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Ab Montag verkehren Busse und Trams im Breitenrain wieder normal

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Bild: KEYSTONE/Peter Klaunzer

Ab Montag verkehren Busse und Trams im Breitenrain wieder normal

Die Anwohnerinnen und Anwohner im Breitenrainquartier freuen sich und feierten ausgiebig: Der Baulärm ist vorbei. Ab Montag sind der Breitenrainplatz und die Rodtmattstrasse wieder befahrbar.
19.09.2022, 06:1019.09.2022, 06:10
Anissa Dennenmoser / ch media
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Während zehn Wochen wurde gebaut, jetzt ist die Intensivbauphase um die Baustelle «Dr Nöi Breitsch» beendet. Für die Menschen des Quartiers bedeutet dies eine grosse Erleichterung. Denn die Sanierung der 1,6 kilometerlangen Strasse, die auch neue Tramgleise und Haltestellen beinhaltet, belastete die Bevölkerung. Das Quartier war nur schwer zugänglich und der Baulärm stark präsent. Am Breitschplatzfest hat das Quartier die Wiedereröffnung gefeiert – die Anwohnenden sind erleichtert.

Robert Rottermann, Vize-Präsident des Breitsch-Träff, blickt auf die Intensivbauphase zurück. Natürlich sei es oftmals belastend gewesen. «Der Lärm ging einem schon auf den Wecker.» Aber er hat auch eine positive Erfahrung gemacht: «Wir bewunderten, mit welcher Effizienz alles gemanaged wurde und wie sorgfältig gearbeitet wurde.» Der Zugang habe immer geklappt.

Der Breitsch-Träff habe versucht die Situation auf die leichte Schulter zu nehmen. «Wir haben unser Kaffee auf der Baustelle gemacht: Wir sind oft einfach raus, haben unsere Tische und Stühle in den Baustellenbereich gestellt.» Dabei haben sie auch die Schranken wegräumen müssen. Es habe auch Leute gegeben, die sich Sorgen machten, weil es nicht erlaubt war. «Aber andere fanden es lustig und begrüssten es.»

Der Weg zum Breitsch-Träff: «Ein lustiges Quiz»

Trotzdem stellte die Baustelle das Treff vor Herausforderungen: «Jeden Tag war es ein neues, lustiges Quiz, herauszufinden, wie man hinkommt.» Aber genau deshalb seien weniger Leute gekommen, so Rottermann. «Weil sie sich gehindert fühlten, der Zugang war stark erschwert.»

Er schätze, wie gut man informiert worden sei und wie zuvorkommend all die Leute gewesen seien: Bauarbeiter und das Management. «Man fühlte sich immer ernstgenommen.»

Jetzt ist der Platz wieder da. Auch der Breitsch-Träff war am Sonntag beim Einweihungsfest auf dem Breitenrainplatz dabei. Man wolle einfach feiern, dass endlich Ruhe ist und dass man wieder vernünftig zum Breitsch-Träff komme.

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