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Australien setzt sich weiter für seine beiden in Indonesien zum Tode verurteilten Bürger ein 

07.04.2015, 06:3107.04.2015, 08:41

Die australische Regierung kämpft weiter um ihre beiden in Indonesien zum Tode verurteilten Staatsbürger. Das betonte Aussenministerin Julie Bishop am Montagabend in einer Stellungnahme. Zuvor hatte ein Gericht den jüngsten Antrag der beiden Männer auf Prüfung des Falls abgeschmettert. Die australische Regierung sei enttäuscht, teilte Bishop mit.

Das Schicksal von Myuran Sukumaran (links) und Andrew Chan ist weiter ungewiss. 
Das Schicksal von Myuran Sukumaran (links) und Andrew Chan ist weiter ungewiss. Bild: MADE NAGI/EPA/KEYSTONE

Die wegen Drogenschmuggels 2006 zum Tode verurteilten Myuran Sukumaran und Andrew Chan hätten sich völlig gewandelt. Bishop rief Indonesiens Präsidenten Joko Widodo auf, das Gnadengesuch der beiden erneut in Betracht zu prüfen.

Widodo hatte das bereits abgelehnt. Anwälte der Australier argumentierten vor Gericht, der Präsident habe nicht alle Umstände ausreichend berücksichtigt. Die Richter beschieden am Montag, sie hätten keine Handhabe, den Umgang des Präsidenten mit Gnadengesuchen zu beurteilen.

Der australische Anwalt Michael O'Connell kündigte im Radio den Gang vor das höchste indonesische Gericht an. (feb/sda/dpa)

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