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Copyright: Screenshot SAT1

«Lies»-Aktivisten verteilen den Koran (hier in Deutschland). Screenshot: SAT.1

Sektenblog

Stahlbad für Islamisten – Warum das «Lies!»-Verbot richtig und sinnvoll ist 

Der Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr will Koran-Verteilung durch radikale Muslime verbieten.



Glarus lehnte es kürzlich an der Landsgemeinde ab, ein Burkaverbot auszusprechen. Obwohl das hässliche Kleidungsstück, das Frauen zu gesichtslosen Gespenstern macht, so überflüssig wie eine Panne im Gotthard-Tunnel ist: Kleidervorschriften gehören nicht in die Verfassung, zumal ein Burka-Verbot gefühlte 0,00001 Promille der Bevölkerung betreffen würde. (Welche fundamentalistische Touristin aus einem islamischen Land verirrt sich schon in den Zigerschlitz?)

Nun bricht schon der nächste Streit um den Einfluss radikaler Muslime los, diesmal in Zürich. Sicherheitsdirektor Mario Fehr, sonst ein eifriger Verfechter der Religionsfreiheit, fordert ein Verbot der Aktion «Lies!», bei der junge, meist salafistische Muslime auf öffentlichem Grund den Koran verteilen.

Mario Fehr, Sicherheitsdirektor und Regierungspraesident, informiert ueber die naechsten Schritte zur Umsetzung des im Juli 2015 angekuendigten Bundesasylzentrums, aufgenommen am Montag, 7. November 2016, im Gemeindesaal in Embrach. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Der Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr verlangt ein Verteilverbot des Korans auf öffentlichem Grund. Bild: KEYSTONE

Fehr empfiehlt den Gemeinden, Verteilaktionen in Zukunft nicht mehr zu bewilligen. Gleichzeitig verlangt er vom Bund ein Verbot der Vereinigung «Lies!». Dabei stützt er sich auf das Nachrichtendienstgesetz. Er sagt, die Verteilaktion sei nur ein Vorwand für die Verbreitung von dschihadistischem Gedankengut.

Einmal mehr erhält der SP-Regierungsrat des Kantons Zürich Lob von der rechten Seite, vorab von der SVP. Viele seiner Genossinnen und Genossen stöhnen aber auf. Sie diagnostizieren bei Fehr populistische Tendenzen.

Sicher ist: Ein Sicherheitsdirektor, der die Bedingungen für abgewiesene Asylsuchende verschärft und die Aktion «Lies!» verbieten will, holt sich bei den nächsten Wahlen Stimmen bis tief ins rechte Lager und muss sich um die Wiederwahl keine Sorgen machen.

Trotzdem: In diesem Fall liegt Fehr richtig. Er liess ein Rechtsgutachten erstellen, das zum Schluss kommt, es sei zulässig, «Lies!» zu verbieten. Ausserdem diene die Aktion dazu, Personen für die Unterstützung oder die Propaganda verbotener Tätigkeiten zu gewinnen.

Wer es wagt, sich als Islamist öffentlich zu outen, muss sich gegen Anfeindungen abhärten. Das führt zur Überidentifikation und zur bedingungslosen Verteidigung der eigenen religiösen Ideologie.

«Lies!» ist ein fruchtbares Biotop für die Rekrutierung und vor allem Radikalisierung junger Leute. Die Verteilaktion ist ein autosuggestives Ritual, das die Indoktrination fördert. Wer es wagt, sich als Islamist öffentlich zu outen, muss sich gegen Anfeindungen abhärten. Das führt zur Überidentifikation und zur bedingungslosen Verteidigung der eigenen religiösen Ideologie.

Der Perspektivwechsel ist radikal, die Aussenwelt wird als Feindesland betrachtet. Wer seine Ideologie gegen aussen demonstrieren und vertreten muss, ist nicht einmal mehr gedanklich bereit zu Kompromissen. Die Vorurteile werden zementiert.

Die letzten Zweifel werden ausgeräumt

Eine wirksamere Form der geistig-religiösen Imprägnierung gibt es kaum. Wer vorher noch die leisesten Zweifel hatte, wird auch diese los.

«Lies!» ist quasi das Stahlbad für Islamisten und Salafisten.

Ein wichtiger Aspekt bei der Verteilaktion ist auch der gruppendynamische Prozess. Wer sich so radikal von der angestammten Gesellschaft entfremdet, ist gezwungen, sich bedingungslos mit der Parallelwelt zu arrangieren. Es gibt nur noch ein Innen und ein Aussen. Das Gute und das Böse.

Um eine neue Heimat zu finden, braucht es die Selbstaufgabe und die Anlehnung an die «neuen Freunde» und ihr Weltbild. Und die Unterwerfung unter ihre Führer. Sie müssen ein neues Wertesystem übernehmen, die Weltsicht auf die neue Ideologie ausrichten. Dieser Prozess ist meist irreversibel und fanatisiert vor allem junge Leute, die ohnehin noch auf der Suche ihrer Identität sind.

Dschihad-Fahrer bei «Lies!» aktiv

Untersuchungen zeigen denn auch, dass fast alle Dschihad-Fahrer aus der Deutschschweiz in den «Lies!»-Aktionen aktiv waren. «Lies!» ist quasi das Stahlbad für Islamisten und Salafisten. Schweizer, die nach Syrien in den (un-)heiligen Krieg ziehen, machen sich strafbar. Sie können auch eine Bedrohung sein. Kommen sie als Schläfer zurück, droht die Gefahr, dass sie einen Terrorakt planen. Deshalb gehört die Vereinigung verboten. 

Zwar sind Verbote selten gute Massnahmen, denn sie können leicht umgangen werden. Aber es braucht ein starkes Signal an die Islamisten. Sie sollen wissen, dass sie auf dem Radar der Behörden sind. Es kann doch nicht sein, dass Extremisten den öffentlichen Grund dazu benützen können, junge Leute ins Verderben zu locken und staatsgefährdende Aktionen durchzuführen.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

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156Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Andreas19 16.05.2017 13:50
    Highlight Highlight Dachte immer der nane LIES komme aus dem Englischen... (Lügen)
  • Alienus 15.05.2017 03:59
    Highlight Highlight DENK! Im Namen deines Verstandes!
    • Pasionaria 15.05.2017 19:23
      Highlight Highlight .....und
      HANDLE! Im Namen der Menschlichkeit!
      Die Distanz zwischen denken und fuehlen heisst handeln.
  • Nonbeliever 14.05.2017 23:52
    Highlight Highlight 1/2
    Meiner Ansicht nach sollten „Lies-Aktionen“ schweizweit bzw. europaweit verboten werden. Ob hierzulande die Gesetzeslage dafür ausreicht, muss geprüft werden. Das Ganze ist heikel und zwar aus dem Grund, weil dann auch die Verteilung und Propaganda von anderen „Heiligen Schriften“ wie bspw. Die Bibel verboten werden müsste. Einerseits handelt es sich bei „heiligen Büchern“ um Kulturgüter, die durchaus lesenswert sind für das Verständnis von Religionsgeschichte;
  • Nonbeliever 14.05.2017 23:52
    Highlight Highlight 2/2
    anderseits wäre der Tatbestand der Hetze, Gewaltverherrlichung, Menschen (insb. Frauen-)Verachtung, Aufruf zu Mord etc. erfüllt. Gerade im Koran gibt es da einige brisante Stellen, die diesbez. wenig Interpretationsspielraum lässt. Im Sinne einer Eindämmung der Verbreitung extrem-religiösen und menschenverachtenden Gedankenguts, wäre es ratsam, wenn die Justiz dem dem Treiben der Lies-Propaganda für alle Mal einen Riegel schiebt.

  • Share 14.05.2017 21:33
    Highlight Highlight Also, so wie ich das verstehe, ist es völlig in Ordnung dass mein Nachbar für alle sichtbar eine Suedstaatenflagge zur Huldigung der Sklaverei ans Fenster montiert und quasi das ganze Dorf desavouiert, in Bern Fahnen hochgehalten werden, auf denen mangels Englischkenntnisse nicht `Wrack havoc` sondern Kill E. drauf steht, aber religiöse Bücher auf öffentlichen Plätzen verteilen soll verboten werden. Herr Stamm, machen Sie Ihren Job weiter und zeigen Sie uns das Versagen der Pädagogik auf. In der Englischen Sprache und dem ganzen geschichtlichen Unwissen.
  • Michael Bamberger 14.05.2017 11:24
    Highlight Highlight SemperFi, Sie schrieben: "Unsere Haltung müsste viel eher sein, das Gespräch zu suchen..."

    Ich entgegnete: "Ihrer Logik zufolge wäre Ihr Vorschlag auch auf Julius Streicher anwendbar."

    Sie kontern: "Der Koran ist für Sie "Der Stürmer"? Auch toll."

    Nix mit "Der Stürmer" = Koran. Sehen Sie nun Ihren Trugschluss ein?

    Und als weitere Parallele verweise ich auf Neville Chamberlains "Peace for our time".
  • unFayemous 14.05.2017 06:25
    Highlight Highlight Also, wenn die Zeugen Jehovas Zettel verteilen dürfen und es Leute gibt, die gegen Psychiatrien Werbung machen, dann sollte auch jemand da stehen dürfen und interessierten einen Koran mitgeben. Niemand wird gezwungen den zu lesen und man kann damit machen was man will.
    Klar ist es was anderes, wenn man Extremisten hat aber ich hab auch schon jemanden zwei junge Herren aufs schlimmste beschimpfen sehen, obwohl sie wirklich nur da standen, ohne Leute anzusprechen, sondern nur mit einem Schild "gratis Koran". Ich bin kein Befürworter von Religionen aber es sollten alle die gleichen Rechte haben.
  • pachnota 13.05.2017 20:20
    Highlight Highlight ich binn NICHT für den Islam... aber...

    ... es sind ja nicht alle so,..alle in einen Topf zu werfen,...wir hatten im Mittelalter ja Kreuzritter,..der Papst auch nicht für Frauenrechte usw.--

    Leute, ich kann eure Verharmlosungen NICHT mehr hören!
    Ihr leistet einer Religion Vorschub!

    Und wozu?
    Weil ihr in euer kleines Milchbüchlein schreiben wollt:
    "Ich bin im Fall besser als du, ich bin halt sooo korrekt "

    Na und???
    Bekommt ihr dafür vom Lehrer die gute Note? Und einen Klaps?


    Ihr (nichtgläubigen !!!) Islamversteher!
    Ihr seit 1. feige, u. 2. ego, weil ihr ja soo "besser" sein wollt!
    • Laut_bis_10 13.05.2017 22:39
      Highlight Highlight Wie viele Muslime kennen Sie?
  • dF 13.05.2017 18:57
    Highlight Highlight @Alle Religionsanhänger hier

    Könnt Ihr mir sagen weshalb Ihr Gott/Allah/Jehova/<andere Götter hier einfügen> braucht?

    Ich persönlich bin der Meinung Gott/Allah/Jehova/<andere Götter hier einfügen> braucht es nicht.
    • Jere 15.05.2017 08:46
      Highlight Highlight Zeus for the Win!
  • Posersalami 13.05.2017 18:43
    Highlight Highlight Bitte ALLE religiösen Missionare in der Öffentlichkeit verbieten. Nicht nur die Lies! Kampagne. Es gibt genügd Kanäle, wo man sich informieren kann. Das muss nicht in der Öffentlichkeit passieren. Danke.
    • Maracuja 13.05.2017 20:54
      Highlight Highlight Weshalb wollen Sie religiöse Vereine prinzipiell schlechter stellen als politische Parteien, weltanschauliche Gruppierungen, wohltätige Vereine, Unternehmen? Lässt sich ein Verbot der Nutzung des öffentlichen Raums, das ausschliesslich gegen religiöse Vereine gilt, mit dem demokratischen Rechtsstaat vereinbaren? Weshalb sollte eine rechtsextreme Gruppe wie die Pnos Aufräumaktionen auf öffentlichem Grund (zwecks Propaganda/Mitgliederwerbung) durchführen dürfen, aber eine sich zum Rechtsstaat bekennende Kirchgemeinde nicht? Bin nur für Verbote, wenn Schaden (Lies,Scientology) droht, sonst nicht
  • pachnota 13.05.2017 15:52
    Highlight Highlight Hab mir nochmals das Foto von den weiss gekleideten, fetten, bärtigen Typen angeschaut.

    Sponntan geht mir durch den Kopf:

    "was läuft hier eigentlich falsch?"

    Wie ist es möglich, das solch Leute hier unbehelligt solche "Bullshit" Aktionen veranstalten können, ohne bestraft zu werden.
    Warumm kann man solche Wesen nicht einfach des Landes verweisen!!
    Zumindest da wos, irgendwie rechtlich möglich ist!

    Wurde dies jemals geprüft!

    HILFE..! In was für einen Zeitalter leben wir den heute???
    • pachnota 13.05.2017 18:51
      Highlight Highlight @Rendel

      Ich will hier keine "Stimmung erzeugen", sondern ich spreche von meinen pesönlichen subjektiven Gefühlen, wie ich es auch im Kommentar markiert habe.
      Dies ist ein Forum und ich bin kein Journalist der irgeneiner "Objektivität" verpflichtet ist.

      Nur meine Meinung...sonnst nichts.

      Was sie mir hingegen untestellen ist primitivster Hass aus ihrem privaten übelriechenden Keller.


      Sollten sie ein Meinung zu Thema haben dürfen sie diese ja frei äussern.
      Was sie jedoch hier versuchen ist, andere Meinung als die ihrige, "kristallnachtmässig" anzuschwärzen.

      ...wie in NS Zeiten.

    • pachnota 14.05.2017 09:20
      Highlight Highlight Rendel
      Schon sehr scheinheilig von dir, wie du dich jetz zum Opfer machst.

      Muss ich dich wirklich daran erinnern, das du mich in deinem Kommentar zu Mörder gemacht hast!!!!
      Und wozu?
      Weil ich anderer Meinung bin als du!

      Und das ist für mich bezeichnend! Es sind eben genau die Leute wie deinesgleichen, die meinen, die seien die Hüter der Moral und die sich daher selber das Recht geben unmoralisch in rücksichtslos zu verhalten.
      Deinesgleichen darf ja!
      Warum?
      Weil ihr die Guten seit!
      Gell..?
      : )
    • pachnota 14.05.2017 17:10
      Highlight Highlight yup..und wer Mensch ist auch...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Olf 13.05.2017 14:46
    Highlight Highlight Was meinen Sie mit Stahlbad? Das Wort habe ich noch nie gehört und aus dem Artikel geht auch keine Erklärung hervor.
  • Angelo C. 13.05.2017 14:08
    Highlight Highlight Da bestbekannt ist, dass in Deutschland dieselbe Gruppe Salafisten nicht wenige IS-Kämpfer quasi "nebenbei" angeworben hat, wird das hier doch recht ähnlich ablaufen. Dort wurde das Spielchen unterbunden.

    Es ist mehr als verantwortungslos wenn man dem Gewährenlassen das Wort redet. An dieser Erkenntnis führt uns rein gar nichts vorbei. Seien diese nun im Rahmen der "Religionsfreiheit" (tztz..) oder aus linkspolitischen Erwägungen heraus.

    Und so darf man Mario Fehr uneingeschränkt zustimmen: er macht das umsichtig, prophylaktisch einigermassen wirksam - und dadurch durchaus realitätsbewusst.
    • Rabbi Jussuf 13.05.2017 15:48
      Highlight Highlight Leider um Jahre zu spät.
    • rodolofo 13.05.2017 18:20
      Highlight Highlight So einfach ist es eben nicht!
      Was Du vorschlägst, geht in Richtung einer präventiven Verwahrung von sogenannten "Gefährdern".
      Und das ist aus rechtlicher Sicht extrem heikel!
      Ist einer der radikal spricht, bereits ein Terrorist?
      Und ist "radikal" gleichzusetzen mit "unbequem", "kritisch", "oppositionell", oder "unangepasst"?
      Erdogan und seine Diktatur (AKP/Faschisten) argumentiert genau so!
      Auch wir könnten mal als meckernde Ziegen enden, wenn wir so weiter machen und in die Fallen tappen, welche Islamisten ausgelegt haben...
    • Chrigi-B 13.05.2017 18:27
      Highlight Highlight Wow seid wann hab ich die gleiche Meinung wie Rabbi Jussuf? Klemmt endlich die Kohle der Saudis und Türkei ab, mal schauen wie lange sich diese Wohlstandssalafisten halten ohne Kohle.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Share 13.05.2017 13:20
    Highlight Highlight Objektiv betrachtet wären unter diesen Vorzeichen jede Anwerbung auf öffentlichem Grund zu verbieten.
    Also, neue Tücher braucht das Land. Das Stahlbad würde dem Staatsgebilde mehr als gut tun. Wenn es ideologisch gefärbten Gruppen, auch mit Religionsanstrich, gelingt die geltenden Regulatorien zu unterlaufen, wäre eine Standortbeurteilung nötig, sonst wird der Staat nächstens überholt. Der Staat, der hier so selektiv gegen Gruppen vorgeht, wird sich Gedanken darüber machen dürfen, wie er diese Willkür dereinst rechtfertigen will.
  • The Destiny // Team Telegram 13.05.2017 12:47
    Highlight Highlight Was ist ein Stahlbad?
    • Sandro Lightwood 13.05.2017 14:52
      Highlight Highlight Es härtet ab.
    • dF 13.05.2017 17:40
      Highlight Highlight @The Destiny

      Schonmal von dem Buch namens Duden gehört.

      http://www.duden.de/rechtschreibung/Stahlbad
    • The Destiny // Team Telegram 13.05.2017 22:04
      Highlight Highlight @dF, Ich habe angenommen, dass das ein konstruiertes Wort war und deshalb nicht im Duden steht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NWO Schwanzus Longus 13.05.2017 12:19
    Highlight Highlight Wenigstens trägt ihr Kampagne den richtigen Namen, Lies, Lügen daher klären sie nur auf das es Lügen sind die sie verbreiten 😅
  • Nausicaä 13.05.2017 11:45
    Highlight Highlight Ich bin auch für das Verbot. Solch menschenfeindliche Ideologisierung mitten auf der Strasse gehört nicht erlaubt. Im Wissen dass es keine optimale Lösung ist. Man muss damit rechnen, dass die Rädelsführer das Verbot zu ihren Zwecken umdeuten und die 'Ungläubigen' noch stärker bei den Jungen als feindlich besetzt indoktrinieren.
    Aber auf eine optimale Lösung im Umgang mit Extremisten ist ja noch niemand gekommen...
  • JacquelineM 13.05.2017 10:38
    Highlight Highlight Mal ganz einfach überlegt. Würden wir alle Religionen auf der Welt abschaffen, dann gäbe es auch keinen Krieg mehr. Aller Anfang findet sich immer in den Religionen. Und noch was, wenn jeder aus jeder Religion ganz ehrlich und offen darüber überlegt und sich die Zeit nimmt und offen mit anderen über anderer Religionen spricht. Das Fundament der Religionen ist bei allen genau gleich was sich ändert, ist, wie es praktiziert wird.
    Was ich mir im Herzen wünschen würde ist Frieden auf Erden. Krieg ist hässlich in welcher Form er auch immer gemacht wird
    • Einstürzende_Altbauten * 13.05.2017 10:54
      Highlight Highlight Liebe JacquelineM
      Sieh Dir mal an, was Syngenta/Monsanto mit Saatgut machen, das ist auch Krieg, aber auf einer ganz subtilen Ebene. Es braucht keine Religion, um Krieg zu führen. Geldgier reicht auch schon:
      www.marchagainstsyntenta.ch

      Ich wünsche mir von Herzen, Du bist nächsten Samstag dabei in Basel.
    • Makatitom 13.05.2017 10:56
      Highlight Highlight Das ist leider Wunschdenken, da Religion schon immer nur der vorgeschobene Grund war für Kriege. Ausgelöst werden sie durch Machtgier
    • reaper54 13.05.2017 11:06
      Highlight Highlight Im Komunismus wird jede Religion angeschafft, dennoch haben Länder wie China oder Russland (ehemals Sowjetunion) ebenfalls massive Probleme mit Islam...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Menel 13.05.2017 10:26
    Highlight Highlight Ich kann mir nicht helfen, ich lese "Lies!" immer auf englisch 😅
    • Einstürzende_Altbauten * 13.05.2017 10:51
      Highlight Highlight Manchmal ist Humor die einzige Antwort ;-)
    • roger.schmid 13.05.2017 12:06
      Highlight Highlight geht mir auch so - denn nur so macht die Überschrift Sinn.
    • Oiproll 13.05.2017 13:40
      Highlight Highlight @aron777,und in der bibel,und in der tora,und so weiter und so fort.....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Propädeutiker 13.05.2017 10:22
    Highlight Highlight Ein Verbot von "Lies" oder ähnlichen religiösen Schriften auf öffentlichem Grund ist doch genauso sinnlos wie das Verbot von Kiffen. Lasst doch den mündigen Bürger selber entscheiden. Die Prävention muss vorher geschehen, ein Verbot ist das falsche Signal. Ausserdem schreibt Stamm ja selber, dass sich die von der Doktrin der "lies"-Aktion Betroffenen radikal von der angestammten Gesellschaft entfremdet haben, wieso sollten sie dann vom "starken Signal" beeindruckt geschweige denn geschwächt werden?
    Ich dachte Aufklärung funktioniert ohne Bevormundung.
    • reaper54 13.05.2017 11:02
      Highlight Highlight Wenn ein mündiger Bürger sich für den Dshihad entscheidet gehört er nicht meh zu unserer Kultur, unserem Land und unseren Werten.
      Dann soll sich dieser mündige Bürger nach Syrien verziehen.
    • G.Oreb 13.05.2017 11:17
      Highlight Highlight @reaper54 dann sollten wir Gehirnwäsche und Folter auch wieder legalisieren, treu nach dem Motto "Wer da nicht stark genug ist gehört zum schwachen Teil der Bevölkerung und soll ruhig den Löffel abgeben?
      Die Denkensweise hatte doch ein Österreicher in Deutschland schon vor knapp 80 Jahren...
    • reaper54 13.05.2017 11:26
      Highlight Highlight @G.Oreb WTF was reden sie für einen Müll?
      Wenn eine mündige Aufgeklärte Person sich dafür entscheided gegen das Land und die Kultur zu sein, zugunsten einer zurückgeblieben Ideologie. Was hat das mit Folter oder Gehirnwæsche zu tun?
      Sie hatten wohl eine Gehirnwäsche der Islamisten.
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  • loplop717 13.05.2017 10:20
    Highlight Highlight Es ist ein grosser fehler lies zu verbieten, denn die Mitglieder dieser Gruppe wollen jetzt noch nur mit dem verteilen von büchern missionieren. Doch wenn man dies ihnen verbietet werden sie schnell zu Terroristen. Und diese verteilung von Büchern wäre komplett harmlos wenn wir mehr in aufklärung und religionswissenschaftliche Bildung in der Schule setzen würde.
    • Maracuja 13.05.2017 12:04
      Highlight Highlight <Doch wenn man dies ihnen verbietet werden sie schnell zu Terroristen>

      Ein nicht unbeachtlicher Teil aus diesem Umfeld wurde bereits zu Terroristen. Aber da die syrische Bevölkerung terrorisiert wird und nicht die schweizerische, scheint Sie das nicht weiter zu stören.
    • src 13.05.2017 12:29
      Highlight Highlight Dann können wir die Rassimus-Strafnorm ja auch abschaffen, wenn jeder Bürger mündig ist und selber entscheiden kann??
  • SemperFi 13.05.2017 09:57
    Highlight Highlight Hugo Stamms Argumentation ist unlogisch. Zum Stahlbad für Jungislamisten wird "Lies!" ja erst durch die Ablehnung durch die Umwelt. Wenn wir also die Aktion verbieten, wird die "Imprägnierung" noch verstärkt. Unsere Haltung müsste viel eher sein, das Gespräch zu suchen und auszudrücken: "Du darfst zwar Deine Meinung vertreten, aber ich teile sie nicht." Das braucht aber persönliches Engagement und Zivilcourage. Da ist ein Verbot durch die Regierung natürlich die bequemere Lösung.
    • Rabbi Jussuf 13.05.2017 10:09
      Highlight Highlight Quatsch, Gespräch suchen! Das bringt in diesem Fall rein gar nichts, höchstens das Gegenteil.
      Das wäre Appeasement-Politik. Gegen intolerante Ideologien das absolut falsche Mittel.
    • Rabbi Jussuf 13.05.2017 10:11
      Highlight Highlight Ein bisschen in den letzten Jahren herumschauen, was das "Gesprächsuchen" mit radikalem Islam gebracht hat: Rein gar nichts, ausser gratis Werbung für die falsche Seite.
    • Michael Bamberger 13.05.2017 10:13
      Highlight Highlight Ihrer Logik zufolge wäre Ihr Vorschlag auch auf Julius Streicher anwendbar.

      ???
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  • Einstürzende_Altbauten * 13.05.2017 09:55
    Highlight Highlight Keine Toleranz der Intoleranz. Punkt, aus, Schluss.
  • Regas 13.05.2017 09:46
    Highlight Highlight Ob Hitlers mein Kampf, oder der Koran öffentlich verteilt wird macht keinen unterschied, beides gehört verboten.
    • jellyshoot 14.05.2017 08:04
      Highlight Highlight diese aussage zeigt, dass sie weder das eine noch das andere buch gelesen öder sich damit befasst haben.

      weder das eine buch, noch das andere finde ich für meine meinung attraktiv.

      und kennen sie den unterschied des korans und der bibel?
    • Regas 14.05.2017 08:24
      Highlight Highlight @jellyshoot: Beide Bücher sind Sinnbild für eine Extremistische Ideologie. Den Nationalsozialismus einerseits und der Islamische Gottestat andererseits. Beiden gemeinsam ist die Unterdrückung und die militanten Bekämpfung aller andersdenkenden Menschen und Institutionen.
    • jellyshoot 14.05.2017 21:09
      Highlight Highlight @regas: und in der bibel steht weniger extremistisches? ... wohl kaum!
  • Michael Mettler 13.05.2017 09:10
    Highlight Highlight Der erste Abschnitt gibt mir das Gefühl das Hugo Stamm eine unglaubliche Wut in sich hat, das er kein Funken Anstand besitzt und das er mit der Beschreibung der Burka allen unterdrückten Frauen einen Bärendienst erweist. Unglaublich, und so einer schimpft sich Experte. Und sagt kürzlich in einer Zeitschrift. Ich habe keine Botschaft ich verbreite auf Watson nur Informationen. Eine Lüge sondergleichen.
    • Hugo Stamm 13.05.2017 09:32
      Highlight Highlight Sie verdrehen meine Aussagen offensichtlich bewusst. Meine Aussage, ich verbreite keine Botschaften, bezieht sich auf Folgendes: Ich verkünde keine religiösen Botschaften, keine Heilslehren, keine Dogmen. Ich bin ganz einfach ein Journalist, der Widersprüche und problematische Aspekte und Entwicklungen im religiösen und pseudoreligiösen Umfeld thematisiert. Das wissen Sie eigentlich auch, doch Sie verdrehen gern alles, um mich als Lügner hinstellen zu können.
    • Michael Mettler 13.05.2017 10:23
      Highlight Highlight "Ich verbreite nur Informationen". Was ist an diesem Zitat falsch zu verstehen, in welchen Kontext möchten Sie das stellen? Das eine Burka etwas mit einem Unfall im Gotthard was zu tun hat ist eine niveaulose Beleidigung und das von einem gestandenen "Journalisten". Und ja das Wort "alles" in einer Diskussion zeigt wie fähig Sie sind zu diskutieren. Und klar, ich überzeichne gerne, das tun Sie doch auch. Wir können also locker wieder ins Namaste.
    • Michael Mettler 13.05.2017 11:17
      Highlight Highlight @vreneli: schade wenn du gehst. Das ist wie bei facebook. Man schafft bei watson räume in denen sich gleichgesinnte gegenseitig zuklatschen. Und andersdenkende rausblitzt. Wir werden das als gesellschaft einmal bitter bereuen. Und da ist es mir auch egal ob ich recht habe oder nicht. Weil ich mehr davon profitiere wenn ich eine andere meinung habe. Und ich profitiere hier in den diskussionen. Vom wissen anderer und den ansichten. Das zwingt mich zu hinterfragen. Wenn du gehst dann lässt du es zu das andere hier weiter den weg des geringsten wiederstands gehen können.
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  • rodolofo 13.05.2017 09:04
    Highlight Highlight Ein Radikalisierung-Prozess braucht immer zwei Seiten...
    Wenn eine Demokratische Gesellschaft es nicht verträgt, dass unterschiedlichste Gruppierungen sich für ihre Anliegen und für ihr Gedankengut in der Öffentlichkeit bemerkbar machen, ist sie erstens unglaubwürdig und zweitens bereits halb tot.
    Die Aktion Lies! kann darum nicht verboten werden, weil das Verteilen des Korans kein Verbrecherischer Akt ist.
    Ich schlage aber vor, die Rassismus-Strafnorm dahingehend zu verschärfen, dass auch Kultur-Rassismus als eine Form von Rassismus anerkannt wird.
    Weder Körper-Rassismus noch Geist-Rassismus!
    • Effersone 13.05.2017 10:52
      Highlight Highlight Eine gesellschaftsfeindliche Ideologie bzw. ihre Verbreitung, welche unter anderem das ausrotten der Ungläubigen vorsieht, in derer Namen diverse Terroranschläge durchgeführt wurden und welche für 1000de Tote auf der Welt verantwortlich ist zu verbieten ist also Kultur-Rassismus. Interessant.
    • rodolofo 13.05.2017 11:36
      Highlight Highlight R. Peter
      Tat das die Stadt Uster wirklich?
      Also gegen DIESE Art von Säuberung kann doch echt niemand etwas einzuwenden haben!
      Efferson
      Tatsächlich habe ich auch kein Rezept, wie wir mit Islamisten und anderen Faschisten richtig umgehen können.
      Wie wir's auch anstellen, immer finden es diese Fanatiker falsch und schlecht, weil sie uns als personifizierten Satan sehen und auch sehen WOLLEN!
      Mit der Bücherverteil-Aktion stellen sie uns eine Falle:
      Lassen wir sie machen, zeigen wir ihnen, was für Weicheier wir sind.
      Verbieten ihre Koran-Verteilungen, zeigen wir ihnen, wie undemokratisch wir sind. http://EOLLEN
    • poga 13.05.2017 11:48
      Highlight Highlight @rodolofo eine Gesellschaft, in der jeder macht was er will ist keine Gesellschaft. Dazu braucht es eine gemeinsame Idee und ein gemeinsames wirken. Wie stark die beiden Komponenten sind, darüber kann man diskutieren. Die offene Gesellschaft die du propagierst, ist schlicht keine Gesellschaft. Es ist eine Hoffnungsgemeinschaft, bei der diejenigen die sich dafür engagieren, dafür bluten, dass die anderen Ihnen ans Bein pinkeln.
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  • Galius Julius 13.05.2017 09:00
    Highlight Highlight Bin mir nicht sicher, ob aus einem Verbot die richtigen Schlüsse gezogen werden. Wenn mir etwas verboten werden würde, dass ich machen will würde ich dagegen ankämpfen wollen. Ausserdem outen sich die Islamisten öffentlich und können einfacher überwacht werden.
  • jellyshoot 13.05.2017 08:17
    Highlight Highlight ich bin weder auf der einen noch auf der anderen seite, aber gehören dann fairerweise nicht auch bibelverteilungen, wachturm etc verboten?
    • Lan25d 13.05.2017 08:45
      Highlight Highlight Warum sollte die Bibelverteilung in einem christlichen Land verboten werden??
    • reaper54 13.05.2017 09:00
      Highlight Highlight Rekrutieren denn die Bibelverteiler für die Kreuzritter Armee? Oder machen sie Anschläge in Europa?
      Wieso kommt bei dieser Diskussion immer einer mit "aber vor 800 Jahren die Christen bla bla" wir leben im hier und jetzt und hier ist der Islam die Gewalttätige Religion!
    • Michel@sith 13.05.2017 09:05
      Highlight Highlight Scb barner weil die Ansichten einiger christlichen Gruppierungen auch radikal sind.
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