Hat Rebekah Vardy die Frau von Wayne Rooney ausspioniert?
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Krach unter WAGs – warum Frau Rooney Frau Vardy der Spionage bezichtigt
Es ist ein wahrer Amateur-Krimi! In der englischen Fussball-Welt herrscht Krieg zwischen Rooney und Vardy. Allerdings geht es nicht um die Spieler Wayne und Jamie, sondern um deren Frauen Coleen und Rebekah.
Der Verdacht
Wie die meisten Boulevard-Medien hat auch die englische «Sun» ihre anonymen Quellen für pikante News. So kamen in den letzten Jahren immer wieder private Details über Wayne Rooney, seine Frau Coleen und deren Familie ans Licht.
Das machte Coleen stutzig, denn diese Informationen waren nur über ihren privaten Instagram-Account auffindbar. Irgendjemand aus ihrem näheren Umfeld spionierte sie also aus. Bald hatte sie einen Verdacht – Rebekah Vardy –, sie musste ihn nur noch bestätigen.
Es wäre nicht das erste Mal, dass es zwischen den Rooneys und den Vardys wegen Rebekah zu Unstimmigkeiten käme. Bei der EM 2016 wies Wayne Teamkollege Jamie angeblich zurecht, weil er befürchtete, die Instagram-Posts von der mitgereisten Rebekah könnten für die Mannschaft zu einer Ablenkung werden.
Wayne Rooney im Gespräch mit Jamie Vardy an der EM 2016.
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Die Ermittlung
Wie soll Coleen Rooney nun aber beweisen, dass sie von einer Freundin ausspioniert wird? Die 33-Jährige hat sicher genügend Krimis gesehen, dass sie weiss: Sie braucht wasserdichte Beweise.
Also blockt sie alle ihre Freundinnen und Freunde auf ihrem privaten Instagram-Account, sodass niemand mehr ihre Posts und Storys sehen kann. Niemand ausser Rebekah Vardy. Und dann postet sie diverse Dinge und schaut, ob die Themen den Weg zur «Sun» finden.
Das tun sie. Beispielsweise diese drei Storys:
Nun hat Coleen also ihre Beweise. Zeit für ...
Die Beschuldigung
Mit Posts in den sozialen Netzwerken auf ihren öffentlichen Profilen lässt Coleen Rooney am späten Mittwochabend die Bombe platzen. Es sei eine jahrelange Last in ihrem Leben gewesen, aber nun sei sie dem endlich auf den Grund gegangen. Die Posts verbreiten sich in Windeseile.
Die Spielerfrau erklärt, wie sie vorgegangen ist und warum sie das getan hat. Sie habe Screenshots von allen Storys gemacht, um zu beweisen, dass nur eine Person sie gesehen hat: «Es ist ... Rebekah Vardys Account.»
Die Verteidigung
Die Vorwürfe lässt Rebekah Vardy natürlich nicht einfach so auf sich sitzen. Auch sie reagiert mit einem langen Post auf Twitter.
Sie weist die Anschuldigungen von sich und kritisiert Rooney: «Ich wünschte, du hättest mich angerufen und mich direkt angesprochen. Ich habe nie mit irgendjemandem über dich geredet, das werden dir diverse Journalisten bestätigen können.»
Wenn Coleen geglaubt habe, dass diese Dinge passieren, wäre Vardy nach eigenen Angaben bereit gewesen, das Passwort auf ihrem eigenen Account zu ändern und zu schauen, ob es weiterhin passiert. Denn: «Über die Jahre hatten verschiedene Leute Zugriff auf meinen Instagram-Account. Erst letzte Woche habe ich gemerkt, dass ich Leuten folge, die ich gar nicht kenne, denen ich nie gefolgt wäre.»
Überhaupt hätte Rebekah gar keinen Grund gehabt, die Geschichten irgendwem zu stecken, denn sie habe «das Geld nicht nötig». Sie sei schockiert, dass sie sich überhaupt gegen solche Vorwürfe wehren müsse und «extrem enttäuscht, dass du das gemacht hast, insbesondere jetzt wo ich hochschwanger bin.»
Die Reaktionen
Natürlich lassen bei solchen Geschichten auch die Reaktionen nicht lange auf sich warten. Eine nicht vollständige Auswahl.
Dieser User findet, dass Coleen die neue Interpol-Chefin werden soll.
Ein weiterer weist darauf hin, dass ihr Wikipedia-Eintrag längst angepasst wurde.
Ein Scooby-Doo-Meme darf natürlich auch nicht fehlen.
Dieser Herr findet, Coleen solle doch bitte den Brexit für Grossbritannien verhandeln.
Aus «True Detective» wird Roo Detective.
«Wir wollen nur reden, Jamie ...»
Natürlich darf auch ein VAR-Witz nicht fehlen.
Jamie schreibt Wayne: «Zwischen uns ist alles okay, oder?»
«Natürlich, lass sie einfach machen.»
«Tolle Sache.»
«Ich bin Veganer, aber ich bin hier wegen diesem BEEF»
Für immer unvergessen! Diese Sportler gibt's als Statue
Obwohl immer noch aktiv wird Rafael Nadal vor dem French Open 2021 in Paris als Statue verewigt. Das Ding ist sechs Meter gross, wurde komplett aus Metall und zu Ehren seiner (bislang) 13 Roland-Garros-Titel gefertigt.
Seit 2007 gibt's Roger Federer bereits als Statue. Der Chinese Chen Haiyan modellierte den Tennis-Maestro damals als Terracotta-Krieger mit Racket in der Hand. imago images
Wieso hatte er denn noch keine Statue?! Egal, seit 2019 hat uach Zlatan Ibrahimovic eine. Das überdimensionale Ding steht in Ibras Heimatstadt Malmö. AP / Johan Nilsson
Seit März 2019 steht auf der Legends Plaza vor dem Dignity Health Sports Park der Los Angeles Galaxy eine Statue von David Beckham. AP/FR170512 AP / Ringo H.W. Chiu
Die ägyptische Künstlerin Mai Abdel Allah hat Liverpool-Superstar Mohamed Salah mit dieser Statue, die im November 2018 eingeweiht wurde, einen Bärendienst erwiesen. AP/AP / Ayman Aref
Grosse Ehre für Christiano Ronaldo: Ende März 2017 wird der Flughafen von Madeira nach dem portugiesischen Star-Fussballer umbenannt. Aufgestellt wird auch eine Büste von CR7, die wegen ihrer Hässlichkeit für grosses Aufsehen sorgt. AP/AP / Armando Franca
Ebenfalls auf Madeira steht eine weitere Statue von CR7 – vor dem ihm gewidmeten Museum. AP/AP / Armando Franca
Ja, noch eine! Seit 2014 steht Cristiano Ronaldos Konterfei auf Madeira. Besonders auffällig ... ihr seht's ja selber. EPA LUSA / JOSE SENA GOULAO
Auch Lionel Messi gibt's als Statue. Sie wurde Ende Juni 2016 auf der Promenade Paseo de la Gloria in Buenos Aires enthüllt und steht dort neben weiteren argentinischen Sportgrössen wie dem fünfmaligen Formel-1-Weltmeister Juan Manuel Fangio, Basketball-Superstar Emanuel Ginobili und der ehemaligen Tennisspielerin Gabriela Sabatini. AP / VICTOR R. CAIVANO
Die Los Angeles Lakers enthüllen Mitte März 2017 vor dem Staples Center eine 2,74 m grosse und 544 kg schwere Bronze-Statue ihres früheren Starspielers. AP/AP / Mark J. Terrill
Goalie-Legende Martin Brodeur wurde von den New Jersey Devils für die drei Stanley-Cup-Siege als Statue verewigt.
Die berühmteste Schweizer Sport-Statue: An Chad Silver wird seit 2005 vor dem Zürcher Hallenstadion erinnert. KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA BELLA
Keine Statue, aber eine Holzskulptur von Didier Cuche gibt's in seinem Heimatdorf Le Paquier.
Noch eine Skifahrer-Skulptur: Die Hermann-Maier-Statue steht in Flachau.
Formel-1-Legende Ayrton Senna sitzt in einem Park in Imola, dem Ort seines tödlichen Unfalls.
Die kontroverse Statue von Zinédine Zidanes Kopfstoss gegen Marco Materazzi steht nach zwei Umplatzierungen jetzt im Arab Museum of Modern Art in Doha. EPA / STR
Diego Maradona im Boca Juniors Museum in Buenos Aires. AP / DANIEL LUNA
David Beckham in Silber für H&M in London – natürlich in Unterwäsche.
Die Statue von Sir Alex Ferguson steht natürlich vor dem Old Trafford in Manchester. AP PA / Martin Rickett
Sir Bobby Charlton, George Best und Denis Law sind auch dort zu finden.
Arsenal-Legende Dennis Bergkamp gibt's vor dem Emirates Stadium in London zu bestaunen. EPA / FACUNDO ARRIZABALAGA
Ganz in der Nähe kniet Thierry Henry.
Carlos Valderama hat es sich in einem Park von Bogota gemütlich gemacht.
Sir Bobby Moore posiert vor dem Wembley Stadium. AP / Tom Hevezi
Celtic-Legende Jimmy Johnstone steht vor dem Celtic-Park in Glasgow.
Auch in den USA sind Statuen überaus beliebt: Michael Jordan setzt vor dem United Center in Chicago zum Dunk an.
Michael «Magic» Johnson lächelt vor dem Staples Center von Los Angeles die Besucher an.
Die Utah-Jazz-Legenden John Stockton und Karl Malone sind auch in Edelmetall unzertrennlich.
Kareem Abdul-Jabbar steht vor dem Staples Center in Los Angeles.
Wayne Gretzky stemmt den Stanley Cup natürlich in Edmonton.
Bobby Orrs legendärer Flug-Jubel ist in Boston verewigt worden.
Mario Lemieux spricht vor seinem Abbild in Pittsburgh. AP / Keith Srakocic
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