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Eine Erkältung machte Iniesta während des Spiels schwer zu schaffen. Bild: AFP

Der Enthüller

WM-Auftakt vergeigt: Spanien hofft nun auf die Rückrunde

Rio (den). Die Sensation ist perfekt: Titelverteidiger Spanien hat auch das zweite Spiel seiner Gruppe verloren und steht in der Tabelle weiterhin mit null Punkten als Schlusslicht da. «Man darf diese Niederlagen nicht zu ernst nehmen», sagt Juan Gonzales, Trainer der Spanier. «Wir haben uns in den ersten Spielen zurückgehalten, um nicht arrogant zu wirken. Trotzdem haben wir natürlich auf knappe Siege gehofft. Aber es nützt uns nun nichts, den Kopf in den Sand zu stecken. Wir müssen diese Spiele analysieren und unsere Lehren daraus ziehen. In einer Woche beginnt die Rückrunde, da müssen wir parat sein, wenn wir den Titel noch gewinnen wollen.»

Für Andrés Iniesta ist klar, warum seine Mannschaft die ersten Spiele verloren hat. «Unser Pech war sicherlich, dass wir gleich zu Beginn zwei Mal auswärts antreten mussten», so der Innenverteidiger. «Die nächsten Partien werden Heimspiele in Barcelona und Madrid sein. Da können wir auf unsere Fans hoffen und gegen Holland und Chile mit Sicherheit gewinnen. Die Mannschaft und der Trainer glauben nach wie vor fest an die Titelverteidigung.»

The entrance area of Home of FIFA on Zuerichberg hill, pictured on July 17, 2013, in Zurich, Switzerland. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Der Eingangsbereich des Home of FIFA auf dem Zuerichberg, aufgenommen am 17. Juli 2013 in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Noch haben die Spanier die Hoffnung auf den Pokal nicht aufgegeben. Bild: KEYSTONE

Experten skeptisch

Auch die spanischen Fans sind sicher, dass sich alles noch zum Guten wenden wird. «Wir konnten uns auf Grund der angespannten Wirtschaftslage keine Tickets für die Auswärtsspiele in Brasilien kaufen», so der Katalane Davide Gomez. «Aber für die Heimspiele sind wir gewappnet, obwohl noch keine Tickets im Verkauf sind. Ich hoffe, die kommen bald.» Sogar der neue spanische König Felipe glaubt weiterhin an die Furia Roja: «Wenn ich etwas von meinem Vater Juan Carlos gelernt habe, dann dass man sich nicht mit einem toten Elefanten ablichten lassen soll. Moment, was war die Frage? Ah, ja, Weltmeisterschaft. Das habe ich gar nicht verfolgt, ich habe ein Land zu regieren. Doch wenn ich den Prognosen vor der WM glauben kann, dominieren meine Jungs das Turnier. Ich schaue mir dann den Final zwischen Spanien und Portugal an. Das wird ein Knaller.»

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  • 20%Ja, logo. Spanien wird in der Rückrunde noch alles zum Guten wenden.
  • 17%Nee. Wenn Cristiano Ronaldo weiterhin spielt wie ein 9-Jähriger mit Forrest-Gump-Beinschienen, wird das nichts mehr.
  • 32%Hm, ich hoffe, der Iran wird Weltmeister. Dann haben wir nach dem Final nicht wieder ein beschissenes Hupkonzert.
  • 27%Scholloolo!! Deutschland!!! Scheutschland! ... Was'los? ... Bier!!! Alleeeee, alleeeeee, allee, allee, allee, viele Bäume, eine Strasse, ja, das ist eine allee!!

Doch nicht alle sind davon überzeugt, dass Spanien die Wende noch schaffen kann. Vom Enthüller auf die Chancen der Spanier in der Rückrunde angesprochen, entgegnete der SRF-Experte Matthias Püppi: «Spanien schafft ein Comeback in der Rückrunde? Wer hat Ihnen denn diesen Schwachsinn erzählt!» Interpretiert man Püppis Aussage richtig, glaubt er nicht an das von den Spaniern erhoffte Wunder von Rio.

Der Enthüller

Hart recherchierte Fakten, fundierte Kritik und realistische Analysen? Die gibt es anderswo. Chefredaktor Buzz Orgler und sein Praktikant Pavel Kulicka decken auf, was keiner wissen will. Ob Berichte über einen Schwangerschaftstest fürs iPhone oder mit Zwiebeln verunreinigte Kebabs, die beiden gescheiterten Journalisten sind sich für keine satirische Schlagzeile zu schade. Und schneller als die Wahrheit sind sie noch dazu. Warnung: Bevor Sie sich jetzt in den Kommentarspalten über diesen Text aufregen: Es handelt sich um Satire. Ist nicht echt. Alles erfunden. Aber Sie haben den ganzen Text und vor allem diese Box wahrscheinlich eh nicht gelesen, sondern sind vom Titel und der ersten Zeile direkt in die Kommentarspalte gehüpft. Nun denn ...

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Der Enthüller

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