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Staubtrockener Sommer: Selten passte die Beschreibung besser als im Jahr 2018 in der Schweiz. Bild: KEYSTONE

Diese 9 Grafiken zeigen dir, wie furztrocken der Sommer wirklich war

Der Sommer 2018 war so trocken wie lange kein Sommer zuvor. Gefühlt regnete es nie. Aber war das wirklich so? Wir blicken zurück und analysieren neun Messstationen im ganzen Land.

Publiziert: 12.10.18, 18:55 Aktualisiert: 13.10.18, 12:36

Was war das für ein Sommer. Der Regen schien die Schweiz zu meiden. In der Ostschweiz fiel teilweise nur ein Drittel der normalen Regenmenge. 

Doch wir kennen es: In der Rückblende ist alles immer noch schöner. Darum blicken wir mit den nackten Zahlen zurück auf die Zeit vom 1. April bis 11. Oktober.

Dafür haben wir die täglichen Regenmengen addiert, um die Trockenperioden zu aufzuzeigen. MeteoSchweiz wendet folgende Einteilung für die Niederschlagstätigkeit an:

  • Mässig
    Alpennordseite: über 3 mm Tagesmenge
    Alpensüdseite: über 5 mm Tagesmenge
  • Namhaft
    Alpennordseite: über 15 mm Tagesmenge
    Alpensüdseite: über 25 mm Tagesmenge
  • Ergiebig
    Alpennordseite: über 30 mm Tagesmenge
    Alpensüdseite: über 50 mm Tagesmenge

In den Grafiken zeigen wir die verschiedenen Stufen farblich ineinanderfliessend an. Nachfolgend die Daten für die neun Messstationen in Basel, Bern, Chur, Genf, Lugano, Luzern, Sion, St.Gallen, Zürich.

Basel

Bern

Chur

Genf

Lugano

MeteoSchweiz verwendet für die Alpensüdseite andere Werte als für die Nordseite, weil dort andere Niederschlagswerte üblich sind (siehe Liste oben).

Luzern

Sion

St.Gallen

Zürich

Daten und Quelle

Die Niederschlagsdaten vom 1. April bis am 12. Oktober um Mitternacht wurden von MeteoSchweiz zur Verfügung gestellt.
Der Code zur Berechnung der Datengrundlagen befindet sich auf Github.

«Hitzewellen wie diese werden sich künftig häufen»

Video: srf

Das sind die 10 heissesten Orte der Welt

Platz 10: Lake Havasu City im US-Bundesstaat Arizona. Höchste jemals gemessene Temperatur ist 53 °C. Shutterstock / Snehit
Platz 9: Tirat Zvi in Israel. In dem 600-Seelen-Dorf am Jordan liegt die höchste gemessene Temperatur bei 53 °C.
Platz 8: Timbuktu in Mali. Der Temperaturrekord dort liegt bei 54 °C. wikipedia/H. Grobe
Platz 7: Die Oasenstadt Ghadames im westlichen Libyen. Die höchste gemessene Temperatur liegt bei 55 °C. http://commons.wikimedia.org/ / Franzfoto
Platz 6: Kebili in Tunesien. Die höchste gemessene Temperatur: 55 °C. shutterstock / Lukasz Janyst
Platz 5: Death Valley im US-Bundesstaat Kalifornien. Höchste gemessene Temperatur: 56 °C. shutterstock / tobkatrina
Platz 4: Die Stadt El Azizia im Nordwesten Libyens. Knufflige 57 °C wurden hier bereits gemessen.
Platz 3: Erst mal einen Schluck Wasser nehmen, denn jetzt wird's richtig heiss! Wir sehen hier die «Flammenden Berge», dürre, erodierte rote Sandsteinhügel im Nordwesten Chinas. Höchste gemessene Temperatur: 66 °C. shutterstock
Platz 2: 69°C wurden im Jahr 2003 im Outback von Queensland in Australien gemessen.
And the winner is: Die Wüste Dascht e Lut im Iran. Höchste (vom Satelliten aus) gemessene Temperatur: 70,7 °C. Hadi Karimi

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