DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

«In Euro oder Schweizer Franken?» Im Ausland hast du beim Bezahlen mit Kreditkarte die Wahl. Bild: KEYSTONE

Money Matter

«Soll ich in den Ferien in der lokalen Währung oder in Schweizer Franken bezahlen?»

Emma (27): «Ich fahre nächste Woche in die Ferien nach Frankreich. Soll ich mit Kreditkarte in der lokalen Währung oder in Schweizer Franken bezahlen?»

Frédéric Papp / Comparis



Liebe Emma

Ich war kürzlich in Italien und bezahlte dort eine Hotelrechnung mit meiner Mastercard. Der Rezeptionist fragte: Wollen Sie in Euro oder Franken bezahlen? Auf den ersten Blick war ich versucht, in Schweizer Franken zu bezahlen. Der Vorteil: Man sieht sofort in Franken und Rappen, wieviel die Hotelübernachtung kostete. Doch ich zahlte dennoch in der Lokalwährung, also Euro. Weshalb?

Erfahrungsgemäss kostet die Transaktion in der Währung der Kreditkarte deutlich mehr als in der Lokalwährung. Die Gebühren können bis doppelt so hoch ausfallen. Noch teurer wird es, wenn dein Kreditkartenanbieter auch für Zahlung im Ausland in Schweizer Franken eine Bearbeitungsgebühr verlangt.

Lass dich also nicht vom Händler vor Ort drängeln, die Zahlung in Schweizer Franken zu tätigen. Die Provision des Händlers ist in der Regel höher, wenn die Transaktion in Schweizer Franken anstatt in der Lokalwährung erfolgt.

Es gibt günstigere Zahlungsmittel

Es gibt auch noch andere und günstigere Zahlungsmittel als die Kreditkarte, um im Ausland zu bezahlen. Die EC-Karte ist dem Maestro-Netzwerk angeschlossen. Hier beträgt die Bearbeitungsgebühr in der Regel 1.50 Franken pro Transaktion. Kreditkartenanbieter verlangen zwischen 1,2 bis 2 Prozent pro Transaktion. Je nach Betragshöhe lohnt es sich, die EC-Karte oder die Kreditkarte einzusetzen.

Contentpartnerschaft mit Comparis.ch

Dieser Blog ist eine Contentpartnerschaft mit Comparis.ch. Die Fragen in dieser Rubrik wurden dem Kundencenter von Comparis gestellt und von Experten beantwortet. Die Antworten werden als Ratgeber in dieser Rubrik veröffentlicht. Es handelt sich nicht um bezahlten Inhalt. (red)

Es sind auch sogenannte Prepaid-Karten im Umlauf. Ein bekannter Anbieter ist Revolut. Bei diesem Anbieter fallen keine Bearbeitungsgebühren an. Wechselkurszuschläge und Bargeldbezüge sind bis zu einer bestimmten Betragshöhe kostenlos. Allerdings: Die Revolut-Karte muss aktiv aufgeladen werden und Autovermieter können sie ablehnen, weil es sich nicht um eine echte Kreditkarte handelt.

Bares nie mit Kreditkarte ziehen

Noch einen Tipp zum Abschluss: Beziehe Bargeld im Ausland keinesfalls mit der Kreditkarte am Bankomaten. Die Gebühren sind horrend hoch. Versuche stattdessen Schweizer Franken in Euro vor Ort zu wechseln oder benutze deine Maestro-Karte. Hier fallen zwar auch Gebühren an, aber du fährst immer noch deutlich günstiger als wenn du die Kreditkarte zückst.

Viele Grüsse von Comparis.ch

«Wo finde ich jetzt dieses internet.ch?» – Eltern und Technik

Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

Das könnte dich auch interessieren:

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Schweiz gedenkt der über 9000 Corona-Todesopfern

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das Beste nach den Ferien? Unsere Ferienfotos

So manipulieren Karten unser Kaufverhalten

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Money Matter

«Darf meine Krankenkasse eine Kostenübernahme einer OP verweigern?»

Heidi (40): «Darf meine Krankenkasse die Kostengutsprache für eine Knie-Operation mit der Begründung verweigern, sie habe keinen Vertrag mit diesem Spital?»

Liebe Heidi

Ist deine Knie-Operation nicht dringend notwendig? Dann kann es aktuell sein, dass du kurz vor der OP informiert wirst, dass sie wegen Corona und der damit verbundenen hohen Auslastung der Spitäler verschoben werden muss. Was die Kostengutsprache für deine Knie-OP generell betrifft, müssen wir darüber hinaus zwischen Grund- und Zusatzversicherung unterscheiden.

Operiert dein Arzt in einem Spital, das auf der Spitalliste deines Wohnkantons steht, bezahlt die Krankenkasse 45 Prozent des …

Artikel lesen
Link zum Artikel