelnen Umzugsunternehmen. Es lohnt sich, vorgängig zu vergleichen und Offerten einzuholen. Plattformen wie Movu oder Immoscout24 können dir dabei behilflich sein.

Sie sind ihr Geld sicher Wert:

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Züglete selbst in die Hand nehmen

Noch viel günstiger ist es natürlich, die «Züglete» selbst zu organisieren. Am besten mit dem eigenen Auto oder einem Fahrzeug eines Bekannten. Ansonsten gibt es in der Schweiz zahlreiche Anbieter von Transporter. Auch Mobility verfügt über einige Transportfahrzeuge. Am Schluss erhalten deine Mithelfer dann ein Essen spendiert – wie es das gute alte Schweizer Umzugsbrauchtum vorsieht.

Bankbeziehung unter die Lupe nehmen

Melde deine neue Wohnadresse rechtzeitig bei deiner Bank. Ansonsten kann es im schlimmsten Fall passieren, dass dir die Bank horrende Gebühren für Adressnachforschung und banklagernde Post in Rechnung stellt.

Ein Bankwechsel ist bei einem Umzug nicht unbedingt nötig, ausser du bist Nostalgiker und schwörst auf den regelmässigen Besuch eines Bankschalters in unmittelbarer Nähe. Dein Umzug kann aber ein guter Anlass sein, die Konditionen bei deiner Bank einem Check zu unterziehen und zu einer Bank mit besseren Konditionen zu wechseln. Eine Check-Liste für den Kontowechsel findest du hier

Hausratversicherung anpassen

Es gibt viele überflüssige Versicherungen. Die Hausratversicherung – die in der Regel zusammen mit einer Haftpflichtversicherung abgeschlossen wird – kann aber sinnvoll sein. Zumindest wenn du in deinem neuen Heim auch etwas wertvollere Gegenstände dein eigen nennst. Beachte, dass du weder über- noch unterversichert sein solltest, mehr dazu hier

Falls du bereits eine Hausratversicherung hast, solltest du die Versicherungssumme für dein neues Zuhause – zum Beispiel im Fall einer neuen Möblierung – kurz überprüfen und gegebenenfalls anpassen.

Zum Beispiel wenn dein neues WC so aussieht:

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Krankenkasse vergleichen

Prämien können sich je nach Wohnort (das heisst Prämienregion und Kanton) markant unterscheiden. Am neuen Wohnort können andere Krankenkassen am günstigsten sein und die Prämien im besten Fall deutlich tiefer ausfallen.

Leider berechtigt dich ein Umzug aber nicht zur einer sofortigen Kündigung. Für einen Krankenkassen-Wechsel gelten die üblichen Kündigungsfristen. Auf jeden Fall empfiehlt sich aber ein Krankenkassen-Vergleich

Versicherungen überprüfen

Auch bei anderen Versicherungen können je nach Wohnort unterschiedlich hohe Prämien in Rechnung gestellt werden. Dazu gehören zum Beispiel Autoversicherungen, bei denen sich die Prämien je nach Wohnort markant unterscheiden können. Ein Vergleich lohnt sich auch da.

Mietkaution hinterfragen

Immer mehr Schweizer schliessen eine Mietkautionsversicherung ab. Dabei handelt es sich für dich als Mieter nicht um eine Versicherung, sondern um eine Bürgschaft, die entsprechend teuer und deshalb meistens keine gute Idee ist. Die Mietkaution selbst darf übrigens nicht mehr als das Dreifache der monatlichen Bruttomiete betragen.

Günstigere Alternative sind Mietersparkonten, auch wenn es zurzeit fast keinen Zins mehr gibt. Wer trotz den happigen Gebühren eine Mietkautionsversicherung abschliessen möchte, sollte unbedingt vorher die Mietkautionsangebote vergleichen, da die Unterschiede zwischen den Anbietern Hunderte von Franken pro Jahr ausmachen können.

Fehlende Gegenstände «sharen»

Falls dir am neuen Wohnort bestimmte Werkzeuge oder Gegenstände für den einmaligen oder gelegentlichen Gebrauch fehlen, musst du diese nicht unbedingt kaufen. Alternativ kannst du auf Sharing-Plattformen wie WeeShare, Sharely, PumpiPumpe oder Shrebo Ausschau halten. Oder einfach deine neuen Nachbarn fragen.

Er weiss, wie es ist, wenn einem Werkzeuge «ausgeliehen» werden.

Nachsendeauftrag online einrichten

Bei einem Wohnungswechsel bietet die Schweizerische Post einen Dienst an, der dir die Post automatisch an die neue Wohnadresse weiterleitet. Diesen Nachsendeauftrag solltest du online abschliessen. Bei einem Internet-Abschluss kostet das Nachsenden 30 Franken für ein Jahr, am Schalter oder per Telefon kostet es hingegen 42 Franken. Auch kannst du Unternehmen angeben, die deine neue Adresse erhalten sollen.

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Die 20 angesagtesten Unterkünfte auf Airbnb

Diese griechische Traumvilla befindet sich etwas ausserhalb Athens.
Die Aussicht auf die Ägäis ist umwerfend, hier eine Partie Tennis zu spielen, muss ein Traum sein. Allerdings kostet das Schmuckstück 562 US-Dollar pro Nacht.
Ferien in einem «Ein-Quadratmeter-Haus»? Kann man machen, im Hipster-Mekka Prenzlauer Berg in der deutschen Hauptstadt Berlin.
Der Vorteil von diesem Minihaus, es ist mit Rädern versehen, man kann also jederzeit umziehen. Kosten tut es auch nur mickrige elf US-Dollar pro Nacht.
Dieses Muschelhaus steht auf der mexikanischen Isla Mujeres vor Cancún.
Es gibt wohl keinen stylischeren Ort, um seinen Urlaub auf der kleinen Atlantikinsel zu verbringen. Kostenpunkt: 249 US-Dollar pro Nacht.
Mitten in Englands Hauptstadt London kann im Glockenturm bei der St-Pancras-Station übernachtet werden.
Die Wohnung überzeugt mit einer schicken Einrichtung. Pro Nacht zahlt man hier 221 US-Dollar.
Baumhäuser sind auf Airbnb gerade besonders angesagt – in den Top 20 sind gleich deren drei vertreten.
Dieses abenteuerliche Haus befindet sich in einem Wald in der Nähe von Atlanta im US-Bundesstaat Georgia. Kostenpunkt: 350 US-Dollar pro Nacht.
Demnächst einen Urlaub in der Toskana geplant?
Dann wäre ja vielleicht die Villa San Gennariello in Portici etwas für dich. Kostet 67 US-Dollar pro Person und Nacht.
Dieses Hippie-Paradies nennt sich «Tile House» und liegt – wie es sich für eine Flower-Power-Bude gehört – im Backcountry von Los Angeles.
Mehr Wohlfühloase und Räucherstäbchen-Feeling geht fast nicht. Kostenpunkt: 175 US-Dollar pro Nacht.
War ja klar: Das kalifornische Palm Springs muss natürlich auch in den Top 20 vertreten sein.
Die schicke Wohnung im Rentnerparadies kostet 675 US-Dollar pro Nacht. Sonnengarantie natürlich inklusive.
Im kalifornischen Topanga steht diese «Pirates of the Caribbean»-Gedenkhütte.
Übernachtet werden kann unter anderem in diesem liebevoll eingerichteten Indianerzelt. Kostenpunkt: 175 US-Dollar pro Nacht.
Dieses Haus liegt in Island und wurde auf Lavastein und Moos gebaut. Überzeugen tut nicht nur die Architektur, auch die Lage ist unschlagbar.
Gleich neben dem Haus befindet sich ein Geysir, der laufend heisses Wasser spuckt. Kostenpunkt für diese Perle: 220 US-Dollar pro Nacht.
Mitten in der Wüste Kaliforniens steht dieses «Off-grid itHouse».
Strom kommt ausschliesslich von der Sonne, wovon es an diesem Ort ja mehr als genug hat. Pro Nacht kostet diese Wüstenunterkunft 380 US-Dollar.
Ein verlängertes Wochenende unterhalb des Pariser Eiffelturms, ...
... und dann noch auf einem Hausboot. Das gibt es für 236 US-Dollar pro Nacht.
Der sogenannte Mushroom Dome steht in einem Wald im US-Bundesstaat Kalifornien.
Für das Baumhaus-Feeling der speziellen Art bezahlt der Besucher 110 US-Dollar pro Nacht.
Nein, das sind keine übergrossen Klimaanlagen, sondern der sogenannte Nakagin Capsule Tower in Tokio.
Eine Nacht in einer Kapsel des Turms kostet 174 US-Dollar. Gemütlich, nicht?!
Bei den Airbnb-Usern ebenfalls angesagt: eine irische Schule. Gemäss Inserat können hier bis zu 60 Schüler unterrichtet werden.
Gegessen wird dann in diesem prunkvollen Saal. Kosten tut diese «School for rent» 1344 US-Dollar pro Tag.
Urlaub auf Malle: Da stellt man sich Palmen, Strand und volle Bierkrüge vor. Doch es geht auch anders.
Dieses Container-Haus bietet unter anderem einen Swimmingpool und einen Grillplatz und liegt in der Nähe von Palma de Mallorcas Zentrum. Kostenpunkt: 95 US-Dollar pro Nacht.
Dieses Baumhaus der etwas anderen Art steht in Atlanta, im Bundesstaat Georgia.
Kosten tut die sonnendurchflutete Unterkunft 500 US-Dollar pro Nacht.
Holland besteht offenbar doch nicht nur aus Hausbooten und Windmühlen. In Rotterdam kann man sich nämlich in diese Cube-Häuser einmieten.
Falls man vorher jedoch in einem niederländischen Coffeeshop Halt gemacht hat, könnte die spezielle Architektur durchaus für Verwirrung sorgen. Kostenpunkt: 151 US-Dollar pro Nacht.
Eine Autostunde von Edinburgh entfernt befindet sich dieses schottische Schloss.
Für 737 US-Dollar pro Nacht können in diesen historischen Gemächern bis zu 13 Personen übernachten.
Dieses hell beleuchtete Häuschen steht in den chilenischen Anden.
Besonders beliebt ist die Unterkunft bei Astronomen. Der Sternenhimmel ist in der chilenischen Einöde beeindruckend. Das «Iglu» kostet 190 US-Dollar pro Nacht.
Und zu guter Letzt: Der neuste Schrei aus Paris: Eine Nacht im Haifischbecken ...
... Einzig ein Glas trennt dich hier von den gefährlichen Fischen.

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