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Kennst du die häufigsten Fehler bei Kindersitzen?

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Bild: öamtc/stephan Huger
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Kennst du die häufigsten Fehler bei Kindersitzen?

Stellst du den Sicherheitsgurt bei deinem Kind jeweils richtig ein? Jedes zweite Kinderrückhaltesystem wird nämlich fehlerhaft angewendet, bei jedem dritten sind die Defizite gravierend. Auf diese Punkte solltest du achten.
06.05.2026, 12:0406.05.2026, 14:22
Mobilitätsteam TCS
Mobilitätsteam TCS

Alle Eltern wissen das: Babys und Kinder müssen während der Fahrt im Auto richtig und altersgerecht gesichert werden. Kinder unter 12 Jahren müssen im Auto in einem speziellen Kindersitz sitzen, sofern sie kleiner als 150 Zentimeter sind. Kinder, die grösser sind als 150 Zentimeter, und Kinder, die älter sind als 12 Jahre, müssen mit dem vorhandenen Sicherheitsgurt angebunden sein. So weit, so gut.

Falsch gesichert

Nun kommt das Aber. Untersuchungen haben ergeben, dass Kinder zu oft nicht richtig im Kindersitz gesichert werden. Der mit Abstand häufigste Fehler betrifft das Einstellen des Sicherheitsgurts. Insbesondere bei der Erhöhung eines Kindersitzes ohne Rückenlehne wird in der Mehrheit der Fälle ein falscher Gurtverlauf festgelegt. Zudem werden auf Schulterhöhe verlaufende Gurte oftmals falsch eingestellt oder die Gurte verlaufen verdreht.

Achte deshalb auf diese wichtigen Punkte:

  • Der Kindersitz muss immer wieder auf die aktuelle Körpergrösse eingestellt werden.
  • Platziere den Kindersitz möglichst auf dem Rücksitz.
  • Ein- und Ausstieg sind am sichersten auf der dem Strassenrand zugewandten Seite.
  • Beim Einbau die Bedienungsanleitung des Kindersitzes und die Anweisungen des Fahrzeugherstellers befolgen.
  • Der Kindersitz muss fest mit dem Fahrzeug verbunden sein. Zieht den Sicherheitsgurt straff an, sodass er ohne Spielraum am Körper des Kindes anliegt. Dicke Jacken öffnen oder ausziehen, sonst ist die Schutzwirkung reduziert (das sollten übrigens auch die Erwachsenen bei ihrem Anschnallen tun).
  • Sitzerhöhungen mit Rückenlehne bieten mehr Sicherheit und Komfort als solche ohne Rückenlehne.
  • Gurtverlauf und Kopfabstützung dem wachsenden Kind anpassen. Kinder dürfen unabhängig von ihrem Alter grundsätzlich auch auf dem Beifahrersitz mitgeführt werden.
  • Sind Airbags vorhanden, dürfen aber nach hinten gerichtete Sitze nur dann verwendet werden, wenn der Frontairbag für die Beifahrerseite deaktiviert ist.

Auch für kurze Fahrstrecken

Das korrekte Sichern von Kindern im Auto reduziert das Risiko schwerer Verletzungen und sogar den Tod im Falle eines Unfalls erheblich. Stellt sicher, dass eure Kinder immer sicher angeschnallt sind, egal wie kurz die Fahrstrecke ist. Und für Freunde, Götti oder Gotte und Familienangehörige, die eventuell ihr Auto nicht entsprechend ausgerüstet haben, noch der Hinweis: Das Mitführen eines nicht gesicherten Kindes unter 12 Jahren wird mit 60 Franken gebüsst. Es geht aber nicht um die Busse, sondern um das Leben des Kindes.

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Dieser Blog ist eine Contentpartnerschaft mit dem Touring Club Schweiz. Die Themen drehen sich rund um Mobilität, Freizeit und Reisen und basieren auf dem Fachwissen des internen Expertenteams des TCS. Es handelt sich nicht um bezahlten Inhalt.
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