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Die Zürcher Stadtpolizei übt Selbstkritik nach Demonstration auf Sechseläutenplatz

Zwei Tage nach der Demo am Zürcher Sechseläutenplatz kritisiert der Zürcher Kommandant seinen Einsatzleiter. Dieser hätte entschiedener eingreifen müssen.

Publiziert: 11.05.20, 14:30 Aktualisiert: 11.05.20, 14:30

Bild: KEYSTONE

Am Samstag versammelten sich über 100 Personen auf dem Sechseläutenplatz, um gegen die Massnahmen des Bundesrats zur Bekämpfung des Coronavirus zu protestieren. Der Kommandant der Zürcher Stadtpolizei, Daniel Blumer, kritisierte nun in einer Medienmitteilung von Montag die Reaktion des Einsatzleiters.

Dieser habe die Situation am Samstag falsch eingeschätzt. Zum einen sei zu spät reagiert worden, und zum anderen seien die Richtlinien des Kommandanten nicht korrekt umgesetzt worden. Die Teilnehmenden der verbotenen Veranstaltung hätten sofort aufgefordert werden müssen, die Veranstaltung zu beenden und den Platz zu verlassen.

Bild: KEYSTONE

Die Polizei hätte Personen, die den Anweisungen, den Platz zu verlassen, nicht Folge geleistet hatten, kontrollieren, wegweisen und verzeigen müssen. (sda)

Anti-Lockdown-Demo am 9. Mai 2020

Polizisten halten Absperrbänder, um Demonstranten vom Bundesplatz fernzuhalten. KEYSTONE / PETER KLAUNZER
Eine Demonstrantin jongliert Bälle. KEYSTONE / PETER KLAUNZER
EPA / PETER KLAUNZER
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Masken und Desinfektionsmittel am Selecta-Automat

Video: SRF / SDA SRF

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