Schweiz
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Jetzt (leider) vorbei – der Hitzesommer in 4 Grafiken

Dr Summer isch verbi! Mit der Kaltfront verabschiedet sich der Sommer vorerst in die Winterpause. Eine erste Bilanz.



Die Hitze in Zahlen

Die letzten Monate bescherten uns ein Klima wie am Mittelmeer. Genf verzeichnete sagenhafte 32 Hitzetage, an denen das Thermometer die 30-Grad-Marke knackte. Punkto Sommertage (über 25 Grad) ist Lugano mit 86 der Spitzenreiter. 

Infografiken Hitzesommer 2018

grafik: watson / daten: meteoschweiz

Hitzetage im Vergleich zum Jahr 2003

Bild

Hitze hin oder her: Der Sommer 2018 war definitiv kein Jahrhundert-Sommer, wie SRF Meteo schreibt. In Basel und in Locarno sei es im Rekordjahr 2003 satte 1,5 Grad wärmer gewesen als in diesem Jahr. Einzig in Sitten kam 2018 in die Nähe des Wertes von 2003 (-0,4 Grad). Dort wurden am heissesten Tag 36,2 Grad gemessen – der diesjährige Höchstwert. Damit kommt der Sommer 2018 bezüglich Temperaturen aber nicht annähernd in die Nähe des Spitzenwerts von 2003. In Grono im Misox wurden damals 41,5 Grad registriert.

Aaretemperatur

Stefanie swims in the Aare River between Thun and Bern, Switzerland, this Sunday, July 1, 2018. (KEYSTONE/Anthony Anex)

23,8 Grad! Noch nie war die Aare so warm wie diesen Sommer. Bild: KEYSTONE

Die Aare ist für die Berner so heilig wie der Ganges. Nur schlottern mussten sie heuer während des Aareschwumms kaum: Der beliebeste Badefluss der Schweiz knackte heuer die magische 20-Grad-Marke gleich serienweise. Mit 53 Tagen verfehlte die Aare heuer die Rekordmarke von 2003 um nur einen Tag. 

Mit 23,8 Grad ereichte die Aare in Bern zudem einen neuen Allzeit-Rekord! 

Infografiken Hitzesommer 2018

grafik: watson / daten: Bundesamt für Umwelt Abteilung Hydrologie, Stand 28.8

Badi-Eintritte

Schwimmbadeintritte Stadt Zürich Stand 26.8.18

grafik: watson / daten: sportamt stadt zürich

Hunderttausende Schweizer strömten in den letzten Monaten fast täglich in die Badi. Exemplarisch ist die Stadt Zürich: Dort zählte man erstmals in der Geschichte über zwei Millionen Badi-Besucher – und die Saison ist noch nicht vorbei! 

Niederschlagsmenge

Nicht gerade so trocken wie in der Wüste Gobi, aber diesen Sommer ist so wenig Regen gefallen wie selten! In der Ostschweiz fiel teilweise nur ein Drittel der normalen Regenmenge. 

Bild

Das Niederschlagsdefizit in der Schweiz von April bis August 2018. Die Karte zeigt das Verhältnis zur Norm 1981‒2010 in Prozent (Stand 19.08.2018). bild: meteoschweiz

Aletschgletscher schmilzt nach Hitzesommer – Experten warnen

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Video: srf

Wo ist die Hitze am schönsten? In Paris, Amsterdam, London ...

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    Alle Leser-Kommentare
  • Burdleferin 31.08.2018 16:00
    Highlight Highlight Leider? Leider?? Leider???
  • lalalalisa 31.08.2018 11:43
    Highlight Highlight Ach...es war ein summer of love! <3
  • Dario4Play 31.08.2018 09:58
    Highlight Highlight LEIDER???!!!
    Benutzer Bild
    • dorfne 31.08.2018 10:14
      Highlight Highlight Bild 3. Leider oder das Leiden der Tiere diesen Sommer? So machen auch die Gänse, wenn ihnen das Rohr für die Zwangsfütterung in den Hals gesteckt wird, zwecks Produktion der leckeren Fois gras. Oder ist das etwa eine Möwe, die sich an einem verschimmelten Möckli Brot verschluckt hat, das ihr irgendein Idiot zugeworfen hat? Einer von den Idioten, die den (hoffentlich) vergangenen Dürresommer geil fanden?
  • dorfne 31.08.2018 09:46
    Highlight Highlight Ironie: "Leider" ist dieser Sommer vorbei. Schade, jetzt verdursten die Vögel nicht mehr, die Kühe werden nicht mehr notgeschlachtet, weil auf den Wiesen wieder Gras wächst. Wärs doch weiter so "schön" geblieben, dann hätten wir ev. von ferne einen Waldbrand gesehen. Geile action. Und jetzt kommt bald der elende Winter. Am schlimmsten sind Tage, an denen der Schnee nicht nur auf die Berge fällt, wo er hingehört, man will ja Schifahren und Snöben, sondern auch auf die Autobahnen, wo man dann gopferteli wieder im Stau stehen und auf die Schneeräumer warten muss.
    • maxi 31.08.2018 19:27
      Highlight Highlight hitze mit dürre verwechseln ein nogo.... dies wäre auch passiert wenn es so wenig niederschlag gibt und nur 20 grad warm ist.
  • sherpa 31.08.2018 09:29
    Highlight Highlight Von "leider" kann wohl in Anbetracht der Schäden in der Natur, keine Rede sein. Es muss nicht immer nur auf den Menschen und dessen "Annehmlichkeiten" Rücksicht genommen werden, es gibt im Leben Dinge, welche um einiges wichtiger sind, als sich täglich in der Sonne zu rücken, sein Bier zu trinken oder sein Glacé zu schlecken. Es sind Dinge, welch unabdingbar verloren gehen würden, wenn man ihnen keine Sorge trägt und welche unserer aller Fürsorge bedürfen, Dazu gehört ein heißer und langer Sommer sicher nicht dazu.
  • DerSimu 31.08.2018 09:06
    Highlight Highlight Der Sommer war geil!

    Ein übler Nachgeschmack bleibt, weil wir alle wissen, warum es so heiss war und was die längerfristigen Folgen der Ursache sind.
    • dorfne 31.08.2018 10:31
      Highlight Highlight Warum schreiben Sie dann "geil"? Der Nachgeschmack wird sich noch zu ganz anderen Uebelkeiten entwickeln wenns so weiter geht.
      Es zeichnet sich jetzt schon ab, dass die 2000 Watt Gesellschaft nicht kommen wird solange noch Zeit ist und wir mit dem Papier auf dem das Klimaabkommen von Paris steht (von BR Leuthard einst zu einem riesigen Medienhype hochgejubelt) das Feuer für die Cervelatbrätlete entfachen können. Zu mehr taugt es nicht. Die nächste Klimakonferenz kommt aber bestimmt - Zwecks Selbstinszenierung eitler Politiker/Innen. Nichts Anderem.
    • DerSimu 31.08.2018 10:44
      Highlight Highlight Ich hab "geil" geschrieben, weil ich das Wetter genossen habe. Ich mag halt heisse Sommer.

      Aber eben, es wäre mir alles in allem doch lieber, wenn wir ein gesundes Klima hätten.
  • lilie 31.08.2018 09:01
    Highlight Highlight Mich ärgert das ein wenig, dass ständig die Temperaturen mit 2003 verglichen werden und versichert wird, dass es damals heisser war.

    Was aber ist mit den Niederschlägen? Das würde mich mal interessieren. Hat jemand einen Vergleich gefunden?
    • JayCee 31.08.2018 09:09
      Highlight Highlight Du sollst dich weniger ärgern. Ist nicht gesund. Ich wünsche dir noch ein ärgernisfreien Tag!
    • Diavolino666 31.08.2018 09:18
      Highlight Highlight Es war definitiv heisser damals. Vor allem der August hat sich in die Gedächtnisse "eingebrannt"...
    • dorfne 31.08.2018 09:47
      Highlight Highlight Es war nicht die Hitze, es war die Trockenheit.
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Die Wetterrekorde der Schweiz auf einer Karte – gibt's bald einen neuen?

Die Hitzewelle hat die Schweiz zurzeit fest im Griff. Dabei könnten sogar einige nationale Wetterrekorde wackeln. Eine Übersicht über die bestehenden.

Der aktuelle Temperaturrekord stammt aus dem Hitzesommer 2003. Am 11. August 2003 zeigt das Thermometer in Grono (GR) 41.5 Grad Celsius an.

Allerdings hält MeteoSchweiz dazu fest, dass die Messstation Grono damals am sonnigen Hang lag, etwas oberhalb des heutigen Standortes. Unter heutigen Bedingungen hätte man wohl «nur» 40.5 Grad Celsius gemessen.

Was sonst noch für Wetterrekorde in der Schweiz gelten und wo sie aufgestellt wurden, zeigt die folgende Karte:

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