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Wie sieht Ajoies Kader nächste Saison aus? Bild: keystone

Stöbern auf dem Transfer-Wühltisch: Zurkirchen, Asselin und Schweri

Während der entthronte Meister SC Bern seit Monaten in Schockstarre verharrt, rühren sich mit Langnau und Ajoie die vermeintlich Kleinen im Transfergeschäft.

Publiziert: 12.05.21, 07:18 Aktualisiert: 12.05.21, 07:18

Ajoies Sportdirektor Vincent Léchenne arbeitet nach wie vor an der Zusammenstellung des frankokanadischen Traumsturmes Jonathan Hazen, Philip-Michaël Devos und Guillaume Asselin («the Flying Frenchmen»). Das Problem ist bekannt: Sierre möchte seinen Topskorer lieber nicht aus dem noch ein Jahr laufenden Vertrag freigeben.

Aber Guillaume Asselin will unbedingt die Chance nützen und zusammen mit seinen Kumpels nächste Saison in der höchsten Liga stürmen. Inzwischen versucht Sierre, ihn mit einer vorzeitigen Vertragsverlängerung um vier (!) Jahre umzustimmen. Eines schliesst Vincent Léchenne in dieser Sache aus: «Wir werden Sierre keine Ablösesumme zahlen.» Es wird wohl eine Einigung geben. Reisende soll man auch im Hockey nicht aufhalten.

Vincent Léchenne ist sich sehr wohl bewusst, dass er zwei Torhüter braucht, die in der höchsten Liga bestehen und sich die Arbeit teilen können. Auch wenn sein Aufstiegsheld Tim Wolf (29) die ganze Saison auf dem Kopf steht – jedes Spiel zu bestreiten, wäre zu viel.

Der Sportdirektor des Aufsteigers bestätigt, dass der Name von Sandro Zurkirchen (31) bei ihm ganz zuoberst auf der Liste steht. Ein bestandener Torhüter mit über 300 Einsätzen in Zug, Ambri, Lausanne und zuletzt in Lugano, wo er keinen neuen Vertrag bekommen hat.

Die Frage in diesem Fall: kann Ajoie genug bezahlen? Vincent Léchenne sagt: «Wir können keine grossen Saläre offerieren – aber wir bieten die Chance, in der höchsten Liga spielen zu können.» Und er könnte noch anfügen: eine Chance an einem Ort, wo es richtig rockt und rollt.

Liegt Sandor Zurkirchens Zukunft bei Ajoie? Bild: keystone

Gelingt Ajoie die Verpflichtung von Sandro Zurkirchen, dann wären die Jurassier die ersten Aufsteiger, die sich die Dienste von gleich zwei Nationaltorhütern gesichert haben: Sandro Zurkirchen hat 14 Mal das eidgenössische Trikot getragen und Tim Wolf hat ein Länderspiel bestritten.

Es gibt nicht bloss Gerüchte, sondern auch einen definitiven Transfer zu vermelden: Die SCL Tigers sind auf dem «Transfer-Wühltisch» fündig geworden: Kay Schweri muss bei den Lakers gehen und hat in Langnau eine neue Heimat gefunden.

Kai Schweri? Nun, kein ganz grosser Name. Aber eben doch ein vergessenes Talent mit einem nach wie vor nicht ausgeschöpften Potenzial.

Der 24-jährige gehörte zu den Besten seines Jahrganges, stürmte zwei Jahre auf höchstem nordamerikanischen Junioren-Level (2014 bis 2016) und gehörte zum U 20-WM Team der Saison 2014/15.

In den Playoffs blühte Kay Schweri bei den Lakers auf. Bild: keystone

Im Frühjahr 2016 kehrte er in die Schweiz zurück. Aber sein Talent konnte er bisher in 142 NL-Partien (44 Punkte) für Servette und die Lakers nie ganz entfalten.

Der ehemalige Kloten-Junior gehört zur Gattung der Hockey-Schillerfalter: enorm talentiert (als Junior zeitweise mehr als zwei Punkte pro Spiel) aber von der Statur her (178 cm/80 kg) kein Brecher. Immerhin: Sein bestes Hockey hat er zuletzt bei den Lakers in den Playoffs gezeigt. Er bekam respektable 18:02 Minuten Eiszeit pro Partie und buchte in 9 Spielen 3 Skorerpunkte.

Kay Schweri bringt Langnau Tempo und Unberechenbarkeit auf den Aussenbahnen. Er gehört zu den schnellsten Flügeln der Liga und ist dazu in der Lage, bei jedem Einsatz eine Chance zu kreieren.

Was ihm bisher fehlte: Das Selbstvertrauen, das einer nun mal braucht, um sich offensiv durchsetzen zu können – und im Gegenzug wohl auch das Vertrauen eines Trainers, der ihm eine wichtige Rolle zugesteht.

Immerhin: Diese Saison kam er bei den Lakers in der Qualifikation in 40 Partien auf 15 Punkte – und diese Werte erreicht einer nicht mit spielerischen Hosenknöpfen.

Die Chancen stehen gut, dass der Lauf- und Tempotechniker in Langnau seine bisher beste Saison mit 25 oder mehr Punkten spielen wird. Wenn es nicht eine neue Rolex vom Transferwühltisch wird, so dürfte es doch mindestens eine gebrauchte Certina oder Tissot sein.

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NLA-Trikotnummern, die nicht mehr vergeben werden

HC Davos: 5 - Marc Gianola. KEYSTONE / FABRICE COFFRINI
HC Davos: 69 – Sandro Rizzi. PHOTOPRESS / JUERGEN STAIGER
HC Davos: 78 – Jan von Arx. KEYSTONE / ARNO BALZARINI
HC Davos: 83 – Reto von Arx. KEYSTONE / ENNIO LEANZA
SC Bern: 0 – René Kiener. KEYSTONE / Marcel Bieri
SC Bern: 6 – Peter Stammbach.
SC Bern: 7 – Martin Rauch. KEYSTONE / MICHELE LIMINA
SC Bern: 12 – Roland Dellsperger. KEYSTONE / STR
SC Bern: 16 – Sven Leuenberger. KEYSTONE / MARTIN SCHWEIZER
SC Bern: 18 – Renzo Holzer.
SC Bern: 22 – Patrick Howald. KEYSTONE / JUERG MUELLER
SC Bern: 26 – Marc Reichert. KEYSTONE / ANTHONY ANEX
SC Bern: 28 – Martin Plüss. KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI
SC Bern: 31 – Renato Tosio. KEYSTONE / EDI ENGELER
SC Bern: 32 – Ivo Rüthemann. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
SC Bern: 39 – Marco Bührer. KEYSTONE / URS FLUEELER
SC Bern: 72 – David Jobin. KEYSTONE / PETER KLAUNZER
ZSC Lions: 15 – Mathias Seger KEYSTONE/TI-PRESS / GABRIELE PUTZU
ZSC Lions: 21 – Reto Sturzenegger. KEYSTONE / STR
ZSC Lions: 23 – Chad Silver. KEYSTONE / ARNO BALZARINI
ZSC Lions: 31 – Ari Sulander. KEYSTONE / URS FLUEELER
EHC Kloten (wegen der Nostalgie noch dabei): 4 – Marco Klöti. KEYSTONE / GABI MUELLER
EHC Kloten: 7 – Peter Schlagenhauf. KEYSTONE / STR
EHC Kloten: 20 – Reto Pavoni. KEYSTONE / JUERGEN STAIGER
EHC Kloten: 21 – Roman Wäger. KEYSTONE / SIGI TISCHLER
EHC Kloten: 22 – Viktor Stancescu. KEYSTONE / PATRICK B. KRAEMER
EHC Kloten: 24 – Felix Hollenstein. KEYSTONE / STR
EHC Kloten: 26 – Mikael Johansson. KEYSTONE / CHRISTOPH RUCKSTUHL
EHC Kloten: 32 – Anders Eldebrink. KEYSTONE / KARL MATHIS
EV Zug: 20 – Philipp Neuenschwander. KEYSTONE / MICHAEL KUPFERSCHMIDT
EV Zug: 21 – Patrick Fischer. KEYSTONE / ARNO BALZARINI
EV Zug: 33 – André Künzi. KEYSTONE / EDI ENGELER
EV Zug: 57 – Fabian Schnyder keystone / ENNIO LEANZA
HC-Fribourg-Gottéron: 4 – Christian Hofstetter.
HC-Fribourg-Gottéron: 10 – Mario Rottaris. KEYSTONE / ARNO BALZARINI
HC-Fribourg-Gottéron: 13 – Benjamin Plüss. KEYSTONE / PATRICK B. KRAEMER
HC-Fribourg-Gottéron: 19 – Philippe Marquis. KEYSTONE / EDI ENGELER
HC-Fribourg-Gottéron: 44 – Shawn Heins. KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI
HC-Fribourg-Gottéron: 85 – Gil Montandon. KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE
HC Fribourg-Gottéron: 90 – Wjatscheslaw Bykow. KEYSTONE / LUKAS LEHMANN
HC Fribourg-Gottéron: 91 – Andrei Chomutov. KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE
HC Lugano: 1 – Alfio Molina. KEYSTONE / STR
HC Lugano: 2 – Sandro Bertaggia. KEYSTONE / KARL MATHIS
HC Lugano: 3 – Julien Vaucliar. KEYSTONE / ADRIEN PERRITAZ
HC Lugano: 4 – Pat Schafhauser. KEYSTONE / GABRIELE PUTZU
HC Lugano: 8 – Steve Hirschi. TI-PRESS / SAMUEL GOLAY
HC Lugano: 33 – Petteri Nummelin. KEYSTONE / KARL MATHIS
HC Lugano: 40 – Flavien Conne. KEYSTONE / LAURENT GILLIERON
HC Lugano: 44 – Andy Näser. PHOTOPRESS / KARL MATHIS
HC Ambri-Piotta: 8 – Nicola Celio. KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS
HC Ambri-Piotta: 15 – Dale McCourt. KEYSTONE
HC Ambri-Piotta: 19 – Peter Jaks. KEYSTONE / MICHELE LIMINA
HC Ambri-Piotta: 46 – Paolo Duca. TI-PRESS / FRANCESCA AGOSTA
EHC Biel: 30 – Olivier Anken. KEYSTONE / STR
EHC Biel: 12 – Mathieu Tschantré. KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER
SCL Tigers: 12 – Todd Elik. KEYSTONE / MARCEL BIERI
SCL Tigers: 17 – Daniel Aegerter. KEYSTONE / EDI ENGELER
SCL Tigers: 26 – Martin Gerber. KEYSTONE / ARNO BALZARINI
SCL Tigers: 44 – Walter Gerber. KEYSTONE / MICHELE LIMINA
Genève-Servette HC: 0 – Daniel Clerc.
Genève-Servette HC: 4 – Eric Conne.
Genève-Servette HC: 6 – Fritz Naef.
Genève-Servette HC: 12 – Philippe Bozon. PHOTOPRESS / FABRICE COFFRINI
Genève-Servette HC: 24 – Jean-François Regali.
Genève-Servette HC: 28 – Igor Fedulov.
Lausanne HC: 10 – Gérard Dubi.
Lausanne HC: 16 – Claude Friederich.
Lausanne HC: 21 – Beat Kindler. KEYSTONE / FABRICE COFFRINI
Lausanne HC: 39 – Cristobal Huet. KEYSTONE / VALENTIN FLAURAUD
SCRJ Lakers: 6 – Cyrill Geyer. KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER

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