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DETROIT, MI - JUNE 10: American flags wave outside the General Motors world headquarters building as the annual shareholders meeting takes place June 10, 2014 in Detroit, Michigan. The meeting comes as 85 federal lawsuits against GM alleging economic losses from ignition-switch defects will be consolidated.   Bill Pugliano/Getty Images/AFP
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Das Hauptquartier von General Motors in Detroit. Bild: GETTY IMAGES NORTH AMERICA

3,2 Millionen Autos zurückgerufen

Bereits 13 Tote wegen Konstruktionsfehler an Autos von General Motors

Wegen Problemen mit den Zündschlössern ruft der US-Autobauer General Motors weitere 3,2 Millionen Autos zurück. Zusätzlich werden wegen anderer Probleme knapp 166'000 Fahrzeuge in die Werkstätten zurückgerufen, wie GM am Montag mitteilte. Die verschiedenen Rückrufaktionen im laufenden Quartal würden das Unternehmen insgesamt 700 Millionen Dollar kosten, hiess es.

Mit dem Konstruktionsmangel werden laut GM mehr als 50 Unfälle mit insgesamt 13 Toten in Verbindung gebracht. Konsumentenschützer vermuten deutlich höhere Opferzahlen.

General Motors hatte bereits im Februar und März 2,6 Millionen Autos aus den Jahren 2003 bis 2011 zurückgerufen, weil die Zündschlösser während der Fahrt in die Aus-Position springen und so neben dem Motor auch die Elektronik ausschalten können. Dies kann etwa dazu führen, dass sich Airbags bei Unfällen nicht öffnen.

Geldbusse von 35 Millionen Dollar

Dem Unternehmen wird vorgeworfen, die Lösung des Problems verschleppt zu haben. Offenbar hatten Ingenieure bereits ab dem Jahr 2001 Kenntnis von den defekten Zündschlössern.

Im vergangenen Monat akzeptierte GM wegen der verspäteten Rückrufe die Zahlung einer Geldbusse von 35 Millionen Dollar an die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA. Auch der Kongress und das Justizministerium untersuchen derzeit das Vorgehen des grössten Autokonzerns der USA. Auf das Unternehmen könnten Schadenersatzforderungen in Milliardenhöhe zukommen. (lhr/sda/afp)



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