Blogs
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
A Whatsapp App logo is seen behind a Samsung Galaxy S4 phone that is logged on to Facebook in the central Bosnian town of Zenica, February 20, 2014. Facebook Inc will buy fast-growing mobile-messaging startup WhatsApp for $19 billion in cash and stock in a landmark deal that places the world's largest social network closer to the heart of mobile communications and may bring younger users into the fold. REUTERS/Dado Ruvic (BOSNIA AND HERZEGOVINA - Tags: BUSINESS)

200 Millionen männliche WhatsApp-Nutzer wurden bereits von W.I.F.E. ausspioniert. Bild: Reuters

DER Enthüller

Der Enthüller

WhatsApp-Sicherheitslücke: Spyware W.I.F.E. filtert sensible Daten



buzz orlger

Santa Clara (den) – Seit Samstag steht fest: Der Nachrichtendienst WhatsApp kämpft mit einer massiven Sicherheitslücke. Ein neues, bösartiges Hacker-Programm namens W.I.F.E. (Weibliche, intelligente, furchteinflössende Ehefrau) greift heimlich auf Daten zu und spioniert die Nutzer aus. Gefährdet sind vor allem männliche User, die ihr Handy unachtsam in der Wohnung liegen lassen. Dabei ist es völlig egal, ob WhatsApp auf einem iOS- oder Android-Gerät installiert wurde, denn W.I.F.E. ist lernfähig und findet sich auf beiden Systemen zurecht.   

Gemäss Phillip Tyson vom Techblog Phone-World.com ist W.I.F.E. extrem gefährlich und unberechenbar. «In harmlosen Fällen löscht das Programm Nachrichten sowie heisse Nacktbilder. Einige User berichten jedoch davon, dass W.I.F.E. in ihrem Namen aggressive Mitteilungen wie ‹Lass die Finger von meinem Kerl du billige Schlampe› verschickt habe. W.I.F.E. mischt sich ausserdem in die Freizeitgestaltung von Männern ein, annulliert eigenständig Termine oder tritt aus Gruppen wie ‹Scheiss drauf (Malle ist nur einmal im Jahr)› aus.» Gemäss Schätzungen sind weltweit mehr als 200 Millionen männliche WhatsApp-User von W.I.F.E. betroffen. 

Eine Frau twittert im SBB-Zug von Zuerich nach Bern ueber ihr Handy, aufgenommen am 7. Februar 2013.(KEYSTONE/Gaetan Bally)

So stellen sich Fotografen W.I.F.E. vor. Techblogger Phillip Tyson vermutet jedoch, dass das Programm um einiges hässlicher sei. Symbolbild: KEYSTONE

Haus verloren wegen W.I.F.E.

Experten klären derweil ab, wie es überhaupt zum Debakel kommen konnte. «Wenigstens wurde die Sicherheitslücke erst entdeckt, nachdem uns Facebook schon mal vier Milliarden Cash überwiesen hatte. Aber peinlich ist das Ganze trotzdem», so ein Entwickler, der wegen W.I.F.E. am Sonntag sein Haus verlor und seither bei einer 19-jährigen Sportstudentin wohnen muss. Er ist mit seinem Schicksal nicht allein. Auch Politiker klagen, dass das Programm sensible Daten ausspioniert habe. «Diese Sicherheitslücke hat mein aussereheliches Sexleben total zerstört», bringt es ein deutscher Bundestagsabgeordneter auf den Punkt. 

Wie man sich genau vor W.I.F.E. schützen kann, ist zur Zeit noch unklar. Phillip Tyson von Phone-World.com empfiehlt den Umstieg von WhatsApp auf Snapchat. «Das ist allerdings nur eine vorübergehende Lösung. Wir müssen davon ausgehen, dass W.I.F.E. cleverer ist als angenommen und auch diese Applikation früher oder später knacken wird.»

Der Enthüller

Hart recherchierte Fakten, fundierte Kritik und realistische Analysen? Die gibt es anderswo. Chefredaktor Buzz Orgler und sein Praktikant Pavel Kulicka decken auf, was keiner wissen will. Ob Berichte über einen Schwangerschaftstest fürs iPhone oder mit Zwiebeln verunreinigte Kebabs, die beiden gescheiterten Journalisten sind sich für keine Schlagzeile zu schade. Und schneller als die Wahrheit sind sie noch dazu. 

www.der-enthüller.ch
Der Enthüller auf Facebook
Der Enthüller auf Twitter

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3

Der Enthüller

Millionen Männer können aufatmen: Masturbation macht (vermutlich) doch nicht blind

Zürich (den). Generationen von (meist männlichen) Teenagern litten jeweils an Angstzuständen, sobald sie sich unter der Gürtellinie unsittlich berührten. Denn bisher ist die Forschung davon ausgegangen, dass Masturbation blind macht und im Extremfall auch einen krummen Rücken verursachen kann. «Diese Studien stammen aus dem Jahr 1745 vom österreichischen Arzt Johann Hölzel. Er kam anhand einer Untersuchung an vier blinden Knaben zum Schluss, dass nur ein ausgeprägtes …

Artikel lesen
Link zum Artikel