Schweizer sind wenig mobil und hängen am Wohnort – sagt eine Umfrage
Die Schweizer Wohnbevölkerung zeigt sich mit ihrem Wohnort fest verwurzelt und zieht selten um. Dies ist ein Fazit einer Umfrage der Swiss Life bei über 3000 Personen im Alter zwischen 18 und 75 Jahren vom vergangenen Mai.
Knapp 60 Prozent der Wohneigentümer und 25 Prozent der Mietenden leben bereits seit zehn oder mehr Jahren in ihrem derzeitigen Zuhause, begründet die Swiss Life ihre Einschätzung. Die Bevölkerung ziehe jedoch nicht nur selten um, sondern sei auch geografisch wenig mobil.
Knapp ein Drittel der Umfrageteilnehmer sei beim letzten Umzug in der gleichen Gemeinde geblieben und nur 20 Prozent hätten den Kanton gewechselt. Die durchschnittliche Umzugsdistanz liegt bei 13 Kilometern, wobei die Hälfte aller Umzüge innerhalb eines Radius von weniger als 5 Kilometern stattfand.
Dass die günstige Mobilität das Pendeln fördert, ist keine neue Erkenntnis. Gemäss der Studie hat denn auch die Länge des Arbeitsweges keinen Einfluss auf die Umzugswahrscheinlichkeit. Die Schweizer seien eher bereit zu pendeln, als umzuziehen.
Weiter ergab die am Donnerstag veröffentlichte Studie, dass über ein Drittel der Befragten mit ihrer aktuellen Wohnsituation vollkommen zufrieden sind und dass von diesen die Mehrheit zu den Wohneigentümern gehört. Zu den 15 Prozent mässig bis gar nicht Zufriedenen gehören mehrheitlich Mietende. Von den Mietern befinden sich allerdings lediglich gut 20 Prozent aktiv auf der Suche nach Wohneigentum, was sich zu einem guten Teil mit den finanziellen Möglichkeiten erklären lassen dürfte. (aeg/sda/awp)
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