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Seit 2000: Weit mehr US-Tote durch Waffengewalt als in Vietnam- und Koreakrieg zusammen

Publiziert: 22.06.16, 09:40 Aktualisiert: 22.06.16, 09:46

Über 420'000 Menschen: So viele Personen sind in den USA seit 2001 durch Waffengewalt ums Leben gekommen. 258'386 Menschen begingen Suizid, 164'089 Personen wurden ermordet. Das berichtet Infosperber unter Berufung auf Martin Grandjean von der Universität Lausanne. Im Vergleich: Im Vietnam-Krieg starben 58'220 Menschen mit US-Pass, im Korea-Krieg kamen 36'574 US-Bürger zu Tode.

quelle: martin grandjean/universität lausanne

Zudem: Seit 2001 starben in den USA mehr Menschen durch Unfälle mit Schusswaffen (8'969) als in den Kampfeinsätzen im Irak und in Afghanistan (6'855). Und seit Beginn des Einsatzes am Hindukusch starben 69,4 Mal weniger US-Soldaten im Vergleich zur Zahl der im gleichen Zeitraum durch Schusswaffen ermordeten Bürger in den USA.

Für weitere Fakten zur Thematik: Hier lang zum Blog von Martin Grandjean.

(tat)

AK-47: Ein Gewehr erobert die Welt im Sturm

12 Menschen sterben beim Attentat auf die Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo, 11 wurden verletzt – die Angreifer sind unter anderem mit AK-47 bewaffnet. X00514 / REUTERS TV
Mit AKs im Kampf gegen die Dschihadisten – Kämpfer der kurdischen Miliz YPG im September 2014. Getty Images Europe / Stringer
Mit den gleichen Waffen für verschiedene Ziele: Die Gotteskrieger der islamistischen Terrormiliz IS schwören auf die AK. AP/AP / Uncredited
Der Führer der radikal-islamistischen nigerianischen Sekte Boko Haram, Abubakar Shekau, in einer Videoansprache. Die AK an den Körper gelehnt, In der Manier von Al-Qaida-Chef Osama bin Laden. AP/Militant Video
Aufmarsch von Al-Shabab Kämpfern. Die dschihadistische Miliz hat Somalia in den letzten Jahren mit einer Serie von Terroranschlägen überzogen. twitter
Mittlerweile Museumsgegenstand, ehemals Spielzeug eines Narco-Barons: Vergoldete AK. pinterest
Piraterie am Horn von Afrika: Im Hintergrund ein gekapertes taiwanesisches Frachtschiff. AP/AP / Farah Abdi Warsameh
Auch im Ukraine-Konflikt spielt die AK eine nicht unerhebliche Rolle – hier auf symbolische Art und Weise: «Mich muss es in jedem Haushalt geben», steht auf diesem Banner einer ukrainischen Selbstverteidigungseinheit in Kiew unter der Abbildung einer AK-47. EPA/EPA / VLADIMIR RASNER
Michail Kalaschnikow, Erfinder und Namensgeber der tödlichsten Waffe der 20. Jahrhunderts während der Feier zum 60-Jahr-Jubiläum der AK-47. Kalaschnikow starb 2013 im Alter von 94 Jahren. AP / MISHA JAPARIDZE
Sonnenbrille, Beret und AK: Der ehemalige irakische Diktator Saddam Hussein in einer undatierten Aufnahme. AP
Schüsse des Triumphs: Ein libyscher Revolutionär feiert den Sturz des Diktators Muammar al-Gaddafi. AP / HUSSEIN MALLA
Anti-Regierungsproteste in Sanaa, der Haupstadt Jemens. Der Machtkampf zwischen Anhängern des ehemaligen Präsidenten Ali Abdullah Saleh und des amtierenden Regierungschef Hadi spitzt sich immer weiter zu. AP / MUHAMMED MUHEISEN
Längst ist der Syrien-Konflikt auch auf die Nachbarländer übergeschwappt – auch mithilfe der massenhaften Verbreitung von AKs. Im Bild: Sunnitische Kämpfer in der libanesischen Hafenstadt Tripoli. AP / HUSSEIN MALLA
Müchen, Olympia 1972: Die palästinensische Terrorgruppe Schwarzer September nahm mehrere Sportler der israelischen Delegation als Geiseln. Bei der anschliessenden Befreiungsaktion der deutschen Polizei kamen alle Geiseln, fünf Terroristen und ein Polizist ums Leben. AP/AP / Kurt Strumpf
Al-Kaida-Chef Osama bin Laden (links), mit seinem Stellvertreter Aiman As-Zawahiri. Die Aufnahme datiert vom November 2001. EPA / AUSAF NEWSPAPER / HANDOUT

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