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Izumi Noguchis letztes Bild.
Izumi Noguchis letztes Bild.Bild: AP/Kyodo News
Vulkanausbruch in Japan

Sein allerletztes Bild

Ein atemberaubendes Bild – im wahrsten Sinne des Wortes – schoss der japanische Wanderer Izumi Noguchi beim Vulkanausbruch auf dem Berg Ontake. Danach wurde auch er Opfer der Naturkatastrophe.
03.10.2014, 16:2403.10.2014, 16:40

Da war die Aschenwolke noch etwas entfernt, doch anschliessend sollte es Steinbrocken hageln. Hunderte Wanderer, die vom Gipfel des Ontake aus die spektakuläre Aussicht zum Herbstanfang geniessen wollten, waren am vergangenen Samstag von dem plötzlichen Asche- und Steinregen überrascht worden. Unter ihnen auch der 59-jährige Izumi Noguchi. Er zückte beim Anblick der Aschewolke seine Kamera und schoss Bilder.

 Izumi Noguchi vor der Katastrophe auf dem Gipfel des Ontake.
 Izumi Noguchi vor der Katastrophe auf dem Gipfel des Ontake.Bild: AP/Kyodo News

Danach wurde auch er Opfer des Vulkanausbruchs. Seine Frau, Hiromi, entdeckte die Aufnahme in der Kamera ihres Mannes und stellte sie der Bildagentur Kyodo News zur Verfügung. Viele der 47 Toten wurden durch Felssteine erschlagen, die der Vulkan durch die Luft geschleudert hatte. Am Freitag fehlte noch immer von 16 Wanderern jede Spur. Wegen schlechten Wetters musste die Suche erneut verschoben werden. 

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Spätere Luftaufnahmen zeigten, dass die Steinbrocken auch das Dach dieser Berghütte durchschlugen, in die sich vermutlich Wanderer geflüchtet hatten. Auch dieses Bild machte Izumi Noguchi kurz vor seinem Tod.
Spätere Luftaufnahmen zeigten, dass die Steinbrocken auch das Dach dieser Berghütte durchschlugen, in die sich vermutlich Wanderer geflüchtet hatten. Auch dieses Bild machte Izumi Noguchi kurz vor seinem Tod.Bild: AP/Kyodo News

(whr/sda)

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